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![]() ![]() Wer wandern will braucht nicht unbedingt einen Stab aber einen festen Willen Carl Hermann Beethovenweg
Lärchkogelweg
Nordkap
Nebelstein Thomas
Bernhardweg |
|
2008 Hexenbründl Wanderer
Phantasien Lebensträume 04 Die Wanderung 02 30
Jahre Zentralalpenweg
02
Fritz
Peterka Franz
Graner 01 2007
> Kirschblütenweg 11
Wanderer
und Schatten Wanderer H.Hesse 10 |
|
N O R D K A P
N E B E L S T E
I N NORDKAP
Heimkehr P.Gynt
GLITTERTINDEN
Berge und Fjorde
GALDHÖPIGGEN |
|
Wer nun
einigermaßen
zur Freiheit
der Vernunft
gekommen ist,
kann sich auf
Erden nicht
anders
fühlen
wie als
Wanderer,-
wenn auch
nicht als
Reisender nach
einem letzten
Ziele, denn
diese gibt es
nicht. Wohl
aber will er
zusehen und
die Augen
dafür
offen haben,
was alles in
der Welt
eigentlich
vorgeht;
deshalb darf
er sein Herz
nicht allzu
fest an alles
Einzelne
anhängen;
es muss in ihm
selber etwas
Wanderndes
sein , das
seine Freude
an dem Wechsel
und der
Vergänglichkeit
habe.
Freilich werden einem solchen Menschen böse Nächte kommen, wenn er müde ist und das Tor der Stadt, welche ihm Rast bieten sollte, verschlossen findet; vielleicht dass noch dazu, wie im Orient, die Wüste bis an das Tor reicht, dass die Raubtiere bald ferner, bald näher her heulen, dass ein starker Wind sich erhebt, dass Räuber ihm seine Zugtiere wegführen. Dann sinkt für ihn wohl die schreckliche Nacht wie eine zweite Wüste auf die Wüste, und sein Herz wird des Wanderns müde. Geht ihm dann die Morgensonne auf, glühend wie eine Gottheit des Zornes, öffnet sich die Stadt, so sieht er in den Gesichtern der hier Hausenden vielleicht noch mehr Wüste, Schmutz, Trug; Unsicherheit als vor den Toren - und der Tag ist fast schlimmer als die Nacht. So mag es wohl einmal dem Wanderer ergehen; aber dann komme, als Entgelt, die wonnevollen Morgen anderer Gegenden und Tage wo er schon im Grauen des Lichtes die Musen Schwärme im Nebel des Gebirges nahe an sich vorüber tanzen sieht, wo ihm nachher, wenn er still, in dem Gleichmaß der Vormittagsseele, unter Bäumen sichergeht, aus deren Wipfeln und Laubverstecken heraus lauter gute und helle Dinge zugeworfen werden, die Geschenke aller jener freien Geister, die in Berg, Wald und Einsamkeit zu Hause sind und welche, gleich ihm, in ihrer bald fröhlichen, bald nachdenklichen Weise, Wanderer und Philosophen sind. Geboren aus den Geheimnissen der Frühe, sinnen sie darüber nach, wie der Tag zwischen dem zehnten und zwölften Glockenschlag ein so reines, durchleuchtetes, verklärt - heiteres Gesicht haben könne:- Sie suchen die Philosophie des Vormittages. Friedrich Nietzsche ![]() LEBENSRÄUME
-
LEBENSTRÄUME 2008-04
Ziehen
Sie
sich
warm
an,
gehen
Sie jeden Tag
ein bisschen
an die frische
Luft und
machen Sie
einen
Spaziergang.
So
machte
ich
auf
ärztliche
Verordnung
etwas, was ich
mir sonst
nicht so oft
gönne.
Spazieren
gehen. Gehen,
nicht um von A
nach B zu
gelangen, weil
ich irgendwo
hin muss.
Nicht um etwas
zu erledigen,
zu holen oder
zu bringen.
Sondern gehen,
um zu gehen:
Um zu
entspannen und
frische Luft
zu atmen, um
die Natur zu
erleben und
dem
Körper
Bewegung zu
geben. Eben
spazieren
gehen.
Solches Gehen,
Spazieren
gehen oder
Wandern ist
kein
Allheilmittel.
Aber hat
heilsame
Wirkung. Es
fördert
die
Durchblutung
und
stärkt
das
Immunsystem,
erklärte
mir mein
Hausarzt.
Gymnastik
für
Füße
und
Fußsohlen.
Reflexzonenmassage
kostenlos. Vor
allem aber tut
Gehen der
Seele gut, und
das ist sicher
ebenso heilsam
– bei
Erkältung
und anderen
Krankheiten.
Gehen
ist
die
langsamste,
aber
die
ursprünglichste
Fortbewegungsart.
Vielleicht
rührt es
daher, dass
Gehen uns
Menschen
innerlich ins
Gleichgewicht
bringt. Im
Gehen
können
sich Gedanken
ordnen und
Gefühle
einen Platz
finden. Gehen
schenkt die
Erfahrung des
Bodens unter
den
Füssen
und des Wegs,
der im Gehen
entsteht.
Es
würde
vieles
besser
gehen,
wenn
man mehr
ginge, schrieb
schon vor rund
200
Jahren
der
Schriftsteller
Johann
Gottfried
Seume. Um das
zu erfahren,
braucht es
nicht erst
eine
Erkältung
und einen
ärztlichen
Rat. Zumindest
das Wochenende
bietet sich
an, das
Heilmittel des
Gehens rezept-
und
gebührenfrei
zu nutzen.
Alleine oder
gemeinsam mit
anderen, in
der
nächsten
Umgebung oder
bei einem
Ausflug. Einen
langen
Spaziergang
machen und die
wohltuende
Wirkung des
Gehens
erleben. Dann
geht es
wieder, wenn
die Woche neu
beginnt.
FRITZ
PETERKA
2008-01 >
Werkliste^Jubiläum: 30 Jahre Zentralalpenweg 02 (1978 - 2008) Hainburg - Alpenhauptkamm - Feldkirch Nord Süd Weg (1972), Slowenische Alpen Transversale (1973), Pik Lenin (1975), Noshaq (1977), Manaslu (1981), Direttissima NÖ (1986), Transalpin 02 (1987), Solo alpin extrem 02 (1988), Enchainement 01 – 10 (1994), Arnoweg Nonstop (1999), bisher 7 Nonstop Begehungen am Zentralalpenweg 02 ![]() (Auszug) Bei der Wegabzweigung in das Joachimstal traf ich mit Fritz Peterka zusammen, er war im Herr Peterka, Geburtsjahrgang 1950, hat bereits im Jahre 1988 anlässlich 10 Jahre Zentralalpenweg 02 "1978 - 1988", die erste Solo - nonstop - Begehung Feldkirch - Hainburg, in nur 27 Tagen «1250 km, 60.000 Höhenmeter» durchgeführt, ist Österreichs fähigster Weitwanderer. Es ist auch schon sehr lange her dass, Herr Peterka auch einmal Teilnehmer einer Krippelberg > -
Wanderung war.
Herr
Peterka
hat auch
damals
meine
Veranstaltung
im
Wienerland
Magazin
veröffentlicht.
Dadurch ergab
sich nun
wieder ein
Kontakt mit
dem
Wanderspruch.
"Gut bei Fuss
und
erlebnisreiche
Wanderschaften".Der hochalpine, rd. 1250 km lange Königsweg der österreichischen Weitwanderwege, der Zentralalpenweg 02, wurde am 18. Juni 1978 am Alpl, in Roseggers Waldheimat, Steiermark, symbolisch eröffnet. Die alpine Gruppe Wienerland mit Fritz Peterka schuf damals nicht nur die noch fehlende Markierung Hainburg/Donau – Neusiedl/See und Rosalia – Wechsel, es wurde zur Eröffnung auch das erste, provisorische Führerwerk herausgegeben. Wienerland sorgte in weiterer Folge nicht nur für die Ausstattung der 100 Kontrollstellen am Hauptweg mit Tafeln und einheitlichen Stempeln, sondern legte auch Leistungs- und Erinnerungsabzeichen auf. Bis heute hat die rührige Geschäftsstelle in Langenzersdorf rund 1500 Abzeichen und Urkunden vergeben, fünf Führerauflagen herausgegeben! Von Wienerland, dem ÖFS und Fritz Peterka über die Jahre initiierte sportliche Marschaktionen am Zentralalpenweg 02 wurden in den Medien viel beachtet:
![]() WERKLISTE
ORF
„Wandern
mit Musik”
und „Für
den Bergfreund”
Land
der Berge und
in
div.
Zeitschriften
und
Magazinen.
Fritz Peterka
Zentralalpenweg
02 Donautal –
Alpenhauptkamm
– Rheintal 232 Seiten, 12 x 17 cm, Broschur,
1
Übersichtsskizze,
34 Wegskizzen,
20
Höhengraphiken,
6 SW-Bilder, 2
Farbbilder,
Stempelfelder
ISBN
3-900451-39-7,
€ 12,50,
Verlag
Wienerland,
Langenzersdorf,
2006
Der
Zentralalpenweg
02 ist der
Königsweg
der
österreichischen
Weitwanderwege.
Auf den gut
1240 Kilometer
der „haute
route“ lernt
der Begeher
die
österreichische
Bergwelt in
ihrer
Schönheit,
aber auch
Gefährlichkeit
kennen. Fritz
Peterka ist
der beste
Kenner dieses
Weges – mit
bislang sechs
Gesamtbegehungen,
Aktionen und
Rekorden. Sein
Führerwerk
mit allen
notwendigen
Informationen,
Wegbeschreibungen
und
Skizzen ist
für die
Planung und
Durchführung
der Begehung
unerlässlich.Außergewöhnlich wie der „Weg“ sind auch die Eckdaten: 57 Tagesetappen, 76 Schutzhäuser, 18 Gebirgsgruppen, 95 meist hochalpine Übergänge und annähernd 66000 Höhenmetern im Anstieg. Die Route für den perfekten hochalpinen Weitwanderer. Fritz Peterka, geboren am 20.4.1950 in Wien. Nord-Süd-Weg (1972), Slowenische Alpentransversale (1973), Pik Lenin (1975), Noshaq (1977), Manaslu (1981), Direttissima NÖ (1986), Transalpin 02 (1987), Solo alpin extrem 02 (1988), Enchainement 01 – 10 (1994), Arnoweg-Nonstop (1999), bisher 6 Nonstop-Begehungen am Zentralalpenweg 02 Zentralalpenweg
02 Übersicht
Der "Zentralalpenweg
02"
Hainburg/Donautal
Alpenhauptkamm
Feldkirch/Rheintal
wurde am 18.
Juni 1978 am
Alpl,
Roseggers
Waldheimat
eröffnet
und wird
der "Königsweg"
der
österreichischen
Weitwanderwege
genannt. Der
rund 1200 km
lange Weg
weist Anstiege
mit mehr als
65.000
Höhenmeter
auf, ist
über
weite Strecken
hochalpin,
führt
über
Jöcher
mit mehr als
3000 m
Höhe und
Gletscher. Mit
Ausnahme von
Wien und
Oberösterreich
werden alle
österreichischen
Bundesländer
durchquert,
weiters die
Nationalparke
March-Donau-Auen
und Hohe
Tauern sowie
mehrere
Naturparke.
Der Weg
fordert als
Begeher den
kompletten
Alpinisten,
der mit
entsprechender
Ausrüstung
Fähigkeiten
wie Ausdauer,
Umsicht,
Orientierungssinn,
Trittsicherheit,
Schwindelfreiheit
u.a.m.
mitbringt. Um
auch weniger
erfahrenen
Bergwanderern
die Chance zu
geben,
Österreich
von Ost nach
West und
umgekehrt zu
durchqueren,
besteht
über
weite Strecken
eine
gletscherferne
Hauptvariante.
Der Hauptweg
selbst hat
zwei Varianten
im Osten und
eine Umgehung
weiter
Gletscherflächen
in den Hohen
Tauern. Der
Weg wird vom
besten Kenner,
Rekord und
Vielfachbegeher
sowie Promotor
der "ersten
Stunde",
Fritz
Peterka, im
Standardwerk "Zentralalpenweg
02"
beschrieben.
Darüber
hinaus
erschienen ein
Bildband und
mehrere
Broschüren
zu bisherigen
Nonstopmarsch
Aktionen.
Der Weg
im Detail
1.
Abschnitt:
Hainburg/Donau
Hohentauern
Hainburg/Donau
(161 m)
Rosalia (748
m) Krumbach
(539 m)
Wetterkoglerhaus
(1743 m) Alpl
(967 m)
Mixnitz (447
m)
Großer
Speikkogel
(1988 m)
Knittelfeld
(638 m)
Hohentauern
(1274 m)
2.
Abschnitt:
Hohentauern
Brennerstraße
Bildband
"Zentralalpenweg
02",
Sonderpreis €
7,00 bei
Wienerland Führerwerk
"Zentralalpenweg
02" mit
detaillierten
Wegbeschreibungen,
Skizzen,
Höhengrafiken
und
Stempelfeldern,
4. Auflage,
2006, € 12,50,
Verlag
Wienerland,
Langenzersdorf,
wienerland@asn.or.at
Hohentauern
(1274 m)
Hochschwung
(2196 m)
Planneralm
(1588 m) St.
Nikolai/Sölktal
(1127 m)
Breitlahnhütte
(1070 m)
Preintalerhütte
(1657 m)
Gollinghütte
(1641 m) Ignaz
Mattis-Hütte
(1986 m) Franz
Fischer
Hütte
(2018 m)
Tappenkarseehütte
(1820 m)
Weinschnabel
(2754 m)
Osnabrücker
Hütte
(2026 m)
Hagener
Hütte
(2448 m)
Zittelhaus
(3106 m)
Glocknerhaus
(2132 m)
Oberwalderhütte
(2972 m)
Berghotel
Rudolfshütte
(2311 m) St.
Pöltner
Hütte
(2481 m) Neue
Prager
Hütte
(2782 m)
Kürsingerhütte
(2548 m)
Plauener
Hütte
(2364 m)
Greizer
Hütte
(2228 m)
Berliner
Hütte
(2042 m)
Olpererhütte
(2388 m) St.
Jodok am
Brenner (1129
m)
3. Abschnitt: Brennerstraße Feldkirch St. Jodok am Brenner (1129 m) Bremer Hütte (2411 m) Dresdner Hütte (2308 m) Sölden (1368 m) Brandenburger Haus (3274 m) Hohenzollernhaus (2120 m) Ascher Hütte (2256 m) Niederelbehütte (2310 m) Heidelberger Hütte (2264 m) Madlenerhaus (1986 m) Lindauer Hütte (1744 m) Schesaplana (2965 m) Pfälzer Hütte (2108 m) Feldkirch (458 m) Hauptvariante 02 A: Tappenkarseehütte Lindauer Hütte Tappenkarseehütte (1820 m) Badgasteiner Hütte (2467 m) Rauris (949 m) Statzer Haus (2117 m) Pinzgauer Hütte (1700 m) Pass Thurn (1220 m) Neue Bamberger Hütte (1761 m) Hippach im Zillertal (608 m) Lizumer Hütte (2019 m) Matrei am Brenner (990 m) Starkenburger Hütte (2237 m) Franz Senn-Hütte (2149 m) Neue Pforzheimer Hütte (2310 m) Tumpen (936 m) Wildgrat (2931 m) Prutz (871 m) Ascher Hütte (2256 m) Ischgl (1376 m) Heilbronner Hütte (2308 m) Wormser Hütte (2305 m) Schruns (690 m) Lindauer Hütte (1744 m) Variante 02 B Sonnblick Venediger: Zittelhaus Neue Prager Hütte Zittelhaus (3106 m) Heiligenblut (1291 m) Salmhütte (2638 m) Sudetendeutsche Hütte Neue Prager Hütte (2782 m)
> ENZIANBLÜTE
Du stehst von Sonnenfreude trunken Im
seligen Licht
und atmest
kaum,
Der
Himmel scheint
in deinem
Kelch
versunken,
Die
Lüfte
weh´n in
deinem Flaum.
Und wenn
sie alle
Schuld und
Pein
Von
meiner Seele
könnten
weh´n,So dürft ich wohl dein Bruder sein Und stille Tage bei dir steh´n. So wäre meinem Weltenfahrten Ein selig leichtes Ziel ersehen, Gleich dir durch Gottes Träum im Garten Als blauer Sommertraum zu geh´n. Hermann Hesse >
Ich
danke
für´s
zuhören
Franz
Graner EVG
Wanderclub
Wien (Lesung
Gollingwinkel
1995) Herr
Franz Graner der
als Organ der
EVG
Europäischen
Volkssport
Gemeinschaft meine
Wanderungen
vom
Geschriebenstein
bis zum
Gumpeneck
begleitete war
auch für
Wienerland als
Wanderführer
tätig ist
aber nun
ausgeschieden.
Es
ist, schrieb die
Autorin Christiane
Ritter, die ihrem
Mann in den
dreißiger Jahren
in eine einsame
Hütte in die
Polarnacht gefolgt ist
und über ihre
Erlebnisse später
ein merkwürdiges
Buch geschrieben hat
(Eine Frau erlebt die
Polarnacht), "es ist die
Gewalt der
weltweiten Ruhe, der
unendliche Raum, das
Rauschen der Meere,
das durch mich
hindurchzieht; und
an den starren
Felsen zerweht wie
ein Wölkchen
das, was einmal
eigener Wille war".
Sagen wir einfach, was
man so sagt, wenn man
nichts mehr sagen
sollte. Sagen wir: Es
ist
überwältigend.
Sie folgte dem Ruf ihres
Ehemannes, einem
Kapitän und
Meteorologen mit
ausgeprägten Hang
zum Polargebiet. Als die
Malerin Christiane
Ritter im Sommer 1934
ihre
österreichische
Heimat verließ um
an der Nordküste
Spitzbergens mit ihrem
Mann und dem Norweger
Karl zu
überwintern.Das sie die Erlebnisse dieses langen Winters und der 5-monatigen Polarnacht in einem Dokumentarbericht beschreibt, ist ein großes Glück für die Liebhaber arktischer Erlebnisbericht. Welche Entbehrungen die Überwinterter dieser Regionen auf sich genommen haben um sich mit den Naturgewalten zu messen und die Schönheit dieser einzigartigen Natur zu erleben, unglaublich. Das "Schwache Geschlecht" hat in Christiane Ritter eine Vertreterin gefunden die bewiesen hat welche Stärke Frauen entwickeln können. Nicht nur die langen Phasen der völligen Einsamkeit, als die Männer auf Jagd gehen, auch die mächtigen Schneestürme können die mutige Frau nicht erschüttern. Immer wieder findet sie in der vom Mondlicht erhellten Dunkelheit Impressionen, die sie aufrichten und glücklich machen. Ihre Fähigkeit eine andere Zeitrechnung anzunehmen und sich den Naturgewalten zu unterwerfen verschaffen ihr Einblicke in die Welt ihres Mannes. In dieser einen Überwinterung lernt Christiane zu verstehen was ihn immer wieder in die Arktis treibt. Dieses Buch ist ein Erlebnis. "Das ist mehr als Natur, das ist Natur-Natur" "Die ganze Welt, die sich ins Dunkel bettet, ersehnt in sich den gleichen Ruhekern", schrieb der österreichische Dichter Theodor Däubler , der nie in
Tromsø war,
aber ein
visionäres,
lautstarkes Epos
über das
Nordlicht in und
über uns
hinterlassen hat. Ein
über tausend
Seiten andauernder,
sehnsüchtig
träumender Gesang
über die
nordische Nacht,
über die blauen
Feuerblüten, die
am Himmel blühen
und in uns, so Gott
will, eine stumme
Ahnung aufkommen
lassen, vom tiefsten
"Sinn von dieser
Welt", von den
verborgenen "Winken
des Werdens". Und,
besonders wichtig,
weil zu Unrecht
missachtet: von der
Sehnsucht nach
Dunkelheit.
HEXENBRÜNDL Fahrradweg Winden Aufschriften Flammende
WUT
der dunklen
Zeit ist nie
erkaltet.
Folter glühende Schreie verbrannte Seelen Scheiterhaufen lodert fort Wasser fließt. GORUCIJAD SKURIH URIMEN NIKADA HIJE PRESTAO KRICECI GLASI UNAJVECOJ STISKI POZGANE DUSE LOMACE DALJE GORU VODA TECE ZIARIACI HNEV DAVNYCH CIAS NIKDY NEVYHASOL ZMUCIDIEL OHNIVY REVDUSI HRANICE SA ZHORIA VODA UTEKA Fahrradweg Winden Aufschriften Diskussion
um Bauland am
Kirschblütenweg BREITENBRUNN
in
Burgenland am
Neusiedlersee
2006-04-26
Bürgermeister
Troellinger
Josef
gemeinde@breitenbrunn.at
von
der Gemeinde
Breitenbrunn
überlegt,
die
Grundstücke
neben dem
Kirschblütenweg
im Natura
2000-Gebiet in
Bauland
umzuwidmen.
Eine
Bürgerinitiative
sammelt nun
Unterschriften
dagegen. Rettet
den
Kirschblütenweg!
Die
Bürgerinitiative
"Rettet
den
Kirschblütenweg" setzt sich ein für die Erhaltung der
einzigartigen
Kultur Natur
und
Erholungsflächen
am Fuße
des
Leithaberges,
zwischen dem
Kirschblütenweg
und dem
Waldrand,
sowie dem
historischen
Kellerviertel
und dem
Vollnaturschutzgebiet
"Tenau"
im Gebiet der
Marktgemeinde
Breitenbrunn
ein. Das betroffene Gebiet ist in Natur- und Landschaftsschutzgebiet seiner gesamten Ausdehnung dem NATURA 2000 Gebiet "Neusiedlersee Seewinkel" zugehörig. Das betroffene Gebiet ist "Freizeit und Erholungsraum" für unzählige Anwohner sowie Gäste, die jahrein jahraus die einzigartige Landschaft mit dem Blick auf den Neusiedlersee genießen. Das betroffene Gebiet liegt unmittelbar am "Kirschblütenweg", der vom Frühling bis zum Herbst von tausenden Radfahrern frequentiert wird und die Lebensader für die Fremdenverkehrs- und Beherbergungsbetriebe darstellt. Das betroffene Gebiet liegt unmittelbar angrenzend an das historische "Kellerviertel", das neben dem Kirschblütenweg und dem Naturseebad der Marktgemeinde Breitenbrunn seine unverwechselbare Identität gibt. Setzen wir uns gemeinsam für den Schutz und die Erhaltung dieser einzigartigen Kulturlandschaft und Bioreserven ein. Das betroffene Gebiet ist lt. Burgenländischen Naturschutz und Landschaftsschutzgesetz 27/1991 als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und wurde per Regierungsbeschluss vom 21.12.2005 als "Naturpark" erstellt. info@kirschbluetenweg.at
Bürgerinitiative
'Rettet
den
Kirschblütenweg!'
c/o
Mag.
Gerhard
Sindelar
Untere
Öden 32
3400
Klosterneuburg,
Österreich
Tel.: +43
(2243) 312 270
Sg. Hr. Mag.
Gerhard
Sindelar,
bezüglich
der
Aktualisierung
einer
digitalen
Publikation
benötige
den Istzustand
Ihrer Aktion
und bitte Sie
mir diese
Information
per Mail zu
schicken. Mit
freundlichem
Gruß
>
Gedenksteinaufschrift:
An
dieser
Stelle
stand
bis zum Jänner
1997 die „Breite
Föhre“ die
über viele
Jahrhunderte Wanderern
und Künstlern als
Rastplatz und Ort der
Inspiration diente.
Stadtgemeinde
Mödling im
März 2000. Zeichnung:
Breite Föhre
Tusche akad. Maler
Prof. Mag Pilcz.
Legende:
Ein 700 Jahre alter Baum
unter dem Ludwig van
Beethoven, Franz
Grillparzer (Quelle) und Franz
Schubert > und viele andere
berühmte
Künstler weilten.
Die Künstler waren
es auch die erste
Rettungaktionen für
diesen Baum ins Leben
gerufen hatten. Die
Maler brachten 1991,
durch eine
Versteigerungsaktion
ihrer Bilder in der Sezession, 200.000 Schilling
zur Konservierung des
Baumes auf. Sie verloren
aber ihren Kampf, gegen die
Windmühlen der
Stadt Mödling, zur Erhaltung
dieses Naturdenkmales
und wurden von den
Stadtherren im Regen
stehen gelassen. Am
14.1.1997
fiel
die Breite
Föhre, durch
Liquidierung, der Ignoranz,
dem Amtsschimmel und
den Banausen des
Schildabürgermeisters
zum Opfer. Quelle
Grüne Mödling
Ob die
Verfrachtung dieses
Baumes in das
NÖ Landesmuseum
in St.Pölten eine
Offenbarung darstellt?
Darüber kann man
geteilter Meinung
sein. Auf jeden Fall
hätte man, mit
den aufgewendeten
Mitteln, die Breite
Föhre auch an
ihren Stammplatz
erhalten und dazu noch
mit Blattgold
ausstatten
können. Beethovenhaus
Mödling
Ludwig van Beethoven hat oft und gerne im Wienerwald geweilt und sich dort Anregungen für seine musikalischen Meisterwerke geholt. Der Beethoven-Spaziergang von Mödling nach Baden folgt seinen Spuren. Er verläuft lange am Rand der Weingärten, so dass sich immer wieder ein Abstecher zu einem der beliebten Heurigenorte anbietet. An vielen Stellen hat man schöne Sicht über das Wiener Becken bis zu Leitha- und Rosaliengebirge sowie ins Wechselgebiet. Die
Wanderung lässt
sich fast beliebig
erweitern, wenn man
ab Baden dem
Beethovenweg ins
Helenental oder
über Bad
Vöslau und
Gainfarn nach
Merkenstein folgt.
Auf der Höhe
von Traiskirchen
unterhalb des 04 -
404 Weges befindet
sich der
einzigartige, von
privater Hand
errichteter,
Unterstand für
Wanderer. Ein
herzliches
Dankeschön an
die (den) Errichter
und Erhalter dieser
einzigartigen
Schutzhütte.
Man kann schon
bergauf- und bergab
- aber auch in den
Tälern und
Ebenen unseres
Landes endlos weit
wandern um einen
solchen Unterschlupf
zu finden.
Wenn
ich
an Kopfweh leide
und Neurosen,
Mich unverstanden fühle oder alt, Wenn mich die holden Musen nicht liebkosen, Dann konsultiere ich den Wald. Er ist mein Augenarzt und Psychiater, Mein Orthopäde und mein Internist, Er hift mir über jeden Kater, Ob er aus Kummer oder Kognak ist. Er hält nicht viel von Pulverchen und Pillen, Doch umso mehr von Luft und Sonnenschein Und kaum umfängt mich seine duft'ge Stille Raunt er mir zu: "Nun atme einmal ganz tief ein!" Ist seine Praxis auch sehr überlaufen, In seiner Obhut läuft man sich gesund Und Kreislaufschwache, die noch heute schnaufen, Sind morgen ohne klinischen Befund. Er bringt uns immer wieder auf die Beine Und uns're Seelen stets in's Gleichgewicht, Verhindert Fettansatz unf Gallensteine, Bloss: "Hausbesuche macht er nicht!" Baumaufschrift
Einöde
Anningerseite
Wegbeginn
Neben dem
Urtelstein
(nächste
Station in
Richtung
Baden) stellte
einst der
Burgstall die
zweite Sperre
des
Helenentals
dar. Heute
wird der Berg
von der
Strasse
umrundet.
Früher
aber musste
hier ein
steiler Weg
überwunden
werden. Dazu
sperrte schon
im Mittelalter
eine Burg der
Ritter von
Rauhenstein
den Sattel.
1233 ging
diese Burg in
den Besitz des
Stiftes
Heiligenkreuz
über.
Bald darauf
ließ man
das
Verkehrshindernis
beseitigen.
Der
Mariensteig
Beethovens
Lieblingsplätzchen,
Beethoven
schätzte
diesen
Abschnitt des
Helenentals
wegen seiner
Unberührtheit
ganz
besonders. Der
nahegelegene
Beethovenstein
erinnert an
sein
Lieblingsplätzchen
an einem
malerischen
Felsen.
Erzherzog
Anton
ließ
hier ein Netz
von
Promenadenwegen
anlegen. Die
romantische
Antonsgrotte
(errichtet
1829) war die
Krönung
dieses
Erschließungswerks.
Bei
der
Gebührenbemessung
werden
die
menschlichen
Grundrechte
gebrochen.
Für
Gäste und
Fremde ist die
ameldungspflichtige
Grillgebühr
teurer wie
für
Gemeindebewohner. Der Hr. Breininger soll sich doch
zeitgemäß
umpolen und
sich um andere
Kulturen
bemühen –
damit die
vielen
leerstehenden
Prunk Villen
in Baden
wieder
bewohnt
werden.
Stadtverwaltung
Abteilung
Bürgerservice ...
Anmeldung
für
Grillfeiern am
Holzrechenplatz.
..Der Winter mag kommen und wieder vergeh'n, Der Frühling und auch noch der Sommer danach; Doch eines TAGES, da werd' ich dich sehn; Ich weiß es und warte, wie einst ich's versprach. Peer Gynt`s Heimkehr Henrik Ibsen NORDKAP 71°10´21´´
![]() Archipel Norden, Felsenkant' Phönix der aus Glut entsteht, Himmelsbogen Meer und Land Feuerball der nie ausgeht. Tagessieg und Nachtestod Abendglanz und Morgenrot. GLITTERTINDEN 2464 m
>Sie lockten mich her Berge, FJORDE und das Meer. Seemannsbuch mit Günther Fritsch und Sohn Christian 1981-07-17 >GALDHÖPIGGEN 2469 m
Norwegen Nachtwanderung mit Günther Fritsch und Sohn Christian am Gipfel Sa So 1981-07-18 - 19 >
Euro
Südweg
Nordkap
Ätna
Schlussstation
MONGIBELLO
Der Ätna
aus den
Griechischen
Aitne, der
bedeutendste
Vulkan
Europas, ist
seit
Menschengedenken
immer aktiv
gewesen. Er
wurde
früher
auch
Mongibello
genannt, eine
Zusammensetzung
des
lateinischen
Namens Berg
und des
arabischen
Gebel, was
auch Berg
bedeutet also:
BERG DER BERGE
Der
Hauptkrater
ist
ein
eindrucksvoller
Ort, in dem
sich weiten,
rauchenden
Schlund,
hört man
das
atemberaubende
Gurgeln aus
der Tiefe. Es
erinnert den
Menschen, dass
die Erde einst
ein Feuerball
war.
Schön ist`s, von Ätnas Haupt des Meeres Plan, Voll grünen Eiland, und die Fabelauen Siziliens Und Strombolis Vulkan Beglänzt von PHÖBUS ersten Strahlen zu schauen. BERG
IN FLAMMEN
Eigentlich ist
der Ätna
ein Berg, mit
dem es sich
gut leben
lässt.
Obwohl er der
höchste
und
gleichzeitig
der aktivste
Vulkan Europas
ist, wird er
als Vulcano
buono,
als guter
Vulkan
bezeichnet. Er
gilt als
gutmütig
und weit
gehend
ungefährlich.
Im Gegensatz
zu seinem
explosiven
Nachbarn Vesuv
zeichnet sich
der Ätna
durch ruhige
Lava Austritte
aus. Nur hin
und wieder, im
Abstand vieler
Jahre und
Jahrzehnte,
wenn sich in
seinem Bauch
größere
Mengen
heißen
Magmas
angesammelt
haben, bekommt
er
Verdauungsprobleme.
Dann
fängt er
an zu rumoren,
zu blubbern
und zu
rülpsen
und spukt die
heiße
Glut in hohem
Bogen aus.
Damit bedroht
er bisweilen
bewohntes
Gebiet. Meist
jedoch
köchelt
er auf kleiner
Flamme,
und solange
ihm nicht
leichtsinnige
Schaulustige
zu nahe
kommen,
fordert er in
der Regel
keine
Menschenleben.
Begonnen
hat diese
Bergfahrt wie
ein besserer
Badeausflug,
dann fuhren
wir mit dem
Autobus bis
zur Casa
cantoniera auf
1881m.
Dort begann
der
Fußmarsch
oder besser
gesagt das
Aschenbahnrennen.
Ein jeder
wollte der
erste sein -
um nicht den
durch das
Gehen
aufgewirbelten
Staub
schlucken zu
müssen.
Eine
Staubwolke
bewegte sich
also zu einer
Rauchwolke,
dem Ziel. Beim
Observatorium
hielten wir
eine kurze
Rast - zwei
Stunden hatten
wir für
die 1100m
dahin
benötigt.
Hansl wollte die Kraterwand direkt packen unsere Begleiterinnen verweigerten sich. Als wir eine halbe Stunde später am Kraterrand standen, sah Hansl aus wie ein Straßenkehrer vor Dienstschluss, wir reichten uns die Hände. Es war der seltsamste Gipfel auf den wir jemals standen oder stehen werden, wir standen auf den Berg Siziliens. Wir wussten von den Sikanern und Sikelern, wir wussten von den Phönikern und Sarazenen, von den Normannen und natürlich von der sizilianischen Vesper. Alle diese Menschen, ob sie gut oder böse waren, ob sie in den Geschichtsbüchern aufscheinen oder nicht - haben vor dem Monte ihr Haupt in Demut geneigt. Dieser Berg war ein anderer als all die Kogel, Spitzen, Hörner und Türme, die wir bisher erstiegen hatten! Zu unseren Füßen breitete sich das riesige Rund des erloschenen Kraters aus. Der Kraterboden war ein Konglomerat aus grünen Lavaschlamm, gelben Schwefelflecken und rotbrauner Lavakruste.
Darunter
schlief
der
feuerspeiende
Drache
nur scheinbar,
aus allen
Spalten und
Ritzen
strömten
Rauchwolken
und
weiße
Dämpfe.
Dahinter stieg
eine dunkle
Rauchsäule
himmelwärts:
Es
war der sich
in
Tätigkeit
befindliche
Nebenkrater.
Auch wir
wollten dahin
- und folgten
einen schmalen
Grat aus
weichen
Lavaschlamm,
je näher
wir kamen
desto
kühner
wurde er - und
desto dicker
wurden die
Schwefeldämpfe.
Kaum sahen wir
die eigenen
Füße,
jeder Schritt
führte
ins Ungewisse.
Dann erlahmte
unser
Vordringen,
mit vor dem
Mund
gepressten
Taschentüchern
standen
wir keuchend
und hustend
und warteten
auf ein
Lüftchen,
das die
Dämpfe
ein wenig
auseinander
reißen
sollte. Dann
kam endlich
der ersehnte
Windstoß
und fegte die
Rauchwolken
auf. In wilden
Sprüngen
jagten wir zum
Nebenkrater
hinab.
Vor
14 Tagen war
der Ätna
noch bis ins
Tal tief
verschneit
gewesen. Aber
dann war
ein
Ausbruch
gekommen, und
schmelzte den
Schnee, die
Lava war noch
nicht
erkaltet. Bis
zu den Knie
sanken wir in
die zähe
, warme
Brühe ein
wie auf einem
Gletscher
hatten sich
mächtige
Spalten, die
übersprungen
werden
mussten,
gebildet. Eine
Weltuntergangsstimmung
erfasste uns,
wir standen am
Rande des
Kraters!
Da war ein
Zischen und
Brodeln, ein
Dröhnen
und Beben, das
war die Erde
in ihrem
Urzustand.
Kilometerhoch
stieg eine
Rauchsäule
aus den
Feuerschlund
zum Himmel
empor, und ein
feiner
Aschenregen
bedeckte uns.
Ich dachte dabei: – Angesichts solcher Kräfte ist es leicht sich ins Unvermeidliche zu fügen, der Tod der Pompejianer muss ein schöner Tod gewesen sein. Nein, der Tod der Pompejier war kein schöner Tod denn, der Tod ist weder schön noch hässlich – nur im Sterben gibt es Unterschiede. Einige
hundert
hundert Meter
unter dem
Kraterand
steht der Torre
del
filosofo.
Einige
herumliegende
Trümmer
sind der Rest
der Behausung
von Empedokles.
Er war ein
Philosoph, der
ungefähr
500 Jahre vor
Christus
gelebt hat.
Gegen Ende
seines Lebens
zog er sich
auf den
Ätna
zurück
und lebte dort
ein einsames
Leben. Als er
erkannte, dass
er die
Rätsel
der Welt
niemals
lösen
würde und
er daher der
Welt nichts
mehr zu sagen
hatte,
stürzte
er sich in den
Ätnakrater.
Als
wir dann beim
Torre
del filosofo
standen, war
die Sonne
schon tief
gesunken, und
ein
rötlicher
Schimmer
bedeckte die
Lavawüste.
Der Wind hatte
sich gelegt,
kerzengerade
stieg die
Rauchsäule
des Ätna
zum Himmel.
Vor 2500
Jahren mag es
auch nicht
anders
ausgesehen
haben: Lava
Asche und
darüber
der blaue
Himmel. Und
wir Menschen
Menschen
grübeln
noch immer
über das
Rätsel
unseres
Lebens. Alle
Hauptstraßen
meidend
schlichen wir
Aschengestalten
durch Catania,
trotzdem
begegneten wir
einer
deutschen
Reisegesellschaft.
Also, meine Damen und Herren! Hob der dicke Reiseleiter an zu erklären, indem er mit einer weit ausholenden Geste auf uns wies: So wie diese Herrschaften aussehen, so sieht man nach einer Ätnabesteigung aus! Ich glaube, dass sie angesichts dieser Tatsache alle damit einverstanden sind, wenn wir die Ätnabesteigung von unserem Programm streichen und dafür morgen baden gehen. Auszug aus dem Buch "Wilde Gesellen vom Sturmwind umweht" von Karl Lukan Bergland 1968 bezogen beim Bergbuchfundus martin.walkner@aon.at
GOTT
zu Kain, der
seinen Bruder
Abel
erschlagen
hatte:
Unstet und flüchtig sollst du sein auf Erden. 1.Moses 4,12 Das Thema des ewigen Wanderers, der zu ewigen, unsteten Lebenswandel verdammt ist, gibt es in fast allen Kulturen. Odysseus, der Fliegende Holländer und Ashaver der ewige Jude sind die bekanntesten Ausprägungen.
Griechischer
Mythos
Tantalos,
lateinisch
Tantalus
ein
Sohn des Zeus und einer Nymphe,
Liebling und
Vertrauter der
Götter.
Er beleidigte
die
Götter
schwer es
kursieren
verschiedene
Versionen
und wurde
dafür zu
ewigen Qualen
im Tartaros
verdammt. Er
muss er
durstend im
Wasser stehen,
das
zurückweicht,
wenn er
trinken will;
über ihm
hängen
Zweige mit
Früchten,
die
zurück
schnellen,
sobald er nach
ihnen greift:
Tantalosqualen.
Atlas
Sohn
des Titanen Iapetos,
Bruder des Prometheus.
Nach dem
Aufstand der
Titanen gegen
Zeus warf
dieser seine
Gegner in den
Tartaros.
Atlas musste
zur Strafe
seitdem eine
Ecke des
Himmels auf
seinen
Schultern
tragen.
Prometheus
Sisyphos
Kallisto
Eine
Jagdgefährtin
der
Artemis;
sie gelobte
ihr
Jungfräulichkeit;
doch Zeus
lockte sie in
seine Arme.
Danach geht
der Mythos
auseinander.
Jedenfalls
wurde Kallisto
bestraft – von
wem auch immer
– als Bär
verwandelt
umher zu
ziehen. Doch
der Bär
wurde von Zeus
unter die
Sterne
versetzt. Doch
Kallisto
findet auch im
Sternbild Großer
Bär
keine Ruhe:
sie muss
für immer
um den
Polarstern
kreisen. Einer
der
Jupitermonde
ist nach
Kallisto
benannt.
König
von Ithaka,
tapfer, klug
und listig.
Seine
abenteuerliche
zehnjährige
Heimreise nach
dem
Trojanischen
Krieg
ist Gegenstand der Odyssee, eines Homer zugeschriebenen Epos und Vorlage für ungezählte weitere literarische Verwendungen. Literarische Verarbeitungen des Themas Charles
R.
Maturin:
Melmoth
the Wanderer
1820, Herman
Melville:
Moby Dick
1851, James
Joyce:
Ulysses 1922,
Joyce
Carol
Oates:
Wofür ich
gelebt habe What
I
Lived
For
Musikalische
Verarbeitungen
des ewigen
WanderersOft ist nicht der ewige Wanderer angesprochen, doch der ruhelose, heimatlose Wanderer. Nicht aufgeführt sind themenferne Lieder wie Das Wandern ist des Müllers Lust. Ich wandre fremd von Land zu Land, So heimatlos, so unbekannt; Berg auf, Berg ab, Wald ein, Wald aus, Doch bin ich nirgends, ach! zu Haus. von Johann Gabriel Seidl 1804-1875 Ich komme vom Gebirge her, Es dampft das Tal, es braust das Meer. Ich wandle still, bin wenig froh, Und immer fragt der Seufzer, wo? Die Sonne dünkt mich hier so kalt, Die Blüte welk, das Leben alt, Und was sie reden, leerer Schall ; Ich bin ein Fremdling überall. Wo bist du, mein geliebtes Land? Gesucht, geahnt, und nie gekannt! Das Land, das Land so hoffnungsgrün, Das Land, wo meine Rosen blüh'n. Wo meine Freunde wandelnd geh'n, Wo meine Toten aufersteh'n, Das Land, das meine Sprache spricht, O Land, wo bist du? . . . Ich wandle still, bin wenig froh, Und immer fragt der Seufzer, wo? Im Geisterhauch tönt's mir zurück: "Dort, wo du nicht bist, dort ist das Glück." Text by Georg Philipp Schmidt von Lübeck 1766-1849 Set by Franz Schubert> 1797 - 1828 Quelle Von des Hügels kahlem Rücken Wankt ein hag'rer Greis herab, Wandelt fort mit stieren Blicken Über Bäche ohne Brücken; Nimmer ruht sein Wanderstab. Text
by
Aloys
Wilhelm
Schreiber
17613 - 1841
Set by Johann
Karl
Gottfried
Löwe
1796 - 1869
Der ewige Wanderer in der Popmusik der Fifities Das Thema gibt es in Popsongs zuhauf, allerdings nicht in der mythischen Ausprägung. Hier nur ein paar markante Beispiele. Ricky Nelson Travelin' Man Imperial 1961 "Oh
well
I'm
the
type
of
guy who will
never settle
down ...
I roam around around around... " Dion The Wanderer Laurie 1962 Quelle Sie
trieben
mich
fort
in
ein
nebliges Land, Ich
wandere
weit,
und
ich
wandre
allein Im
Herzen gerinnt
mein
lebendiges
Blut, Der
Wanderer Der du von dem Himmel bist, Alles Leid und Schmerzen stillest, Den, der doppelt elend ist, Doppelt mit Erquickung füllest, Ach! ich bin des Treibens müde! Was soll all der Schmerz und Lust? Süßer Friede, Komm, ach komm in meine Brust! Música de Hans Erich Pfitzner (1869 - 1949) Texto de Johann Wolfgang Goethe (1749 - 1832) >Über allen Gipfeln ist Ruh, In allen Wipfeln spürest du kaum einen Hauch; die Vögelein schweigen im Walde, warte nur, balde Ruhest du auch! Música de Franz Schubert (1797 - 1828) > Texto
de Johann
Wolfgang von
Goethe (1749 -
1832) >
Der
Schatten:
Da
ich
dich
so
lange nicht
reden
hörte, so
möchte
ich dir eine
Gelegenheit
geben.
Der Wanderer: Es redet: - wo? und wer? Fast ist es mir, als hörte ich mich selber reden, nur mit noch schwächerer Stimme als die meine ist. Der Schatten (nach einer Weile): Freut es dich nicht, Gelegenheit zum Reden zu haben? Der Wanderer: Bei Gott und allen Dingen, an die ich nicht glaube, mein Schatten redet; ich höre es, aber glaube es nicht. Der Schatten: Nehmen wir es hin und denken wir nicht weiter darüber nach, in einer Stunde ist alles vorbei. Der
Wanderer:
Ganz
so
dachte
ich,
als ich in
einem Walde
bei Pisa erst
zwei und dann
fünf
Kamele sah.
Der
Schatten:
Es ist gut,
dass wir beide
auf gleiche
Weise
nachsichtig
gegen uns
sind, wenn
einmal unsere
Vernunft
stille steht:
so werden wir
uns auch im
Gespräche
nicht
ärgerlich
werden und
nicht gleich
dem andern
Daumenschrauben
anlegen, falls
sein Wort uns
einmal
unverständlich
klingt.
Weiß man
gerade nicht
zu antworten,
so genügt
es schon,
etwas zu
sagen: das ist
die billige
Bedingung,
unter der ich
mich mit
jemandem
unterrede. Bei
einem
längeren
Gespräche
wird auch der
Weiseste
einmal zum
Narren Und
dreimal zum
Tropf.
Der Wanderer: Deine Genügsamkeit ist nicht schmeichelhaft für den, welchem du sie eingestehst. Der Schatten: Soll ich denn schmeicheln? Der Wanderer: Ich dachte, der menschliche Schatten sei seine Eitelkeit; diese aber würde nie fragen: "soll ich denn schmeicheln?" Der Schatten: Die menschliche Eitelkeit, soweit ich sie kenne, fragt auch nicht an, wie ich schon zweimal tat, ob sie reden dürfe: sie redet immer. Der Wanderer: Ich merke erst, wie unartig ich gegen dich bin, mein geliebter Schatten: ich habe noch mit keinem Worte gesagt, wie sehr ich mich freue, dich zu hören und nicht bloß zu sehen. Du wirst es wissen, ich liebe den Schatten, wie ich das Licht liebe. Damit es Schönheit des Gesichts, Deutlichkeit der Rede, Güte und Festigkeit des Charakters gebe, ist der Schatten so nötig wie das Licht. Es sind nicht Gegner: sie halten sich vielmehr liebevoll an den Händen, und wenn das Licht verschwindet, schlüpft ihm der Schatten nach. Der
Schatten:
Und
ich
hasse
dasselbe,
was du
hassest, die
Nacht; ich
liebe die
Menschen, weil
sie
Lichtjünger
sind und freue
mich des
Leuchtens, das
in ihrem Auge
ist, wenn sie
erkennen und
entdecken, die
unermüdlichen
Erkenner und
Entdecker.
Jener
Schatten,
welchen alle
Dinge zeigen,
wenn der
Sonnenschein
der Erkenntnis
auf sie
fällt, -
jener Schatten
bin ich auch.
Der
Wanderer:
Ich
glaube
dich
zu
verstehen, ob
du dich gleich
etwas
schattenhaft
ausgedrückt
hast. Aber du
hattest recht:
gute Freunde
geben einander
hier und da
ein dunkles
Wort als
Zeichen des
Einverständnisses,
welches
für jeden
dritten ein
Rätsel
sein soll. Und
wir sind gute
Freunde.
Deshalb genug
des Vorredens!
Ein paar
hundert Fragen
drücken
auf meine
Seele, und die
Zeit, da du
auf sie
antworten
kannst, ist
vielleicht nur
kurz. Sehen
wir zu,
worüber
wir in aller
Eile und
Friedfertigkeit
miteinander
zusammenkommen.
Der
Schatten:
Aber die
Schatten sind
schüchterner
als die
Menschen: du
wirst
niemandem
mitteilen, wie
wir zusammen
gesprochen
haben!
Der Wanderer: Wie wir zusammen gesprochen haben? Der Himmel behüte mich vor lang gesponnenen, schriftlichen Gesprächen! Wenn Plato weniger Lust am Spinnen gehabt hätte, würden seine Leser mehr Lust an Plato haben. Ein Gespräch, das in der Wirklichkeit ergötzt, ist, in Schrift verwandelt und gelesen, ein Gemälde mit lauter falschen Perspektiven: Alles ist zu lang oder zu kurz. - Doch werde ich vielleicht mitteilen dürfen, worüber wir übereingekommen sind? Der Schatten: Damit bin ich zufrieden; denn alle werden darin nur deine Ansichten wiedererkennen: des Schattens wird niemand gedenken. Der Wanderer: Vielleicht irrst du, Freund! Bis jetzt hat man in meinen Ansichten mehr den Schatten wahrgenommen als mich. Der Schatten: Mehr den Schatten als das Licht? Ist es möglich? Der Wanderer: Sei ernsthaft, lieber Narr! Gleich meine erste Frage verlangt Ernst. Friedrich Wilhelm Nietzsche Quelle
Hermann
Hesse
bewegte
sich
zeitlebens
am liebsten zu
Fuss und liess
sich nur in
den letzten
Lebensjahren
von seiner
Frau Ninon mit
dem Auto
fahren. Hesse
wird oft als ewiger
Wanderer
bezeichnet,
der auf seiner
Suche Grenzen
nicht nur im
physischen
Sinne zu
überschreiten
bereit war.
Die
Sinnlichkeit
des Wanderns,
die Freude an
Entdeckungen
beim
Durchstreifen
unbekannter
Gegenden
erlebte
Hermann Hesse
besonders
intensiv auf
seinen Italien
Reisen, die er
von 1901 bis
1914 allein
oder in
Begleitung von
Othmar
Schöck,
Fritz Brun,
Fritz Widmann
und Mia
Bernoulli
unternahm.
Abseits der
herkömmlichen
Reiserouten
entdeckte er
vor allem
Oberitalien,
die Toskana
und Umbrien.
Das Tessin gab
ihm diese
Sinnesfreude,
wie er selbst
es in seinem
Buch »Wanderungen«
beschreibt.
Von Montagnola
aus erwanderte
sich Hesse das
Tessin und das
nahegelegene
Italien; oft
mit Staffelei,
Palette und
Malerstuhl
ausgerüstet,
hielt er seine
Eindrücke
und
Empfindungen
in Skizzen und
Aquarellen
fest.
Unser
Wandertrieb
und
Vagabundentum
ist zu einem
großen
Teil Liebe,
Erotik. Die
Reiseromantik
ist zur
Hälfte
nichts anderes
als Erwartung
des
Abenteuers.
Zur andern
Hälfte
aber ist sie
unbewusster
Trieb, das
Erotische zu
verwandeln und
aufzulösen.
Wir Wanderer
sind darin
geübt,
Liebeswünsche
gerade um ihre
Unerfüllbarkeit
willen zu
hegen, und
jene Liebe,
welche
eigentlich dem
Weib
gehörte,
spielend zu
verteilen an
Dorf und Berg,
See und
Schlucht, an
die Kinder am
Weg, den
Bettler an der
Brücke,
das Rind auf
der Weide, den
Vogel, den
Schmetterling.
Wir lösen
die Liebe vom
Gegenstand,
die Liebe
selbst ist uns
genug, ebenso
wie wir im
Wandern nicht
das Ziel
suchen,
sondern nur
den Genuss des
Wanderns
selbst, das
Unterwegssein. Hesse
>Das ist Wanderlust Nach
geliebten
Fernen
Auch im Rasten unterwegs zu sein. Kennst Du das auch? Wanderlust ist nicht Schall und Rauch. Wanderer ohne Ziel und Pfad, Du solltest uns leiten bis die Nacht sich naht. Dann
reicht Dir des
Geschehens
Flut
Nicht mehr ins Herz, die Seele ruht. Kein Stern kein Laub soll fallen, So wirst Du auch mit allen Stündlich auferstehen. Immer
bin ich ohne
Ziel gegangen,
Nun geh' ich mit zögernden Verlangen, Denn ich weiß am Ende - Steht der Tod und recht mir seine Hände. Des Lebens Leidenschaft hat nicht Ziele, Sie macht es wie ein Kind im Spiele Und weist den Weg in Freud' und Leid, Wie ein Lied erklingt vom Straßenrand Im fernen fremden Land, So bin auch ich den Weg gegangen Ins Reich der Ewigkeit. Erinnerung
an dieses
Gedicht von
Hermann Hesse
> (Ö1
Holde Kunst
092007)Glückselig Suevien, meine Mutter! Auch du, der glänzenden, der Schwester Lombarda drüben gleich, Von hundert Bächen umflossen! Und Bäume genug, weißblühend und rötlich, Und dunklere, wild, tief grünenden Laubes voll — Und Alpengebirg' auch überschattet, Uraltes, dich; denn nah' dem Herde des Hauses Wohnst du, und hörst, wie drinnen Aus silbernen Opferschalen Der Quell rauscht, ausgeschüttet Von reinen Händen, wenn berührt Von warmen Strahlen Kristallenes Eis, und umgestürzt Vom leicht anregenden Lichte Der schneeige Gipfel übergießt die Erde Mit reinsten Wasser. Darum ist Dir angeboren die Treue. Schwer verlässt Was nahe am Ursprung wohnet, den Ort Und deine Kinder, die Städte Am weithin dämmernden See, An Neckars Weiden, am Rheine, Sie alle meinen, es wäre Sonst nirgends besser zu wohnen. Ich aber will dem Kaukasos zu! Denn sagen hör' ich Noch heut' in den Lüften: Frei sein wie Schwalben die Dichter. Auch hat in jünger'n Tagen Sonst eines mir vertraut: Es seien vor alter Zeit Die Unsrigen einst, ein sinnig Geschlecht, Still fortgezogen von Wellen der Donau, Dort mit der Sonne Kindern Am Sommertage, da diese Sich Schatten suchten, zusammen Am Schwarzen Meer gekommen, Und nicht umsonst sei dies Das gastfreundliche genennet. Denn als ihr Staunen vorüber war, Da nahten die andern zuerst; dann setzten auch Die Unseren sich neugierig unter den Ölbaum. Doch, als sich ihre Gewande berührt, Und keiner vernehmen konnte Die eigene Rede des anderen, wäre wohl Entstanden ein Zwist, wenn nicht aus Zweigen herunter Gekommen wäre die Kühlung, Das Lächeln über das Angesicht Der Streitenden öfters bereitet; und eine Weile Sahn still sie auf. Dann reichten sie sich Die Hände liebend einander. Und bald Vertauschten sie Waffen und all' Die lieben Güter des Hauses, Vertauschten das Wort auch und es wünschten Die freundlichen Väter umsonst nicht Beim Hochzeitjubel den Kindern. Denn aus den Heiligvermählten Wuchs schöner, denn alles, Was vor und nach Von Menschen sich nannt', ein Geschlecht auf. Wo aber wohnt ihr, liebe Verwandten, Dass wir das Bündnis wieder begeh'n, Und der teuren Ahnen gedenken? Dort an den Ufern, unter den Bäumen Jonias, in Ebenen Kaystros, Wo Kraniche, des Äthers froh, Umschlossen sind von Fern hin dämmernden Bergen, Dort wart auch ihr, ihr Schönsten! oder pflegtet Der Inseln, die mit Wein begrenzt, Voll tönten von Gesang: noch andre wohnten Am Tayget, am vielgepriesenen Hymettos, Und diese blühten zuletzt. Doch von Parnasossos' Quell bis zu des Tmolos Goldglänzenden Bächen erklang Ein ewig Lied. So rauschten Die heiligen Wälder und all' Die Saitenspiele gesamt, Von himmlischer Milde gerühret. O Land des Homer! Am purpurnen Kirschbaum, oder wenn, Von dir gesandt, im Weinberg mir Die jungen Pfirsiche grünen, Und die Schwalbe fern her kommt und vieles erzählend An meinen Wänden ihr Haus baut, in Den Tagen des Mai, auch unter den Sternen Gedenk' ich o Jonia! dein. Doch Menschen Ist Gegenwärtiges lieb. Drum bin ich Gekommen, euch ihr Inseln, zu seh'n und euch, Ihr Mündungen der Ströme, o ihr Hallen der Thetis, Ihr Wälder, euch, und euch, ihr Wolken des Ida! Doch nicht zu bleiben gedenk' ich, Unfreundlich ist schwer zu gewinnen Die Verschlossene, der ich entkommen, die Mutter. Von ihren Söhnen einer der Rhein, Mit Gewalt wollt' er ans Herz ihr stürzen und schwand, Der Zurückgestoßenen, niemand weiß, wohin in die Ferne. Doch nicht so wünscht' ich gegangen zu sein Von ihr, und nur euch einzuladen Bis ich zu euch, ihr Grazien Griechenlands, Ihr Himmelstöchter, gewandert, Dass, wenn die Reise zu weit nicht ist, Zu uns ihr kommet, ihr Holden! Wenn minder atmen die Lüfte, Und liebende Pfeile der Morgen Uns Allzu Geduldigen schickt, Und leichte Gewölke blüh'n Uns über den schüchternen Augen, Dann werden wir sagen, wie kommt Ihr Charitinnen, zu Wilden? Die Dienerinnen des Himmels Sind aber wunderbar Wie alles göttlich Geborene. Im Traum wird's ihm, will es einer Beschleichen, und straft den, der Ihm gleichen will mit Gewalt. Oft überrascht es den, Der eben kaum es gehofft hat. Hölderlin > Gedichte
S89
gekauft am,
19890408 am
Naschmarkt /
Flohmarkt um S
1.- |
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