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GRIMMING:A>B>C>D> A> B>Gipfelbucheintragungen, Bergpoesie geschrieben von alten und jungen Leuten vorwiegend auf steirischen Bergen IMPRESSUM^ m.bruno@gmx.at Bruno Wanderer 1120 Wien Andersengasse 23/29/1 «»NL> (un)-subscribe mailto: Wanderer«» NEWS> ![]() |
| 2007 Man schleicht sich hoch Geh wieder hin wo Du gewesen warst05 2006 Achte auf den heutigen Tag 07 Höllgalerie04 |
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EINLEITUNG Aufstieg; auf von - Weiterwandererung; weiter nach - Abstieg; ab nach, Datum, Uhrzeit, Namen - sind die Grundelemente jeder Gipfelbuch Eintragung Jede Eintragung ist eine Visitenkarte mit unzensurierter Ausdrucksmöglichkeit. Jedes Gipfelbuch ist das Spiegelbild des Menschen, des Berges, des Gebietes. Sollte jemand in Not geraten, Sucht man nach diesen Daten! Dieses Buch ist ein Dank den Bergen, Die dem Leben die Richtung weisen, Dieses Buch ist ein Dank den Kameraden, Der Bergrettung die für uns ihr Leben wagen, Dieses Buch ist ein Dank den schönen Stunden, Auf des Lebens Sonnenseite in den Bergen, Dieses Buch schenkt die Bergerinnerung, Aus der man ewig schöpfen kann. Mancher weise Spruch, Steht im Gipfelbuch. Geschätzte
Leser, kann es sich hier nur um
einen Narren handeln? Da schreibt wieder einmal einer sein ganzes Leben
an einem Buch und es besteht kaum
eine Aussicht, dass es jemals fertig wird, sagt die Kritik! Ich
widerspreche dem nicht,
denn ich bin ein Vollblut Bergnarr. Ein Gipfelbuch, ist auch bei der
Suche nach Vermißten wertvoll, und entspricht nur dann seiner
Bestimmung, wenn es noch geführt wird. Jeder
Berg hat sein eigenes Buch, nur kleine Abschnitte, aus dem Buch der
Bücher, wurden von mir abgeschrieben.
Die ständigen Aktualisierungen waren mir immer zuwider, ich verlor die Geduld und dabei ist eine den Berggruppen entsprechende Teilung in Unterbücher herausgekommen. Das Grimmingbuch das Ödsteinlied und die Knallstein Antenoria werden weiterhin als Einzelbücher bestehen bleiben. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch lückenlos meine bisherigen Gipfelbegehungen marginal aufgezeichnet und das mir zur Verfügung stehende Bildmaterial eingebracht. Es ist die natürliche Ausdruckskraft der Menschen, wenn bei Anblick der Schöpfung kreative Kräfte geweckt werden. Die Keime des Herzens reifen unbewußt im Aufstieg, freie Gedanken formieren sich am Gipfel um verewigt zu werden. Der Berg Hochschwung hat mit seinem Buch diese Faszination, des geschriebenen Wortes, auch in mir, als Passion, geweckt. Mein Dank gilt der Bergrettung, -den Menschen die Kreuze errichten und Gipfel Bücher stiften, -der Bergwacht, -den alpinen Vereinen und der Stützpunkt Bewirtschaftung. Poesie und Musik sind unzertrennbare Begleiter und für diese jahrzehntelange Gemeinschaft mit der Öblarner Bergmusik bin ich besonders verbunden. Das Beste kommt zuletzt: Gipfelzeichen sind magische Anziehungspunkte -- ohne die vielen, bescheidenen und uneigenützigen Leute wäre dieses Buch nicht entstanden. Wien am 25.10.2001 Bruno Mayer Vor zwei Duzend
Jahren, am 29.12.83 um 08:45
habe ich, nach
einem Biwak im Jaklwirtsboden und dem Aufstieg Schattenkogel –
Niederweber, das Gipfelbuch vorausgetragen und am Hochweber hinterlegt.
Zu Pfingsten, am 10.06.1984,
errichtete ich das Trojanikreuz auf der Hochweberspitze, nichts lag
also näher als den Berg wieder einmal aufzusuchen und dabei damit
das Erlebnis eines Freilagers zu verbinden.
Ein Nachtmensch und Langschläfer schon vor der Dämmerung in aller Herrgottsfrüh auf den Beinen? Das ist eine Ausnahmesituation. Nachdem parkieren des Autos schob ich das Fahrrad den steigenden Weg taleinwärts und hatte die erste Begegnung. Eigentlich, waidmännisch gesagt hatt ich bereits vor Oberwölz bei der Fahrt durch die Salchau den schönen Anblick eines verschlafenen Meister Lampe. Es war ein Bauer mit einem kleinen Mädchen, am Rückweg nach dem morgendlichen Kuhaustrieb. Entscheidend ist immer die Haltung in der sich Menschen begegnen und in der Natur ist alles etwas zwangloser. Der Bauer macht mit der Hand die drehende Bewegung der Radpedalen und sagte: Warum fahrst Du nicht?Wer sein Fahrzeug liebt der schiebt, war meine Antwort. Zum Reden hat wohl jeder Mut und oft versteht es keiner, aber Schweigen ist in jeder Sprache verständlich und gut, dachte ich, weil mir nichts besseres eingefallen war, über meine alberne Bemerkung. Die goldenen Regel des Schweigens gilt nicht immer oft ist es nur ein Wort das eine Brücke überwinden läßt. Einmal so und einmal anders, einmal Silber einmal Gold oder umgekehrt. Das rechte Wort am rechten Ort oder schweigen zur rechten Zeit ist das beste Geleit. Mit dem eigenen Tod da stirbt man nur, mit dem Tod der anderen muss man aber leben. So war es auch mit dem seligen Schirmherrn der Hochweberspitze Johann Ploder>. Alle Wege führen dorthin wo es später irgendwie weiter geht, aber wie es weiter geht kann man nur ahnen. Hinteregg ist ein verstecktes Bergtal und wenig begangen, vor allem gibt es auf dem Forstweg kein Fahrradverbot. Nach einem Steilstück, zieht sich unter den Hasenlacken und der Fussischarte, bis zu den Steilstufen der Mur- Ennstalschneide ein krummholzbewachsenes Almtal entlang. Hier ging ich an den Knochen eines verendeten Nutztieres vorbei und konnte es nicht unterlassen den kahlen Schädel des Ochsen, der Kuh oder des Stieres, oder welches Tier es auch immer gewesen war, mitzunehmen. Einst habe ich im Winter auf der enntaler Höllseite bei einem Biwak, in Hochsitznähe einen vom Schnee bedeckten verendeten Hirsch gefunden. Sein Geweih ragte kaum aus dem Schnee, scheinbar hat meine Aktion am nächsten Tag bei den Jägern keinen Anklang gefunden. Ich hatte nämlich damals das Haupt mit dem Kronengeweih auf der Rückseite des Kreuzes scheinbar verewigt. Es können aber auch klerikale Gründe gewesen sein, einem Kruzefix setzt man im Regelfall, am heiligen Berg Trojani kein Geweih zu. Jedenfalls war das schöne Geweih bei meinem nächsten Besuch nicht mehr an Ort und Stelle. Auch mit dem Herrgott war es so eine eigenartige Angelegenheit, er ist ein angebrannter Herrgott, nach einem Kirchenbrand im Pusterwald kam er als Stiftung auf einen Bauernhof. Dort bekam er einen schönen Platz zwischen zwei Vogelbeerbäumen, an dieser Stelle wurde immer der Brauch des Osterfeuers abgehalten. Bei einem solchen Feuer brannte einer der beiden Bäume mit und auch das Kruzefix kam wieder zu Schaden. Dies ist schon lange her, damals richtete ich das Kreuz wieder auf und es vergingen wieder viele Jahre. Der Brauch des Osterfeuers wurde nicht mehr gepflegt und auch der Herrgott geriet in Vergessenheit. Der sogenannte Ohanpichl, auf dem das Kreuz wuchs allmählich zu und der Standplatz geriet in Vergessenheit. Als ich wieder einmal im Lande war besuchte ich den Kreuzplatz: Die Zeit hatte an dem Kreuz genagt und die Kühe hatten sich daran gerieben, der am Boden liegende Herrgott war nicht morsch und wurmstichig sondern erstaunlich gut erhalten. Die Zeit war reif und meine Bitte um den Herrgott wurde gnädig aufgenommen. Alles weitere hat sich dann wie von selbst ergeben. Nun am Weg der Erinnerung bei schönen Wetter und allein aber doch mit Gedanken verbunden verging die Zeit und ehe ich es versah war ich auf dem ersehnten Gipfel. Ob sich ein Tierschädel auf den Blitzableiter eine Kreuzes ziemt? Was solls, den Aufregern soll man eine Ursache, an der sie sich lange festklammern können, anbieten sonst beschweren sie sich ständig ursachenlos. Zumindest ist der Tierschädel ein Zeichen für alle einstigen ausgehungerten und vertriebenen Bauern von Donnersbachwald, deren Besitz jetzt einem globalen Geldkonzern gehört. Über das Laubtaleck ging ich nun den Erinnerungsweg zur Blaufeldscharte und biwakierte unter dem Talkenschrein. Für Sonntag war eine Schlechtwetterfront angesagt, nach einer erholsamen Nacht in der faszinierenden Bergwelt, wurde ich zum zeugen eines besonderen Naturereignisses. Wolkenbänke von Osten und von Westen trafen sich unter den mir gelegenen Alker und lösten sich in der aufgehenden Morgensonne auf. Es war ein gutes Zeichen und ich beschritt zum zweiten mal den dominierenden Höhengrat zur Schoberspitze und kam gemächlich wieder dorthin wo ich hergekommen war nämlich zum Ausgangspunkt, an dem zwei erlebnisreiche Bergtage ausklangen. Zum Abschied fiel mir noch ein komischer Spruch, der auch öfters in den Gipfelbüchern eingetragen ist, ein: »Geh
Du nur wieder
hin wo Du gewesen warst und hänge Deinen Gaul an einen dürren
Ast« Man
schleicht sich
hoch^
![]() 2375m GIPFELBUCH HOCHWEBERSPITZE GIPFELBUCH
BRUNO>
Hauptkamm aufstrebender Gipfel Niederweberspitze 2280 m nördlich vorgelagert Abschiedsgesang
der Musen am heiligen Berg Trojani
Er hing im Felsenwalde, Als heim die Sonne ging Und sah wie über der Halde Des Abends Goldnetz hing. Des Himmels Wolken tauten der Erde Frieden zu, Beim ersten Glanz der Sterne ging die Natur zur Ruh, Ging die Natur zur Ruh. Von ferne kam ein Klingen, Es rauschet schon überall Die Musen leise singen Wie Balsam ist der Schall. Im Todesmut erkennend, sein Leben ist nun aus, Die Sehnsucht brennend, nach seinem alten Haus, Nach seinem altem Haus. Er kann nicht weiter gehen Bergan und auch bergab Er kann nicht weiter stehen, Er hing vom Baum herab. So fand er eine Stube an der sein Herz sich lehnt, Nach einer kalten Grube, hat er sich nie gesehnt, Hat er sich nie gesehnt. So sehr hat er gelitten In seiner grossen Not, Doch bleibt es unbestritten Mehr noch wie beim Tod. Die Uhr noch weiter ticked, krafts ihrer Feder Lauf - Erstarrt sein Auge blicked, sein Leben es ist aus. Sein Leben es ist aus. Oh Herz mein Herz empfinde Die Todesstille nun, So trage es und verwinde Auch du wirst einmal ruhn. Doch wer die ewige Ruhe findet, der schlummere sanft sicht aus Wem seine Sehnsucht bindet, dem trägt ein Traum nach Haus. A / 01Der
Wanderdoktor Hans Leitenbauer+ 02 In die Berg bin i gern 03 Bajazzo 04 Grüß
Gott Frau Wirtin 05 Der Alpenbrunnen 06 Hochweberhymne BILD
Bruno Mayer 07
I
hör nix mehr wischpün 08 Wenn
ich hoch droben steh’ 09 Ein Schiff wird
kommen 2- 9 Öblarener
Bergmusik 10 Ich hab dich
nicht vergessen mein liebes Österreich 11 Die
Berge hoch an Erzen reich 12 Still ruht
der See 13 Gar freundlich lacht die
Sonn’ in’s Tal Gesang Johann Ploder 1902 -
89 14 LYRIK
Spätherbst in den Bergen 15Könnte
ich wandern in Ewigkeit 16 Irgendwo dort
in verblauter Ferne 17 Kaum war der
Frühling dir bewußt 18
Gipfelbuchvorwort 15-18
Gottfried Walcher 19 Wohl
ist die Welt so groß und schön Blasmusik 20 PROSA
Sonnenaufgänge 20.1 Admonter
Reichenstein 20.2 Hexenturm 20.3 Grosser Ödstein 20.4
Gretchensteig 20.5 Gamseckwand
20.6Waldhorn 1 - 6 Anton Schubert
21 Pulverschnee und Gipfelwind
Berglied Cesar
Bresgen 22GIPFELBUCH 22.1
Rosenkogel 22.2 Hochschwab, 22.3 Grimming
B / 24 LYRIK 24.1Nur wer den Gipfel des Berges 24.2 Mein letzter Wunsch ÖBRD Tamsweg 24.3 Wenn du auf hohen Bergen stehst 24.4 Der Herbst des Jägers 1 - 4 Otto Waibl 25 In die Berg bin i gern Kinderchor Radenthein 26 BERGGEDENKEN Es ist schon spät Grimming 27 Ihr Blümlein alle Wilhelm Müller Franz Schubert 28 Abgesang Grimmingtor Bruno Mayer 29 Ich hört ein Bächlein rauschen 30 War es also gemeint 31 Ich frage keine Blume 29- 31 Wilhelm Müller Franz Schubert 32 Es wollt ein Mann Räuberlied Helmut Fritsch+ u. Bruno Mayer 33 EPOS Adler Maid Trojani Bruno.Mayer 1.2 Gipfelkreuz mit dem Messias, der Hypobankmoloch - Geweihkrönung und der WEITWANDER BUCH Station im Gedenken an den albanischer Priester und Homeriden Gjergj Fishta 1871-1940 1.3 VORBERICHT Es
war eine
Freude das, gewogen aufgenommene, Gipfel Buch Trojani durch Erweiterung
und Verbesserung der Vollkommenheit etwas näher zu bringen.
Die
Lebensrückblicke vermehren sich in dem letzten Drittel des
menschlichen Daseins, man findet Zeit sich mit alten Touren Buch -
Aufzeichnungen zu beschäftigen. Dabei, und auch bei der
ständig fortschreitenden Aktualisierung und Fortführung des
allgemeinen Gipfelbuches, entstand die Idee der übersichtlicheren
Neugestaltung. Mir ist die
Bergpoesie eine, sich in der Seele sich spiegelnde, Läuterung. Die
Intuition der Schöpfung offenbart diese unversiegbare einsame
Quelle. Mai 2000 Bruno
Mayer
1.3.1 DIE PERLE DER EPOPÖ Ist der MORD Annas der Freiheitsheldin, Ihr Begräbnis und ihre Wiedergeburt Am heiligen Berg Trojani, auf dem sie Mit dem Senn der Trojansalm Rachepläne schmiedet. Dem
Bergfreund Gottfried Walcher,
aus Unzmarkt - Frauenburg,, verdankte ich die Anregung für den
Aufstellungsort TROJANI zur
Kreuz Errichtung. Am Gipfel grenzen die Grundbesitztümer des Herrn
Grafen Reverterra und der Credit
Anstalt CA Wien. Das Kreuz wurde auf dem Boden des Herrn Grafen, der
die Kreuz Aufstellung nachträglich genehmigte, aufgestellt.
Verständlich ohne lang zu zaudern, Schlicht und einfach sei das Wort, Bescheiden ohne lang zu plaudern So pflanzt es sich im Herzen fort. SK am Tag vor dem ersten Begehungsversuch auf ab Pusterwald / Hinterwinkel - Glattschartl - Glattjoch.Nach einem vergeblichen Versuch den Nordostgrat zu besteigen, Hinterlegung des Gipfelbuches auf der Eiskarspitze Schneetreiben 09.12.83 1.4.2 Hier steh ich nun wo stille ANDACHT um mich liegt, Was ich erträumt` heut bin ich vom Glück umwiegt. SN auf ab Pusterwald / Hinterwinkel - Glattschartl - Eiskarspitze - Glattjoch Biwak 28.12. Gipfelankunft u. Gipfelbuch Hinterlegung bei sonnenüberströmter Bergwelt am Gipfel 08:45 29.12.83 BrunoMayer<1> 1.4.2.1 Das MENSCHENGLÜCK ist ein Mosaik aus Tausend Kleinigkeiten. Peter Rosegger Erich u. Andrea Fleck 20.05.84 1.4.3 Gegangen in FREUDE und Not, Geklettert manch` steile Wand, Wandermüde im Abendrot Hoch über`n weiten Land. Ein Kreuz in den Bergen hält schützend die Hand Als König der Gipfel hoch über dem Land. Voll Wanderlust sind uns´re Seelen Auf dem Weg zu uns´ren Quellen. Wenn sich einst die Augen schließen Werden die Bergeshäupter glüh'n, Und es keimt und es wird sprießen Bis die Alpenrosen wieder blüh'n. Statt einer Grabstein Inschrift† anno 1984 am Pfingstsonntag zum Gedenken an 07.09.1978 Adolf Mayer> 13.09.1904 03.11.1907 Anna Mayer> 25.04.198 auf
ab Kreuzzwischenlager
Jaklwirtsboden 1.5 An diesen zwei Tagen gab es, durch eine ungetrübte FERNSICHT, keinen Berg am weiten Horizont der dem Auge verborgen geblieben ist. Im gleißenden Widerschein des eigenartigen Mondlichtes, vom Bach und von manchen erstarrten zu Eis erstarrten Wasserfall reflektiert, schloß sich mein Wanderkreis am Ausgangspunkt. auf Hinteregg Ostgrat Trojani weiter Fussiwandhöhe Biwak 02. Laubtaleck Blaufeldscharte Talkenschreinscharte Schoberspitze Westgratbesteigung zu schwierig Südschlucht ab Hinteregg 03.11.84 Bruno Mayer<8> Bei Schmerz und Leid weiß Gott Bescheid. KBGA TBMG auf ab Schöttl Webertal Glattjoch Ostgrat Sa 29.06.85 auf Webertal Südwand. Gipfelbuch II hinterlegt Gipfelbiwak Fr 05. ab Westgrat Fussischarte Hochfeld Kegeleck Malaisseen Rindereck 06.07.85 Bruno Mayer<9> 1.5.2 SOMMER Kaum war der Frühling dir bewußt, Schwelgst du schon an der Sommers Lust. Merkst nicht in deines Glückes Traum, Das erste gelbe Blatt am Baum. Wie schnell das Jahr für dich verrann, Die schöne Zeit ist bald vertan. Bald bist du alt und nicht mehr jung Und dir bleibt nur Erinnerung. Gottfried Walcher 06.07.85 1.5.3 Er war sein LEBEN lang anständig. Wohl ihn und wehe uns, Dass es wenige seinesgleichen gibt. Ein Handwerker wurde zum Dichter Donadieu Fritz Hochwälder 1911-1986 zum Gedenken auf NO Grat ab S-Grat das Gipfelbuch I ist wieder da Regen Schnee und Sonne 19.07.86 Bruno Mayer<10> 1.5.3.1 Am FELSENHAUPT dieser Zinne Halten wir bezaubert inne, Doch nur für eine kurze Zeit, Denn unser Weg ist noch weit. Die Gumpensteiner 23.07.86 1.5.3.2 Ich bin ein richtiger BERGVAGABUND, aber so etwas habe ich noch nicht gesehen. Wenn nur auf allen Gipfel so ein Friede herrschen würde. 1.5.3.3 DIE BERGE SIND UNSER FRIEDEN Weshalb wir sie so lieben, Bei Sonnenschein und lauen Winden Kannst du Glück und Ruhe finden. Speikböden, Seen und Felsenspalten, Herrgott hilf und dieses zu erhalten. Was haben wir hier oben gelacht Und dabei wohl schöne Stunden verbracht. Die Natur hält uns einfach in Bann Leider fängt morgen wieder der Alltag an. Bernhard und Albert Galler Oberwölz 02.08.86 1.5.3.4 In den Stunden des LEIDENS, Stehst du vor den Pforten des Glückes. Walter Penz Alfred 07.08.86 1.5.3.5 DIE SONNENUHR Wandersmann die Sonnenuhr Leucht´ ob deinen Pfaden. Deine Mutter die Natur Hat dich eingeladen. Sei ein ordentlicher Gast, Schon Getier und Pflanzen, Stopf sie nicht als tote Last Grausam in den Ranzen. Wand´rer der geschenkt bekam Wald und Luft und Lieder, Leg' nicht Krims und Kram Auf den Rasen nieder. Und verschreib' dein Menschenherz Keiner Baumesrinde, Zündle nicht im Spiel und Scherz, Feuer brennt im Winde. Die Natur ist wunderbar Schlag sie nicht mit Scherben, Denn auch deine Enkelschar Will den Reichtum erben. Paula Grogger Dornhütte - Rossalmspitz - Petzensee M.S. Maria Schaffer Hinteregg 11:00 09.08.86 1.5.3.6 LACHE, und die Welt lacht mit dir! Weine, und du machst die nur dein Gesicht naß. Joachim Stuhlpfarrer, Hans Weinzettl Judenburg 06.09.86 1.5.3.7 RAST IN DEN BERGEN
Es
scheint als ob
nur ich auf Erden wäre, kein Menschenlaut, kein Sang, kein
Vogelschrei. Versinkt da nicht das einst
so leidvoll Schwere? Mir ist es als ob es nie gewesen sei. So ahne ich
den tiefen Gottesfrieden. Nur starre Felsen schauen mich ringsum an.
Des Berges Einsamkeit ist mir beschieden, ein Glück, das ja die
Welt nicht geben kann. Ich
blicke
selig in der Almen Runde und raste auf sonnigem Gestein; welch
wundersame, gnadenreiche Stunde. Ein Tag von Gott gemacht, für
mich allein! Auszug
aus RAST IN DEN BERGEN von Jolanthe
Haselweber und Ing. Hans Wiesnegger auf Lachtalhaus
- Großhansel - Hohenwart - Glattjoch - Ostgrat-Hochweber 8 Std.
Hans Wiesnegger vulgo Geiger Oberzeiring
bzw. ÖAV Ottensheim / Linz
18.10.86
schroffen Bergwänden äsende Gemsen, auf zackigen Bergspitzen prachtvolle Fernsicht. Steirische Alpenpost Karl Reiterer 1860 -1934 Das Kreuz ist unter dem Schnee auf ab Südgrat 23.04.88 auf Ostgrat ab Südgrat KREUZWARTUNG Sonne am Gipfel 15:35 17.07.88 Bruno Mayer<11> 1.5.4.1 LIEBE GLÜCK UND LEIDENSCHAFT In
unseren Bergen
vereint, |