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| KUNSTPEGASUS:Wimmer.Apollo.Literaturkreis÷÷SKIZZEN:Santa.Maria.Cesaree.Glockner.Golling.Grimming.Hochtor.Kalkspitz.Schießeck.Vik.Vesuv.Loretto |
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P
O L I T I K SATIRENSPIEGEL
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| BERICHT.TROJANI.2008
BREVIER GIPFELBUCH Hund.Bruno
ÖDSTEIN SEEFAHRT NEKROPOESIE |
-Kleiner Grimming
2007 † TONI >
Gedenkkreuzerrichtung ![]() -2007
GRIMMING > Field with
Rising Sun Vincent
van Gogh![]() Der Zweijahrtausend alte Segenswunsch der Römer, möge auch für dieses Werk gelten.
Fauna
Erwachen
Es singen, dichten und blasen Die Dachse, Biber und Hasen. Es reimen ohne zu ermatten, Die Mäuse und die Ratten. Der Hamster schreibt satirisch, Der Iltis wird gar lyrisch. Der Maulwurf reimet metrisch, Das Stinktier ist pathetisch. Die Krähe zupft die Leier, Der Rezitator ist der Geier. Der Gimpel wird zum Dichter, Die Elster quietscht im Trichter. Der Hirsch röhrt die Dithyrambe> Die Kuh wiegt sich die Wampe. Es grunzt die Sau ein Epigramm> Elegisch> kräht der Hahn. Der Kuckuck ruft und dirigiert, Der alte Specht er jubiliert. Der Adler reimt am Triolett>, Der Uhu schreibt an dem Sonett>. Die Biene summt, Der Brummbär brummt, Der Frosch paart sich in Wonnen - Im Lenz, im Lenz hab' ich's vernommen. 0505 ÷
Zeichen des Vergehens Silberfäden blitzen auf im Sonnenschein, Herbstlicher Windhauch läßt sie schweben; Ein Mückenschschwarm zieht darein, Im Wiesengrund noch emsig Leben. Keiner noch ahnt das Ende seiner Lust,
Weiß von der Spanne die ihm zugemessen, Hier Düfte reicher und freudevolle Brust, Nicht`s fehlt von dem, was er besessen. Das Obst mit dumpfen Schlag fällt ab, Bewahrt des Jahres Sonn´ und Süße, Die linden Tage tänzeln hin im Trab Und heben leicht auch unsre Füße. Im Vorwort der Werksammlung für den Freund > Die
Blätter
beginnen sich zu färben, die Schöpfung zeigt sich in voller
Pracht, in den Weingärten ist Lesezeit.-Der Sonne Lauf wird
kürzer, die Schatten der Nacht dehnen sich, ein Zeit zum Heimgang,
in die Ewigkeit und eine Einkehr in sich selbst. Was ewig bleibt ist
der Kreislauf in dem sich alles ändert ein ständiges Werden
und Vergehen und die Spanne dazwischen ist das Leben. Dankwanderung.Krippelberg
> S O N N E N A U F G
A N G ANFANG ENDE
Nimm dein Wohlgefallen jetzt zum Führer. Des Schöpfers Kraft, du hast sie wieder! Vom
Auge sank der salz’ge Quell
hernieder.
Hüben und
drüben hoch über dem
Trojani.
Nichts
kann den taugewasch’nen Wangen wehren,
Dass
trüb aufs neue sie durch Tränen
wurden.
Wende deinen Blick zu mir, ich bin doch Beatrix. Des Menschen Glück, du wußtest es nicht. Jetzt, haltest du’s wert den Berg zu ersteigen. So die Mutter stolz dem Sohn erscheint, So erschein’ ich dir nun heut’ als Sonn’. Antenoria (frei nach Dante) > ÷ Im ANSTIEG
Es blaßt der Tiefe
Einerlei
Vergessen des Alltags Hürde, Hier bin ich froh und frei Und spüre keine Bürde. Als Schleier schwebt der Quell Hinab zum Wiesengrunde, Es wird schon licht und hell Ich fühl‘ wie ich gesunde. > ÷
Schön ist`s, von ÄTNAS Haupt des Meeres Plan, Begrenzt mit grünen Eiland, und die Fabelauen Von Siziliens Gestaden und Strombolis Vulkan Beglänzt von Phöbus Morgenstrahlen zu schauen. >÷ Am BERG entschwinden alle Sorgen Beim ersten Sonnenstrahl am Morgen. >÷
Eos kommt hervor >÷ FRISCH auf! Kameraden Der Morgen ergraut. Kameraden frisch auf Die Berge hinauf, Der Tag wird vertraut Es fallen die Schwaden. >
Das Schiff im
Schwanken,
Tag und Nacht nicht ganz Versunken in Gedanken. >÷ Hol das LICHT von den Gipfeln Wenn Täler im Schatten wiegen, Wenn über Auen und Wipfeln Noch Nebelschleier liegen. >
÷
Sterne Geflunker im weiten Raum Doch immer bleibt die Zuversicht, Ein Schimmer und nur ein Traum? Nach Dunkelheit folgt einmal LICHT. > ÷ An einem MORGEN sonnenklar Da ist die Welt so wunderbar. >
÷ An einem MORGEN sternenklar Verheißend steigt ein Licht, Erstrahlend hebt der neue Tag Empor sein Angesicht. >
Schlummer der Nacht
Die Wimpern betaut Der Morgen graut Der Geist erwacht. Schlaf oder Traum? Es fallen Schatten Auf weiche Matten, Unbegrenzter Raum. Schöpfer Drang Sterne vergehen Neu zu entstehen Trauter Gesang. Es neigt sich kaum Anemonia die zarte, Den Tau vom Barte Schüttelt der Baum. Schlafes trunken Voller Lust Heben die Brust, Neue Funken. Ein alter Steig Felsen im Grauen, Lichter schauen. Durch`s Gezweig. Erwachen im Mai Sonnenstrahlen Silbernes Mahlen Einsam und frei. Die Gemse späht Wolkenlos himmelfrei, Stille und Jubelschrei, Die Sonne schwebt. ![]() ![]() ÷ O früher MORGEN des Beginnen, O Hauch der von den Küsten kommt. > ÷ MORGENSONNE, Waldesschatten, Grüner Rasen, blauer See, Felsenmauern, Blumenmatten, Gipfelglanz im gold´nen Schnee. >
÷
Bei dem Aufgang der SONNE, Ist niemand hinters Licht zu führen. >÷ Die SONNE blitzt mit hellem Schein Am Morgen friedlich in die Welt hinein. Mach es ebenso, sei heiter und froh. >
÷ Wenn die SONN’ am Himmel aufgeht Leuchten weithin ihre Strahlen Und durchbricht mit ihren Flammen Des jungen Morgens frost’gen Nebel. Gebor’ne Feuerpfeile Lohen auf am Gipfel, Flutender Berghang, Grünende Matten. Quellende Strähnen Geschwillt zu Kaskaden, Siberschleier schweben Dem Weiher entgegen. Luft’ger Farbenbrücke Bunter Regenbogen, Blitzendes Gefunkel In düsteren Wellen. Verwelkender Sternen
Glanz
Erwachende Dämmerung Weckende Erinnerung Göttliche Kraft Geschick Schimmern Morgenlicht Silberschwaden Sonnen Gesicht Unwiederbringlicher purpurner Kranz. Schwächer
wird der Sternenkranz,
In bunter erwachender Dämmerung, Stärker wird der purpurne Glanz, In weckender Kraft der Erinnerung. Der Tag kommt wieder, aber nie zurück, Hell und heller erstrahlet ein Licht, Geboren in Flammen für menschliches Glück, Entsteigt am Himmel der Sonne Gesicht. ÷ Die STERNE werden blind, Wenn der Tag beginnt. PROSA
SONNENAUFGANG ANFANG ENDE
Als die silbernen Morgenstrahlen erstmals auf die höchsten Gipfel
fielen, flammte noch einmal der erblassende Mond auf, mit dem freien
Auge war kurzzeitig die Mondlandschaft, mit den verschieden
großen Kratern, ganz deutlich zu erkennen.
>Unser stilles Entzücken bei Sonnenauf- und Untergängen, ist wie die Liebe zum Lebenspartner oder zu einem Kinde oder zur Kunst. Doch ist es nicht nur das Rätsel einer großen Schönheit, im Augenblick hört unsere Empfindung auf und verstummt. Unsere Gefühle verlieren sich in der Allmacht des göttlichen Geheimnisses, wie die Wellen des unergründlichen Meeres. Es war ein wundersames Erwachen nach einer Freinacht, die Gemsen lugten neugierig nach dem Wanderer in der Morgendämmerung. Nur Eingeweihten wird die Faszination eines morgendlichen, höher Strebens ein Begriff sein, ich war an einem Punkt angelangt, wo jede weitere Schilderung meines Empfindens, nur eine Verflachung im Vergleich mit dem Erlebten darstellen würde. Als ich die Gipfelebene erreichte entstieg die Sonne dem lohenden Rahmen des Horizontes, würzig dufteten die taufrischen Gräser und der Speik als ich gipfelwärts schritt. Einige lichte Wolken schwebten fast regungslos, sonn`durchleuchtet im Äther. Schon schmückte die Sonne die höchsten Häupter der Berge mit ihren zartroten Strahlen. Bis in`s Innerste war ergriffen, wer noch nie allein, einem inneren Ruf folgend, einen hohen Berg bestieg, dem ist die weihevolle Stimmung fremd, welche der Zauber schier weltentrückter Höhen erregt, mich erfaßte er ganz gewaltig. ![]() >
Das erste Frühlicht der Morgensonne begann auf den höchsten
Bergspitzen zu zittern, ein neuer Tag mit all seiner Bergschönheit
hatte begonnen. Schon frägt hie und da ein kleiner
gefiederter Frühaufsteher mit noch leisem zaghaften Ton bei den
Gefährten an, ob sie schon ausgeschlafen haben, dann ist wieder
alles still.So wie sich langsam die letzten Nebelschleier um den Gipfel des großen Ödsteins auflösten, so kamen mir damals alle meine Erlebnisse am Zauberberg Ödstein traumähnlich in den Sinn. Tief unten aus dem Tal meldet der frühe Haushahn das Erscheinen der ersten blassen Dämmerung. In der Farbe von Pfirsichblüten erscheinen die Schneematten auf den Gipfeln, es ist ein heiliges Geschehen, ein Geheimnis der Schöpfung. Ein Fanal umwogt die Eisdome mit leuchtenden Schauer. Der Sonnenwagen rollt aus den versinkenden nächtlichen Gründen über die lohenden Gipfeln. In der unterirdischen Fortsetzung der Schlucht in der Kleinen Ödstein Südwand, gibt es nach einem Überhang eine Felsenkanzel, von dort geht ein runder senkrechter Schacht nach oben weiter. Nach mehrmaligen, anstren-genden Besteigungs Versuchen schaffte ich es auf die Kanzelplattform zu gelangen. Je höher ich dann danach weiter stieg desto eigenartig wundersam wurde mir zumute, mit der voller Ausrüstung wagte ich es auch, nach der messerscharfen Schachtumkehrung, mich ins Ungewisse hinab ab zu seilen. Es eröffnete sich dabei eine unterirdische Zauberwelt und nach einer Steilstufe stand ich in einem Höhlenraum mit weißen Kalkblüten. Ein Platz zur Nachtruhe und ein Ort wie geschaffen für eine Gedenkstätte an den Dichter Anton Schubert, dessen Werk Einsame Stunden im Gesäuse Zauber mich auf den Ödstein geführt hat. Fast übergangslos wechselte ich in das Land der Träume, als ich wieder erwachte war meine Erinnerung mit einem ein unendlichen Traumbündel angereichert. Ermuntert kroch ich in das weiterführende Fuchsloch und kam an einer, gleich einem Wintergarten bewachsenen Wandnische der Südwand, ans Tageslicht. Ich erhob mich und dieser schöne Anblick prägte sich unauslöschlich in mir ein: Es waren die großen braunen Augen der unmittelbar vor mir stehenden Gemse, beide waren wir sehr überrascht und standen uns eine Zeit lang wie gelähmt Aug` im Aug` gegenüber. Das Tier verhoffte, es war wie die Fortsetzung einer meiner vielen nächtlichen Träume, im wechselvollen Licht des jungen Morgen fielen die ersten Sonnenstrahlen auf den unten gegenüberliegenden Gamsstein. Unter mir lagen, im Kar des Gamsstein Sattels, die haushohen Felsblöcke wie kleine Kieselsteine herum. Bald erreichte auch mich der wärmende Sonnenschein als Auftakt zu einem hoffnungsvollen, erwachenden Bergtag. >An jenen wonnigen, jungen Tage im Frühling, küßte mich die milde Mutter die Sonne, aus dem Schlummer. Allein mit dir meine Seele, - hoch oben am Gipfel! In den Tälern lag noch der Schatten der Nacht, manche träumten noch von ihrer kurzen Kindheit und von den fernen Bergen, ich erlebte nach einer Zeit voll holder Träume schon das Wunder der Schöpfung. >
Nach einer nächtlichen Reise, erlebte ich in der Nähe von Bad
Mitterndorf, ein wunderschönes Erwachen eines beginnenden Tages im
Frühling. Aus der dunklen Nacht tauchte langsam der Schatten des
Felsenriesen Grimming auf, dessen Umrisse immer mehr an Kontrast und
Farbe gewannen. In diesem Widerspiel bildeten sich silberne
Streiflichter am östlichen Horizont, die Frühlingsnacht wich
dem dämmernden Morgen, der auch von befiederten Waldsängern
begrüßt wurde.Es schimmerte und lohte nun als plötzlich das Tagesgestirn mit seinem Feuerrad das Haupt des Bergkönigs Mont Styria rosig färbte. Die Sonne durchbrach mit ihren ersten Strahlen den frostigen Nebel des jungen Morgens, flutete den Berghang vom Gipfel abwärts mit goldenen Licht und erhellte auch bald das Tal. Scheinbar verweilte sie auf einer Felsenkanzel, die sich in der Mitte der grünen Gemsen Gärten erhob, gleich einem Adlerhorst oder einem Latschenbock Gemsen- Standplatz. Hier ruhten sich die Strahlen der Mutter Sonne aus, glitten dann aber gemächlich abwärts, um auch die Niederungen ganz mit ihrer Schönheit zu erfüllen. ![]() >
HELIOS
spannt
am Schrein
den Wagen ein Erleichtert
erkannte ich bei
der Morgendämmerung eine Wetterwende zu Schönwetter. Noch
stand der Horizont im leichten Feuchtigkeitsdunst des abgezogenen Gewitters,
als der Sonnengott Helios die Pferde vor seinen Feuerwagen
spannte. Ein Schauspiel mit immer stärker werdender
Beleuchtung begann. Gespannt starrte ich auf einen Berg am
östlichen Horizont der wie ein gekentertes Boot aussah und dessen
Konturen sich immer schärfer abzeichneten. Rechts neben ihm hing
eine Nebelwand, links neben ihm in der Scharte lag ein Nebelschwaden,
hinter ihm erschien von vier goldumrandeten Silberwolken gezogen das
Feuerrad und hob sich dann langsam von der langen geraden Gipfelkante
des Berges ab, um frei schwebend seinen Tageslauf zu beginnen.Helios J.B.Zimermann 17.Jh Die Klarheit des werdenden Tages
überstrahlt, mit der schönsten MORGENRÖTE, die Schatten der Nacht des Entsetzen,
mit dem Schimmer seines Erwachens, dem strahlendem Schweben entgegen.
Es war still, nur das Rauschen der Salza klang wie leise Musik für
meine Ohren. Der Anmut der Mondnacht, das Glitzern der Sterne hatte
mich in eine erwartungvolle frohe Stimmung versetzt. Die geisterhafte
Silhouette des Grimmings ragte über mir in den zauberhaften
Nachthimmel.Auf der Felsenkanzel erwartete ich die Nachtablöse: Fahler Dämmerschein gefolgt von violetten Feenschimmer und blaugrauen Färbungen erschienen, Sterne zuckten auf und erloschen, es wechselte zu einer purpurnen Pracht transparent übermalt mit magischen Violett, im zarten Himmelsblau begann sich ein Feuerzauber anzukündigen und wie Feuer Geschoße trafen die ersten Strahlen den Berg der Berge. Sein weißes Haupt leuchtete in königlichem Purpur auf, plötzlich loderte es auf wie helles Feuer, der Berg brannte lichterloh. Über den Wäldern den Wiesen lag noch ein leichtes Dämmern, sie waren wie der Ennsboden noch umschattet von den kühlen Schwingen der Nacht. Auf dem Berg jedoch hatte das Leben bereits begonnen, die gefiederten Waldsänger waren schon munter um, mit melodischen Gezwitscher, den Tag zu begrüßen. Jeder Sonnenaufgang ist ein Wunder der Schöpfung, eine Farbensymphonie, eine Neugeburt im ewigen Planetenzyklus, doch dieses mal hatte mich das Erscheinen des Tagesgestirnes besonders ergriffen. So saß ich nun gedan-kenverloren bis auch mich das goldene Licht, der Neugeborenen, umfing. Noch in der sternenhellen Nacht verließ ich durch den unteren Kluft Ausgang die "Weiße Höhle" und querte schleunigst vom Schidepot zum Gamsstein - Sattel. Den neuen Tag wollte ich auf dem Gamsstein begrüßen. Ein klarer Wintermorgen umschwebte die heilige Bergstimmung, Sonnenschönheit umleuchtete, die nahen Höhen des Großen- und des Kleinen Ödsteins. Ihre Strahlen malten silberne Gebilde über die dämmrigen Schatten der Tiefe. Ich betrat das Felsenhaupt des Gamssteines, als die Sonne hell und blendend, dem rosig leuchtenden Horizonte entstieg und ihr Schein das schneebedeckte Bergland silbern färbte. Nach den drei Tagen in der Höhle, war es wohltuend sich von der Sonne wärmen zu lassen. Durch die Sonneneinstrahlung kam Bewegung in die Südwand, für den Beobachter von einem sicheren Standort, wie es bei mir der Fall war, bot sich durch die abgehenden Lawinen, ein einzigartiges Naturschauspiel. >
Die Morgenröte entzündet auf den Felsaltären Kerzen,
hoch in der Himmelsphäre erscheint eine mystische Glut. Sie
ergreift die höchsten Gipfel und steckt über die weißen
Klippen sich wälzend, das geheimnisvoll in flammenden Purpur
auflohende Eisgefilde in Brand. Violette Nebel
liegen in der Tiefe und veilchenblaue Dünste steigen auf, dort wo
sie in das himmlische Feuer quellen, verwandeln sie sich, die
Gipfelkette umbrauend, zu glühenden Dämpfen. Der Himmel
färbt sich im dämmernden Widerschein.Wie Fanale flammen die Zinnen, die Gluten erblassen, plötzlich schießen goldene Pfeile auf den unbekannten Felsenberg. Die lauschende Seele vernimmt in dieser Feierstunde das Brausen der Schöpfung. Noch ist die Sonne dem Auge verborgen, aber ihr flutendes Gold umfängt das Süßleiteck und die Sauofenspitze und läßt sie im Morgenrot erstrahlen. Rosenblätter - Wolken überziehen den gesamten Horizont, dann erscheinen Feuerstreifen und das Rund des königlichen Tages Gestirnes entsteigt mit einer silbernen Wolkenkrone dem Horizont. >
Es war ein prächtiger Morgen, würzig dufteten die taufrischen
Gräser und Latschen, nur einige silberne Wölkchen schwebten
fast regungslos im purpurnen Äther, durchleuchtet von der Sonne,
die die höchsten Berghäupter und Berghänge golden
überzog, hie und da, - wärmte auch mich schon manch goldener
Strahl. Ahnungsvolle Vorfreude! Von schönen Stunden des guten
Gelingens, durchbebten mich und erfüllte mein Innerstes mit
jubelnder Freude.
>
Viele nächtliche Aufstiege haben mich, im
Verlaufe der Jahrzehnte, auf Berges Höhen gebracht. Ich machte sie
gerne, denn sie haben meine Wanderungen in den mir unersetzlich
gewordenen Gebirge verlängert. Manchmal habe ich auch lange
Talwanderungen unternommen um einsamen Erhebungen näher zu kommen,
aber nie empfand ich als Einzelgänger eine Spur von Langeweile.Das Rauschen eines Baches oder des dunklen Waldes, in der nächtlichen Stille melodisch klingend, bald mit sanften, bald mit machtvolleren Tönen begleitete mich. Im Sternenschein oder bei dem hinter den Wolken hervorkommenden gleißenden Mondlicht, von den Hängen kam ein versonnenes Flüstern und Murmeln des Quellwassers, da fühlte ich mich nie allein. Oft war es aber auch das gleichförmige Schallen eines ausklingenden Regens im Nebel verhangenen Talboden mit dem Brausen der angeschwollenen Sturzbäche. Gerade diese langen Talwege und Aufstiege vermitteln ein tieferes Naturerlebnis den sie führen zu stillen Bergschönheiten. Es ergibt nichts Ergreifendes als das Ende einer Nacht und die Geburt eines Tages am Gipfel eines Berges, von den ersten Anzeichen bis zur Vollendung, mitzuerleben. Es ist ein Zauberereignis der vielfältig, in allen ihren Erscheinungen, wandlungsfähigen Schöpfung. Am verwitterten alten Holzkreuz, auf taufrischer Höhe treffen die ersten Strahlenpfeile das an die Nacht gewöhnte Auge. Wenn dann die Sonne der lohenden Silhouette des fernen Horizontes entsteigt, fühlt man die Einzigartigkeit eines jeden Tages im Leben eines Menschen. Ein wunderhaftes Erlebnis: Der Licht- und Schattenkontrast, die bizarren Felsspitzen, die Zinnen und Schluchten. Das Herz der Schladminger Tauern mit einer Unzahl von großen und kleinen, höher und tiefer eingebetteten Bergseen. Götter haben hier, aus Trauer weil sie diesen Kessel den unwürdigen Menschen überlassen hatten, Tränen verloren. >Nun bei Tageslicht war ich befreit von den nächtlichen Depressionen, die zu Atemsnot Erscheinungen in dem gänzlich zugezogenen Biwaksack, geführt hatten, doch die ungewöhnliche Nacht forderte ihr Attribut. In der Felsnische vor dem Biwak legte ich mich hin um von der nächtlichen Pein auszuruhen, der Schlaf blieb mir dabei jedoch versagt. Das einzigartige Schauspiel des Erwachens der Natur im Gebirge mit all seinen Reizen war voll im Gange. Die Bergdohlen aus der Vogelkolonie in der Zeche unter der Knappen Schmiede, die gleichfalls wie die Felsnische im Grimmingtor - Bogen ganzjährig von den Vögeln belegt ist, segelten schon geschäftig durch die Lüfte vor der Zinkwand und pickten neben mir Brotbrösel auf. Schon hoch am Horizont stehend kam die Sonne über der Zinkwand zum Vorschein und wärmte mich mit all ihrer Kraft, da habe ich plötzlich etwas vernommen. Ohne meine Augäpfel zu verdrehen, sah ich links von mir die kleine Maus, die mir die nächtliche Schreckensangst beschert hatte, auch sie genoß die wärmenden Sonnenstrahlen. Auch die Eigenartigkeit des Geräusches fand durch die abgenagten Riemen meines Kletterhelmes eine Erklärung. Beim Abnagen der Riemen durch die Maus, hat sich der Helm bewegt und dabei dieses eigenartige Geräusch verursacht. ![]() >
Gjergj Fishta schlägt die Laute, Weisen, Stimmen so vertraute, Lieder die nur Kindern klingen, Und die Seele ganz durchdringen. Und ein Sehnen und ein Hoffen Tief hinein ins Herz getroffen. Traute Stimme, traute Weise Auf zur rätselhaften Reise Gleich den Wolken weiterzieh'n Und die Tränen sie verglühn. Immer wieder dein gedenk ich, Habe doch des Lenzes Boten, Nie vernommen ohne dich. Nie hat einer Blume Wohlduft Ohne dich mich je erfreut Und das Wasser aus dem Eisquell, Niemals hat es mich gelabet Und selbst meine eig'nen Augen, Haben niemals freudig mir geleuchtet, Wenn du nicht dabei warst Anna. Öffne doch die lieben Augen, Du mein holdes Angesicht! Was ist dir denn widerfahren, Dass der schwere, schwarze Schatten Sich auf dich heut' niedersenkte? Anna, Anna kenn'st mich nicht, Siehst nicht mehr wer da ist? Wasch dich mit dem Quell Trojanis. Stürb ich doch doch in dieser Stunde, Mache doch ein Herzschlag, Meinem Leben rasch ein Ende. Auf die Alm der Sommerweiden, Weisst du noch, wenn dann melodisch Aus des Krummholz schatt'gen Hange, Seinen Sang süss - lieblich anhub Unser Freund der Sommervogel, So wie er nur weiss zu singen. Weisst du noch wie du musst laufen Mehr als einmal mir zu fangen Unser'n lieben Sommervogel, Unser kleines, armes Vöglein? Denn ich hat's mir eingebildet, Kleines Dummchen das vom Leben Noch nichts wusste - glaubte dass es Auch in meiner Hand würd singen. Konnt' ja damals noch nicht wissen: Dass gefangen und geknechtet Niemals jemand singen mag. Sing und lache so wie damals! Plaudern scherzen wir zusammen, So wie es auch einstens taten Auf der Alm der Sommerweiden. Sieh! Schon knospt und blüht es! Und die Bäche, sieh sie brausen, Denn der Schnee er schmilzt dahin. Wieder singt der Sommervogel, Wieder tönt Schalmei und Flöt, Glockenläuten Schellenklingen Klinget fern und klinget nah. Wieder singen Hirt und Hirtin Fröhlich ihre Lockgesänge! Und wir beide schlendern wieder, Hand in Hand so friedlich hin, Schreiten von der Quell zu Quelle Um in ewig trauter Liebe, Uns auf uns'ren Berg zu laben Wie der Tau im Wiesengrund. Singen wie der Sommervogel Auf dem trauten Berg Trojani, In den Lüften in den Zweigen Anzustimmen alte Lieder. Längst vergess'ne alte Lieder. Singen wie die Sommervögel Oh du liebe weise Rose. Alpenrosen sie verblüh'n Alpenrausch ein Sommertraum, Bunte Blätter sie verwelken Herbstesfröste kehren ein. Und der Winter kommt in's Land, Strahlt im heit'ren Blau der Himmel, Weisser Glanz in Berg und Tal, Reingefegt vom schwarzen Schatten, Zieht die Sonne ihre Bahn. Und das Jahr neigt sich dem Ende. Müssten' niemals sehen meine Augen! Des Gespenstes schwarzer Schatten, Hat Dir dein Gesicht verhüllt, Hat dir deinen Mond verhängt, Hat dir deine Sonn' genommen, Hat der Augen Stern gelöscht. Griff der Wolf nach deinen Lämmern - War's nicht Absicht, war's nicht Gier - Reich zu werden durch die Beute, Denn der Wolf die arme Bestie Greift nur an entnervt vom Hunger, Wenn eingeschrumpft in Winteröde Ist sein Bauch flach wie ein Blatt, Hängt den Armen er am Rückgrat Sonst weiss er sich keinen Rat. Doch die Menschen die Verruchten, Sind der Raubtier allerärgsten Und je stärker sie sich fühlen, Desto öfter überfall'n sie Stets die Schwächsten ihrer Brüder Plündernd raubend sich bereichern, Sich noch feister anzumästen Ihren Säckel ihren Bauch. Anna , Anna lebe Anna! Konntest einstens noch nicht wissen, Dass der eigenen Lämmer viele - So wie diese Menschen werden. Haben gierig dich beraubt, Was dir einstmals hoch und heilig, Seh' sie treten es mit Füssen. Böse Menschen Gott erschlag sie Haben deinen Geist geschändet Haben deinen Geist zerstört, Hoch auf jenen Sonnenpasse, Können wir bei Almenrasten, Künftig dich niemehr noch rufen, Können nie mehr unsre Jauchzer Von der Bergeshöh hinsenden, Nach des Nachbarberges-Gipfel, Denn die Anna lebt nicht mehr. Bei der Wüste kargen Dünen, Auf den Bergen in den Lüften, Über Kare, über Schluchten, Auf den Gipfeln, auf den Spitzen - Fern von Hass und Gier Schwebt die Seele sanft dahin. Sitzt die Gute mit den Schwestern, Ein'gen Schwestern auf den Felsblock Mit den ander'n Trojanselfen, Und des Morgens erster Frühstrahl, Leuchtet auf in ihren Augen Als der Senn des Berg Trojani, Auf der Stirn als Zeichen Noch der Venus zarter Glanz, Tritt nun zur Geliebten hin. Und die Wellen ihrer Haare, sind gelösst auf ihren Rücken, Perlentau in ihren Augen, Wie der Schnee so weiss ihr Kleid, Ist vom Windesweh'n beim Fluge, Aufgebläht in schöne Falten. Golden glänzen die Sandalen. Und Ihr Mund hebt an zu sprechen: Hier in diesen elend Leben, Meine Augen sind geblendet, Von des Satans Schreckgespenst. Wo die Untat ist am schlimmsten, Trifft es nur der Ratte Schwanz. In des Rehes Haupt die Maden Und es wird zum Kümmerling, Sommervögel nicht mehr flattern, Tönt kein Pfiff mehr von den Gemsen, Johanniskäfer sind erloschen, Die Manaten, die Stigmanten Gift'ge Saat zu gift'gen Mist. Mög sie doch der Blitz erschlagen, Treff er sie aus heitren Himmel, Werfen ihre eig'nen Kinder Weg wie totgebor'ne Katzen. Was auch immer mag gescheh'n, Was auch immer mag sich wenden, Hier und dort zu aller Zeit Klage und verzagen nicht Ein neuer Tag bringt Licht." Heldin du! Du Adlermädchen! Schneller als der Klang der Stimme, Widerhallt es in den Wänden, Dringt alsbald auch schon die Kunde Von der Heldin des Trojani. "Sei nicht traurig weine nicht, Trockne mit dem Tuch die Tränen, Mit dem hellen Sonnenstrahl. Anna ist nicht tot mein Lieber! Solang du fühlen magst den Tau, Erscheint hintern Kamm der Berge Sonnenlicht auf grüner Au. Anna ist nicht tot mein Lieber! Anna ward dir heut geboren, Dir zum zweitenmal geboren". Bei den Kiefern Tannen Buchen! Bei der Felsenquellen Bächen! Bei dem Lied der Nachtigall! Bei der holden Jugendzeit! Bei des Sommers frohen Tagen! Bei den letzten Abendrot! Bei dem heil'gen Beg Trojani! Kann nur einen Eid mehr schwören: "Auf Erden und in der Ewigkeit Kampf den Frevlernl alle Zeit". Mög den Lenz ich nie mehr schauen, Mög das Leben sich beenden, Liess ich ungehindert sie gewähren Dieser Hydra falsche Brut. Denn hoch droben im Gefelse, Auf den urgewachs'nen Brocken Wo der Donner Blitze zucken, Zu durchbohren kühn den Himmel. Brüten doch auf diesen Felsen Aus die Aare ihre Jungen, Suchen sich dort auch die Gemsen Immer wieder sel'gen Schlaf. Doch jetzt sieh! Mit lauten Tosen, Losgerissen von der Höh' Über Karre und Geröll, Wenn der Erde beben furchtbar, Dann erzittern laset den Boden Und der Felsblock von der Höhe Giessbachschluchten überspringend, Alles was er trifft entwurzelnd, Alles was er trifft zerschmetternd, Polternd laut am Felsgestade, Um für immer einzutauchen, In der Salzflut tiefen Gruft. Weisser Schaum wallt auf und Brandung - Als er kollert in die Tiefe. Liebe Anna bleib mir gnädig, Bleib mir gnädig stets gewogen Wie die Zâna vom Visitor. Mög' den Ewigen ich auch schauen, Auf der Laute unsrer's Hochlands, Auf der Laute Gjergj Fishtas, Auf den Wolken weiter zieh'n. So.2005.12.11 ÷ FREI aber doch verwurzelt wie ein Baum, Brüderlich
wie ein Wald ist
unser
Sehnen.
÷Im Herzen die Sonne, Und FREI wie der Wind, Das Leben ist schön, Wo immer wir sind. >÷ Der Friede ist der FREIHEIT Sieg Nur Unfähige flüchten in Gewalt, Zerstörung, Verlierer bringt ein Krieg Tod, Schrecken in Satans Gestalt. >÷ Es gibt Drei gute Dinge, Drei nun mehr Wege, Aber nur eine FREIHEIT. ÷
Im Herzen die FREIHEIT Die Täler voll Wolken Die Berge voll Licht, Im Herzen die Freiheit Mehr brauche ich nicht. Die springenden Bäche Der ruhende See, Die Einkehr der Stille Der ewige Schnee. Augen zum Schauen, Berauschender Duft, Füße zum gehen, Würzige Luft. Die bezaubernde Stätte, Umgibt Einsamkeit Demut, Besinnung,. Verklungenes Leid. ÷
Heil dir Steirerland! Mit Bergen groß und hehr. Heil dir FREIHEIT edles Band! Sorgsam gehüteter Solitär. >
÷ FREIHEIT ist nicht wenn man tun kann was man will, Sondern wenn man nicht tun muß was man nicht will. ÷ Nur wer die FREIHEIT kennt, versteht Wie der Herr uns damit beglückte. Nimm meinen Kummer mit altes Jahr Damit ich frei das neue Jahr beginne. ![]() >
÷ Von Einsamkeit umgeben die FREIHEIT erleben. >÷ Kleine Träume Weites Land, FREIE Räume Mit Verstand. GLAUBE
LYRIK ANFANG ENDE
÷
ANNA Patronin der Mütter Die Mutter Anna hält schützend die Hand Über Menschen in Not, im ganzen Land. >÷ ELEMENTE
ERDE
Anderen Freude zu bereiten, Ein Heim auf festem Grund, Ist das Schönste aller Zeiten, Hier auf unserem Erdenrund. WASSER In's Wasser fällt ein Stein, Ganz ungewollt und leise, Ist er auch noch so klein, Zieht er doch große Kreise. FEUER
LUFT
Ein Funke kaum zu sehen, Entfachtet doch die Flammen, Doch die im Dunkeln stehen, Führt der Schein zusammen. Kein Flügelschlag, kein Blütenduft, Wenn Winde nicht mehr wehen, Verströmt
des Odems
Luft,
Es ist um uns geschehen.![]() >÷ Gestraft schon auf Erden, Sollen FREVLER werden. ![]() >÷ O Herr! Gib mir die GEDULD, Aber gib sie mir sofort! ÷ GIPFELKREUZE stehen, An sonnigen- Und an trüben Tagen Für alle die vorüber gehen, Für alle die um Hilfe flehen Mit ihrer Not, mit ihren Klagen. ÷ GLAUBE An das Gute, An den Glauben, An unseren Weg. >
÷ Wege führen auf- und über die Berge, Einer führt über sich selbst zu GOTT. >÷ GOTT in der Höhe, preisen und ehren, Die Menschen zu Frieden bekehren. >
÷ GOTT liebt den, der empfindet Was Wenige begreifen können: Die Schönheit der Schöpfung. >
÷ Es gibt viele GÖTTER, Es gibt viele Götzen. ![]() >
KUNSTPEGASUS SKIZZEN ANFANG
S
G H W![]() PICASA: Hochtor Blick Ödstein, Grimming,
Trojani
> Lungauer.Kalkspitze >DachsteinblickSchießeck Vikblick-Sogne Fjord 19810721 > Etna St.Loretto > L S V E S![]() KUNSTPEGASUS
ANFANG
ENDE
Der Mensch als Werk Hat taube Schichten, Ohne Augenmerk Gibt es kein DICHTEN. >÷ Viele Lichter - Viele Schatten, Viele DICHTER- Viele Primaten. ÷ DRANG In unendlicher
Meeresweite
Wenn sich die Sonne neigte, Die gold`nen Funken verbleiben Ein paar Worte schreiben. >
÷ Goldes wert ist wer die Schöpfung hütet, Lobes wert ist wer GEISTESFUNKEN brütet. >
÷ Wenige Worte oder auch Schweigen Können GEWALTIGES beschreiben. ÷ Was mich durchdrungen In einer GIPFELNACHT,
Hab
ich gleich gesungen
Und lang nicht bedacht. >÷
Beugt
ein Geschick
Dein
mutiges
Wagen
Trübt
deinen BlickIn finsteren Tagen, Ein BUCH hilft weiter Als treuer Begleiter. ÷ Leise, leise, sanfte WEISEN Alles Laute will beweisen, Alles Leise will versöhnen Mit Gutem und Schönem. >÷ Immer gerecht und gut an allen Orten Ist Gedankenfreiheit in allen WORTEN. >
÷
Zukunft,
Vergangenheit,
ErinnerungWas freut oder bedrückt, Sei in WORTE ausgedrückt. ÷ Was uns berührt, bewegt, was wir fühlen, ÷ Was sich ewig und überall gut erweist Sind verbundene WORTE aus freien Geist. ÷ ZWEIFEL Grenzen im Zwielicht der Dämmerung. Entwirret sich der Nebel - Reigen? Welche Gedanken werden sich zeigen? Emporzüngelnd zu schöpferischer Glut Zweifel Ungewißheit und Wankelmut. >÷ Wandle
meine BAHNEN
Lerch‘ und Drossel singt, Stilles Wissen trautes Ahnen Frohen Mutes und beschwingt. >÷ BERGESQUELLEN wandern, Kehren nie zurück Zum Ursprungs Glück. Brausen hin im Lauf Zum Strome geschwillt Und im Meeresschoß gestillt. >÷ Zum GELEIT Glücklich im Reich der Natur,
Viel Zeit und ohne ein Ziel, Lustig sein rund um die Uhr - Wandern wo man auch will. >
÷ Laß den MUT nicht sinken Laß den Mut nicht sinken Auch wenn der Himmel grau, Zwischen dunklen Wolken Wird es wieder einmal blau. Es dreht sich die Welt Um des Menschen Geschick, Es wechselt die Freude, Es wechselt das Glück. Wenn es dir schlecht geht Verlier’ nicht den Mut, Es wechselt ja wieder Und alles wird wieder gut. Winkt ein Mädchen verweile, Lächelt ihr Blick so halte an, Kein Wanderer hat solche Eile, Dass er nicht ausrasten kann. >÷ SCHEIDEWEG Bösenstein Bergsee`s Reinheit Gold`ner Schein Nacht Tag Einheit. Kurz verweilen In der Pracht, Abwärts eilen Dunkle Nacht. >÷ WECHSEL Es wechselt alles Es wechselt das Glück, Im Falle des Falles Kommt es zurück. Es wechselt alles Der Tag und die Nacht, Im Falle des Falles Heute Schein Morgen Pracht. Es wechselt alles Der Herbst und der Winter, In Falle des Falles Entstehen die Kinder. Es wechselt alles Von der Geburt bis zum Tod, Im Falle des Falles Von der Freude zur Not. Im Falle des Falles In Liebe über alles. 0308 Kluger Rat,
Glück gibt Glück hat, Wer liebt. > ÷ Unterwegs winkt das GLÜCK Und nicht am Ende, Dann ist es zu spät. ÷ Trage bei zum GLÜCK, Verschenkte Liebe Wirkt zurück. >÷ GLÜCKLICH ist, Der Idealist. ![]() >÷ GLÜCKLICHE zaudern nicht Glücklich sein ist Zuversicht. ÷ Man kann sich alles kaufen Nur LIEBE und Verstand nicht. >Wenn LIEBE das Höchste im Leben ist, Dann sieh dich um auf den Bergen. Gipfel weisen zum Himmel, Von irdischer zu himmlische Liebe. >
÷ LIEBE Eine
Zeit die niemals vergeht?
Die Sonne die nie untergeht? Das Rad das nie sich dreht? Ein Blatt im Winde verweht? |