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2011
Bergsee Staatsbudget
08 Einladung
F. Schubert B. Mayer 1985
07 Aufsteirer Kitsch
06 2010
Wenn
Reimatikum [Anna
Freiheitsheldin1 Adlermädchen2] 11 Lebenssinn Frage stellen 09 2009 Geld
Sentenz
Tod Boden
Säufer
Auch
immer 06 Lebenstraum 03 2008 Bericht
Trojani 09 Glück
Leben Wechsel 08
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SATIR BEGRÜSSUNG
PROSA
| BERICHT TROJANI BREVIER GIPFELBUCH Hund Bruno ÖDSTEIN SEEFAHRT NEKROPOESIE |
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FRÜHLING
Fauna
ERWACHEN
Es singen, dichten und blasen Die Dachse, Biber und Hasen. Es reimen ohne zu ermatten, Die Mäuse und die Ratten. Der Hamster schreibt satirisch, Der Iltis wird gar lyrisch. Der Maulwurf reimt metrisch, Das Stinktier ist pathetisch. Die Krähe zupft die Leier, Der Rezitator ist der Geier. Der Gimpel wird zum Dichter, Die Elster quietscht im Trichter. Der
Hirsch röhrt die
Dithyrambe>
Die Kuh wiegt sich die Wampe. Es grunzt die Sau ein Epigramm> Elegisch> kräht der Hahn. Der
Kuckuck ruft und
dirigiert,
Der alte Specht er jubiliert. Der Adler reimt am Triolett>, Der Uhu schreibt an dem Sonett>. Die Biene summt, Der Brummbär brummt, Der Frosch paart sich in Wonnen - Im Lenz, im Lenz hab' ich's vernommen. 200505 Tausend KEIME
Viel
Tausend Keime springen
Und
jede Knospe spricht,
Wenn
früh die Vögel
singen
Beim ersten Morgenlicht. Und in dem Herz verborgen Ein Lied im Schlummer lag, Geweckt vom Frühling Morgen
Die Blätter
beginnen sich zu
färben, die
Schöpfung zeigt sich in
voller Pracht, in den
Weingärten ist
Lesezeit. – Der Sonne Lauf
wird kürzer, die
Schatten der Nacht dehnen
sich, ein Zeit zum Heimgang,
in die Ewigkeit und eine
Einkehr in sich selbst. Was
ewig bleibt ist der
Kreislauf in dem sich alles
ändert ein
ständiges Werden und
Vergehen und die Spanne
dazwischen ist das Leben. Dankwanderung Krippelberg
>Zeichen des VERGEHENS
Silberfäden blitzen auf im Sonnenschein, Herbstlicher Windhauch lässt sie schweben; Ein Mückenschwarm zieht darein, Im Wiesengrund noch emsig Leben. Keiner noch ahnt das
Ende seiner Lust,
Weiß von der Spanne die ihm zugemessen, Hier Düfte reicher und freudevolle Brust, Nicht`s fehlt von dem, was er besessen. Das Obst mit dumpfen Schlag fällt ab, Bewahrt des Jahres Sonn´ und Süße, Die linden Tage tänzeln hin im Trab Und heben leicht auch unsre Füße. Im ANSTIEG
Es blasst
der Tiefe Einerlei
Vergessen des Alltags Hürde, Hier bin ich froh und frei Und spüre keine Bürde. Schön ist`s, von ÄTNAS Haupt des Meeres Plan, Begrenzt mit grünen Eiland, und die Fabelauen Von Siziliens Gestaden und Strombolis Vulkan Beglänzt von Phöbus Morgenstrahlen zu schauen. >Am BERG entschwinden alle Sorgen Beim ersten Sonnenstrahl am Morgen. >EOS kommt hervor >FRISCH auf! Kameraden Der Morgen ergraut. Kameraden frisch auf Die Berge hinauf, Der Tag wird vertraut Es fallen die Schwaden. >Das Schiff im Schwanken,
Tag und Nacht nicht ganz Versunken in Gedanken. >Hol das LICHT von den Gipfeln Wenn Täler im Schatten wiegen, Wenn über Auen und Wipfeln Noch Nebelschleier liegen. > Schlummer
der Nacht
Die Wimpern betaut Der Morgen graut Der Geist erwacht. Schlaf oder Traum? Es fallen Schatten Auf weiche Matten, Unbegrenzter Raum. Schöpfer Drang Sterne vergehen Neu zu entstehen Trauter Gesang. Es neigt sich kaum Anemonia die zarte, Den Tau vom Barte Schüttelt der Baum. Schlafes trunken Voller Lust Heben die Brust, Neue Funken. Ein alter
Steig
Felsen im Grauen, Lichter schauen. Durch`s Gezweig. Erwachen im Mai Sonnenstrahlen Silbernes Mahlen Einsam und frei. Die Gämse späht Wolkenlos himmelfrei, Stille und Jubelschrei, Die Sonne schwebt. ![]() ![]() O früher MORGEN des Beginnen, O Hauch der von den Küsten kommt. >MORGENSONNE, Waldesschatten, Grüner Rasen, blauer See, Felsenmauern, Blumenmatten, Gipfelglanz im gold´nen Schnee. >Gebor’ne Feuerpfeile Lohen auf am Gipfel, Flutender Berghang, Grünende Matten. Quellende Strähnen Geschwillt zu Kaskaden, Siberschleier schweben Dem Weiher entgegen. Luft’ger Farbenbrücke Bunter Regenbogen, Blitzendes Gefunkel In düsteren Wellen. Verwelkender Sternen Glanz
Erwachende Dämmerung Weckende Erinnerung Göttliche Kraft Geschick Schimmern Morgenlicht Silberschwaden Sonnen Gesicht Unwiederbringlicher purpurner Kranz. Schwächer wird der
Sternenkranz,
In bunter erwachender Dämmerung, Stärker wird der purpurne Glanz, In weckender Kraft der Erinnerung. Der Tag kommt wieder, aber nie zurück, Hell und heller erstrahlet ein Licht, Geboren in Flammen für menschliches Glück, Entsteigt am Himmel der Sonne Gesicht. Die STERNE werden blind, Wenn der Tag beginnt. >Unser stilles Entzücken bei Sonnenauf- und Untergängen, ist wie die Liebe zum Lebenspartner oder zu einem Kind oder zur Kunst. Doch ist es nicht nur das Rätsel einer großen Schönheit, im Augenblick hört unsere Empfindung auf und verstummt. Unsere Gefühle verlieren sich in der Allmacht des göttlichen Geheimnisses, wie die Wellen des unergründlichen Meeres. Es war ein wundersames Erwachen nach einer Freinacht, die Gämsen lugten neugierig nach dem Wanderer in der Morgendämmerung. Nur Eingeweihten wird die Faszination eines morgendlichen, höher Strebens ein Begriff sein, ich war an einem Punkt angelangt, wo jede weitere Schilderung meines Empfindens, nur eine Verflachung im Vergleich mit dem Erlebten darstellen würde. Als ich die Gipfelebene erreichte entstieg die Sonne dem lohenden Rahmen des Horizontes, würzig dufteten die taufrischen Gräser und der Speik als ich gipfelwärts schritt. Einige lichte Wolken schwebten fast regungslos, von der Sonne durchleuchtet im Äther. Schon schmückte die Sonne die höchsten Häupter der Berge mit ihren zartroten Strahlen. Bis in`s Innerste war ergriffen, wer noch nie allein, einem inneren Ruf folgend, einen hohen Berg bestieg, dem ist die weihevolle Stimmung fremd, welche der Zauber schier weltentrückter Höhen erregt, mich erfasste er ganz gewaltig. ![]() >
Das erste
Frühlicht der Morgensonne begann auf
den höchsten Bergspitzen zu zittern,
ein neuer Tag mit all seiner
Bergschönheit hatte begonnen.
Schon fragt hie und da ein kleiner
gefiederter Frühaufsteher mit noch
leisem zaghaften Ton bei den Gefährten
an, ob sie schon ausgeschlafen haben, dann
ist wieder alles still.So wie sich langsam die letzten Nebelschleier um den Gipfel des großen Ödsteins auflösten, so kamen mir damals alle meine Erlebnisse am Zauberberg Ödstein traumähnlich in den Sinn. Tief unten aus dem Tal meldet der frühe Haushahn das Erscheinen der ersten blassen Dämmerung. In der Farbe von Pfirsichblüten erscheinen die Schneematten auf den Gipfeln, es ist ein heiliges Geschehen, ein Geheimnis der Schöpfung. Ein Fanal umwogt die Eisdome mit leuchtenden Schauer. Der Sonnenwagen rollt aus den versinkenden nächtlichen Gründen über die lohenden Gipfeln. >
In der
unterirdischen Fortsetzung der Schlucht in
der Kleinen Ödstein Südwand,
gibt es nach einem Überhang eine
Felsenkanzel, von dort geht ein runder
senkrechter Schacht nach oben weiter. Nach
mehrmaligen, anstrengenden Besteigungs
Versuchen schaffte ich es auf die Kanzel
Plattform zu gelangen. Je höher ich
dann danach weiter stieg desto eigenartig
wundersam wurde mir zumute, mit der voller
Ausrüstung wagte ich es auch, nach
der messerscharfen Schacht Umkehrung, mich
ins Ungewisse hinab ab zu seilen. Es
eröffnete sich dabei eine
unterirdische Zauberwelt und nach einer
Steilstufe stand ich in einem
Höhlenraum mit weißen
Kalkblüten.Ein Platz zur Nachtruhe und ein Ort wie geschaffen für eine Gedenkstätte an den Dichter Anton Schubert, dessen Werk Einsame Stunden im Gesäuse Zauber mich auf den Ödstein geführt hat. Fast übergangslos wechselte ich in das Land der Träume, als ich wieder erwachte war meine Erinnerung mit einem ein unendlichen Traumbündel angereichert. Ermuntert kroch ich in das weiterführende Fuchsloch und kam an einer, gleich einem Wintergarten bewachsenen Wandnische der Südwand, ans Tageslicht. Ich erhob mich und dieser schöne Anblick prägte sich unauslöschlich in mir ein: Es waren die großen braunen Augen der unmittelbar vor mir stehenden Gämse, beide waren wir sehr überrascht und standen uns eine Zeit lang wie gelähmt Aug` im Aug` gegenüber. Das Tier verhoffte, es war wie die Fortsetzung einer meiner vielen nächtlichen Träume, im wechselvollen Licht des jungen Morgen fielen die ersten Sonnenstrahlen auf den unten gegenüberliegenden Gamsstein. Unter mir lagen, im Kar des Gamsstein Sattels, die haushohen Felsblöcke wie kleine Kieselsteine herum. Bald erreichte auch mich der wärmende Sonnenschein als Auftakt zu einem hoffnungsvollen, erwachenden Bergtag. >An jenen wonnigen, jungen Tage im Frühling, küsste mich die milde Mutter die Sonne, aus dem Schlummer. Allein mit dir meine Seele, - hoch oben am Gipfel! In den Tälern lag noch der Schatten der Nacht, manche träumten noch von ihrer kurzen Kindheit und von den fernen Bergen, ich erlebte nach einer Zeit voll holder Träume schon das Wunder der Schöpfung. >
Nach einer
nächtlichen Reise, erlebte ich in der
Nähe von Bad Mitterndorf, ein
wunderschönes Erwachen eines
beginnenden Tages im Frühling. Aus der
dunklen Nacht tauchte langsam der Schatten
des Felsenriesen Grimming auf, dessen
Umrisse immer mehr an Kontrast und Farbe
gewannen. In diesem Widerspiel bildeten sich
silberne Streiflichter am östlichen
Horizont, die Frühlingsnacht wich dem
dämmernden Morgen, der auch von
befiederten Waldsängern
begrüßt wurde.Es schimmerte und lohte nun als plötzlich das Tagesgestirn mit seinem Feuerrad das Haupt des Bergkönigs Mont Styria rosig färbte. Die Sonne durchbrach mit ihren ersten Strahlen den frostigen Nebel des jungen Morgens, flutete den Berghang vom Gipfel abwärts mit goldenen Licht und erhellte auch bald das Tal. Scheinbar verweilte sie auf einer Felsenkanzel, die sich in der Mitte der grünen Gämsen Gärten erhob, gleich einem Adlerhorst oder einem Latschenbock Gämsen - Standplatz. Hier ruhten sich die Strahlen der Mutter Sonne aus, glitten dann aber gemächlich abwärts, um auch die Niederungen ganz mit ihrer Schönheit zu erfüllen. ![]() >
>
Erleichtert
erkannte ich bei der Morgendämmerung
eine Wetterwende zu Schönwetter. Noch
stand der Horizont im leichten
Feuchtigkeitsdunst des abgezogenen Gewitters, als der
Sonnengott Helios die Pferde vor seinen
Feuerwagen spannte. Ein Schauspiel mit
immer stärker werdender Beleuchtung
begann. Gespannt starrte ich auf einen
Berg am östlichen Horizont der wie
ein gekentertes Boot aussah und dessen
Konturen sich immer schärfer
abzeichneten. Rechts neben ihm hing eine
Nebelwand, links neben ihm in der Scharte
lag ein Nebelschwaden, hinter ihm erschien
von vier goldumrandeten Silberwolken
gezogen das Feuerrad und hob sich dann
langsam von der langen geraden Gipfelkante
des Berges ab, um frei schwebend seinen
Tageslauf zu beginnen.
Helios J.B.Zimermann 17.Jh Die
Klarheit des werdenden Tages
überstrahlt, mit der schönsten
MORGENRÖTE die
Schatten der Nacht des Entsetzen, mit
dem Schimmer seines Erwachens dem
strahlendem Schweben entgegen.
Es war still,
nur das Rauschen der Salza klang wie leise
Musik für meine Ohren. Der Anmut der
Mondnacht, das Glitzern der Sterne hatte
mich in eine erwartungsvolle frohe Stimmung
versetzt. Die geisterhafte Silhouette des
Grimmings ragte über mir in den
zauberhaften Nachthimmel.Auf der Felsenkanzel erwartete ich die Nachtablöse: Fahler Dämmerschein gefolgt von violetten Feenschimmer und blaugrauen Färbungen erschienen, Sterne zuckten auf und erloschen, es wechselte zu einer purpurnen Pracht transparent übermalt mit magischen Violett, im zarten Himmelsblau begann sich ein Feuerzauber anzukündigen und wie Feuer Geschoße trafen die ersten Strahlen den Berg der Berge. Sein weißes Haupt leuchtete in königlichem Purpur auf, plötzlich loderte es auf wie helles Feuer, der Berg brannte lichterloh. Über den Wäldern den Wiesen lag noch ein leichtes Dämmern, sie waren wie der Ennsboden noch umschattet von den kühlen Schwingen der Nacht. Auf dem Berg jedoch hatte das Leben bereits begonnen, die gefiederten Waldsänger waren schon munter um, mit melodischen Gezwitscher, den Tag zu begrüßen. Jeder Sonnenaufgang ist ein Wunder der Schöpfung, eine Farbensymphonie, eine Neugeburt im ewigen Planetenzyklus, doch dieses mal hatte mich das Erscheinen des Tagesgestirnes besonders ergriffen. So saß ich nun gedankenverloren bis auch mich das goldene Licht, der Neugeborenen, umfing. Noch in der sternenhellen Nacht verließ ich durch den unteren Kluft Ausgang die "Weiße Höhle" und querte schleunigst vom Schidepot zum Gamsstein - Sattel. Den neuen Tag wollte ich auf dem Gamsstein begrüßen. Ein klarer Wintermorgen umschwebte die heilige Bergstimmung, Sonnenschönheit umleuchtete, die nahen Höhen des Großen - und des Kleinen Ödsteins. Ihre Strahlen malten silberne Gebilde über die dämmrigen Schatten der Tiefe. Ich betrat das Felsenhaupt des Gamssteines, als die Sonne hell und blendend, dem rosig leuchtenden Horizonte entstieg und ihr Schein das schneebedeckte Bergland silbern färbte. Nach den drei Tagen in der Höhle, war es wohltuend sich von der Sonne wärmen zu lassen. Durch die Sonneneinstrahlung kam Bewegung in die Südwand, für den Beobachter von einem sicheren Standort, wie es bei mir der Fall war, bot sich durch die abgehenden Lawinen, ein einzigartiges Naturschauspiel. >
Die
Morgenröte entzündet auf den
Felsaltären Kerzen, hoch in der
Himmelsphäre erscheint eine mystische
Glut. Sie ergreift die höchsten Gipfel
und steckt über die weißen
Klippen sich wälzend, das geheimnisvoll
in flammenden Purpur auflohende Eisgefilde
in Brand.
Violette Nebel liegen in der Tiefe und
veilchenblaue Dünste steigen auf, dort
wo sie in das himmlische Feuer quellen,
verwandeln sie sich, die Gipfelkette
umbrauend, zu glühenden Dämpfen.
Der Himmel färbt sich im
dämmernden Widerschein.Wie Fanale flammen die Zinnen, die Gluten erblassen, plötzlich schießen goldene Pfeile auf den unbekannten Felsenberg. Die lauschende Seele vernimmt in dieser Feierstunde das Brausen der Schöpfung. Noch ist die Sonne dem Auge verborgen, aber ihr flutendes Gold umfängt das Süßleiteck und die Sauofenspitze und lässt sie im Morgenrot erstrahlen. Rosenblätter - Wolken überziehen den gesamten Horizont, dann erscheinen Feuerstreifen und das Rund des königlichen Tages Gestirnes entsteigt mit einer silbernen Wolkenkrone dem Horizont. >
Es war ein
prächtiger Morgen, würzig
dufteten die taufrischen Gräser und
Latschen, nur einige silberne
Wölkchen schwebten fast regungslos im
purpurnen Äther, durchleuchtet von
der Sonne, die die höchsten
Berghäupter und Berghänge golden
überzog, hie und da, - wärmte
auch mich schon manch goldener Strahl.
Ahnungsvolle Vorfreude! Von schönen
Stunden des guten Gelingens, durchbebten
mich und erfüllte mein Innerstes mit
jubelnder Freude.
>
Viele
nächtliche Aufstiege haben mich, im
Verlaufe der Jahrzehnte, auf Berges
Höhen gebracht. Ich machte sie gerne,
denn sie haben meine Wanderungen in den mir
unersetzlich gewordenen Gebirge
verlängert. Manchmal habe ich auch
lange Talwanderungen unternommen um einsamen
Erhebungen näher zu kommen, aber nie
empfand ich als Einzelgänger eine Spur
von Langeweile.Das Rauschen eines Baches oder des dunklen Waldes, in der nächtlichen Stille melodisch klingend, bald mit sanften, bald mit machtvolleren Tönen begleitete mich. Im Sternenschein oder bei dem hinter den Wolken hervorkommenden gleißenden Mondlicht, von den Hängen kam ein versonnenes Flüstern und Murmeln des Quellwassers, da fühlte ich mich nie allein. Oft war es aber auch das gleichförmige Schallen eines ausklingenden Regens im Nebel verhangenen Talboden mit dem Brausen der angeschwollenen Sturzbäche. Gerade diese langen Talwege und Aufstiege vermitteln ein tieferes Naturerlebnis den sie führen zu stillen Bergschönheiten. Es ergibt nichts Ergreifendes als das Ende einer Nacht und die Geburt eines Tages am Gipfel eines Berges, von den ersten Anzeichen bis zur Vollendung, mitzuerleben. Es ist ein Zauberereignis der vielfältig, in allen ihren Erscheinungen, wandlungsfähigen Schöpfung. Am verwitterten alten Holzkreuz, auf taufrischer Höhe treffen die ersten Strahlenpfeile das an die Nacht gewöhnte Auge. Wenn dann die Sonne der lohenden Silhouette des fernen Horizontes entsteigt, fühlt man die Einzigartigkeit eines jeden Tages im Leben eines Menschen. Ein wunderhaftes Erlebnis: Der Licht- und Schattenkontrast, die bizarren Felsspitzen, die Zinnen und Schluchten. Das Herz der Schladminger Tauern mit einer Unzahl von großen und kleinen, höher und tiefer eingebetteten Bergseen. Götter haben hier, aus Trauer weil sie diesen Kessel den unwürdigen Menschen überlassen hatten, Tränen verloren. >Nun bei Tageslicht war ich befreit von den nächtlichen Depressionen, die zu Atemnot Erscheinungen in dem gänzlich zugezogenen Biwaksack, geführt hatten, doch die ungewöhnliche Nacht forderte ihr Attribut. In der Felsnische vor dem Biwak legte ich mich hin um von der nächtlichen Pein auszuruhen, der Schlaf blieb mir dabei jedoch versagt. Das einzigartige Schauspiel des Erwachens der Natur im Gebirge mit all seinen Reizen war voll im Gange. Die Bergdohlen aus der Vogelkolonie in der Zeche unter der Knappen Schmiede, die gleichfalls wie die Felsnische im Grimmingtor - Bogen ganzjährig von den Vögeln belegt ist, segelten schon geschäftig durch die Lüfte vor der Zinkwand und pickten neben mir Brotbrösel auf. Schon hoch am Horizont stehend kam die Sonne über der Zinkwand zum Vorschein und wärmte mich mit all ihrer Kraft, da habe ich plötzlich etwas vernommen. Ohne meine Augäpfel zu verdrehen, sah ich links von mir die kleine Maus, die mir die nächtliche Schreckensangst beschert hatte, auch sie genoss die wärmenden Sonnenstrahlen. Auch die Eigenartigkeit des Geräusches fand durch die abgenagten Riemen meines Kletterhelmes eine Erklärung. Beim Abnagen der Riemen durch die Maus, hat sich der Helm bewegt und dabei dieses eigenartige Geräusch verursacht. ![]() >DIE PERLE DER
EPOPÖ
Ist der MORD
Annas der Freiheitsheldin,
Ihr
Begräbnis und ihre
Wiedergeburt
Am
heiligen Berg Trojani, auf dem
sie
Mit dem Senn' der Trojansalm Rachepläne schmiedet. Anna die
Freiheitsheldin Adlermädchen
1.Teil
1.Gjergj
Fishta> schlägt die
Laute,
Weisen, Stimmen so vertraute, Lieder die nur Kindern klingen, Und die Seele ganz durchdringen. Und ein Sehnen und ein Hoffen Tief hinein ins Herz getroffen. Traute Stimme, traute Weise Auf zur rätselhaften Reise Gleich den Wolken weiterzieh'n Und die Tränen sie verglüh'n. 2.Anna holdes Adler Mädchen
Immer wieder dein gedenk' ich, Habe doch des Lenzes Boten, Nie vernommen ohne dich. Nie hat einer Blume Wohlduft Ohne dich mich je erfreut Und das Wasser aus dem Eisquell, Niemals hat es mich gelabet Und selbst meine eig'nen Augen, Haben niemals freudig mir geleuchtet, Wenn du nicht dabei warst Anna. Öffne doch die lieben Augen, Du mein holdes Angesicht! Was ist dir denn widerfahren, Dass der schwere, schwarze Schatten Sich auf dich heut' nieder senkte? Anna, Anna kenn'st mich nicht, Siehst nicht mehr wer da ist? 3.Segne dich mit meinen
Tränen,
Wasch dich mit dem Quell Trojanis>. Stürb' ich doch doch in dieser Stunde, Mache doch ein Herzschlag, Meinem Leben rasch ein Ende. 4.Weißt du noch, als du zur
Alm kamst,
Auf die Alm der Sommerweiden, Weißt du noch, wenn dann melodisch Aus des Krummholz schatt'gen Hange, Seinen Sang süß - lieblich anhub Unser Freund der Sommervogel, So wie er nur weiß zu singen. Weißt du noch wie du musst laufen Mehr als einmal mir zu fangen Unser'n lieben Sommervogel, Unser kleines, armes Vöglein? Denn ich hatt's mir eingebildet, Kleines Dummchen das vom Leben Noch nichts wusste - glaubte dass es Auch in meiner Hand würd' singen. Konnt' ja damals noch nicht wissen: "Dass gefangen und geknechtet Niemals jemand singen mag." Sing und lache so wie damals! Plaudern scherzen wir zusammen, So wie es auch einstens taten Auf der Alm der Sommerweiden. 5.Auch der Frühling kam ins
Land,
Sieh! Schon knosp't und blüht es! Und die Bäche, sieh sie brausen, Denn der Schnee er schmilzt dahin. Wieder singt der Sommervogel, Wieder tönt Schalmei und Flöt', Glockenläuten Schellenklingen Klinget fern und klinget nah. Wieder singen Hirt' und Hirtin Fröhlich ihre Lockgesänge! Und wir beide schlendern wieder, Hand in Hand so friedlich hin, Schreiten von der Quell zu Quelle Um in ewig trauter Liebe, Uns auf uns'ren Berg zu laben Wie der Tau im Wiesengrund. Singen wie der Sommervogel Auf dem trauten Berg Trojani, In den Lüften in den Zweigen Anzustimmen alte Lieder. 6.Längst vergess'ne alte Lieder. Singen wie die Sommervögel Oh du liebe weise Rose. Alpenrosen sie verblüh'n Alpenrausch ein Sommertraum, Bunte Blätter sie verwelken Herbstesfröste kehren ein. Und der Winter kommt in's Land, Strahlt im heit'ren Blau der Himmel, Weißer Glanz in Berg und Tal, Rein gefegt vom schwarzen Schatten, Zieht die Sonne ihre Bahn. Und das Jahr neigt sich dem Ende. 7.Doch, was muss ich fühl'n
du Ärmste
Müssten' niemals sehen meine Augen! Des Gespenstes schwarzer Schatten, Hat Dir dein Gesicht verhüllt, Hat dir deinen Mond verhängt, Hat dir deine Sonn' genommen, Hat der Augen Stern gelöscht. Anna, Anna liebe Anna! Konntest einstens doch nicht wissen, Dass der eigenen Lämmer viele - So wie diese Menschen werden. 8. Hoch auf
jenen Sonnenpasse,
Können wir bei Almenrasten, Künftig dich nie mehr noch rufen, Können nie mehr uns're Jauchzer Von der Bergeshöh' hin senden, Nach des Nachbarberges-Gipfel, Denn die Anna lebt nicht mehr. 9.Bei des Meeres weißen
Sandstrand,
Bei der Wüste kargen Dünen, Auf den Bergen in den Lüften, Über Kare, über Schluchten, Auf den Gipfeln, auf den Spitzen - Losgelöst von Hass und Gier Schwebt die Seele sanft dahin. 10.Auf den heil'gen Berg Trojani
Sitzt die Gute mit den Schwestern, Ein'gen Schwestern auf den Felsblock Mit den ander'n Trojanselfen, Und des Morgens erster Frühstrahl, Leuchtet auf in ihren Augen Als der Senn des Berg Trojani, Auf der Stirn als Zeichen Noch der Venus zarter Glanz, Tritt nun zur Geliebten hin. Und die Wellen ihrer Haare, Sind gelöst auf ihren Rücken, Perlentau in ihren Augen, Wie der Schnee so weiß ihr Kleid, Ist vom Windesweh'n beim Fluge, Aufgebläht in schöne Falten. Golden glänzen die Sandalen. Und Ihr Mund hebt an zu sprechen: 11."Was auch
immer mag gescheh'n,
Was auch immer mag sich wenden, Hier und dort zu aller Zeit Klage und verzagen nicht Jeder neue Tag bringt Licht." 12.Heil dir, ob der klugen Rede !
Heldin du! Du Adlermädchen! Schneller als der Klang der Stimme, Widerhallt es in den Wänden, Dringt alsbald auch schon die Kunde Von der Heldin des Trojani. 13.Auch die
Trajansora spricht:
"Sei nicht
traurig weine nicht,
Trockne mit dem Tuch die Tränen, Mit dem hellen Sonnenstrahl. Anna ist nicht tot mein Lieber! Solang du fühlen magst den Tau, Erscheint hintern Kamm der Berge Sonnenlicht auf grüner Au. Anna ist nicht tot mein Lieber! Anna ward dir heut' geboren, Dir zum zweiten mal geboren". 14.Bei des Mondes Silberstrahlen!
Bei den Kiefern Tannen Buchen! Bei der Felsenquellen Bächen! Bei dem Lied der Nachtigall! Bei der holden Jugendzeit! Bei des Sommers frohen Tagen! Bei den letzten Abendrot! Bei dem heil'gen Berg Trojani! Kann nur einen Eid mehr schwören: "Auf Erden und in der Ewigkeit Kampf den Frevlern alle Zeit". Mög' den Lenz ich nie mehr schauen, Mög' das Leben sich beenden, Lies ich ungehindert sie gewähren Dieser Hydra falsche Brut. 15.Laut
erdröhnen Alm und Berge,
Denn hoch droben im Gefelse, Auf den urgewachs'nen Brocken Wo der Donner Blitze zucken, Zu durchbohren kühn den Himmel. Brüten doch auf diesen Felsen Aus die Aare ihre Jungen, Suchen sich dort auch die Gämsen Immer wieder sel'gen Schlaf. Doch jetzt sieh! Mit lauten Tosen, Losgerissen von der Höh' Über Karre und Geröll, Wenn der Erde Beben furchtbar, Dann erzittern lässt den Boden Und der Felsblock von der Höhe Gießbach Schluchten überspringend, Alles was er trifft entwurzelnd, Alles was er trifft zerschmetternd, Polternd laut am Felsgestade, Um für immer einzutauchen, In des Meeres tiefen Gruft. Weisser Schaum wallt auf Und es zischt die Brandung - Als er kollert in die Tiefe. Liebe Anna bleib mir gnädig, Bleib mir gnädig stets gewogen Wie die Zâna vom Visitor. Mög' den Ewigen ich auch schauen, Auf der Laute unsrer's Hochlands, Auf der Laute Gjergj Fishtas, Auf den Wolken weiter zieh'n. So. 20051211 16.Griff
der
Wolf, einst nach den Lämmern,
War's nicht Absicht, war's nicht Gier - Reich zu werden durch die Beute. Denn der Wolf, die arme Bestie, Griff nur an, entnervt vom Hunger, Wenn eingeschrumpft in Winteröde, Ist sein Bauch flach wie ein Blatt. Hängt den Schwachen er am Rückgrat, Weiß er doch keinen Rat sonst, Sich abzuhelfen seinen Hunger. 17.Doch
die Menschen die Verruchten,
Sind der tollwütigen Meute Schlimmsten Und je stärker sie sich fühlen, Desto grausamer überfallen sie, Stets die Hilflosesten ihrer Brüder. Warum plündert doch der Starke, Bloß den Armen nur aus Gier? Plündernd raubend sich bereichernd, Um sein Hab und Gut sich anzueignen, Seine Seel’ dem Leib entreißend, Um sich seinen prallen Fettwanst, Um sich seinen vollen Guldensäckel, Just noch dreister anzumästen. 18.Doch der allergrößte Abschaum, Töten nicht, denn er lässt nur töten, Schreitet betend über Leichen, Die heuchlerisch er hingemeuchelt. Betrogen, vertrieben, ausgerottet Führte zu „Der Waldbauern Tod“ „Reiterer>“ hat es einst geschrieben Wie Donnersbach wurd` Bankbesitz. Sich einverleibend Tal und Täler, Bis zum Bergesgipfel des Trojani Alles in der Zinsen Geier Hand. Bauernhof und Bauernhöfe fielen Fluren, Wiesen – nun als Gehege Für betuchte Waidmannschaft. Zinsen Geier, Geldjongleure, Erzkapitallisten, Hypothekenhaie, Vom Bankenflop zur Schuldenkrise. Derivate, Flatex, Broker - suprime Nur scheinbar zur Karibikinsel, Fiktiver Fluchtpfad un’rer Puppenspieler. Der Ratifizierungs - Zirkus der EU>, Europa reitet den bankrotten Stier, Keine Spur von mutatis mutandis. 19.Böse, Menschen Gott erschlag' sie Böse Menschen, Gott er straft sie, Gott er schlägt sie, wenn sie beten, Haben gierig lüstern nur geraubt. In der Kirche hoch und heilig, Dann geschändet und zerstört, Jeden freien Geist vertreibend, Was einstmals hoch geehrt – Treten sie nun mit den Füssen, Haben jeden freien Geist gemordet, Haben jeden Geist zerstört. Böse Menschen, Gott er straft sie Mit qualvollster Gewissenspein, Hier auf Erden und im Jenseits 20.Als des Morgens erste Frühstrahl Leuchtet auf in ihren Augen, Und es glänzt der Tränen Strom Hebt die Mutter an zu sprechen: "Habe hier nichts mehr zu schaffen Hier in diesen elend’gen Leben, Meine Augen sind geblendet Von des Satans Schreckgespenst. Wo die Untat ist am schlimmsten, Trifft es nur der Ratte Schwanz. Hochalm, Tiefalm sind verdorrt Quellen, Bäche sind vergiftet, Meine Lebenswelt sie ging dahin – In dem Grau erstickter Lüfte, Auf dem Grund verseuchter Flüsse Auf dem toten Meeresgrund. Laugen Flocken – Säure Regen Und aller Menschheit’s Abfall Sinket bleibend in die Erde, Chemie Schlamm, Atompilze Gedeihend sich vermehrend Wie getrennte Hydra Häupter. 21.Faule Moderköpfe nur regieren Mit Eigennutz und Schändung Schlimmer als hirnloseste Lakaien In dieser Mafia - Oligarchenwelt. Nur Schlechtes kommt von oben Denn der Besen kehrt verkehrt. Sommervögel nicht mehr flattern, Gämsen Pfiffe sind verstummt, Johanniskäfer sind erloschen. Der Fuchs beißt voller Wut sich In den eig’nen Lauf sich ab, So der Falle nun entfliehend Stolz und frei nun zum Verenden. In des Rehes Haupt die Maden Und es bleibt ein Kümmerling, Nur den größten Mist verbreitend Fühlt sich diese Menschheit wohl Und es düngt die jungen Saaten Immer nur die alte Dungchemie. Die Magnaten, die Stigmanten Gift'ge Saat zu gift'gen Mist. 22.Meinen Geist habt ihr geschändet, Meinen Mut nahmt ihr mir weg, Meine Flur habt ihr verheert Und euch danach ganz elendig Von den Übeltaten abgeputzt. Alte Wunden tiefer schlagend, Schlimmer noch als der Stigmant, Selbst der Teufel ist mir lieber Wie solch’ heuchlerische Meute. Zieht man auch den Schlangenkopf Aus dem Maul auch alle Zähne Bleibt das Gift doch in dem Körper Und kommt hintenherum heraus. 23.Vermehrt gedeiht das Ungeziefer Wandelt verbreitend hin zu Pestizid Und die Menschen hier auf Erden – Geld regiert wo bittere Armut herrscht. Von den Ratten längst verlassen, Steuern sie das sinkend’ Schiff. Die Vatikanus Bank wäscht weiter Mit blut’gen Mafia Drogengeld, Der Pontifex Maximus segnet ungerührt Bonzen auch im gold’nen Saal. Denn in Schmutz und Müllesleh’n Siechen die Ärmsten nur dahin, Hier die Parasiten, dort große Not, Kinder die vor Hunger sterben. Kinderarbeit, kaum zum Überleben. Diese hoch zivilisierten Rassen, Dieser Parasiten Lumpenbrut, Intellektuelle gleich den Maden, Haben nichts and’res nur im Schild Geld und Macht sich anzureichern. 24.Mög’
sie doch der Blitz erschlagen,
Treff’ er sie aus heit’ren Himmel, Die die meinen Geist getreten, Die die meine Welt vernichtet. Werfen auch ihre eig’nen Kinder Weg, wie totgebor’ne Katzen Und der Tod kommt zu den Alten Ungepflegt im Siechenheim. Hätten alle hier auf Erden Bloß ihr eig’nes Feld bestellt, Gäb’ es stets in allen Zeiten Nur ein friedliches Gedeihen. 25.Der Mensch, der Schöpfungs Krone Forscht bei Gänsen sein Verhalten>. Der Instinkt er ist entschwunden, Treibt fortan dem Mammon> nach. Freud> mit seinen Seelenträumen? Darwin’s> Evolution der Affen? Aber alles blieb beim Alten. Kindersterben, Hungerqualen, Denn die fetteste aller Suppen Löffeln die Experten selber nur. 26.Wahre Kunst ist nicht gefragt, Die Blütenkunst sie dominiert - Viel gepinselt und geschrieben, Skulpturen gestaltet und intoniert. Schöpfer aus den leeren Töpfen, Es wäre sonst nicht zu erklären Greifen schon in Ihrer Not Zu den letzten Extraversionen. Blau, Grün, Rot und Schwarz - Österreich mein teures Land, Schwarze Beihilfe für die Reichen, Sozialabbau für die Wehrlosen nur, Nährt den blauen Heimatdunst, Grün übet sich nur im vegetieren In dem Bier Zelt Österreich dahin. Österreich mein teuerstes Land Vielverwaltet nur von Nieten, Bürokraten, Haupt- und Nebenleute Kleben fest auf ihren Stühlen Mit dem Präsident> der Unnötigkeit. Schuldenlast’ger bankrotter Staat Tilget Schulden der bankrotten Banken, Holt sich Geld bei den Familien, Holt sich Geld zu Kinders Lasten, Holt sich Geld von Pflegediensten, Holt sich Geld von Hilfsorganisationen, Denn das Steuergeld der Armen Wird Geschenk für Syndikate. 27.Globale Konzerne dirigieren, Mehrarbeit mit weniger Leuten Mit gewissenlosesten Manager. Satte Prämien auch für Pleiten Kündigungen, sie werden belohnt Die Korruption an allen Orten, Manipulation, Betrug die Regel, Ehrlichkeit ist fehl am Platz. Die Politiker sind alle Falotten, Thomas Bernhard> sprach’s Und es ist und war auch immer so. Umweltschützen auf der Jagd, Feuern blindlings um sich her Nichts bewegend als den Finger, Nichts vertretend als die Füße. Nur heiße Luft bei Gipfeltreffen Um anzuwärmen nur das Klima. 28.Der Schutz der Welt ist ausgeblieben, Lautlos streicht es durch die Lüfte, Vipern Pegasus Wahnsinn Gift, Durch die Luft von irgendwo her – Dem im Schlafe Flügel wuchsen Und allerorts Unglück vermehrend, Weil vom Menschen fort und fortan Unheilschwanger wird's genährt. Sind der Himmel und die Erde, So derart mit einand’ verwirrt Als sollte sich jetzt das Weltall, Aufgelöst sein, in Staub und Asche? Wär’ doch ein Mittel nur zu finden, Eine Rettung von dem Gifte, Dessen unsichtbare Wunden, Niemals mehr sich heilen lassen, Es lässt die Kinder nicht gedeihen, Es lässt die Alten nicht mehr leben. 29.Willst du die klar Welt anschauen, Fühle erst was vor dir liegt, Wirst vor Angst und Gram erschaudern, Wenn nur der Satan sie vermehrt. Blasse Menschen seh’ ich wandeln Und die Klag’ tönt an allen Orten: Was ist das für eine Zeit? Wo man auf alles neidisch ist, Immer mehr und noch mehr haben Und sich selbst schon längst verspielt. Neidisch auf der Toten Schlummer, Die Vernichtung schreitet weiter, Angst vor Gegenwart und Zukunft, Unbewusstes nagt an den Gewissen, denn das Wertvolle ging verloren Und wie schön doch alles sein könnt’. „Wer üppig lebt wird niemals satt – MC Donald pflastert den Weg zum Grab.“ Noch gibt es Wälder in ihrer Pracht, Man fragt sich nur wie lange noch? 30.Der Wald stirbt viele Todesarten: Den Tod der vier Elemente durch; Gifterde, Giftwasser, Giftluft und Toxinfeuer. Den Aufstiegshilfen- und Wildverbisstod, Den Auspuff- und den Abgastod, Den Chemie- uns Strahlentod, Den Forstweg- und Jagdwegtod, Den Industrie- und Hausbrandtod, Den Schipisten- und Abwassertod, Den Schlägerungs- und Christbaumtod Den Säuren- und den Laugentod, Den Windbruch- und Lawinentod, Den Zersiedelungs- und den Sondermülltod, Rein theoretisch auch den Alterstod. Die alte Mär erklingt nun bald, Wenn alle Vogelstimmen schweigen – Es war einmal ein schöner Hain. Ade du geliebter Tannenwald, Mir ist das Herz so schwer, So bald kam nun die Scheidestunde, Nie mehr sehe ich dich wieder, Ade du schöner grüner Wald, Wie doch wurdest du betrogen, Alles nur wegen dem lieben Geld, Du warst mein liebstes Domizil. Im Walde hört’ ich’s rauschen, Ein stilles ernstes Lied, Vom rechten Tun und Lieben, Nun ist’s für immer fort. Oft hört’ ich dieses rauschen, Dies Lied so schlicht und gut Und im mein ganzen Wesen, Ward’d unaussprechlich wahr – Die Natur, sie war ein Bilderbuch. 31.Schal ist unser Tun und Handeln, Siech und stumpf sind wir geworden, Was nützt und denn, das viele Forschen. Richtungslos umher nur irrend, Aus den Schlöten aus den Toren, Dringt der Abfall der Chemie Und aus Leichenteilen im Verborg’nen – Entstehen Kosmetika des Teintgesicht. Menschen sind die größten Toren, Gift’ger Müll verstrahlter Schlamm, Ohne Hemmungen, ohne Zaudern, Aids, Krebs dazu den infizierten Zeck. 32.Wo versteckt von Stein und Moos, Frisch und hell entspringt die Quelle, Dort entströmt dem Erdenschoß, Bereit verseuchtes, gift’ges Nass. Denn, der Pöbel aller Sorten, Tanzet um die gold’nen Kälber, Doch ein jeder hat in seinem Dasein, Am letzten Ende nur sich selber. 33.DIE
NEUE WELT
Die Roten wurden ausgerottet, Die Schwarzen wurden Slaven Amerika die neue Welt. „Wer will, dass diese Welt So bleibt wie sie ist, Will nicht, dass sie bleibt.“ Quelle „Quäle nie ein Tier, Auch nicht im Scherz denn, Es fühlt wie du den Schmerz.“ Quelle 30 bis 60 Tiere für einen Pelzmantel, Keinen Tiermord der Mode willen, „Eine Frau mit Herz trägt keinen Nerz.“ (Volksmund) Die Umkehr zur Vernunft Ist die Abkehr vom Gift." 34.So die weise Mutter spricht: „Sei nicht traurig weine nicht, Trocknet mit dem Tuch die Tränen, Mit dem gold’nen Sonnenstrahl, Noch ist die Erde nicht verloren, Solang’ ihr seht den träufelnd Tau, Wenn auftaucht am Kamm der Berge, Das Sonnenlicht auf grüner Au. Unbesiegbar ist mein Geist, Unbesiegbar ist mein Sinn, Auf ihr Menschen edler Ahnen, Auf zum Kampf es ist so weit, Das Schreckgespenst ist Wirklichkeit.“ 35.„Heil dir ob der klugen Rede, Adlermädchen Anna du, Die und neuen Mut gebracht.“ Dann der Männer wahre Helden: Greifen nach den gift’gen Schlangen, Und in jeder Hand ‚ne Schlange, Ganz aus Gift und Gall’ bestehend, Huben an mit diesen Schlangen, An zu schlagen auf die Vipper, Dass sie’s schmerze, dass sie’s brenne, Dass sie leide, durch das eig’ne böse Blut, Wie durch Falschheit, Frechheit, Geldgier, Wie durch Schändung, Frevel, Übermut. 36.Ist es nicht Gottesdienst, im Morgengrauen Zu wandern überr`s frisch ergrünte Feld Wenn uns, der erste Sonnenglanz im Blauen, Enthüllt die schöne kaum erwachte Welt? Ist es nicht Gottesdienst, wenn wir voll Freude Vom Berge blicken in das weite Land Und bei der Wälder Abschied nehmenden rauschen, Die fernen Wolken glüh’n am Alpenrand? Ist es nicht Gottesdienst, wenn wir mit Staunen Hoch im Gebirg’ die Wetter brauen sehen Und Blitz und Donner, wie in wilden Launen. Mit Sturm und Regenguss vorüber gehen? Ist es nicht Gottesdienst, wenn hehre Weisen Und Felsgesänge füllen uns’re Brust, Die groß und weihevoll die Schöpfung preisen, In Andacht und mit dem Jubelklang der Luft. 37.Doch jenseits aller Laute – Lässt Inniges geschehen, Von Herz zu Herzen traute – Verborg’ne Zeichen gehen, Denn die geheime Welle Verbindet wie ein Traum Mit Bergen, Fels und Quelle, Mit Blume, Tier und Baum. 38.Kahl und leer, steht er auf der Halde Und schaut in’s öde Tal hinab, Wie sehnt er sich nach dem verschwund’nen Walde Und nach dem Glück, das die Gemeinschaft gab. Er hört nicht mehr der Brüder rauschen, Der letzte Baum> im dürren Schlage, Nie mehr dem Gesang der Wälder lauschen Und bald ist auch das Ende seiner Tage. 39.Nachwort: Berge und Bäume> sind eine Einheit und im Hochgebirge sind die Bäume die einzigen Helden. Sie fechten einen heroischen, stummen Kampf mit den Gewalten der Natur, sie kämpfen gegen Lawinen und Muren, gegen Frost und Hitze, gegen Sturm und Blitzschlag. Sie sind zerrupft und zerzaust, verknorrt und verkrüppelt, vernarbt und verwittert - aber noch leben sie. Unverdrossen und tapfer stehen sie da und ringen um jeden Zoll des steinigen Boden. Ihre Wurzeln klammern sich um Felsen, dringen in deren Ritzen, spalten und sprengen oftmals den Stein, sie ziehen ein hartes Netz über den Boden. Bäume in den Alpen sind ein besonderer Segen, wo Wald ist, ist auch Wasser das Lebens Elixier der Welt, ohne Bäume entsteht Wüste. Noch stehen unsre Bäume, aber wie lange noch? Oberzeiring Allerseelentag 20101102 3.Niederschrift und Aktualisierung Teil 2 Brüderlich
wie
ein Wald ist unser Sehnen.
Im Herzen die FREIHEIT Die Täler voll Wolken Die Berge voll Licht, Im Herzen die Freiheit Mehr brauche ich nicht. Die springenden Bäche Der ruhende See, Die Einkehr der Stille Der ewige Schnee. Augen zum Schauen, Berauschender Duft, Füße zum gehen, Würzige Luft. Die bezaubernde Stätte, Umgibt Einsamkeit Demut, Besinnung,. Verklungenes Leid. Heil dir FREIHEIT edles Band! Mit den Zielen groß und hehr. Als sorgsam gehüteter Solitär Heil dem der die Freiheit fand. >FREIHEIT ist nicht wenn man tun kann was man will, Sondern wenn man nicht tun muss was man nicht will. Nur wer die FREIHEIT achtet, weiß sie zu wahren, Ausnützung, Unterdrückung bringt größte Gefahren. Nach ![]() >Die FREIHEIT erleben von Einsamkeit umgeben. >Ich
schreit im Hain,
Wo ANDACHT mich verzückt, Kann wieder glücklich sein, Geträumtes ist mir geglückt. ANNA Patronin der Mütterhält schützend die Hand Über Menschen in Not, im ganzen Land. > Mutter ANNA
Hilf uns in schweren
Tagen,
Vier
ELEMENTE
ERDE
Anderen Freude zu bereiten, Ein Heim auf festem Grund, Ist das Schönste aller Zeiten, Hier auf unserem Erdenrund. WASSER In's Wasser fällt ein Stein, Ganz ungewollt und leise, Ist er auch noch so klein, Zieht er doch große Kreise. FEUER
Ein Funke kaum zu sehen, Entfachtet doch die Flammen, Doch die im Dunkeln stehen, Führt der Schein zusammen. LUFT
Kein Flügelschlag, kein Blütenduft, Wenn Winde nicht mehr wehen, Verströmt des Odems
Luft,
Gestraft
schon auf Erden,
Sollen FREVLER werden. ![]() >O Herr! Gib mir die GEDULD, Aber gib sie mir sofort! GIPFELKREUZE stehen, An sonnigen Gipfeln Und an trüben Tagen Für alle die vorüber gehen, Für alle die um Hilfe flehen Mit ihrer Not, mit ihren Klagen. GLAUBE an das Gute, An den Glauben, an unseren Weg. >GOTT in der Höhe, preisen und ehren, Die Menschen zu Frieden bekehren. >GOTT liebt den, der empfindet Was Wenige begreifen können: Die Schönheit der Schöpfung. >Was aber
wird bleiben, von dem was wir
schreiben?
Es ist wie bei den Sonnenauf- oder Untergängen, Oder aber auch wie bei Bergerscheinungen: Die besonders Hervorragenden vergisst man nicht. >
>Ein loses BLATT
In
Stürmen gereift.
Die Farben
sind matt
Ein BUCH zu
schreiben
Wie ein Gedicht. In
unendlicher Meeresweite
Wenn sich die Sonne neigte, Die gold`nen Funken verbleiben Ein paar Worte schreiben. >Goldes wert ist wer die Schöpfung hütet, Lobes wert ist wer GEISTESFUNKEN brütet. >Wenige Worte oder auch Schweigen Können GEWALTIGES beschreiben. Was mich durchdrungen In
einer GIPFELNACHT,
Hab ich gleich gesungen
Ein LIED mit
frohen Sinn,
Zur Finsternis wachsen
die Schatten in Scharen, die SCHÖPFUNGSGLUT
heißt es zu bewahren.
Wandle meine BAHNEN
Lerch‘ und Drossel singt, Stilles Wissen trautes Ahnen Frohen Mutes und beschwingt. >BERGESQUELLEN wandern, Kehren nie zurück Zum Ursprungs Glück. Brausen hin im Lauf Zum Strome geschwillt Und im Meeresschoß gestillt. >Zum GELEIT Glücklich
im Reich der Natur,
Viel Zeit und ohne ein Ziel, Lustig sein rund um die Uhr - Wandern wo man auch will. >LEBENSSINN^ 20100901 Ein schwankendes Blatt im Sturme gereift, Gealtert und matt eh' mans' begreift. Ein Blatt beschrieben kann älter werden Als alle Wesen hier auf unsrer Erden. Was wir geschrieben, was wir gegeben, Was wird bestehen von uns'ren Leben? Sind wir dahin, was wird noch bleiben Von allen dem was wir auch schreiben? Alles von allen mit Freude und Schmerz Geistesfunken gebrütet erfüllte das Herz. 19891022 aus einem Brief an Stefan > Lass den MUT nicht sinken Lass den Mut nicht sinken Auch wenn der Himmel grau, Zwischen dunklen Wolken Wird es wieder einmal blau. Es dreht sich die Welt Um des Menschen Geschick, Es wechselt die Freude, Es wechselt das Glück. Wenn es dir schlecht geht Verlier’ nicht den Mut, Es wechselt ja wieder Und alles wird wieder gut. Kurz verweilen In der Pracht, Abwärts eilen Dunkle Nacht. >WECHSEL Es wechselt alles Es wechselt das Glück, Im Falle des Falles Kommt es zurück. Es wechselt alles Der Tag und die Nacht, Im Falle des Falles Heute Schein Morgen Pracht. Es wechselt alles
Der Herbst und der Winter, In Falle des Falles Entstehen die Kinder. Es wechselt alles Von der Geburt bis zum Tod, Im Falle des Falles Von der Freude zur Not. Im Falle des Falles Siegt Liebe über alles. 200308 Freude
für die Gäste,
Schreie aus Kindesmund Die Knospen der Äste. >Trage bei zum GLÜCK, Verschenkte Liebe Wirkt zurück. >Unterwegs winkt das GLÜCK Und nicht am Ende, Dann ist es zu spät. GLÜCKLICH ist, Der Idealist. ![]() >GLÜCKLICHE zaudern nicht Glücklich sein ist Zuversicht. LIEBE Eine Zeit die niemals
vergeht?
Die Sonne die nie untergeht? Das Rad das nie sich dreht? Ein Blatt im Winde verweht? Durch Liebe gefunden
Durch Liebe gebunden Durch Liebe befreit, Von der Einsamkeit. > Man kann sich alles kaufen Nur LIEBE und Verstand nicht. >Muttertränen sind das Blut der LIEBE >Trage bei zum Glück, Die verschenkte LIEBE Kommt tausendfach zurück. >Verlierer sparen mit der LIEBE, Gewinner verschwenden sie. >Wenn LIEBE das Höchste im Leben ist, Dann sieh dich um auf den Bergen. Gipfel weisen zum Himmel, Von irdischer zu himmlische Liebe. >
am
heiligen Berg Trojani
Er
hing im Felsenwalde,
Als heim die Sonne ging Und sah wie über der Halde Des Abends Goldnetz hing. Des
Himmels
Wolken tauten der Erde Frieden
zu,
Beim
ersten Glanz der Sterne ging die
Natur zur Ruh,
Ging die Natur zur Ruh. Von
ferne kam ein Klingen,
Es
rauscht schon überall
Die Musen leise singen Wie Balsam ist der Schall. Im Todesmut erkennend, sein Leben ist nun aus, Die Sehnsucht brennend, nach seinem alten Haus, Nach seinem altem Haus.Er kann nicht weiter gehen Bergan und auch bergab Er kann nicht weiter stehen, Er hing vom Baum herab. So fand er eine Stube an der sein Herz sich lehnt, Nach einer kalten Grube, hat er sich nie gesehnt, Hat er sich nie gesehnt. So sehr hat er gelitten In seiner großen Not, Doch bleibt es unbestritten Mehr noch wie beim Tod. Die Uhr noch weiter tickt, kraft ihrer Feder Lauf - Erstarrt sein Auge blickt, sein Leben es ist aus. Sein Leben es ist aus. O
Herz mein Herz empfinde
Die
Todesstille nun,
So trage es und verwinde Auch du wirst einmal ruh'n. Wer die letzte Ruhe findet, der schlummere sanft sich aus Wem die Sehnsucht bindet, dem trägt ein Traum nach Haus. >Einladung F.
Schubert B. Mayer 1985 Wohin
zur Grimming Gipfelbuch Lesung
Vernehmet
die Geschichte vom Fräulein
welches tief
Am Felsaltaren Grunde viel Hundert Jahre schlief. Den Nam' der wunderbaren ihn hörtet ihr noch nie, Ich hab' in einst erfahren am Berg der Poesie, Ich hab' in einst erfahren am Berg der Poesie. Die
Täler Schlummer trunken, die
Berge voller Lust
Wer einen Hoffnungsfunken noch spüret in der Brust, Der
jauchze tief gerührt in dieser
heil'gen Früh',
Die mich herauf geführt zum Berg der Poesie, Die mich herauf geführt zum Berg der Poesie. Auf Spuren alter Meister bei meinem einsam' Gang, Erschienen ihre Geister am Tor zum Wunderklang. Ich habe sie entdeckt in einer Berges Nacht, Ich hab' sie sanft geweckt zur Grimming Bergandacht, Ich hab' sie sanft geweckt zur Grimming Bergandacht. Den
Morgen lind und golden hat mir der
Mai gemacht,
Da schritt ich mit der holden die mir das Glück gebracht. Ein Wand'rer hat's gesungen der auf dem Berg erfror, Sein Lied ist auf geklungen wohl aus dem Zaubertor, Sein Lied ist auf geklungen wohl aus dem Zaubertor. KNALLSTEINLIED
Ich sing so froh und
munter
Ob´s stürmt oder bei Sonnenschein Am Berg der Tausend Wunder Da wird ein jeder glücklich sein. Jodler Wenn über`n See die Wolken flieh´n. Die Quelle in den Gamsschöß springt Am Steinkarl wo die Rosen blüh´n Das Echo von der Felswand klingt. Jodler
Die
Bächlein schimmern grün
und weiß
Sie rauschen und sie schäumen, Der Gipfel noch voll Schnee und Eis Lockt mich zu kühnen Träumen. Jodler >Am
Tage und auch in der Nacht
Vergaß ich meine Sorgen, Ich
habe gesungen, getanzt und
gelacht
Bis in den frühen Morgen. Vom Grimming im neuen Glanz Das Kreuz vom Kaiser Franz. Gar Manches fiel mir
wieder ein
Was mir schon längst entschwunden. Ich war so froh und trank von dem Wein Es waren schöne Stunden. Vom Grimming im neuen Glanz Das Kreuz vom Kaiser Franz. Am Krippelberg im Burgenland Der Abschied naht die Zeit entflieht Und wer einst auf dem Gipfel stand Er weiß, dass man sich wieder sieht. Vom Grimming her im neuen Glanz Das Kreuz vom Kaiser Franz. Grimmingtortanz
![]() G-D-G-Fis-G-A Ein Alter steht vom Lager auf Sein Traum ist entschwunden, Er wandelt im Sonnen Lauf, Es schmerzen seine Wunden. Der Weg war sein Ziel Am Weg ist so viel Auf einer Flur voll Tränentau Der Steig ist kaum zu sehen, Die Luft ist würzig und lau Schon müde bleibt er stehen. Der Weg war sein Ziel Am Weg ist so viel Zur Quelle sinkt er nieder Es zieht ihn nach der Ferne. Vom Schmerz befreite Glieder, Am Himmel schimmern Sterne. Der Weg war sein Ziel Am Weg ist so viel Es war des Lebens Traum Ein sanfter Schlummer Im unendlicher Raum. DER
WEG IST DAS ZIEL
G-D-G-Fis-G-A
Wege weisen dir ein
Ziel
Gehe deinen und
frag´ nicht viel,
Beschreite ihn mit festen
Tritt
Aus den Spuren wird ein Steig, Dein
Weg entsteht erst mit der Zeit.
Das Schicksal wandert mit. |:Der Weg ist das Ziel, am Weg liegt so viel. Ein Knabe springt vom Felsendom Im Bach hinein und schwimmt im Strom. Die Zeit vergeht ganz ohne Uhr, Von der Wiege bis zur Bahre All die ganzen Wanderjahre, Das Leben ist ein Gastspiel nur. |:Der Weg ist das Ziel, am Weg liegt so viel. Der Weg wird steil und schwer Bedaure es nicht allzu sehr. Wenn´s nicht mehr weiter geht, Befreie dich von deiner Last Und halte an für eine Rast, Es findet sich ein neuer Weg. |:Der Weg ist das Ziel, am Weg liegt so viel. Wohin dein Weg auch führen mag Er bringt dich weiter Tag für Tag. Du gehst zur Arbeit, gehst zur Ruh`, Die Freude wechselt mit dem Leid In deiner ganzen Lebenszeit Einst fallen dann die Augen zu. Ein Lied erklingt,
zur Zinkwand hin,
Zur
Zinkwand hin das ist mein Sinn
Zum Engelkar im schnellen Lauf Am Knappenturm die Westwand rauf. Ein Vogel singt die Gämsen steh'n, Die Sonn' erscheint auf steilen Höh'n. Nur
großen Mut winkt hoher
Preis,
Ganz nah beim Tod das Edelweiß. Nun lausche wie's von ferne klingt Wenn kaum der neue Tag beginnt, Das Echo trägt die Laute her, die Wand sie ist nicht schwer. Berg Heil und Glück auf Zur Zinkwand rauf, Klingt schon von fern der Ruf, Denn im Knappenkar Werden Wunder wahr, Und das Herz im Leibe lacht, Wo des Bergmann's Hand Durch die mächt'ge Wand Gar viele Stollen schuf, Wo ich glücklich bin In dem Biwak drin In den Träumen mancher Nacht. Wandle
ruhig deine BAHNEN
Frohen Mutes unverzagt, Unbeugsam aber beschwingt Viel erkennen manches ahnen Am Morgen wenn es tagt und Vogelsang erklingt. > Lieg'st vor mir
In schlichter Klarheit, Silbern schimmert's auf dir Im Grund rein wie Wahrheit. Mit bunter Blumenzahl, Halb noch schneebedeckt, Genährt vom Wasserfall, Von Fels Zinnen versteckt. Ruhe, Einsamkeit, Säuseln und wehen, Gnade, Besonnenheit Lohn für ein Leben. Mein Denken, mein Tue'n? Nur ein Wasser rauschen Ansonsten heilig's Ruhen, Mit der Seele lauschen! >EINSAM
Einsam aus
des Tages Lärmen
Ein Adler in die Höhe streift. Nieder mit Gekeif’ in Schwärmen Die Krähe in den Lüften kreist. Einsam wandle deine Bahnen, Stilles Herz bleib` unverzagt Finde was dir keiner sagt, Viel erkennen vieles ahnen. Meide breitgetretene Plätze Steige, klimme nach oben. Einsam winken viele Schätze, Von Geheimnissen umwoben. >Musst du auch im ELEND gehen Mit Angst vor deinem dem Ende, Eine Blume anzusehen Bedeutet eine Wende. >Tiefe Klüfte hohe Zinnen In den Karen Seen Tief im HERZEN drinnen Schwinden alle Weh`n. >Hol das LICHT von den Gipfeln Wenn im Tal die Schatten liegen, Wenn über Wäldern und Wipfeln Schon die Nebelschleier fliegen. >Fange nie an aufzuhören, höre nie auf anzufangen die NATUR zu bewundern. Mensch, Tier und NATUR ist eine Einheit ohne gegenseitige Besitzansprüche. >In deiner eigenen kleinen Welt halte RAST, Da darfst du schon ein wenig glücklich sein Schließe den Frieden, die Zuversicht in dir ein, Hoch auf den Bergen fern der Menschen Hast. >RAUSCHEN Waldesbäume Schweige Menschenlust! Neue und alte Träume Leuchten in der Brust. >Mich reut kein Tag auf Berg und Hügel Wo mich umrauscht der SCHÖPFUNGS Flügel. >Worte können es nicht beschreiben - Der Dämmerung trautes SCHWEIGEN. >
Wenn die SONNE und der Mond sich grüßen, Liegt dir die ganze Welt zu Füßen. >Du lieber warmer SONNENSCHEIN Umfächle meine Wunden Durch dich will ich gesunden. >
Es plätschert, es rauscht, Es hüpft, es schnellt, Es stolpert, es plauscht, Es rinnt und es schwellt Es lauft, es springt, Es hallt, es gellt, Es spielt, es singt, Es zischt und es schellt. Es
schießt, es hallt,
Es stürzt, es stöhnt, Es strähnt, es fallt, Es donnert und es dröhnt. Immer wieder
ist es wundersam,
Am BERG vergeht Leid und Gram. >BERGE sie stehen, Menschen am Gipfel kommen und gehen. >BERGE und Frauen, erfordern Vertrauen. >Als Schönstes auf der Welt sind die BERGE aufgestellt. >Wem gehören die BERGE? Die Antwort liegt in der Zusatzfrage: Wem gehören die Berge nicht? Auf zu den lichten BERGESHÖH‘N, Wo Gämsen Herden äsend steh‘n. >Auf zu den kühnen BERGESHÖH‘N, Wo auf Gipfeln Gämsen steh‘n. >BERGESRECHT am Gipfel König im Anstieg Knecht. >In luft´ger Höh´ im Felsenhang Dem BERGFREUND gilt mein Segen, Denn er nur spürt den Gipfeldrang Auf allen seinen Wegen. >BERGWUNDERWELT die uns In Ihrem Banne hält. Über FIRN und Eis schwingen, Auf grünen Matten fröhlich singen. >Sie lockten mich her - die Berge, FJORDE und das Meer. >Leben heißt wandern und nicht in Stille stehen, Von einem GIPFEL sind viele andere zu sehen. >Ein GIPFELKREUZ, Das nur Kühne erreichen Ist ein Friedenszeichen. >Wie er am Kreuze steht Der wahre GIPFELSPRUCH, Soll er auch im Herzen sein, Dem wahren >Auf der Schattenseite der Dunkelheit Klettern spitzfindige GIPFELSTÜRMER. >Wohin du auch gehst, was immer du tust, Gehe und tue es aus ganzem HERZEN. >KLEIDER machen Leute aber keine Wanderer. >Wandere zu den Bergen hin, Gipfelglück ist LEBENSSINN. Gamskogel Im Westen und im Osten, die LIFTE sollen verrosten. PRIORITÄT Schober und WEBER, Nehmer und Geber. >Der WEG der auf die Berge weist Er hört das Herz erhöht den Geist. Hinterlegung>Ist das WETTER heiter geht man gerne weiter, Tobt es zum Verdruss, geht man nur wenn man muss. >Wenn du müde bist und das WETTER schlecht Vermeide deine Zwist und freue dich erst recht. >Es ist ein gutes WETTERZEICHEN Wenn Nebel bergwärts streichen, Senkt sich der Nebel in das Tal Dann regnet es auf jeden Fall. >Nach hartem Ringen stehen wir oben Erblicken im Kreise ein Gipfelmeer, Händeschlag mit feierlichen Geloben Berg Heil! Bis zur nächsten WIEDERKEHR Wo laue WINDE weh’n, Wo die Wolken flieh’n, Dorthin möcht' ich
geh’n.
Aus den Abgründen des Schicksals Steigt das WORT auf hohe Berge. >Heimliche WUNDER der Berge. >Jedes ZIEL, jeder Berg ist ein Neubeginn, Was bleibt, – es ist der auferlegte Weg. >Ein Mensch der sagt: Er sitze am längsten Ast. Ist trotz der Evolution ein AFFE geblieben. >
ALLES in Frage stellen ist die Frage ob sich Nichts denken lässt? 2010-09-01 Bist du AMBOSS gebe Ruh`, bist du Hammer schlage zu. >Alles nimmt ein gutes ENDE Für den der es erwarten kann. >Wissen stoßt an Grenzen FANTASIE ist unbegrenzt. Alle Wünsche werden klein auf Erden, gegen den einen GESUND zu werden. HASS, Gewalt und Krieg sind gelenkt, Der dies nicht bedenkt ist beschränkt. ![]() >Trinke Auge was das HERZ dir hält Von den Schönheiten dieser Welt. >HITLERS Irrtum Nicht Deutschland,
Deutschland über alles?
Sondern Berge, Berge über alles, Über alles in der Welt. >Fehlt den MENSCHEN die Qualität, Herrscht Falschheit und Brutalität. ![]() >Fremder Trost ist gut, besser ist der eig´ne MUT. >REICH ist jener Mann der auch verzichten kann. >Viele Menschen auf der Welt streben nach RUHM und Geld, Haben sie beides erworben sind sie oft davon verdorben. >SCHÜTZEN und verhüten statt Schäden vergüten. VEREWIGUNGEN nur um nicht vergessen zu werden - Auch das ist ein Streben der Menschen auf Erden. Ohne Kenntnis kein VERSTÄNDNIS. >Es ist zum WEINEN, selten sind die Dinge was sie scheinen. >Verstoße und verachte kein WESEN Sonst bist du nie ein Mensch gewesen. >Ein WORT zur rechten Zeit hilft in Freud und Leid. >ALLZEIT bereit
Herr sein und Knecht,
In Freude und Leid offen und echt. Nehmen und geben so ist das Leben. >BESCHEIDENHEIT, nicht Ruhm und Macht Ist, was die Menschen glücklich macht. >Wer die GEGENWART bewältigt Verdrängt keine Vergangenheit Und ist für die Zukunft gerüstet. >GELD>, Hochmut und Macht kennt keine Ehre, keine Grenzen, keine Heimat und keine Verwandtschaft. Ruhm und GELD, Dünen im Sand, Wellen im Wasser ohne Bestand. >Mensch bedenk´! Jeder Tag ist ein GESCHENK. >Nur Kranke denken daran wie reich GESUNDHEIT machen kann. Der GIPFEL im Leben: Eher begreifen, Die Seele weiter, Altern und reifen, Der Horizont breiter, Nehmen und geben. >GLÜCK im Leben; auf Traumes Schwingen dem Alltag entschweben. 200803 Was du auch tust, wohin du dich wendest, Auch wenn wir alles verlieren Das ICH bleibt uns immer erhalten. >Verzage nicht! Lass die KLAGE Aus dem Auge wisch´ die Trän’, Vielen wird es gleich ergeh’n, Bis an das Ende ihrer Tage. Starzenalm Der Kampf mit sich ist der größte KRIEG, Sich selbst zu besiegen ist der einzige Sieg. Ein ganzes LEBEN Nehmen und geben, Herr und Knecht Würdig und echt, Freude und Leiden Kommen und Scheiden. Schwer sind die hinter`s LICHT zu führen Denen bereits ein Licht aufgegangen ist. Der MENSCH als Werk hat taube Oberschichten, Um Gefühl und Augenmerk in das Innere zu richten. >Der MENSCH ist wie ein Fluss, Er bleibt zwar immer derselbe Aber er verändert sich ständig. >Wer die MUSE zum Träumen hat, hat Kraft zum Kämpfen. >NATURGESETZE benötigen keine Richter. >Die größte OFFENBARUNG ist Stille. Wer weiß wo die QUELLE ist trinkt nicht vom Wassertopf. >QUELLENSUCHE ist rudern gegen den Strom, Hört man auf damit treibt man zurück. >Eine SAAT mit Tränen gibt Ernte mit Freuden. >Verloren gehendes Geschick sind SÄUMNISSE im Augenblick. >Macht mich wer SCHLECHT, so sei es ihm erlaubt, Doch ich aber lebe so, dass niemand es ihm glaubt. Jeder TAG ist der letzte Tag vom verbleibenden Lebensrest. >Alle sind ersetzbar nur der TOD nicht. 17.03.2007 Menschen ohne TRÄUME sind wie Tage ohne Nächte. UNERREICHT ist und bleibt nur was man aufgibt. Erst im VERLIEREN zeigt sich der wahre Wert eines Menschen. 200702 Reich ist jener Mann der auch VERZICHTEN kann. >Der WEG ist uns gegeben, wie wir ihn gehen entscheiden wir. >Der WEG sind wir, Wir sind das Leben, Wir sind Wahrheit Wir sind nicht ewig. >Gehe deinen WEG selbst wenn es Schritte im Ungewissen sind, Es ist nicht gut - frühzeitig am Tor des Jenseits anzuklopfen. 200702 Wie es auch immer weitergeht, WO wir auch immer hingehen, Was wir auch immer unternehmen? Wir stehen immer noch da wo wir sind. 200906 WUNDEN von Freunden verursacht heilen nicht. >Wer kein ZIEL hat findet keinen Weg. Starzenalm ZUFRIEDENHEIT ist eine große Kunst, Zufrieden scheinen ist großer Dunst, Zufrieden sein ist größtes Glück, Zufrieden bleiben ist ein Meisterstück. >ABWECHSLUNG macht Appetit, aber nicht den Eingefleischten. Am längsten Ast sitzen nur die AFFEN. Tote Fische treiben im STROM, die meisten Menschen auch. >Wem dem Atheist die STUNDE schlägt, muss auch er dran glauben, ob er will oder nicht. Der Klügere gibt nach damit der WILLE der Dummen geschehe. >Der Weg ist das ZIEL - besonders aber; Hohlwege, Holzwege, Irrwege und Labyrinthe. Starzenalm Sentenz
Wellerismus Ende
BEGRÜSSUNG
![]() Ehrenwerte Bischöfe Hohepriester, Kanzler und Minister, Grafen und Barone, Fabrikanten und Spione. Äbte
und Magnifizenzen,
Präsidenten und Eminenzen, Hochwürden und Prioren Exzellenzen, und Direktoren. Bauern und Patrioten, Fürsten und Piloten, Zampanos und Prokuristen, Christen und Kommunisten. Kaiser und Würdenträger, Könige und Kammerjäger, Konsulenten und Funktionäre, Samariter und Revolutionäre Schirmherren
und Parasiten,
Animateure und Eremiten, Soldaten und Pazifisten, Dilettanten und Perfektionisten. Kleriker und Ministranten, Eingeborene und Asylanten, Eremiten und Bigamisten, Freiheitskämpfer und Kommunisten. Heiligkeiten und Präsidenten, Schnorrer und Konsumenten, Wohltäter und Piraten, Pazifisten und Advokaten. Tyrannen
und Demokraten,
Bigamisten und Advokaten, Künstler und Musikanten. Und alle anderen Nichtgenannten. Atomare KERNSPALTUNG der steirischen Kürbisse: Verkauf der Wasserrechte an die Atomindustrie. LEICHTSINN: Das Überholen des Geisterfahrers bei dichten Nebel und dabei noch das Handy benutzen. STRANDPYROMANEN: Sie legen im Liegen ihre eigenen Sonnenbrände. Kultur- und WÜRDENTRÄGER: Einer ist träger als der andere. Satir
Defination Ende
LEBENSLAUF in
Dur und in Moll
Nach langjährigen Brummen in der Karlau,
durfte mein Vater sich auch in Sing
Sing musikalisch
weiterbilden. Meine
Mutter nähte immer nur mit einer
Singer Nähmaschine. Kam
mein Vater mit Gesang berauscht vom
Wirtshaus, dirigierte meine
Mutter mit dem Nudelwalker seinen Gang
ins Bett. Ein
Bruder von mir war besonders
musikalisch; er ging schon vor seiner
Geburt flöten.
Die größten
Komponisten förderten meinen Genius
Mit
Schumann,
wanderten meine Frau und ich bei Schönberg
durch die Haydn
und sahen
Fux, Wolf
und Haas
dann pflückten wir Einem
Strauß,
in der Nähe von
Stockhausen hörten wir in
einer Hütte durch eine Fuge den Bach
rauschen. Danach
nach Suppe
und Händel,
genossen wir Rossini
und Meyerbeer
und holten vom Kreisler
einen Korngold.
Mit
Liszt
wurde ich Mozart-lich
und Beethoven-artig.
Weill sie aber keinen Ziehrer
und keinen Stolz
kannte kam ein Staccato
von Brahms
und Buxtehude.
Wir hatten keinen Kreutzer,
ich arbeitete als Wagner
und Weber
es kam der Mendelsohn und wir
wußten nicht wo Hindemith.Nach jahrelangen Suchen fand ich im Stürzen und Tauchen meine schöpferischen Begabungen. Meine hohen Töne stürzten immer ab und meine tiefen Töne gingen immer unter. Die schwere Musik erdrückte mich fast einmal, da trank ich mit letzter Kraft die gesamte Quintessenz aus. Gar mancher alter Singvogel will auf einer blühenden Staude wieder jubilieren, doch es wird ein Oratorium. Die Pausen werden dabei immer länger und länger bis eine unendlich ist. Von den vielen Brettern der Bühne, die einst die Welt bedeuteten, bleiben nur mehr sechs Stück übrig. SCHÜTTELREIME Die Maus in der Falle, Die Kuh im Stalle, Die Ratte im Loch Der Ochse im Joch. Alles alles ist vergänglich, Nur der Kuhschwanz der bleibt lebenslänglich länglich. AUFSTEIRER
KITSCH
Mit Essig und Öl den Hubertushirsch
Wenn der Vollmond am Himmel
steht,
Voll Andacht kniet der Jäger im Gebet, Sepp Krainer stirbt auf Tiefstand Pirsch. Der Schwarz Fischer
Heinz im Königsee
Flucht schauderhaft in dem Boot, - Im Netz sind alle roten Fische tot, Lois
Trenker steht vor dem Matterhorn,
Mit einer schwarz rassigen Zigeunerfrau Strandpest von BB und Rio Tinto in Dachau, Meereswoge, die Möwe, Neptun im Zorn. Arno
Schützenhöfer,
Voves, Schilda Polemik
Schwammerlsterz Poesie, Schmarrn mit Grammeln, Elitäre Dichtung von und für die größten Hammeln Waidmanns Gail der Heil Kräuter schöner Anblick. Der Landesvater Krainer entschläft auf der Pirsch Ein schöner Anblick wenn der Mond am Himmel steht, Mit dem Kronenkreuz erscheint der HUBERTUSHIRSCH. Ehrfürchtig kniet der Wildschütz versunken im Gebet. Der Fischer vom KÖNIGSEE Flucht laut in seinem Boot, Es läuten die Glocken von St. Bartolomä, Im Netz werden die Fische rot. Kleine STEINE, große Steine, Schwarze Steine, weiße Steine, Spitze Steine, runde Steine Aussicht gab es keine. >Die TÄLER von
oben,
Die Berge vom Tal, Die Kirche von draußen, Das Wirtshaus innen, Die Ruhe nah, Die Arbeit fern, Hätten wir`s gern. >Bildnis in Essig und Öl Eine rassige schwarze ZIGEUNERIN - Steht vor dem schneeweißen Matterhorn, Ihr Blick ist melancholisch und schwer - Hinter Ihr die Wellen des ölverseuchten Meer. Wenn Reimatikum 20101106
Wenn
alle
Beamten
schlafen und alle Treffer
trafen.
Wenn alle Becher brechen und alle Zecher zechen. Wenn alle Bedauerer bedauern und alle Zauderer zaudern. Wenn alle Befeuchter befeuchten und alle Leuchter leuchten. Wenn alle Besen kehren und alle Ehrer ehren. Wenn alle Beter beten und alle Treter treten. Wenn alle Bieter bieten und alle Nieter nieten. Wenn alle Blätter fallen und alle Waller wallen. Wenn alle Blinker blinken und alle Stinker stinken. Wenn alle Blumen blühen und alle Sprüher sprühen. Wenn alle Blumen sprießen und alle Brünnlein fliesen. Wenn alle Bohrer bohren und alle Schnorrer schnorren. Wenn alle Brecher brechen und alle Stecher stechen. Wenn alle Brummer brummen und alle Summer summen. Wenn alle Dampfer dampfen und alle Stampfer stampfen. Wenn alle Denker denken und alle Henker henken. Wenn alle Dichter dichten und alle Richter richten. Wenn alle Trickser tricksen und alle Mixer mixen. Wenn alle Drolle drollen und alle Rollen rollen. Wenn alle Duscher duschen und alle Pfuscher pfuschen. Wenn alle Egger eggen und alle Stepper steppen. Wenn alle Eier eiern und alle Leiern leiern. Wenn alle Eiler eilen und alle Mailer mailen. Wenn alle Eiter eitern und alle Scheiterer scheitern Wenn alle Erben erben und alle Erblasser sterben. Wenn alle Erlauber erlauben und alle Räuber rauben. Wenn alle Falter falten und alle Verwalter verwalten. Wenn alle Fänger fangen und alle Langer langen. Wenn alle Faster fasten und alle Raster rasten. Wenn alle Flicker flicken und alle Tschicker tschicken. Wenn
alle
Flieger
fliegen
und alle
Lieger
liegen.
Wenn alle Fluderer fludern und alle Ruderer rudern. Wenn alle Fühler fühlen und alle Spüler spülen. Wenn alle Führer führen und alle Rührer rühren. Wenn alle Friseure frisieren und alle Kritiker kritisieren. Wenn alle Geher gehen und alle Steher stehen. Wenn alle Gläubiger glauben und alle Räuber rauben. Wenn alle Glocken läuten und alle Seher deuten. Wenn alle Greifer greifen und alle Pfeifer pfeifen. Wenn alle Grunzer grunzen und alle Hunzer hunzen. Wenn alle Hascher haschen und alle Nascher naschen. Wenn alle Hausieren hausieren und alle Verlierer verlieren. Wenn alle Hecker hecken und alle Schlecker schlecken. Wenn alle Huscher huschen und alle Kuscher kuschen, Wenn alle Hungerleider leiden und alle Schreiber schreiben. Wenn alle Hunde beißen und alle Stricke reißen. Wenn alle Hunde bellen und alle Schellen schellen. Wenn alle Huster husten und alle Puster pusten. Wenn alle Irren irren und alle Marschierer marschieren. Wenn alle Kehrer kehren und alle Lehrer lehren. Wenn alle Kläger klagen und alle Nager nagen. Wenn alle Kleckerer kleckern und alle Meckerer meckern. Wenn alle Klicker klicken und alle Uhren ticken. Wenn alle Klopfer klopfen und alle Stopfer stopfen. Wenn alle Köche kochen und alle Pocher pochen. Wenn alle Kopierer kopieren und alle Studenten studieren. Wenn alle Kracher kracher und alle Lacher lachen. Wenn alle Krepierer krepieren und alle Politiker irren Wenn alle Kriecher kriechen und alle Riecher riechen. Wenn alle Kühler kühlen und alle Wühler wühlen. Wenn alle Laller lallen und alle Hüllen fallen. Wenn alle Läufer laufen und alle Säufer saufen. Wenn alle Lauser lausen und alle Brauser brausen. Wenn alle Leimer leimen und alle Reimer reimen. Wenn
alle Linker
linken und alle
Winker
winken.
Wenn alle Lügner lügen und alle Pflüger pflügen. Wenn alle Maier maiern und alle Tokaier tokaiern. Wenn alle Meister meistern und alle Kleisterer kleistern. Wenn alle Melker melken und alle Blumen welken. Wenn alle Müller mahlen und alle Zahler zahlen. Wenn alle Nicker nicken und alle Uhren ticken. Wenn alle Penner pennen wenn alle Schlemmer schlemmen. Wenn alle Pfaucher pfauchen und alle Raucher rauchen. Wenn alle Plauderer plaudern und alle Zauderer zaudern. Wenn alle Protzer protzen und alle Rotzer rotzen. Wenn alle Quellen springen und alle Vögel singen. Wenn alle Ratschen ratschen und alle Tratscher tratschen. Wenn alle Raucher rauchen und alle Verbraucher verbrauchen. Wenn alle Raufer raufen und alle Täufer taufen. Wenn alle Rauscher rauschen und alle Tauscher tauschen. Wenn alle Reiter reiten und alle Streiter streiten. Wenn alle Rufer rufen und alle Sucher suchen. Wenn alle Rupfer rupfen und alle Zupfer zupfen. Wenn alle Schlucker schlucken und alle Spucker spucken. Wenn alle Schmeichler schmeicheln und alle Steichler streicheln. Wenn alle Schmierer schmieren und alle Verlierer verlieren. Wenn alle Schweiger schweigen und alle Zeiger zeigen. Wenn alle Schwemmer schwemmen und alle Stemmer stemmen. Wenn alle Sender senden und alle Wender wenden. Wenn alle Sinker sinken und alle Stinker stinken. Wenn alle Spieler spielen und alle Gefallenen fielen. Wenn alle Wimmerer wimmern und alle Zimmerer zimmern. Dann würd es uns in allen Zeiten viel Freud' und Leid' bereiten. Doch wer wird das auch immer wissen und wer weiß das? Was zählt letztendlich und was bleibt es war und ist ein Spaß. 2009 Solange man sich am BODEN> nicht anhalten muss ist man nicht betrunken. Der Herr GERIATRILL beim Arzt Ich höre nichts mehr, ich sehe nichts mehr, ich kann nicht mehr lesen, Ich kann nicht mehr schreiben. Was können Sie noch? Auto fahren. 2003.11.13 Das LEBEN ist an manchen Tagen nur im Vollrausch zu ertragen. 2009 Lieber ein stadtbekannter SÄUFER> als ein anonymer Alkoholiker. TRAURIG schaut es aus, nicht zu erheiraten, nicht zu erben- Arm bleiben wie die Kirchenmaus bis zum Sterben. Auch weiche WASCHLAPPEN werden Mit der Zeit einmal zu gerissenen Lumpen. Säufer WEISHEITEN Ob ich Morgen lebe ist Geheimnis, Wenn ich Morgen lebe trinke ich gewiss. Besser voll nach Hause kommen als leer ausgehen. Satir
Witz Ende
ABSTIMMUNG Ist die Kunst sitzen bleiben die Hand zu heben und trotzdem immer wieder daneben stehen zu können. ALGEBRA der Politik Viele unbekannte Punkte X Keine Aussicht auf Lösungen. >KABINETTSAUSLESE Eine Ansammlung der vielen großen Flaschen in der Regierung. POLITIKER Ein Schreier, ein Ermahner zum Einrennen von offenen Türen, ein Schweiger bei der Errichtung der unüberwindlichen Gesetzesbarrikaden. >MEDIENABHÄNGIGKEIT Mehrere
SCHÜSSEL
auf hohen Stellen bewahren vor der
Abhängigkeit vom ORF
ORAKEL REKLAME FIASKO.
Ohne
STANDARD,
FORMAT
und SPIEGEL
würden die Politiker TÄGLICH
ALLES an PROFIL
in Österreich
verlieren
und
DIE GANZE WOCHE
mit dem KURIER
die Perlen von ihrer KRONE in
der BILDZEITUNG
suchen.
Satir
Politik Deffination Ende
STAATSBUDGET >Ach wie schwer ist es zu dichten Wenn durchs Loch der Wind schon pfeift Der Vater Staat wird´s sich´s schon richten, Indem er in unsere Taschen greift. Was ist da denn noch zu fügen, Wenn soviel zerbrochen ist. Löcher dichten mit den Lügen Und mit der größten Hinterlist. Wer kann hier noch wem was glauben, Denn soviel wurd´ schon gebrochen Und man dreht die Steuerschrauben, Denn zu viel wurd´ schon versprochen. ![]() ERMAHNUNG Milbenkopf mit Rattenschwanz Beende deinen Fettnapftanz. Jeder FORTSCHRITT, jede
Entdeckung der Wissenschaft, wenn sie
zum Wohle
aller Menschen eingesetzt wird, ist ein Segen im anderen Fall aber ein Rückschritt. >GEWINN^ vor Sicherheit, die unbezahlbare Rechnung von Kaprun. >Die einfachen, gewöhnlichen und normal sterblichen Menschen und auch der kleine Mann von der Straße sind nicht dumm, dumm sind die sogenannten INTELLEKTUELLEN, die glauben gescheit zu sein. KRITIK allein hat kein Gewicht, Besser machen schafft die Sicht. SELBSTZERSTÖRUNG Ohne Nahrung kann man drei Wochen leben, Ohne Flüssigkeit kann man drei Tage leben, Ohne Luft stirbt jeder in einigen Minuten. Chemie, Industrie verpesten die Luft, Luftströmungen zerstören die Bäume, Menschen roden ihre eigene grüne Lunge. Die Luft Verpester bauen sich ihre Villen im Grünen. >UNFÄHIGE regieren die Welt Fähige arbeiten im Feld, Begabte machen Musik, Dummköpfe Politik. 1. Politiker
und Lobbyisten. Die Ausnahmen, unter
der Toleranzgrenze, bestätigen
nicht die Regel.
2. Illuminatoren 3. Mordanstifter, Mörder, Ausbeuter, Verbrecher. 4. Bürokraten, Technokraten, Moralisten, Ehrenmänner, Strohmänner und Präsidenten. 5. Juden, Neger und Zigeuner 6. Menschen mit anderer Kultur, Zuwanderer, Fremde und Gäste. 7. Nazis, Warme und Behinderte Bei schlechter AUSSICHT ohne Durchsicht, Kam ich mit Vorsicht zur Einsicht, Die Absicht einer Einsicht ist es sicher nicht. Wenn Haare zu BERGE stehen Steht die Politik daneben. Nach politischen GIPFELTREFFEN geht es auch immer nur abwärts. 2007-03-17 Wer morgens VERKNITTERT ist, Kann sich tagsüber besser entfalten. Politik ist Versprechen nicht gehalten. Satir Politik
Sentenz Ende
"EHRLICH währt
am längsten,
Ewig währt noch länger"; dachte der Gewählte. Dem GLÜCKLICHEN schlägt keine Stunde. Dem Politiker schlägt kein Gewissen. Den Letzten beißen die HUNDE, Den Wähler die Politflöhe. "VORSICHT ist die Mutter der Weisheit": Sprach der Scherben Präsident zum aufbäumenden Brunnen. 2007-03-17 BERICHT TROJANI 2008 07-08-08-2008
Der Weber, Hochweber, oder
richtig bezeichnet die
Hochweberspitze, die von mir
mit den Beinamen, "Trojani"
benannt wurde, ist und bleibt
nach wie vor noch mehr wie der
Grimming mein Schicksalsberg.
Damals vor vielen Jahren
erstand ich das Buch, "Die
Laute des Hochlandes" (Lahuta
e Malcis) vom, Franziskaner "Gjergi
Fishta". Dieses Epos
behandelt in dreißig
Gesängen und 70.000
Versen den Freiheitskampf des
albanischen Volkes. Der 24.
Gesang, "Die Zana von vom
Visitor" ist eine Perle der
Epopöe, und schildert die
Anteilnahme der
überirdischen Wesen an
Tringas Tod und das
Begräbnis der Heldin. War
es Fügung, Zufall,
Bestimmung –
oder wie es auch immer
erscheinen mag? Dieser Gesang
bot mir damals Trost und
Milderung in der
Überwindung des Abschieds
der vorausgegangenen Mutter.
In diesem Gesang fallen dem
Berg Trojani oder auch Trojan
genannt, der Trojanhochalm,
den Trojanelfen, der Trojanora
und der Trojanschwaig eine
entscheidende Bedeutung zu. So
bekam der Weber den Beinamen
Trojani, der selige Helmut
Simbürger - Fritsch, war
von diesen Namen sehr
begeistert, nicht aber gewisse
andere Leute.
Die Trojani Nordseite mit der Hölle und das Donnersbachwald - Hintertal ist im Besitz eines großen Bankenkonsortium. Dieses Imperium wurde schon mehrmals von noch größeren Geld Molochen einverleibt. Nach einem kurzen bayrischen Zwischenspiel, fiel es in die Hände der Italiener. Wie es wohl zu dieser Anhäufung von Besitztümern gekommen ist? Es ist nicht schwer zu erraten, es waren nicht besonders, gelinde gesagt; humane Methoden mit denen die Waldbauern, um ihren urbar gemachten Boden und ihren Anwesen gebracht wurden. Die fremden und einheimischen Herren nahmen ihnen mit List, Tücke und Gewalt ein Recht nach dem anderen, sie wurden zinspflichtige Lehens Männer. Schließlich konnten sie den auferlegten Druck nicht mehr standhalten, letzten Endes mussten sie, alles was ihnen lieb und teuer geworden war ihre Waldheimat, von der sie in mühseliger Arbeit aber doch glücklich gelebt hatten, verlassen. Von Haus und Hof vertrieben, In den Wäldern erfroren Nichts ist ihnen geblieben. Aus Hunger nach Brot Noch ehe sie geboren Kinder im Leibe schon tot. Almen, Bauern
und Herbergen aus
"Der Waldbauern Tod".
Ahornkogel,
Bauer,
Baireut, Boreit, Beinstock,
Blasy, Brehm,
Christerbauer, Dornkar
(Totenkaralm), Ebenbachalm,
Finsterkaralm, Fischergut, Fischerherberg,
Fuchs, Gärtl an der Rest,
Gergenherberg, Gergg,
Glatt, Goldbacher,
Goldbacherherberg,
Grosch'n, Greiner, Guet am
Prannt, Gugg,
Herr,
Hintermörschbachalm,
Hoanz (Heinz), Holzmann, Ilsinger,
Kalchgruber,
Kirglehen (Huber), Lahmbacher,
Lahrer,
Lainbacher,
Lärchkar, Magerl,
Mägerl,
Mörsbacher,
Mörschbach, Ortnerlehen,
Pau, Pebern,
Peewein, Pötsch,
Pötschen, Prantl,
Präntl, Rabenhaupt,
Ratz,
Restner, Riedla,
Rießner, Rießnerherberg,
Sainreit,
Schaffer, Schaupp, Schaumberg,
Siebenhütten,
Greiner, Strohmor,
Trexelbauer,
Unherr, Vorderen
Gering,
Vordermörschbachalm,
Wagner, Weberbauer. Herbergen
im Wald: Waren Wohnobjekte
wo Zinsparteien aber auch
Grundeigentümer
wohnten. "Der
Halter der Glattalm
schwärmte von den
Jahren, wo sich 20 und mehr
Leute um die besten
Plätze im Heu
gestritten hatten"
Günther
und Helmut sind die Kinder von
der Schwester meiner Frau. Als
sie noch klein waren habe ich
mit Ihnen viele Bergfahrten,
in unserer näheren
Umgebung der Niederen Tauern,
unternommen. Mit Günther
und meinem Sohn starteten wir
damals auch eine Reise nach
Norwegen, bei der wir den
höchsten und den
zweithöchsten Berg,
dieses eindrucksvollen Landes,
begingen. Allerdings die Berge
allein sind es nicht die
faszinieren, es sind die
Fjorde die Gletscher und der
Zauber oberhalb des
Polarkreises. Berge gibt es
auch in den Niederen Tauern
und man müsste mehrere
Leben zur Verfügung haben
um sie alle zu erkunden.Quelle:
"Der Berg,
(Hochweber)
der nicht im
Führer stand"
von Bruno
Nowicki.
Von dem Bergkameraden, "Gottfried
Wacher" habe
ich den Geheimhinweis
auf die Hochweberspitze
bekommen. Dank seiner
guten Referenz
gegenüber dem
Adeligen, bei dem er
damals tätig war,
verdanke ich auch die
Genehmigung der
Kreuzaufstellung.
Gottfried erzählte
mir: "Einst hatten im
Murtal zwei benachbarte
Bauern namens Schober
und Weber existiert,
nach ihnen sollte die
Hochweberspitze und die
Schoberspitze benannt
worden sein". L.
Buchenauer wiederum
leitet den häufig
vorkommenden Bergnamen
Schober durch die Form
der Gipfel, die einen
Heuschober ähnlich
sind, ab. (Berg und
Flurnamen der Niederen
Tauern). Darin ist
auch ein Berg mit dem
Namen Roßarsch
angeführt, ihn
konnte ich bis jetzt
noch nicht ausfindig
machen und daher auch
nicht erforschen und
besteigen, der
Roßarsch ist auch
in, "Holl's Niederen
Tauern Führer nicht
enthalten. Mit der
Narrenspitze allerdings
– habe ich mich schon
eingehend
beschäftigt und
angefreundet.
Anmerkung: Laut "Moor Gidi" ist der Roßarsch und sogar ein Roßschwanz in der Nähe des Warscheneckes, dieses gehört allerdings nicht mehr zu den Niederen Tauern.
Nun zurück zu den
Leuten im Dunstkreis des
Bankenkonsortium: Sie
unterstellten mir als
Sektenführer den
Weber umtaufen zu
wollen. Sie erlaubten
die Kreuzaufstellung,
verboten jedoch das
bereits hinterlegte
Gipfelbuch. Sie
versuchten die Bergmusik
vom Gipfelfestakt
abzuwerben. Sie
entwendeten ein
Gipfelbuch und ein
Hirsch-Trophäe vom
Kreuz. Die
abfälligen
Bemerkungen im
Gipfelbuch seien
dahingestellt, jeder
kann dort eintragen was
er will, und gibt
dadurch nur Zeugnis von
seiner Person und seinen
Eigenheiten. Das
Bankenkonsortium habe
ich ausgebootet; indem
ich das Kreuz auf dem
Boden des Trojani
Eigentümers
Süd, dem "Herrn
Grafen Reverterra"
errichtete. Die schwarze
Aufstellung wurde im
Nachhinein vom Herrn
Grafen bewilligt.
Zur Festlegung des Besitzers Tronani Süd hatte ich einige Anfragen gestellt. Nachdem das Kreuz schon lange aufgestellt war, traf die geistreichste Antwort von der Bezirkshauptmannschaft Murau ein: "Das Gelände konnte noch nicht besichtigt werden, da noch zu viel Schnee liegt". Helmut und auch Günther mit seiner damaligen Freundin und jetzigen Frau, haben am Trojani Gipfelfestakt teilgenommen. "Auch der Grimming hat kein Gipfelbuch". Damit wollte sich ein Vertreter des Donnerbacher Geldimperiums .- wegen dem verhängten Gipfelbuch Verbot, bei dieser Feier die unter dem Ehrenschutz des damaligen Landeshauptmann "Josef Krainer" stand, rechtfertigen. Daraufhin ging ich der Sache auf den Grund und kam dadurch zu meinem zweiten Schicksalsberg. Der "Hohe Grimming" besitzt natürlich ein Gipfelbuch, aber zur Öffnung des Gipfelbuchbehälters ist zumindest ein geringer Anteil von Hausverstand erforderlich. Diesen Gipfelbuchbehälter, hat neben anderen Kreuzteilen, "Toni Adam" auf den Gipfel getragen, sehr viel später habe ich das alte Grimming Kaiserkreuz durch die Zinnoberwandrinne entführt und am Krippelberg bei Schattendorf in Burgenland, im Gedenken an "Nikolaus Lenau" wieder aufgestellt. Dies ist aber eine andere Geschichte! Der Herr Graf Revertera entschuldigte sich, weil er an dem Festakt nicht teilnehmen konnte, da er schon schlecht bei Fuß ist. "Die Laute des Hochlandes" (Lahuta e Malcis) und "Gjergi Fishta", waren für ihn ein Begriff und dazu war er auch noch während des Krieges in Albanien eingesetzt. Auf mich üben selten begangenen Gipfel einen besonderen Reiz aus, stark besuchten Alpenmonumente sind, mit Ausnahme des Grimming, sind bei mir nicht so bedeutungsvoll. Der Dachstein allerdings war da für mich als Steirer noch eine Ausnahme, ihn hatte ich zweimal besucht. Nach einer Nacht auf der Adlersruhe hab ich sogar von einer Großglocknerbesteigung, wegen der großen Bergsteigermenge, Abstand genommen. Dies mag eine Eigenheit sein, doch jedem das seine und so manche fühlen sich eben nur ohne Menschen in freier Natur am wohlsten. Selbstverständlich ist der richtige Partner, so wie im Leben auch in den Alpen eine Bereicherung, manche Unternehmungen können auch nur in einer Zweierseilschaft unternommen werden. Die Besteigungen des Matterhornes des Ortlers und des Kilimandjaro (Kilima in der Suahelisprache = Berg, Njaro = böser Geist) oder gar von Achtausender und so weiter, verdienen Respekt und rufen auch trotzdem eine große Bewunderung hervor. Helmut, war ein liebenswerter und immer fröhlicher, Mensch er ist auf einer Baustelle in Deutschland tödlich verunglückt. Er war auch mein idealer Partner beim winterlichen Transport des Trojani Kreuzes bis zum Joklwirtsboden. Das auf Firngleiter befestigt gewesene Kreuz habe ich dann, zu Pfingsten von dort über dem Steilhang zum Ostgipfel und weiter über den Kamm zum Hauptgipfel hinauf gezogen. Mit der aus der Pusterwalder Kirche stammende, aus Holz geschnitzte Herrgott - Skulptur, die durch einen Brand im Mitleidenschaft geraten ist, schaffte ich es im ersten Versuch gerade bis zur Mitte dieses Steilhanges. Der Herrgott hat sein langes Schneelager aber gut überstanden, nach seiner Auffindung wurde er im zweiten Gang mühelos zum Gipfel befördert. Ein andermal wurde der Herrgott mit einem Hirschgeweih gekrönt, und dieses mit einer Eisenkette gegen Diebstahl gesichert, nach dessen verschwinden bekam er eine Stacheldrahtkrone. Einige Jahre später wurde der Knochenrest eines Kuhschädels, in Richtung Donnersbachwald hin zeigend am Blitzableiter befestigt, als Symbol für die ausgerottete Bauernwirtschaft im Donnersbachwald. Günther ist ein besonderer Mensch der sich schon mit vielen auseinandergesetzt hat, vom Falkner zum Drachenflieger und nach einem Absturz landete er schließlich, als Naturverbundener bei der Jägerei und er ist mit Leib und Seele ein Waidmann (in Jägerkreisen übliche Bezeichnung für Weidmann) geworden. Durch seine beruflich bedingte sitzende Tätigkeit, hatte er gesundheitliche Probleme bekommen und die Wundermedizin, "mehr Bewegung" wurde ihm verschrieben. Ja, auf einen Berg gehen, solange man dazu noch in der Lage ist, belebt den Körper und erhöht auch den Geist! Er wollte mit mir wieder einmal unterwegs sein; zuerst dachte ich an den "Kleinen Grimming". Auf ihm habe ich im vergangenen Jahr ein bescheidenes Gipfelzeichen, im Gedenken an den verblichenen Grimming Liebhaber, "Toni Adam" errichtet, verwarf diese Idee und hatte einen Rundgang vom, Moorsee zum Eiskar (402 Holl N. T. Führer) im Sinn. Der Moorsee und der darum liegende Landstrich war einst im Besitz der Vorfahren meiner verblichenen Schwiegereltern. Zur ausgemachten Zeit hole ich Günther ab und klingle zuerst beim falschen Reihenhaus, mein letzter Besuch liegt schon jahrelang zurück. Auf der Fahrt nach Pusterwald läßt mich der Trojani nicht mehr los, denn von Pusterwald aus hatte ich meine ersten Besteigungsversuche unternommen. Am Talschluss befindet sich ein vorbildlicher Parkplatz mit lehrreichen Hinweistafeln und mit einer Landkartenskizze ausgestattet. Rechts geht es in die Mooralm, in der einst der legendäre Odo Zibser sein Einsiedlerrefugium hatte. Ich kannte ihn persönlich, er ist nach einer Abschussvergabesitzung mit seinem Geländewagen in den Pusterwalder Bach gestürzt und ertrunken. Links geht es in die Pölsen und zu unserem Weg in das Eiskar. Ausrüstungsmäßig ist man bei einer Bergfahrt immer gut bestückt, als ich jedoch Günthers Rücksack hebe übertrifft dessen Gewicht bei weitem das des meinen. Durch Zurückhaltung seines Reserve Gewandes kann dem geringfügig abhelfen. Wir machen uns gemächlich, nach dem Motto: "Einen Berg muss man an schleichen", auf den Weg. Etwas nach der Abzweigung zur Pölsen, nutzen wir eine ausgediente Bodensitzhütte zur einer ausgedehnten Rast mit reichlicher Nahrungsaufnahme. "Was wir essen stärkt uns und erleichtert den Rücksack"; sage ich. Günther zaubert zwei Bierdosen aus seinem Gebäck und wieder ist seine Traglast um einen Kilo geschmälert. Bald kommen wir zu Petzolds Zirbenhain, er ist großflächig mit sogenannten; elektrischen Haltermand'ln vor dem Wildverbiss geschützt. Eine gewaltige Investition, genauso wie sein Versuch der Durchforstung des Jungwaldes, die aufkommende Bäume mit Giftpatronen zu beschießen. Allerdings die Dürrlinge mussten später dann ohnehin wieder abgeholzt werden. Petzold, dem durch Hochzeit der Adelsbesitz zufiel, ist Rechtsanwalt mit einer Kanzlei in Wien und Deutschland. Er hat allerdings kein Verkaufsrecht an dem Besitz, dies verhindert eine Übernahmeklausel des Hauses Schwarzenberg. Er soll sogar das englische Königshaus rechtsfreundlich betreuen, von seinem forsttechnischen Gebarungen kann man allerdings geteilter Meinung sein. Als Rechtsverdreher hat er jedoch einen guten Zugang zu allen Subventionen und Förderungen, die ja die adeligen Großgrundbesitzer am aller notwendigsten bedürfen. Die Lichtensteiner wollen nun in Kärnten sogar das Schwämme sammeln für den Eigenverbrauch (2kg / Tag) kostenpflichtig machen. Wir befinden uns inmitten des Kerngebietes das, "Günther Schwab" in seinem namens- und verschlüsselten Roman "Die Leute von Aurali" (Pusterwald) sehr Tatsachen gerecht zu Papier brachte. Schwab der bei dem Gut des Adeligen "Floridablanca" (Prinz Felix Schwarzenberg) als Förster angestellt war, hat hier große Schicksalsschläge ertragen, aber auch seine Berufung zum Schreiben gefunden. In diesem Roman scheint sogar der Urgroßvater meiner Frau als Bürgermeister von Pusterwald mit dem Namen Garmazu (Simbürger) auf. Schwab's weiteres über hundertjähriges Leben war dazu auserkoren mit der Feder in vielen Werken für den Schutz der Natur einzutreten. Mit den finanziellen Erträgen seiner erfolgreichen schriftstellerischen Tätigkeit gründete er die erste Umweltschutzbewegung, den "Bund zum Schutz des Lebens". Am Weg zum Eiskar kommen wir an vielen Jäger - Bodensitzhütten vorbei die teilweise im ganzen oder als Fertigteile aufgestellt wurden. Jede ist gerade so groß, dass man sowohl in der Länge, wie auch in der Breite darin ausgestreckt schlafen kann. Ein Bodensitzunterstand steht rechts hoch über dem Eiskar unterhalb der Schönfelsspitze, im vorigen Jahr nach dem Rundgang vom, "Moorsee zum Eiskar" habe ich ihn im vorbeigehen bewundert. Weg- und steiglos in sehr abschüssigem Gelände wurden ganz sicher alle Bestandteile körperlich empor getragen. Die Pezoldjäger dürfen sogar ohne Bezahlung jagen, ihm geht es ausschließlich um dem Schutz des Waldes vor dem Wild, Salzlecken duldet er nicht. Der Jurist Prtzhold, versteht es nicht die Einheit von Wald, Wild und Nutzvieh im natürlichem Gleichklang zu wahren. Im Eiskar endet der Forstweg, eigentlich ist er oberhalb der Baumgrenze ein reiner Jagdweg der vielleicht von Steuergeldern gefördert wurde? Es ist Schönwetter jedoch die Gipfel sind wolkenverhangen, nun kommt ein Steilstück mit der Umgehung von Schneeresten, von mir als Eischor genannt. Am Glattschartl verdienen wir wieder eine Rast und eine Stärkung, dann traversieren wir zum Glattjoch. Die nachgebaute Glattjochkapelle ist nun mit einem Stahlgerüst gesichert, dies ist wahrlich kein schöner Anblick. Manche Archäologen wollten beweisen, dass sie die urzeitliche Bauweise nachvollziehen können hier ist dieser Versuch gescheitert. Das Glasdach und das Stahlskelett wären durch etwas Beton in den Fugen der Steine, anstatt der nachträglichen, Kunststoff Ausschäumungen erspart geblieben. Aber was soll's? Kritik im Nachhinein, ist immer leicht ausgesprochen. Nun ist es wieder Zeit zur Rast und zur Eintragung in das Glattjochbuch: "Steigen, Fallen Menschenschicksal" Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, Man kann aber den Tagen mehr Leben geben.
Wir gehen dem, "Trojani
Nordostgrat" entgegen, von
Ferne sieht er wie
eine unüberwindliche
senkrechte Felsbarriere
aus. Es ist wie im Leben:
"Allen Schwierigkeiten
kann man nicht aus dem
Wege gehen". Der NO - Grat
ist, mit der Ausnahme des
Grat Ende nach dem man
webertalseitig wechselt,
als Jägersteig zu
bezeichnen. Als
Jägersteig hatte
allerdings auch, Toni Adam
der Grimming
- Liebhaber, der
im Alter auf der
Himmelsleiter am Weg zum
Gindlhorn tödlich
abgestürzt ist, den
weitaus schwierigeren
Normalanstieg auf den, "Unteren
Weißrinnspitz"
des Grimming Süd
bezeichnet.
495,
496 NO - Grat
"R. Greenitz, R.
Großschädel",
1900, II und I, zum Teil
Gehgelände. Etwas
brüchig, jedoch
lohnend, 400 m 1 Std.
Route:
vom Glattjoch am
Gratrücken über
kleine Erhebungen zum
Beginn des Felsengrates.
Nun längs der
Gratschneide zu einem
Steilaufbau. Ihn etwas
rechts der Kante ersteigen
und dann längs der
Schneide oder unterhalb zu
einem waagrechten
Gratteil. Diesen entweder
durchwegs bis zur Scharte
vor dem Gipfelaufbau
begehen oder (weniger
schön) vorher
schräg rechts
absteigen (Grasrampe) in
eine Rinne, die zur
Scharte vor dem
Gipfelaufbau erstiegen
wird. Nun weiter
Linksquerung über
einen Rücken hinauf.
Vom Rücken sofort
über ein in eine
Platte eingesprengtes Band
etwa 10 m nach rechts in
eine seichte Wandbucht.
Nun im Zickzack empor auf
die oberste unschwierige
Gratschneide. Längs
derselben zum nahen
Gipfel".Alpenvereinsführer "Peter Holl" Niedere Tauern S. 177. Anmerkung: Der Rhombendodekaäder auch Granatoäder genannt (dunkelroter Edelstein), ist von 12 gleichen Rhomben, 8 dreiflächigen, 6 vierflächigen Ecken und 24 gleichen Kanten begrenzt; der Kantenwinkel beträgt 120 Grad. Jede Fläche des Granatoäders schneidet zwei Achsen in gleicher Entfernung und ist zur dritten Achse parallel; das Parameterverhältnis ist a : a : unendlich a oder 1 : 1 : unendlich, woraus sich das Symbol unendlich 0 ergibt. Quelle: Dr. F. v: Hochstetter und Dr. A. Bisching's "Leitfaden der Mineralogie und Geologie". Ohne Aussicht auf eine Sicht auf einen Berg zu gehen ist sinnlos, der Trojani ist heute ein Ausnahmefall, wir schreiten weiter am Steinmann über den hohlen Stein vorbei zum Hauptgipfel. Das Kreuz mit seinem Herrgott und dem Kuhschädel heißen uns willkommen. Die Spitze des Blitzableiters ist abwärts gebogen, sie hatte bei starken Wind das Gewicht des Schädels nicht mehr ausgehalten, Bergfreunde haben ihn jedoch mit einem Band wieder an seinem Platz befestigt. Ich bin schon sehr abgespannt und war froh als Günther die Eintragung in das kleine Gipfelbuch, in dem sich wieder einige Leute verewigt hatten und das noch genügend Leerseiten hat, vornimmt. Nun da ich an diesen Bericht arbeite lasse ich es mir nicht nehmen im Nachhinein eine virtuelle Gipfelbuch - Eintragung zu tätigen. Bei nächster sich bietenden Gelegenheit, werde ich sie an Ort und Stelle nachholen. Es ist
kein Traum
Das Wetter wird
noch unfreundlicher einzelne
Donner grollen sind zu
hören, am ersten Tag auf
den Trojani zu kommen, das war
mehr als ich erhofft hatte,
doch für ein Gipfelbiwak
ist die Wetterlage zu
unsicher, also nichts wie den
Kreuzweg hinunter. Wir lassen
uns auf Grund unserer bisher
ausgestandenen Strapazen Zeit.
Auf dem fast auf den
Joklwirtsboden reichenden
Güterweg steht ein Auto.
"Geben wir den Jäger
einen Chance": Sagte ich zu
Günther, es war auch
wieder an der Zeit uns zu
stärken und etwas
auszuruhen. Dann geht es immer
langsamer, vorbei an den
Felsblöcken und
Schuttrinnen, den Steilhang
hinunter. Im
Winter wenn der tiefe Schnee
alles verbirgt, saust man mit
den Firngleitern elegant den
Kreuzweg hinunter. Diesen Weg
habe ich ohne Schnee noch nie
begangen, bei uns kommt noch
durch die völlig
eingetretene Finsternis ein
weiterer Schwierigkeitsgrad
dazu. Mein Sohn hat ein
gewichtige LED Lampe sogar mit
Radio erstanden, die nun zum
Einsatz kommt. Allerdings ist
Einschaltknopf vorstehend
angebracht und die Lampe war
total entladen, Gott sei Dank
ist ein Kurbelindukter dabei.
Den Jäger, vielmehr die
Scheinwerfer seines Autos,
sehen wir noch lange auf der
gegenüberliegenden Seite
umherfahren. Es ist kein
Traum, es ist des Herzens
Liebes- und Geistestreue
des Lebens. Das Leben
blüht in jeder Blume,
die uns Wanderern am
Wegesrand zuwinkt und
sagt: Gedenke mein, aber
vergiss nicht dein".
Zu jedem Nagel braucht man Eisen, jeder Regentropfen bedarf den Wolkenhimmel. Die Blumen benötigt die ganze Erde, die Sonne und alle Kräften der Natur. Zu einem Kind kommt es nur beim menschlichen Geschlecht, bis hin zum ersten Tag der Entstehung, wo jene Urkraft alles schuf. Es ist kein Traum und keine Meer von der Feuerkraft des Himmels, drum schöpfe Atem mein Herz das fast erstickt, vor der Schönheit, Fülle und Pracht des Allmächtigen. Auch Du bist wie eines der göttlichen Gebilde, im heiligen Zusammenhang mit allen jenen Wundern. Das all ist auch für dich, so wahr, so treu und so herrlich leuchtend wie der blaue Himmel. Wohl gilt dies auch für jeden Menschen, aber dennoch so einzigartig für dich allein. auf:
Pusterwald - Eiskar -
Glattschartl - Weber
NO - Grat ab:
Biwak
Joklwirtsboden Nebel.
Günther Fritsch -
Simbürger und
Bruno Mayer 07.08.2008
16:20
Diesen Abstieg
möchte ich aber im
Detail mit den Worten von,
"Zieht man auf
der neuen
österreichischen Karte
1:50.000, Blatt Nr. 129, die
übrigens das Gelände
ganz ausgezeichnet wiedergibt
einen Strich vom Gipfel zur
Glattalm, erkennt man den
Verlauf einer schwach
ausgeprägten Rinne, 100
Meter unterhalb des Punktes
beginnend, wo sich der
Nordgrat nach Nordosten
wendet. Sie versprach in der
Tat einen raschen und nicht
einmal
übermäßig
steilen Abstieg ins Tal. Eine
innere Stimme warnte mich
zwar, aber der
Schattenkogelosthang war nicht
besonders einladend und dieser
Weg war für mich
wenigstens neu. Um es kurz zu
machen: Eine Tuchmarer
Sennerin hatte einst, "Anton
Faschinka" einen
ähnlichen Weg nicht weit
von hier mit den Worten
charakterisiert: "A grauslichs
Obigehn!" Ich stolperte
über bewachsenen Steine
aller Größen mal
rechts, mal links der Rinne
hinab, heilfroh mit gesunden
Knochen schließlich
wieder auf den grünen
Boden des Joklwirtes zu
stehen. Nachfolger seien
gewarnt! Nach der Tortur
besann sich auch der Gipfel,
den die Vermessung von 1969 um
fünf Meter erhöht
hatte, und wurde frei"."Bruno Nowicki" beschreiben, treffender könnte auch ich ihn nicht schildern: Quelle: "Der Berg, der nicht im Führer stand" von Bruno Nowicki. (Hochweber) Die erste günstige Ebene nützen wir als Nachtquartier und sind froh der windigen Höhe entkommen zu sein. In der Nähe des Stoder Zinken beginnt ein außergewöhnlich starkes Wetterleuchten – als gigantisches Feuerwerk ohne Donner, wie es in heißen Sommernächten öfters vorkommt. Bald wandern wir im Reich der Träume weiter. Es schläft der Berg in dunkler Nacht, Mond und Sterne sind nicht aufgewacht. Ganz leise erschallt der Regen Sang, Geheimnisvoll mit leisen, sanften Klang. Dann Schweigen dicht und tief verhüllt, Es erwacht ein Mensch voll Freud erfüllt.
Nach etwa vier Stunden
beginnt es zu regnen,
hörte aber wieder auf
und dieses Spiel
wiederholte sich noch
öfters – bis wir
beide angefeuchtet und
teilweise nass sind. Bei
einer dieser Regenpausen
schlage ich vor uns Marsch
bereit zu machen, dies im
strömenden Regen zu
tun wäre nicht klug
gewesen. Es ist noch ganz
dunkel, so sitzen wir, im
Wärme Austausch,
Rücken gegen
Rücken auf einer
Unterlagsmatte und halten
die zweite als
Regenschutz
über den Kopf, bis es
dämmert. Es hört
zu regnen auf das leichte
Nieseln stört uns
nicht, auf einer
großen Felsplatte
lassen wir uns nieder um
zu frühstücken.
Die Morgensonne beginnt in
den westlichen Tauern und
in den nördlichen
Alpen zu leuchten, kein
Berg versteckt sich, viele
stehen zwar nur keck aus
den Talnebeln hervor doch
alle freuen sich über
ihr Sonnenkleid.
Günther hat eine Dose
Leberknödel Suppe und
eine Dose Bohnengulasch
mit und ich warf meinen
Eigenbau Spirituskocher
an, es wurde ein
Feinschmecker Genuss beim
Joklwirt daraus. Den Gang
zum Glattjoch wähle
ich nicht sehr geschickt,
zuerst will ich zum
markierten Weg queren dies
misslang, dann müssen
wir am steilen teilweise
mit Erlen und Krummholz
bewachsenen Joklwirtsboden
- Abhang queren. Der
einzige Vorteil ist unsere
gute Ausrüstung, am
Glattjoch angekommen
begrüßt auch
uns die Morgensonne.
Wie der Tau auf
einer Lilie, glänzt
der erste Frühstrahl,
als er auftaucht hinter
dem Kamm der Berge. Doch
kaum
hatten
wir
unsere
Schlaf-
und
Biwaksäcke
zum
Trocknen
ausgebreitet
beginnt
es
wieder
zu
regnen
und
gar
nicht
so
schwach.
"Nichts
wie
hinüber
zum
Glattschartl",
sagte
ich.
Wir müssen tiefer
hinab um die feuchten
Fels- und
Rasenabbrüche zu
umgehen, steigen aber dann
weit vor dem beginnenden
Glattbach senkrecht empor
und gewinnen wieder die
erforderliche Höhe
zum Gehgelände. Am
Glattschartl
begrüßt uns
wieder der Sonnenschein,
wir haben nichts mehr zu
verlieren und können
nur mehr gewinnen. Wieder
breiten wir unserer
Ausrüstung zum
Trocknen aus und diesmal
mit Erfolg. Günther
sein Rücksack erweist
sich als wahre Fundgrube
sogar Butter und Marmelade
hat er mit, er ist ein
guter Esser aber trotzdem
immer noch sehr schlank
geblieben. Wir rasten er
sägt im Schlaf einen
sehr dicken Ast ab. In den
Bergen ist die Freiheit –
nun sind sie auch
gänzlich von ihren
Nebelschleier befreit, die
Sonne scheint der
Hohenwart ladet uns zu
einen Besuch ein, wir
nähern uns langsam
aber sicher.
Wieder bin
ich Günther dankbar
für die
Gipfelbucheintragung und
gebe mich einem
Minutenschlummer hin.Von der Eiskarspitze blicken wir auf den Wildsee – aber auch immer wieder fallen Abschiedsblicke zurück zum Trojani, dann stehen wir am Hohenwart. Ein Neues Gipfelkreuz, oder ein vielmehr nicht ganz neues steht in seiner vollen Pracht. Der Hohenwart war der Lieblingsberg meines seligen Vaters, den er mit seinen Kindern oft begangen hat. Besonders eindrucksvoll war dabei der Weg vom Fischsee zum Wildsee, hier sind auch die Wurzeln meines Gedichtes Bergsee zu finden. Trotz, der schier erscheinenden Unendlichkeit des Meeres das ich als Seemann jahrelang befuhr und der vielen fernen Ländern die ich in dieser Zeit sah, wurde und wird mir in meinem Leben dieses Gebiet nicht aus dem Sinn entschwinden. Wenn etwas zu Ende geht stellt sich ein Hauch von Schwermut ein, doch: "Bedau're nicht wenn schöne Tage vorbei sind, sondern sei dankbar und glücklich, dass du sie erleben durftest". BERGSEE
So, lieg'st du nun vor mir In Deiner stillen Klarheit, Silbern schimmert es auf Dir, Am Grund rein wie Wahrheit. Von steilen Zinnen versteckt, Doch viele Blumen überall, Teils noch schneebedeckt, Nährt Dich der Wasserfall. In dieser heil'gen, trauten Ruhe Vogelsang und Wasserrauschen, Was ich auch denke, was ich tue Nichts kann mich so berauschen. auf:
Pusterwald - Eiskar -
Glattschartl - Weber
NO - Grat
Hochweberspitze Nebel.
07.16:20 ab: Biwak
Joklwirtsboden
Es ist immer
wieder
frustrierend wenn
auf Almhütten nur
gekaufte Milch angeboten
wird, so erging es mir
unlängst auf der
Koralm in drei
Hütten und auf der
Hütte am
Sommertörl, bei
St.Oswald. In der
Almhütte unterhalb
der Edelrauthütte
am Scheiblsee in den
Rottenmanner Tauern, die
ennstalerisch
bewirtschaftet ist, gibt
es alle selbst
hergestellten
Naturprodukte.
Hier auf der
Pölsenhütte,
die von einem
Oberwölzer Bauern
bewirtschaftet wird
trifft dies gleichfalls
zu. Nachdem wir zwei
Tage von Günthers
Proviant
übersättigt
waren, nahmen wir mit
einem dringend
notwendigen
Verdaungsschnaps
vorlieb.weiter: Glattjoch - Glattschartl Hohenwart Wolken, Sonne, Regen Günther ab: Pölsen; Günther Fritsch - Simbürger und Bruno Mayer 08.08.2008 15:36 "Petzzold hat etwa 500 km Forstwege instand zu halten und dies wird nachdem er sich, so wie seine Vorgänger, bereits ausgiebig an den Erträgnissen des Waldes bediente, nicht gerade billig sein": Erzählte der Almhalter. Mein Schwager sprach später einmal: "Es wären nur 300 km"; aber er war sich dessen auch nicht ganz sicher. Der Regen unser treuer Begleiter gibt uns noch sein Geleit bis zum Parkplatz. Die Einkehr, zu einem Glas Bier bei der freundlichen Jägerwirtin in Pusterwald, ist unabdingbar. Der "Sprung Michl" erscheint mit unwahrscheinlich blauen Augen; ganz besonders das rechte, die natürliche Augenfarbe war nicht mehr erkennbar. "Ich bin gefallen": Sagte er. "Das mag stimmen aber du bist wahrscheinlich auf Fäuste gefallen", bemerkte einer der Gäste. Er bestellt einen Tee, Günther der Waidmann verliert nie den Überblick auch wenn es nicht immer ein "schöner Anblick" (Wildwahrnehmung, übliche Redensart der Jäger) ist, er bemerkte den übergroßen Schnaps Anteil den der Tee bekam. Dieser schöne Anblick war Günther, außer einmal vom Trojani N - O Grat in den Joklwirtsboden, bei unserer Tour diesmal nicht gegeben. Bei der Rückfahrt im Auto kommt ein starker Wolkenerguss, davor sind wir bei unseren Alpen Spaziergang verschont geblieben. So enden die zwei ereignisreichen Tage, an denen an der Kondition und allen drum und dran nichts auszusetzen gab, eher ist es meinen Kräftevorrat an den Kragen gegangen. Kurz vor dem Einschlafen denke ich, – was man nur in zwei Tagen, ohne einem Menschen zu begegnen, im Gebirge so alles erleben kann. "Vergessen zu können ist eine wertvolle Eigenschaft", hört man oft, jedoch ohne Alzheimer oder Gedächtnisschwund bleibt alles, auch wenn es nur mehr im Traum oder vielleicht im hohen Alter erst wieder zum Vorschein kommt. "Sich etwas von der Seele schreiben", heißt es auch. Das Schreiben hat viele Vorteile, im Berufsleben hat es geheißen: "Wer schreibt der bleibt". Was man auch immer erlebt hat, man kann es im Geiste bei der Niederschrift noch einmal nacherleben. Es ist zwar über alles schon in irgend einer Weise geschrieben worden, doch die Empfindungen, Ereignisse und Erlebnisse sind immer wieder neu. Was wird bleiben vom Schreiben? Ein Blatt Papier kann älter werden Als jeder Mensch auf unser Erden. Was du schreibst in deinem Leben, Kann von dir – einst Zeugnis geben. Oft ist nur ein Blatt In Stürmen gereift, Gealtert und matt Bis man's begreift. So mancher Wunsch oder auch Traum – Gibt den flüchtigen Blättern einen Raum. Was dich bewegt, bedrückt und beglückt, Sei in geschrieb'nen Worten ausgedrückt. ![]() >HUND BRUNO Die alten Jogis
haben sehr viel von den
Entspannungsphasen der
Tieren gelernt und in
ihren Lehren eingebaut.
Eine von den
Umkehrübungen, die
viel bewirken kann,
ist der Schulter- oder
Kopfstand.
Nach der Gipfellesung, im Jahre 1986 am Großen Ödstein > im
Gesäuse, machte der
Bergkamerad Karl
Minhardt neben dem
Gipfelkreuz einen Kopfstand.
Dieser Kopfstand blieb mir,
nicht nur weil er auch
fotografisch festgehalten
wurde, in Erinnerung.Durch den Kopfstand erhalten das Gehirn, das Herz und die Wirbelsäule eine bessere Blutzufuhr. Das Nervensystem wird gekräftigt, die Bauchorgane werden gestärkt, die Hormondrüsen werden zu normaler Funktion angeregt, die Lungen werden stabilisiert. Es entsteht Vitalität und Energie, die Verdauung und der Stuhlgang werden angeregt. Die Unpäßlichkeiten, wie – Schlaflosigkeit, Erkältungen, Kopf- und Halsschmerzen, Erkältungen, Mundgeruch, Asthma und Krampfadern, bessern sich. Der Kopfstand ist ein wahrer Wunderheiler, geht mir in den Sinn, als ich ihn heute morgens am Weg zur Arbeit, mit Gesicht zur eben aufgegangen Sonne gerichtet, auf der Wiese der Heuberggstätte vollbringe. Gedanklich harmonisiert gebe ich mich vollkommen vom Alltag gelöst einen zeitlosen Entspannen hin: Die Umkehrung, war und ist immer ein wichtiger Bestandteil meines Lebensweges. Es ist immer gut wenn man, bei einer Wanderung im Neuland, erkennt wie weit man gehen kann. Es fällt oft sehr schwer kurz vor dem Ziel, oder kurz unter dem Gipfel umzukehren. Gerade aber diese Fähigkeit hilft, zur Erreichung von noch entfernteren Zielen und zur Besteigung von noch schwierigeren Gipfeln, weiter. Um jeden Preis und unter allen Umständen alles ohne Rücksichtnahme anzustreben, kann nicht der Sinn unseres irdischen Daseins sein. Wen nichts mehr geht helfen Umkehrübungen immer weiter, sie bringen den Menschen über die Grenzen seiner Normalfähigkeiten. Um der Ermattung entgegenzuwirken, bin ich schon oft beim Wandern rückwärts gegangen und trotzdem vorwärts gekommen. Peinlich war es allerdings – wenn dabei von mir ungesehene Leute entgegenkommen sind. Gedanken und Träume dauern Bruchteile von Sekunden, aber wirken oft wie Ewigkeiten. Bei Todesstürzen zieht bis zum Aufprall das gesamte Leben in Kurzform vorbei. Plötzlich höre ich ein lautes Hundegebell und gleich darauf läuft auch ein kräftiger Vierbeiner auf mich zu. Zur selben Zeit höre ich mehrmals laut meinen Vornamen Bruno rufen. Für den Hund, als Namenskollege von mir, bin ich ein ungewohnter Anblick. Ich verharre in meiner Stellung, er läuft um mich herum, beschnuppert mich so als wollte er mich wie einen Baum markieren. Er ist aber ein gehorsamer Hund und nimmt davon Abstand, er folgt dem Ruf seines Herren und zieht sich zurück. Mir aber hatte dieser Kopfstand zu einer sonderbaren humorvollen Episode verholfen, die es mir erleichterte über die alltäglichen Klippen hinweg zu steuern. 19980223 Rosenmontag POOL Ende Pool GÄSTEBUCH
Fischers Spende Rotes Kreuz 20060508
Zum Weltrotkreuztag
weiterhin ein gutes Gelingen
aller Ihrer Vorhaben. Zu den
Fischer Staatsorden meine
Gratulation. Einen höheren
Stellenwert haben jedoch die
Humanitäts Preise des Roten
Kreuzes. BPr. Fischer hat ja
auch schon neben Gusenbauer und
Nowotny den Verbrecher Olah
geehrt. Auch der selige NS
Massenmörder Heinrich Gross
war ungestraft und Staatsorden
Träger.
Nichts desto trotz, Hr. Fischer wird ja auch, bei diesem Anlass, standesgemäß für das Rote Kreuz gespendet haben, denn für Licht im Dunkel hat er nur seinen alten Berg Pickel entsorgt. AGORA Das Theater der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens 200411
26.November
2004
DIE.RABENNACHT
>
LA NUIT CORBEAUX
Ihre Co Produktion
mit dem
Theater Marabu
war eines der besten
Stücke die beim
Theaterfestival in
Oberzeiring zur
Aufführung kam.
Die Raben als
vaterlandslose
Gesellen sind ein
Synonym des
unsterblichen,
geschürten
Fremdenhasses.
Schade dass, in
Ihrer HP die
Rabennacht nicht
aufscheint.Trotzdem
ein gutes Gelingen
Ihrer weiteren
Aufführungen.GÄSTEBUCHZENSUR der Gemeinde Judenburg 200207
Name: Bruno Mayer
GÄSTEBUCHZENSUR Eintrag: S.g.
Hr. Manfred
Hoffelner, Gästebuch
Zensuren sind eine
Vistenkarte und für eine
Gemeinde immer
äußerst peinlich. In
diesem Fall ganz besonders, da
Ihr Bürgermeister Hr. Schlacher
als Aufsichtsrat Mitglied der
Stadtwerke Judenburg -
gleichzeitig der diesbezügliche
- verantwortliche Verursacher
des Missstandes ist.
Gästebücher sind eben auch
für Kritik da, wenn Sie solche
als Beschimpfung darstellen ist dies
Ihr persönliches Profil.
Mfg Bruno Mayer
Pool FORUM
MENSCHEN IN NOT
Alpen in Not Forum Wenn der
überwiegende Teil der
Menschheit, kein
natürliches Mittelmaß
mehr besitzt ist es um diese
überwiegende Gruppe
schlecht bestellt, denn auch
alle Lebewesen sind ein Teil der
Natur, aber zum Unterschied der
täglich Verhungernden -
sterben sie den langsamen
psychischen Tod. Dies zu dem
Tenor des Themas nobody is
perfect. Jedes menschliche
Streben nach dem Perfekten ohne
Berücksichtigung des
Gewissens und der Naturgesetze
ist ein Sisyphus. Bedarf
es erst ein Attentat in New
York, ein Kaprun
und ein Galtür um
dies zu veranschaulichen?
KAPRUNEinige Terroristen, die geheimen Hintermänner der atomaren Verbrecher, der Multis und der Illuminatoren denken und agieren schon lange, zum Schaden der Menschheit und der Natur, global. Die Demokratien und die Großräume der Wirtschaft und die UNO sind nicht in der Lage gegen die weltweite Naturzerstörung und gegen die ungerechte Ressourcen Verteilung auf unserer Erde etwas zu unternehmen. - Somit könnte man sich resignierend fragen: Ob der Einzelne, oder das Volk im gesamten, überhaupt dagegen noch etwas ausrichten kann? Unser einziger wirklicher Besitz ist die Natur, der wir auch unser kostbarstes Gut das Leben verdanken, sie nicht zu schützen wäre gegen uns selbst gerichtet. Nicht
die Perfektion der
Zerstörung sondern die
Qualität der
Prävention der
Schöpfung wird stets
der richtige Weg bleiben
Im Bergland Österreich
steigt die Vergewaltigung
der Natur für
kommerzielle und private
Zwecke. Neue Seilbahnen,
neue Jagd- und
Forststraßen auch
oberhalb der Baumgrenze und
viele neue als
Jagdhütten getarnte
Feriensitze
überschwemmen die
Alpen. Ganz Wien spült
seine WC`s mit dem mehreren
Gebirgsregion entzogenen
hochwertigen Quellenwasser.
Noch immer fliegen Flugzeuge
über die
Großstädte der
Welt, und überhaupt die
auf den Infrarotbildern
ersichtlichen Schneisen der
Waldschäden, im
Zusammenhang mit den Routen
der Linienmaschinen, haben
noch nicht einmal die
Umweltschützer
aufgeweckt. Trotz allem gibt
es noch, abseits des
Massentourismus, genug
Freiraum für
Individualisten, aber wie
lange noch und was kommt
für die Nachfolgenden?
Diesen Freiraum zu erhalten
- soll so wie die bessere
Idee mit dem
ungebunden Wort behütet
werden. Zur
Wahrung der Schöpfung
sind wir alle berufen,
sofern wir nicht unsere
eigenen Feinde werden
Kitzsteinhorn Was sagen Sie zur
Katastrophe? Werter
Weissager, eine Frau geht Ihren
Weg: Das ist nicht der Film von
Uschi Glas, sondern die Wahrheit
von dem steirischen
Landeshaupftmann Fr. Klasnic.
Mit Rio Tinto in Lassing - einst
das sicherste Bergwerk von
Österreich - nun
Dauerlagerstätte von
französischer atomarer
Geheimfracht und gleichzeitig
ein Bergmannsfriedhof. Mit dem
Verkauf von 25% ESTAG - Anteile
an die Atomindustrie EdFI
Electricite de France
International um ATS 5,6 Mrd.
Nun zu Kaprun: Es ist ein Unterschied zwischen unnötigen Seilbahnen und allgemeinen Verkehrsverbindungen - und von diesen sind zuerst die einspurigen Straßentunnels Zeitbomben. In Kaprun wurde nicht das uralte Fahrgestell mit den Achsen, sondern nur das Dessin mit mit leicht entflammbaren, Giftgas entwickelnden Kunststoff, erneuert. Schon die Urzeit Menschen haben durch Reibung Feuer entfacht - doch dabei sind keine tödlichen Dioxine entstanden. Jeder hat seine Pflicht getan alle Vorschriften wurden eingehalten - und die Unfallsicherheit der Seilbahnen wurden als besonders sicher hervorgehoben, trotzdem wurde ein Notstop, wegen Lagergeräuschen und Fahrproblemen am Unglücksvortag, missachtet. Keine Feuerlöscher, keine Türöffnung von innen, keine Notbeleuchtung, keine Schließung der Ein- und Ausfahrt Windtüren und noch eine Reihe von anderen Nachlässigkeiten. Die Schadensbegrenzung mit der peinlichen Medien- und Kondolenzwelle ist nun abgeebbt, den Verursachern am Schreibtisch fehlt aber jede Lernfähigkeit - sie haben Ihre falschen Konzepte richtig gewinnbringend umgesetzt und werden es auch weiterhin tun, sie bleiben gefährliche Wiederholungstäter. Der zuständige Infrastruktur - Minister betreibt Arbeitsverweigerung und die Nachfolgerin hat Schonzeit. Denken Sie daran bei den unerforderlichen Vergnügungsfahrten im Gebirge, geschätzter Herr steirischer Weissager - wenn Sie gegen den Semmering Basistunnel argumentieren! Kritik Politik^ Kaprun >- 2004 KAPRUN Ingo Karl, Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen Österreichs: „Das Urteil ist aber eine Bestätigung dessen, was wir seit dem Tag des Brandunglückes, dem 11.November 2000, immer betont haben“, so Karl, „dass die österreichischen Seilbahnen höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards entsprechen.“ Karl weist darauf hin, dass es in Europa und somit auch in Österreich die weltweit schärfsten Sicherheitsvorschriften für Seilbahnen gibt und dass unser Land federführend an der EU-weiten Umsetzung dieser Vorschriften beteiligt ist. STANDARD 2006
BAWAG Ein
Zeichen setzen
Warum
bekamen, Fischer, Haider,
Schüssel und Konsortien
3% Sparbuchzinsen?
Als Dank dafür heftete
Hr. Fischer
einen Orden an Nowotnys
politische Brust. Den
Normalsparern jedoch wurden
die Zinsen stillschweigend,
entgegen dem OGH Urteil,
gekürzt. "Die BAWAG hat
ohnehin zu hohe Zinsen
bezahlt". War Nowotnys
Argument? Raus aus dem
Nationalrat mit den ÖGB
Spitzen und der Verkauf des
unnötigen Besitzes; wie
zum Beispiel das Hotel
Grimmingblick. Nur ein von der
Basis demokratisch
gewählter Vorsitzender,
eine schlanke Struktur und
eine sichere Streik
Rücklage können denn
ÖGB retten.
2006
Einlagensicherung
Weder der Hr. Grasser noch der
Hr. Nowotny haben erwähnt,
dass es ohnehin eine staatliche
Absicherung der Sparbücher,
pro Bank bis 20.000 Euro bei
Insolvenz, gibt. Ihr Jahrhundert
Bankenhochwasser? Ist eine
Politiker - Ebbe Herr
Schüssel. Die Politiker
trinken ja auch bei
Kläranlagen
Eröffnungen statt Wasser
Schnaps und eröffnen auch
bei Banken Kalamitäten
Sparbücher. Der Politiker
Nowotny und der Verzetnitsch
Günstling Hundsdorfer sind
als Krisenfeuerwehr höchst
unprofessionell und peinlich.
Ein wegen der Verzetnitsch -
Geldgier Kritik gefeuerter
ehemaliger Gewerkschaftler.
Existenz bis 2010 politisch
abgesichert Hr. Oberascher
der Pinguin Almo und
Vereinsvorsteher der von der
Öffentlichkeit getragenen
Österreich Werbung,
wäre besser für die
Antarktis - Almochsen Werbung
geeignet - stattdessen
strapaziert er für den
Charme der Österreicher, in
Umgang mit den Gästen, das
Weltkulturerbe.2005
EU RECHT
ÜBERNATIONALES RECHT Heute
wurde
im
Parlament
über
die
EU
Verfassung
abgestimmt,
das
Hauptargument
ist:
EU
Recht
soll
auch
nach
wie
vor
weiterhin
über
nationalen
Recht
stehen.
Im von Perlusconi, wegen seiner
in schwarze Kassen abgleitete
170 Millionen Euro, geschaffenen
Selbstschutzrecht, ging vom EUHG
allerdings: Nationales Recht vor
dem EU Recht. Der Vorhang ist
gefallen, das Theater der
Kulissen Schieber und Fäden
Zieher geht weiter.
2005 NS Massenmörder Asylland Österreich. Das unverständliche Schweigen der Präsidentin der Richtervereinigung Fr. Hellinge und des Präsidenten des Verwaltungsgerichtshofes Hr. Jabloner? Ein eigenes Gesetz erfinden zu müssen um einen Nazi Sadisten von Kindern das Ehrenkreuz 1. Klasse für Wissenschaft und Kunst der Republik aberkennen zu können? Täter schützten Täter! Der Dement Deckmantel für den erfindungsreichen Kinder Zerstückler Hr. Heinrich Gross ist eine Demütigung der überlebten und toten Opfer. Nur eine Unzurechnungsfähigkeit zum Tatzeitpunkt schützt vor der Strafe. Die Fr. Hellinge und der Hr. Jabloner wollen nicht eingestehen, dass der NS Verbrecher Hr. Gross nach seiner Tat, noch als Gerichtssachverständiger zu großem Reichtum kam. - 2004 Ein(e) neue(r) Ehrenzeichenkanzlei Vorsteher(in) Zu Ihren Kommentar «Die andere Wellenlänge» und zum Klestil Exodus. Wie halten es die Kandidaten mit Ehrenzeichen - werden Sie auch den Bürgern die Liste der Ehrenzeichenverleihung vorenthalten? Von Klestils Ehrenzeichenkanzlei Vorsteherin wurde, wie schon in vorherigen Anfragen auch heute wieder konkret ausgesprochen: «Eine Einsichtnahme bezüglich der Ehrenkreuzverleihungen ist für die Staatsbürger von Österreich nicht möglich.» Hr. Klestil hat das Ehrenkreuz für den NS Massenmörder Groß wohl eingezogen. Dieser Kinderschänder erfreut sich aber noch immer seiner Straffreiheit. Für Klestils Ehrenzeichenkanzlei und für die Ehrenzeichen durften Frau und Herr Österreicher aufkommen wer allerdings alles ausgezeichnet wurde dürfen sie nicht erfahren? Bei der Beantwortung dieser Frage wäre eine anderer Wellenlänge messbar - leider wird sie weder vom medialen und politischen Proffessionisten gestellt. 2005
Tsunami
nachdenken
Wir leben in einer Zeit, in der
alle 7 Sekunden ein Kind unter
10 Jahren verhungert und pro Tag
100.000 Menschen den Hungertod
sterben, obwohl die Nahrungs
Ressourcen für die doppelte
Weltbevölkerung ausreichen
würden. Wir leben in einer
Zeit, in der die Waffen der
Herrscher ganze Länder
vernichten, in der ihre
Konzerne die Erde global
vergiften. Wir leben in einer
Zeit der kaum glaubhaften
technischen Möglichkeit, in
der aber noch immer
Überlebende von
Katastrophen - ohne globale,
kontinentale und nationale
Sofortnothilfe verdursten, in
der Militärbasen aber
überschäumen an Kriegs
- und Fluggeräten. Wir
leben in einer Zeit wo wir die
Wahl haben: Das Leben zu
ändern oder diesen Text bis
zum Inferno durch Löschen
zu verdrängen
2004 Bildhauer Wahl: Im gleißenden Mondlicht ist der längst totgesagte falsche Dämon von Unterzeiring wieder auferstanden. Der Galgen ist allerdings an der Ortseinfahrt von Unterzeiring und die künstlerische Freiheit des seligen Bildhauers Wahl basierte auf einer Mautner Markofhofschen Versorgungshochzeit. 2004
Roter
Althengst Fischer: Präsidenschaft
Schaukelpferd
oder
roten
Althengst?
Fischer
Schaukelpferd oder Marionette -
dafür gibt es kein Maskulin
diese Begriffe sind ebenso wie
der Frau Gehrer ihre Innen nicht
Geschlechts gerecht.
Sehr geehrter Hr. Fischer, ich habe Ihnen per Telefon und per Mail einige Themen unterbreitet die zugesicherte Rückmeldung unterblieb.
2004
Ferrero
späte
Reaktion:
Sehr geehrter Herr Mayer, ich
habe Ihre email gelesen und zur
Kenntnis genommen. Dennoch: Mit
freundlichen Grüßen,
Ihre Benita Ferrero-Waldner
2004
Sie kämpfte wie eine
Löwin für
Österreich Sie kämpfte
wie eine Löwin für
Österreich Eintrag in das
Internettagebuch
www.benita-ferrero-waldner.at/
Dieses Wahlplakat ist nicht mein
Anliegen, sondern Ihre
Visitenkarte wie Ihre
Scheinhochzeit vor dem
Wahlbeginn. Bezüglich dem
Volxtheater in Genua verletzten
Sie in Richtung des
italienischen
Außenministers die
Unschuldsvermutung der dort
inhaftierten
Österreichischen
Staatsbürger im ORF, ich
war selbst Ohrenzeuge. Von Ihrem
Wahlbüro wurden, in
Unkenntnis auch extremistische
Schriften bestens bedient.
Kämpferinnen sollen sich um
die Präsidentschaft von
Kriegsvereinen bemühen und
die letzten ungezähmten
freien Löwinnen auf ihrer
Wildbahn nicht strapazieren.
Ordens - und
Ehrenkreuzverleihungen,
Festspieleröffnungen und
Angelobigungen sowie
Repräsentation dafür
reicht eine nebenberufliche,
ehrenamtliche Tätigkeit um
Gottes Lohn. Sie oder der Herr
Fischer sollen mit dem
angestrebten unaktuellen,
unnötigen Amt
- ohne Souverän Unkosten
Prestige selig werden.
Von einer Löwin haben Sie
nichts am Hut vom Vogel
Strauß sind Sie in der
Reaktion von Kritik eine
Zwillingsschwester.
2004
KANZLERORT
AM KANZLERORT Schüssel
Kanzlerwort Schmutzkübel
- Kampagne am
Kanzlerörtchen DER
KANZLER SORGT FÜR SEINE
ARME TOCHTER DER
FINANZMINISTER SORGT FÜR
SEINEN ARMEN VATER Werter
Freundschaftsgenosse Alfred!
DIE ARMEN EU PARLEMENTARIER
BENÖTIGEN DAS SITZUNGGELD
VON ABGESAGTEN SITZUNGEN Dein
Hans Martin aus Brüssel
Weshalb sorgst Du dich
Souverän über
politische Usance?
ABENDLICHT Es brennen die Gletscher im Abendlicht, Es flüstert der Wind sein schönstes Gedicht, Es fallen die dämmernden Schleier hernieder, Es rauschen von ferne die Bächlein in Lieder. >ABENDSONNE, Waldesschatten, Grüne Wiesen, blauer See, Felsenmauern, Blumenmatten, Gipfelglanz im goldnen Schnee. Waidhofsee GESÄNGE im Widerstreit Bergsee und Schrein, Klingen in Einigkeit Im goldenen Schein. >MEER, Himmel sind vereint, Ferne wo die Sonn` aufgeht, Ferne wenn ein Schiff erscheint, Wenn die Sonne untergeht. >Abschied in ergreifender Pracht Bezaubernde Strahlen in Goldresonanz, Sinkende SONNE im leuchtenden Glanz Schwebend nahend dämmernde Nacht. >SONNE geh du für mich ins Grab. >Feuerrot erglüh'n die Berge Die Nacht liegt schon im Tal Und verblassen in der Ferne Beim letzten SONNENSTRAHL. >SCHREIN Aufwärts zu lichten Fernen, Von Bergen zu den STERNEN. Im Schrein ruht ein Traum, Der ewigen stillen Nacht. Glauben, Auferstehung Fürbitte, Vergebung Die Sonne gesenkt, Des TOTEN gedenkt. Nachruf Johann >
1902-13.09.1989 Hinab ins Wellengrab >Im Zeitenwechsel ergrauen der See, die Matten, Halden, Büsche und Wälder im fallendem Schatten der Nacht. Am fernen Horizont die kaum sichtbare Silhouette der Alpen, nur ein ganz schwacher Lichtschimmer zeigt noch den Ort wo die Sonne entschwand. leben ist Wandlung, nichts bleibt gleich, der Tag wird zur Nacht und umgekehrt wird Schatten wieder zu Licht und hell wird dunkel, heute wird gestern und morgen wird heute. Alles Gegenwärtige wird Vergangenheit ein ewiges gehen und kommen im Umlauf der Gestirne. Je schwärzer die wolkenlose Neumondnacht bei einem Freilager im Gebirge - desto schöner zeigt sich der Mythos der Sternbilder. Der Große Bär auch Großer Wagen genannt, der Kleine Bär auch mit Kleiner Wagen bezeichnet, die Kassiopeia mit ihrer Tochter Andromeda und der Orion. "Er soll der Sohn des Meeresgottes Poseidon gewesen sein, der die Insel Chios von wilden Tieren befreite. Als er jedoch Merope, die Tochter des Königs Oenopion vergewaltigte, wurde er zur Strafe von ihrem Vater geblendet. Orion wanderte blind nach Osten um von den Strahlen der Morgensonne geheilt zu werden. Eos, die Göttin der Morgenröte, verliebte sich augenblicklich in ihn. Die keusche Jagdgöttin Artemis missgönnte ihr den jungen Mann und erschoss ihn mit einem Pfeil". Textauszug Von
der unermesslichen
Galaxie nicht zu
vergessen sind auch
die Plejaden
das sogenannte
Siebengestirn.
"Die
hellsten Sterne
davon sind nach
Gestalten der
griechischen
Mythologie benannt,
dem Titanen Atlas
(daher der andere
Name), seiner Frau
Plejone sowie ihren
sieben Töchtern
Alkyone, Asterope,
Celaeno, Elektra,
Maja, Merope und
Taygete. Die
Plejaden, die als
Nymphen einzuordnen
sind, erzogen Dionysus
und
Zeus.
Der
Mythologie
nach
wurden
sie
von
Orion
verfolgt.
Zeus
versetzte
sie
als
Sternbild
an
den
Himmel,
doch
auch
dort
werden
sie
noch
immer
von
Orion verfolgt". Textauszug
Der Planet Venus
kommt der der
Umlaufbahn der Erde
am nächsten. Die
Venus
die römische
Göttin der Liebe,
des erotischen
Verlangens und der
Schönheit ist als
Abend- und Morgenstern
die erste und die
letzte am
Sternenhimmel
sichtbar.
LEBENSTRAUM Noch lähmt der Winterschlaf die Brust Schwelgst du schon in der Frühling Lust. Heiße Tage laue Nächte der Sommertraum - Schon welkt der Herbst das erst Blatt am Baum. 20070316 Das Leben ist und bleibt ein Traum zwischen kommen und gehen. Die Zeit eilt, teilt und heilt. Des Windes säuseln, des Sturmes peitschen, das beißende Eis im Gesicht, Beine wie gespaltene Äste, zitternden Handgelenke und der vernebelte Blick. Dennoch wandelt man, angezogen von einer unbekannten Macht, dem höchsten Punkt dem Gipfel zu. Was aber bleibt wenn es abwärts geht ist der Hauch der Musen.
Am
Zinkwandgipfel
ereignete
sich
ein
eigenartig
schönes
Schauspiel:
Für
mich
war
es
und
wird
es
wahrscheinlich
auch
einzigartig
gewesen
sein
und
bleiben.
Unter
mir
war
ein
gewaltiger
Kampf der Sonne
mit den
Regenwolken. Als
die untergehende
Abendsonne
teilweise die
Wolken durchdrang,
entstand über
der
Kainprechthütte
ein
Regenbogenkreis Gipfelbuch
Zinkwandgipfel
ABSCHIED
Ein bezaubernder
Abschied im
Wechsel der
Jahreszeiten: Die
Dohlen
sammelten sich
unterhalb des
Gipfels zum
Abflug, wie
ein Hauch lag
noch der
Sonnenglanz
eines
schönen
Spätsommertages
auf den
Höhen,
Erhebungen und
Almböden,
während
sich in den
Talniederungen
schon die
Schatten
senkten. Gipfelbuch
Gamskogel
ALTVATER
Das
Haupt
des
Altvater
Grimming
verschwand
langsam
unter
einer
Wolkenhaube,
die
gegenüber
zum
Greifen
nahe
liegende,
Schnee
verhangene,
Nordwand
der
Schartenspitze
lag
kurzzeitig
im
goldenen
Hauch
der
Abendsonne.
Dieser Hauch
glitt langsam
höher,
bis dann nur
mehr der
Gipfel ein
letztes mal
aufflammte.
Von Westen her
zogen
Wolkenbänke
auf und
verhüllten
den Untergang
der Sonne. Gipfelbuch
Grimming
In ASCHE fällt der Tag
Es
brennt
der
Tag
ab!
Seine
rote
Lohe
schlägt
in
die
Wolken
und
sie
glühen
vom
Feuer.
In
Asche
fällt
der
Tag,
rings
wird
es
düster,
die
Wolken weinen
große
Tropfen, von
Purpurglut
gebeizt, so
rot wie Blut.
Oh Seele, ist
es Torheit,
ist es Frevel
zu fragen, wohin
ist
das Vergangene?
Wo
werden
all
die
Schätze,
die
Wunder,
all
die
herrlichen
Gestalten.
sie
werden
wie
wir
alle,
einmal
Dagewesene
sein.
Solange aber
meine
Erinnerungskraft
Gestalten der
Vergangenheit
zurückführen
vermag, werden
gewisse
Ereignisse,
nicht von
meiner Seele
verschwinden.
Ödsteinlied
Das himmlische FEUER
Der
Große
Ödstein,
das Hochtor,
der Lugauer,
der gesamte
Gesäuse
Höhenzug
war sichtbar
und ich
erkannte alle
markanten
Details, die
ich von meiner
vorjährigen
Höhengrat
Überschreitung
dieser drei
Gipfel, in
Erinnerung
hatte. Ihre
schneebedeckten
Spitzen lohten
wie Flammen in
der
scheidenden
Sonne. Langsam
verglühte
das himmlische
Feuer, doch in
der
Dämmerung
verblieb ein
Glanz der
Herrlichkeit
am Horizont,
der Mond mit
seiner
aufnehmenden
Sichel machte
mit
beginnender
Leuchtkraft,
auf sich
aufmerksam und
vereinzelt
wurden Sterne
sichtbar. Gipfelbuch
Bösenstein
Von
der
Felsenkanzel
des
Wintergartens
der
Weißen
Höhle
und
während
des
Aufstiegs
im
Nebel
hatte
ich,
schöne
Gämsen
-
Anblicke.
Am
Abend
löste
sich
der
Nebel
auf
und
das im
Wetterbericht
vorhergesagte
Schönwetter,
trat ein. Mit
ihrem goldenen
Scheine
färbte
die Sonne zum
Abschied den
Gipfel des
Großen
Ödsteines,
fasziniert
blickte ich
auf den
Trojani, auf
den Grimming,
auf das
Schießeck
und auf die
zahlreichen
anderen, mir
bekannten und
unbekannten
Berghäupter.
Ein
Gipfelfreilager
bei
Schönwetter,
ist stets ein
Erlebnisvon
bleibenden
Erinnerungswert.
Die Stelle
rechts vom
Trojani, am
Wölzer
Tauernkamm wo
die Sonne
untergetaucht
war, leuchtete
noch im
Flammenschimmer
aber bald war
am lohenden
Horizont
nichts mehr
davon zu
erkennen. Ödsteinlied
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