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bruno.mayer40@gmail.com Information Kommunikation Motivation Kunst Natur Historie Wanderung
Familienbuch der Stammbaumfrüchte Zweige Äste Stämme und Wurzeln
 
 
      
d20/17.7/1689 20190309 Hubert Sonnberger05 10 12 16 06 01
AHNENWURZEL Inhalt
NEWS Gudrun Ehefrau Rainer  Diamant Hochzeit Günter 50er So leb den wohl du stilles Haus Mein Haus Dolmen Hubert 85er Besuch goldene Hochzeit Bruno 70er Ausflug Steffi 60er Heiner 60er Nadja Gerald *Fabian Hilde Felfer70 Rosalia 60er Herbert Mayer 85er Gartenhaus Gerhilde 70er Erni Kügel Bergunfall Gerhilde 70 Marion 40er Bettina Rolf Fritz 50er Ines Andreas Uhrmacher Familie Chronik Vermögens Verfall Abschied von der Krähe  
A-Z B BAUMANN Edmund Gerhilde Andreas Ines Daniel Kai K Klingsbigl KÖSSLER Gertrude Hildegard Robert1 Robert2 / KÜGEL L LAUTNER Rolf Bettina Isabelle Lars M MAYER - Adolf1 Maria Adolf2 Annastasia Bruno Manfred1 Manfred2 - Alois1 Johanna Alois2 Ewald Herbert Karl - Anton Maria1 Horst Karl Maria1 - Otto1 Karla Teresia Erna Hubert - Otto2 Brunhilde - Rosalia Angelika Christian P PAULIN Fritz1 Theresia Anton Fritz2 Theresia2 R  RONIAK  Maria Willi S SANZ Katharina / SCHWEIGER Georg Anna Alosia Josef Katharina Peter Viktor - Maria d.1. Anna Rosalia Anton Franz Heinrich Maria d.2 - Anton Franz Hans Johanna Anna Juliane / SONNBERGER Hubert Elfriede Rainer Gerd / STEINBERGER Josefa Theresia - STOLZ Juliane / STEINBERGER Eduart Juliane  Franz Maria Hilde Friedrich d.2. Karoline
 
AHNENWURZEL Ende  A BRUNO MAYER verh. mit B ROSALIA MAYER
A (01) BRUNO MAYER 15.10.1940
B (10) ROSALIA MAYER 31.08.1948 Pusterwald geb. Schweiger
1.
Sohn CHRISTIAN> 03.02.1972 Wien Tochter1.1 KATHARINA SANZ 21.07.1997 Wien 2.Tochter
ANGELIKA > 22.07.1975 Oberzeiring
(02) Geschwister
1.HUBERT SONNBERGER1v91 Diamant Hochzeit Ferlach 27.10.1925 - 20190304 verh. mit ELFRIEDE geb. Schweiger Kappel in den Karawanken Söhne 1.1RAINER verh. mit GUDRUN geb. Schwarzenegger 1956 - 2013 1.2GERD
2.GERTRUDE 31.11.1931 verh. mit ROBERT KÖSSLER Döbriach 2 Kinder 2.1HILDEGARD 2.2ROBERT 
3.
GERHILDE Asberg 07.04.1935 verh. mit EDMUND BAUMANN 07.07.1936 - 29.06.1999 Ludwigsburg Hoheneck
Kinder
3.1BETINNA verh. mit ROLF Kinder 3.1.1ISABELLE 3.1.2LARS
3.2ANDREAS verh. mit INES Kinder 3.2.1KAI 3.2.2DANIEL
4.MANFRED† d.1 24.03.1939 - 18.03.2010 Sohn 4.1MANFRED d.2. Mutter ROSWITHA EHMER Graz
(03) ELTERN
Vater ADOLF MAYERd.2. 13.08.1904 - 25.03.1980 Wahlspruch Hauptstr. 16 Uhrmacher
Mutter
ANNASTASIA MAYER Wahlspruch geb. Steinberger 11.03.1907 - 07.09.1978 Guttaring Robachboden 4
(04) Vater ADOLF MAYER d.2. Wahlspruch
Geschwister 1.OTTO d.1. 2.ANTON   3.ALOIS† d.1. 4.KARL 5. THERESIA
1.O
TTO d.1. 1907 - 1984 Uhrmacher (1. Ehe) mit KARLA (2. Ehe) mit THERESIA Seckau Kinder (1. Ehe) 1.1HERBERT
1.2
O
TTO d.2. 1928 - 2008 Zahnarzt in Unzmarkt verh. mit BRUNHILDE Kinder und Schwiegerkinder Wolfgang mit Christa Sylvia mit Andrè Andreas mit Andrea Enkelkinder Sabrina, Ingrid, Anja, Richard, Mario und Dominik (2. Ehe) 1.3HUBERT 1.4ERNA 
2.
A
NTONFriseurmeister in Judenburg verh. mit MARIA 1911 - 1986 Judenburg Kinder 2.1MARIA  2.2KARL 2.3HORST
3.A
LOIS d.1. Uhrmacherfamilie Gedicht: "Adolfs Liebe" 08.06.1922 - 05.12.1966 verh. mit JOHANNAMöderbrugg Kinder 3.1KARL verh. Kinder 3.1.1STEFAN 3.1.2ELISABETH  3.2HERBERT  3.3EWALD verh. Kinder 3.3.1ANGELA 3.3.2SEBASTIAN
3.4 A
LOIS d. 2. verh. mit ANDREA Kinder 3.4.1THOMAS 19.12.1983 3.4.2HANNA 14.07.1992 3.5 HERMANN
4.
K
ARL   im Krieg gefallen
5. THERESIAverh. mit FRITZ PAULINGraz Ries Kinder 5.1 RESI5.2TONI 5.3FRITZ
(05) Vater(04) ADOLF MAYER d.2. Wahlspruch
E
LTERN Vater ADOLF MAYER d.1. Vermächtnis 11.05.1878 47 Uhrmacher Mutter MARIA MAYER 20.12.1883 - 1945 geb. Stolz Oberwölz Bromach 2
A
DOLF MAYER d.1.
ELTERN Vater MATHIAS MAYER 08.02.1845 - 22.05.1922 Uhrmacher
Mutter
THERESIA MAYER geb. Dittelbacher 12.04.1841 aus Braunau Mattighofen am Inn
M
ATHIAS MAYER ELTERN Vater LEOPOLD MAYER Mutter KATHARINA MAYER geb. Röhrl
THERESIA MAYER ELTERN Vater JOSEF DITTELBACHER Essmeister in Kapelln  Mutter THERESIA DITTELBACHER
(06) MARIA MAYER (Frau von Adolf d.1.)
Geschwister
1.FRANZ 2.STOLZ JULIANEWinden Kinder 2.1JOSEFA STEINBERGER Winden 26.01.2009 verh. mit ALFONSKind  2.1.1THERESIA STEINBERGER 10.05.2009 Zürich
3.
MICHAEL Tochter 3.1JOSEFINE Hohentauern verh. mit FRANZ KÜGEL Talheim Kinder 3.1.1 RUDOLF verh. mit ERNI   2005 geb. Schaffer aus Gaishorn abgestürzt am Triebenstein 3.1.2GERTI verheiratet in Wien Sohn
4.SEPP 5.LOIS
MARIA MAYER ELTERN Vater MICHAEL STOLZ 26.0 8.1854 Bauer vlg. Dunkel Forstboden MUTTER MARIA STOLZ geb. Kreditsch 06.12.1855 Oberwölz Schöttl
MICHAEL STOLZ ELTERN Vater GEORG STOLZ vlg. Dunkelbauer Mutter ROSALIA STOLZ geb. Steindl
MARIA STOLZ ELTERN Vater GEORG KREDITSCH vlg. Thomabauer Mutter THEKLA KREDITSCH geb. Rauch
(07)MARIA STOLZ geb. Kreditsch ist die Schwester des JOHANN KREDITSCH 08.05.1854 Dieser heiratete am 8.11.1890 in Frauenburg die GERTRUD STEINWIDER. Er arbeitete am Fürst Schwarzenberg'schen Sägewerk in Unzmarkt. Aus dieser Ehe entstammt meine Großmutter KLARA. Diese heiratete den vlg. "BACHER HANSL" - JOHANN KREUZER, Sägewerker und Musikant. Mit dem Ertrag seiner Musikantentätigkeit kaufte er sich das vlg. Grabenbauer in Winden. Nach seinem Tod übernahm dieses Haus die
"SEFERL"
JOSEFA STEINBERGER auf Leibrente. Sie ist die Tochter der STOLZ JULIANE und damit eine Nichte der Frau des Uhrmachers MAYER. Womit sich der Kreis schließt.  Dir. ARNOLD KREDITSCH im Jänner 2007
(08) KÄRNTNERSTAMM Mutter ANNASTASIA MAYER Wahlspruch geb. Steinberger 11.03.1907 - 07.09.1978 Guttaring Robachboden 4 
Geschwister
1.F
RANZ2.FRIEDRICH d.2.† 3.EDUARD4.MARIA5.MARGIT
(09) 1.FRANZ STEINBERGER† verh.mit? Kinder? Tochter 1.1HILDE verh. mit JOSEF FELFER Sohn ULFRIED
2.
F
RIEDRICH d.2.† 1919 - 1988  verh. mit KAROLINE Kinder 2.1FRIEDRICH d.3. 2.2HUBERTA 2.3GERTRUDE 2.4HANS Schwiegerkinder RITA ERNST SUSANNE Enkelkinder CHRISTIAN TOBIAS STEFAN PHILIPP SIMON ARMIN
3.E
DUARD4.MARIA† verh. mit WILLI RONIAK 1912 - 1985 Kapfenberg Kinder 4.1HERBERT4.2FRIEDA4.3IRMGARD 4.4 WALTER
5.
M
ARGIT† verh. mit Otto Schernitz Sohn HELMUT
ANNASTASIA MAYER ELTERN Vater FRIEDRICH STEINBERGER d.1.geb. 13.07.1881 Kreuzbauer Dobersberg 19 Kappel am Krappfeld verh. mit KATHARINA STEINBERGER^ ^ geb. Sonnberger 01.05.1888 - 05.04.1971
FRIEDRICH STEINBERGER d.1. ELTERN Vater PAUL STEINBERGER Kreuzbauer Mutter THERESIA STEINBERGER
KATHARINA STEINBERGER ELTERN Vater MARTIN STEINBERGER Gösserbauer Dobersberg  Mutter ANNA geb. Pirner

 
B Ende (10) ROSALIA MAYER 31.08.1948 Pusterwald geb. Schweiger (WURZEL BRUNO Anfang)
Geschwister 1.FRANZ2.MARIA 3.ANTON4.HEINRICH 5.ANNA 
(11) 1.FRANZ FRITSCH 1937 - 2008 Töchter 1.1SILVIA 1.2BETTINA 1.3MANUELA
2.MARIA d.2. FRITSCH SIMBÜRGER Kinder
2.1
HELMUT 2.2HUGO(Traktorunglück im Kindesalter)
2.3GÜNTER verh. mit ELKE Pöls Tochter 2.3.1 ISABELL
2.4SONJA verh. mit FRITZ EHGARTNER Pöls Sohn 2.4.1GERALD
2.5MARION verh. mit FRANZ KÖCK Pöls Kinder 2.5.1MARKUS 2.5.2EVAMARIA
3.ANTON 25.05.1943 - 10.09.2009 Söhne 3.1 CHRISTIAN 15.021976 - 01.02.1979 (Im Kindesalter ertrunken) 3.2ANDREAS 3.3GÜNTHER Bruck a.d.Mur
4.
HEINRICH 2017Heinrich70 2 Kinder Lebensgemeinschaft mit Steffi Sturm St.Gertraud
5.ANNA Pusterwald verh. mit JOHANN KIENDELSPERGER aus Bruck a.d.Mur Sohn 5.1
GERALD   NADJA gesch. Sohn 5.1.1FABIAN 1v3 geb. 20090501 / Tochter 5.1.2JENNIFER
(12) ROSALIA ELTERN
Vater
G
EORG SCHWEIGER 05.04.1925 - 15.11.1997 Pusterwald
Geschwister 1.VIKTOR† Knittelfeld 2.JOSEF† St.Oswald 3.KATHARINAPöls 4.ALOISIAPusterwald 5.ANNA Strobl 6.PETERPusterwald
Mutter
M
ARIA d.1. SCHWEIGER 31.12.1911 - 07.12.02 13:40 geb. Fritsch Simbürger vlg. Moar im Gaschbach Stammwurzel Mayrhofen im Zillertal
Geschwister 1.ANTON2.HANS im Krieg gefallen 3.FRANZim Krieg gefallen 4.PEPI im Krieg gefallen 5.JOHANNA Möderbrugg 6.ANNAZist
7.
J
ULIANE verh. mit PETER KLINGSBIGL2007 - Er war mein Onkel, der Franz Klingsbigl (Gamsbartbinder) war der Dritte von 5 Söhnen und drei Schwestern. Die jüngste Schwester Maria Diethart ist meine Mutter. Mein Vater ist der Wolfgang Kreditsch, Hermine Ritter-Korres 
Wurzel Ende Anfang
 
NEKROLOG  
Hubert Sonnberger 1v112 ^
Kärnten 27.10.1925 Kappel am Krappfeld - 04.03.2019 Ferlach

  Nach dem Tod des Erstgeborenen der Familie, Einiges über dessen Leben vom Letztgeborenen. Im Alter von 94 Jahren ist er der Zweite, von uns fünf Geschwister, der in das Labyrinth ohne Wiederkehr gewandert ist. Der Weg, den alle Irdischen einmal irgendwann gehen werden oder können.
  Von unserer Mutter wurden ihm viele gute Eigenschaften, Ausgeglichenheit, Weitsichtigkeit, vererbt. Unehelich geboren wuchs er bei den Großeltern auf, ein lediges Kind war in der damaligen Zeit bei manchen Leuten nicht besonders angesehen. Es war in seinen Leben nicht immer alles leicht für ihn gewesen, doch seine Art und Weise zu leben und zu wirken half ihm über Vieles hinweg, ein wichtiger Bestandteil war auch die Familie davon. Seine Frau Elfriede stand ihm hilfreich zur Seite, ganz besonders aber bei den körperlichen Alterserscheinungen in seiner letzten Lebenszeit. Sein Geist blieb ihm aber bis zum letzten Abschied im Krankenhaus erhalten, der letzte Wunsch; die Beisetzung seiner Urne in aller Stille im engsten Familienkreis. Das Band der Ehe überdauerte die 65 jährige "Eiserne Hochzeit".
  Beruflich war er als Gendarmerieinspektor in Hermagor, aber auch in vielen anderen Bereichen  tätig, daneben wirkte er mit voller Hingabe als Bergretter. ^ Für Hubert der ein leidenschaftlicher Bergsteiger und extremer Kletterer war, er leitete auch die alpin Ausbildung der Gendarmerie in Kärnten, war es ein schwerer Schock nicht mehr in die Berge gehen zu können, doch er hat sich damit abgefunden. Als ich einst im Alleingang  auf und um den Großvenediger unterwegs war und auch biwakierte, merkte ich an den Fragen der Hüttenwirte, dass er in Sorge meine Wanderung sehr aufmerksam verfolgte. Durch ihn ergaben sich auch sehr viele erfüllende Familientreffen in Kärnten und in der Steiermark.
 Wer im Gedächtnis verankert ist bleibt nah auch wenn er fern ist, bei sehr vielen Menschen wird sich dieser Anker nicht mehr lichten. Er war kein Schillernder, jedoch ein guter, hilfreicher Mensch mit hervorragenden Eigenschaften und prägenden Charakter, er ruht in Frieden.

"Der Tod ist gewiss, die Todesstunde aber ungewiss." (Hebbel)
"So wie wir jetzt sind, so werdet auch ihr", steht über einem Friedhofstor.
   
Aufwärts stets in lichte Fernen, von den Bergen zu den Sternen.
Vom Sonnberg ein Schein voll Pracht strahlt in der stillen Nacht,
Baum für Baum im dunklen Sarg der Wälder, so ruht sein Traum.
Bis jenes Licht sich tröstend senkt, und eines Toten scheu gedenkt.

Ich kenn ein Aug das ist so mild, es glänzet wie ein Sternenbild.
Du liebes Aug, du heller Stern, du bist mir ganz nah und doch so fern.
Auf einmal schloß dies Auge sich, doch die Erinnerung sie bleibt für mich.



Robert Kössler 20161104 im 91. Lebensjahr Döbriach Kärnten
Dem Mann von Gertrude ^
Den ewigen TRAUM, träumte ich,
Nun freu‘ ich mich und warte
Auf etwas was schon immer war,
Auf etwas was schon immer ist,
Auf etwas was immer sein wird.

Das Lied vom Tod eines Musikanten.
Die Erinnerung bleibt und klingt auch nach, mit dem von Ihm geschenktes Akkordion.

 
Gudrun Sonnberger Sekundentod 20130114

Die Frau von Rainer, der Sohn von Hubert.
Süßer Schlaf! Du kommst wie ein reines Glück ungebeten, unerfleht am willigsten.
Du lösest die Knoten der strengen Gedanken,
vermischest alle Bilder der Freude und des Schmerzes;
ungehindert fließt der Kreis innerer Harmonien, und eingehüllt in gefälligen Wahnsinn,
versinken wir und hören auf zu sein. Egmont
 
Mayer Manfred 24.03.1939 Oberzeiring - 18.03.2010 Kanada

Das sind die Stunden der Trauer. Entfesselnde Winde jagen
Das Gewölk vor sich hin, wie Wellen im Ozean
Und die Hoffnung auf Leben, auf Licht und Erfüllung schwankt wie ein Kahn,
Von fremden Gestalten getragen, auf tobender See.
   Als erster von uns Geschwister hat er nun das Tor ins Jenseits, in das Labyrinth ohne Wiederkehr, durchschritten. Er hat das Leben, mit all seinen Höhen und Tiefen des Schicksals, wie er es für richtig gehalten hat gelebt, wie wir es auch nach unseren Vorstellungen fristen. Im fernen Lande hat er eine neue Existenz aufgebaut. Seinem erlernten Uhrmacher Beruf, den auch unser Vaters ausübte blieb er verbunden. Ob der Tod nach einem schweren Leiden eine Erlösung ist, wer kann das schon sagen wenn es um den einzigen wirklichen menschlichen Besitz, um das Leben geht. Er ruhe in Frieden und wir teilen die Trauer mit seiner Gattin und dem ihm nahe Gestandenen in Kanada.
 
Süßer SCHLAF! Du kommst wie ein reines Glück ungebeten, unerfleht am willigsten. Du lösest die Knoten der strengen Gedanken, vermischest alle Bilder der Freude und des Schmerzes, ungehindert fließt der Kreis innerer Harmonien, und eingehüllt in gefälligen Wahnsinn  versinken wir und hören auf zu sein. (Egmont) Johann Wolfgang von Goethe
 

Anton Fritsch Simbürger 25.05.1943 - 10.09.2009 vlg. Moar im Gaschbach
 
Heute ist Anton Fritsch ein lediger Sohn der Moarmutter, im Altersheim in Kindberg, nach schweren Leiden friedlich entschlafen. Das Begräbnis fand am, 15.09.2009, in Bruck a. d. Mur St. Ruprecht (Rupert (Ruprecht, Hrodpert) von Salzburg) statt. Bei unseren Besuchen in Kindberg nahmen wir, trotz der guten Versorgung, den Leidensweg Tonis wahr, der Tod war für ihn eine ersehnte Erlösung. Auch im Leben hatte Toni viel Bürden zu tragen, früh schon hatte er das Elternhaus verlassen, zuletzt war er Schleusenwärter der Stadtwerke Bruck, auch den Ertrinkungstod eines seiner 3 Kinder musste er verkraften. Er ruhe in Frieden und Ehre seinem Gedenken. Ich erinnere mich genau als wäre es Gestern gewesen, am 22.07.19898 machten wir beide eine Überschreitung mit einem Biwak vom Sölkpass über die Hornfeldspitze> zum Hochstubofen.
 Wir geben die traurige Nachricht, dass unser lieber Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager und Onkel, Herr Anton Fritsch am Donnerstag, dem 10. September 2009, im 67. Lebensjahr von und gegangen ist.
  Wir geleiteten unseren lieben Vater am Dienstag, dem 15. September 2009, um 13:30 Uhr auf dem Lichtenstein - Friedhof in Bruck a. d. Mur zur letzten Ruhe. Bruck a. d. Mur, am 11.September 2009. In Liebe und Dankbarkeit: Andreas mit Ulrike und Günter mit Karin - Söhne, Sabrina, Thomas und Markus - Enkelkinder, Maria, Rosi, Anni und Heiner - Geschwister mit Familien, im Namen aller Verwandten.
  Zur lieben Erinnerung und herzlichen Dank für die erwiesene Anteilnahme.
Lieber Vater, schlaf' in Frieden, ruh' Dich aus von Deinem Leiden.
Hast viel ertragen und gelitten, bis Gott Dich rief in die Ewigkeit.
    

THERESIA STEINBERGER *? - 10.05.2009
  Heute bei einem zufälligen Zusammentreffen mit Frau Tilli Steinberger, war meine erste Frage: „Wie geht es Resi?“ „Sie ist am Muttertag gestorben“, war die Antwort.
  Ihre Schwester Josefa ist im Jänner dieses Jahres in die Ewigkeit eingegangen. Resi und ihre Schwester Seferl hatten es schon von der Kindheit her nicht leicht und trotzdem oder gerade deshalb haben sie sich beide wacker durchs Leben geschlagen. Sie ist oder sie war die Tochter der Schwester meiner Großmutter. Mit ihrer Mutter Juli und ihrer Schwester Seferl war nicht nur ein gutes verwandtschaftliches Verhältnis – sondern auch eine innige menschliche Beziehung. Wir Kinder kannten uns schon seit den ersten Lebensjahren.
  Resi ging nach Zürich und fand bei einer Dozenten - Familie eine Stelle als Dienstmädchen, so ergab es sich, dass auch ich, in dieser Zeit einige Jahre in Zürich gelebt hatte. Fallweise gab es öfters eine Zusammenkunft in Oberzeiring, wobei wir uns vor einigen Jahren das letzte mal sahen. Resi war auch geistig sehr rege und war immer eine interessante Gesprächspartnerin. Durch berufliche Fortbildung wurde sie Krankenschwester und erwarb auch später das Diplom. Nach ihrer Pensionierung war sie noch im freiwilligen Sozialdienst tätig und auch in den verschiedensten Entwicklungsländern in Südamerika im Einsatz. Ihre Asche verblieb aber, so wie bei den Indianern – die fern von ihrer Heimat starben und deswegen ein Feuergrab vorzogen, in der Stadt Zürich die sie zur ihrer Wahlheimat gewählt hatte. Die Erinnerung an sie aber besonders an ihre, trotz der durchgemachten Bitternissen oder vielleicht gerade deswegen, lebensfrohe Weise bleibt. Ihr verdankle ich auch meinen mehrjährigen Arbeits - Aufenthalt, nach der Lehrzeit, in Zürich

Vanitas vanitatum Theresia*

Voll Kraft und frei trugst du die Last,
Vorwärtsschreitend mit wenig Rast.
Heiter war des Herzens Klang,
Stets aufrecht war der Gang,
Einst umglänzt von zarten Rot -
Doch Heute? Heute aber bist du tot.
Die Vergänglichkeit des flüchtigen Lebens
(*Häufig als Ausruf der Enttäuschung oder Pessimismus)

  JOSEFINE STEINBERGER geb. Stolz 1922 - 2009
In Liebe und Sorge, in Freud und Leid,
Stets gütig zu allen, zu helfen bereit,
So war uns're Oma, deren Hände nun ruh'n,
Lasset uns betend ein  Gleiches tun.
  Sie ist am Montag, dem 26.Jänner 2009, gestärkt durch die hl. Sterbesakramente der Kirche im 88.Lebensjahr verstorben ist. Wir verabschiedeten unsere liebe Oma am, 29.01.2009 beim Karner in Pöls. Nach den hl. Requiem in der Pfarrkirche haben wir sie auf den Ortsfriedhof, zu ihrer ihrer letzten Ruhestätte im Familiengrab, geleitet. Winden und,Zürich im Jänner 2009.
  In Liebe und Dankbarkeit, Gerhard mit Erika, Enkelin Sonja mit Rudi, Enkelin Andrea mit Peter, Schwester Resi, Schwägerinnen Hedwig und Tilli samt Familien, im Namen aller Verwandten und Freunde. Wir beteten gemeinsam für unsere liebe Verstorbene am , 25.01 in der Pfarrkirche Pöls. Im Sinne unserer Oma bitten wir, anstelle von Kranz- und Blumengaben, um Unterstützung der Hauskrankenpflege Oberes Pölstal. Raika Judenburg BLZ38368 Nr.: 2.003.333
  Josefine genannt Seferl und Ihre Mutter Juli waren wertvolle Menschen, obwohl sie nicht mit irdischen Gütern gesegnet waren und so manche  schwere  Bürde des Lebens zu tragen hatten, waren sie immer gut aufgelegt und hilfsbereit.  Seferl  hat auch Ihre Mutter aufopfernd bis zum letzten Atemzug  versorgt. Sie und ihrer Schwester Resi hatten es schon von der Kindheit her nicht leicht und trotzdem oder gerade deshalb haben sie sich beide wacker durchs Leben geschlagen. Sie ist oder sie war die Tochter der Schwester meiner Großmutter. Jedes Leben geht einmal zu Ende dies ist unsere Bestimmung und darin liegt auch die Gerechtigkeit und die Berechtigung des Dasein.
  MARIA STOLZ^ geborene KREDITSCH  ist die SCHWESTER des JOHANN KREDITSCH *08.05.1854. Dieser heiratete am 8.11.1890 in Frauenburg die GERTRUD STEINWIDER. Er arbeitete am Fürst Schwarzenberg'schen Sägewerk in Unzmarkt. Aus dieser Ehe entstammt meine GROSSMUTTER KLARA. Diese heiratete den "BACHER.HANSL" JOHANN KREUZER, Sägewerker und Musikant. Mit dem Ertrag seiner Musikantentätigkeit kaufte er sich das vlg. Grabenbauer in Winden. Nach seinem Tod übernahm dieses Haus die "SEFERL" JOSEFA STEINBERGER auf Leibrente. Sie ist die Tochter der STOLZ JULI und damit eine Nichte der Frau des Uhrmachers MAYER. Womit sich der Kreis schließt.  Dir. ARNOLD KREDITSCH im Jänner 2007
DER KREIS IST KLEIN

Der Kreis ist klein, in dem wir gehen,
Doch ist er eine ganze Welt.
Ob Sonne scheint, ob Winde wehen,
`S ist eine, die uns wohl gefällt.

So still scheint sie und ist voll Leben,
Gefüllt der Stunden fliehend Zahl.
Wenn Schönes wir aus Tiefen heben,
Ersteht sie neu uns allemal.

Die menschlichen Gebrechen lasten
Auf uns wie jede Erdenlast,
In unseres Kreises Stille rasten
Wir, bis er dann unsere Hände fasst.
Menschhorn

Franz Fritsch (vlg. Moar) 1937 - 2008
   Er war ein lediger Sohn der Moar Bäuerin, sein Vater war der Peterbauer im Gaschbachgraben. In seinem Leben hat er alle Höhen und Tiefen des Schicksals, in Freud und Leid, auch als Waidmann, wacker durchschritten. Mit wenig  Geld schuf er sich mit seiner Hände Fleiß ein Eigenheim. Er ruhe in Frieden und Ehre seinem Gedenken.
  Ich schlafe und bin durstig doch der Brunnen ist ausgetrocknet. Die Seele die ist im Namen Gottes auf Wanderschaft. Vor meinen Augen verfinstert sich die Nacht, ich bin tot und kehre zurück in die ewige Heimat. Zarte Hände halten liebevoll meinen Kopf warm, ich gleite leicht durch die Nacht wie ein Grashalm im Wind. Die Finsternis wird noch schwärzer als der Schleier vor meinen Augen, doch die Luft schweift lindernd über die Wunden meiner Seele. Mein stummer Schrei wird zum Gesang. Eine goldene Pforte lockt im gleißenden Licht, ich entschwebe in Auflösung von Körper und Geist.  Was ich auch  immer  getan-  der aber auch - was ich nicht getan habe ist das was zählt und bleibt nach der Vollendung des Lebens.

 
Otto Mayer d.2. 1928 - 2008
gestorben, am 30.08.2008 im Alter von 81 Jahren
 
Wenn ein lieber Mensch stirbt
ist er nicht wirklich tot,
denn die Erinnerung lebt
in den Herzen der Menschen weiter.

  Das Wachtgebet war, am 3.9., vor der Einäscherung war die Seelenmesse, am 4.9.2008 in der Pfarrkirche Unzmarkt. Wenn die Kraft zu Ende geht, ist die Erlösung eine Gnade.
  In stiller Trauer geben wir bekannt, dass mein lieber Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager und Onkel; Herr Otto Mayer Dentist i.R. von seinem schweren Leiden, im 81. Lebensjahr, gestärkt durch die hl. Sakramente der Kirche am Samstag, dem 30. August 2008 erlöst wurde.
  Im Liebevollen Gedenken Brunhilde, Gattin Wolfgang mit Christa Sylvia mit Andrè Andreas mit Andrea, Kinder und Schwiegerkinder; Sabrina, Ingrid, Anja, Richard, Mario und Dominik, Enkelkinder; Hubert und Herbert Mayer, Brüder samt Familien. Im Namen aller Verwandten Unzmarkt, im August 2008.

 
Hans Sanz
1940 - 2008 Aproximavit sidera. "Er brachte die Gestirne näher"
  Alles hat seine Zeit. Geschieden am, 25.02.2011 im 68. Lebensjahr Katharinas Opa.
Aproximavit
                                                          sidera. „Er
                                                          brachte die
                                                          Gestirne
                                                          näher Aproximavit
                                                          sidera. „Er
                                                          brachte die
                                                          Gestirne
                                                          näher
Deckenfresko zur Schöpfungsgeschichte in der Sixtinischen Kapelle, Hauptszene:
Der Schöpfergott erschafft Adam, Detail: Adam  Michelangelo

Du weißt, Herr, dass ich weiß, wie sehr du weißt,
dass ich, um dich zu fühlen, dich erreiche,

und weißt, ich weiß, du weißt, ich bin der Gleiche:

was ist's, das uns im Gruße zögern heißt?

Ist wahr die Hoffnung, die du mir gebracht,
und wahr der Wunsch und sicher, dass er gelte,
so bricht die Wand, die zwischen uns gestellte,
verhehltes Wehe hat nun doppelt Macht.
Wenn ich an dir nur liebe, was auch du
am meisten an dir liebst, Herz, zürne nicht.
Das sind die Geister, die sich so umwerben.
Was ich begehr' in deinem Angesicht,
dem seh'n die Menschen unverständig zu,
und wer es wissen will, der muss erst sterben.
Michelangelo; Sonett an Tommaso Cavalieri, Übersetzung: Rainer Maria Rilke
 
   
Maria Schweiger - Moarmutter 1v4 1911 - 2007 Gedenken
>
   
Georg Schweiger Moarvater 1v6 1925 - 1997 Erinnerung
  Schweiger Georg und Maria Moorgrab Fishta Moar Mayer Trojanikreuz >  Kirchenfensterstiftung G. Schweiger 1957
KREUZCHRONIK

  Das Kreuz besteht aus einem Saggrindl, ein Bestandteil des Sägewerkgatters zum Schnittguttransport, vom Moar im Gaschbach,  in Pusterwald in der Steiermark. Der Kreuz Spender war mein Schwiegervater Herr Georg Schweiger 05.04.1925  - 15.11.1997. Er ruhe in Frieden.
IN MEINE NACHT MITNEHMEN

Bis zum Morgengrauen
In meine Nacht mitnehmen,
In kein Licht mehr schauen.
Nur das Leuchten der Augen
Bei den einsamen Sternen.

Der Fülle, dem Zugeneigt sein
Des irdischen Daseins entsagen,
Nach den allerletzten Tagen.
Was der Geist der Wirrnis abgewinnt
Ist Blut und Tränen das weiter rinnt.

Ich war das Erbarmen
Mit erstarrten Beinen,
Mit gelähmten Armen,
Trieb dahin in Bitterflut
Nun bin ich ausgeruht.

Ein Leben vergeht wie ein Tag,
Es zieht vorbei in weiter Ferne,
Was auch immer geschehen mag?
Ich war einmal und lebte gerne.

Unbegreifbares ist einfach da
An manchen trüben Tagen
Als die Frage aller Fragen
 Der Tod sagt immer immer ja.

Ein neuer Kreis am Horizont
Und silbern strahlt der Mond,
Die Glieder ruh'n wir lächeln heiter,
Wer weiß wohin? wir ziehen weiter.

Oft schwebend leicht, oft schwer gefahren,
Durch die Allee aus den vergang'nen Jahren
Es ist nicht mehr Tag, es ist nicht mehr Nacht,
Es ist nicht mehr Leid, es ist nicht mehr Pracht.
O Herr, gib jedem seinen eignen Tod.
Das Sterben, das aus jenem Leben geht,
darin er Liebe hatte, Sinn und Not.
Rainer Maria Rilke, 15.4.1903, Viareggio >
  Die Geschwister Irmgard und Herbert Roniak sind im November 2002  in Kapfenberg verschieden. Sie ruhen in Frieden
 
ERINNERUNG AN  EDMUND BAUMANN
 
1936 - 1999
Alles Vergangene bleibt bestehen 
  Vor dem Gotteshaus, das Unfassbare, unabänderliche Ereignis, das Ende der Fahrradfahrt im Sekundentod. Eine Schicksalsfügung? Ein Seelsorger stand Ihm bei. Nach neuem Hoffen, ein auf Wiedersehen von der Familie, von allen die er mochte, von allem was ihm Freude bereitet hatte.
  Schmerzen sind nicht in Worte zu fassen, eine Umarmung, ein Händedruck, ein Händefalten im stillen Gedenken lindert mehr. Geburt und Scheiden, Glück und Unglück, Schlafen und Wachen, keines ohne das andere, doch jedes um des anderen willen.  Ihr die ihr um den Entschlafenen in Tränen seid, Ihr seid bei Ihm, erhebt zu Ihm den Blick: Im Glauben an die Menschlichkeit, in der Erinnerung, im Traum, am Ende des Weges.
Gebrochen wurd` ganz verklärt,
Leben und Tod wechselten die Ringe
Des Wandersmannes Lebensschwinge
Er ist für ewig heimgekehrt.

WIR SIND NUR GAST

Wir sind nur Gast auf Erden
Und wandern ohne Ruh,
Mit mancherlei Beschwerden,
Der ew`gen Heimat zu.

Die Wege sind verlassen
Und oft sind wir allein.
In diesen grauen Gassen
Will niemand bei und sein.

Nur einer nimmt Geleite,
Das ist der Herre Christ;
Er wandert treu zur Seite
Wenn alles uns vergisst.

Gar manche Wege führen
Aus dieser Welt hinaus.
O, dass wir nicht verlieren
Den Weg ins Vaterhaus.

Und sind wir einmal müde,
Dann stell ein Licht uns aus,
O Gott, in deiner Güte,
Dann finden wir nach Haus.
Gotteslob 19990709

   Niemand ist der Herr seines Weges und kein Mensch hat die Macht den Gang seiner Schritte zu bestimmen. Jer. 10.23

IN PERPEDUAN MEMORIAN HELMUT FRITSCH 1958 - 1995
Durch einem Sturz auf der Baustelle, ins Jenseits gewandelt in Heilbronn

HIER IST ES STILL

Hier ist es still, hier hab ich Mut,
Hier sind die Matten frisch und rein
Und Schattenplatz und Sonnenschein
Sind sich wie die artigen Kinder gut.

Hier ist mein Leben entblößt,
Das eine große Sehnsucht vergißt.
Es drückt kein Gram, kein Zwist,
Hier ist mein Wünschen aufgelöst.

Ich bin so ruhig und doch bewegt,
Es ziehen Wellen wie Gefühl.
Bald ist es heiß, bald ist es kühl
Und doch ist alles angeregt.

Ich höre keine Klagen mehr
Und doch ist Klage hier im Raum,
So sanfter Art so wie ein Traum.
Mir ist nichts leicht mir ist nichts schwer.

Ich weiß nur, dass es still hier ist
Entblößt von allem Drang und Tun.
Hier bin ich gut, hier kann ich ruh´n,
Da keine Uhr die Zeit mir mißt.

Wer im Gedächtnis lebt ist nicht tot er ist fern,
Tot ist nur wer vergessen wird.

Wem die Gunst der Kinderherzen gegeben,
Der hat auch die Gnade GOTTES im ewigen Leben.
Du bist nicht tot leb'st fort im Herzen Deiner Lieben,
 Am ader'm Ort im Abendrot ein Stern ist uns geblieben.
Ehre seinem Gedenken dem 
Kreuzträger bis zum Jacklwirtsboden 
(der Sohn von Maria Fritsch Moartochter aus Pusterwald)

  Aufwiedersehen und Ehre seinem Gedenken dem Kreuzträger bis zum Jacklwirtsboden
 
 
FRIEDRICH STEINBERGER 1918 - 1988 
IN PERPEDUAM MEMORIA Onkel Fritz
Wenn wir Dir auch die Ruhe gönnen,
Ist voll Trauer unser Herz.
Doch leiden sehen und nicht helfen können,
Das war unser größter Schmerz.

  In tiefer Trauer geben wir Nachricht, dass mein lieber Gatte, unser Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager und Onkel heute, im 70. Lebensjahr, nach langem, schweren, mit großer Geduld ertragenen Leiden, für immer von uns gegangen ist. Wir betten unseren lieben Verstorbenen am Mittwoch, dem 9. März, um 15 Uhr auf dem Friedhof Klagenfurt - St. Martin zur letzten Ruhe.
  Klagenfurt, Ulm, Wien, am 4.März 1988 In Liebe und Dankbarkeit: Karoline, Gattin, Fritz, Huberta, Gertrude, Hans, Kinder, Rita, Ernst, Ernst, Susanne, Schwiegerkinder, Christian, Tobias, Stefan, Philipp, Simon, Armin, Enkelkinder, Margit, Franz, Geschwister im Namen aller Verwandten.
Nun lass den Atem stille sein ruhe
  Schaue, bleib ein wenig stehn, bis alles Blut im Herzen ist, nun hüllt ein Licht Dich ein, die Augen versiegelt, die Seele schwebt - so schnell vergessen Angst und Kampf. - Gliederuh', die Zeit ist abgelaufen, sie trug Dich fort für Sekunden, für Stunden, für die Ewigkeit.
  Humorvoll und edel, vor keinem Großen sich neigend, ein Mann auf allen Kampfesstätten , ein Geistlicher bei den Totenbetten, vertraut im Leide doch fern vom Neide. Im Denken klar im  Reden wahr, ein Greis im Schauen, ein Kind im Vertrauen, das Kleinste achtend, nach dem Höchsten trachtend. Ein Herr beim eigenen Verlangen , ein Diener der Schwachen und Bangen.
   Wer Dich gekannt kann der vergessen? Im Wechselspiel von Freud und Leid zur stillen Einsamkeit. Nun lass Gras am Weg zu Dir, auf der Stätte der schweigenden Vergangenheit entschwund'nen Tage,wachsen. Du verschließt des Herzens Seligkeit und Klage, doch tief, tief ist es eingegraben wofür die Lippen keine Worte haben 1988.03.08 Bruno Mayer
  Auch wenn man einmal im Schatten des Glücks steht , auch das ist das Leben, auch das muss man verstehen - schon der nächste Tag kann die Sorgen mildern. Solange die Erde sich dreht, kommt die Sonne wieder hinter den Wolken, mit Licht und Wärme zum Leben,  hervor. Auszug aus der Zitate - Sammlung von Friedrich Steinberger.
  Nach dem Besuchstreffen mit der geschlossenen und vollzähligen Mayer Bruno Familie in Schreibersdorf - Burgenland ergänzt sich das heutige Beisammensein am Schöpfwerk in Wien, den 23.Mai 1987, bei bei fröhlicher und gemütlicher Weise.

Fröhlichkeit, lauter sein und HUMOR
Ist keine Frucht des Geistes,
Sondern eine Bildung des Herzens.
So soll uns das Band der Herzen für immer bleiben.

In Freundschaft und fester ehrlicher Verbundenheit verbleibe ich als Freund und Onkel Fritz und Karla.
 
FRIEDRICH STEINBERGER  1918 - 04.03.1988 ABSCHIED WEISSRINNSPITZ
  Friedrich Steinberger, der Bruder meiner Mutter wurde in Kappel im Krappfeld in Kärnten geboren und wohnte in seinem Eigenheim in Klagenfurth. In den letzten zehn Jahren fanden wir an den verschiedensten Orten immer wieder einen Weg zueinander um uns zu sehen, es war mehr als Freundschaft was uns verband. Menschliche Qualität, Humor, Gerechtigkeit und Familiensinn, sowie ein starker Glaube an das Gute, aber auch gezielte politische Kritik und ein Zitatenschatz waren die Bestandteile seines  Lebenselixiers. Von ihm stammt die Kriegserzählung: Er erschoss ihn nicht in seiner Not Wanderer JG 8.91
Du hörst ihn nicht den letzten Zapfenstreich, nun steht dein Atem still, dein Herz es schweigt, die Augen sind starr, die Glieder ruh`n im Schrein, aber deine Seele trinkt.
Vor keinem Großen sich beugend,
Zu den Kleinen sich neigend,
Vertraut im Leide,
Ferne dem Neide,
Im denken klar,
Im reden wahr.

Ein Greis im Schauen,
Ein Kind im Trauen,
Ein Herr beim eigenen Verlangen,
Ein Diener der Schwachen und Bangen,
Ein Mann auf allen Kampfes Stätten,
Ein Geistlicher mit wahren Gebeten.
Im Herzen bleibt es eingegraben,
Wofür