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NEKROPOLE
Elektrounternehmer
i.R. am Montag, dem 12.Oktober 2009, im
Alter von 83 Jahren sanft entschlafen ist. "Zeit der Stille und des Abschieds."
Deine Gattin Monika, Gusti mit Ursula,
Monika mit Alfred, Wolfgang mit Familie,
Geschwister mit Familien, Schwager mit
Familien, im Namen aller Verwandten,
Bekannten und Firmenangehörigen.
"Alle
Veränderungen, sogar die
meistersehnten, haben ihre Melancholie.
Denn was wir hinter uns lassen, ist ein
Teil unserer selbst. Wir müssen
einem Leben Lebewohl sagen, bevor wir in
ein anderes eintreten können."
Anatole
Franc
Herr Ing. August Strasser besuchte die Bulme in Graz-Gösting und maturierte 1952. Von 1952 - 1956 war er Techniker der Firma Wernegg in Leoben. 1956 gründete er, in zwei kleinen Räumen des Ölerhaus die Elektrofirma und bildete über 60 Lehrlinge aus. (Der 1. davon war ich). Es war eine schöne Zeit als wir bei den Zeiringer Bauern erstmals den Strom einleiteten. Bis das erste Firmenauto gekauft werden konnte, hatten wir das Material zu Fuß im Rucksack getragen. Dann wurde der 1. Geselle, der legendäre "Weber Josch" eingestellt, er war ein vorbildlicher Arbeiter – aber dem Schnaps zugetan, der ihn auch ins Jenseits verhalf. Später kamen Josef Steiner und Rudolf Schaffer als Lehrlinge, Rudolf ist bis zum Ruhestand verblieben. Auf seine Beschäftigten hatte Herr Strasser als Chef eine besondere qualifizierte Umgangsart, es ist auch sonst kein böses Wort über seine Lippen gekommen. War er einmal begründet besonders erzürnt gewesen hatte er höchstens "Hattigatti nocheinmal" gesagt.
Mit seine humanistische Gesinnung und
seiner gemeinnützigen Wirkung,
leistete er im Vereinswesen
stillschweigend seine wertvolle Arbeit.
Sein Intellekt gebot es ihm sich nie
deswegen wichtig zu machen. So war es
auch beim Schaubergwerkausbau, es hat
ihn allerdings nicht gefreut, dass er
auf dem Gedenkstein neben dem Eingang
nicht aufscheint. Ohne ihn wäre
auch die Skilift Errichtung kaum
möglich gewesen. Mit einer
selbstgebauten Verstärkeranlage war
er stets bei den öffentlichen
Veranstaltung ehrenamtlich zugegen. Bei
der Tausendjahrfeier und beim Volksfest
wurde der gesamte Markt mit einer
Festbeleuchtung versehen.
Im
Krieg wurde er zur Kriegsmarine
eingezogen, ist aber durch seine
Lernfähigkeit zum Funker ausgebildet
worden und war für die Bereiche
Marine und Luftfahrt zuständig
gewesen. Bis ins hohe Alter hat er das
Morsealphabet noch im Gedächtnis
gehabt. Was ihn aber besonders auszeichnet
ist, dass sein Unternehmen durch seinen
Sohn weitergeführt wird."Tempora
labuntur
tacitisque
senescimus annis
et fugiunt freno
non remorante
dies. Die
Zeit gleitet dahin,
wir altern
unmerklich in der
Jahren und die Tage
entfliehen, da kein
Zügel sie
zurückhält." Ovid
FELFER Friedrich Schulrat 01.07.1932 -
27.03.2009 der
Laternenträger beim
Stranimayer Franz ist heute
gestorben >
![]()
Behaltet mich so in
Erinnerung wie ich
in den
schönsten
Stunden mit euch
zusammen war. "Gott
fügt es er
bestimmt die Zeit." Wir trauern
um meinem lieben
Mann, unseren guten
Vater,
Schwiegervater,
Großvater,
Bruder, Schwager und
Onkel. In Liebe
Poldi Barbara Brigitte
mit Rudi Markus und
Katrin, Geschwister
mit Familien im Namen
aller Verwandten und
Freunde.
STRANIMAYER Franz 05.11.1922 -
20.03.2009 "Es kommt
alles von Gott, Leben
und Tod" >
![]()
Zur
lieben Erinnerung. Für
die liebevolle
Anteilnahme und das
Gebet ein herzliches
Vergelt`s Gott. "Wenn die Kraft
zu Ende geht, ist
Sterben eine Gnade." Mein
fürsorglicher
Gatte, unser guter
Vater, Schwiegervater,
Opa, Bruder, Schwager
und Onkel Herr
ist im 87. Lebensjahr,
für immer von uns
gegangen.
Nach
dem hl. Requiem in der
Pfarrkirche wurde unser
lieber Verstorbener ins
Krematorium
überführt.
Oberzeiring, Bad
Schallerbach.
†2008
Abschied
von Sigurd Fahringer
In Liebe und Dankbarkeit Gerlinde, Gattin, Gerlinde und Hans, Gerhard und Rosemarie, Enkelkinder samt Partner, Geschwister mit Familien im Namen aller Verwandten. Anstelle von Kranz und Blumenspenden bitten wir die Hauskrankenpflege Oberes Pölstal zu unterstützen. Raiba Judenburg BLZ38368 Nr.: 2.003.333. Es ist allerdings nicht erwähnt worden, dass Franz im Kriegsdienst Seemann war, obwohl dies als U-Bootfahrer größtenteils unter Wasser, stattgefunden hat. Umso mehr und umso bewundernswerter war sein Schicksal diese Zeit, des unfreiwilligen Kampfes überlebt zu haben. Jedoch seine Erinnerung an diesen schweren Lebensabschnitt, genauso wie den Weg durch die Labtischnanigasse der Zeiringer Silbergruben, hat er nur spärlich, preisgegeben. Zahlreiche Menschen haben an seinem letzten Weg teilgenommen. Franz wurde vom Ortspfarrer Friedrich Schaffer, nicht nur als Mensch gewürdigt – der viel für die Öffentlichkeit getan hat, sondern auch als ein verlässlicher Bergkamerad, postum geschätzt. Mit dem Bozner Bergsteigermarsch wurde Franz vor seiner Fahrt zum Krematorium verabschiedet. Am ergreifendsten war das Abschiedsgedicht seiner Enkelkinder in der Nikolauskirche, dass im Inhalt und der Aussagekraft bei weitem über dem Niveau der ortsüblichen pastoralen und menschlichen Grabreden stand. am 12.11.2008
im 76 Lebensjahr"Ein Windhauch löst das Blatt vom Ast und wiegt es sanft der Erde zu, Ein Windhauch erlöst den Erdengast vom Leben in die große Ruh."
Vor
über 50
Jahren war er der
erste
Jungmannschaftsführer
in unser Sektion
und half auch
tatkräftig
beim Aufstellen
des Gipfelkreuzes
am Grimming mit.
Seine
Bergkameraden
erinnern sich noch
sehr gut an die
herzliche
Gastfreundschaft
im Haus Fahringer
und an den
Lawinenabgang am
Sonnblick, der
damals unfallfrei
ausgegangen ist.
Er war sehr viel
in den Bergen
unterwegs nicht
zuletzt, weil er
einer der wenigen
war, die damals
ein Auto zur
Verfügung
hatten. Als Freund
von Toni Adam
übernahm er
die ehrenvolle
Aufgabe der
Einweihungsrede
der Biwakschachtel
am Grimming
![]() > und erst
heuer im Mai
durften wir ihn
zur 60
jährigen
Mitgliedschaft in
der Sektion
Stainach danken
und ehren. Danke
Sigurd. Ehre
seinem Angedenken
und ein letztes
Berg Heil, dem
Wanderer Leser, er
ruhe in Frieden.†2008 Gernot Grogger >"Das Rauschen der Wälder, das Schweigen der Berge, lockt uns jenseits der Grenzen des verborgenen Schöpfers." Bei
seiner 1. Grimming
To
Zu einem
tödlichen
Bergunfall ist es
Sonntagvormittag auf
dem Grimming im
obersteirischen
Ennstal (Bezirk
Liezen) gekommen. Wie die
Polizei mitteilte,
war ein Bergsteiger
am Südostgrat
von einem Stein am
Kopf getroffen
worden. Der Unfall
war der Polizei um
9.00 Uhr von einem
Bergkameraden des
Verunglückten
gemeldet worden. Wie
berichtet wurde, war
eine
dreiköpfige
einheimische Gruppe
vom sogenannten
Schneefeld
(Große
Schneegrube) auf den
2.351 Meter hohen
Grimming
aufgebrochen. Beim
Aufstieg.
Schon beim Aufstieg
war es zu dem
Unglück
gekommen: Ein Stein
hatte sich aus dem
Fels gelöst und
den letzten der
Gruppe am Kopf
getroffen. Der Tote
wurde mit einem
Hubschrauber des
Innenministeriums
geborgen, seine
beiden Kameraden
wurden von einem
ÖAMTC Rettungs
Hubschrauber
ausgeflogen. Kleine
Zeitung
†2008 Prieger Viktor Nach
einem
Leben
erfüllt
von
Zielstrebigkeit,
Umsicht,
Arbeit und
liebevoller
Fürsorge
für seine
Familie >
![]() ist
mein
guter
Mann,
lieber
Vater,
Schwiegervater,
Schwager
und Onkel, am
Mittwoch, den
26. November
2008, im Alter
von 67 Jahren
für uns
völlig
unerwartet bei
einem Jagdunfall
verstorben. "Das
kostbarste
Vermächtnis
eines Menschen
ist die Spur,
die seine
Liebe und sein
Frohsinn in
unseren Herzen
zurückgelassen
hat." Er ruhe
in Frieden und
Ehre seinem
Gedenken.
>†2008 Hasler Johann vlg. Freiter
Freitagopa
Bergbauer in >
30.11.1932 -
01.04.2008
Eine
freundliche,
humorvolle
und
offene
Gesinnung
war
seine
Art der
Erscheinung. Er
und seine
Vorfahren waren
die einzigen, von
den einstigen
vielen
Zugtalbauern, die
sich mit ihrem
Bauernhof
erfolgreich gegen
den
Großgrundbesitz
behaupten konnten.
Von den Methoden
die einst
angewendet wurden
- zeugt der Mord
an den Zugtalbauer
Abwieser.
>
>.
Ein
Zusammentreffen
mit ihm in den
Gasthäusern
sorgte immer
für eine gute
Unterhaltung. Er
war stets für
einen Spaß
zu haben oder
richtiger gesagt,
war er der
Spaßverbreiter,
wurde dabei aber
nie
ausfällig.
Auch im
angeheiterten
Zustand wahrte er
immer eine
korrekte Linie.
Eine
nicht ganz
lautere
Vorgeschichte
der
Silberhofes Beamtenchronik
> Ludwig
stammte aus einer
traditionsreichen
Kaufmannsfamilie in
Oberzeiring, er lernte
in der k. u. k.
Hofzuckerbäckerei
Demel
in Wien und wurde
Zuckerbäckermeister.
In seiner Wien Zeit
gab es eine enge
Beziehung, der
damaligen Zeiringer
Asylanten in Wien
untereinander, dazu
gehörte auch der
verblichene Wimmer
Walter ^
und meine
Wenigkeit. In
Oberzeiring betrieb
er eine Tabaktrafik,
in dieser Zeit war
er auch als
unabhängiger
Gemeinderat
tätig und war
ein ambitionierter
Volksvertreter.
Wer weiß
schon, dass
Ludwig,
aufgrund des
langen Leidensweg
seiner Mutter, der
Ideenbringer der
Hauskrankenpflege
Pölstal
war.
Seine Mutter war
Krankenkasse
mäßig
nicht abgesichert
und ihre
Behandlungen und
Betreuungen
kostete Ludwig ein
Vermögen.
Auch an
steirischen
Filmprojekten war
er
maßgeblich
beteiligt.
Ludwig war kein Dummkopf, er war ein humorvoller intelligenter Mensch der von den eigennützigen Intellektuellen Clan beim Verkauf seines Anwesen mit Elternhaus, wo sich jetzt der Silberhof der KOB ^
befindet,
hineingelegt
wurde. Einige
dieser
freundlichen
Zeiringer
vergönnten
ihm später
nicht einmal mehr
seinen alten 2CV.
Ludwig
zog sich daher
immer mehr von der
Öffentlichkeit
Oberzeirings
zurück und
trug in seinen
letzten Jahren,
wie sein
Großvater,
den Kaiserbart.
Mit seiner
spärlichen
sozialen
Absicherung wurde
er zum
finanziellen
Überlebenskünstler.Es war schon öfters vorgekommen, dass in seiner Gemeindewohnung, obwohl er einen Hund hatte, keine Anwesenheitszeichen wahrzunehmen waren. So fand man den Körper des Verstorbenen auch erst nach einigen Tagen. Sein Hund kannte sogar den Waidmanns Gruß, darauf angesprochen gab er seine linke Pfote, er wurde -veterinär eingeschläfert oder verständlich ausgedrückt; "mit der Todesspritze in den Hundehimmel befördert". Es ist immer gut wenn man, auf den seltsamen wegen des Lebens, auch mit etwas sonderbar gewordenen Menschen in Verbindung bleibt. Scheinbare Gegensätze: "Das Leben ist der Tod, und der Tod ist das Leben." Ehre seinem Gedenken †2006 Menschhorn Fridolin >
NÖ
Geb. 1910 in
Berndorf -
Stadt, war
wohnhaft in
Dörfl "an der
Rax" und in
Maria
Enzersdorf,
Pädagoge
i. R.: erster
Preis des
YMCA-
Wettbewerbes
"USA";
Veröffentlichungen
im Monatsblatt
des Bundes
Neuland und in
Anthologien
des
Literaturkreises
Schwarzatal,
zahlreiche
Lesungen. Gestorben
in Maria
Enzersdorf
1993.
Vor 2 Jahren ist Fridolin und seine Lebensgefährtin jenseits des Grimmingtores gewandert, erfuhr ich bei der 20 jährigen Jubiläumslesung des Literaturkreises Schwarzatal in Payerbach. Mit ihm war ich auch außerhalb des Literaturkreises in inniger menschlicher Verbindung. Ich besuchte ihn in Dörfl an der Rax und später dann im Seniorenheim am Hausberg in Maria Enzersdorf. Mit literarischen Hintergrund entstand eine Freundschaft, er hat viel für mich getan indem er mich mit dem Wesen des Gedichtes vertraut machte. Einmal kam es dabei zu einer Tonaufzeichnung, dadurch konnte ein Teil seines Werkes verewigt werden.
WEITWANDER.STATION Geschriebenstein
>
1991
Franz Falludi
1704 - 1779
Gedenken
FRIDOLIN
MENSCHHORN
EHRUNG
Dörfl,
25.Mai
1992 Die
Schirmherrschaft,
über die
Formation
Gipfel Buch
kann ich nicht
übernehmen.
Ich weiß
ja fast nichts
von der
Vereinigung,
war nie
Mitglied und
bin ein
völlig
unbekannter
Mann. Ich
stelle ja auch
nichts vor und
weiß
nichts von
Vereins -
Angelegenheiten.
Ich bin 82
Jahre und kann
wegen Asthma -
Bronchitis und
einem
Kniegelenk -
Ersatz nicht
mehr in die
Berge gehen.
Bleiben wir
trotzdem
Freunde.
Von einem
Nachruf wurde
Abstand
genommen, denn
die Gedichte
von Fridolin
sprechen
für sich
selbst.
Zeichen des Vergehens Herbstlicher Windhauch lässt sie schweben; Ein Mücken Schwarm zieht darein, Im Wiesengrund noch emsig Leben. Keiner ahnt das Ende seiner Lust, Weiß von der Spanne die ihm zugemessen, Die Düfte reicher in freudevoller Brust, Nicht`s fehlt von dem, was er besessen. Mit dumpfen Schlag fällt Obst herab, Bewahrt des Jahres Sonn´ und Süße, Die linden Tage tänzeln hin im Trab Und heben leicht auch unsre Füße. DER
KREIS IST
KLEIN
Der
Kreis ist
klein, in dem
wir gehen, Doch ist er eine ganze Welt. Ob Sonne scheint, ob Winde wehen, `S ist eine, die uns wohl gefällt. So still scheint sie und ist voll Leben, Gefüllt der Stunden fliehend Zahl. Wenn Schönes wir aus Tiefen heben, Ersteht sie neu uns allemal. Menschlichen Gebrechen lasten Auf uns wie jede Erdenlast, In unseres Kreises Stille rasten Bis er dann unsere Hände fasst. Werksammlung von Fridolin >
†2006 Mag. Zuber Ernst Gerwig Quelle Judenburg
![]() Erinnerung an Dechant Mag. Ernst Gerwig Zuber geschieden in der Nacht zum 2.Oktober 2006 im 55.Lebensjahr
Herr
Zuber
war
der
Initiator
des Planetarium im
Stadtturm
seiner
Heimatgemeinde
Judenburg.
Entgegen
den
üblichen
Regelungen in
der
Diözese
wirkte der
Pfarrer auf
eigenen Wunsch
von 2000-2006
in seiner
Heimatstadt.
Unter dem
Eindruck, dass
„der Prophet
in der Heimat
nicht beliebt
sei“, bat er
in diesem Jahr
um Versetzung
in den
Pfarrverband
Irdning,
Donnersbach
und
Donnersbachwald.
Pfarrer
Zuber
war als
engagierter,
nachdenklicher
und
gewissenhafter
Seelsorger
bekannt und
beliebt
gewesen.
Friedrich Nietzsche
hatte auf den
Verstorbenen,
seit dessen
Gymnasialzeit
eine
besonderer
Faszination
ausgeübt.
Das
Dogma, dass
der Christ
über den
eigenen Tod
nicht
verfügen
darf sowie
auch der Zwang
zum
Zölibat
durch die
Papst-Hierarchie?
Warum sich der
Seelsorger in
der Nacht am
elterlichen
Grab erschoss?
Fragen
über
Fragen ohne
ausreichende
klerikale
Antworten.
Der
Horizont von
vielen
Menschen ist
ein Kreis mit
dem Radius 0, und das
nennen sie
ihren
Standpunkt.
Albert
Einstein
Auch vom Kirchendiener bis zum Papst ist Mensch sein: "Ohne göttliche Verblendung auch immer Mensch zu bleiben". >
Der Vater des
Hr. Zubers war
mit der Harrer
Gretl aus
Oberzeiring
verheiratet
und hatte mit
seiner Familie
vorübergehend
im
Dachbodenzimmer
unseres Hauses
gewohnt.
Eine Menschenansammlung erwies dem verstorbenen Priester von Judenburg, bei einem Requiem in der St. Nikolaus-Kirche, die letzte Geleit. Bischof Dr. Egon Kapellari und die Zelebrierer mussten sich erst einen Weg durch den Haupteingang bahnen, da die Reihe der Trauernden zur persönlichen Verabschiedung vor dem Sarg lang war. An die 60 Priester aus dem Murtal hatten sich vom Seiteneingang aus auf ihre Plätze im Altarraum begeben. Dechant Mag. Thomas Mörtl sprach von „unfassbarem Tod“ seines geistlichen Mitbruders und noch viel mehr von dessen unverständlichem Heimgang! Bischof Kapellari sagte in seiner Predigt: „Sein Tod hat uns wortlos gemacht!“ Es folgten herzergreifende Worte von Bürgermeisterin Grete Gruber. Das Requiem war neben Bläsern und Orgel vom Singkreis St. Rupert und dem Gesangverein Oberwölz mitgestaltet worden. Mit dem Bischof zelebrierten am Altar Monsignore Josef Hütter, Dompfarrer Gottfried Lafer, Dompropst Leopold Städtler, Dechant Mörtl und Pfarrer Neviscok (Oberwölz). Bei Laien die den Freitod erlitten war die Kirche allerdings nie so großzüg vertreten sondern glänzte meistens in Abwesenheit. Aus
hölzernen
Kirchengefässen
wurden
goldene, aus
goldenen
Bischöfen
wurden
hölzerne.
Otto.v.
Corvin
Architekt
Franz
Landl
würdigte
in
einem
persönlichen
Zeitungs -
Nachruf auch
das weltliche
Wirken des
Verblichenen.
Er
ruhe in
Frieden†2006 Schwab Günther >
AN MEINE
FREUNDE Salzburg
Ich bin 96 Jahre
alt geworden und
diese Schrift
ist
möglicherweise
mein letzter
Gruss an meine
Freunde. In der
tief stehenden
Sonne meines
Lebens
erstrahlen die
Gipfel im Licht,
während die
Schluchten der
Nöten und
Niederlagen im
Dunkel
bleiben,
als hätte
es sie nie
gegeben; so dass
ich geneigt bin
zu sagen: Wie
schön ist
die Welt! Wie
schön ist
das Leben! Wie
gut ist der
Mensch!
Und ich sage
weiter, was
gesagt werden
soll, solange
ich noch Zeit
habe:
Ehrfürchtigen
Dank dem Ewigen
dafür, dass
ich leben
durfte! Herz
innigen Dank
allen Menschen,
die mir im
Geiste und in
der Tat Gutes
erwiesen haben,
und allen
geliebten Tieren
die mein Leben
geleiteten!
Aufrichtige
Vergebung allen
Menschen, die
mit bewusst
Böses
zugefügt
haben! Wie
schön ist
diese Welt.
"Wie
schön ist
das
LEBEN! Euch
soll es immer
gut gehen! Seid
mir
gegrüßt."
Günther
Schwab anno
2000 (Handschrift)
Die Bergwelt Pusterwalds, die grosse Liebe unseres verehrten Hr. Prof. Dr. Dr. Schwab Kapellen. Im Juli 2002 Im Jahre 2000 An meine Freunde, am 10.Oktober 2004: Der Dichter und Umweltschützer Günther Schwab überschreitet den Hunderter
29.12.1929
in Schattendorf (Bgld.)
- 30.11.2005
in Wiener
Neudorf
(Baupolier im
Ruhestand),
Alpinist,
Zeichner,
Maler,
Literat.
Bergfreund und
Autor der
„
![]() >“
Lesungen
am: >, >,
Ödstein>, Schießeck>, Krippelberg>, Knallstein>, Geschriebenstein>, Grimmingtor>, Waidhofsee>.
Beiträge
und Graphiken
im ![]() > und
in dem
„WANDERER“-
Nr.: 10, 8/1,
8/2, 16 Kügel Erni †2005 Triebenstein
> ![]() > Hohentauern
Geb. Schaffer
Direktorin der
VS Hohentauern
welche am
Sonntag, dem
11.09.2005, im
55. Lebensjahr
bei einer
Bergwanderung
auf den
Triebenstein von
Gott dem Herrn
zu sich berufen
wurde. Ein
herzliches Danke
für alle
Zeichen der
Anteilnahme.
Hohentauern, im
September
2005 zur
lieben
Erinnerung
Was du an
Liebe uns
gegeben,
dafür ist
jeder Dank zu
klein.
Die Sorge um uns alle war dein Leben. Erni
Kügel
2005
tödlich
abgestürzt,
Todesberg
Triebenstein
"Einer
der alten
Garde" – wie
er selbst
immer gesagt
hat
–, der
Simperl
Wirt
Josef Simperl
1910 - 2005
ist tot ! Am
26.Juli 2005,
kurz vor
seinem 95.
Geburtstag,
verstarb, der
allen Nord
Süd Weg
Gehern bestens
bekannte Simperl
Wirt.
Seit dem
Bestehen
dieses Weges
war und ist
der Gasthof
Simperl in
Eibiswald die
letzte
Kontrollstelle.
Die vom langen
Weg
müden und
gezeichneten
Wanderer waren
stets angenehm
überrascht,
vom alten Simperlwirt
Josef
besonders
herzlich
begrüßt
zu werden. Die
Verleihung des
Nord-Süd-Weg
Abzeichen,
verbunden mit
der
gesanglichen
Darbietung des
Nord Süd
Weg Liedes,
gemeinsam mit
seiner 2003
vorausgegangenen
Gattin
Stefanie,
wurde nach
dem
Zurücklegen
des Weges
immer ein
unvergessliches
Erlebnis. Die
Sektion Weitwanderer
des
ÖAV
sowie alle
Nord Süd
Weg Begeher,
werden Josef
Simperl, der
aber in seinem
Sohn Josef
einen
würdigen
Nachfolger
hat, sehr
vermissen. WW
Mitteilung
3/2005. Ich
habe das
Gasthaus Drei
Eiben, mit
dem dort
aufliegenden
Weitwanderbuch,
sowie auch
das Weitwandermuseum
Eibiswald, in
guter
Erinnerung.
Otto der
Eibiswalder
Wanderführer?
Bei
der
ersten
Beschreitung
war ich vom
Weg abgekommen
und bin im
Gasthaus
Bachseppl
gelandet. Nach
einer Stunde
und einer
ansehlnichen
Zeche, war
plötzlich
kein Zimmer
mehr frei.
Meine
Unmutsäußerungen
hatten am
Weiterweg eine
Gendarmen
Kontrolle zur
Folge. "Ich
heiße
Mayer komme
aus Wien und
mein
Schuhprofil
ist in Ordnung"
lallte ich und
wankte weiter.
In
Eibiswald fand
ich Otto, der
mich zum
Simperl
geleitete und
mir dort noch
lange, die
Ehre seiner
Anwesenheit
schenkte. Es
drängt
sich, bei
dieser
Gelegenheit,
die Frage auf:
Wie es Otto,
wenn er noch
lebt,
geht?
Eibiswald ist
und war
für mich
das Ende eines
Weges der zu
schnell
verging und
der letzten
Endes, wie bei
Herrn Josef
Simperl, in
die Ewigkeit
führt.
Herr Simperl
schenkte mir
damals eine
Federzeichnung
von Carl
Hermann
gezeichnet von
J. Kaiblinger
1976, auf der
sich auch Carl
Hermann mit
seinen
Namenszug
verewigt
hatte. Nicht
ein Lebewohl
für den
geschiedenen
Hr. Simperl
sondern auf
ein
Wiedersehen
jenseits vom
Grimmingtor. Er ruhe
in Frieden und
bleibt im
Gedächtnis.
20051117
WIMMER Walter (Engele) †
05.08.1942
- 01.01.2005 ![]() > ![]() >Im Perpetuam Memorian das Gesetz der Ewigkeit >![]()
"Alle werden
es einmal
selber wissen:
Es
gibt
keinen
Tod kein
Sterben,
– wohl aber
einen
Abschied." 20100522
Leben ist unendliche Entfaltung, wie die Gräser Stein und Wasser, .......... Erscheinungen der Natur, Erscheinungen Gottes. Geschrieben 1978 anlässlich des so plötzlichen Fortganges Euer aller Mutter. Walter
Sein Vater,
ein Engele
Sohn, war im
Krieg gefallen
seine
minderbemittelte
Mutter
überließ
das Kind dem
gutbürgerlichen
Kaufmannshaus
Engele. Hier
wuchs Walter
materiell gut
versorgt, aber
vielleicht mit
zu wenig
Zuwendung,
auf. Durch
eine
Kinderlähmung
hatte er Zeit
seines Lebens
eine
Gehbehinderung.
Er heiratete
die
Waldviertlerin
Leopoldine und
die Kinder
Alexandra und
Leonhard
entstammen
dieser
Verbindung.
Zuerst wandte
er sich am
Konservatorium
Klagenfurt, im
Klarinettenunterricht,
der Musik zu
und wirkte in
der Ortsmusik
Oberzeiring
mit. Nach
seinen Umzug
nach Wien
befasste er
sich mit der
Gitarre, der Ziehharmonika und
dem Klavier.
Der Musik
blieb er Zeit
seines Lebens
verbunden und
gab sie an
seine
Schüler
weiter. Auch
ich habe
davon,
profitiert und
wir traten als
Ziehharmonika
Gitarrenduo
auf. Erhaltene
Tondokumente
seiner Musik
sind die
Waldviertler
Tänze und
das
Ödsteinlied
>.
Schon
frühzeitig
jedoch war
seine Neigung
zur
bildnerischen
Kunst
dominierend
und bereits in
Oberzeiring
entstanden
seinen ersten
Bilder, die "Stempelmenschen".
In Wien,
später in
Tulln und in
seinen letzten
Wohnsitz
Kamegg war er
voll
Schaffensdrang.
Gesundheitlich
bedingt war er
gezwungen in
den
vorzeitigen
Ruhestand zu
treten. Am
Tullner
Kunstbasar
trat er mit
seinen Werken
erstmals an
die
Öffentlichkeit.
Wer wie ich,
den Nachlass
von Walter
Wimmer
in seinen
Eigenheim in
Kamegg
besichtigen
konnte, ist
erstaunt von
dem Umfang und
der
Faszination
der
vorhandenen
Kunstwerke.
Es bleibt nur
zu hoffen,
dass diese
Werksammlung
in der
Gesamtheit
erhalten
bleibt, einen
geringfügigen
Teil davon
habe ich
aufgezeichnet.
Der
gebürtige
Oberzeiringer
ist heute im Rosenheim
seiner
Schwäche
erlegen. Die
Kinder und
Jugendzeit in
Oberzeiring
ist verbunden
mit
gemeinsamen
Erlebnissen.
Körperlich
durch
Kinderlähmung
an einem
Fuß
benachteiligt,
geistig sehr
sensibel der
Musik und
später
auch der
Malerei
zugetan. Eine
Zeit spielte
er, trotz
beschwerlichen
Marschieren,
als
Klarinettist
bei der
Oberzeiringer
Knappenmusik.
Später in
Wien und Tulln
befasste er
sich auch mit
Tasteninstrumenten.
Seinem
Leiden zufolge
war er
genötigt
seine
kaufmännische
Tätigkeit
und sein
Betriebsratmandat,
bei der
Treibacher AG,
aufzugeben und
mit der
Frühpension
vorlieb zu
nehmen. In
seinem letzten
Eigenheim in
Kamegg im
Waldviertel,
war er mehr
der
bildnerischen
und
malerischen
Berufung
zugetan.
Vielleicht lag
auch ein Sinn
darin, wenn er
den Hunger
seiner
verlorenen
Kindheit in
der Sehnsucht
nach dem
Leuchten der
Abendsonne
gesucht hat,
um vom
irdischen zum
ewigen Schlaf
hinüber
zu wandern. Er
ruhe in
Frieden und
Ehre seinem
Gedenken.
Des
Menschen Seele
gleicht
dem Wasser: Vom
Himmel kommt
es zum Himmel
geht es
.....Goethe >Doch naht die Nacht. Ein mächtig Schwingenpaar Umschließt mich bald und löscht der Augen Schau. Frei wird der Geist, so wie er einstens war, Und schwebt hinaus ins uferlose Blau. Auszug Schmid Peters Gefährten am Seil aufgezeichnet Peter Holl > Wien, 1993-10-29Haunschmidt Josef
† 2004 Es ist
später
Abend
Tanzstatt
> >![]() WANDERUNG
Und dann ist die Stunde gekommen wo ich wieder gehen durfte Aber ich komme wieder "dorthin", Wo ich ahnte, dass Sein jetzt ist Werden morgen wird - Und wir weitergehen müssen entlang den Weg, Ob steinig oder steil. Ja und dann komme ich wieder Nicht um stehen zu bleiben: Sondern um zu verweilen Um mit mir selbst zu reden, Damit ich morgen ja sagen kann zum Leben. Josef Haunschmidt 20.06.1984 Sie
ist schlafen
gegangen die
Sonne,
Aber ich denke zurück an die Stunden, Wo sie mir Wärme in mein Herz gebracht hat. Josef Haunschmidt † in der Mitte des Jahres 2004 Er hatte es nicht auf die große Glocke gehängt - seine Neigung zu Gedichten und dem Akkordeon, aber immerhin schrieb er zum Abschied seine eigene Sentenz. Vor seinem Fußleiden war er auch im Gebirge unterwegs, eine seiner Eintragung im Hochschwung >
Seelen Heil!
Fürs
ewige Leben
und ruhe in
Frieden.Aber nicht leer mein Blick, So kehre ich mit frohen Herzen Zum Tale wiederum zurück. Der Gastwirt Josef Haunschmidt aus Oberzeiring Grüß
Gott,
lieber
Gott!
Petrei Bertl
†2004
1921 -
17.05.2004 Was
wird bleiben^ >
Petrei
Bertl,
Riedl Trude
viribus unitis
Riedl
Gertrude "viribus
unitis"
Selbsthilfegruppe
gegen Justiz-
und
Psychoterror.
1986 Protest
gegen
verwahrloste
Justiz! Vor
dem
Justizpalast
"Gott
hat viele Wege, auf
denen er uns
entgegenkommt
und zu uns
spricht ...
Gott spricht
zu uns auch
durch
besondere
Menschen,
denen wir
begegnen,
durch
gewöhnliche
Ereignisse,
die uns mitten
in unserem
gewöhnlichen
Leben
wiederfahren.
Von solchen
Begegnungen
erzählen
meine
bescheidenen
Geschichten."
Schreibt Bertl
in seinem
letzten Werk.
Wir trauern um
Prof. Dr.
Bertl Petrei.
Vor vier
Jahren feierte
die
Rosegger-Gesellschaft
nach der
Präsentation
seines Buches
„Grüß
Gott, lieber
Gott!”
den
80.Geburtstag
ihres allseits
geschätzten
Ehrenpräsidenten
Prof. Dr.
Bertl Petrei
und
überreichte
ihm die
Rosegger
Ehrennadel. Am
17.Mai 2004
ist er
völlig
überraschend
gestorben. Mit
ihm verliert
die Rosegger
Gesellschaft
einen
profunden
Rosegger
Kenner und
lieben Freund.
Unsere
Anteilnahme
gilt seiner
lieben Gattin
Erika. Der
Volkskundler,
ORF-Mitarbeiter,
Journalist und
Buchautor war
ein
begeisterter
Wanderer und
richtete 1978
das
Österreichische
Wandermuseum
in Roseggers
Waldschule in
Alpl ein.
Damals lernte
ich als
ehemaliger
Waldschulmeister
Petrei kennen
und
schätzen.
Unsere
Begegnungen
waren immer
sehr
freundschaftlich.
Von 1983 bis 1993 war Petrei Herausgeber von „Des neuen Heimgärtners Tagebuch“. Im Rosegger Jahr 1983 hatte der ausgezeichnete Rosegger Interpret bei seinen Lesungen im Geburtshaus Roseggers und auf dem Grazer Hauptplatz je 1000 aufmerksame Zuhörer. Insgesamt hat er ca. 200 Lesungen mit über 5000 Zuhörern in fast allen Bundesländern, in Athen und Deutschland gehalten. Von 1987 bis 1989 war Prof. Petrei Präsident der Rosegger Gesellschaft und gründete 1987 die Sektion Autoren. Er war auch Herausgeber der „Anthologie 90”. Während meiner 15 jährigen Präsidentschaft von 1989 bis 2004 konnte ich Bertl des öfteren im Roseggerstübl als Gastautor begrüßen und seine Vortragskunst bewundern. Leider war es ihm in den letzten Jahren nur mehr selten möglich, von Wien zu unseren Veranstaltungen zu kommen. Bei meinen Rosegger-Lesungen lese ich auch immer aus dem Buch „Wahrheiten und Weisheiten“, das mir Petrei in Freundschaft zugeeignet hat. Es ist ein Rosegger Zitatenschatz für die Gegenwart, in dem es u. a. heißt: Es gibt
ein Sterben,
das
heißt
ein
Verwandeln,
aber es gibt
kein Totsein,
es kann keines geben für den, dessen Wesen im Geiste ist. Möge dieses Zitat allen ein Trost sein, die um Bertl trauern. Mag. Rudolf Glettler Ehrenpräsident der Rosegger Gesellschaft
Der
Volkskundler
und
begeisterte
Wanderer
Bertl
Petrei
begann
1978 mit dem
Aufbau des
Österreichischen Wandermuseums.
So findet sich
heute in der
einstigen
Wohnung des
Waldschulkustoden
eine
Dokumentation
der
Wanderkultur.
Von Bekleidung
und
Ausrüstungsgegenständen
über die
geschichtliche
Entwicklung
der
Wanderbewegung,
der
Jugendbewegungen
und des
Wallfahrt
Wesen bis zum
Ausbau der
Weitwanderwege
bietet die
kleine,
überschaubare
Darstellung
eine
Zusammenschau
des Wanderns
einst und
jetzt.
"Dr.
Bertl Petrei
ist
ein guter
Bekannter, vor
allem aber ein
Mensch wie
selten
einer!
Seima zwa
Kärntna -
Windische.
Sixt, so is:
Solang ers
macht raunzn
die Gscheitn!
Selber aber
machen
sie´s
nit!"
Schrieb
einst
Ilse
Svetina im > an den
Wanderer.Nach seiner Intentanz bei Radio Steiermark widmete er sich mit der ganzen Seele der Literatur. Es entstanden viele Bücher - mit seiner Medienerfahrung aus seiner ORF - Zeit schuf er aber auch für literarisch Schaffende, vor allem aber für die vielen Unbekannten, ein Forum für Publikationen und Lesungen. Ein Satz von ihm ist mir gut in Erinnerung. "Ich
bin nie von
den
Blüten
der Politik
abhängig
gewesen."
Auf der Suche
nach dem
eigenen
Verständnis,
für
Bedenken
und
Gedenkjahre
wollen viele
die auch
manchmal
unrühmliche
Geschichte
wegschieben.
Die nichts
wissen und
nichts ahnen
werden auch
nichts
vergessen und
auch nichts
schreiben
können.
Er war nicht
nur ein
Erzähler
der
aneinander
gereiht hat,
sondern einer
der dem Wesen
und dem Kern
der Dichtung
nahe stand.
![]() >, wir
aber freuen
uns über
den Anteil an
seinen
irdischen
Aufenthalt. Er
ruhe in
Frieden
>Postmann
Neil
†2003 tot
1931-2003 Amerika
Wie mir
erst
jetzt
bei der
Durchsicht der
Wanderer
Autorenliste
bekannt wurde
- ist
der
amerikanische
Medienkritiker
Neil Postman
im Alter von
72 Jahren
schon im Jahre
2003, in
seinem Wohnort
Flushing in
der Nähe
von New York,
einem
Krebsleiden
erlegen. Der
Wissenschaftler
und Autor
wurde Mitte
der 1980er
Jahre mit
Büchern
wie "Wir
amüsieren
uns zu Tode"
und "Das
Verschwinden
der Kindheit"
bekannt. Die
bekannte Autorin wurde
1922 in Graz geboren. Ihre
Bergbegeisterung hat sie
von ihrer Mutter geerbt,
die sie bereits im
kindlichen Alter auf
vielen Wanderungen
begleitete. Früh
begann sie auch mit dem
Klettern und führte
Touren bis zum
Schwierigkeitsgrad IV-V
durch. Buchenauers
große Liebe galt
Gebieten, die Einsamkeit
und Urtümlichkeit
versprachen, wie den
Niederen Tauern, der
Schobergruppe oder eben
dem Hochschwab Gebiet. So
gelang ihr etwa die
Erstbesteigung des Schreins
Als Autorin
hat Liselotte Buchenauer
überwiegend alpine
Monografien verfasst. Ihr
erstes Werk "Hochschwab"
erschient 1960 und hat sich
rasch zu einem Bestseller
entwickelt. Auch ihre
weiteren Werk wie "Sanfte
Kuppen - schroffe Berg"
(1977), "Hohe Tauern"
(1980), "Karnische Alpen"
(1986) oder "Ein Leben mit
den Bergen" (1992), wurden
mehrfach aufgelegt.
Buchenauer war überdies
Mitarbeiterin einiger
alpiner Zeitschriften wie
etwa LAND DER BERGE. Zudem
gestaltete sie zwischen 1955
und 1987 zahlreiche
Hörfunksendungen.
Liselotte Buchenauer starb
Anfang Mai 2003 in ihrer
Heimatstadt Graz. > in den
südlichen
Schladminger Tauern. Mit
großer Trauer und Bestürzung
müssen wir mitteilen, dass unser
langjähriges Mitglied Frau
Professor Liselotte BUCHENAUER
anfangs Mai dieses Jahres verstorben ist. Wir werden
unser geschätztes Mitglied, das uns
mit so vielen lebendigen Artikeln so viele
schöne Stunden bereitet hat, stets in
unserer Erinnerung behalten Emmerich
Kolovich. Zum Ableben von Frau Professor
Liselotte Buchenauer, unserer Hochschwab
– Lisl …..
Jahrzehnte
sind
über
den
HOCHSCHWAB gegangen, und wir mit
ihnen, in ihnen, in unserer Zeit
gefangen.
Und vor genau zwei Jahrzehnten,
anlässlich der Verleihung des
Berufstitels Professor im
Kunstministerium in Wien hatten drei
unserer Vorstandsmitglieder die
inzwischen verstorbenen Dr. Helmut
Pichler und Stefanie Hrabe, sowie meine
Wenigkeit die seltene
Gelegenheit, sie persönlich
kennenzulernen. Frau Buchenauer hatte sich
damals über den riesigen Voisthaler -
Blumenstrauß und unsere Anwesenheit
sehr gefreut. Viel später dann auch
über die Gratulation durch unseren
Obmann Dr. Peter Soustal anlässlich
der Verleihung des Hochschwab Preises
2000. Jetzt, zum Begräbnis am 9. Mai,
hatten wir nur noch die Möglichkeit,
durch unser Grazer Mitglied Dr.
Karl Friedl letzte
Voisthaler - Blumengrüße zu
übermitteln.Jahrzehnte werden weiter über den Hochschwab gehen – mögen es noch viele, schöne sein. Für meine Voisthaler, meine Bergkameraden!
So
schrieb
1983 die
jetzt im 81.
Lebensjahr dahingegangene Voisthalerin
in unserer Festschrift 100
Jahre Alpine Gesellschaft
Voisthaler. Für
sie waren es nur noch zwei weitere
Jahrzehnte, doch ihr Wunsch, mit den
Bergen und insbesondere dem Hochschwab
zu leben, hatte sich bis zuletzt
erfüllt.
Während ihrer mehr als drei Jahrzehnte dauernden Mitgliedschaft bei unserer Sektion dem Österreichischen Alpenverein gehörte sie ja mehr als fünf Jahrzehnte an waren unsere Kontakte zu ihr meist schriftlicher Natur. Sie war ja auch eine sehr geschätzte Schriftstellerin mit mehr als 15 Bergbüchern und tausend anderen einschlägigen Arbeiten, von denen auch wir einige zum Abdruck bekamen – die letzte erschien in den September-Nachrichten 2001. 1995 vertraute sie mir in einem persönlichen Brief an, dass sie das Talent zum Schreiben wahrscheinlich von ihrem nicht allzu sehr geliebten Vater vererbt bekommen haben dürfte, es aber auch manchmal schon irgendwohin anders gewünscht habe, denn es hat mir im Beruf nichts genützt und auch oft im persönlichen Schicksal geschadet!
Trotzdem werden wir gerade durch ihr
Schreiben die Erinnerung an sie noch
lange lebendig erhalten können. Die
Erstbesteigungen der Ostwand des Kleinen
Brandstein und des Türndl über
den Südostgrat im Jahre 1949 und
viele ihrer Touren und Erforschungen im
Hochschwabgebiet sollten für uns
Anlass sein, einen Wanderweg, Steig oder
ein anderes Bergobjekt mit ihrem Namen
zu benennen,
damit sie allen zukünftigen
Hochschwab Jüngern im Gedenken und
Gedächtnis verbleibe!
ÖAV
Voisthaler
Diese zwei Bücher von Ihrer Feder -
sind Ihre Grabinschrift und Ihr
Lebenslauf. Nach einer Winter -
Erstbesteigung des Schrein
HÖHER
streben ist ewiges Leben in Gottes Garten. > wurde am
Ostgipfel ein Zeichen an den, damals in
die Ewigkeit geschrittenen Vater der
Weitwanderwege Carl
Hermannbuch gesetzt.![]() > In den
ÖAV Weitwander Nachrichten kam es zu
einer Publikation. Aus diesem Grunde
entstand ein Schriftverkehr mit Frau
Buchenauer der
Erstbesteigerin des Schreins.Mit großer Leidenschaft verteidigte Sie Ihr Schrein Domäne: "Er sei zu weit vom Südweg gelegen und deshalb als Carl Hermann Gedenkstein nicht sinngemäß". Nun hat Frau Buchenauer den wahren Zugang zum Felsenkoloss Schrein gefunden und viele werden ihr dorthin noch folgen. Ein letztes Bergheil und Ehre Ihrem Gedenken DER WANDERER 01. ÖAV
> Sehr
geehrter Gerold.Benedikter@alpenverein.at,
ich danke und bestätige unser heutiges
Telefonat, in dem ich als ÖAV Mitglied
meine Lesermeinung bezüglich Ihrer
Alpenvereins Postillie artikulierte. Die
Gesprächsbasis wurde allerdings von
Ihrer Seite sofort, mit der Bemerkung
"meine
Meinung sei eine Unterstellung"
unterbunden.Warum Sie bedeutende Leute der Führer und Bergliteratur auch nach Ihrem Ableben nicht würdigen, ist letzten Endes die alpine Visitenkarte des Hr. Grauss. Ob das nun, wie bei Holl und Buchenauer darin liegt, dass sie nicht die Gnade hatten im heiligen Land Tirol geboren zu sein, sei dahingestellt. Zu der Vereinheitlichung des Begriffes Tiroler ist zu sagen, die Leute die glauben die alpine Hostie Schüssel weise gegessen zu haben, sind nicht nur in Tirol beheimatet. Sollten die beiden genannten jedoch Buchenauer Liselotte ^ und Holl
Peter "Pionier
mit Seil u. Feder" ^
fern Ihres Wissenstand gelebt
haben ist es Ihre, für mich aber
bedeutungslose, ÖAV Angelegenheit.
MfG >
HAAG Urban
†2003 Erinnerung >
Samstag den, 15.03.03 im
73. Lebensjahr, zwischen
19 und 20:00, als links
gehender, mit einer
Taschenlampe
ausgestatteter
Fußgänger,
zwischen Heingartner und
Sprinz in seiner Heimat
- Gmd. Oberzeiring Stmk.
Bez. Judenburg am Weg
zum Wunschkonzert von
einem Autoraser ins
Jenseits befördert.
Er wurde mit dem
Kopf gegen einen
Eisenbahnschwellen
Zaunpfahl geschleudert
und war sofort tot. Sein
letzter Musikwunsch war
Fein sein bei einander
bleiben.
Am 20.03.03 wurde er, bei großer Anteilnahme, zu Grabe getragen. Der Hr. Pfarrer Schaffer, der Kameradschaftsbund, die Musikkapelle, der Kirchenchor, die Jagdhornbläser sorgten für eine entsprechende würdige Beerdigung. Durch sein Wirken in der Jagd- Forst- und Almwirtschaft, aber besonders durch seine Persönlichkeit, war Urbarl weit und breit beliebt und bekannt. Auf der Tubaialm in Bretstein war er jahrelang Almhalter. Mit ihm ist ein wertvoller Zeitzeuge vergangener Zeiten gezwungenermaßen den Weg ins Jenseits gewandert. Er wohnte in der Nähe seines Stammgasthaus Trattenwirt und war dort auch ein gern gesehener regelmäßiger Gast, Wie der Almvater Ploder und der Sauschädel Richter Leitenbauer war auch Urbarl ein naturverbundener Mensch. Gedenkgang Korbachkogel > und
Bruderkogel > 17.03.03
und
am Hochschwung > 19.03.03,
ein letztes Berg Heil er
ruhe in Frieden. > BERGWACHT
Ein stilles Berglicht senkt sich in stillen Nacht, Die Hütten liegen tief im Schlaf versunken, Ein Quell rauscht vor Sang und Sehnsucht trunken Und auf dem Grat zieh´n Sterne ihre hohe Wacht. Im dunklen Sarg der Berge ruht ein Traum, Die Gämsen hüten feierlich den Schrein, Kein fremder Blick dringt in die Trauer ein, Gelöst von jeder Zeit und jedem Raum. Die Seele
des Literaturkreises Schwarzatal im
Raxgebiet ist am Beginn des Jahres 2003
den Weg in die Ewigkeit voraus gegangen.
Am Mittwoch den 15.Jänner um 14:00
wurde im Friehof Payerbach ihre irdische
Hülle zur Erde gelegt. Wir Kinder
Gottes haben im unseren Leben alle
unterschiedliche Fähigkeiten und
Begabungen, Gott kennt zwar keine
Lieblingskinder doch die schöpferisch
Wirkenden finden in ihrer Arbeit die
Erfüllung ihres Daseins.
Sie benötigen keine lange Lobes- und Dankeshymne als Nachruf, ihr Werk bleibt auch so im Gedächtnis. Mit der seligen Fr. Metzger war die Pädagogin Fr. Gölles seit der Gründerzeit des Literaturkreises Schwarzatal der Pulsgeber und der Motor für die angemessenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Den Frieden und Bergglück finden - ist die letzte Zeile Ihres Spruches auf dem Rax Gatterlkreuz und ist auch nun der Abschied von Ihr. Wir die wir alle noch unterwegs sind zur Pforte in Jenseits, wird uns mit diesem Leitsatz der Weg dorthin nicht schwer werden. >20030109
Seine letzte Fahrt war, so
wie sein ganzes Leben,
seiner Eigenart und seiner
Begabung angepasst. Bei der
Beschreibung von
unmarkierten Kletterrouten
ist die Führerliteratur
von größter
Bedeutung, hier ist es die
Kunst einen kurzen aber
präzisen Leitfaden zu
erstellen. Dies erfordert
Genauigkeit, Geduld, Zeit
und eine besondere Freude
zur Natur, das Lebenswerk
von Herrn Holl spricht
für sich - es bedarf
keines Lobes.
Es
war ein feuchter
nebliger Tag, am Weg zum
Grab gab es dann einige
Aufhellungen. Die
Familie, die Berge, der
Glaube, Humor, Liebe,
Sachlichkeit und seine
Lehrtätigkeit
für die katholische
Religion - sind
Stichwörter seines
Lebens. Er liebte das
Leben und seine Freunde.
Wie die
Schirmherren Johann
Ploder>
1902 -
1989 und August
Krainer> 1913 -
1991
ist auch er im Schlaf in
das Jenseits gewandelt.
Am Samstag, an seinem letzten
Lebensabend gab es noch keine
Anzeichen von dem
bevorstehenden Abschied.
Er war nicht nur ein begabter
Autor sondern auch, auf dem
Klavier und mit der
Baßgeige, ein
leidenschaftlicher Musikant. In
der Glaubensgemeinschaft setzte
er sich für den Dialog ein
und ging unbeirrt seinen Weg, in
den Bergen erfüllte ihn das
Abenteuer der Erstbegehungen und
der schwierigsten Fuhren.
Auf
der
weißen Mauer der
Friedhofkapelle wurden
einzelne Bilder davon
projiziert, eine
Besonderheit: Musik
mit dem Gestorbenen als
Klavier- und
Instrumentalsolisten. Ein
besonders rhythmisches
Stück davon gab zu
verstehen, dass Herr Holl
nicht nur auf ernste
Kirchenmusik eingestimmt war,
zum Ausklang der Trauerfeier
war der Chor der Bergretter
Südtirols zu hören.In anderen Kulturen ist der Tod ein besinnliches Fest der Freude mit Musik und Tanz. - ein Hauch davon war auch bei der Verewigung von Herrn Holl zu spüren. Er war eine der dominierenden Persönlichkeiten des Österreichischen Alpenklub`s und der Erstbegehungen: - Zwei Vorträge in der National Bibliothek, 10 Jahre Leiter der zweitgrößten alpinen Bücherei im deutschen Sprachraum Anlegung eines Systems, - die ÖAK Bibliothek wurde auch für Nichtmitglieder und Studenten ein Treffpunkt mit internationalen Kontakten. Mitarbeit an der Festschrift 100 Jahre ÖAK, zahlreiche Publikationen in der ÖAZ, Aufsätze z. B. Die zwei Gesichter des Grimming, Gebietsmonographien, Rezensionen, Nekrologien, eine fortlaufende Westalpenchronik, die Mitwirkung in der Vereinsleitung mit Routenbeschreibungen und etwa 200 Erstbegehungen. Die von Herrn Holl verfassten AV Führer wurden von Ihm fortlaufend betreut, z.B. Niedere Tauern, Karnischer Hauptkamm und Ortleralpen. Für den Mai 2003 war seine 7. Neuauflage des Gesamtführers der Niedere Tauern geplant. Seit der Kindheit waren die Berge sein Lebensraum und die Niederen Tauern waren seine besondere Bergheimat, obwohl er in den Ost- und Westalpen aber auch in der Antarktis zu Hause war. Wir alle danken dem Autor, dem Bergführer Pionier mit Seil und Feder für sein Lebenswerk, für seine freiwilligen sozialen Hilfeleistungen bei unbegüterten Menschen. Wir danken aber auch seiner Frau und seiner Tochter, denn durch ihr Verständnis und ihre Unterstützung war es für Herrn Holl leichter seiner Berufung Folge zu leisten und entbieten unser aller Kondolenz. Requisccat in Pace und ein letztes Berg Heil ![]() >
AUSKLANG am Krippelberg in Bgld 2004 50 JAHRE ÖAV GIPFELKREUZ ![]() >
Im
Grimming
Jubiläumsjahr
2003
brachte
der
Besuch,
beim
ehemaligen
Kaiserkreuz -
Grimming und
nunmehrigen Lenaukreuz
- Krippelberg in
Schattendorf in
Burgenland, auch eine
Trauernachricht. Josef
Schefberger der
Kreuzaufsteller vom
Krippelberg ist schon
vor zwei Jahren zur Erde
zuruck gekehrt.
Dem
Fachwissen
von
Josef, seiner
Tatkraft und seiner
Organisation war es zu
verdanken, dass das Lenaukreuz
am Krippelberg, so
wie es heute noch steht -
und so wie es noch einige
Generationen stehen wird,
entstanden ist. Aber dies
ist noch nicht alles, Josef
hatte damals - falls
es mit dem
öffentlichen Kreuz
Aufstellungsplatz nicht
geklappt hätte -
sogar seinen eigenen Grund
als alternativen
Kreuzaufstellungsplatz
angeboten.
Die
Erinnerung
an unseren Bergfreund Josef
Schefberger und der
Gedanke, dass das Leben
über den Tod
hinausgeht lebt in uns.Die ERDE gehört nicht dem Menschen, Der Mensch gehört der Erde. Wenn manche glauben, Dass ich nicht mehr bin, Dann werd´ ich ERDE sein, Ein Teil von ihrer Erde. Er ruhe in Frieden und ein letzte Berg Heil Dem Kreuz Errichter Josef Schefberger ![]() >UNSER’N Hr. BLEIER Mike † 1927-1999 zum
GEDÄCHTNIS Baden
NÖ Einmal kommt auch:
Husch husch ins GRAB; die einzig entscheidendste im Leben: Ist nicht alles umsonst gewesen? Michael Bleier >
Verzage nicht, müder WANDERER, auch du wirst noch dieses Paradies finden, als letzte Zuflucht, wo auch dir die Sonne des Glücks lächeln wird. Die bunten Farben des Lebens aus dem Kapitel - Begegnung Michael Bleier >
Die
Hand des Allmächtigen des wundersamen
Erdulders hat ihn ergriffen! Und warum?
Aber kann er sterben? Wohin ich blicke,
verwirrt mich jeder neuer Gedanke! Viel
besser eil’ ich und such ihn, seh’ ihn und
lerne dadurch, als dass, ich einsam hier
grüble. Als er sich so entschloss,
entfernt er sich während des
Selbstgespräches von dem Hang des
Felsens, da steht er am Wald dichten
Gipfel eines Gebirges und sucht in der
einhüllenden Dämmerung mit
fliegenden Blicken die heilige Stadt:
Sieht
sie endlich in der Ferne, wie Trümmer
auf bewölkten Dampf schwimmen, im Tale
des Friedens und des ewigen Frühlings.
Die Klarheit des werdenden Tages
überstrahlt, mit der schönsten
Morgenröte, die Schatten der Nacht des
Entsetzen, mit dem Schimmer seines
Erwachens, dem strahlendem Schweben
entgegen. Klage, klaget ihm nicht nach, ihr
seine Geliebten die sterblich noch auf Erden
wandeln; ihr weint Tränen, Tränen
aus blutenden Herzen! Stille verbreitet sich
um das Grab. Der Sünden Versöhner,
der Mittler, der Dulder, der Messias, der Vater unser
im Himmel, dein Name ist geheiligt! Zu uns
komme dein Reich! Im Himmel und auf Erden
geschehe dein Wille! Verleih` uns unsere
tägliche Nahrung! Wie wir dem
Schuldiger vergeben, vergib uns die
Schulden! Führe uns nicht in
Versuchung, sondern erlös’ uns vom
Bösen! Denn das Reich und die Macht
der Herrlichkeit ist dein! Amen.Einer von uns Schreibenden, ein Begnadeter hat nach schwerem Leidensweg, die Feder im Schlummer losgelassen. Die kunstvollen Büchertürme seines Refugiums, wo auch Die Laute des Hochlandes Platz fand, die Lesung in seiner Wohnung, die vielen gemeinsamen Zusammenkünfte im Literaturkreis Schwarzatal und auch der Besuch bei seinen Lesungen bleiben in Erinnerung. Es ist aber mehr als Erinnerung was bleibt, es ist sein Werk, sein literarischer Nachlass und es war eine bereichernde geistige Gemeinschaft. Ein Freund, ein Autor des Wanderers, ein Fremdsprachentalent ein Meister der Muttersprache und ein Kenner aller Herren Länder ist in die Ewigkeit vorangeschritten. Der tödlich abgestürzte Alpinist ![]() ![]() >,
schrieb am, 26.12.1985:Stark hat mich der Artikel Lichtsucher von Michael Bleier berührt, weil ich vieles meiner eigenen Lebensphilosophie darin wiedergefunden habe. Mit meinen 74 Jahren kann ich behaupten: Man blickt mit vielmehr Zufriedenheit auf sein Leben zurück wenn man sich andere Ziele steckt als solche, die nur von Eitelkeit und Geltungssucht diktiert sind. Dafür kann man ruhig in Kauf nehmen, bei der Masse als Außenseiter zu gelten. Die bunten Farben des Lebens, Streiflicht, Gang in den Abend, Der heilige Klang, Nocturne, Herbstwald, Die geistige Nivellierung des modernen Menschen, Angst, Bergschuhe, Quo Vadis Menschheit, Träumerei, Über das Schreiben, Brief an meine Schreibmaschine, Wintermärchen, Nachruf auf einen treuen Freund, Gibt es einen freien Willen? Gedanken, Von der Steinitis zur Libritis, Im Memorian, Funken, Ennstaler Skizzen, Das verlorene Leben das sind einige Titeln seiner Buch- und Anthologie Veröffentlichungen. Zum Abschluss noch seine Sinnsprüche und sein Vorwort für die Antenoria des Wanderers erwähnt. IN
PERPEDUAN MEMORIAN HOLIK Gerhard† 1935-98 Leobersdorf NÖ
Im 63.
Lebensjahr am 09.04.1998 durch das Tor ins
Jenseits gewandert und in die Ewigkeit
eingegangenWer im GEDÄCHTNIS weiter lebt Er ist nicht tot, er ist nur fern, Tot ist nur, wer vergessen wird. Unser Wanderer – Kamerad Wird uns, immer nahe bleiben. Berg Heil! Und Ehre seinem Gedenken B. Mayer (Ehemann von Frieda > geb.
Ronijak Eltern Maria und Willi
Roniak Kapfenberg) geboren am, 31.12.1958 in Pöls Stmk., durch einem Sturz auf der Baustelle, ins Jenseits gewandelt in Heilbronn am, 04.10.1995 Wem die Gunst der Kinderherzen gegeben, Der hat auch die Gnade GOTTES im ewigen Leben. Auf wiedersehen und Ehre seinem Gedenken dem Kreuzträger bis zum Jacklwirtsboden ![]() > (der Sohn von Maria Fritsch > Moartochter
aus Pusterwald) SO WIE ER WAR UND WIE ER IN
UNSEREN HERZEN BLEIBT
Alle Erinnerungen
werden wieder wach: – An kühle
duftende Sommertage auf der Weinebene, an
Sonn' umflutete Stunden im Zauber des
Gesäuses, an seine Worte der
Besinnung als Wanderer Schirmherr auf dem
Geschriebenstein 1991. Wundervoll
war der Abschnitt des Lebensweges den wir
gemeinsam wanderten. Die
Erfüllung des Keimes ist; die Blume
deren Blüten den Samen zur
Verwurzelung verstreuen. Der Liebe und der
Freundschaft tiefer Sinn ist; dieses Band
untrennbar zu halten. Er ist voraus
geschritten durch jenes Tor in’s Jenseits an
dem wir alle einmal um Aufnahme ersuchen
werden. Diese Pforte hat er im Schlaf
überschritten.Hier ist mein Leben aufgelöst Nach allen meinen Drang und Tun, Von allem Irdischen entblößt. Hier ist es still, hier kann ich ruh`n. Endlos im Kreise strebt Befreit von Zeit und Raum, Losgelöst die SEELE schwebt. Hier ist es still, ein sanfter Traum. Ein letztes Berg Heil Bruno Mayer 19911125 Ein Blatt PAPIER kann älter werden, Als alle Menschen hier auf Erden. Was du schreibst in deinem Leben Wird später von dir Zeugnis geben. August Krainer SCMHIRHERR - BIOGRAPHIE
Als Sohn
einer Kleinbauernfamilie, wurde ich am
25. Juli 1913 in Kreuzberg, in der
Gemeinde Limberg bei Wies in der
Steiermark geboren. Schon in
frühester Jugend wurde ich
angehalten, das Leben in der
Landwirtschaft kennen zu lernen und
mitzumachen. So kam ich alle Jahre zum
Viehkauf und Viehabtrieb auf die
Koralpe, ja sogar auf den Großen
Speik 2144m, das waren immerhin acht
Stunden Fußmarsch.
Oder es gab Wallfahrten am großen oder kleinen Frauentag in die verschiedenen Wallfahrtsorte der Steiermark, beispielsweise nach Maria Zell. Da musste man von Au - Seewiesen über den steirischen Seeberg auch acht Stunden zu Fuß gehen. Ich habe damals nicht gedacht, dass diese Strecke einmal ein Stück des NSWW werden wird. Beim Militär war ich beim Alpenjägerregiment Nummer neun in Graz und mir sind von damals die Ausbildung und die Manöver auf den Bergen zur Sommer und Winterzeit teils in angenehmer, teils in unangenehmer Erinnerung. Carl Hermann, der Initiator und Vater des Nordsüd Weitwanderweges war mein Cousin und Bruno Mayer der Herausgeber der Zeitschrift Der Wanderer, ist mein Freund. Dass ich nun an Stelle des verstorbenen Präsidenten und Almvaters Johann Ploder als Schirmherr auserwählt wurde, gereicht mir zur großen Ehre und es freut mich, dass ich am achten Wandertag zum Geschriebenstein, den höchsten Berg des Burgenlandes, den Ehrenschutz übernehmen darf. GRIMMINTOR
3.4 WANDERGIPFELBUCH
Station
19.08.87
- 26.10.87
und
12.08.92 - 15.08.92
Ich möchte euch
einen kurzen Überblick über das
Bergsteigerleben meines Mannes geben: Im
Alter von fünfzehn Jahren nahm ihn eine
Frau das erste mal auf dem Grimming Gipfel
mit. Der Grimming befindet sich direkt
vor unserer Haustüre in Pürgg, er
hat meinen Mann schon immer fasziniert und
im Laufe seines Lebens hat er so alle
Anstiege von jeder Seite gemacht, darunter
auch ein paar Erstbegehungen. Er war
Gründungsmitglied der Ennstaler
Bergsteigerschaft, es gab damals nicht
sehr viele Mitglieder, aber es waren alle
echte Bergsteiger und gute Kletterer. Dann kam der
Krieg, mein Mann war ganz früh
eingerückt und lang in Gefangenschaft,
insgesamt war er sechs Jahre von zu Hause
fort und er war deshalb in dieser Zeit nie
auf dem Grimming.
Aus der Ennstaler Bergsteigerschaft wurde nach dem Krieg die Hochgebirgsgruppe Grimming. Auch mich hat mein Vater schon als neunjähriges Kind in die Berge mitgenommen, später ging ich dann meine eigenen Wege im Gebirge. Deshalb besaß ich, als ich meinen Mann kennen lernte, schon ein gewisses Maß an Bergerfahrung. er fragte mich einmal, ob ich mit ihm die Schartenspitz Nordwand machen wolle? Nach meiner Einwilligung sperrte er am Nachmittag das Geschäft zu und so haben wir uns dann bei dieser Klettertour kennen gelernt. Nach der Nordwand gingen wir bei Vollmond den Verbindungsgrat zum Grimming. Mir hat es sehr gut gefallen, so entstand nicht nur eine Bergkameradschaft, sondern auch eine Ehe die vierzig Jahre andauerte. Wir waren sehr viel in den Bergen unterwegs, jedoch auf unserem Hausberg Grimming, haben wir im Laufe dieser Zeit die ganzen Grate und Wände bestiegen, wie zum Beispiel auch hier von der Jausengrube zu sehen; den Weißrinnspitz durch den Hamburger Kamin. Soweit es mir körperlich möglich ist, mache ich auch heute noch Bergwanderungen, allerdings aus einen besonderen Grund nicht mehr auf den Grimminggipfel. Es freut mich, dass wir heute im Gedenken an meinem Mann hier zusammengekommen sind und ich danke dem Veranstalter und der Öblarner Bergmusik dafür. Dorli Adam Solange wir leben, ist GOTT bei uns - Und wenn wir sterben, sind wir bei ihm. ANTON ADAM 1915 -2 4.11.89 Kaufmann in Pürgg Steiermark. Es ist nicht nur die Größe, die einzelne Menschen hervorragen lässt, sondern vor allem Dingen ihre Bescheidenheit. Toni Adam
ein Bergsteiger der alten Schule, war
Gründer der ÖAV HG Grimming und galt
als Grimmingkenner, auf der Nordseite des
Grimmings wurden von ihm neue Steigpfade
erschlossen. Toni war ein sehr guter und
gefragter Bergrettungsmann. Für ihn war
es immer eine Verpflichtung, wenn der Ruf an
ihm erging, den in Not geratenen Bergsteigern
zu helfen. TONI ADAM
Biwakschachtel Einweihung am Grimming Sigurd
Fahringer 1992
Leben ist oft harte Pflicht, Alltag oftmals Einerlei. Deshalb such´ die Bergwelt auf, Nur die BERGE machen frei. ![]() >Erinnerung an Julius Moschitz 2009-08-13
Bauer vulgo
Pierer 23.01.1894 in Roverto - 1988
in >
Aus
begründeten
Anlass
wird
jetzt
in
Oberzeiring
viel
über den und die ehemaligen
Bürgermeister diskutiert. Wobei
ich die Meinung vertrete der
Untadelhafteste war
Herr Moschitz, es gibt aber auch
gegenteilige Meinungen. Zum Beispiel
er hätte die Strickwarenfabrik
beim Mühlnersteiner verhindert,
oder er hätte den
Heilstollenausbau nicht
vorangetrieben. Oberzeiringer
Altbürgermeister Ökonomierat
Julius Moschitz gestorben.
Wenige Tage
nach Vollendung seines 93.
Lebensjahres verstarb Ö R Julius
Moschitz, eine der profiliertesten
Persönlichkeiten Oberzeirings,
die weit über die Grenzen des
Pölstales hinaus geschätzt
und geachtet wurde. Johann >
† Abschied 1902-13.09.89 geboren und
gestorben in St. Peter am Kammersberg >
Zinkwand> 2442m
Weitwanderbuch Station 07.09.1989 -
15.06.1990
Schlicht und einfach war Dein Leben Treu und tätig Deine Hand, Möge Gott Dir Frieden geben, Dort im ewigen Heimatland. in perpeduam Memorian Aufwärts stet’s in licht’re Fernen, Von den Bergen zu den Sternen. Ein BERGLICHT senkt sich in stiller, stiller Nacht, Im dunklen Sarg der Wälder ruht ein Traum. Nun jenes Licht der Höhen, Sich tröstlich waldwärts senkt, Im Glauben an ein Auferstehen Und eines Toten scheu gedenkt. So wie er sie gesungen und auf der Laute des Hochlandes gespielt hat, werden seine vielen Lieder in uns nachklingen. Doch bescheiden wie alles Edle und Große war sein Wesen. DU LIEBES
AUG’
Ich kenn'
ein Aug’ es ist so mild,Es glänzet wie ein Sternenbild. Dies Aug’ ist süß ist veilchenblau, Drin spiegelt sich der Tränentau. Du liebes Aug’ du heller Stern, Du bist mir nah und doch so fern, Schließt einmal dieses Auge sich, Dann wird es ewig Nacht für mich. Aus dem Liederbuch von Johann Ploder Ein letztes Berg Heil! Dem Freunde, dem Wanderer Schirmherrn Bruno Mayer 1989.09.13 JOHANN
PLODER NACHRUF
Nach seiner
Lebenswanderung wurde er, mit 88 Jahren in
seiner Heimatgemeinde, dem Zeitlichen
abberufen. Mit ihm
wurde auch ein großer Musikschatz
begraben. Er war aus ganzem Herzen, mit
der Geige und dem Flügelhorn, ein
gefragter Musikant und mit 500 Liedern
in seinem Gedächtnis auch ein
geschätzter Sänger. Komponiert
hat er Jodler für 4 Flügelhorn
Stimmen, er stellte jedoch konzertante
Anforderungen an die Interpreten. Seine
Stücke werden im Musikheim St.Peter
a.K. Stmk. aufbewahrt.
Seine besondere Hingabe galt den
Bergen, durch einen Fußmarsch, von
Südtirol über die Alpen, entzog
er sich der Kriegsgefangenschaft. Nach
seinem Ruhestand als Milchmesser war er
Almhalter unter anderen auch am
Hochschwung, sein Bruder Josef (begraben
in St. Lorenzen bei Scheifling) war
Almhalter unter andern auch auf der Kogler
Alm. Durch eine Gipfelbucheintragung
entstand eine Verbindung zur Wanderer
Gemeinschaft und er wurde 1984, bis ihn
der Schlaf ins Jenseits leitete, deren
Schirmherr. Er war nicht
einer von der Herde, er war Hirte. Der
Zufall hatte gerade in ihm die Flamme der
Musik entzündet. Er lebte um
diese Lebensflamme zu nähren, jedoch
sie lohte und brannte in ihm. In Vielem
handelte er weil sein Innerstes ihn dazu
trieb, doch es war immer etwas Besseres in
ihm, das ihn zur Reue zwang, wenn seine
Härte ihn augenblicklich
überwältigt hatte.
Vielleicht
lag auch ein Sinn darin, wenn er den
Hunger seiner Kindheit in der Sehnsucht
nach dem Leuchten der Abendsonne gesucht
hat, um vom irdischen zum ewigen Schlaf
hinüber zu wandern. Nicht nur die
Größten und Höchsten
sind es die sich von der breiten Masse
der Berge und der Menschen abheben,
sondern auch die einsamen Erhebungen mit
ihren Besonderheiten. Herr Ploder war
eine von diesen seltenen Erscheinungen
der Menschheit und in seinen letzten 4
Lebensjahren wurden wir Freunde.
Viel
gelitten, viel gerungen,![]() >
Plodergrabmal^Viel gespielt, viel gesungen.
Der
Tod, der jedes MENSCHENAUGE
bricht
Lehrt
uns
scheiden, vergessen lehrt er
nicht.
Mein Freund Johann
Unterweger vulgo Leitenbauer 1aus
Pusterwald im Bezirk Judenburg in
der Steiermark, ist am 13.12.86 in
die Ewigkeit gewandert und wurde im
Ortsfriedhof Pusterwald zur letzten
Ruhe gebettet.
Der Bauer, Imker, Humorist
Sauschädel Richter und
Bergfreund wurde mit den
Klängen des Liedes Wo die
Alpenrosen blüh´n,
gespielt von der Ortskapelle
Pusterwald, verabschiedet.Wo die Alpenrosen blüh´n, Mein letzter Blick sei geweiht, Wo in Rot die Felsen glüh´n Werd´ ich ruh´n in EWIGKEIT Die sechste und letzte Strophe nach Johann Ploder NUR
EIN WORT DAS WÜRDIG
WÄRE
Lass Der Erinnerung Schmetterling steigen, Es ist wahrlich schwer für mich, Kaum mag ich ein Wort noch finden, Nur ein Wort das würdig wäre, Würdig wäre um von dir zu sprechen. Auf dein Haupt nur Gutes falle, Dies bei Gott mein Wunsch stets ist. Denn du hast der Berge Matten, Und im Tal die langen Wege, Durch dein Wesen froh gemacht, dass sie mir im Herzen leuchten. Drum hör' mir zu nur auf ein Wort, Lass den Gams den Berg erklimmen, Lass die Quellen wieder murmeln, Lass die Vögel wieder singen. Sollte dich einst der Missmut packen, Pilg`re nächtens durch den Mondschein Mach dich auf, zieh` in`s Gebirge, Singe dann dort alle Lieder, Alle Lieder die im Kopf du hast. Geh hinaus auf Wanderschaft, Wandle durch die kühlen Täler, Wandle auf die kühnen Gipfel. Stimme an die Lieder alle, Die du im Gedächtnis trägst. Ein`s nur darfst du nicht vergessen, Hierher wieder heimzukehren. Hilf mir jetzt den Sang anheben, Erst sing ich und dann sing`st du, Wie der Sommervogel singt. >Herr warum
durfte ich nicht länger für
meine Freunde arbeiten?
Träger
hoher
Auszeichnungen, ist am 11.11.86,
im 69.
Lebensjahr vom Herrn abberufen worden.
Unser lieber Verstorbener wurde im Hause
Grillenstein, Fuchssteinweg 16,
Gmünd, am aufgebahrt. Die Hülle des Verewigten
wurde nach St. Pölten
überführt und dort
eingeäschert. Die Urnenbeisetzung
erfolgte am 15.08.87, anlässlich der
Bergmesse in der Pauluskapelle auf der
Weinebene in der Steiermark. Elsa Hermann
im Namen aller Verwandten. Herr wenn du
mein Leben beurteilst habe MitleidGmünd, 12.11.86 Auf Wunsch des Verstorbenen ward gebeten von Kranz- und Blumenspenden Abstand zu nehmen. Eventuelle Spenden bitte an die Sektion Weitwanderer des ÖAV Kto. "02028301" 1. Österr. Sparkasse Vater des Weitwanderns, 50 Jahre Mitglied des ÖAV, 30 Jahre 1. Vorsitzender der Sektion Waldviertel des ÖAV, Gründer der Sektion Weitwanderer des ÖAV und deren 1. Vorsitzender bis zu seinem Ableben, 16 Jahre geschäftsführender Obmann des Vereins Naturpark Blockheide Eibenstein bei Gmünd, er hat über seinen Wunsche gemäß, in der Pauluskapelle auf der Weinebene seine letzte Ruhestätte. Immer war er bestrebt, für andere und für seine Heimat zu arbeiten, seine Wanderfreunde galten ihm alles. Seine steirische Heimat und seine Wahlheimat, das Waldviertel, durch Wanderwege zu verbinden ist ihm mit Erfolg gelungen. Wer ihn als Künstler gekannt hat, weiß, dass er begnadete Hände hatte. Während seines Lebens erfuhr er viel Dank und Anerkennen für sein Wirken und seinen Idealismus, besonders von den Wanderern. Sein geselliges Wesen, sein Ideenreichtum, seine Bescheidenheit haben ihn beliebt gemacht. Seine Denkmäler und Wandersteine stehen überall im Land und werden an ihn erinnern. Möge auch der Herr ihn gnädig aufnehmen. Allgemeiner Nachruf 15.08.87
ER HAT IN
NOT UND FREUDE
DURCHKLETTERT MANCHE WAND, VON SEINER WANDERUNG MÜDE RUHT ER IM HEIMATLAND. Das Naturdenkmal DER SCHREIN 2410m ein Synonym der Erinnerung an die Schöpfungen des Bildhauers Carl Hermann, der durch das Tor des Hochlandes vorausgegangen ist. HERMANNSCHREIN 2420m Gipfel - West Wintererstbesteigung Gott schenke allen Toten ewige Ruhe Und den Menschen unter der Sonne, Frieden. Weitwanderbuch Bruno Mayer 07.12.86 FREIHEIT Leg` ich mein Schicksal einst, Schwerer Tage segnende Wende. All` die Sehnsucht, Hunger Qualen, Die ich hier erleiden muss, Sei mir oh Gott vor allem, Von dir ein Herzensgruß. O erhöre mein Bitten Und mein innig kindlich Flehen, Einmal lass mich noch inmitten Deiner großen Freiheit stehen. Geschrieben in der Todeszelle Carl Hermann SEIN GEIST UMSCHWEBT DIE BERGE IM ZEICHEN DES KREUZES STANDEN DIE LETZTEN WOCHEN SEINES LEBENS, MIT DEM KREUZESZEICHEN NIMM ABSCHIEDVON IHM AUF SEINEN WUNSCH WIRD VON WEIH- WASSER EINSEGNUNG ABSTAND GENOMMEN DANKE STELL`
EINE KERZE AN`S FENSTER
U
R N E N B E I S E T Z U
N G
Maria
Himmelfahrt 15.08.87
An
diesem
Samstag, war die Urnen Beisetzung
vom SÜDWEG
HERMANN, dem
Bildhauer und Weitwandrer Vater.
Ein eisiger Wind brauste durch den
Choralpenübergang Weinebene.
Bei dem Eibiswalder
Lied, gesungen vom
Männergesangsverein
Eibiswald, mit dem ein Wunsch des
Verewigten erfüllt wurde,
begann es zu regnen, deshalb wurde
die Messe in die Gößler
Hütte verlegt. Pater
Hugo de Vlamink vom Stift
Herzogenburg, ein Freund des
Geschiedenen, Magister Wolfgang
Reisenhofer, Weitwanderer Pfarrer
Dr. Siegfried Gödl, Pfarrer
Wingolf Enge, Pfarrer Franz
Brunner und Pfarrer Hamasek,
vollzogen die Einsegnung vor der
Beisetzung und feierten den
Gottesdienst.
Die Messe wurde von der Musikgruppe Kaiblinger aus Markertsdorf an der Pielach musikalisch gestaltet. Trotz des schlechten Wetters waren rund 1500 Weitwandrer aus allen Bundesländern und dem angrenzenden Ausland gekommen, um von ihrem Vater Abschied zu nehmen. Der Landeshauptmann der Steiermark Dr. Josef Krainer, dankte dem Verstorbenen für seine schöpferische Tätigkeit als Bildhauer und für die Verbreitung seiner Idee der Weitwander Bewegung. Weitere Gedenkreden hielten: Von der Sektion Weitwanderer des ÖAV der Vorsitzende Fritz Käfer, der Schriftführer Prof. Karl Mor, der Vorsitzende des ÖAV Walter Hoffmann, vom steirischen Sektionsverband Prof. Karl Moser, für die Sektion Waldviertel Dir. Hannes Rammel, für die slowenischen Wanderer deren Präsident Zoran Naprudnik. Von der FGB Formation Gipfel Buch Wanderer Gemeinschaft haben Karl Minhard mit Sohn aus Schwechat, Stefan Schefberger aus Wiener Neudorf und meine Wenigkeit an der Urnen Beisetzung teilgenommen. Carl Hermann hat seinen Weg in die Ewigkeit vorbereitet, auch die Halterung für seine Urne war von ihm geschaffen. Auf seiner letzten steirischen Reise, machte er Rast in der zu seinem Elternhof gehörenden Veitlkapelle und es wurde mit der, wie durch ein Wunder wieder heimgekehrten Kapellen Glocke, zur Totenwacht geläutet. Siehe Heimkehr einer Glocke >Herr Jakob Petschenigg verschloss nach der Urnen Beisetzung den Urnen Raum im Boden vor der Paulus statue in der Pauluskapelle, mit einer Steinplatte und vergoss die Fugen mit Zement. Noch zu Lebzeiten tröstete CH seine Frau wegen seiner 500 Kilometer von Gmünd entfernten Ruhestätte, mit den Worten: URNENBEISETZUNG
VON
CH IN DER PAULUSKAPELLE AUF
DER WEINEBENE
Hier
erwartet Carl Hermann, Vater
der Weitwanderer, die
Auferstehung.
HERR MEIN LEBEN WAR SO KURZ
Er hat also in der Steiermark seine letzte Ruhestätte gefunden. Wie alljährlich, waren zu der schon zur Tradition gewordenen Bergmesse, an diesem Feiertage neben den Angehörigen und Verwandten hunderte Freunde und Bekannte, aus nah und fern gekommen. Diesmal aber besonders deshalb, um von Carl Hermann Abschied zu nehmen und um der Urnen Beisetzung beizuwohnen. Unter den Anwesenden sah man unter anderen neben weiteren Persönlichkeiten des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens auch Landeshauptmann Dr. Josef Krainer, LAbg. KR. Reinhold Purr sowie ORR. Dr. Kunz von der Bezirkshauptmannschaft. Die Glocke der Pauluskapelle erklang zur Beisetzung und der Männergesangverein aus Eibiswald unter der Leitung von Chorleiter Dir. i.R. Franz Kleindienst sang das Lied "Es ist Feierabend". Die Einsegnung nahm ein mit Carl Hermann eng befreundeter Pater des Stiftes Herzogenburg, Hugo de Vlamink, dem weitere fünf bekannte Priester assistierten vor. Zum Abschluss der Beisetzung sang der Männergesangsverein noch das Lied: I bin sist a .Eibiswalder >, dessen Text von Hans
Klöpfer > stammt und von
Johann Fauland komponiert wurde. Somit
hat der Gesangverein einen Wunsch des
nun Verewigten erfüllt und das
Versprechen eingelöst, beim
Abschied diese Hymne von Eibiswald
zu singen. Da sich das Wetter
sehr verschlechterte musste man die
Abhaltung der Bergmesse in die
Lokalitäten der
Gößlerhütte verlegen.
Diese konnte aber die vielen
Gekommenen bei weitem nicht aufnehmen.
Der Gottesdienst wurde von der Sing
und Spielgruppe der Weitwanderer sowie
vom Duo Erna und Sepp Kaiblinger mit
der Weitwanderer Messe
feierlich umrahmt.In den anschließenden Ansprachen, unter anderen vom Vorsitzenden der ÖAV Weitwanderer, vom Vorsitzenden des ÖAV Walter Hoffmann, für den steirischen Sektionverband Prof. Karl Moser, vom Vorsitzenden der slowenischen Wegkomission Dr. Zoran Naprudnik und vom Landeshauptmann Dr. Josef Krainer, wurde das Wirken von Carl Hermann nochmals gewürdigt und ihm für sein künstlerisches Werk, sowie für seine Liebe zur Heimat gedankt. DER WEG WAR
SEIN ZIEL. SEIN ZIEL IST ERREICHT
Carl Hermann wird
auf der Choralpe weiterleben! In
liebevollem Gedenken und in
Dankbarkeit, werden alle die ihn
kannten seiner gedenken.Weststeirische
Nachrichten
August
>
†
24.10.1991 >
GOTT ruft die
seinen zu sich wann immer, er es will. ICH WILL
nicht plötzlich oder bewußtlos
sterben, Wenn wir uns
aus dieser Welt Das ist der KAMERADSCHAFT tiefster
Sinn;
In LETHES stillen
Strom versinken. Klopstock> Messias In den
Stunden des Scheiden Uns geht es
um den SINN des Lebens,
der auch den Tod mit einbezieht Der TOD beruht auf
der Herrschaft Der TOD ist ein
Kunstgriff der Natur, viel Leben zu haben. Der TOD hebt das letzte
außer sich sein der Natur auf, und die
Natur geht in den Geist über: Wie die
Geburt gehört auch der TOD
unzertrennlich zum Leben. Zugleich
auch ihre Läuterung. Platon Der TOD ist der Übergang Der TOD ist eine
Folge des Sündenfalls im Paradies. Augustinus Der TOD ist eine
Verkleinerung des Organismus. G.W.Leibnitz Es ist das
Leben das den TOD hervorruft, Gewaltig ist
der Drang auf Erden, Mit dem
gnadenlosen TOD Ob dick ob
dünn ob arm ob reich, Wenn wir
sind, ist der TOD nicht. Auch wenn ich
in dem Tal WAS ihr jetzt
seid, das waren auch wir Die atmende
Schöpfung Mein
Leben war selber ABSCHIED BERGFRIED ZIEL
UND ENDE MAN LERNT
AUS DER GESCHICHTE NICHT Am Grabe viele Blumen Er
fällt mir schwer, der letzte Gruss GUTE NACHT Wie jemand der
wirklich gestorben ist, Schöne
weiße
Wolken zieh’n dahin
Soweit das Auge
reicht, ist alles weiß, Man
sollte keinen Hund hinaus heut‘ jagen! Der
Mann bleibt steh’n , knöpft fester zu
den Rock So
stapft er weiter, teilnahmslos, mechanisch, WO? Mein
letzter Wunsch, wenn es zu Ende geht Den BERGEN
treu LENAU AN DEN
TOD Vergib,
vergib Geliebter, dem der deines Schmerzes
leisen Schlummer stört. FRIEDHOF
DER ENTSCHLAF’NEN TAGE, Sein WERK
wuchs wie weithin wogendes Korn
Es ist
schon spät weshalb ich denke, Landfahriges
HERZ,
in Stürmen geprüft, Ach der zu
wissen begann und schweigt nun, GRABAUFSCHRIFT Zur MUTTER
Erde gingst du still nach Haus, Was
die MUTTER
ist gewesen, An keinem
and’ren Orte Sie legten
ihm viele STEINE
in den Weg. Der TOD, – kennt
kein Federlesen,
Ich glaube an den der
auferstand aus irdischen GERICHTEN, er
sitzed zur rechten Hand von dannen er wird
richten.
Steh
still! O WANDERSMANN,
und denke daran, Es gibt
viele WEGE zu Gott, Löscht
meine WORTE aus und
seht, Was dir mein
Blick verschweigt, Ehe
Karl Resch ganz hinüber schlummert in
eine bessere Welt, muss er an seine alte
Mutter denken. Jetzt wo er sterben soll,
jetzt eilen seine Gedanken zu jenem
Menschen, der ihn einst unter Schmerzen
sein Leben schenkte, zu seiner lieben
Mutter. Im Geiste
sieht er sie wieder wie einst: An
der Hand der Mutter geht er über
blühende Wiesen, er hört die
liebe, traute Stimme, wie sie ihm das
Liebe zur Natur, zur Heimat lehrte und
spürt, wie sie, mit ihren weichen,
lieben Mutterhänden, ihn über
das von lauen Frühlingswinden
zerzauste Bubenhaar strich. Während
ihm in Wirklichkeit der Grimming Sturm
Eiskristalle ins Gesicht schlägt.
Er sieht die blühenden Bäume rund um`s Vaterhaus, er riecht den frühlingshaften Duft der heimatlichen Wälder und hört den abendlichen Sang einer Amsel vom Wipfel des blühenden Apfelbaumes. Immer leiser wird die Musik, sie klingt ihm jetzt wie das Säuseln eines lauen Abendwindes im Mai. Verschwommen nur sieht er jetzt noch das Bild seiner Mutter, es ist ihm als ob sie ihm zum Abschied noch einmal die Hand reichen würde und als ob Tränen, aus den unsagbar traurigen Augen glänzten. Langsam wechselt das Traumbild: Er sieht eine grüne Alm! Glockengeläute der zur Hütte ziehenden Kühe wird leise hörbar und in nie gesehener Pracht zaubert die scheidende Abendsonne auf die Felswände im Hintergrund, das zauberhafte schöne Alpenglühen. Wie Blut übertüncht leuchten die Felsen, dann wie glühende Steine, die er einmal beim alten Kalkofen am Toplitzsee, aus dem Feuer leuchten sah. Ganz warm ist ihm jetzt! Vor einer Almhütte sitzen junge Menschen, Zither Klänge werden hörbar. Burgl, seine Frau eilt ihm entgegen, er greift nach ihr, will sie umarmen, da schwindet das Bild wieder langsam wie ein Nebelgebilde. Die Zither Klänge verstummen, das Alpenrot verblasst, er schließt die Augen, ganz still und dunkel wird es rings um ihn. Der Bergführer Karl Resch schlummert hinüber und das Herz eines prachtvollen Menschen hört auf zu schlagen. Helden im Fels Albrecht Gaiswinkler Gipfelbuch Grimming Auszug
In
der
Hoffnung, dass mich Ihnen damit keine
besondere Mühe auferlegt habe,
übermittle ich Ihnen noch auf diesem
Wege die herzliche Anteilnahme zum
plötzlichen Tod Ihres geliebten
Sohnes. Möge hier auch das Schicksal
hart gewesen sein und möge der
Schmerz noch so erschüttert haben,
tragen Sie beides mit dem Gefühl bei
sich, dass Ihr Sohn in stiller Einsamkeit,
dort wo er gerne war, seine letzte und
ewige Ruhe gefunden hat. Die Berge haben
ihn genommen. Dort ist er geblieben, wo er
seine freien Stunden, Ruhe, Erholung,
Friede und Ablenkung vom täglichen
Alltag gefunden hat.
Heimatliche Erde hat ihn aufgenommen und das allein möge ihnen ein großer Trost sein und Ihnen in einsamen Stunden die Stärke geben die Sie brauchen werden, um die Gedanken an ihn zu überwinden. An friedlich stillen Ort ruht er mit seinem Kameraden, mit dem er Leben und Sterben geteilt hat. Mit tiefer Anteilnahme mit Bergsteigergruß der Leiter der Admonter Bergwacht 1944 Grab Wagner / Drexler Johnsbach
Du rauchst die letzte Zigarette.
Verbrauchst deine letzte Lebenskraft. Die
Last auf deinen Schultern ist zu schwer.
Gegen Mittag verzagst du, beginnst,
versäumten Gelegenheiten
nachzutrauern. Und
gehst doch weiter, am Stock. Die Gelenke
sind abgenützt, du hast Schmerzen
beim Gehen, kannst nur noch kleine
Schritte machen, und du gehst und gehst
und gehst und fällst und wirst
begraben, mit all deinen unerfüllten
Wünschen, deiner ungestillten
Sehnsucht. Welch
eine Verschwendung. Du warst zu
beschäftigt, um zu leben, vor lauter
Eile, um nichts zu versäumen hast du
alles versäumt. Dietmar
Füssel
>
Der Bildhauer
stellt den Menschen als Pilger dar. Ihm
naht von hinten, etwas erhöht, der
Tod in Gestalt eines geflügelten
menschlichen Skelettes, dem die haut
gleich einer Fahne über dem
Rücken hängt. In der rechten
Hand hält er eine Sanduhr über
dem Pilger, zum Zeichen, dass dessen
Lebenszeit abgelaufen ist. Der Pfeil in
der linken Hand deutet auf die Raschheit
des Todes hin. Der Pilger entsetzt
über die Erscheinung, versucht eine
ausweichende Bewegung, wobei ihm sein Stab
entgleitet. Tod und
Pilger gleichen einander im Profil. Zu
Füßen des Pilgers hält ein
Engel eine Seifenblase und eine leere
Muschel. Auf der anderen Seite ist ein
Putto mit einer erloschenen und
zerbrochenen Kerze zu sehen. Aus dem Boden
sprießt die Sodomitische Traube, die
bei der Berührung in Staub
zerfällt. All das sind die Symbole
der Vergänglichkeit irdischer Freuden
und der Kürze des menschlichen
Lebens. Bildhauerarbeit
in der Stiftsbibliothek Admont mittlerer
Saalteil
Für mich
ist der Tod überhaupt nicht
natürlich. Ich denke oft, dass ich
viel versäumt hab` an Menschen, die
gestorben sind, als sie noch lebten,
versäumt zu fragen, was ich jetzt
fragen könnte. Würde meine
Mutter noch leben, würde ich hin
pilgern zu ihr, würde mir Fragen
aufschreiben, mir ein Kunstwerk von Fragen
zusammenstellen, um ihr eine Freude zu
machen. Jeder von uns wartet doch nur auf
die Frage, bei der er endlich durchatmen
kann. Die richtigen Fragen zu stellen ist
wahrscheinlich die höchste Intuition.
Peter Handke
Der letzte WUNSCH des Piratenkapitän Störtebecker als Delequent vor dem Henkerbeil!
Die mitgefangene Piraten seiner
Mannschaft bei denen er geköpft
vorbeigeht sollen frei gelassen werden.
Der Legende nach sei
der berühmte Piratenkapitän
Störtebeker nach seiner
Enthauptung noch 10m ohne Kopf gelaufen. Exekutiert
in
Hamburg
STANDESGEMÄSSES
STERBEN
Wegweiser
für das richtige Überschreiten
von Euphrat und Tigris dieseits und
jenseits des Jordans. Auch das
schönste Leben geht einmal zu Ende.
Doch wie stirbt man eigentlich richtig?
Am besten natürlich gar nicht --
aber wenn dann doch bitte doch
standesgemäß!
Er hat in
der Weißbachschlucht
Vergebens einen ABSTIEG versucht. Hinunter kam er, doch nicht heil - Sein Weg war kurz es riss das Seil. Christine Richard Kerler Gipfelsprüche Niemals trank Herr BLUMENKOHL
Einen Schluck vom Alkohol Und dennoch ist er völlig trunken In den ewigen Schlaf gesunken. Walter Bäck 100 Marterlsprüche GEISTERFAHRER
Grabaufschrift
Er war, das haben wir immer sehr geschätzt, Entgegenkommend bis zuletzt. Hier ruhet der Ehrsame Johann Missegger Auf der HIRSCHJAGD durch einen unvorsichtigen Schuss erschossen, aus aufrichtiger Freundschaft von seinem Schwager Anton Steger. ![]() Er LEBE
wohl denn, er kehrt nie
wieder.
Grabstein des Rauchfangkehrers Allzu früh den Seinigen, mähte der Herr Den LEBENSSTENGEL dieses Mannes ab.
Hier in diesen Gruben liegen zwei MÜLLERSBUBEN,
Geboren am Chiemsee, gestorben an Bauchweh. ![]() Es liegt begraben die ehrsame Jungfrau NOTHBURGA Nintl gestorben ist sie im siebzehnten Jahr just als sie zu brauchen war. ![]() Hier an dieser Felsenwand Schied ein junger MUSIKANT. Oben tat er trompeten, Aber unten ging er flöten. Christine u. Richard Kerler Gipfelsprüche Allgäu Hier ruht das Beste was ich hatte
Sie war die MUTTER meiner Frau, Sie hatte zur Genüge Wirklich lauter edle Züge. Ihr letzter Zug war der beste Zug Mit dem war sie ab gedampft. Sie ruhe sanft! Hans Waizbauer Literaturkreis Schwarzatal Hier ruht ein großes ORTSGENIE
Ihm hat man gern gelauscht, Wenn er etwas zum Besten gab Da war er meist berauscht. Sein Geist er war vom hohen Wert Genährt vom Schluck aus einer Flasche. Friede sei mit ihm und seiner Asche! Hans Waizbauer Literaturkreis Schwarzatal RAUCHER Die Gesundheit nahm's ihm krumm, jetzt raucht das Krematorium. Hier ruht leider mein Gemahl, er war SCHNEIDER unten im Tal An seiner Stell setzt ich dort mit dem Gsell die Arbeit fort. ![]() Hier liegt der Johann Weindl Gefressen hat er wie ein SCHWEINDL Gesoffen wie eine Kuh Gott geb' ihm die ewige Ruh.
Ich wuchs ganz allgemein heran in meiner SÜNDENBLÜTE. Da kam ein Stier an mir vorbei und stieß mich in die Mitte. Zur Himmelfreud zur ew'gen Ruh kam ich durch dich du Rindvieh du! ![]() Hier ruht Franz Josef Matt, Der sich zu TODE gesoffen hat. Herr! Gib ihm die ewige Ruh’ Und eine Flasche Schnaps dazu. Christine Richard Kerler Gipfelsprüche Feldkirch Tirol Von der Geburt bis zu seinem TOD
War er aus ganzer Seele rot, Begraben haben ihn jedoch die Schwarzen. Walter Bäck 100 Marterlsprüche Hier ruht ein Mann vom hohem Rang und
Stand,
Er war aus angesehen Geschlechte, Als Muster war seine TUGEND anerkannt, Und was er tat, war immer stets das Rechte. Er hat niemals wen betrogen, Er hat niemals wen belogen, Er war ein Engel fast auf Erden schon. Mehr sag ich nicht; – für hundert Taler Lohn Hab´ ich doch wohl genug gelogen. Demokritos Am Grab des UMWELTSÜNDERS
Man wird dich nie vergessen Deine Schuld bleibt ewig bestehen. Karl Raab Hier schweigt Johanna VOGELSANG, Sie zwitscherte ihr Leben lang. ![]() Im grünen WALD wo sie glücklich war, Verirrte sie sich durch den grünen Star. Walter Bäck 100 Marterlsprüche WANDERER bleibe steh’n und weine,
Hier ruhen meine Gebeine, Ich wünschte es wären deine. GB Tressenstein Helga Kok WANDERER
gedenke sein,
Hier schlief Herr Rast für immer ein, Doch dies ist für ihn erträglich, Denn er schlief zwölf Stunden täglich. Walter Bäck 100 Marterlsprüche Der WEG in die Ewigkeit Um Zehn fuhr er fort, um halb Elf war er dort. ![]() Hier liegt mein WEIB, Gott sei gedankt Ewig hat sie nur mit mir gezankt. Drum lieber Wanderer geh weg von hier, sonst steht sie auf und zankt mit Dir.
Herr WEINLICH
war ein arger Trinker,
Der sich heimlich Wein erwarb, Seinen Ärzten war dies peinlich, Weil er erst mit hundert Jahren starb. Walter Bäck 100 Marterlsprüche Die alten ZÄHNE wurden
schlecht
Man begann sie auszureißen, Die neuen Zähne kamen gerade recht Um damit ins Gras zu beißen. Walter Bäck 100 Marterlsprüche EINE
SCHÖNE ART, SELIG ZU STERBEN
UND
SICH MIT GERINGEN UNKOSTEN BEGRABEN
ZU LASSEN
Der
Einsiedler gibt mir Simplicius drei
wichtige Ratschläge: Sich
selbst erkennen, böse
Gesellschaft meiden und beständig
bleiben. Danach
darauf beginnt er mit der Rode-hacke
sein eigenes Grab zu machen; ich half,
so gut ich konnte. Indessen sagte er: Ich
habe keine Kreatur zu Ehren unseres
Schöpfers gezeugt, wenn meine
Seele an ihren Ort gegangen ist,
Simplici, liebes Kind, so leiste
meinem Leib deine Schuldigkeit und die
letzte Ehre, scharre mich mit
derjenigen Erde wieder zu, die wir
jetzt aus dieser Grube gegraben haben!
Darauf nahm er mich
in seine Arme und drückte mich
küssend viel härter an die
Brust, als es einem Mann, vor seinem
Scheiden, hätte möglich sein
können.
Liebes Kind, sagte er, ich befehle dich in Gottes Schutz und sterbe deswegen soviel fröhlicher, weil ich hoffe, er werde dich darin aufnehmen. Nun lass mich, dass ich sehe, ob das Grab lang genug sei! Legte die Ketten samt Oberrock ab und begab sich in das Grab, gleichsam wie einer, der sich schlafen legen will, Sprechender: Ach großer Gott, nun nimm wieder hin die Seele, die du mir gegeben! Herr, in deine Hände befehl' ich meinen Geist. Hierauf beschloss er seine Lippen und Augen sänftiglich. Ich verharrte, wie es meine Gewohnheit in dergleichen Begebenheiten war, etliche Stunden neben dem Grab im Gebet. Als sich mein allerliebster Einsiedler nicht mehr aufrichten wollte, stieg ich zu ihm ins Grab hinunter; ich begoss oder besser zu sagen, ich balsamierte den entseelten Körper mit meinen Zähren. Nachdem ich lang mit jämmerlichen Geschrei hin und her gelaufen, fing ich an, ihn mit mehr Seufzen als Schaufeln zu zuscharren. Solchermaßen trieb ich es, bis ich fertig geworden war und auf diese Weise die funeralia, exequias und ludos gladiadorios (lat. Totenfeierlichkeiten, Leichenzug und Fechter Spiele zu Ehren des Toten) geendet, den ganzen Tag. Grimmelshausen Der abenteuerliche Simplicissisimus, 1. Buch Kapitel 12 VERGIL
BEERDIGT
EINE FLIEGE 2003-09-27
Es
war der Ehrwürdigsten einer: Vergil 70-19
v. Chr., Autor der Äneis.
In seiner
Villa auf dem römischen Esquilin ehrte
er sein – nach eigener Aussage –
Lieblingshaustier mit einer würdigen
Beisetzung. Viele Prominente waren zugegen,
für Musik und ein zünftiges Gelage
war gesorgt. Die tief bewegende Leichenrede
hielt Vergils Freund Maecenas Namenspatron
des Mäzenatentums und der
Hausherr selbst trug zu diesem Anlass
verfasste Gedichte vor. Dann nahm ein eigens
errichtetes Mausoleum die Hülle
der sterblichen Schmeißfliege auf. Der
ganze Spaß kostete den Dichter 800.000
Sesterzen.
Was sollte das Ganze? Eigentlich eine dumme Frage, denn wer von uns wäre bei dieser bizarren Veranstaltung nicht gerne zugegen gewesen! Aber es kursieren in Historiker Kreisen auch böse Hintergedanken, die ebensolche unterstellen. Denn es geschah zu Zeiten des zweiten Triumvirats von Oktavian, Lepidus und Marcus Antonius und die planten, Grundbesitz der Reichen zu beschlagnahmen, um ihn unter Kriegsveteranen zu verteilen. Als das Gesetz dann in Kraft trat, machte Vergil Sonderrechte geltend, da sich auf seinem Grund und Boden ein Mausoleum befände. Dem Antrag wurde stattgegeben. Vergil >DER
TOTENGRÄBER
Ich bin Totengräber und ich
liebe meinen Beruf, weil ich immer schon
einen Job haben wollte, bei dem man viel
mit Menschen zu tun hat, ich bin
nämlich ein geselliger Typ. Zwar sind diese Menschen meistens
tot, sofern es sich nicht um Scheintote handelt, aber ich sage
mir eben: Mensch bleibt Mensch, ob tot oder
lebendig, ist eigentlich gar nicht so wichtig. Freilich ist der Umgang mit
lebendigen Menschen amüsanter, das
streite ich auch gar
nicht ab, man kann mit ihnen saufen,
Karten spielen und diskutieren, was man zugegebener
Maßen mit Leichen nicht kann.
Dafür haben aber die Toten immer ein
Lächeln auf den Lippen. Wenn man, wie
ich, seinen Beruf am Friedhof ausübt,
wo alle Leute mit todernsten Mienen
herumlaufen, baut einem so ein
Lächeln richtig auf.
Natürlich ist mir klar, dass dieses Lächeln in den seltensten Fällen echt ist, meist handelt es sich dabei um das Werk unseres Leichenwäschers, der, wie er mir erzählt hat, manchen Leichen sogar den Kieferknochen brechen muss, um ihre Mundwinkel in die entsprechende Position bringen zu können, aber immerhin, ein Lächeln ist und bleibt etwas Schönes, und gerade Toten steht es durch die Bank ausgezeichnet. Ich bin, das darf ich ohne falsche Bescheidenheit behaupten, in meinem Beruf absolute Weltklasse. Wenn ich eine Grube zu schaufeln habe, die bald darauf mit einem Sarg plus Inhalt gefüllt werden soll, so begnüge ich mich nämlich nicht damit, bloß meine Pflicht zu tun, nein, ganz und gar nicht. Sobald ich mit der Schaufelarbeit fertig bin, sprühe ich nämlich die Wände der ausgehobenen Grube mit einem starken Insektengift ein, um zu verhindern, dass sich pietätlose Würmer schon über den teuren verblichenen hermachen, noch bevor er richtig kalt ist. Dafür zahlt mir freilich keiner was, ich muss das Gift sogar aus der eigenen Tasche berappen, aber ich erwarte mir für diese gute Tat ja auch gar keinen irdischen, sondern himmlischen Lohn: Wenn es nämlich, wie
es in der Bibel geschrieben steht, am
Jüngsten Tag zu einer Auferstehung des
Fleisches kommen wird, so wird sich der Liebe Gott bestimmt
großzügigst bei mir dafür
revanchieren, dass ich mich zu Lebzeiten so sehr
darum bemüht habe dieses Fleisch möglichst lange in gutem
Zustand zu erhalten.
Bestimmt erhalte ich von ihm dann einen besonders schönen Platz im Paradiesgarten. Und wenn ich dann dort auch noch Leute treffe, die einst von mir begraben worden sind und mit ihnen saufen, Karten spielen und diskutieren kann, dann, ja dann werde ich wirklich und wahrhaftig vollkommen selig sein. Dietmar > 18.02.2004
SENTENZ
Nekropoesie
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Ich war was einer im ALL ist Und was das All in allen ist. Lieber ein gesundes Bestattungswesen als bestattet und gesund gewesen. So wie ich bin, so geh ich DAHIN. GB Grimming Wer steht EINST an meinem Platz? 2003-09-27 Eine Rede wird gehalten – ich verstehe keinen Satz. Wenn sich der Weg dem ENDE neigt Das Alter beugt, die Seele steigt. Wir entstehen aus ERDE, Kaum haben wir Unseren Garten bestellt Werden wir wieder Erde. Biwakbuch Zinkwand Wir sind der Weg, Wir sind das Leben, Wir sind Wahrheit, Wir sind EWIGKEIT. Von Adel, Ehre, Gier Macht und Namen, Bleibt dem Würdenträger nur ein in EWIGKEIT Amen. Ein FEIGLING stirbt im Leben schon viele Tode. Gekommen und geschieden, Aus Tränen wächst FRIEDEN. Viele Menschen lehnen Geschenke ab. Gott schenkt allen unter der Sonne FRIEDEN. Und allen unter der Erde ewige Ruhe. WGB Schrein Umstritten - aber wahr Lebewesen verwesen. Sie LEBEN so als würden sie nie sterben, Sie sterben so als hätten sie nie gelebt. 200611 Kulturnews Der LEBENSWEG endet im Tod. Halte durch trage deine NOT, Schlimmer ist ein früher Tod. GB Hochschwung Tränen und Frieden ist Tau der SEELE, Leben und sterben der Ewigkeit Quelle. Wenn die Sonne immer scheint, Wenn keine Zeit mehr vergeht, Wenn das Auge aus geweint, Stille Herz die SEELE schwebt. Mursattel Buch Es gibt viel Lärm, aber nur eine Stille. Es gibt viel Lügen, aber nur eine Wahrheit. Es gibt viele Arten des Sterbens, aber nur einen TOD. TODESRECHT ist keine Sterbepflicht. Wer anderen den TOD wünscht, der fürchtet das Sterben. Trotz allem Streben erfüllt der TOD das Leben. Ein stilles TODESSEHNEN ist bei jeden Abschiednehmen. TOTSCHICK: Nakt geboren und im Feiertagsgewand in den Sarg Im Leben gibt es viel zu tun, Erst wenn wir TOT sind laß uns ruhen. Ob Frau oder Mann, Ob arm oder reich, Der Tod macht alle gleich. 2003-28-03 Den ewigen TRAUM, träumte ich, Nun freu‘ ich mich und warte Auf etwas was schon immer war, Auf etwas was schon immer ist, Auf etwas was immer sein wird. GB Grimming Aller Wesen stiller URQUELL, Durch leicht gewebte Schleier Entschweben Dahingegangene. Lass deine Trauer mit im Grab Und greife nach dem WANDERSTAB. Biwakbuch Zinkwand Alle WEGE führen zum Tod, Dein Weg ist das Leben Deinem Aug` bleibt nichts verborgen, Deine Liebe, deine Schöpfung ist weit Freude, Frevel oder stilles Sorgen Genug für alle, genug in aller Ewigkeit. Du bist des müden Pilgers Ruh, Dein sanftes Joch sei meine Lust, Mit heiliger Ehrfurcht wappne du Zu reiner Liebe mir die Brust. Du unerschöplich Liebes Quell, Herein in`s Erden Dunkel bricht In allen den Herzen wird es hell, Du ew´ger Strahl von Gottes Licht. Legt sich der Streit der Leidenschaft Ein zitternd Herz wird stille steh'n, Erheb` den Blick mit letzter Kraft Willkommen und Aufwiederseh'n! Hier ist es still, hier hab ich Mut, Hier sind die Matten frisch und rein Und Schattenplatz und Sonnenschein Sind sich wie die artigen Kinder gut. Hier ist mein Leben entblößt, Das eine große Sehnsucht vergisst. Es drückt kein Gram kein Zwist, Hier ist mein Wünschen aufgelöst. Ich bin so ruhig und doch so bewegt, Es ziehen Wellen wie Gefühl. Bald ist es heiß bald ist es kühl Und doch ist alles angeregt. Ich höre keine Klagen mehr Und doch ist Klage hier im Raum, So sanfter Art so wie ein Traum. Mir ist nichts leicht nichts schwer. Ich weiß nur, dass es still hier ist Entblößt von allen Drang und Tun. Hier bin ich gut hier kann ich ruh’n, Da keine Uhr die Zeit mir misst. Seele erwache Und sei bereit Für die Ewigkeit. Wohin, Wohin Müde Gebeine, Mit trüben Sinn So ganz alleine? Wo viele geh`n Sind Spuren, Wege entsteh`n Aus Konturen. Jeder geht Mit der Zeit Seinen Weg Zur Ewigkeit. GB Grimming Im Tale nicht verderben Nicht leben unter Zwang, Auf Berges Höhen sterben Nach Sonnenuntergang. Friedlich gebettet, Im goldenen Schrein, In Ewigkeit gerettet Vor höllischer Pein. GB Hohenwart HEIMGANG
Die Blätter beginnen
sich zu färben, die
Schöpfung zeigt sich in
voller Pracht, in den
Weingärten ist Lesezeit. -
Die Umlaufbahn der Sonne wird
länger, die Schatten der Nacht
dehnen sich, ein Zeit zum Heimgang
in die Ewigkeit und eine Einkehr in
sich selbst. Was ewig bleibt ist der
Kreislauf in dem sich alles
ändert ein ständiges
Werden und Vergehen und die Spanne
dazwischen ist das Leben. GB
Krippelberg
Vom Geld, Ehre, Verdienst, hohen Stand, und edlen Namen – Bleibt am Ende nur: Er liegt verdient. In Ewigkeit AMEN. DÖRRLEICHE ist eine Mumie Am Grabstein des GEISTERFAHRER Er war, das haben wir immer sehr geschätzt entgegenkommend bis zuletzt. Nach einem Wandsturz war er schwerst verletzt, Er war für Freiheit, GOTT lenkt Darum hat er sich erhängt. Die LÜCKE die ich hinterlasse Wird auch mich ersetzen. Hier ruht der TOTENGRÄBER Jakob Sand, Er schied mit der
Schaufel in der Hand.
Hier ruht die Jungfrau TUGENDSAM, Betrauert vom einzigen Sohn Abraham. Ich glaube an die Wiedergeburt deshalb habe ich mich als UNIVERSALERBE eingesetzt. Ohne ihn gab`s kein Geschehen Denn, überall war er dabei. Ihm half kein Bitten und Flehen, Mit dem Tod war alles vorbei. Hier schlummert friedlich ein Pazifist Der mit dem WAFFENRAD gefallen ist. Sein Weg führte über Leichen, ohne Rücksicht auf Gesundheit, zu Reichtum, Den Rest seines Lebens bemühte er sich vergeblich seine Glaubwürdigkeit, seine Gesundheit zu kaufen. Der geschiedene Erblasser ruht in ewigen Unfrieden und sein Nachlass ist Neid und Streit. Am 7.
September dieses Jahres, griff
mit knöcherner Hand der
Sensenmann nach einem
blühenden Leben. Dr. honoris causa,
Professor, Träger des
diamantenen Hubertuskreuzes
mit Eichenlaub, der
Konkursmedaille mit dem
Pleitegeier in Gold, den
höchsten Minus IQ Orden
der Republik Österreich
und das Nebenverdienstkreuz
I.Klasse in Platin – an
geheftet auf den wirklichen
Hofratsorden, während
seine Regierungskollegen im
Amt schliefen, wirkte er
zielstrebig an seiner selbst
nützigen Kontovermehrung.
Auch leistete er
übermenschliches in der
aufopfernden Inkompetenz als:
Generaldirektor der
halbstaatlichen Abstauber und
Abkocher Gesellschaft mit
beschränkter Haftung und
Politiker Co KG, Botschafter
und Konsul von Schieberranien,
Vorsitzender der BP, der
Büfett Partei,
Präsident der Spenden
Verschwendung Kommission, Chef
einer für ihn
geschaffenen Arbeitsgruppe zur
Tagungsstätten und Orte
Suche und Selektion für
Sitzungen. Herr Komerzialrat
Knausikus Ehrlichkeitsfeind,
ist in das 3.Reich der
Schatten geführt worden.
Sein viel zu früher
Tod brachte auch die
Erleuchtung und das Licht ins
bisherige Dunkel der
Spendenverwendungen.
Er war ein Mann von
echtem Schrot und Korn, ein hell
erstrahlendes Beispiel nie
erlahmender
Pflichterfüllung. Er war
ein aufrechter Wanderer, dessen
Weg immer gerade durch das
wechselvolle Zauberspiel des
Lebens führte. Sein Erden
wallen bleibt uns ein
unauslöschlich Vorbild.
Trifft
sie unverhofft der Tod als die
unerwünschte Nebenwirkung
eines Medikamentes, war der
Apotheker weder ein Graphologe
noch ein Wahrsager. In diesem
Fall essen sie den
Medikamenten – Beipackzettel
und erlösen danach auch
ihren Arzt, durch Erschlagen,
von seinem irdischen Dasein. Bei
Kollateralschäden,
(Tötung von Zivilisten im
Kampf) sehen sie es als wirksame
Maßnahme gegen die
Überbevölkerung.
STERBLICHE
ÜBERRESTE
Gebeine KONFERATO
HELVETIA
ORF
Normalsterbliche^
ORF-Elixier Sterbliche Überreste^
Reliquien^Art.
34
Sterbliche
Überreste
1.
Sterbliche
Überreste
von
Personen,
die
im Zusammenhang mit einer
Besetzung oder während
eines durch Besetzung oder
Feindseligkeiten verursachten
Freiheitsentzugs verstorben
sind, und von Personen, die
keine Angehörigen des
Staates waren, in dem sie
infolge von Feindseligkeiten
verstorben sind, werden
geachtet; auch die
Grabstätten aller dieser
Personen werden nach Artikel 130
des IV. Abkommens geachtet,
instandgehalten und
gekennzeichnet, soweit die
Überreste oder
Grabstätten nicht auf Grund
der Abkommen und dieses
Protokolls eine günstigere
Behandlung erfahren würden.Der Bergriff sterbliche Überreste ist laut Duden (Deutsches Universalwörterbuch) als Synonym für Leichnam gebräuchlich dem Sinn nach wird die Formulierung sterbliche Überreste zur Unterscheidung vom unsterblichen Teil des Menschen (Seele, Geist) verwendet. Sterbliche Überreste wird als Fachausdruck in zwei ins österreichische Rechtssystem übernommenen internationalen Verträgen verwendet: a) Vertrag zum Schutz der Opfer bewaffneter Konflikte (Protokoll I), Art 34 Sterbliche Überreste (BGBl. 527/1982) b) Internationales Abkommen über Leichenbeförderung, Allgemeine Vorschriften, Art.1 (BGBl. 118/1958). Geduld, Geduld alle werden, wie es einst Vergil >
erkannte,
die sterbliche Hülle
einmal ablegen,
denn nur die Götter sind
zur Unsterblichkeit verdammt.DIE TOTE oder der TOTE
Glücklich ist der
Normalsterbliche: Denn sein Tod
wird nicht abnormal sein!
Möchte man meinen,
leider! Auch die
Mächtigsten der Welt
sind Normalsterbliche. Heute
war der amerikanische
Präsidentschaftskandidat
John F. Kerry
mit normalen Bürgern in
Ohio auf der Jagd, meldet
eben Ö1. Seltsam! Ist
denn jeder Kandidat in
Amerika ein Abnormaler, bei
dem es betrachtenswert
scheint wenn er sich mit
Normalen umgibt? Am Tag der
offenen Hofburgtüre
durften auch ganz normale
Bürger Hr. Klestil
besuchen! War er, Gott hab
ihn selig, denn
ansonsten nur von Abnormalen
umgeben?
In anderen Fällen wird der Normalsterbliche, wenn Abnormal Sterbliche auf Staatsbesuch sind, wiederum ausgesperrt. Der KGB Mann Hr. Butin erschien mit seinem eingenflogenen gepanzerten Luxuswagen zur kurzzeitigen Logen Bruder - Kontolenz im Stephansdom und fast der gesamte 1.Bezirk war eine Sperrzone. Fast könnte man meinen: Zwischen der Normalität und der geistigen Gesundheit bestünde keine Verbindung mehr. Die Abweichung von der Regel kennt nicht nur in der der Semantik keine Toleranzgrenze, Fehlbegriffe werden zuerst zur Gewohnheit dann zur Norm und erfreulicherweise aber auch zur Satire. Auch die sterblichen Überreste – stehen außer Streit: Darüber wären einst sogar die Bürger von Schilda ratlos gewesen. In der kirchlichen Liturgie ist jedenfalls dieser Ausdruck laut Hr. Dompfarrer Faber, für Menschen unwürdig. Die IG Autoren Wien finden die sterbliche Überreste aus Gründen der Pietät wiederum gerechtfertigt. Im ORF wird der Ausdruck sterbliche Überreste nur fallweise verwendet: Bei der Überführung der seligen Kaiserin Zita aus Russland, bei den Verunglückten von Kaprun>, beim Tod der englischen Königsmutter und zuletzt bei der sympolischen Beerdigung der Gehirnsammlung der Spiegelgrundkinder des NS Massenmörders, Heinrich > in Wien. Obliegen
scheinbare
Nichtnormalsterbliche
oder sogenannte bessere,
große,
hochstehenden
Würdenträgern
dem Tod, dann
füttert man die
Ente mit ihren
sterblichen
Überresten. Hat
aber ein Staat indirekt
Mitschuld am
Todesgeschehen und deckt
Schuldige, wie bei dem
NS Massenmörders Heinrich
Gross, dann
quakt gleichfalls die
politische Banausenente des
ORF im blindlings
vorauseilenden Gehorsam.
Die sterblichen
Überreste des ORF sind, ein
streng verteidigtes
Elixier. Besser als das
goldene
Fließ bewacht es der
Hausdrache und keine
noch so mutige Medea
kann es stehlen. Nicht
einmal der Klerus kann
seine Reliquien in den
goldenen Schrein besser
hüten.
Durch das
Zusammentreffen
verschiedener Umstände
erscheinen aber in der
Schlosskapelle in
Český Krumlov nach
einigen Jahrzehnten die
Reliquien eines
gleichnamigen Heiligen, die
im Jahre 1663 Fürst
Johann Christian I. von Eggenberg von
Papst
Alexander VII. erworben hatte.
Das Skelett des Heiligen und
ein kleines Gefäß
mit seinem Blut brachte aus
der Cyrenaika in Nordafrika
heute
Libyen der Bischof Ambros
Landucci, der gleichzeitig
auch eine Urkunde herausgab,
die die Echtheit der
Skelettüberreste und
auch des Blutes des
Märtyrers
bestätigt.
Es ist also evident, dass es sich nicht um die Reliquien des Papstes Kalixtus I. handelt, sondern eines heute schon unbekannten Märtyrers Kalixtus aus Nordafrika, das damals zur römischen Provinz gehörte. In der Barockzeit kamen nach Böhmen viele sterbliche Überreste von wenig bekannten Heiligen, die von Aristokraten und kirchlichen Würdenträgern von ihren Reisen ins Ausland mitgebracht worden waren. Die Verehrung der Reliquien, für den heutigen Menschen schon schwer verständlich und bizarr, wurde zu einer der typischsten Äußerungen der barocken übertriebenen Frömmigkeit. Überbleibsel oder Reliquien, heißen in der Kirchensprache: Überreste von den Leibern der Heiligen und in der Umgangssprache: Überreste von den Leibern der Sterblichen. HINWEISE ZUM THEMA TOD
Europäische Totentanzvereinigung
Eine
Gemeinschaft von
Forschern,
Künstlern und
Sammlern stellt sich.
Verzeichnis der
öffentlich
zugänglichen
Totentänze in Österreich.
Woraus hat sich der
Totentanz entwickelt?
Als Vorstufen der Totentänze werden verschiedenste Vorstellungen, literarische Quellen und Bilder diskutiert: Riten aus dem Bereich der Bestattungs- und Memorialkultur, Reaktionen auf drohendes Unheil, etwa Kriege und Seuchen, der Glaube an mitternächtlich spukende Geister, Gedichte, deren Strophen jeweils mit der Formel "vado mori" (ich gehe sterben) beginnen, die Legende von der Begegnung der drei Lebenden und der drei Toten, Darstellungen von Gerippen, die über Vertreter der ganzen Menschheit triumphieren usw. Es ist unmöglich, eine eindeutige Entwicklungslinie zu skizzieren. Doch zuerst einmal musste sich aus dem Leichnam die Personifikation des Todes entwickeln, eine Figur, die handeln und sprechen kann. Literarische
Zeugnisse
Die
Legende von den drei
Lebenden und den drei
Toten
Ägyptisches.Totenbuch Tibetisches
Totenbuch Totenbuch.Spiegelgrund Totenbuch
Mauthausen Sterbebuch Nekrologie
Ruhe
in
Frieden (lateinisch:
Requiescat in pace;
italienisch: Riposi In
Pace; englisch: Rest
in peace;
(Abkürzung R.I.P.))
ist eine häufig
verwendete Grabinschrift.
Die Bestattungsliturgie
der katholischen Kirche
enthält eine
ähnliche
Formulierung: Latein:
Requiem aeternam dona ei
Domine. Et lux perpetua
luceat ei. Requiescant in
pace. Amen. Deutsch:
Herr, gib ihm (ihr) und
allen Verstorbenen die
ewige Ruhe! Und das ewige
Licht leuchte ihnen! Lass
sie ruhen in Frieden Amen.
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