d20 488 / 14,7 20240408
Ende
  -- - 
  -  33:09

Inhalt
Familienchronik Bruno verheiratet mit Rosalia Mayer geborene Schweiger Kinder: 1.Christian - Tochter Katharina, 2.Angelika.
BRUNO
Geschwister: 1.Hubert
.†. Söhne: 1.1.Gerhard, 1.2.Rainer, 2.Gertrude .†. Kinder: 2.1.Hildegard, 2.2.Robert, 3.Gerhilde Kinder: 3.1.Andreas, 3.2.Bettina, 4.Manfred.†. Sohn: 4.1.Manfred.
Vater:
Adolf2. Mayer Uhrmacherfamilie Geschwister: 1.Alois1., 2.Anton, 3.Karl, 4.Otto, 5.Theresia.
Großvater: Adolf1. Mayer Eltern:
Mathias Mayer und Theresia Mayer geborene Dittelbacher.
Großmutter: Maria Mayer geborene Stolz Geschwister: 1.Alois, 2.Josef, 3.Franz, 4.Juliane Steinberger geborene Stolz
Tochter: 4.1.Josefa Steinberger Kinder: 4.1.1.Michael Tochter: Josefine Kügel geborene Stolz Kinder: Rudolf und Ernestine, 4.1.2.Theresia Steinberger.
Urgroßmutter: Maria Stolz geborene Kreditsch Arnold Kreditsch
Mutter:
Anna Mayer geborene Steinberger Kärnten Geschwister: 1.Eduard, 2.Franz Tochter: Hilde Felfer geborene Steinberger, 3.Friedrich2., 4.Maria Roniak geborene Steinberger.
Großeltern: Steinberger: Friedrich1. und Katharina geborene Sonnberger.
Urgroßeltern:
Steinberger; Paul und Theresia, Sonnberger; Martin und Anna geborene Pirner.
ROSALIA geborene Schweiger
Geschwister: 1.Anna.†. geborene Schweiger und Johann Kiendlsperger Sohn: Gerald und Monika Tochter: Larissa, 1.Ehe Sohn: Fabian, ledige Tochter: Jennifer, 2.Anton.†. Söhne: Christian im Kindesalter ertrunken, Andreas, Günter, 3.Franz.†. Töchter: Bettina, Manuela, Silvia, 4.Heinrich.†. 2 Söhne, 5.Maria Kinder: Günter und Elke Tochter: Isabell, Helmut.†., Hugo im Kindesalter Traktorunfall , Marion und Franz Kinder: Evamaria, Markus, Sonja und Friedrich Ehgartner Sohn: Gerald und Bianka Tochter: Sara.
Vater: Georg Schweiger Geschwister: 1.Anna, 2.Alosia, 3.Josef, 4.Katharina, 5.Peter, 6.Viktor. 
Mutter: Maria Schweiger
geborene Fritsch Simbürger vulgo Moar im Gaschbach Stammwurzel Mayrhofen im Zillertal. Geschwister: 1.Anna, 2.Anton, 3.Franz und 4.Johannes und 5Peter im Krieg gefallen, 6Johanna, 7Juliane.
Alte Liebe Adolf2., Abschied von der Krähe, Geburtstage: Bruno 70er, Fritz 50er, Gerhilde 70er, Gerhilde Felber70er, Günter 50er, Heinrich60er, Herbert85er, Hubert85er, Marion40er Rosalia60er. Gipfelbuch Schießeck Hochzeit: Bettina - Rolf Elfriede - Hubert Diamantene, Ines - Andreas.  Vermächtnis Adolf1.,      

ALLFÄLLIGES
etc
. O Loch!    
KORRES  Kreditsch Klingsbigl 

A-Z B BAUMANN Edmund Gerhilde Bettina Andreas Ines Daniel Kai K Klingsbigl KÖSSLER Gertrude Hildegard Robert1. Robert2. KÜGEL L LAUTNER Rolf Bettina Isabelle Lars M MAYER - Adolf1 Maria -  Adolf2 Annastasia Bruno Manfred1 Manfred2  Alois1 Johanna Alois2 Ewald Herbert Karl - Anton Maria1 Horst Karl Maria1 - Otto1 Karla Teresia Erna Hubert - Otto2 Brunhilde - Rosalia Angelika Christian P PAULIN Fritz1 Theresia Anton Fritz2 Theresia2 R  RONIAK  Maria Willi S SANZ Katharina SCHWEIGER Georg Anna Alosia Josef Katharina Peter Viktor - Maria.d.1. Anna Rosalia Anton Franz Heinrich Maria d.2 - Anton Franz Hans Johanna Anna Juliane SONNBERGER Hubert Elfriede Rainer Gerd STEINBERGER Josefa Theresia - STOLZ Juliane / STEINBERGER Annastasia Eduart Juliane  Franz Maria Hilde Friedrich2. Karoline



So leb denn wohl du stilles Haus Mein Haus    Nadja Gerald *Fabian    Erni Kügel Bergunfall  Uhrmacher Familie Chronik Vermögen Verfall 

B R U N O geboren 15.10.1940 Oberzeiring Album
  Verheiratet mit Rosalia Mayer geborene Schweiger Kinder: 1.Christian geboren 03.02.1972 Wien Album 1.1.Tochter: Katharina Sanz geboren 21.07.1997 Wien Großvater: Johannes Sanz.†., 2.Angelika geboren 22.07.1975 Oberzeiring Album .

  Lieber Bruno, alles Liebe und Gute zu deinem Ehrentag wünschen dir von Herzen Sonja, Fritz u. Gerald.
20101015 Glückwunschkarte von der ganzen Familie. 
Zum 70. Geburtstag und aufwärts Sonne und Regen, die wechseln sich ab,
mal geht's im Schritt, mal geht's im Trab! Fröhlichkeit - Traurigkeit, beides kommt vor,
eines ist nur wichtig, trag's mit Humor, denn Alter ist nicht Zahl der Jahre,
Alter heißt nicht graue Haare! Nur wer im Alter den Humor behält,
erreicht viel mehr als Gut und Geld. Du musst nur alles fröhlich seh'n,
dann ist es auch mit 70 schön.
   Ein Jahr wie vorher, ein Tag wie immer, eine Stunde wie alle. Heute ein Augenblick, um danke zu sagen.
G
eschwister: 1.Hubert Sonnberger 27.10.1925-20190304.†. Vater: unbekannt, 85er Wünsche, Diamant Hochzeit Ferlach verheiratet mit Elfriede Sonnberger.†. geborene Schweiger Kappel in den Karawanken Söhne: 1.1.Gerhard, 1.2.Rainer verheiratet mit Gudrun Sonnberger 1956-2013.†. geborene Schwarzenegger. 2.Gertrude 31.11.1931-10.04.2021.†. verheiratet mit Robert Kößler.†. Döbriach Kinder: 2.1.Hildegard, 2.2.Robert.  3.Gerhilde Asberg geboren 07.04.1935 Oberzeiring verheiratet Edmund Baumann 07.07.1936-29.06.1999.†. Ludwigsburg Hoheneck Kinder: 3.1.Andreas verheiratet mit Ines Kinder: 3.1.1.Kai, 3.1.2.Daniel, 3.2.Bettina verheiratet mit Rolf Kinder: 3.2.1.Isabelle, 3.2.2.Lars. 4.Manfred 24.03.1939-18.03.2010.†. Sohn: 4.1.Manfred Mutter; Roswitha Ehmer Graz.
Vater Adolf Mayer 13.08.1904-25.03.1980.†. Oberzeiring Uhrmachermeister verheiratet mit Anna Mayer geborene Steinberger 11.03.1907-07.09.1978.†. Guttaring Robachboden Kärnten.
Geschwister:
1.Alois08.06.1922-05.12.1966.†. Postmeister Oberzeiring Uhrmacherfamilie, Gedicht "Adolfs Liebe" verheiratet mit Johanna Möderbrugg Kinder: 1.1.Alois Oberzeiring verheiratet mit Andrea Kinder: 1.1.1.Hanna geboren 14.07.1992, 1.1.2.Thomas geboren 19.12.1983, 1.2.Ewald verheiratet Kinder: 1.2.1.Angela, 1.2.2.Sebastian, 1.3.Herbert, 1.4.Hermann, 1.5.Karl verheiratet Kinder: 1.5.1. Elisabeth, 1.5.2.Stefan. 2.Anton 1911-1986.†. Friseurmeister in Judenburg verheiratet mit Maria Judenburg Kinder: 2.1.Horst, 2.2.Karl, 2.3.Maria. 3.Karl.†. im Krieg gefallen, 4.Otto 1907-1984.†. Uhrmacher Oberzeing Kinder: 1. Ehe mit Karla Söhne: 4.1.Herbert, 4.2.Otto 1928-2008.†. Dentist in Unzmarkt verheiratet mit Brunhilde Kinder und Schwiegerkinder: Wolfgang mit Christa, Sylvia mit Andrè, Andreas mit Andrea, Enkelkinder; Sabrina, Ingrid, Anja, Richard, Mario, Dominik. 2. Ehe mit Theresia Seckau Kinder: 4.3.Erna, 4.4.Hubert.  5.Theresia verheiratet mit Fritz Paulin Graz Ries Kinder: 5.1.Anton, 5.2.Friedrich, 5.3.Theresia.
Großvater: Adolf Mayer 11.05.1878-7.8.1950.†. Vermächtnis Oberzeiring Uhrmachermeister verheiratet mit Maria.
Großmutter: Maria Mayer 20.12.1883-1945.†. geborene Stolz Oberwölz Bromach, Geschwister: 1.Alois, 2.Franz, 3.Josef, 4.Juliane Steinberger.†. geborene Stolz Winden Tochter: 4.1.Josefa Steinberger 26.01.2009.†. verheiratet mit Alfons (Verkehrsunfall mit Moped) Kinder: 4.1.1.Michael Tochter: 4.1.1.1.Josefine Hohentauern verheiratet mit Franz Kügel.†. aus Talheim Kinder: 4.1.1.1.1.Gerhilde verheiratet in Wien,  4.1.1.1.2.Rudolf verheiratet mit Ernestine 2005.†. geborene Schaffer aus Gaishorn abgestürzt am Triebenstein, 4.1.2.Theresia Steinberger 10.05.2009.†. in Zürich.
Urgroßmutter: Maria Stolz geborene Kreditsch geboren 06.12.1855 Oberwölz Schöttl, Ururgroßvater: Georg Kreditsch vulgo Thomabauer, Ururgroßmutter: Thekla Kreditsch.
Urgroßvater: Michael Stolz geb
oren 26.8.1854 vulgo Dunkelbauer Forstboden, Ururgroßvater: Georg Stolz vulgo Dunkelbauer, Ururgroßmutter: Rosalia Stolz geborene Steindl.
Arnold Kreditsch E-Mail im Jänner 2007: Maria Stolz geborene Kreditsch ist die Schwester des Johann.Kreditsch 08.05.1854. Dieser heiratete am 8.11.1890 in Frauenburg die Gertrude Steinwider. Er arbeitete am Fürst Schwarzenberg'schen Sägewerk in Unzmarkt. Aus dieser Ehe entstammt meine Großmutter Klara. Diese heiratete den vlg. "Bacher Hansl" - Johann Kreuzer, Sägewerker und Musikant. Mit dem Ertrag seiner Musikantentätigkeit kaufte er sich das vulgo Grabenbauer in Winden. Nach seinem Tod übernahm dieses Haus die "Seferl" Josefa Steinberger .†. auf Leibrente. Sie ist die Tochter der Juliane.Stolz .†. und damit eine Nichte der Frau des Uhrmachers Mayer. Womit sich der Kreis schließt.  
Urgroßvater: Matthias Mayer 09.02.1845-22.05.1922.†. Oberzeiring Uhrmacher und Urgroßmutter: Theresia geborene Dittelbacher geboren 12.04.1841 aus Braunau Mattighofen am Inn. So leb denn wohl du stilles Haus, Kinder: 2Söhne, 1Tochter,
Ururgroßvater:
Josef Dittelbacher Essmeister in Kapelln NÖ und
Ururgroßmutter: Theresia Dittelbacher.
Ururgroßvater: Leopold Mayer und Ururgroßmutter: Katharina geborene Röhrl. 

Mutter: Anna Mayer.†. geborene Steinberger Kärnten Guttaring Robachboden Kärnten. Geschwister: 1.Eduard, 2.Franz verheiratet mit ? Kinder: ? Hilde verheiratet mit Josef Felfer.†. Oberzeiring Sohn: Ulfried. 2.Friedrich 1919-1988 verheiratet mit Karoline Kinder: 2.1.Friedrich, 2.2.Gertrude, 2.3.Huberta, 2.4.Johannes Schwiegerkinder: Rita, Ernst, Susanne Enkelkinder: Armin, Christian, Philipp, Simon, Stefan, Tobias. 4.Margit verheiratet mit Otto Schernitz Sohn: 4.1.Helmut. 5.Maria verheiratet mit Willi Roniak 1912-1985 Kapfenberg Kinder: 5.1.Frieda, 5.2.Herbert, 5.3.Irmgard, 5.4.Walter.
Großvater: Friedrich Steinberger geb
oren 13.07.1881 Kreuzbauer Dobersberg19 Kappel am Krappfeld verheiratet mit Großmutter: Katharina Steinberger geborene Sonnberger 01.05.1888-05.04.1971
Urgroßvater: Paul Steinberger Kreuzbauer verh
eiratet mit Urgroßmutter: Theresia Steinberger geborene Sonnberger  
Urgroßvater: Martin Sonnberger Gösserbauer Dobersberg  verheiratet mit Urgroßmutter: Anna Sonnberger geborene Pirner.
 
R O S A L I A
geboren 31.08.1948 geborene Schweiger Pusterwald Abum 60er
Geschwister: 1.Anna Kiendlsperger geborene Schweiger 15.05.1955-26.3.2021.†. Pusterwald verheiratet mit Johann Kiendlsperger  vulgo Moar von Bruck a.d.Mur Sohn: 1.1Gerald Kiendlsperger Pusterwald vulgo Moar Kinder: 1.1.1.Fabian mit Nadja geschieden, 1.1.2.Jennifer mit Kaufmann Tochter Oberzeiring, 1.1.3.Larissa verheiratet mit Monika. 2.Anton 25.05.1943 Pusterwald - 10.09.2009.†. Bruck a.d. Mur Wehrwärter Söhne: 2.1.Andreas, 2.2.Christian15.021976-01.02.1979 im Kindesalter ertrunken, 2.3.Günter. 3.Franz 1937-2008.†. Töchter: Bettina, Manuela, Silvia. 4.Heinrich 17.6.1947 Pusterwald - 9.4.2023.. Obergösel Kärnten 4.1u.2 2 Söhne 70Jahre Lebensgemeinschaft mit Stefanie Sturm St.Gertraud. 5.Maria1v15 Kinder: 5.1.Helmut.†., 5.2Günter verheiratet mit Elke Pöls - Tochter Isabell 5.3.Hugo.†. Traktorunglück im Kindesalter, das Mitfahren von Kindern unter 5 Jahren ist verboten, 5.4.Marion verheiratet mit Franz Köck Pöls - Kinder Markus, Evamaria. Sonja verheiratet mit Fritz Ehgartner Pöls Sohn: Gerald verheiratet mit Bianka Tochter: Sara.
Vater: Georg Schweiger 05.04.1925 Zistl - 15.11.1997.†. Pusterwald Geschwister: 1.Aloisia Pusterwald, 2.Anna Strobl, 3.Josef St.Oswald, 4.Katharina Pöls, 5.Peter Pusterwald, 6.Viktor Knittelfeld.
Mutter: Maria Schweiger 31.12.1911 Pusterwald - 2.12.2007.†. Pusterwald geborene Fritsch.Simbürger vlg. Moar im Gaschbach Stammwurzel Mayrhofen im Zillertal Geschwister: 1.Anna Zist, 2.Anton, 3.Franz im Krieg gefallen, 4.Johanna Möderbrugg, 5.Johannes im Krieg gefallen, 6.Juliane verheiratet mit Peter.Klingsbigl Bruder: Franz Klingsbigl Gamsbartbinder. “Franz Klingsbigl war mein Onkel, der Dritte von 5 Söhnen und drei Schwestern. Die jüngste Schwester Maria Diethart ist meine Mutter. Mein Vater ist der Wolfgang Kreditsch”, Hermine Ritter Brief. 7.Peter oder Pibi im Krieg gefallen.
 
N E K R O L O G 
 
ADOLF  MAYER.2. 49v79 3.9.1904 Oberzeiring - 25.4.1980.†. Döbriach Uhrmacher Bruno Vater
  Abschied vom Uhrmachermeister Adolf Mayer in Oberzeiring. Eine überaus große Trauergemeinde gab dem Verstorbenen am Samstag, den 25. März 1980, das letzte Geleit. Der Kameradschaftsbund - Obmann Kurt Kerschbaumer.†. hielt beim Kriegerdenkmal dem toten Kameraden einen ehrenden Nachruf. Am Grabe wurden die Verdienste und das Lebenswerk des Geschiedenen gewürdigt: Für den Alpenverein und die Handwerksbruderschaft sprach Josef Haunschmidt. Fremdenverkehrsobmann Ing. Wernfried Neuper dankte dem Ehrenmitglied des Fremdenverkehrsvereines für den unermüdlichen Einsatz. Für die Feuerwehr sprach Ehren Hauptbrandinspektor Herr Faßhuber.†. Worte des Dankes. Altbürgermeister. Ökonomierat Julius Moschitz† gab in seiner Grabrede einen Abriss des Lebens- und Leidensweges des Geschiedenen.
   Auch die Verdienste, als Bürgermeister in den Kriegsjahren, des Verstorbenen wurden hervorgehoben - besonders die Wildbachverbauung und der Straßenbau in der Höll, am Beginn des Zeiringgrabens.
Anmerkung: Im Jahr 2000 wurde bei einem Wolkenbruch die Staumauer am bergseitigen Höll Beginn, wegen unterlassener Instandsetzungsarbeiten, weggeschwemmt. Die örtliche Blasmusik mit dem Kapellmeister Herbert Felfer und der Kirchenchor mit der Leiterin Maria Freudenschuß gestalteten musikalisch den letzten Weg.
Sein Wahlspruch:
"Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber,
Nur Menschen ohne Geist wählen den Hund, der sie dann beißt.”

   Dem Adolf seiner alten Liebe zum 50. Geburtstag

  Aus fern und nah' kam die Gratulantenschar,
Trude vom Millstättersee und Gerhilde aus Paris sogar
Und alle wünschen Dir liebe Anna zum Geburtagsfeste
Von ganzem Herzen  das Allerbeste.

  50 Jahre Freude und Leid, schaffen und walten!
Wir wollen ein wenig Rückschau halten.
Nicht immer war es leicht und schön
Auf Deinen Lebensweg zu geh'n

  Vier Kinder in guter und in schlechter Zeit -
Großzuziehen ist keine Kleinigkeit.
Ohne Rast und ohne Ruh'
Fällt der Mutter die Hauptlast zu -

  Oft waren trübe Tage und jeder Morgen
Brachte neues Leid und neue Sorgen.
Bei des Krieges Wirren warst Du nicht verzagt,
Du trugst Dein Los und hast nie geklagt.

  Einst in dem Wonnemonat Mai
Kam Adolf von der Lumperei
Als schon die Sonne hell erstrahlte,
Und der Amsel Ruf erschallte.

  Kaum waren die Kinder großgezogen,
Sind sie auch schon ausgeflogen.
Für Anna begann ein neues Ringen,
Sie wollte Adolf das Tanzen beibringen.

  Doch dieser war schon ziemlich starr,
Er übte fleißig Jahr für Jahr
Mit aller seiner  Emsigkeit und Kraft
Hat er doch noch einen Tanz geschafft.

  Neben Ratt' und Maus
In dem Stall dort hinterm Haus
Waren Hühner, Geiß und Schweine -
Und so war man nie alleine.

  Vieles gäbe es noch aus der Vergangenheit,
Doch dann bliebe zum Feiern keine Zeit,
Drum lassen wir Dich Anna hoch leben
Und hoffen beim Hunderter auf ein Wiedersehen.
Oberzeiring, 19570311 Alois Mayer.1.


Chronik der Uhrmacherfamilie Mayer in Oberzeiring 1v10  
von Alois Mayer.1. 08.06.1922 - 05.12.1966
  Bereits mein Urgroßvater, Leopold Mayer, war Uhrmacher und betrieb sein Uhrengeschäft in Oberwölz. Mein Großvater, Matthias Mayer, geboren am 9.2.1845 heirate am 8.1.1872 die Essmeister Tochter Theresia Tittelbacher aus Mattighofen. Der Ehe entsprossen 2 Söhne und eine Tochter. Er war ebenfalls Uhrmacher und betrieb sein Geschäft in Oberzeiring im heutigen Gemeindehaus Oberzeiring (Abbruch), wo er im 1.Stock eine Wohnung hatte. Er starb am 22.Mai.1922.
  Mein Vater, Adolf Mayer, geb
oren am 11.05.1878 hatte ebenfalls das Uhrmacher - Handwerk erlernt und heirate die am 20.12.1883 geborene Bauerntochter Maria.Stolz aus Oberwölz. Gleichzeitig eröffnete er in Oberwölz ein Uhrmachergeschäft. Dort gab es allerdings Schwierigkeiten, da er seinem Großvater der ebenfalls in Oberwölz Uhrmacher war, Konkurrenz machte. Er gab daher nach einem Jahr sein Geschäft auf, übersiedelte nach Matrei in Osttirol und eröffnete dort ein Uhrmachergeschäft. Da sein Vater mit 62 Jahren schon schlecht sah und die Uhrenreparaturen nicht mehr durchführen konnte berief er ihn im Jahre 1904 nach Oberzeiring zurück, wo dann beide zusammen das Uhrmachergeschäft weiterführten.
  Der Ehe meiner Eltern entsprossen acht Kinder wovon jedoch ein Bub und ein Mädchen noch im Kindesalter starben. Mein Vater war sehr darauf bedacht, daß alle seine Kinder ein ordentliches Handwerk erlernten und somit eine sichere Existenzgrundlage hatten. Meine Schwester Resi, geb
oren 1903 erlernte in Graz das Hutmacher und Modisten Handwerk. Mein Bruder Adolf, geboren 1904 erlernte das Uhrmacher Handwerk in Trofaiach und besuchte zum Abschluss der Lehrzeit auch die Uhrmacherfachschule in Karlstein an der Thaya. Mein Bruder Otto, geboren 1906 erlernte ebenfalls das Uhrmacher Handwerk und arbeitete bis zur Einberufung im Uhrenfachgeschäft Payer in Leoben. Mein Bruder Karl, geboren 1910 erlernte das Schuhmacher Handwerk und ist nach 6 jährigem Fronteinsatz am 02.05.1945 in Oberschlesien gefallen. Mein Bruder Anton, geboren 1913 erlernte das Friseur Handwerk und war bis zu seiner Pensionierung selbständiger Friseurmeister in Pöls und Judenburg.
  Ich erlernte das Bäcker Handwerk, legte 1949 die staatliche Heizer - und Dampfkesselwärterprüfung ab und kam 1952 zur Post. Die letzten 20 Jahre vor meiner Pensionierung machte ich Dienst als Postamtsvorstand in verschiedenen Postämtern und war in den letzten 15 Jahren Vorstand des Post - und Telegraphenamtes 8762 Oberzeiring.
  Als meine Mutter am 28.Februar.1944 starb, konnte keines ihrer Kinder sie auf dem Weg zum Friedhof begleiten. Alle 5 Söhne waren als Soldaten an der Front und die Schwester, die in Eggersdorf bei Graz verheiratet war, hat das Telegramm durch die Wirrnisse des Krieges nicht erhalten und war deshalb auch nicht beim Begräbnis. Meine Mutter wurde im Jahre 1938 für 8 lebend geborene Kinder mit dem goldenen Mutterkreuz ausgezeichnet. So viel mir bekannt ist legte mein Vater noch kurz vor Beginn des 1. Weltkrieges die Meisterprüfung für das Uhrmacherhandwerk ab und war dann auch "Gerichtlich beeideter Sachverständiger und Schätzmeister in Uhren Gold - und Silberwaren", was etwa einem heutigen Kommerzialrat entspricht.
  Die Liegenschaft Marchl und das heutige Mayer Haus gehörten damals zwei Schwestern aus Judenburg. Das Mayer Haus, in dem sich heute das Tourismusbüro befindet, war damals ein Stall. Im Jahre 1908 wurde er zu einem Wohnhaus umgebaut und mein Großvater und mein Vater übersiedelten mit ihren Familien vom Gemeindehaus dorthin. Im Jahre 1910 wurden beide Liegenschaften zum Verkauf ausgeschrieben. Herr Anton Marchl erwarb das Marchl Haus, heute Kerschbaumer, mit dem Marchl - Anger und mein Vater kaufte das Mayer Haus, laut Kaufvertrag vom, 18.März.1910, von den Geschwistern Elenore und Frieda Burgleitner, beide Privatpersonen in Judenburg. Dazu musste er ein Darlehen bei der Sparkasse Oberzeiring, bei der Bauernvereinskasse für Mittel- und Obersteiermark und bei dem Oberzeiringer Bürger Karl Buchard aufnehmen. Im Jahre 1919 ließ er dann im Haus das elektrische Licht einleiten. Infolge der Inflation, der großen Arbeitslosigkeit und der kaum mehr erwähnenswerten Kaufkraft der Bevölkerung nach dem Ersten Weltkrieg gingen die Geschäftseinnahmen ganz gewaltig zurück und mein Vater geriet in Schulden. Es war damals ja auch noch ein zweiter Uhrmacher, Herr Franz Thomasch in Oberzeiring und für zwei Uhrmacher war die Existenzgrundlage in dieser Krisenzeit nicht gegeben. Während alle anderen Handwerker zumindest eine kleine Landwirtschaft betrieben und dadurch leichter diese Krisenzeit überstehen konnten, musste mein Vater nur vom Uhrmacherbetrieb leben und seine große Familie erhalten.
  Als ihm die Schulden über dem Kopf wuchsen und er keine Möglichkeit mehr sah diese abzuzahlen, übergab er das Geschäft und das Haus im Jahre 1928 meinem ältesten Bruder Adolf. Ich war damals 6 Jahre alt und erinnere mich noch genau, dass vorher alle Geschwister dazu verhalten wurden, auf ihr Erbteil zu verzichten, damit Adolf die Möglichkeit gegeben wurde, das Haus zu erhalten und für seine Eltern und Geschwister zu sorgen. Drei meiner Brüder hatten damals schon ausgelernt, zwei davon waren jedoch arbeitslos und daher ebenfalls zuhause. Alle meine Geschwister waren mit dem Verzicht auf ihr Erbteil einverstanden und froh, wenigstens ein Zuhause zu haben. Adolf übernahm das Haus und das Geschäft mit den vielen Schulden und hatte es sehr schwer. Die Arbeitslosigkeit stieg weiter an, in den dreißiger Jahren hatten wir ja in Österreich über 600.000 Arbeitslose. Damals waren die Geschäfte auch an Sonntagen vormittags geöffnet. Wochentags kam überhaupt fast nie ein Kunde ins Geschäft und am Sonntag wartete man schon hart, daß wenigstens ein paar reparierte Uhren abgeholt wurden und wieder ein paar Schilling hereinkamen für den Lebensunterhalt. Aber manchmal, besonders im Winter wenn es recht schneite und stürmte, kam auch am Sonntag keine Kundschaft ins Geschäft. Da kein Geld mehr vorhanden war, entschloss sich Adolf einmal an einem Sonntagnachmittag eine reparierte Pendeluhr an einen reichen Bauern nach Bretstein zu liefern, von dem er sich erwartete, dass er die Reparatur gleich bezahlen würde. Er verpackte die Uhr gut im Rucksack, fuhr mit dem Fahrrad im ärgsten Schneegestöber nach Bretstein und lieferte die Uhr ab. Doch der Bauer war nicht zuhause und die Bäuerin sagte sie habe kein Geld um die Reparatur sogleich zu bezahlen. So kam er spät abends total erschöpft und bis auf die Haut durchnässt wieder ohne Geld nach Hause.
  Da meine Mutter damals schon an einem Kopftumor erkrankt war und fast nichts mehr arbeiten konnte, heirate Adolf im Jahre 1937. Seine Frau war sehr fleißig und wirtschaftlich. Adolf baute selbst hinter dem Haus einen kleinen Stall und seine Frau stellte zwei Ziegen, zwei Ferkel und Hühner ein. Durch den Anschluß Österreichs an das deutsche Reich im März 1938 ging die Arbeitslosigkeit rapid zurück. Die Menschen hatten wieder Arbeit, verdienten gut, hatten wieder Geld und konnten sich etwas leisten. Das Handwerk blühte wieder auf, das Geschäft ging wieder gut und so war es Adolf nach 14 schweren Jahren und äußerster Sparsamkeit möglich, im Jahre 1942 die letzten Schulden abzuzahlen.
  Adolf war im Jahre 1943 Bürgermeister in Oberzeiring. Nach seiner Heimkehr aus der Kriegsgefangenschaft Mitte Mai 1946 wurde er wie mein Bruder Otto vor den Volksgerichtshof gestellt. Beide waren seit 1923 Mitglieder der NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) und trugen das goldene Parteiabzeichen. Das genügte, um sie vor das Volksgericht zu stellen, wenn man ihnen auch sonst nicht nachweisen konnte. Während Otto einen milden Richter hatte und freigesprochen wurde, wurde Adolf der von 1933 bis 1943 Ortsgruppenleiter der NSDAP in Oberzeiring war, trotz Einreichung von Gnadengesuchen von allen damals bestandenen politischen Parteien sowie dem Herrn Pfarrer Müller, die bestätigten, daß niemand von den Oberzeiringer Bürgern durch ihn zu Schaden gekommen war und er als Oberzeiringer Bürgermeister äußerst beliebt war, zu eineinhalb Jahren schweren Kerker und Vermögensverfall verurteilt. Das Haus wurde ihm enteignet und gehörte dem Staat. Während Adolf seine Kerkerstrafe absaß, musste seine Frau für das Wohnen im Hause dem Staat Miete zahlen. Wie sie das damals zustande gebracht hat, ohne jegliche finanzielle Unterstützung ihre vier Kinder zu ernähren, ist mir heute noch ein Rätsel.
  Es gab sehr viele Zeiringer, die Adolf und seiner Frau gut gesinnt waren, vor allem Bauern, die sie in dieser schweren Zeit mit Lebensmittelspenden unterstützten. Nach einer Amnestie bekam Adolf im Jahre 1952 das Haus zurück. Von da an war es wieder sein Eigentum und er brauchte keinen Zins mehr zu bezahlen. Seiner Ehe entsprangen 4 Kinder, 2 Söhne und 2 Töchter. Sein ältester Sohn Manfred, geb
oren 1938, erlernte ebenfalls das Uhrmacher Handwerk, wanderte 1962 nach Kanada aus und besitzt heute dort ein gut gehendes Uhrmacher und Juweliergeschäft. Adolf seine Frau starb am 8.September.1978, Adolf selbst starb am 25.März.1980. Damit ist die Uhrmacher - Dynastie Mayer in Oberzeiring erloschen. Es gibt heute noch Leute in Oberzeiring, die von ihm Uhren gekauft haben oder sie von ihm reparieren ließen, die heute noch gehen und die beweisen, dass er als Uhrmacher ein großer Könner war.
  Unterlagen zu dieser Familienchronik: Kaufvertrag über den Kauf des Hauses Oberzeiring 47 aus dem Jahre 1910. Übergabevertrag von Adolf Mayer sen. an Adolf Mayer jun. aus dem Jahre 1928. Verschiedene Urkunden, die im Zuge der Ahnenforschung zur Erstellung des arischen Nachweises in den Jahren 1938 bis 1942 ausgestellt wurden. Mündliche Überlieferungen durch meinen Vater, eigene Erinnerungen Kainach bei Voitsberg am 1.September 1996.

V
ermögemnsverfall 
  19470429 Pfarrer Josef Müller Oberzeiring Gegenstand: Adolf Mayer, Uhrmacher, Oberzeiring - Befürwortung. An das Bezirksgericht (Staatsanwaltschaft) Leoben.
  Wenn ich in der Sache des Rechtsverfahren, das gegen Herrn Adolf Mayer, Uhrmacher in Oberzeiring wegen seiner Betätigung als Nationalsozialist, als Bürgermeister und Zeichenträger im Gange ist, ein Wort sagen  darf - ich wurde darum ersucht - dann tue ich es als Nachbar und Pfarrer.
Ich kam als von der Partei Gemassregelter im Jahre 1939 nach Oberzeiring.
  Als Nachbar kenne ich Herrn Mayer seit 1939. Er war nie gehässig und hat sich gegen jedermann korrekt verhalten. Er war einer der Wenigen, von denen ich keine Angst zu haben brauchte und der mir wegen seiner gegnerischen Einstellung nicht die geringsten Schwierigkeiten bereitete. Als er im Jahre 1943 einrücken musste, wurde dies allgemein bedauert, weil Mayer als Bürgermeister für alle in gleicher Weise eintrat und nicht einseitig nur NSDAP - Mitglieder berücksichtigte. Nach seinem ersten Urlaub war er bei mir auf Besuch, daraus merkte ich, dass er kein 100prozentiger Nazi war, denn als solcher hätte er den Pfarrer, als einen Volksschädling, aus dem Weg gehen müssen. Auch blieb er mit mir während der Kriegszeit in brieflicher Verbindung. Es wird hier keinen Bürger, aber auch keinen Bauern im Markt geben, der Herrn Mayer wegen seiner NSDAP - Zugehörigkeit  eine Strafe wünschen würde. Herr Mayer wird selbst für alles, was er getan hat, einstehen wollen.
  Als Pfarrer kann ich sagen, dass Herr Mayer schon als Lehrling in Trofaiach in der katholischen Jugendbewegung Trofaiach sich betätigte und auch in Oberzeiring seinerzeit einen katholischen Jugendbund Gründen wollte. Mir selber hat er so gut er nur konnte geholfen, als ich ihn bei der Glockenlieferung bat, sich als Bürgermeister dafür einzusetzen, dass die Pfarre wenigstens eine Glocke behalten könne. Tatsächlich haben wir eine Glocke durch seine Vermittlung retten können, obwohl sie schon am Bahnhof lag.
  Sehr verärgert war er, als man ihn einmal bei der NS-Kreisleitung in Judenburg wegen eines Kartenspiels mit dem Pfarrkirchenrat Obmann anzeigte. Das dürfte auch der Grund sein, warum er zum Militär musste.
Ich schätze Herrn Mayer wegen seines aufrechten Charakters und wünsche ihm einen günstigen Ausgang der Verhandlung. Hochachtungsvoll (Josef Müller, Pfarrer) Oberzeiring Nr. 44
  19470430 Adolf Scherler, Friseur, sozialistischer Gemeinderat Oberzeiring, Markt Nr. 5. Betrifft: Adolf Mayer, Uhrmacher, Oberzeiring - Befürwortung. An die Staatsanwaltschaft des Bezirksgericht Leoben.
  Wenn ich als sozialistischer Gemeinderat der Marktgemeinde Oberzeiring  ein Wort über den dort in Haft befindlichen Adolf Mayer, Uhrmacher von Oberzeiring sprechen darf, möchte ich sagen, dass ich Herrn Adolf Mayer schon seit seiner Kindheit kenne. Herr Mayer war als Nationalsozialist nur reiner Idealist, der das Beste für seine Mitmenschen im Auge hatte. Als Bürgermeister der Marktgemeinde Oberzeiring sorgte er ohne Unterschied der politischen Einstellung der Bevölkerung, dass alle ein  auskömmliches Einkommen hatten und es in seiner Gemeinde keine Not gab.
  Er selbst hatte nicht die geringsten Vorteile aus seiner MS-Zugehörigkeit, im Gegenteil kam er wegen seiner vielen Arbeiten für das Wohl des Volkes, mit seiner eigenen Arbeit der Uhrmacherei in Verzug, wodurch er für seine 8 köpfige Familie, Eltern Gattin und 4 minderjährige Kinder, einen Verdienstausfall erlitt. Im Krieg wurde er bei einem Bombenangriff im Bunker verschüttet und in der Gefangenschaft musste er  - wie ich erfuhr - wegen seiner NS-Zugehörigkeit viele Schikanen aushalten.
  Mir persönlich hat Herr Adolf Mayer, obwohl er von meiner gegnerischen Einstellung wusste, ich war immer Sozialist, nicht die geringsten Unannehmlichkeiten bereitet und ich konnte meinem Friseurgeschäft nach wie vor ohne jede Behinderung nachgehen. Herr Mayer hat niemand geschädigt, sondern hat nur Gutes in Oberzeiring getan, sodass es jeder gerecht denkende Arbeiter, Bürger und Bauer bedauert, dass Herr Mayer in Haft genommen wurde. Zu seiner bevorstehenden Verhandlung wünsche ich ihm persönlich, sowie mit mir wohl der größte Teil der Bevölkerung von Oberzeiring einen Freispruch. Hochachtungsvoll Adolf Scherler.
19480230 Aufhebung der Vermögensbeschlagnahme meines Eigentumes 
  An das Bundesministerium für Vermögenssicherung und Wirtschaftsplanung Wien Hofburg I. Amalientrakt. Ich unterfertigte Anna Mayer, Uhrmacher - Gattin in Oberzeiring Nr. 47 bitte um die Aufhebung der Vermögensbeschlagnahme der in meinem Eigentum befindlichen Einrichtungsgegenstände, welche ich wie aus den vorgelegten Rechnungen ersichtlich ist, selbst erworben und bezahlt habe. 2 Kinderbetten, 1 zweite Küchenkredenz, 2 Betteinsätze für Kinderbetten, 1 Ringschliff-Nähmaschine. Die genannten Gegenstände wurden bei der Vermögensbeschlagnahme meines Mannes Adolf Mayer, Uhrmacher in Oberzeiring Nr. 47 mit beschlagnahmt. Hochachtungsvoll Anna Mayer
19480704 Adolf Mayer, Uhrmacher Oberzeiring 47. An Herrn Nationalrat Karl Brunner Murau
  Sehr geehrter Herr Brunner! Danke Ihnen sehr für Ihr wertes Schreiben vom 8.6 und teile Ihnen freundlich mit, dass die Wohnungseinrichtung, soweit sie noch vorhanden ist, wohl als Eigentum meiner Frau anerkannt wurde. Viel ärger trifft mich der Vermögensverfall in anderer Hinsicht, ich besaß ein einstöckiges Wohnhaus mit kleinem Garten, welches ich im  Jahre 1928 von meinen Eltern mit Schulden und Auszugslasten übernommen habe und ich alleiniger Besitzer war.
  Meine Frau zahlte den letzten Rest der Schulden (4000.-S) während ich eingerückt war und so konnte eine Sicherstellung im Grundbuch nicht durchgeführt werden. Ich geriet bei der Kapitulation in englische Gefangenschaft. Nun wurde das Eigentumsrecht meines Vermögens auch im Grundbuch der Republik Österreich übertragen ohne, dass die Rechte meiner Frau anerkannt wurden, obwohl sie die Bezahlung obigen Betrages einwandfrei nachweisen konnte - weil sie das Geld von ihren Brüdern zu diesem Zweck vorgestreckt erhielt.
  Meine Frau erreichte wohl dank der Vermittlung des Herrn Moschitz, dass die Wohnräume gegen den monatlichen Mietzins von 45.-S von ihr weiter bewohnt werden dürfen. Dazu bemerke ich noch, dass das Haus seit 40 Jahren im Besitz unserer Familie war und auch mein Elternhaus ist. Ich empfinde es als ein arges Unrecht, nachdem ich mir während meiner politischen Tätigkeit nichts zuschulden kommen ließ und nur ehrenamtlich tätig war und mich auch in keiner Weise irgendwie bereichert habe, genauso wenig wie ich jemanden  geschädigt oder verfolgt habe. Ich kann leider nichts dagegen unternehmen und wenn Sie mir einen guten Rat geben können oder sonst irgendwie behilflich sind,  bin ich Ihnen sehr dankbar.
  Außer Herrn Moschitz haben sich ja noch anderer Persönlichkeiten der Volkspartei und der SPÖ sowie auch der Herr Pfarrer für mich eingesetzt, trotzdem wurde ich verurteilt, weil der Herr Vorsitzende des Volksgerichtshofes in Leoben, Dr. Stadlhofer die Berichte und Zeugenaussagen nicht vorlesen lies. Ich wurde wegen Paragraph 11 Verbotsgesetz verurteilt. Jetzt will ich wenigstens erreichen, dass der Anteil meiner Frau anerkannt wird. Mein Besitz war im Grundbuch Bez. Gericht Oberzeiring unter der Zahl 243 eingetragen. Als Barvermögen hatte ich nur ein Sparkassenbuch mit 1000.-S, welches ebenso eingezogen wurde.
  Damit habe ich alles verloren, was ich durch meine Arbeit  sowie die Arbeit meiner Frau durch 20 Jahre erhalten konnte. Das wäre nun das Wesentliche und falls Sie, geehrter Herr Brunner, noch eine Auskunft wünschen, gebe ich Sie Ihnen gerne. Für ihre Mühe herzlich dankend grüßen meine Frau und ich Sie ergeben. Hochachtungsvoll Adolf Mayer
19490117 Anna Mayer Oberzeiring 47 An die Bezirkshauptmannschaft (Abteilung Vermögensverwaltung) in Judenburg 
  Bevor ich den übermittelten Mietvertrag unterschreibe, möchte ich Sie noch auf folgende Umstände aufmerksam machen: Nachdem im Vertrag auch eine Klausel enthalten ist, welche besagt, dass ich für die Beschädigung des Objektes den vollen Schaden zu zahlen habe, will ich noch kurz über die Schäden die schon jahrelang bestehen, berichten:
  Das Objekt dessen Baujahr unbekannt ist, jedoch in den Jahren 1820 - 1840 entstanden sein dürfte, war ursprünglich ein Stallgebäude und wurde im Jahre 1870 für Wohnzwecke umgebaut. Seither wurden nur kleinere und davon nur die nötigsten Reparaturen durchgeführt, daher ist das Haus an allen Stellen schadhaft und Reparatur bedürftig. Fußböden, Türen und Fensterstöcke sind zum Teil morsch und abgefault. Die Jauchegrube ist derart schadhaft, dass, sobald sie zur Hälfte voll ist, Jauche durch das schlechte Mauerwerk durchsickert und in das Wohnhaus sowie in den Keller eindringt.
  Der Kamin und das Dach sind ebenfalls so schadhaft, dass sie behördlich beanstandet wurden. Das Dach wurde im Herbst 1948 notdürftig ausgebessert. Man kann daher von mir nicht verlangen, diese Schäden zu beheben und ich bin auch gar nicht in der Lage dazu. Kleinere Reparaturen, die ich laufend durchführen muss, ergeben sich ständig. Ich bitte daher diese Klausel im Mietvertrag abzuändern und mich nicht für Schäden, die seit vielen Jahren entstanden sind, haftbar zu machen. Achtungsvoll Anna Mayer
19540409 Anna Mayer Oberzeiring 47 Betrifft: Vermögensverfall und Tätigkeitsbericht
  Als Bevollmächtigte sende ich die Mietzinsabrechnung für 1953 daraus ergibt sich ein Guthaben von S 115,70. Ich bemerke noch, dass ich seit dem Vermögensverfall die vorgeschriebenen Beträge bezahlt habe, daher ist der geforderte Rückstand nicht nachvollziehbar. Ich musste am 90.02.1949 einen vom Bundesministerium für Vermögenssicherung  gesandten Mietvertrag in 3 facher Ausfertigung unterschreiben und bei der Bezirkshauptmannschaft Judenburg übergeben, in welchem es im  letzten Absatz heißt: "Sämtliche Steuern, Versicherungen und Abgaben werden durch die Republik Österreich getragen".
  Wie ist es daher möglich, dass eine Dienststelle wie die Landeshauptmannschaft andere und zwar höhere Vorschreibungen macht, nachdem mir bis heute kein anders lautender Mietvertrag vorgelegt wurde? Es ist mir auch derzeit nicht möglich, den vorgeschriebenen Grundsteuerbetrag von S 311,52 bis zum 15.März dieses Jahres zu bezahlen. Meine Aufgabe ist es nicht ungerechtfertigte Zahlungen zu leisten, sondern ich habe die Liegenschaft im guten Zustand zu erhalten, dafür habe ich auch voriges Jahr für Reparaturen den Betrag von S 797.- erlegt. Wie Sie aus meinem Ansuchen um Überprüfung der Reparaturen ersehen können, denn es soll hier nicht so weit, wie es in Zeltweg geschehen ist, dass ein an die Republik verfallenes Haus zweimal verfällt. Achtungsvoll Anna Mayer
Zusammenfassung 19550415 Adolf Mayer Oberzeiring 47 
  Ich bin am 13.09.1904 in Oberzeiring geboren, da als Uhrmacher selbstständig, verheiratet seit 23.08.1937, aus der Ehe entstammen 4 Kinder, davon sind noch 3 im Lehrverhältnis. Am 05.02.1943 wurde ich zur Wehrmacht eingezogen und stand bis zur Kapitulation am 10.05.1945 an der Westfront im Einsatz. Dabei wurde ich bei der Bombardierung eines Bunkers verschüttet und habe seither ein Herzleiden.
  Vom 10.05.1945 bis 30.09.1945 war ich in englischer Kriegsgefangenschaft. Am 01.10.1945 wurde ich nach meiner Angabe über die Zugehörigkeit zur NSDAP in das politische Internierungslager Westertimke bei Lüneburg überstellt und wurde dort bis 08.05.1946 gefangen gehalten. Nach meiner Heimkehr erhielt ich den Auftrag, mich bei der englischen Entlassungsstelle Andritz bei Graz zu melden, wo ich neuerdings verhaftet und in das Lager Wetzelsdorf bei Graz überstellt wurde.
  Am 13.10.1946 wurde ich den österreichischen Behörden übergeben und es wurde die Untersuchungshaft über mich verhängt, ich wurde im Polizeigefängnis, im Landesgericht, in der Karlau und im Kreisgericht Leoben festgehalten. Am 17.04.1947 wurde ich vom Volksgericht Leoben nach § 11 zu 18 Monaten schweren Kerker und Vermögensverfall verurteilt. In der schriftlichen Ausfertigung des Volksgerichts Urteils heißt es: "Bei der Strafbemessung war mildernd: Das Geständnis, die Unbescholtenheit, sowie der Umstand, dass der Angeklagte seine Stellung nie missbraucht hat. Erschwerend: nichts."
  Ich verblieb nach der Verurteilung in der Strafhaft in Karlau und Lankowitz und wurde am 17.12.1947 mit 3 Monate bedingt entlassen. Die Strafe wurde mit Bescheid des Landesgerichtes Graz am 08.01.1953 als getilgt erklärt. Meine Frau Anna Mayer wurde sodann vom Bundesministerium für Vermögenssicherung als Verwalterin der verfallenen Liegenschaft bestellt. Am 20.06.1953 wurde mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Judenburg die Miete von S 45.- auf S 65,80 monatlich erhöht und sogleich auch die Bezahlung der Steuern und Versicherung verlangt. Während meiner Wehrdienstzeit zog ich mir neben den erwähnten Herzleiden auch ein schweres Magenleiden zu und war nach meiner Haftentlassung laut ärztlicher Bestätigung mit 50 Prozent arbeitsunfähig. Ich war wegen dieser Leiden im Jahre 1951 zwei Monate im Krankenhaus Judenburg, im Jahre 1951 zwei Monate im Krankenhaus Wolfberg.
  Als Mitglied des Alpenvereins wurde ich von demselben als Bergwacht - Mann vorgeschlagen, doch wurde die Bestätigung als solcher von der Bezirkshauptmannschaft Judenburg im Oktober 1954 mit der Begründung abgelehnt, dass ich politisch vorbestraft sei, obwohl meine Strafe seit 08.01.953 getilgt ist.
  Ich habe mich wiederholt bemüht, durch Ansuchen, einmal auch an den Herrn Bundespräsidenten, meine Lage zu erleichtern, doch hatte ich bisher keinen Erfolg. Jetzt, 10 Jahre nach Kriegsende, muss ich noch immer die im Zusammenhang mit dem Volksgericht Urteil vorgeschriebenen Zahlungen leisten und werde bei jeder behördlicher Obliegenheit als Staatsbürger letzter Klasse behandelt. Ich wünsche sehnsüchtig, dass dieser Zustand endlich ein Ende nimmt. Adolf Mayer

 
ANNA MAYER 24v79 Abschied Trojani 5:39 Bruno Mutter
geborene Steinberger 11.03.1907 Guttaring Robachboden - 7.9.1978.†. Oberzeiring

Wenn sich die Augen schließen

Wenn der Berge Häupter glühen,

Keimt es weiter und wird sprießen

Bis die Alpenrosen wieder blühen.


Die Erde nimmt, was die Erde gibt,

Ihr die sie geschätzt, die sie geliebt,

Ihr Scheiden stärke euren Glauben,

Der Tod kann nur die Hülle rauben.

 

Ein Berg Kreuz mit schützender Hand

Als Krönung am Gipfel über dem Land.

Voll Wanderlust sind unsere Seelen

Auf dem Weg zu unseren Quellen.


Requiescat in pace - Ruhe in Frieden

Kreuz Zwischenlager Jaklwirtsboden -

Wie du, mein Herz dem Gipfel zu

Dem Leben im Tod entschweben.


Nieder- Hochweber Trojani Kreuz Aufstellung Pfingstsonntag 19840610
 
  1984 Pfingstsonntag Gedenken an Anna Mayer 1907 - 1978.†. Adlermädchen und Adolf Mayer 1904 - 1980.†.

 
Katharina Steinberger.2. 1v7 geborene Sonnberger
1.5.1888 - 5.4.1971
.†. Bruno Großmutter mütterlicherseits

Die Mutter, ach, sie lebt nicht mehr,
Die Freude uns'res Lebens;
Wir sehen traurig hin und her
Und suchen sie vergebens.
O Mutter, uns so lieb und wert,
Nur eine Bitte sei gewährt:
Reich du auch noch vom Himmelsland
Uns liebend deine Segenshand!
  Christliches Andenken im Gebete an Frau Katharina Steinberger von Kappel am Krappfeld, welche seit 5.April 1971 im 83. Lebensjahr in Frieden ruhet und selig im Herrn verschieden ist.

MARIA SCHWEIGER Moarmutter 10v50 31.12.1911 Pusterwald - 2.12.2007.†. Pusterwald
 
geborene Fritsch Simbürger Stammwurzel Mayrhofen im Zillertal Rosalia Mutter
GEORG SCHWEIGER Moarvater 26v50 5.4.1925 Zistl - 15.11.1997.†. Pusterwald
als Kind von heiligen Schwestern in St. Oswald Pölstal versorgt Rosalia Vater.
  Fishta Moar Mayer Trojanikreuz, der Herrgott wurde nach dem Pusterwalder Kirchenbrand ein Geschenk an Moar. Das Kruzifix stand bis zum Sturz auf der Kuhweide, das Kreuz besteht aus einem Saggrindl, ein Bestandteil des Sägewerkgatters zum Schnittguttransport der Säge Moar im Gaschbach. Mein Schwiegervater stiftete in Pusterwald 1957 ein Kirchenfenster und schenkte mir auch dieses Kreuz. 5:39 

 
In meine Nacht mitnehmen Video

Bis zum Morgengrauen
In meine Nacht mitnehmen,
In kein Licht mehr schauen.
Nur das Leuchten der Augen
Bei den einsamen Sternen.

Der Fülle, dem Zugeneigt sein
Des irdischen Daseins entsagen,
Nach den allerletzten Tagen.
Was der Geist der Wirrnis abgewinnt
Ist Blut und Tränen, das weiter rinnt.

Ich war das Erbarmen
Mit erstarrten Beinen,
Mit gelähmten Armen,
Trieb dahin in Bitterflut
Nun bin ich ausgeruht.

Ein Leben vergeht wie ein Tag,
Es zieht vorbei in weiter Ferne,
Was auch immer geschehen mag?
Ich war einmal und lebte gerne.

Unbegreifbares ist einfach da
An manchen trüben Tagen
Als die Frage aller Fragen
 Der Tod sagt immer, immer ja.

Ein neuer Kreis am Horizont
Und silbern strahlt der Mond,
Die Glieder ruh'n wir lächeln heiter,
Wer weiß wohin? Wir ziehen weiter.

Oft schwebend leicht, oft schwer gefahren,
Durch die Allee aus den vergang'nen Jahren
Es ist nicht mehr Tag, es ist nicht mehr Nacht,
Es ist nicht mehr Leid, es ist nicht mehr Pracht.

Das Stundenbuch
O Herr, gib jedem seinen eignen Tod.
Das Sterben, das aus jenem Leben geht,
Darin er Liebe hatte, Sinn und Not.
Rainer Maria Rilke

Heinrich Schweiger 1v59 17.6.1947 Pusterwald - 9.4.2023.†. Obergösel Kärnten
Bruder von Rosalia
Beruhigt Euch Ihr all die Meinen,
Die Ihr mit mir Blut verwandt oder bekannt.
Ihr dürft um mich nicht trostlos weinen
Der Geist ist ja in Gottes Hand.
Der Leib vergeht zu andrer Pracht,
Wir seh'n uns wieder gute  Nacht.


20090907 Ausflug mit Stefanie und Heinrich nach Gamlitz und Saualpe 2017 Heinrich 70er 1:33
20040821
Stefanie Sturm 60er sowie
30 Jahre Lebenspartnerin von Heinrich
  Die Überraschung: Die KLagenfurter Stubenmusik 2 Steirische, 2 Harfenistinnen, Gitarre, Bassgeige und Humorist, 3 Lob - und Satire Gedichte über die Jubilarin. Die Tochter von Stefanie "Gerhilde" spielte auf der Steirischen Harmonika und sang dazu. Stefanie und ihre Tochter sangen danach als Höhepunkt gemeinsam ein Lied. Eine erstaunliche Leistung des Fraßwirt er merkte sich alle Essensbestellungen, Schweinsbraten oder Backhendl, von etwa 40 Personen ohne Notizen.

Anna Kiendlsperger 13v23 vulgo Moar im Gaschbach Schwester von Rosalia
geborene Schweiger 15.05.1955
Pusterwald - 26.3.2021
.†. Pusterwald
  Nach einem erfüllten Leben voll Liebe und Fürsorge für die Familie ist meine liebe Gattin, Mama und Schwiegermutter, unsere Oma, Schwester, Schwägerin und Tante, nach kurzer schwerer Corona Krankheit friedlich entschlafen. Ob sie beim Rettungstransport oder im Krankenhaus angesteckt wurde bleibt ein Rätsel.
"Kommen und scheiden, Freuden und auch Leiden.
Wenn sich die Tage neigen Gedenken und schweigen." E
  Anna
 1v5
Du hast gelebt für Deine Lieben, all Deine Müh' und Arbeit war für sie,
gute Mutter, ruh' in Frieden, vergessen werden wir Dich nie.

Original lat.: "Habes somnum imaginem mortis - Den Schlaf nimm als das Bild des Todes."
 - Tusculanae Disputationes Tuskulanische Gespräche I, XXXVIII, 92

Gertrude Kössler
1v8 geborene Mayer 31.11.1931 Oberzeiring - 10.4.2021.†. Döbriach
Schwester von Bruno
  Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist. In tiefer Trauer geben wir Nachricht, dass unsere liebe Mutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Gertrude Kössler geborene Mayer am Samstag den 10. April 2021, im 90. Lebensjahr friedlich für immer von und gegangen ist. In Liebe und Dankbarkeit: Hilla, Robert mit Conny, Benjamin mit Marjeta, Miro und Jano, Paul mit Mira, Gerhilde und Bruno mit Familien.
   Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile. Einige bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen. Quelle E
  Trude war die Zweitälteste, nach dem  ledigen Sohn Hubert, wegen dem unsere Mutter Kärnten verlassen musste, der 5 Geschwister. Sie lernte Verkäuferin im ehemaligen Kaufhaus Vogelsanger in Oberzeiring und trat dann eine Stelle in Döbriach an. Dort heiratete sie Robert Kössler und sie schufen gemeinsam die Fremdenpension “Haus am See”, in der auch wir Kinder alle gern willkommen waren und schöne Zeiten verbrachten.   

Robert Kössler
4.11.2016
.†. im 91. Lebensjahr Döbriach Kärnten
Ehemann der Schwester von Bruno

Den ewigen Traum, träumte ich,
Nun freu‘ ich mich und warte auf etwas was schon immer war,
Auf etwas, was schon immer ist, auf etwas, was immer sein wird.
Das Lied vom Tod eines Musikanten.
3:18
Die Erinnerung bleibt und klingt nach auf dem von Ihm mir geschenkten Akkordeon.


Josef Felfer 2036 - 2021.†. verheitatet mit Hilde Felfer geborene Steinberger
Wenn ihr mich sucht,
sucht mich in euren Herzen.
Habe dort eine Bleibe gefunden,
lebe in euch weiter. Rainer Maria Rilke ?

70 Jahre Hilde Felfer geborene Steinberger Tochter einer Schwester von Brunos Mutter 
  Unglaublich wie die Zeit vergeht. Liebe Rosi, lieber Bruno, ich würde mich freuen mit Euch gemeinsam meinen 70er zu feiern und lade Euch herzlich ein. Am Samstag den, 22.November 2008 im Gasthaus Haunschmidt. Wir treffen uns bei uns "Dahoam". Meine Geschwister und ich freuen uns auf Euer Kommen! Also Karnten is lei ans. Liebe Grüße, Hilde.

Elfriede Sonnberger
1v20 25.8. 2021.†. geborene Schweiger im 90. Lebensjahr Gedenken 1v16
Ehefrau von Hubert dem Halbbruder mütterlicherseits von Bruno

Mancher fühlte dich in frommen Schauern

 weit noch in der Wandelsterne Spur

tröstlich nah in Finsternis und Trauern,

lieblich in der lächelnden Natur.

Wolfgang Lohmeyer Auszug
  Ferlach, in tiefer Trauer, geben wir bekannt, dass unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Oma, Uroma, Schwester, Tante am Mittwoch, dem 25. August 2021, im 90. Lebensjahr plötzlich von uns gegangen ist. In liebevollem Gedenken: Söhne Rainer und Gert mit Lena und Sylvia, Enkel: Eva, Mario, Sabrina und Florian mit Familien.
Ab imo pectore. - Von ganzem Herzen. "In Stille verweilt die Unermesslichkeit jedes Wort – zu viel und doch zu wenig.“ 

Hubert Sonnberger
1v68 27.10.1925 Kappel am Krappfeld - 4.3.2019.†. Ferlach Gedenken 1v16
Der Halbbruder
mütterlicherseits von Bruno

"Was man tief in seinem Herzen besitzt, was mit uns verbunden ist in jedem Gedanken und Gefühl … das kann man nicht verlieren." - Das Schweigen im Walde [1899], Ludwig Ganghofer
  Über das Leben des Erstgeborenen der Geschwister. Im Alter von 94 Jahren ist er der zweite von uns fünf Geschwister, der in das Labyrinth ohne Wiederkehr gewandert ist. Der Weg, den alle Irdischen einmal irgendwann gehen werden oder können.
  Von unserer Mutter wurden ihm viele gute Eigenschaften, Ausgeglichenheit, Weitsichtigkeit, vererbt. Unehelich geboren wuchs er bei den Großeltern auf, ein lediges Kind war in der damaligen Zeit bei manchen Leuten nicht besonders angesehen. Es war in seinem Leben nicht immer alles leicht für ihn gewesen, doch seine Art und Weise zu leben und zu wirken half ihm über Vieles hinweg, ein wichtiger Bestandteil war auch die Familie davon. Seine Frau Elfriede stand ihm hilfreich zur Seite, ganz besonders aber bei den körperlichen Alterserscheinungen in seiner letzten Lebenszeit. Sein Geist blieb ihm aber bis zum letzten Abschied im Krankenhaus erhalten, der letzte Wunsch: Die Beisetzung seiner Urne in aller Stille im engsten Familienkreis. Das Band der Ehe überdauerte die 65-jährige "Eiserne Hochzeit".
  Beruflich war er als Gendarmerieinspektor in Hermagor, aber auch in vielen anderen Bereichen  tätig, daneben wirkte er mit voller Hingabe als Bergretter. Für Hubert der ein leidenschaftlicher Bergsteiger und extremer Kletterer war, er leitete auch die alpin Ausbildung der Gendarmerie in Kärnten, war es ein schwerer Schock nicht mehr in die Berge gehen zu können, doch er hat sich damit abgefunden. Als ich einst im Alleingang  auf und um den Großvenediger unterwegs war und auch biwakierte, merkte ich an den Fragen der Hüttenwirte, dass er in Sorge meine Wanderung sehr aufmerksam verfolgte. Durch ihn ergaben sich auch sehr viele erfüllende Familientreffen in Kärnten und in der Steiermark.
 Wer im Gedächtnis verankert ist, bleibt nah, auch wenn er fern ist, bei sehr vielen Menschen wird sich dieser Anker nicht mehr lichten. Er war kein Schillernder, jedoch ein guter, hilfreicher Mensch mit hervorragenden Eigenschaften und prägenden Charakter, er ruht in Frieden.
Todsicher 1v9
Mors certa, hora incerta - „Der Tod ist gewiss, die Stunde ungewiss“

"So wie wir jetzt sind, so werdet auch ihr", steht über Toren von Friedhöfen. 1v3  

"Aufwärts stets in lichte Fernen, von den Bergen zu den Sternen.
Vom Sonnberg ein Schein voll Pracht strahlt in der stillen Nacht,
Baum für Baum im dunklen Sarg der Wälder, so ruht sein Traum.
Bis jenes Licht sich tröstend senkt, und eines Toten scheu gedenkt.
Ich kenn ein Aug das ist so mild, es glänzet wie ein Sternenbild.
Du liebes Aug, du heller Stern, du bist mir ganz nah und doch so fern.
Auf einmal schloss dies Auge sich, doch die Erinnerung sie bleibt für mich." E

Hubert 85er Glückwünsche 20101024 1:00
 
Sonne und Regen wechselt sich ab,
Besinnlich - ein ander's mal im Trapp!
Freude und Leid beides kommt vor,
Wichtig ist es, behalte den Humor.

Nicht die Zahl der Jahre,
Auch nicht graue Haare -
Nur die Zufriedenheit zählt
Mehr wie Besitz und Geld.

Gelassen weiter besteh'n
Denn das Leben ist schön.
Für alle kommt die Wende
Jeder Tag hat sein Ende.

Diamantene Hochzeit
Vom 25.10.1952 bis 25.10.2012 (60 Jahre)
Bildwidmung; deine Schwägerin und Bruder Elfriede und Hubert Sonnberger
 
Die Liebe, welch' lieblicher Dunst! Doch in der Ehe, da steckt die Kunst.
Theodor Storm (1817 - 1888)


 Herzlichen Glückwunsch zum gemeinsamen Weg bei den Wanderungen des Lebens

"Bergauf, Bergab, 

Steigen, Fallen, 

Menschen Schicksal

SPIZ CHRISTI 1822" Südweg Abschnitt 16v45

 – Freude und Qual.


Besuch bei Friedl und Hubert
1v20 in Unterferlach  20090905 und in Treibach 20100511
  In der vergangenen Nacht habe ich von Friedl und Hubert geträumt, "Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum" heißt es im Volksmund. Fast jeder Spruch hat zwei Seiten, Alpträume auszuleben ist nicht ratsam und einen Traumdeuter zu fragen, wie Träume umgesetzt werden können, ist unreal. Traumvorstellungen oder Traumwünsche haben meistens mit den tatsächlichen Träumen nicht gemeinsam. "Es ist kostbarer, sein Leben zu leben, anstatt seine Träume zu träumen, denn wir haben so viele Träume, aber nur ein Leben" ist auch ein Forum - Beitrag in Zitate. In meinem Fall war es richtig, dem Traum zu folgen.
  Hubert ist mit 87 Jahren schwer bei Fuß und unwohl am Stuhl, aber voller geistiger Frische und auch Friedl ist, abgesehen von altersbedingten Erscheinungen, wohlauf. Für Hubert der ein leidenschaftlicher Bergsteiger Bergretter und extremer Kletterer war, er leitete auch die alpin Ausbildung der Gendarmerie, war es ein schwerer Schock nicht mehr in die Berge gehen zu können, doch er hat sich damit abgefunden. Einst bei meiner Wanderung rund und auf den Großvenediger, wo ich auch Freinächte verbrachte und über Gebühr lange unterwegs war, hatte er damals voller Besorgnis sogar eine Hubschrauber Suchaktion gestartet. In seinem Wesen hat Hubert sehr viel von unserer Mutter geerbt, er ist und sie war stets geduldig und ausgleichend, ich kann mich nicht erinnern, von den beiden je ein böses Wort gehört zu haben. Es war ein ereignisreicher und auch wettermäßig schöner Tag, Ferlach ist ein sehenswerter Markt, von den Karawanken kamen noch die angeschwollenen von den Kalksteinen trübweißen Bäche, von den vorhergegangen Unwetter mit Murenabgänge.

Hubert Goldene Hochzeit
  Einladung zur goldenen Hochzeit von Elfriede und Hubert Sonnberger, kommt am Sonntag, den 20021027 um 11Uhr zur Trauung in die Pfarrkirche Kappel an der Drau. Anschließend laden wir ins Gasthaus Ogris ein. Mitzubringen sind gute Laune, aber keine Geschenke.

Ein Festtag ist, drum wird applaudiert, denn dieses Goldpaar jubiliert.
Verbunden treu, schon fünfzig Jahre, das grenzt schon an's Wunderbare.
Verglichen mit der Ewigkeit ist dies eine kurze Zeit.
Doch ganz ehrlich zugegeben, ein großer Teil des Eheleben.

Gudrun Sonnberger
geborene Schwarzenegger 14.1.2013
.†. Sekundentod
  Die Frau von Rainer, dem Sohn von Hubert dem Halbbruder mütterlicherseits von Bruno.

"Omnia mors aequat.69v80

Der Tod macht alles gleich."
Claudian röm. Dichter

  Süßer Schlaf! Du kommst wie ein reines Glück ungebeten, unerfleht am willigsten. Du lösest die Knoten der strengen Gedanken, vermischest alle Bilder der Freude und des Schmerzes; ungehindert fließt der Kreis innerer Harmonien, und eingehüllt in gefälligen Wahnsinn, versinken wir und hören auf zu sein. Goethe Egmont

Mayer Manfred 2v10 24.3.1939 Oberzeiring - 18.3.2010.†. Kanada Bruder von Bruno
   Das sind die Stunden der Trauer, entfesselnde Winde jagen das Gewölk vor sich hin, wie Wellen im Ozean. Die Hoffnung auf Leben, auf Licht und Erfüllung schwankt wie ein Kahn, von fremden Gestalten getragen, auf tobender See.
    Als erster von uns 5 Geschwister hat er nun das Tor ins Jenseits, in das Labyrinth ohne Wiederkehr, durchschritten. Er hat das Leben, mit all seinen Höhen und Tiefen des Schicksals, wie er es für richtig gehalten hat gelebt, wie wir es auch nach unseren Vorstellungen fristen. Im fernen Lande hat er eine neue Existenz aufgebaut. Seinem erlernten Uhrmacher Beruf, den auch unser Vater ausübte, blieb er verbunden. Ob der Tod nach einem schweren Leiden eine Erlösung ist, wer kann das schon sagen, wenn es um den einzigen wirklichen menschlichen Besitz, um das Leben geht. Er ruhe in Frieden und wir teilen die Trauer mit seiner Gattin und dem ihm nahe Gestandenen in Kanada. Sein unehelicher Sohn Manfred.2, die Mutter ist Roswitha Ehmer aus Graz, wurde teilweise von unserem Vater im verträglichen Rahmen unterstützt.


“Das einzig Wichtige im 1v10

Leben sind die Spuren der

Liebe, die wir hinterlassen,

wenn wir gehen.”

Albert Schweizer


„Niemand kennt den Tod, und niemand weiß, ob er für den Menschen nicht das allergrößte Glück ist.“

Sokrates



Anton Fritsch Simbürger 1v8   25.5.1943 - 10.9.2009.†. vlg. Moar im Gaschbach
Halbbruder von Rosalia mütterlicherseits
   Heute ist Anton Fritsch, ein lediger Sohn der Moarmutter, im Altersheim in Kindberg, nach schweren Leiden friedlich entschlafen. Das Begräbnis fand am 15.09.2009, in Bruck a.d. Mur nach der Totenmesse in der Friedhofkirche St. Ruprecht (Rupert (Ruprecht Hrodpert) von Salzburg) statt. Bei unseren Besuchen in Kindberg nahmen wir, trotz der guten Versorgung, den Leidensweg Tonis wahr, der Tod war für ihn eine ersehnte Erlösung. Auch im Leben hatte Toni viele Bürden zu tragen, früh schon hatte er das Elternhaus verlassen, zuletzt war er Schleusenwärter der Stadtwerke Bruck, auch den Ertrinkungstod eines seiner 3 Kinder musste er verkraften. Er ruhe in Frieden und Ehre seinem Gedenken. Ich erinnere mich genau, als wäre es gestern gewesen, am 22.07.19898 machten wir beide eine Überschreitung mit einem Biwak vom Sölkpass über die Hornfeldspitze zum Hochstubofen.
  Wir geben die traurige Nachricht, dass unser lieber Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager und Onkel, Herr Anton Fritsch am Donnerstag, dem 10. September 2009, im 67. Lebensjahr von uns gegangen ist. Wir geleiten unseren lieben Vater am Dienstag, dem 15. September 2009, um 13:30 Uhr auf dem Lichtenstein - Friedhof in Bruck a. d. Mur zur letzten Ruhe. Bruck a. d. Mur, am 11.September 2009. In Liebe und Dankbarkeit: Andreas mit Ulrike und Günter mit Karin - Söhne, Sabrina, Thomas und Markus - Enkelkinder, Maria, Rosi, Anni und Heiner - Geschwister mit Familien, im Namen aller Verwandten.
  Zur lieben Erinnerung und herzlichen Dank für die erwiesene Anteilnahme.
Lieber Vater, schlaf' in Frieden, ruh' Dich aus von Deinem Leiden.
Hast viel ertragen und gelitten, bis Gott Dich rief in die Ewigkeit.

Franz Fritsch Simbürger
1937 - 2008.†. vlg. Moar im Gaschbach
Halbbruder v. Rosalia mütterlicherseits
   Er war ein lediger Sohn der Moar Bäuerin, sein Vater war der Peterbauer im Gaschbachgraben. In seinem Leben hat er alle Höhen und Tiefen des Schicksals, in Freud und Leid, auch als Waidmann, wacker durchschritten. Mit wenig  Geld schuf er sich mit seiner Hände Fleiß ein Eigenheim. Er ruhe in Frieden und Ehre seinem Gedenken.
  Ich schlafe und bin durstig doch der Brunnen ist ausgetrocknet. Die Seele die ist im Namen Gottes auf Wanderschaft. Vor meinen Augen verfinstert sich die Nacht, ich bin tot und kehre zurück in die ewige Heimat. Zarte Hände halten liebevoll meinen Kopf warm, ich gleite leicht durch die Nacht wie ein Grashalm im Wind. Die Finsternis wird noch schwärzer als der Schleier vor meinen Augen, doch die Luft schweift lindernd über die Wunden meiner Seele. Mein stummer Schrei wird zum Gesang. Eine goldene Pforte lockt im gleißenden Licht, ich entschwebe in Auflösung von Körper und Geist.  Was ich auch  immer  getan-  oder aber auch - was ich nicht getan habe, ist das was zählt und bleibt nach der Vollendung des Lebens.

Helmut Fritsch Simbürger 1v2 1958 - 1995.†.
Sohn von Maria, der Halbschwester von Rosalia mütterlicherseits . Durch einen Sturz auf der Baustelle, in Heilbronn ins Jenseits gewandelt.

  Hier ist es still, hier hab' ich Mut, hier sind die Matten frisch und rein.
Und Schattenplatz und Sonnenschein sind wie die artigen Kinder gut.
Hier ist mein Leben entblößt, das eine große Sehnsucht vergisst.
Es drückt kein Gram, kein Zwist, hier ist mein Wünschen aufgelöst.
Ich bin so ruhig und doch bewegt, es ziehen Wellen wie Gefühl.
Bald ist es heiß, bald ist es kühl und doch ist alles angeregt.
Ich höre keine Klagen mehr und doch ist Klage hier im Raum,
So sanfter Art so wie ein Traum. Mir ist nichts leicht, mir ist nichts schwer.
Ich weiß nur, dass es still hier ist, entblößt von allem Drang und Tun.
Hier bin ich gut, hier kann ich ruh'n, da keine Uhr die Zeit mir misst.
Wer im Gedächtnis lebt, ist nicht tot, er ist fern, tot ist nur, wer vergessen wird.
Wem die Gunst der Kinderherzen gegeben,
Der hat auch die Gnade Gottes im ewigen Leben.
Du bist nicht tot leb'st fort im Herzen Deiner Lieben,
Am ader'm Ort im Abendrot ein Stern ist uns geblieben.
Ehre seinem Gedenken dem Trojani Kreuzträger bis zum Jacklwirtsboden 
In perpetŭam memorĭam (lat.)  Zum ewigen Gedächtnis.

Theresia Steinberger 10.5.2009.†.
  Heute bei einem zufälligen Zusammentreffen mit Frau Tilli Steinberger, war meine erste Frage: „Wie geht es Resi?“ „Sie ist am Muttertag gestorben“, war die Antwort. Ihre Schwester Josefa ist im Jänner dieses Jahres in die Ewigkeit eingegangen. Resi und ihre Schwester Seferl hatten es schon von der Kindheit her nicht leicht und trotzdem oder gerade deshalb haben sie sich beide wacker durchs Leben geschlagen. Sie ist oder sie war die Tochter der Schwester meiner Großmutter. Mit ihrer Mutter Juli und ihrer Schwester Seferl war nicht nur ein gutes verwandtschaftliches Verhältnis – sondern auch eine innige menschliche Beziehung. Wir Kinder kannten uns schon seit den ersten Lebensjahren.
  Resi ging nach Zürich und fand bei einer Dozenten - Familie eine Stelle als Dienstmädchen, so ergab es sich, dass auch ich, in dieser Zeit einige Jahre in Zürich gelebt hatte. Fallweise gab es öfters eine Zusammenkunft in Oberzeiring, wobei wir uns vor einigen Jahren das letzte mal sahen. Resi war auch geistig sehr rege und war immer eine interessante Gesprächspartnerin. Durch berufliche Fortbildung wurde sie Krankenschwester und erwarb auch später das Diplom. Nach ihrer Pensionierung war sie noch im freiwilligen Sozialdienst tätig und auch in den verschiedensten Entwicklungsländern in Südamerika im Einsatz. Ihre Asche verblieb aber, so wie bei den Indianern – die fern von ihrer Heimat starben und deswegen ein Feuer Grab vorzogen, in der Stadt Zürich, die sie zur ihrer Wahlheimat gewählt hatte. Die Erinnerung an sie aber besonders an ihre, trotz der durchgemachten Bitternissen oder vielleicht gerade deswegen, lebensfrohe Weise bleibt. Ihr verdanke ich auch meinen mehrjährigen Arbeits - Aufenthalt, nach der Lehrzeit, in Zürich

Theresia

Voll Kraft und frei trugst du die Last,
Vorwärts schreitend mit wenig Rast.
Heiter war des Herzens Klang,
Stets aufrecht war der Gang,
Einst umglänzt von zarten Rot -
Doch Heute? Heute aber bist du tot.
Die Vergänglichkeit des flüchtigen Lebens.

Josefine Steinberger 1v3 geborfene Stolz 1922 - 2009.†.
 In Liebe und Sorge, in Freud und Leid,
Stets gütig zu allen, zu helfen bereit,
So war uns're Oma, deren Hände nun ruh'n,
Lasset uns betend ein  Gleiches tun.
  Sie ist am Montag, dem 26.Jänner 2009, gestärkt durch die hl. Sterbesakramente der Kirche im 88.Lebensjahr verstorben. Wir verabschiedeten unsere liebe Oma am 29.01.2009 beim Karner in Pöls. Nach dem hl. Requiem in der Pfarrkirche haben wir sie auf den Ortsfriedhof, zu ihrer letzten Ruhestätte im Familiengrab, geleitet. Winden und Zürich im Jänner 2009.
  In Liebe und Dankbarkeit, Gerhard mit Erika, Enkelin Sonja mit Rudi, Enkelin Andrea mit Peter, Schwester Resi, Schwägerinnen Hedwig und Tilli samt Familien, im Namen aller Verwandten und Freunde. Wir beteten gemeinsam für unsere liebe Verstorbene am 25.01 in der Pfarrkirche Pöls. Im Sinne unserer Oma bitten wir, anstelle von Kranz- und Blumengaben, um Unterstützung der Hauskrankenpflege Oberes Pölstal.
  Josefine, genannt Seferl, und ihre Mutter Juli waren wertvolle Menschen, obwohl sie nicht mit irdischen Gütern gesegnet waren und so manche  schwere  Bürde des Lebens zu tragen hatten, waren sie immer gut aufgelegt und hilifsbereit. Seferl hat auch hre Mutter aufopfernd bis zum letzten Atemzug  versorgt. Sie und ihre Schwester Resi hatten es schon von der Kindheit her nicht leicht und trotzdem oder gerade deshalb haben sie sich beide wacker durchs Leben geschlagen. Sie ist oder sie war die Tochter der Schwester meiner Großmutter. Jedes Leben geht einmal zu Ende, dies ist unsere Bestimmung und darin liegt auch die Gerechtigkeit und die Berechtigung des Daseins.
  Maria Stolz, geborene Kreditsch, ist die Schwester von Johann Kreditsch geboren am 08.05.1854. Dieser heiratete am 8.11.1890 in Frauenburg die Gertrud Steinwider. Er arbeitete am Fürst Schwarzenberg'schen Sägewerk in Unzmarkt. Aus dieser Ehe entstammt meine Großmutter Klara. Diese heiratete den Johann Kreuzer vlg. "Bacher Hansl", Sägewerker und Musikant. Mit dem Ertrag seiner Musikanten Tätigkeit kaufte er sich das vulgo Grabenbauer in Winden. Nach seinem Tod übernahm dieses Haus die Josefa Steinberger "Seferl" auf Leibrente. Sie ist die Tochter der Juli Stolz und damit eine Nichte der Frau des Uhrmachers Mayer. Womit sich der Kreis schließt. Arnold Kreditsch im Jänner 2007

Juliane Stolz anno.†.
Die Schwester meiner Großmutter väterlicherseits Juli war eine besonders wertvolle, einfache aber gute Frau, über ihren Ehemann ist leider nichts mehr bekannt. Ihre Unterkunft, die Grabenbauern Keusche 2v3 in Oberwinden ist, trotz eines Neubaus der Nachkommenschaft, noch erhalten. Wir hatten mit Juli und ihren Töchtern Seferl und Resi ein inniges Verhältnis. Damals war Winden mehr zu Oberzeiring zugehörig und es gab häufige beiderseitige Besuche, bei denen die Kinder gerne zusammen spielten. Ich hatte das Glück, Juli kurz vor ihrem Ableben besuchen zu können, es sind die Momente vor dem Tod, wo das Leben wie ein Geistesblitz vorüberzieht. Solche Erscheinungen zeigen sich an der Todesschwelle oder wenn man mit einem Fuß schon darin gestanden hat. Der Wert des Lebens zeigt sich in den Augenblicken, wo man dem Tod knapp entronnen ist, nicht umsonst sagt man dann “vom nochmaligen Geschenk des Lebens". In dem vertrauten Bereich im Kreise ihrer Lieben zu scheiden, war für Juli auch ein Geschenk. Sie wurde von ihrer Tochter Seferl liebevoll gepflegt, von ihr bekam ich auch die traurige Botschaft von der bevorstehenden Tür ins Jenseits. Ohne Fragen zu stellen habe ich lang der Juli zugehört, sie hat alle ihre Lebensabschnitte oft auch ohne Zusammenhang geschildert, aber doch in einer Weise miteinander verbunden. Vorwiegend war ihre Kinder- und Jugendzeit, aber auch von späteren historischen Ereignissen sprach sie. Ihr größter Besitz war die Zufriedenheit, ihr ausgewogener Umgang mit den Menschen und den Umständen, die sie nicht ändern konnte.

Der Kreis ist klein, in dem wir gehen, doch ist er eine ganze Welt.
Ob Sonne scheint, ob Winde wehen, ist eine, die uns wohl gefällt.
So still scheint sie und ist voll Leben, gefüllt der Stunden fliehend Zahl.
Wenn Schönes wir aus Tiefen heben, ersteht sie neu uns allemal.
  Die menschlichen Gebrechen lasten auf uns wie jede Erdenlast,
In unseres Kreises Stille rasten wir, bis er dann unsere Hände fasst.
F.Menschhorn

   Otto1. Mayer
1v9 1907 - 1984.†. Oberzeiring Uhrmacher
der Vater von Otto2. und Bruder von Adolf2. dem Vater von Bruno

Otto2.Mayer 1928 Oberzeiring - 2008.†. Unzmarkt Dentist

Wenn ein lieber Mensch stirbt
ist er nicht wirklich tot,
denn die Erinnerung lebt
in den Herzen der Menschen weiter.
  Gestorben am 30.08.2008 im Alter von 81 Jahren. Das Wachtgebet war am 3.9. vor der Einäscherung war die Seelenmesse, am 4.9.2008 in der Pfarrkirche Unzmarkt. Wenn die Kraft zu Ende geht, ist die Erlösung eine Gnade. In stiller Trauer geben wir bekannt, dass mein lieber Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager und Onkel, Herr Otto Mayer Dentist i.R. von seinem schweren Leiden im 81. Lebensjahr, gestärkt durch die hl. Sakramente der Kirche am Samstag, dem 30. August 2008 erlöst wurde. Im Liebevollen Gedenken Brunhilde, Gattin Wolfgang mit Christa Sylvia mit Andrè Andreas mit Andrea, Kinder und Schwiegerkinder; Sabrina, Ingrid, Anja, Richard, Mario und Dominik, Enkelkinder; Hubert und Herbert Mayer, Brüder samt Familien.  Unzmarkt, im Namen aller Verwandten.

Johannes Sanz 1v2 1940 - 2008.†.
Großvater von Katharina der Tochter von Brunos Sohn Christian

Aproximavit sidera. "Er brachte die Gestirne näher"
Alles hat seine Zeit.

Deckenfresko zur Schöpfungsgeschichte in der Sixtinischen Kapelle, Hauptszene:
Gott der Schöpfer  erschafft Adam, Detail: Adam Michelangelo
Du weißt, Herr, dass ich weiß, wie sehr du weißt,
dass ich, um dich zu fühlen, dich erreiche,
und weißt, ich weiß, du weißt, ich bin der Gleiche:
was ist's, das uns im Gruße zögern heißt?
Ist wahr die Hoffnung, die du mir gebracht,
und wahr der Wunsch und sicher, dass er gelte,
so bricht die Wand, die zwischen uns gestellte,
verhehltes Wehe hat nun doppelt Macht.
Wenn ich an dir nur liebe, was auch du
am meisten an dir liebst, Herz, zürne nicht.
Das sind die Geister, die sich so umwerben.
Was ich begehr' in deinem Angesicht,
dem seh'n die Menschen unverständig zu,
und wer es wissen will, der muss erst sterben.
Michelangelo; Sonett an Tommaso Cavalieri, Übersetzung: Rainer Maria Rilke poetrybruno hpage

Ernestine Kügel 1v2 2005.†. Frau von Rudolf  Kügel dem Sohn von Franz.†. und Josefine Kügel
  Zur lieben Erinnerung an Frau Ernestine Kügel geborene Schaffer aus Gaishorn Direktorin der VS Hohentauern, welche am Sonntag, dem 11.09.2005, im 55. Lebensjahr bei einer Bergwanderung auf den Triebenstein (Absturz) von Gott dem Herrn zu sich berufen wurde.
 
Edmund Baumann
1v10 1936 - 1999.†. Ehemann von Gerhilde Brunos Schwester
Alles Vergangene bleibt bestehen 
  Vor dem Gotteshaus, das unfassbare, unabänderliche Ereignis, das Ende der Fahrradfahrt im Sekundentod. Eine Schicksalsfügung? Ein Seelsorger stand Ihm bei. Nach neuem Hoffen, ein auf Wiedersehen von der Familie, von allen, die er mochte, von allem, was ihm Freude bereitet hatte.
  Schmerzen sind nicht in Worte zu fassen, eine Umarmung, ein Händedruck, ein Händefalten im stillen Gedenken lindert mehr. Geburt und Scheiden, Glück und Unglück, Schlafen und Wachen, keines ohne das andere, doch jedes um des anderen willen.  Ihr, die ihr um den Entschlafenen in Tränen seid, Ihr seid bei Ihm, erhebt zu Ihm den Blick: Im Glauben an die Menschlichkeit, in der Erinnerung, im Traum, am Ende des Weges.

Gebrochen wurd` ganz verklärt,
Leben und Tod wechselten die Ringe
Des Wandersmannes Lebensschwinge
Er ist für ewig heimgekehrt.

Wir sind nur Gast auf Erden

Und wandern ohne Ruh,
Mit mancherlei Beschwerden,
Der ew`gen Heimat zu.
 
Die Wege sind verlassen
Und oft sind wir allein.
In diesen grauen Gassen
Will niemand bei uns sein.
 
Nur einer nimmt Geleite,
Das ist der Herre Christ;
Er wandert treu zur Seite
Wenn alles uns vergisst.
 
Gar manche Wege führen
Aus dieser Welt hinaus.
O, dass wir nicht verlieren
Den Weg ins Vaterhaus.
 
Und sind wir einmal müde,
Dann stell ein Licht uns aus,
O Gott, in deiner Güte,
Dann finden wir nach Haus.
Gotteslob 19990709
Niemand ist der Herr seines Weges und kein Mensch hat die Macht, den Gang seiner Schritte zu bestimmen. Jer. 10.23

 
Gerhilde Mayer 1v7
20050407 geborene Mayer Schwester von Bruno

Edelweiß (Leontopodium alpinum)

Ich sehe am, 07.04.2005 meinen 70. Geburtstag entgegen und möchte dazu herzlich,

 zu einer kleinen Feier am 10.04, einladen. Gerhilde Baumann Eberhardstr. 19 71679 Asperg 

 
BETTINA und ROLF 20040408 Unsere Mama und unser Papa haben geheiratet
Isabella und Lars von Wolff Ann - Kathrin und Nicolas Lautner
Bettina von Wolff - Lautner und Rolf Lautner D-71254 Ditzingen

INES und ANDREAS 20030503 endlich   
  Mit Gottes Segen Samstag, 03.Mai 2003, um 11:30 in der Kapelle St. Michael an der Godesburg. Zur unserer kirchlichen Trauung mit anschließender Hochzeitsfeier  auf der Godesburg laden wir recht herzlich ein. Ines Andreas Daniel und Kay Bonn Trauzeugen: Daniela Caster, Rainer Heil
 
Friedrich2. Steinberger 1v3 1918 - 4.3.1988.†. Onkel von Bruno mütterlicherseits
In perpeduam meroriam Zum ewigen Gedächtnis
Wenn wir Dir auch die Ruhe gönnen,
Es ist voller Trauer unser Herz.
Doch leiden sehen und nicht helfen können,
Das war unser größter Schmerz.
  In tiefer Trauer geben wir Nachricht, dass mein lieber Gatte, unser Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager und Onkel heute, im 70. Lebensjahr, nach langem, schweren, mit großer Geduld ertragenen Leiden, für immer von uns gegangen ist. Wir betten unseren lieben Verstorbenen am Mittwoch, dem 9. März, um 15 Uhr auf dem Friedhof Klagenfurt - St. Martin zur letzten Ruhe.
  Klagenfurt, Ulm, Wien, am 4.März 1988 In Liebe und Dankbarkeit: Karoline, Gattin, Fritz, Huberta, Gertrude, Hans, Kinder, Rita, Ernst, Ernst, Susanne, Schwiegerkinder, Christian, Tobias, Stefan, Philipp, Simon, Armin, Enkelkinder, Margit, Franz, Geschwister im Namen aller Verwandten.
Nun lass den Atem stille sein ruhe
schaue, bleib ein wenig stehn, bis alles Blut im Herzen ist, nun hüllt ein Licht Dich ein, die Augen versiegelt, die Seele schwebt - so schnell vergessen Angst und Kampf. - Gliederuh', die Zeit ist abgelaufen, sie trug Dich fort für Sekunden, für Stunden, für die Ewigkeit.
  Humorvoll und edel, vor keinem Großen sich neigend, ein Mann auf allen Kampfes Stätten , ein Geistlicher bei den Totenbetten, vertraut im Leide doch fern vom Neide. Im Denken klar im Reden wahr, ein Greis im Schauen, ein Kind im Vertrauen, das Kleinste achtend, nach dem Höchsten trachtend. Ein Herr beim eigenen Verlangen , ein Diener der Schwachen und Bangen.
   Wer Dich gekannt kann der vergessen? Im Wechselspiel von Freud und Leid zur stillen Einsamkeit. Nun lass Gras am Weg zu Dir, auf der Stätte der schweigenden Vergangenheit entschwund'nen Tage,wachsen. Du verschließt des Herzens Seligkeit und Klage, doch tief, tief ist es eingegraben wofür die Lippen keine Worte haben 1988.03.08 E
  Auch wenn man einmal im Schatten des Glücks steht , auch das ist das Leben, auch das muss man verstehen - schon der nächste Tag kann die Sorgen mildern. Solange die Erde sich dreht, kommt die Sonne wieder hinter den Wolken, mit Licht und Wärme zum Leben,  hervor. Auszug aus der Zitate - Sammlung von Friedrich Steinberger.
  Nach dem Besuchstreffen mit der geschlossenen und vollzähligen Mayer Bruno Familie in Schreibersdorf - Burgenland ergänzt sich das heutige Beisammensein am Schöpfwerk in Wien, den 23.Mai 1987, bei bei fröhlicher und gemütlicher Weise.
Fröhlichkeit, lauter sein und Humor
Ist keine Frucht des Geistes,
Sondern eine Bildung des Herzens.
So soll uns das Band der Herzen für immer bleiben.
In Freundschaft und fester ehrlicher Verbundenheit verbleibe ich als Freund und Onkel Fritz und Karla.
Friedrich Steinberger auch ein stilles Gedenken an ihn in der Wolkengrube
  Friedrich Steinberger, der Bruder meiner Mutter, wurde in Kappel im Krappfeld in Kärnten geboren und wohnte in seinem Eigenheim in Klagenfurt. In den letzten zehn Jahren fanden wir an den verschiedensten Orten immer wieder einen Weg zueinander, um uns zu sehen, es war mehr als Freundschaft, was uns verband. Menschliche Qualität, Humor, Gerechtigkeit und Familiensinn, sowie ein starker Glaube an das Gute, aber auch gezielte politische Kritik und ein Zitatenschatz waren die Bestandteile seines  Lebenselixiers. Von ihm stammt die Kriegserzählung: Er erschoss ihn nicht in seiner Not Wanderer JG 8.91 Du hörst ihn nicht den letzten Zapfenstreich, nun steht dein Atem still, dein Herz es schweigt, die Augen sind starr, die Glieder ruh`n im Schrein, aber deine Seele trinkt.
Vor keinem Großen sich beugend,
Zu den Kleinen sich neigend,
Vertraut im Leide,
Ferne dem Neide,
Im denken klar,
Im reden wahr.
Ein Greis im Schauen,
Ein Kind im Trauen,
Ein Herr beim eigenen Verlangen,
Ein Diener der Schwachen und Bangen,
Ein Mann auf allen Kampfes Stätten,
Ein Geistlicher mit wahren Gebeten.
Im Herzen bleibt es eingegraben,
Wofür Lippen keine Worte haben.
Er ruht in Frieden E
Alt wird man auch ohne Grundsätze,
Versäumtes kann man nicht nachholen,
Nur zu Lebzeiten sind Vorhaben verwirklichbar.
Friedrich Steinberger Kaumberg, 19860426
Wenn du einen Freund hast
So lass auf dem Weg zu ihm
Und über ihm kein Gras wachsen.
Friedrich Steinberger Schreibersdorf, 19870410
Was ist das Parlament?
  Ein Haus mit vielen Armleuchtern und wenig Erleuchtung oder eine Vogelversammlung bei der die Krähen den Dohlen weismachen wie schwarz die Raben sind, ohne dabei rot zu werden. Am Rednerpult zwitschern die Rotkehlchen, die Schwarzdrosseln, die Blaumeisen und die Grünspechte, nur beim Pateien Privilegien Abbau und der Wahlfinanzierung werden alle zu Tauben. F. Steinberger Wien, 19870423 


Anton Mayer 1v2 1911-1986.†. der Sohn von Adolf1. Mayer. 
Die Verwahrung des, vor dem Selbstmord  geschrieben Vermächtnis seines Vaters, ist ihm zu verdanken  

 Adolf1. Mayer 1v6 11.05.1878 Oberzeiring - 7.8.1950.†. Möderbrugg, Brunos Großvater väterlicherseits
Tod durch erhängen am vulgo Keaberg zwischen Möderbrugg und St.Oswald
 
  5.8.1950 Möderbrugg. Da ich nicht mehr weiß was ich geschrieben habe, so bitte ich auch, dass Du und Mitzi oder beide, wenn Ihr Zeit hättet um Montag heraufzukommen. Es wird alles vergütet werden, was mir Louis abgekauft hat, er erbarmt mir sehr, weil er gewiss gut war.  Ich kann nicht mehr schreiben, ich bleibe noch länger hier, bis ich wegfahre. Euer Vater.
  7.8.1950 Möderbrugg. Nach meinem Tod gehen folgende Einrichtungsstücke in Euer Eigentum über:  1 Kasten, 1 Tisch, 3 Rohrsessel, 1 großer Spiegel, 2 Nachtkasten, 2 Bilder, 1 Betteinsatz, 1 gehefteter Strohsack, 1 alte Decke welche ich unter dem Leintuch hatte, 1 Bettdecke, 1 Federpolster, 1 Tuchent und 1 Kotzen.
  Ferner sind: 4 Leintücher, 3 Polsterüberzüge, ein Friseurstockerl (was ich von dir erhalten habe), 1 schwarzer Mantel, 4 Hemden, 4 Gattungen Hosen und Socken, außerdem bekommst du von Louis S 345.- welche er Dir in Raten von S 100.- monatlich zahlt.
  Ich bin total krank und nicht mehr zurechnungsfähig und sollte ich sterben, habt Ihr mein Schriftstück in der Hand. Hoffentlich beruhigen sich meine Nerven, denn jetzt fühle ich einen totalen Nervenzusammenbruch. Ich wünsche Euch vom Herzen Glück und Segen. Euer Vater
  7.8.1950 Möderbrugg. An meinen lieben Sohn Anton und Schwiegertochter Mitzi! Ich danke Euch von ganzem Herzen, für alles Gute, was Ihr für mich getan habt, es möge Euch Glück und Segen bringen. Gerade Euch konnte ich nicht mehr unterstützen, um so mehr tut mir das weh. Meine Lieben, ich stehe am Rande des Grabes, auch wenn ich Euch früher eine Kränkung bereitet habe, ich bereue alles bitter. Ich kann schon lange nicht mehr essen und schlafen, im Magen hat`s mich, in den Füßen habe ich Schmerzen, dass ich oft nicht mehr gehen kann. Tagelang kann ich nicht mehr schreiben, es sind nur Momente, wo ich klaren Verstand habe.  Lebt wohl meine lieben, der liebe Gott beschütze Euch. Adolf Mayer Senior. Er wählte den Freitod durch Erhängen beim 2.Ansatz im Keabergwald. Er ruhe in Frieden Quelle Anton Mayer
  "Infolge der Inflation, der großen Arbeitslosigkeit und der kaum mehr erwähnenswerten Kaufkraft der Bevölkerung nach dem Ersten Weltkrieg, gingen die Geschäftseinnahmen ganz gewaltig zurück und mein Vater geriet in Schulden. Es war damals ja auch noch ein zweiter  Uhrmacher, Herr Franz Thomasch in Oberzeiring und für zwei Uhrmacher war die Existenzgrundlage in dieser Krisenzeit nicht gegeben. Während alle anderen Handwerker zumindest eine kleine Landwirtschaft betrieben und dadurch leichter diese Krisenzeit überstehen konnten, musste mein Vater nur vom Uhrmacherbetrieb leben und seine große Familie erhalten. Als ihm die Schulden über dem Kopf wuchsen und er keine Möglichkeit mehr sah diese abzuzahlen, übergab er das Geschäft und das Haus im Jahre 1928 meinem ältesten Bruder Adolf." (Auszug Uhrmacherchronik) Er soll einmal den Weihnachtsbaum, vom Klosett - Fenster aus durch kräftiges Schütteln, vom Aufputz befreit haben. Mit dem Umgang mit den Kindern war er sehr liebevoll, er führte uns in der Natur auf die Spuren der Zwerge.
 
Theresia Mayer geboren am 12.04.1841 - ? .†. geborene Dittelbacher aus Braunau Mattighofen am Inn.
Die Großmutter väterlicherseits von Bruno


  Postkarte Legende: Adressiert an das Mayer Mutterl Theresia Mayer
gefunden am 18.09.1998 beim Durchbruch für die Gartenstiege im 1. Stock.

So leb' denn wohl, du  stilles Haus 

So leb' denn wohl, du  stilles Haus!
Ich zieh betrübt von dir hinaus,
Ich zieh betrübt und traurig fort,
Noch unbestimmt an welchem Ort.

So leb' denn wohl, du schönes Land,
In dem ich hohe Freude fand,
Du zogst mich groß, du pflegtest mich,
Und nimmer mehr vergess ich dich!

So lebt denn all ihr Lieben wohl,
Von denen ich jetzt scheiden soll.
Und find' ich draußen auch mein Glück,
Denk ich doch stets an euch zurück.
Lied aus Ferdinand Raimund`s 1790 - 1836 romantisch komischen Zauberspiel "Der Alpenkönig".
Haussprüche 
Mit Gott tritt ein, bring Glück herein.
Geh ein geh aus, bleib treu dem Haus.

Dies ist mein Haus und doch nicht mein,
Beim Nächsten wird es auch so sein,
Dem Dritten wird es übergeben,
Der Vierte wird nicht ewig  leben,
Den Fünften tragt man hinaus,
Nun frag ich mich, wem gehört dies Haus?
Quelle Schlossbergturm Griffen

Dolme - das verborgene Grab unserer Ahnen 20110130

Alois1. Mayer 1v3 08.06.1922 - 05.12.1966.†. Oberzeiring Postmeister Brunos Vater Bruder 
"Zum lieben Gedenken"
Wer im Gedächtnis seiner Lieben fortlebt, ist nicht tot, sondern nur fern, tot ist nur, wer vergessen wird.
  Von seinen Niederschriften ist die handgeschriebene Uhrmacherchronik eine besonders wertvolle Aufzeichnung. Er hat sie mit besonderer Hingabe und Präzision des Ablaufes, in seinem letzten Lebensjahr in Kainach bei Voitsberg, erstellt. Mit verschiedenen Dokumenten und Unterlagen, mündlichen Überlieferungen und eigenen Erinnerungen, bleibt nun Vieles aus der Vergangenheit für die nächsten Generationen erhalten. Auch seine lyrische Fähigkeit kommt in dem Geburtstagsgedicht zum Ausdruck. Uhrmacherfamilie und das Gedicht "Adolfs Liebe"

Gipfelbuch Schießeck
Wer nicht jedes Leben wie das eigene achtet -
Ist ein Unmensch nüchtern betrachtet.
Von der Wiege bis zum Alter
Ihr Jungen und Ihr Alten
Anstatt ausbeuten - sinnvoll gestalten.
  Nach dem Häuptling der Onontanga Indianer, von Oberzeiring Taurer - Schießeck - Klosterneuburgerhütte - Trattenwirt - Oberzeiring Mayer- Ewald, -Alois.2., -Sebastian, -Thomas Bergheil 30.07.2004

Karl Mayer 1v3 1910 - 2.5.1945.†. Schuhmacher Brunos Vater Bruder
 Er ist nach 6 jährigem Fronteinsatz in Oberschlesien gefallen.
  Es gibt gewisse Momente, die in Erinnerung bleiben oder auch wieder in ihr auftauchen. Im Vorraum der Oberzeiringer Nikolaus Kirche  hängt, in Erinnerung an die Gefallenen des 2. Weltkrieges, ein Bild von Karl. derr Sohn von Onkel Alois1. Alois2 machte mich darauf aufmerksam. Auch soll er mir in meinen jungen Jahren sehr ähnlich gesehen haben. An manches kann ich mich noch genau entsinnen, wie wertvoll die Nahrung im Krieg ist zeigte Karl, bei einem Fronturlaub, durch vollständige Leerung der Spiegeleier Pfanne. Nachdem die Todesnachricht vom Tod Karls mit der Post zugestellt worden ist, hat der Großvater mit dem Brief in der Hand bitterlich geweint.
"Ob gut oder schlecht, das Gewissen hat immer recht."

I N F O R M A T I O N
 
ABSCHIED VON DER KRÄHE 1945 
  Steiermark: In tiefer Trauer und bei reger Anteilnahme fand die Beisetzung des Krah Hansi statt. Am 16.Juni 1945, unter Beteiligung einer großen Kinderschar, wurde an einem schönen Sommertag der Krah Hansi, vom Uhrmacher Mayer, zu Grabe gefahren. Als Organisator wirkte der selbst ernannte Pfarrer Walter Engele, Oberministrant war Sepperl Marchl, dieser fuhr auch das blumengeschmückte, grüne Leiterwagerl, auf dem der Verblichenen, in einer von Sefa gespendeten alten Schuhschachtel, lag. Der Trauerzug führte auf Umwegen vom Haus Marchl auf die Wiese unter der Wagenhütte, wo er an der Seite des Hundes Mentor 1 und der Katze Susi seine Ruhe fand.
  Krah Hansi hatte natürlich nur Freunde unter den Kindern, darum war die Trauer groß, Hansi war gescheit und kannte jeden. Er war auch frech und drang öfters bis ins Gastzimmer vor, seine Platzerln auf Wäsche, Werkzeug und Hackbock waren das Ärgernis der Erwachsenen! Die genaue Todesursache konnte nie festgestellt werden, aber Vermutungen über einen unnatürlichen Tod, durch Sefa oder Omami, verstummten nicht. Quelle: Gertrude Aichholzinger Quelle Meine Zeitung 13.09.00 für Josef Marchl zum Sechziger

 


Herbert Mayer
2007
  85 Jahre sind es wert, ganz groß gefeiert zu werden. Mayer und Rolex luden zur großen Jubiläums-Gala ins Kurhaus ein. Hier lassen wir die unvergessliche Nacht noch einmal Revue passieren.
  Auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurück zu blicken, ist ein beruhigendes Gefühl. Die Zukunft in guten Händen zu wissen, gibt Sicherheit. 1922 gründete der Uhrmacher-Meister Herbert Mayer unser Unternehmen, das auch heute noch in Familienbesitz ist. Gerade in diesen Zeiten sind wir mit Recht stolz darauf, diese Tradition fortsetzen zu können. Die Brüder Bernhard und Christoph Sieber, die unser Unternehmen führen, haben sich seit Jahren als Spezialisten im eigenen Haus und weit darüber hinaus etabliert. Bernhard Sieber ist Experte auf dem Gebiet mechanischer Uhren. Seine Leidenschaft sind die großen Komplikationen, die ihn immer wieder aufs Neue begeistern. Christoph Sieber hat sich der faszinierenden Welt der Edelsteine verschrieben. Er ist geprüfter Fachmann für Edelsteine und Diamanten mit dem Abschluss des international renommierten Gemmological Institute of America. So ist die Qualität der in unseren Meister-Werkstätten verarbeiteten Edelsteine garantiert. Sowohl Bernhard als auch Christoph Sieber haben das gleiche ehrgeizige Ziel wie ihre Eltern und deren Vorfahren: Unseren Kunden das Beste zu geben, jetzt und in Zukunft. Quelle Anmerkung: Es wurde immer von einem Onkel Herbert gesprochen, der genaue Verwandtschaftsgrad ist mir nicht bekannt. Er war auch einmal in Oberzeiring zu Besuch. Ich war damals ein Kind und auf dem Bild kommt er mir bekannt vor. Mein Vater und seine Brüder Lois und Otto wurden zweimal nach Augsburg und nach München zum Oktoberfest eingeladen. "Die haben ihre Rasierpinsel auf dem Hut". Es war eine Bemerkung, bezüglich ihrer Gamsbärte, zu den beiden Jägern Otto und Lois, auf der Wies'n.
  Herbert Mayer ist mir auch mit der Marke Augusta als erfolgreicher Feuerzeug - Fabrikant in Erinnerung. Mit 15 Jahren habe ich, ohne mich zu erkennen geben, auf der Durchreise nach Hamburg mir das Juweliergeschäft in Augsburg einmal angesehen.


Günter
50er 20120630
 
Wer könnt den das auf dem Büdl sein?
Es ist der Günti lieb und klein.
 
Ganz blond und liab wie er woar,
kuman jetzt schon die grauen Hoar.
 
Drum zu diesem Zwecke,
ich euch alle "wecke".
 
Der Günter feiert seinen 50er,
da müssen natürlich alle her.
 
Familie, Verwandte,
Freunde und Bekannte.
 
Ihr alle seid geladen zum Fest,
das nichts zu wünschen übrig lässt.
 
Am 30.06.2012 soll es sein,
wir wollen feiern bei Bier und bei Wein.
 
Und wenn ihr auch noch hungrig seid,
steht ein gutes Essen bereit.
 
Bitte nehmt für das Geburtagskind alle die Zeit
und überhäuft es mit guter Laune, Spaß und Heiterkeit.
 
Marion Köck 2006 40er Aufnahme in den  40ziger Klub durch die Schwester Sonja 

BITTGEBET FÜR MARION

VORBETER
Liebes Geburtstagskind
Du Finanziererin des heutigen Tages
 Du Mittelpunkt des heutigen Tages
 Du geduldige Freundin
 Du Verbreiterin guter Laune
 Dass wir an diesem Fest teilhaben dürfen
 Das wir viel Durst haben
 Sollten wir zu viel trinken
 Für jeden ein Bier
 Dass wir heute kein Zahnweh bekommen
 Dass wir morgen kein Kopfweh haben
 Dass uns morgen  nichts im Magen liegt
 Sollten wir übermütig werden
 Sollten wir etwas laut werden
 Wir sind lauter vergnügte Leute
 Vor frühzeitigem Heimweh
 Sollten wir mal kräftig rülpsen
 Dass du gut ins Bett kommst
 Das wir gut nach Hause kommen
 Dass wir dein Fest gut überstehen
 Dass dir das Glück immer beistehen möge
 Dass dir das Geld niemals ausgehen möge
 Weil du allen Bedürftigen stets Speis und Trank gabst

ALLE
Wir grüßen dich
 Wir leiden mit dir
 Wir bewundern dich
 Wir lieben dich
 Wir freuen uns mir dir
 Wir danken dir
 Verzeih es uns
 Vergönn' es uns
 Oder ein paar mehr
 Das hoffen wir
 Verschone uns
 Verschone uns
 Verzeihe uns
 Nimm Oropax
 Alles Gute für und alle
 Bewahre uns
 Vergib uns
 Und vor allem nicht alleine
 Bitte für uns
 Wünschen wir uns
 Wünschen wir dir
 Hoffen wir für uns
 
Dafür danken wir dir Marion
Fritz Ehgartner 50 Jahre 20030616 der Mann von Sonja
Oft geht es schnell auf Gottes Erden, wenn falsche Fufz'ger echte werden,
wonach hat man bisher ständig gestrebt, was ist alles passiert, was hat man erlebt,
war ich und bin ich noch immer zufrieden und bleibt mir das Glück auch künftig beschieden?
Am 16.Juni, wenn es auch wundert, da bin ich dann ein halbes Jahrhundert,
beim Übergang, das sollt ihr wissen, da will ich von euch keinen vermissen.
  Am 14. Juni kommt bitte her, dann wird der Rutsch für mich nicht schwer. Ab 18 Uhr genaugenommen, da freu' ich mich auf euer Kommen. In der Garage fängt sodann die Fünfziger Fete nämlich an. Ich halt auf euch ganz große Stücke, so bitte ich, baut mir eine Brücke, begleitet mich beim ersten Schritt und feiert mit mir kräftig mit. Ich wünsch' mir für mein Fotobuch, ein Bild von euch und einen Spruch, damit ich auch in 50 Jahren noch weiß, wer meine Gäste waren.
  Seid kreativ und bringt Ideen, das Weitere wird sich ergeben, ob Sketch, ob Witz oder ein Spiel an Möglichkeiten gibt es viel. Und wenn ihr kommt, so sagt Bescheid, bis zum Termin ist ja noch Zeit, schon heute freut sich darauf sehr, Fritz, euer Neufünfziger.

O Loch! Das hier zum Himmel stinkt verschlösse dich ein Deckel fein,
Ich glaub' wenn das gelingt, könnt' es doch am End' viel besser sein.
Aufschrift und Zeichnung des Sommergastes Dr. Stelzl im ehemaligen steirischen Klosett.

ABSCHIED VON DER KRÄHE 1945 
  Steiermark: In tiefer Trauer und bei reger Anteilnahme fand die Beisetzung des Krah Hansi statt. Am 16.Juni 1945, unter Beteiligung einer großen Kinderschar, wurde an einem schönen Sommertag der Krah Hansi, vom Uhrmacher Mayer, zu Grabe gefahren. Als Organisator wirkte der selbst ernannte Pfarrer Walter Engele, Oberministrant war Sepperl Marchl, dieser fuhr auch das blumengeschmückte, grüne Leiterwagerl, auf dem der Verblichenen, in einer von Sefa gespendeten alten Schuhschachtel, lag. Der Trauerzug führte auf Umwegen vom Haus Marchl auf die Wiese unter der Wagenhütte, wo er an der Seite des Hundes Mentor 1 und der Katze Susi seine Ruhe fand.
  Krah Hansi hatte natürlich nur Freunde unter den Kindern, darum war die Trauer groß, Hansi war gescheit und kannte jeden. Er war auch frech und drang öfters bis ins Gastzimmer vor, seine Platzerln auf Wäsche, Werkzeug und Hackbock waren das Ärgernis der Erwachsenen! Die genaue Todesursache konnte nie festgestellt werden, aber Vermutungen über einen unnatürlichen Tod, durch Sefa oder Omami, verstummten nicht. Quelle: Gertrude Aichholzinger Quelle Meine Zeitung 13.09.00 für Josef Marchl zum Sechziger
SCHRIFTVERKEHR

20150408  "Hermine Ritter" Sehr geehrter Herr Mayer Bruno, zufällig bin ich auf Ihre Seite gestoßen und auf Namen meiner Verwandten: Peter Klingsbigl (Klingsbichl) verheiratet mit Juliane, war mein Onkel, der Franz Klingsbigl (Gamsbartbinder) war der Dritte von 5 Söhnen und drei Schwestern. Die jüngste Schwester Maria Diethart ist meine Mutter. Mein Vater ist der Wolfgang Kreditsch. Hermine Ritter.
S.g. Fr. Hermine Ritter, danke für Ihre Klingsbigl Nachricht, mit Peter  war ich oft zusammen er war zuletzt Wochenendfahrer von Wien und arbeitete auf Baustellen mit den damaligen Moar Jägern. Auch den Bartbinder Franz habe ich einmal mit meinem seligen Schwiegervater besucht. Er wohnte in der Nähe des ehemaligen Bruckenwirt in Pusterwald. Ihre Ergänzung habe ich unter Klingsbigl und Hermine Ritter eingebunden. Herzliche Grüße mit den besten Wünschen, vor allem aber Gesundheit.
 
20060911 Wann lebte der Klingsbichel Franz? klingsbichel.hubert@t-online.de im Gästebuch by Klingsbichel Hubert Antwort: Von den Klingsbichel - Söhnen Franz, Hans und Peter lebt nur mehr Peter - er ist mit Juliane, einer Moar im Gaschbach Tochter verheiratet. Franz war der Älteste und lebte in seinem Elternhaus in der Nähe vom ehemaligen Bruckenwirt im Mitterspiel. Er war der letzte Gamsbartbinder in Pusterwald. Aus diesem Anlass war ich einige Male dabei, als ihn mein seliger Schwiegervater, Georg Schweiger vulgo Moar im Gaschbach, aufsuchte. Viele Grüße.

20090228 Servus Bruno Die Seferl Steinberger ist gestern gestorben. Begräbnis ist morgen um 14.30 Uhr in Pöls. Falls du im Land bist. Hoffentlich bessert sich das Wetter bis dahin. Seit gestern in der Früh schneit es durchgehend, habe gerade einen halben Meter Schnee aus dem Hof geschaufelt. Gruß Arnold
2007 Einen schönen guten Abend, vielleicht interessiert Sie eine kleine Anmerkung. Maria.Stolz geborene Kreditsch, geb
oren am 6.12.1855 ist die Schwester von Johann Kreditsch, geboren am 8.5.1854. Dieser heiratete am 8.11.1890 in Frauenburg die Gertrud Steinwidder. Er arbeitete am Fürst Schwarzenberg'schen Sägewerk in Unzmarkt.
  Aus dieser Ehe entstammt meine Großmutter Klara. Diese heiratete den "Bacher Hansl" Johann Kreuzer, Sägewerker und Musikant. Mit dem Ertrag seiner Musikanten Tätigkeit kaufte er sich das vlg. Grabenbauer in Winden. Nach seinem Tod übernahm dieses Haus die Seferl Steinberger auf Leibrente. Sie ist die Tochter der Stolz Juli und damit eine Nichte der Frau des Uhrmachers Mayer. Womit sich der Kreis schließt. M.f.G. Dir. Arnold Kreditsch. PS. Sollte es nicht irgendwo einen Esperanto - sprechenden Herbert (?) Mayer geben? Geb
oren ca. 1953/54, Knabenseminarist.
20070223 S.g. Hr. Dir. Kreditsch, herzlichen Dank für Ihre wertvolle Mitteilung. Bei dem Esperanto - sprechenden Herbert Mayer, handelt es sich wahrscheinlich um den Sohn von Alois Mayer.1., den Bruder meines Vaters. Soviel mir bekannt ist, unterrichtet er in einem Gymnasium in Wien II - oder er ist bei der Nationalbibliothek. Herzliche Grüße Bruno Mayer 
 
2007 Servus Bruno, der Esperanto sprechende Herbert ist mein Bruder. Er wohnt in Wien und ist dort Leiter des Esperanto - Museum. Herbert besuchte einige Jahre das Knabenseminar in Graz, schloss aber das Gym. in Köflach ab. Mein jüngster Bruder Hermann ist ebenfalls in Wien und unterrichtet in einem Gymnasium. Liebe Grüße, Luis Mayer d.2.
  Anmerkung: Herausgabe in Braille - Schrift des Lehrbuches Deutsch - Esperanto von Mag. Herbert Mayer "Esperanto, eine Einführung in die moderne Umgangssprache". Dieses Lehrbuch wurde vom Bundes-Blindenerziehungsinstitut Wien in Braille gedruckt. Es umfasst 127 Seiten und kostet 10,-- Euro. Eine MC mit Sprachbeispielen wird mitgeliefert.
  Herausgabe eines Fortsetzung - Lehrbuches Deutsch - Esperanto in Braille-Schrift von Mag. Herbert Mayer "Esperanto-Lesebuch" mit Wort- und Grammatikerklärungen und Übungen. Es umfasst 149 Seiten und kostet ebenfalls nur 10,-- Euro. Der Preis für diese zwei Lehrbücher ist deshalb so niedrig, weil der Verfasser seine Zustimmung zum Druck unter der Bedingung erteilt hat, dass das Braille - Buch nicht mehr kosten darf als das Schwarzschriftbuch. Den Unterschiedsbetrag zu den vollen Druckkosten von 23,30 Euro für jedes Buch übernimmt die ALBE. Quelle

20070407 Lieber Bruno, ich bin bei einer Recherche zufällig auf deine Homepage gestoßen. Du hast da ja wirklich viel Material zusammengetragen, was mich sehr berührt hat. Vieles geht so klang- und sanglos in den Erebos hinab und niemand weiß, dass es jemals war. Mit deiner Tätigkeit verhinderst du das ein bisschen, und man kann da noch einiges erfahren, wenn man nostalgische Anwandlungen hat. Und die hat man mit zunehmendem Alter.
  Aber der Endzustand der Mehrzahl der Geschehnisse wird so sein, als ob sie niemals gewesen wären: Niemand wird mehr davon was wissen. Wie viel Leid und Freud, Hoffnungen und Enttäuschungen - einfach bedeutungslos! Weg! Verschwunden! Auch mit uns wird's so gehen. Deswegen hoffe ich, dass du das ganze Material auch ausgedruckt hast.  Denn sonst kann es sein, dass mit einem Knopfdruck einmal alles verschwindet. Es wünscht dir alles Liebe Herbert PS.: Wie jung bist du? Ich bin Jahrgang 53 (= Mitte voriges Jahrhundert). Herbert Mayer
20070407 Lieber Herbert, herzlichen Dank für Dein Schreiben, Deine Lobeshymne hast du wohl etwas zu hoch angesetzt, letzten Endes hat jeder gegen sich selbst eine Verpflichtung, der er Folge leisten soll. Es ist immer erleichternd, sich von allen Ballast frei zu schreiben und mit den heutigen Möglichkeiten ist es nicht mehr so schwierig.
  Ich kann mich erinnern, als Kind neigtest Du eher zum Botaniker, immerhin hast Du, nicht immer zur Freude Deiner Eltern, oft Kleinlebewesen zur Beobachtung nach Hause mitgenommen. Nun bist du ja, soviel mir bekannt ist, in der Sprachwissenschaft tätig. Für heute liebe Grüße und vielleicht bis bald in Oberzeiring
 
Georg und Maria Kreditsch aus Oberwölz 2004
  Sehr geehrter Herr Fichtenbauer, ich danke für Ihre interessante Nachricht und glaube, dass in meiner väterlichen Linie darin eine Verbindung besteht. Alrun.Fichtenbauer@blackbox.net schrieb: Sehr geehrter Herr Mayer,ich bin im Internet auf Ihre Ahnentafel gestoßen mit Ihren Vorfahren Georg und Maria Kreditsch aus Oberwölz. Unter meinen Vorfahren finden sich Vinzenz Kreditsch und seine Tochter Theresia Kreditsch, die 1840 in Oberwölz geheiratet hat. Lässt sich da eine Verbindung herstellen? Mit freundlichen Grüßen, Alrun Fichtenbauer.