ANFANG ENDE  INHALT GIPFELBUCHALLGEMEIN A [NAVIGATOREN: HOME>A-Z>GESAMTINDEX>GIPFELBUCH>LOGO>SPEED>UPDATED>] Forum-Gästebuch>
WGGÖTWGÖGNRW
WWandererGGipfelbuchGGrimming/ÖAVStainachÖÖdsteinTTrojaniWWandernRRettungÖÖAVGGebirgsverienNNaturfreundeRReservatWWanderlogos
A B>C>D>   >>A>B>C>ÖDSTEINGRIMMING:A>B>C>D>A>B>
Gipfelbucheintragungen, Bergpoesie geschrieben von alten und jungen Leuten vorwiegend auf steirischen Bergen
IMPRESSUMm.bruno@gmx.at  Bruno Wanderer 1120 Wien Andersengasse 23/29/1  «»NL> (un)-subscribe mailto: Wanderer«» NEWS>
 WANDERER Allgemein Kultur Herold Link NL    GOOGLE.NEWS n.room.at n.room.de
 
2007  Man schleicht sich hoch Geh wieder hin wo Du gewesen warst05  2006  Achte auf den heutigen Tag 07 Höllgalerie04

INHALT GIPFELBUCH ALLGEMEIN  A   
T R O J A N I   H O C H W E B E R S P I T Z E  DIE 20.TROJANIBEGEHUNG
Einleitung Gipfelbucheintragung Geh.wieder.hin Tojani Trojanihymne Trojanihymne.Noten Trojani.Tonaufzeichnung Erstbegehungen Gipfelkreuz Vorbericht Perle.der.Epopö Anna.Freiheitsheldin Kreuz.Chronik Gipfelbuch.Chronik Trojani Stille.Andacht Menschenglück  In.Freude.und.Not  Ewiger.Gipfelfrieden Lacht.eine.Blume  Haß.Gewalt.Krieg Die.ganze.Welt Frevler Nachgedacht Bergeskind Tabakpflanzen Sonnenuhr Torheit.und.Stolz Fernsicht Glück.und.Gunst Sommer Er.war.sein.Leben Felsenhaupt Bergvagabund Berge Leiden  onnenuhr Lache Bergrast Zauber Liebe.GlückMenschen Goldene.Kälber Viele.Götter Trojani.Kreuzträger Glück Sei.glücklich 15JAHRE.TROJANI.KREUZ Würde Niemand.glaubt Idealist Christusfigur Christus.Transport Kreuz.Messias 20.TROJANIBEGEHUNG .chaumgeweih Geschmacksverwirrung Das.Leben Gegen.den.Wind Herr.bleib.bei.mir Achte.auf.den.heutigen.Tag Man.schleicht.sich.hoch  AUFZEICHNUNGEN Gemsenspiel Allmacht.Hölle Hohe.Tiere Höllgalerie Höllbesitzer  WARNTAFELN


EINLEITUNG

GIPFELBUCHEINTRAGUNG


Aufstieg;   auf von - Weiterwandererung;   weiter nach - Abstieg;    ab nach,
Datum, Uhrzeit, Namen -  sind die Grundelemente jeder Gipfelbuch Eintragung
Jede Eintragung ist eine Visitenkarte mit unzensurierter Ausdrucksmöglichkeit.
Jedes Gipfelbuch ist das Spiegelbild des Menschen,  des Berges,  des Gebietes.
Sollte jemand in Not geraten,
Sucht man  nach diesen Daten!
Dieses Buch ist ein Dank den Bergen,
Die  dem  Leben  die Richtung  weisen,
Dieses Buch ist  ein Dank den Kameraden,
Der Bergrettung die für uns ihr Leben wagen,
Dieses Buch ist ein Dank den schönen Stunden,
Auf des Lebens Sonnenseite in den Bergen,
Dieses Buch schenkt die Bergerinnerung,
Aus der man ewig schöpfen kann.
Mancher  weise Spruch,
Steht    im   Gipfelbuch.
Geschätzte Leser, kann es sich hier nur um einen Narren handeln? Da schreibt wieder einmal einer sein ganzes Leben an einem Buch und es besteht kaum eine Aussicht, dass es jemals fertig wird, sagt die Kritik! Ich widerspreche dem nicht, denn ich bin ein Vollblut Bergnarr. Ein Gipfelbuch, ist auch bei der Suche nach Vermißten wertvoll, und entspricht nur dann seiner Bestimmung, wenn es noch geführt wird. Jeder Berg hat sein eigenes Buch, nur kleine Abschnitte, aus dem Buch der Bücher, wurden von mir abgeschrieben.
Die ständigen Aktualisierungen waren mir immer zuwider, ich verlor die Geduld und dabei ist eine den Berggruppen entsprechende Teilung in Unterbücher herausgekommen.
Das Grimmingbuch das Ödsteinlied und die Knallstein Antenoria werden weiterhin als Einzelbücher bestehen bleiben. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch lückenlos meine bisherigen Gipfelbegehungen marginal aufgezeichnet und das mir zur Verfügung stehende Bildmaterial eingebracht.
Es ist die natürliche Ausdruckskraft der Menschen, wenn bei Anblick der Schöpfung kreative Kräfte geweckt werden. Die Keime des Herzens reifen unbewußt im Aufstieg, freie Gedanken formieren sich am Gipfel um verewigt zu werden. Der Berg Hochschwung hat mit seinem Buch diese Faszination, des geschriebenen Wortes, auch in mir, als Passion, geweckt.
Mein Dank gilt der Bergrettung, -den Menschen die Kreuze errichten und Gipfel Bücher stiften, -der Bergwacht, -den alpinen Vereinen und der Stützpunkt Bewirtschaftung. Poesie und Musik sind unzertrennbare Begleiter und für diese jahrzehntelange Gemeinschaft mit der Öblarner Bergmusik bin ich besonders verbunden. Das Beste kommt zuletzt: Gipfelzeichen sind magische Anziehungspunkte -- ohne die vielen, bescheidenen und uneigenützigen Leute wäre dieses Buch nicht entstanden. Wien am 25.10.2001 Bruno Mayer
   
 26/27.05.2007 GEH WIEDER HIN WO DU GEWESEN WARST
Vor zwei Duzend Jahren, am 29.12.83 um 08:45 habe ich, nach einem Biwak im Jaklwirtsboden und dem Aufstieg Schattenkogel – Niederweber, das Gipfelbuch vorausgetragen und am Hochweber hinterlegt. Zu Pfingsten, am 10.06.1984, errichtete ich das Trojanikreuz auf der Hochweberspitze, nichts lag also näher als den Berg wieder einmal aufzusuchen und dabei damit das Erlebnis eines Freilagers zu verbinden.
 Ein Nachtmensch und Langschläfer schon vor der Dämmerung in aller Herrgottsfrüh auf den Beinen? Das ist eine Ausnahmesituation. Nachdem parkieren des Autos schob ich das Fahrrad den steigenden Weg taleinwärts und hatte die erste Begegnung. Eigentlich, waidmännisch gesagt hatt ich bereits vor Oberwölz bei der Fahrt durch die Salchau den schönen Anblick eines verschlafenen Meister Lampe. Es war ein Bauer mit einem kleinen Mädchen, am Rückweg nach dem morgendlichen Kuhaustrieb. Entscheidend ist immer die Haltung in der sich Menschen begegnen und in der Natur ist alles etwas zwangloser.
Der Bauer macht mit der Hand die drehende Bewegung der Radpedalen und sagte: Warum fahrst Du nicht?Wer sein Fahrzeug liebt der schiebt, war meine Antwort.
Zum Reden hat wohl jeder Mut und oft versteht es keiner, aber Schweigen ist in jeder Sprache verständlich und gut, dachte ich, weil mir nichts besseres eingefallen war, über meine alberne Bemerkung. Die goldenen Regel des Schweigens gilt nicht immer oft ist es nur ein Wort das eine Brücke überwinden läßt. Einmal so und einmal anders, einmal Silber einmal Gold oder umgekehrt. Das rechte Wort am rechten Ort oder schweigen zur rechten Zeit ist das beste Geleit.
Mit dem eigenen Tod da stirbt man nur, mit dem Tod der anderen muss man aber leben. So war es auch mit dem seligen Schirmherrn der Hochweberspitze Johann Ploder>. Alle Wege führen dorthin wo es später irgendwie weiter geht, aber wie es weiter geht kann man nur ahnen. Hinteregg ist ein verstecktes Bergtal und wenig begangen, vor allem gibt es auf dem Forstweg  kein Fahrradverbot. Nach einem Steilstück, zieht sich unter den Hasenlacken und der Fussischarte, bis zu den Steilstufen der Mur- Ennstalschneide ein krummholzbewachsenes Almtal entlang. Hier ging ich an den Knochen eines verendeten Nutztieres vorbei und konnte es nicht unterlassen den kahlen Schädel des Ochsen, der Kuh oder des Stieres, oder welches Tier es auch immer gewesen war, mitzunehmen.

Einst habe ich im Winter auf der enntaler Höllseite bei einem Biwak, in Hochsitznähe einen vom Schnee bedeckten verendeten Hirsch gefunden. Sein Geweih ragte kaum aus dem Schnee, scheinbar hat meine Aktion am nächsten Tag bei den Jägern keinen Anklang gefunden. Ich hatte nämlich damals das Haupt mit dem Kronengeweih auf der Rückseite des Kreuzes scheinbar verewigt. Es können aber auch klerikale Gründe gewesen sein, einem Kruzefix setzt man im Regelfall, am heiligen Berg Trojani kein Geweih zu. Jedenfalls war das schöne Geweih bei meinem nächsten Besuch nicht mehr an Ort und Stelle.
Auch mit dem Herrgott war es so eine eigenartige Angelegenheit, er ist ein angebrannter Herrgott, nach einem Kirchenbrand im Pusterwald kam er als Stiftung auf einen Bauernhof. Dort bekam er einen schönen Platz zwischen zwei Vogelbeerbäumen, an dieser Stelle wurde immer der Brauch des Osterfeuers abgehalten.
Bei einem solchen Feuer brannte einer der beiden Bäume mit und auch das Kruzefix kam wieder zu Schaden. Dies ist schon lange her, damals richtete ich das Kreuz wieder auf und es vergingen wieder viele Jahre. Der Brauch des Osterfeuers wurde nicht mehr gepflegt und auch der Herrgott geriet in Vergessenheit. Der sogenannte Ohanpichl, auf dem das Kreuz wuchs allmählich zu und der Standplatz geriet in Vergessenheit. Als ich wieder einmal im Lande war besuchte ich den Kreuzplatz: Die Zeit hatte an dem Kreuz genagt und die Kühe hatten sich daran gerieben, der am Boden liegende Herrgott war nicht morsch und wurmstichig sondern erstaunlich gut erhalten. Die Zeit war reif und meine Bitte um den Herrgott wurde gnädig aufgenommen. Alles weitere hat sich dann wie von selbst ergeben. Nun am Weg der Erinnerung bei schönen Wetter und allein aber doch mit Gedanken verbunden verging die Zeit und ehe ich es versah war ich auf dem ersehnten Gipfel.
Ob sich ein Tierschädel auf den Blitzableiter eine Kreuzes ziemt? Was solls, den Aufregern soll man eine Ursache, an der sie sich lange festklammern können, anbieten sonst beschweren sie sich ständig ursachenlos.
Zumindest ist der Tierschädel ein Zeichen für alle einstigen ausgehungerten und vertriebenen Bauern von Donnersbachwald, deren Besitz jetzt einem globalen Geldkonzern gehört.
Über das Laubtaleck ging ich nun den Erinnerungsweg zur Blaufeldscharte und biwakierte unter dem Talkenschrein. Für Sonntag war eine Schlechtwetterfront angesagt, nach einer erholsamen Nacht in der faszinierenden Bergwelt, wurde ich zum zeugen eines besonderen Naturereignisses. Wolkenbänke von Osten und von Westen trafen sich unter den mir gelegenen Alker und lösten sich in der aufgehenden Morgensonne auf. Es war ein gutes Zeichen und ich beschritt zum zweiten mal den dominierenden Höhengrat zur Schoberspitze und kam gemächlich wieder dorthin wo ich hergekommen war nämlich zum Ausgangspunkt, an dem zwei erlebnisreiche Bergtage ausklangen.
Zum Abschied fiel mir noch ein komischer Spruch, der auch öfters in den Gipfelbüchern eingetragen ist, ein:
»Geh Du nur wieder hin wo Du gewesen warst und hänge Deinen Gaul an einen dürren Ast« Man schleicht sich hoch^

1 TROJANI 2375m GIPFELBUCH HOCHWEBERSPITZE GIPFELBUCH BRUNO>
Westgipfel ein geheimnisvoller Götterthron mit praller N - Wand, - Ostgipfel südwestl. des Glattjochs im
Hauptkamm aufstrebender Gipfel Niederweberspitze 2280 m nördlich vorgelagert

TROJANIHYMNE

Abschiedsgesang  der Musen am heiligen Berg Trojani
Er hing im Felsenwalde,
Als heim die Sonne ging
Und sah wie über der Halde
Des Abends Goldnetz hing.
Des Himmels Wolken tauten der Erde Frieden zu,
Beim ersten Glanz der Sterne ging die Natur zur Ruh,
Ging die Natur zur Ruh.

Von ferne kam ein Klingen,

Es rauschet  schon überall
Die Musen leise singen
Wie Balsam ist der Schall.
Im Todesmut erkennend, sein Leben ist nun aus,
Die Sehnsucht brennend, nach seinem alten Haus,
Nach seinem altem Haus.

Er  kann nicht weiter gehen

Bergan  und auch bergab
Er kann nicht weiter stehen,
Er hing vom Baum herab.
So fand er eine Stube an der sein Herz sich lehnt,
Nach einer kalten Grube, hat er sich nie gesehnt,
Hat er sich nie gesehnt.

So sehr hat er gelitten

In seiner grossen Not,
Doch bleibt es unbestritten
Mehr noch wie beim Tod.
Die Uhr noch weiter ticked, krafts ihrer Feder Lauf -
Erstarrt sein Auge blicked, sein Leben es ist aus.
Sein Leben es ist aus.

Oh Herz mein Herz empfinde

Die Todesstille nun,
So trage es und verwinde
Auch du wirst einmal ruhn.
Doch wer die ewige Ruhe findet, der schlummere sanft sicht aus
Wem seine Sehnsucht bindet, dem trägt ein Traum nach Haus.

Trojani Tonaufzeichnung
A / 01Der Wanderdoktor Hans Leitenbauer+ 02 In die Berg bin i gern 03 Bajazzo 04 Grüß Gott Frau Wirtin 05 Der Alpenbrunnen 06 Hochweberhymne BILD Bruno Mayer 07 I hör nix mehr wischpün 08 Wenn ich hoch droben steh’ 09 Ein Schiff wird kommen 2- 9 Öblarener Bergmusik 10 Ich hab dich nicht vergessen mein liebes Österreich 11 Die Berge hoch an Erzen reich 12 Still ruht der See 13 Gar freundlich lacht die Sonn’ in’s Tal Gesang Johann Ploder  1902 - 89  14 LYRIK Spätherbst in den Bergen 15Könnte ich wandern in Ewigkeit 16 Irgendwo dort in verblauter Ferne 17 Kaum war der Frühling dir bewußt 18 Gipfelbuchvorwort 15-18 Gottfried Walcher 19 Wohl ist die Welt so groß und schön Blasmusik 20 PROSA Sonnenaufgänge 20.1 Admonter Reichenstein 20.2 Hexenturm 20.3 Grosser Ödstein 20.4 Gretchensteig 20.5 Gamseckwand 20.6Waldhorn  1 - 6 Anton Schubert 21 Pulverschnee und Gipfelwind Berglied Cesar Bresgen 22GIPFELBUCH 22.1 Rosenkogel 22.2 Hochschwab, 22.3 Grimming

B
/ 24 LYRIK 24.1Nur wer den Gipfel des Berges 24.2 Mein letzter Wunsch ÖBRD Tamsweg 24.3 Wenn du auf hohen Bergen stehst 24.4 Der Herbst des Jägers 1 - 4 Otto Waibl 25 In die Berg bin i gern Kinderchor Radenthein 26 BERGGEDENKEN Es ist schon spät Grimming 27 Ihr Blümlein alle Wilhelm Müller Franz Schubert 28 Abgesang Grimmingtor Bruno Mayer 29 Ich hört ein Bächlein rauschen 30 War es also gemeint  31 Ich frage keine Blume 29- 31 Wilhelm Müller Franz Schubert 32 Es wollt ein Mann Räuberlied   Helmut Fritsch+ u. Bruno Mayer 33 EPOS Adler Maid Trojani Bruno.Mayer

1.2 Gipfelkreuz
mit dem Messias, der Hypobankmoloch - Geweihkrönung und der WEITWANDER BUCH
Station im Gedenken an den albanischer Priester und Homeriden
Gjergj Fishta  1871-1940

1.3 VORBERICHT

Es war eine Freude das, gewogen aufgenommene, Gipfel Buch Trojani durch Erweiterung und Verbesserung der Vollkommenheit etwas näher zu bringen.
Die Lebensrückblicke vermehren sich in dem letzten Drittel des menschlichen Daseins, man findet Zeit sich mit alten Touren Buch - Aufzeichnungen zu beschäftigen. Dabei, und auch bei der ständig fortschreitenden Aktualisierung und Fortführung des allgemeinen Gipfelbuches, entstand die Idee der übersichtlicheren Neugestaltung.  Mir ist die Bergpoesie eine, sich in der Seele sich spiegelnde, Läuterung. Die Intuition der Schöpfung offenbart diese unversiegbare einsame Quelle. Mai 2000 Bruno Mayer

1.3.1 DIE PERLE DER EPOPÖ
Ist der MORD Annas der Freiheitsheldin,
Ihr Begräbnis und ihre Wiedergeburt
Am heiligen Berg Trojani, auf dem sie
Mit dem Senn der Trojansalm
Rachepläne schmiedet.


Anna die Freiheitsheldin  Epopöe  Gipfelbuchbruno/A>

1.3.2 KREUZ CHRONIK>

Dem Bergfreund Gottfried Walcher, aus Unzmarkt - Frauenburg,, verdankte ich die Anregung für den Aufstellungsort TROJANI zur Kreuz Errichtung. Am Gipfel grenzen die Grundbesitztümer des Herrn Grafen Reverterra und der Credit Anstalt CA Wien. Das Kreuz wurde auf dem Boden des Herrn Grafen, der die Kreuz Aufstellung nachträglich genehmigte, aufgestellt.
 
1.3.3 GIPFELBUCH CHRONIK
  • 09.12-29.12.83 Eiskarspitze Interimshinterlegung
  • 29.12.83 08:45 Buch Hinterlegung, schriftlicher Buchverbot von der Creditanstalt CA, das Buch ist abhanden gekommen
  • 06.07.85         Das Buch II hinterlegt
  • 19.07.86         Das Buch I ist wieder da, Schneetreiben
  • 30.07.89         Das Buch III wurde von der Fam. Berta u. Sepp Schwab aus Stainach hinterlegt
  • 16.07.91         Das Buch IV hinterlegt
  • 30.05.98                 Vereinigung des Gipfelbuches mit dem Kreuz
1.4.1 TROJANI
Verständlich ohne lang zu zaudern,
Schlicht und einfach sei das Wort,
Bescheiden ohne lang zu plaudern
So pflanzt es sich im Herzen fort.
SK
am Tag vor dem ersten Begehungsversuch auf ab Pusterwald / Hinterwinkel - Glattschartl - Glattjoch.Nach einem vergeblichen
Versuch den Nordostgrat zu besteigen, Hinterlegung des Gipfelbuches auf der Eiskarspitze Schneetreiben 09.12.83

1.4.2 Hier steh ich nun wo stille ANDACHT um mich liegt,
Was ich erträumt` heut bin ich vom Glück umwiegt.
SN
auf ab Pusterwald / Hinterwinkel - Glattschartl - Eiskarspitze - Glattjoch Biwak 28.12. Gipfelankunft u.
Gipfelbuch Hinterlegung bei sonnenüberströmter Bergwelt am Gipfel 08:45 29.12.83 BrunoMayer<1>

1.4.2.1 Das MENSCHENGLÜCK ist ein Mosaik
aus Tausend Kleinigkeiten.

Peter Rosegger Erich u. Andrea Fleck 20.05.84

1.4.3 Gegangen in FREUDE und Not,
Geklettert manch` steile Wand,
Wandermüde im Abendrot
Hoch über`n weiten Land.

Ein Kreuz in den Bergen hält schützend die Hand
Als König der Gipfel hoch über dem Land.
Voll Wanderlust sind uns´re Seelen
Auf dem Weg zu uns´ren Quellen.

Wenn sich einst die Augen schließen
Werden die Bergeshäupter glüh'n,
Und es keimt und es wird sprießen
Bis die Alpenrosen wieder blüh'n.

Statt einer Grabstein Inschrift
anno 1984 am Pfingstsonntag zum Gedenken an
07.09.1978 Adolf Mayer> 13.09.1904
03.11.1907 Anna Mayer
> 25.04.198

auf ab Kreuzzwischenlager Jaklwirtsboden
Niederweber - Hochweber
KREUZAUFSTELLUNG
Sonne PFINGSTSONNTAG 10.06.84


1.4.4 Dem Grab entstiegen,
Im ewigen
GIPFELFRIEDEN.
TB

1.4.4.1 Lacht eine
BLUME, lache ich mit
Halt mit dem munteren Bächlein Schritt.
Träumen die Wälder, träume ich auch
                                 Sing mit dem Vogel  im Busch und Strauch
.
Hans Prem 11.06.84

1.4.5 HASS, Gewalt und Krieg ist unbeschränkt,
Beschränkt ist der, der dies nicht bedenkt.
SM
auf ab Hinteregg Fussischarte Südgrat VERANKERUNG des Kreuzes mit Stahlseilen Regen 21.06.84 Bruno Mayer<2>


1.4.6 Wenn Sonne und Mond sich grüßen,
Liegt die ganze
WELT zu Füßen. SM
auf ab Pusterwald Hinterwinkel - Glattschartl - Eiskarspitze - Glattjoch - NO Grat Gipfelkreuz imprägniert mit Sohn Christian Gipfelbiwak Sonne 06.- 07.07.84 BrunoMayer <3>
auf ab Höll totes Gamskitz mit Stefan Schefberger, zuerst Regen dann Schneefall 12:10 am Gipfel 28.07.84 Bruno Mayer <4>

1.4.7 Ungesühnt soll hier auf unser Erden
Nie ein
FREVLER glücklich werden.
SM
auf ab Hinteregg, Anbringung einer, dem albanischen Priester - Dichter Gjergj Fistha gewidmeten, GEDENKTAFEL am Gipfelkreuz.
Jede Religionsausübung, ist zur Zeit, in Abanien per Todesstrafe verboten. Sonne, Maria Himmelfahrt Mi. 15.08.84 Bruno Mayer<5>

1.4.8 ICH HAB DARÜBER NACHGEDACHT

Ich hab darüber nachgedacht
Was wohl den Menschen Freude macht.
Ein netter Blick, ein liebes Wort,
Das hilft im Alltag immer fort.

Wo andere vorüber geh`n
Da bleibe du ein Weilchen,
Man soll die kleinen Dinge seh'n,
Den Baum, ein Blatt, das Veilchen

Oft ist's nur ein Stein, ein Falter
Schenk' ihnen ein bißchen Leben,
Man lernt auch noch in dem Alter,
Dem Auge Grund zur Freude geben.

Laß doch dein Trübsal weit zurück
                                   Und denk' ich bin der
Hans im Glück
.
nach Frau Silvinger Wien

GJERGJ FISTHA Berggedenken Formation Gipfel Buch
mit der Öblarner Berg Musik Sonne 18.08.84 Bruno Mayer<6>

1.4.8.1 Du bist ein BERGESKIND vergiß es nicht,
Bleib` wie die Berge sind, wahr und schlicht!

Schwager Heinrich Schweiger vom Moar im Gaschbach in Pusterwald, 18.08.84

1.4.8.2 TABAKPFLANZEN und auch Reben,
Hat der Herrgott uns gegeben.
Wenn wir weise sie gebrauchen,
Darf man trinken und auch rauchen!

Beatrix Simbürger BRD Sa. 18.08.84

1.4.8.3 Mach es wie die SONNENUHR
Zähl die schönen Stunden nur.

auf ab Hinteregg O Grat Fr Allerseelen 02.10.84 Bruno Mayer<7>

1.4.9 TORHEIT und Stolz
Wachsen auf einem Holz
SM

1.5 An diesen zwei Tagen gab es, durch eine ungetrübte FERNSICHT, keinen Berg am weiten Horizont der dem Auge verborgen geblieben ist. Im gleißenden Widerschein des eigenartigen Mondlichtes, vom Bach und von manchen erstarrten zu Eis erstarrten Wasserfall reflektiert, schloß sich mein Wanderkreis am Ausgangspunkt. auf Hinteregg Ostgrat Trojani weiter Fussiwandhöhe Biwak 02. Laubtaleck Blaufeldscharte Talkenschreinscharte Schoberspitze Westgratbesteigung zu schwierig Südschlucht ab Hinteregg 03.11.84 Bruno Mayer<8>

1.5.1 Bei GLÜCK und Gunst weiß Menschenkunst,
Bei Schmerz und Leid weiß Gott Bescheid.
KBGA TBMG
auf ab Schöttl Webertal Glattjoch Ostgrat Sa 29.06.85 auf Webertal Südwand. Gipfelbuch II hinterlegt Gipfelbiwak Fr 05.
ab Westgrat Fussischarte Hochfeld Kegeleck Malaisseen Rindereck 06.07.85 Bruno Mayer<9>

1.5.2 SOMMER

Kaum war der Frühling dir bewußt,
Schwelgst du schon an der Sommers Lust.
Merkst nicht in deines Glückes Traum,
Das erste gelbe Blatt am Baum.

Wie schnell das Jahr für dich verrann,
Die schöne Zeit ist bald vertan.
Bald bist du alt und nicht mehr jung
Und dir bleibt nur Erinnerung.

Gottfried Walcher 06.07.85

1.5.3 Er war sein LEBEN lang anständig.
Wohl ihn und wehe uns,
Dass es wenige seinesgleichen gibt.

Ein Handwerker wurde zum Dichter Donadieu Fritz Hochwälder 1911-1986 zum Gedenken auf NO Grat ab
S-Grat das Gipfelbuch I ist wieder da Regen Schnee und Sonne 19.07.86 Bruno Mayer<10>

1.5.3.1 Am FELSENHAUPT dieser Zinne
Halten wir bezaubert inne,
Doch nur für eine kurze Zeit,
Denn unser Weg ist noch weit.

Die Gumpensteiner 23.07.86

1.5.3.2 Ich bin ein richtiger BERGVAGABUND, aber so etwas habe ich noch nicht gesehen.
Wenn nur auf allen Gipfel so ein Friede herrschen würde.

 
1.5.3.3 DIE BERGE SIND UNSER FRIEDEN

Weshalb wir sie so lieben,
Bei Sonnenschein und lauen Winden
Kannst du Glück und Ruhe finden.
Speikböden, Seen und Felsenspalten,
Herrgott hilf und dieses zu erhalten.
Was haben wir hier oben gelacht
Und dabei wohl schöne Stunden verbracht.
Die Natur hält uns einfach in Bann
Leider fängt morgen wieder der Alltag an.

Bernhard und Albert Galler Oberwölz 02.08.86

1.5.3.4 In den Stunden des LEIDENS,
Stehst du vor den Pforten des Glückes.

Walter Penz Alfred 07.08.86

1.5.3.5 DIE SONNENUHR

Wandersmann die Sonnenuhr
Leucht´ ob deinen Pfaden.
Deine Mutter die Natur
Hat dich eingeladen.

Sei ein ordentlicher Gast,
Schon Getier und Pflanzen,
Stopf sie nicht als tote Last
Grausam in den Ranzen.

Wand´rer der geschenkt bekam
Wald und Luft und Lieder,
Leg' nicht Krims und Kram
Auf den Rasen nieder.

Und verschreib' dein Menschenherz
Keiner Baumesrinde,
Zündle nicht im Spiel und Scherz,
Feuer brennt im Winde.

Die Natur ist wunderbar
Schlag sie nicht mit Scherben,
Denn auch deine Enkelschar
Will den Reichtum erben.

Paula Grogger Dornhütte - Rossalmspitz - Petzensee M.S. Maria Schaffer Hinteregg 11:00 09.08.86

1.5.3.6 LACHE, und die Welt lacht mit dir!
Weine, und du machst die nur dein Gesicht naß.

Joachim Stuhlpfarrer, Hans Weinzettl Judenburg 06.09.86

1.5.3.7 RAST IN DEN BERGEN
Es scheint als ob nur ich auf Erden wäre, kein Menschenlaut, kein Sang, kein Vogelschrei. Versinkt da nicht das einst so leidvoll Schwere? Mir ist es als ob es nie gewesen sei. So ahne ich den tiefen Gottesfrieden. Nur starre Felsen schauen mich ringsum an. Des Berges Einsamkeit ist mir beschieden, ein Glück, das ja die Welt nicht geben kann. Ich blicke selig in der Almen Runde und raste auf sonnigem Gestein; welch wundersame, gnadenreiche Stunde. Ein Tag von Gott gemacht, für mich allein! Auszug aus RAST IN DEN BERGEN von Jolanthe Haselweber und Ing. Hans Wiesnegger auf Lachtalhaus - Großhansel - Hohenwart - Glattjoch - Ostgrat-Hochweber 8 Std. Hans Wiesnegger vulgo Geiger Oberzeiring bzw. ÖAV Ottensheim / Linz 18.10.86
1.5.4 Ein wundersamer ZAUBER; auf den Almen Kuhglockengeläute, auf
schroffen Bergwänden äsende Gemsen, auf zackigen Bergspitzen prachtvolle Fernsicht.

S
teirische Alpenpost Karl Reiterer  1860 -1934 Das Kreuz ist unter dem Schnee auf ab Südgrat 23.04.88
auf Ostgrat ab Südgrat KREUZWARTUNG Sonne am Gipfel 15:35 17.07.88 Bruno Mayer<11>


1.5.4.1 LIEBE GLÜCK UND LEIDENSCHAFT

In unseren Bergen vereint,
Gesundheit, Mut und Arbeitskraft
Hier gibt es keinen Feind.

Es ist so im Leben,
Jeder hat zu seiner Aufgabe zu stehen.
Niemand kann sich in Ruhe hüllen,
Jeder hat seine Pflicht zu erfüllen.

Man kann es kaum glauben,
Hier sieht man es mit anderen Augen.
Jeder ist ersetzbar auch "du".
Drum gönn` dir öfter die Berge mit ihrer Ruh.

Bernhard Galler Oberwölz 18.08.88

1.5.4.2 Den MENSCHEN vertrauen
Und sich selbst dabei treu bleiben.

Vom Hohenwart kommend, Jean Lue Godard Lenz Do 15:00 18.08.88

Gipfel Buch III der Fam. Berta u. Sepp Schwab Stainach 30.07.89

1.5.5 Wenn Menschen aller Sorten
Tanzen um goldene
KÄLBER,
Hier und an anderen Orten
Bleibst und bist du nur du selber.
SS
auf Schattenkogel Niederweber Gipfelbiwak Do 10. ab Höll Sonne 11.08.89 Bruno Mayer<12>

1.5.6 Früher gab es viele GÖTTER,
Heute gibt es viele Götzen.
KBGA TBMG
auf Schöttelgraben Webertal Glattjoch Ostgrat ab Südgrat Hochfeld Kegeleck Gstoder Gastrumerhöhe
GIPFELBUCH IV HINTERLEGT mittel 16.07.91 Bruno Mayer<13>


1.5.7 Wer im Gedächtnis lebt ist nicht tot, tot ist wer vergessen wird.
Der Trojani Kreuzträger 
wird uns immer in Erinnerung bleiben.
Wem die Gunst der Kinderherzen gegeben,
Der hat auch die Gnade Gottes im ewigen Leben

Nachruf an
Herrn HELMUT FRITSCH

geboren am, 31.12.1958 in Pöls in der Steiermark, durch das Tor ins Jenseits gewandelt
am, 04.10.1955 bei einem Todessturz auf einer Baustelle in Deutschland. Aufwiedersehen und Ehre seinem Gedenken

1.5.7.1 Willst du glücklich sein im Leben
Trage bei zu anderer
GLÜCK,
Denn die Liebe die wir geben
Kehrt in' eigne Herz zurück.

Fam. Hias und Linde Fussi Leoben 21.08.97

1.5.7.2 Sei GLÜCKLICH im Leben
Verlang nie zuviel,
Dann kommst du zwar langsam
Aber sicher zum Ziel.

Fam. Keit, 25.08.97

1.5.8   15 JAHRE TROJANI GIPFELKREUZ TROJANI