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Eintragungen Bergpoesie geschrieben von alten und jungen Leuten vorwiegend auf steirischen Bergen
m.bruno@gmx.at  1120 Wien Anderseng. 23/29/1
 
       
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2008 BERICHT TROJANI 2008 - Der Berg der nicht im Führer stand 09 2007 Man schleicht sich hoch Geh wieder hin wo Du gewesen warst 05 2006 Achte auf den heutigen Tag 07 Höllgalerie 04
INHALT 
EINLEITUNG  Der Berg der nicht im Führer stand Gipfelbucheintragung Geh wieder hin Tojani Trojanihymne Trojanihymne Noten Trojani Tonaufzeichnung Erstbegehungen Gipfelkreuz Vorbericht Perle der Epopö Anna Freiheitsheldin Kreuz Chronik Gipfelbuch Chronik Trojani Stille Andacht Menschenglück In Freude und Not  Ewiger Gipfelfrieden Lacht eine Blume  Haß Gewalt Krieg Die ganze Welt Frevler Nachgedacht Bergeskind Tabakpflanzen Sonnenuhr Torheit und StolzFernsicht Glück und Gunst Sommer Walcher Er war sein Leben Felsenhaupt Bergvagabund Berge Leiden  Sonnenuhr Lache Bergrast Zauber Liebe Glück Menschen Goldene Kälber Viele Götter Trojani Kreuzträger Glück Sei glücklich 15 JAHRE TROJANI KREUZ Würde Niemand glaubt Idealist Christusfigur Christus Transport Kreuz Messias 20. TROJANIBEGEHUNG Schaumgeweih Geschmacksverwirrung Das Leben Gegen den Wind Herr bleib bei mir Achte auf den heutigen Tag Man schleicht sich hoch AUFZEICHNUNGEN Gemsenspiel Allmacht Hölle Hohe Tiere Höllgalerie Höllbesitzer WARNTAFELN

 
EINLEITUNG
Mein erster Plan war das Kreuz auf dem Lahneck> aufzustellen, von meinem Bergfreund Gottfried Walcher > bekam ich den Hinweis auf die Hochweberspitze.
 
GIPFELBUCHEINTRAGUNG
Aufstieg; auf von - Weiterwandererung;   weiter nach - Abstieg; ab nach,
Datum, Uhrzeit, Namen -  sind die Grundelemente jeder Gipfelbuch Eintragung
Jede Eintragung ist eine Visitenkarte mit unzensurierter Ausdrucksmöglichkeit.
Jedes Gipfelbuch ist das Spiegelbild des Menschen,  des Berges,  des Gebietes.
Sollte jemand in Not geraten,
Sucht man  nach diesen Daten!
Dieses Buch ist ein Dank den Bergen,
Die  dem  Leben  die Richtung  weisen,
Dieses Buch ist  ein Dank den Kameraden,
Der Bergrettung die für uns ihr Leben wagen,
Dieses Buch ist ein Dank den schönen Stunden,
Auf des Lebens Sonnenseite in den Bergen,
Dieses Buch schenkt die Bergerinnerung,
Aus der man ewig schöpfen kann.
Mancher  weise Spruch,
Steht im Gipfelbuch.
  Geschätzte Leser, kann es sich hier nur um einen Narren handeln? Da schreibt wieder einmal einer sein ganzes Leben an einem Buch und es besteht kaum eine Aussicht, dass es jemals fertig wird, sagt die Kritik! Ich widerspreche dem nicht, denn ich bin ein Vollblut Bergnarr. Ein Gipfelbuch, ist auch bei der Suche nach Vermißten wertvoll, und entspricht nur dann seiner Bestimmung, wenn es noch geführt wird. Jeder Berg hat sein eigenes Buch, nur kleine Abschnitte, aus dem Buch der Bücher, wurden von mir abgeschrieben. Die ständigen Aktualisierungen waren mir immer zuwider, ich verlor die Geduld und dabei ist eine den Berggruppen entsprechende Teilung in Unterbücher herausgekommen.
  Das Grimmingbuch das Ödsteinlied und die Knallstein Antenoria werden weiterhin als Einzelbücher bestehen bleiben. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch lückenlos meine bisherigen Gipfelbegehungen marginal aufgezeichnet und das mir zur Verfügung stehende Bildmaterial eingebracht.
Es ist die natürliche Ausdruckskraft der Menschen, wenn bei Anblick der Schöpfung kreative Kräfte geweckt werden. Die Keime des Herzens reifen unbewußt im Aufstieg, freie Gedanken formieren sich am Gipfel um verewigt zu werden. Der Berg Hochschwung hat mit seinem Buch diese Faszination, des geschriebenen Wortes, auch in mir, als Passion, geweckt.
  Mein Dank gilt der Bergrettung, -den Menschen die Kreuze errichten und Gipfel Bücher stiften, -der Bergwacht, -den alpinen Vereinen und der Stützpunkt Bewirtschaftung. Poesie und Musik sind unzertrennbare Begleiter und für diese jahrzehntelange Gemeinschaft mit der Öblarner Bergmusik bin ich besonders verbunden. Das Beste kommt zuletzt: Gipfelzeichen sind magische Anziehungspunkte – ohne die vielen, bescheidenen und uneigenützigen Leute wäre dieses Buch nicht entstanden. Wien, am 20011025
 
BERICHT TROJANI 2008-08-07.-08.<25>
Von Haus und Hof vertrieben

In den Wäldern erfroren
Nichts ist ihnen geblieben.
Aus Hunger nach Brot
 Noch ehe sie geboren
Kinder im Leibe schon tot.

 
Der Berg, der nicht im Führer stand von Bruno Nowicki
  Mein Bergkamerad Bruno Nowicki aus Köln ist der Typ des guten deutschen Bergsteigers: Ungemein belesen in alpiner und anderer Literatur, mit Gründlichkeit planend; unendliche Strapazen auf sich nehmend, um Berge besteigen zu können, die für anderer Wochenendtouren sind. So sollten man die Berge lieben! Hier soll sein Bericht für alle Tauernfreunde jenseits unserer Grenzen sprechen.
  Über den höchsten Gipfel im hufeisenförmigen Kranz um das Donnersbachtal schreibt der "Hochtourist", das achtbändige Werk Führerwerk aus den zwanziger Jahren, das bis heute die vollständigste Beschreibung aller Berggruppen der Ostalpen darstellt:
  Hochweberspitze (2370 m), formschöner Felsgipfel, vielbesuchter Aussichtsgipfel, auch für den Hochgebirgstouristen anregend. Von Donnersbachwald (61/2) Stunden) blau bezeichnet zum Glattjoch und in der Nordflanke des Gipfelkörpers ausweichend, über steile Grashänge zum Gipfel.
Anmerkung 2008: Nach der Glattalmhütte Überquerung des Glattbaches den markierten Weg rechts in den "Jocklwirtsboden" verlassen.
Diese  karge Beschreibung kann zwar den Ausführungen im Vorwort nicht gerecht werden, dass dieses Taschenbuch alles enthält, was dem Bergsteiger bei ihren Fahrten benötigen. Sie weckte aber doch den Wunsch, mehr über diesen Berg zu erfahren, zumal der Interessent seinen nächsten Urlaub in  Aigen am wärmsten Badesee der Steiermark verbringen wollte.
  Das Alpenvereinshaus auf der Praterinsel in München  dürfte trotz der  Verluste im zweiten Weltkrieg wieder die  größte deutschsprachige Bibliothek  ihr eigen nennen. Da ich in  der langen Reihe der Jahrbücher der beiden Alpenvereine deutscher Zunge mit Ausnahme einer winterlichen Exkursion auf den Hochweber nichts fand, stattete ich den Mekka  der alpinen Büchernarren einen  Besuch ab und wurde von einer reizenden  Bibliothekarin  mustergültig betreut, die mir bereitwillig alles zur Verfügung stellte, was in den Gewölben des Hauses über die Berge südlich der Enns zu finden war. Vor rund 50 Jahren sind zwei Führer erschienen, in denen  "Hans  Wödl" und ein gewisser "Jäckle"  selbst  von den alpinen Großmeister "Eduard Pichl" stets nur mit L. V. abgekürzt wiedergegeben werden, der Gipfelflut zwischen Hafner und dem Reichenstein tapfer zu Leibe gerückt sind. Aber offensichtlich waren es der Berge zu viele, und so begnügte sich der eine mit dem wilden Westen und ließ es beim Sölkpass genug sein, während L.V.J. den zahmeren Osten durchstreifte und gerade bis zum Glattjoch kam. Zehn Jahre später erschien noch ein kleiner Führer über die südlichen Wölzer Tauern, in dessen Inhaltsverzeichnis der Hochweber sogar enthalten ist. Allerdings nur mit einem Anstieg von Südwest mit dem Stützpunkt Neunkirchnerhütte, vom Norden her nicht gerade der ideale Anstiegsort. So mußte ich an jenem Abende inmitten der rauschenden Isar feststellen, dass es in den östlichen Niederen Tauern  zwischen Predigtstuhl und Großem Pölsenstein einen geheimnisvollen Berg gibt, der, obwohl angeblich irgendwann vielbesucht, bis zum heutigen Tag in keinen Spezialführer hinreichend geschildert worden ist. Eine Tatsache, die  selbst der wohlbeschlagenen Ratgeberin  ein Kopfschütteln abnötigte, als sie nicht ohne Mitgefühl den Bücherstapel zurücknahm, den ich inmitten einer Schar fleißig Studierender durchgearbeitet hatte. Hoffentlich muß das Bergdornröschen nicht lange auf seinen Prinzen warten, der es in einem Alpenvereinsführer "Niederere Tauern" erlöst. Anmerkung 2008: "Peter Holl"
  Für "autolose" Menschen sind die Tauerntäler Grund zu manchen Seufzer. Meist ohne Busverbindungen ziehen sie sich stundenlang bis zu einem fernen Talschluß. Fährt doch ein Bus, nimmt er in der Regel  wenig Rücksicht auf touristische Wünsche. Mich setzte ein zufällig günstiges Postauto an einen sonnigen Augusttag schon um 14:30 in Donnersbachwald ab; früh genug um noch am gleichen Tag in Richtung Hochweber zu ziehen. Als ich eine kleine Wegzerrung erstand, erfuhr ich, dass die Glattalm noch existiere und das Halterpaar gerne seinen Heuboden müden Touristen zur Verfügung stelle. Derart der Sorge um mein Nachtlager enthoben, marschierte ich munter die Straße Richtung Süden, aus der nach einer Stunde ein Fahrweg wurde, der schließlich bei der Baireutalm endete. Das letzte Stück bis in die Nähe der Glattalm ist nur noch ein Karrenweg, dem sich mein inzwischen verhaltenes  Tempo friedlich anpaßte. Endlich stieg aus dem Schornstein der Glattalm ein blaues Wölkchen, ich wurde herzlich aufgenommen, und eine feine Suppe mit einem Trumm Gamsfleisch darin, stand schon auf dem Tisch. Leider stellte ich zu spät fest, dass mir die Portion der Halterin vorgesetzt worden war. Nur sehr mäßig konnte ich mich mit ein paar leidlich erhaltenen Pfirsichen revanchieren. nach getanen Schmaus schaute ich mich in der Küche um, bewunderte die Tassen von 1910, auf denen ein Jäger seinem Dirndl versichert. dass sie seine Freid in Ewigkeit sei, und erfuhr zu meinem Erstaunen, dass ich Mitten im August  der erste Gast des Jahres war. Der Halter schwärmte von den Jahren, wo sich 20 und mehr Leute um die besten Plätze im Heu gestritten hatten. Aber schließlich ist ein Heulager kein Hilton - Hotel, und es gibt angenehmere Gefährten als vierbeiniges Jungvieh, welches die ganze Nacht keine Ruhe gibt. Man kann verstehen, daß heute niemand mehr in Winkel geht, wo auf einschlägigen Karten nicht eine Lokalität von Donnersbach bis nach Öberwölz vermerkt werden kann, seit das früher gastliche Schöttljagdhaus seine Pforten geschlossen hat. Anmerkung  2008: Ausnahme, das ehemalige Gasthaus Pforzer im Schöttlgraben.
  Um vier Uhr in der Früh war die Nacht zu Ende, und wenig später ging es den blauen Marken nach zum Glattjoch. Jenseits des Baches wandte ich mich nach rechts auf den Jocklwirtsboden, während mir die Empfehlung von "Emanuel Geibel" durch den Kopf ging. "Wer recht mit Freuden wandern will der geht der Sonn' entgegen". Hier stimmte alles: Kirchenstille im Wald, kein Lüftchen, keine Lerchen und selbst der Bach im niedrigen Gras war vorhanden. Als dieser zu plätschern aufhörte, stand ich vor dem Hochweber, den "Fritz Pfeifer",  der im Osten gefallene Wirt der Mörsbachhütte, einmal einen massigen, steinernen Eckturm genannt hat, der Wache über dem Talschluß hält. (Als meine Kinder zu Hause die Dias dieser Fahrt sahen, stellten sie spontan fest, daß der Berg einem schlafenden Hund doch sehr ähnlich sehe, und Dank ihrer kindlichen Phantasie fanden sie ganz erstaunliche anatomische Einzelheiten heraus!) Hund oder nicht. angesichts des  2 km langen Kammes wurde mir sofort klar, dass man keinesfalls bis zum Glattjoch gehen darf – es sei denn, man möchte den Abbruch des Nordostgrates erklimmen –, sondern sich schon 800 m unterhalb des Joches, gleich nach dem Verlassen des Waldes, nach Westen wenden muß. In der Nähe des Glattjoches fällt die Nordflanke steil  und felsdurchsetzt ab. Unterhalb des Gipfelaufbaus zieht ein Grat nach NNW, der zwei niedliche Gendarmen trägt, um sich schließlich  im 2054 hohen Schattenkogel noch einmal kräftig aufbäumen. Hier schien mir der Anstieg am leichtesten zu sein. Steil, sehr steil ging es über Sand. Schutt, Geröll und kleine Wandl zur Einsattelung zwischen Schattenkogel und Nordgrat empor. Gelegentlich stieß ich auf deutliche Schuhsohlenabdrücke Größe 10 oder darüber. Am Abend hatte mich die Halterin gewarnt, dass ein Besuch des Hochweber bei den hochwohllöblichen Jagdherren nicht gerne gesehen sei, und ich ging wohl nicht fehl in der Annahme, hier die Spuren eines Bediensteten  dieser "Firma" vor mir zu haben. Mit winnetouischer Fähigkeit hätte ich gewußt, ob mir von diesem Mann Gefahr drohe. Ich habe ihn aber nicht zu Gesicht bekommen.
  Am Schattenkogel schaute ich über den furchterregenden Westabsturz hinab in das Kar, von Fritz Pfeifer Sabinkar genannt, ein Name der auf keiner Karte zu finden ist. Der mächtige Gratzug zum "Gumpeneck" flimmerte im Hitzenebel. Darüber lag eine mehrere  hundert Meter dicke Schicht aus rauchähnlichen Dunst, aus dem nur das Gipfeldach  des Hochgolling in einen sanftblauen Himmel ragte, ein eigenartiger Anblick. Der gutbegehbare Nordgrat lockte mich auf einen der beiden Gendarmen, dessen Nordabsturz aber recht gemütlich aussah. So verließ ich das Türmchen wieder, um schließlich vor einer Rinne am Ende des Grates zu stehen, die mir von unten nicht gerade einladend vorgekommen war. Aber der Schein trog, sie war leicht zu überlisten, und alle Schwierigkeiten waren zu Ende. Die letzten 200 Höhenmeter ging es auf einer Wiese, die mit zunehmender Höhe immer steinarmer wurde und stellenweise zum Ballspielen, geradezu einlud. Der Gipfel selbst ist ein runder Kegel, auf dem ich um 8 Uhr anlangte. Mein Weg war nicht über den I. Schwierigkeitsgrad hinausgegangen.
  Meinen Aufstieg hatte vom First des langen Nordostgrates eine große Gemsengesellschaft beäugt, die sich beim Näherkommen immer wieder  hinter die Nebelschwaden zurückzog, die hartnäckig um die Gipfelflut trieben. Plötzlich stand ich am Rand einer Mulde und hatte ein Rudel von etwa 15 Tieren weniger als 10 Meter  vor mir.. So leise war ich emporgeschlichen, dass eines  sogar Siesta am Boden hielt, bis ich den Auslöser der Kamera betätigt hatte. Zehn Sekunden später war ich wieder allein, in wilder Flucht waren die Gemsen davongestoben, ein herrliches Bild.
  Ob auch der Rundblick vom Hochweber herrlich ist, weiß ich nicht zu sagen; denn es ging mir wie bei der Deutschen Bundesbahn: Alle reden vom Wetter bzw. von der Aussicht. Ich nicht; denn ich hatte keine. Gelegentlich gab mir der Nebel ein Zipfelchen vom Donnersbachertal frei, aber die Wölzer, Murauer und Kärntner Berge waren nicht zu sehen. Ob man wirklich die Karawanken und die Julier sehen kann? Damit war auch mein schöner Plan dahin, über den Süd - und Südwestgrat abzusteigen, bei Sichtweite von 2 Meter in unbekanntem Gelände ein zu gewagtes Unterfangen. Zwei lange Stunden fror ich  auf der einsamen Kuppel, dann trollte ich mich wieder in Richtung Ausgangsort.
  Zieht man auf der neuen österreichischen Karte 1:50.000, Blatt Nr. 129, die übrigens das Gelände ganz ausgezeichnet wiedergibt einen Strich vom Gipfel zur Glattalm, erkennt man den Verlauf einer schwach ausgeprägten Rinne, 100 Meter unterhalb des Punktes beginnend, wo sich der Nordgrat nach Nordosten wendet. Sie versprach in der Tat einen raschen und nicht einmal übermäßig steilen  Abstieg ins Tal. Eine innere Stimme warnte mich zwar, aber der Schattenkogelosthang war nicht besonders einladend und dieser Weg war für mich wenigstens neu. Um es kurz zu machen: Eine Tuchmarer Sennerin hatte einst "Anton Faschinka" einen ähnlichen Weg nicht weit von hier mit den Worten charakterisiert: "A grauslichs Obigehn!" Ich stolperte über bewachsenen Steine aller Größen mal rechts, mal links der Rinne hinab, heilfroh mit gesunden Knochen schließlich wieder auf den grünen Boden des Jocklwirtes zu stehen. Nachfolger seien gewarnt! nach der Tortur besann sich auch der Gipfel, den die Vermessung von 1969 um fünf Meter erhöht hatte, und wurde frei. Den ganzen Tag lang bedeckte auch nicht mehr das geringste Wölkchen den höchsten Berg zwischen Enns und Mur. Bergsteigerschicksal.
  Es war noch nicht Mittag, und mein alpiner Ehrgeiz verbot es mir, den Rest des Tages zu vertrödeln. So stattete ich noch der östlichen Nachbarschaft einen Besuch ab, wobei ich als Ausgleich für die Kühlschrankstunden am Hochweber den heißesten Nachmittag meines Lebens über 2000 Meter erlebte. Dem Hohenwart, 2361 m, hat Lisl Buchenauer in ihrem Buch "Bergwandern in der Steiermark" ein Denkmal gesetzt; ich füge noch hinzu, daß der Aufstieg vom Glattjoch über die Eiskarspitze womöglich noch bequemer als der Jagdsteig von Süden ist. Über dem Nordgrat des Spitzes am Glattschartl vorbei führt ein Viehsteig zur Glattalm zurück. Im Gegensatz zum Hochweber ist dies wirklich ein alpiner Spaziergang mit herrlichen Blicken auf unseren Berg und sein östlich benachbartes Höllenkar.
  Den Tag beschloß ein Schwätzchen auf der Hüttenbank vor der Glattalm. Schellengeläute ging über die waldumsäumte Wiese vor dem Haus, und die Sonne stieg langsam hinter der Dornkarspitze ins Tal der Nacht. Man sagt wohl mit Recht, der streßgeplagte Großstädter wisse nichts mehr  von dem Frieden des Herzens, der einst dem "Wandsbecker Boten" die Feder führte, als er seine wunderbaren Verse von der stillen, traulichen und holden Welt schrieb.
Aber damals, an jenem Abend, habe ich es gewußt. Quelle: "Verliebt in die Niederen Tauern" (S.129-134)
 Lieselotte Buchenauer > BERICHT TROJANI 2008-08-07.-08.<25>
   
 GEH WIEDER HIN WO DU GEWESEN WARST 2007-05-26.-27.
  Vor zwei Duzend Jahren, am 19831229 um 08:45 habe ich, nach einem Biwak im Jaklwirtsboden und dem Aufstieg Schattenkogel – Niederweber, das Gipfelbuch vorausgetragen und am Hochweber hinterlegt. Zu Pfingsten, am 10.06.1984, errichtete ich das Trojanikreuz auf der Hochweberspitze, nichts lag also näher als den Berg wieder einmal aufzusuchen und dabei damit das Erlebnis eines Freilagers zu verbinden.
 Ein Nachtmensch und Langschläfer schon vor der Dämmerung in aller Herrgottsfrüh auf den Beinen? Das ist eine Ausnahmesituation. Nachdem parkieren des Autos schob ich das Fahrrad den steigenden Weg taleinwärts und hatte die erste Begegnung. Eigentlich, waidmännisch gesagt hatt ich bereits vor Oberwölz bei der Fahrt durch die Salchau den schönen Anblick eines verschlafenen Meister Lampe. Es war ein Bauer mit einem kleinen Mädchen, am Rückweg nach dem morgendlichen Kuhaustrieb. Entscheidend ist immer die Haltung in der sich Menschen begegnen und in der Natur ist alles etwas zwangloser.
Der Bauer macht mit der Hand die drehende Bewegung der Radpedalen und sagte: Warum fahrst Du nicht?Wer sein Fahrzeug liebt der schiebt, war meine Antwort.
  Zum Reden hat wohl jeder Mut und oft versteht es keiner, aber Schweigen ist in jeder Sprache verständlich und gut, dachte ich, weil mir nichts besseres eingefallen war, über meine alberne Bemerkung. Die goldenen Regel des Schweigens gilt nicht immer oft ist es nur ein Wort das eine Brücke überwinden läßt. Einmal so und einmal anders, einmal Silber einmal Gold oder umgekehrt. Das rechte Wort am rechten Ort oder schweigen zur rechten Zeit ist das beste Geleit.
Mit dem eigenen Tod da stirbt man nur, mit dem Tod der anderen muss man aber leben. So war es auch mit dem seligen Schirmherrn der Hochweberspitze Johann
>. Alle Wege führen dorthin wo es später irgendwie weiter geht, aber wie es weiter geht kann man nur ahnen. Hinteregg ist ein verstecktes Bergtal und wenig begangen, vor allem gibt es auf dem Forstweg  kein Fahrradverbot. Nach einem Steilstück, zieht sich unter den Hasenlacken und der Fussischarte, bis zu den Steilstufen der Mur- Ennstalschneide ein krummholzbewachsenes Almtal entlang. Hier ging ich an den Knochen eines verendeten Nutztieres vorbei und konnte es nicht unterlassen den kahlen Schädel des Ochsen, der Kuh oder des Stieres, oder welches Tier es auch immer gewesen war, mitzunehmen.
  Einst habe ich im Winter auf der enntaler Höllseite bei einem Biwak, in Hochsitznähe einen vom Schnee bedeckten verendeten Hirsch gefunden. Sein Geweih ragte kaum aus dem Schnee, scheinbar hat meine Aktion am nächsten Tag bei den Jägern keinen Anklang gefunden. Ich hatte nämlich damals das Haupt mit dem Kronengeweih auf der Rückseite des Kreuzes scheinbar verewigt. Es können aber auch klerikale Gründe gewesen sein, einem Kruzefix setzt man im Regelfall, am heiligen Berg Trojani kein Geweih zu. Jedenfalls war das schöne Geweih bei meinem nächsten Besuch nicht mehr an Ort und Stelle.
Auch mit dem Herrgott war es so eine eigenartige Angelegenheit, er ist ein angebrannter Herrgott, nach einem Kirchenbrand im Pusterwald kam er als Stiftung auf einen Bauernhof. Dort bekam er einen schönen Platz zwischen zwei Vogelbeerbäumen, an dieser Stelle wurde immer der Brauch des Osterfeuers abgehalten.
Bei einem solchen Feuer brannte einer der beiden Bäume mit und auch das Kruzefix kam wieder zu Schaden. Dies ist schon lange her, damals richtete ich das Kreuz wieder auf und es vergingen wieder viele Jahre. Der Brauch des Osterfeuers wurde nicht mehr gepflegt und auch der Herrgott geriet in Vergessenheit. Der sogenannte Ohanpichl, auf dem das Kreuz wuchs allmählich zu und der Standplatz geriet in Vergessenheit. Als ich wieder einmal im Lande war besuchte ich den Kreuzplatz: Die Zeit hatte an dem Kreuz genagt und die Kühe hatten sich daran gerieben, der am Boden liegende Herrgott war nicht morsch und wurmstichig sondern erstaunlich gut erhalten. Die Zeit war reif und meine Bitte um den Herrgott wurde gnädig aufgenommen. Alles weitere hat sich dann wie von selbst ergeben. Nun am Weg der Erinnerung bei schönen Wetter und allein aber doch mit Gedanken verbunden verging die Zeit und ehe ich es versah war ich auf dem ersehnten Gipfel.
  Ob sich ein Tierschädel auf den Blitzableiter eine Kreuzes ziemt? Was solls, den Aufregern soll man eine Ursache, an der sie sich lange festklammern können, anbieten sonst beschweren sie sich ständig ursachenlos.
Zumindest ist der Tierschädel ein Zeichen für alle einstigen ausgehungerten und vertriebenen Bauern von Donnersbachwald, deren Besitz jetzt einem globalen Geldkonzern gehört.
  Über das Laubtaleck ging ich nun den Erinnerungsweg zur Blaufeldscharte und biwakierte unter dem Talkenschrein. Für Sonntag war eine Schlechtwetterfront angesagt, nach einer erholsamen Nacht in der faszinierenden Bergwelt, wurde ich zum zeugen eines besonderen Naturereignisses. Wolkenbänke von Osten und von Westen trafen sich unter den mir gelegenen Alker und lösten sich in der aufgehenden Morgensonne auf. Es war ein gutes Zeichen und ich beschritt zum zweiten mal den dominierenden Höhengrat zur Schoberspitze und kam gemächlich wieder dorthin wo ich hergekommen war nämlich zum Ausgangspunkt, an dem zwei erlebnisreiche Bergtage ausklangen.
  Zum Abschied fiel mir noch ein komischer Spruch, der auch öfters in den Gipfelbüchern eingetragen ist, ein:
"Geh Du nur wieder hin wo Du gewesen warst und hänge Deinen Gaul an einen dürren Ast" Man schleicht sich hoch^
 
TROJANI 2375m GIPFELBUCH HOCHWEBERSPITZE
Westgipfel ein geheimnisvoller Götterthron mit praller N - Wand, - Ostgipfel südwestl. des Glattjochs im
Hauptkamm aufstrebender Gipfel Niederweberspitze 2280 m nördlich vorgelagert
 
TROJANIHYMNE Abschiedsgesang  der Musen am heiligen Berg Trojani
        Er hing im Felsenwalde,
        Als heim die Sonne ging
           Und sah wie über der Halde
Des Abends Goldnetz hing.
Des Himmels Wolken tauten der Erde Frieden zu,
Beim ersten Glanz der Sterne ging die Natur zur Ruh,
Ging die Natur zur Ruh.

Von ferne kam ein Klingen,

Es rauschet  schon überall
Die Musen leise singen
Wie Balsam ist der Schall.
Im Todesmut erkennend, sein Leben ist nun aus,
Die Sehnsucht brennend, nach seinem alten Haus,
Nach seinem altem Haus.

Er  kann nicht weiter gehen

Bergan  und auch bergab
Er kann nicht weiter stehen,
Er hing vom Baum herab.
So fand er eine Stube an der sein Herz sich lehnt,
Nach einer kalten Grube, hat er sich nie gesehnt,
Hat er sich nie gesehnt.

So sehr hat er gelitten

In seiner grossen Not,
Doch bleibt es unbestritten
Mehr noch wie beim Tod.
Die Uhr noch weiter ticked, krafts ihrer Feder Lauf -
Erstarrt sein Auge blicked, sein Leben es ist aus.
Sein Leben es ist aus.

Oh Herz mein Herz empfinde

Die Todesstille nun,
So trage es und verwinde
Auch du wirst einmal ruhn.
Doch wer die ewige Ruhe findet, der schlummere sanft sicht aus
Wem seine Sehnsucht bindet, dem trägt ein Traum nach Haus.
 
Trojani Tonaufzeichnung
A / 01 Der Wanderdoktor Hans Leitenbauer+ 02 In die Berg bin i gern 03 Bajazzo 04 Grüß Gott Frau Wirtin 05 Der Alpenbrunnen 06 Hochweberhymne > 07 I hör nix mehr wischpün 08 Wenn ich hoch droben steh’ 09 Ein Schiff wird kommen 2- 9 Öblarener Bergmusik 10 Ich hab dich nicht vergessen mein liebes Österreich 11 Die Berge hoch an Erzen reich 12 Still ruht der See 13 Gar freundlich lacht die Sonn’ in’s Tal Gesang Johann >  1902 - 89  14 LYRIK Spätherbst in den Bergen 15Könnte ich wandern in Ewigkeit 16 Irgendwo dort in verblauter Ferne 17 Kaum war der Frühling dir bewußt 18 Gipfelbuchvorwort 15-18 Gottfried Walcher 19 Wohl ist die Welt so groß und schön Blasmusik 20 PROSA Sonnenaufgänge 20.1 Admonter Reichenstein 20.2 Hexenturm 20.3 Grosser Ödstein 20.4 Gretchensteig 20.5 Gamseckwand 20.6Waldhorn  1 - 6 Anton Schubert 21 Pulverschnee und Gipfelwind Berglied Cesar Bresgen 22GIPFELBUCH 22.1 Rosenkogel 22.2 Hochschwab, 22.3 Grimming
B
/ 24 LYRIK 24.1Nur wer den Gipfel des Berges 24.2 Mein letzter Wunsch ÖBRD Tamsweg 24.3 Wenn du auf hohen Bergen stehst 24.4 Der Herbst des Jägers 1 - 4 Otto Waibl 25 In die Berg bin i gern Kinderchor Radenthein 26 BERGGEDENKEN Es ist schon spät Grimming 27 Ihr Blümlein alle Wilhelm Müller Franz Schubert 28 Abgesang Grimmingtor > 29 Ich hört ein Bächlein rauschen 30 War es also gemeint  31 Ich frage keine Blume 29- 31 Wilhelm Müller Franz Schubert 32 Es wollt ein Mann Räuberlied   Helmut Fritsch† u. > 33 EPOS Adler Maid Trojani
 
ERSTBEGEHUNGEN
 
Gipfelkreuz mit dem Messias, der Hypobankmoloch - Geweihkrönung und der WEITWANDER BUCH
Station im Gedenken an den albanischer Priester und Homeriden
Gjergj Fishta > 1871-1940
 
VORBERICHT
  Es war eine Freude das, gewogen aufgenommene, Gipfel Buch Trojani durch Erweiterung und Verbesserung der Vollkommenheit etwas näher zu bringen. Die Lebensrückblicke vermehren sich in dem letzten Drittel des menschlichen Daseins, man findet Zeit sich mit alten Touren Buch - Aufzeichnungen zu beschäftigen. Dabei, und auch bei der ständig fortschreitenden Aktualisierung und Fortführung des allgemeinen Gipfelbuches, entstand die Idee der übersichtlicheren Neugestaltung.  Mir ist die Bergpoesie eine, sich in der Seele sich spiegelnde, Läuterung. Die Intuition der Schöpfung offenbart diese unversiegbare einsame Quelle. Mai 2000
 
DIE PERLE DER EPOPÖ
Ist der MORD Annas der Freiheitsheldin,
Ihr Begräbnis und ihre Wiedergeburt
Am heiligen Berg Trojani, auf dem sie
Mit dem Senn der Trojansalm
Rachepläne schmiedet.

 
Anna die Freiheitsheldin  Epopöe 
 
KREUZ CHRONIK
  Dem Bergfreund Gottfried Walcher >, aus Unzmarkt - Frauenburg, verdankte ich die Anregung für den Aufstellungsort zur Kreuz Errichtung. Am Gipfel grenzen die Grundbesitztümer des Herrn Grafen Reverterra und der Credit Anstalt CA Wien. Diese hatte das Kreuz erlaubt aber das Gipfelbuch verboten. Das Kreuz wurde auf dem Boden des Herrn Grafen, der die Kreuz Aufstellung nachträglich genehmigte, aufgestellt.
  • 1984-05-20 Kreuz Zusammenbau, Ostersonntag
  • 1984-05-28 Kreuz Transport zum Jacklwirtsboden im Schneetreiben, mit Helmut Fritsch > 1958 - 1995 >
  • 1984-06-10 Kreuz Transport zum Gipfel und Aufstellung am Pfingstsonntag Sonne
  • 1984-06-21 Verankerung des Kreuz mit Stahlseilen, Regen
  • 1984-07-06 Kreuz imprägniert mit Sohn Christian Anbringung der Gjergj Fishta^ > Gedenktafel, Sonne
  • 1984-08-18 12:00 Gjergj Fishta^ > FGB Berggedenken Sonne Öblarner Bergmusik und der Bergwacht Oberwölz.
  • 1988-07-17 Kreuz Wartung, Sonne
  • 1998-05-30 Buch Behälter aus Birkenholz am Kreuz befestigt
  • 2001-05-01 Befestigung des Herrgott Kreuzwartung
  • 2002-05-01 Kreuzrückseite Befestigung eines aufgeschäumten Höll Hirschgeweihes (wurde entfernt).
  • 2007-05-26.-27.<24> Befestigung eines Ochsenschädels am Blitzableiter.

GIPFELBUCH CHRONIK
  • 1983-09-12 - 29     Eiskarspitze Interimshinterlegung
  • 1983-12-29 08:45 Das Buch I hinterlegt, schriftlicher Buchverbot von der Creditanstalt, das Buch wurde konfisziert.
  • 1985-07-06          Das Buch II hinterlegt
  • 1986-0-719          Das Buch I ist wieder da
  • 1989-07-30          Das Buch III wurde von der Fam. Berta u. Sepp Schwab aus Stainach hinterlegt
  • 1991-07-16          Das Buch IV hinterlegt
  • 1998-05-30          Vereinigung des Gipfelbuches mit dem Kreuz

TROJANI
Verständlich ohne lang zu zaudern,
Schlicht und einfach sei das Wort,
Bescheiden ohne lang zu plaudern
So pflanzt es sich im Herzen fort.

Am Tag vor dem ersten Begehungsversuch auf ab Pusterwald / Hinterwinkel - Glattschartl - Glattjoch.Nach einem vergeblichen
Versuch den Nordostgrat zu besteigen, Hinterlegung des Gipfelbuches auf der Eiskarspitze Schneetreiben 19831209

 
Hier steh ich nun wo stille ANDACHT um mich liegt,
Was ich erträumt` heut bin ich vom Glück umwiegt.
SN
Pusterwald / Hinterwinkel - Glattschartl - Eiskarspitze - Glattjoch Biwak 28. Gipfelankunft u.
Gipfelbuch Hinterlegung bei sonnenüberströmter Bergwelt am Gipfel 08:45 19831229.
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Das MENSCHENGLÜCK ist ein Mosaik
aus Tausend Kleinigkeiten.

Peter Rosegger > Erich u. Andrea Fleck 119840520
 
Gegangen in FREUDE und Not,
Geklettert manch` steile Wand,
Wandermüde im Abendrot
Hoch über`n weiten Land.

Ein
KREUZ in den Bergen hält schützend die Hand
Als König der Gipfel hoch über dem Land.
Voll Wanderlust sind uns´re Seelen
Auf dem Weg zu uns´ren Quellen.

Wenn sich einst die Augen schließen
Werden die Bergeshäupter glüh'n,
Und es keimt und es wird sprießen
Bis die Alpenrosen wieder blüh'n.
Statt einer Grabstein Inschrift
anno 1984 am Pfingstsonntag zum Gedenken an
Adolf Mayer> Anna Mayer> 

Kreuzzwischenlager Jaklwirtsboden Niederweber-Hochweber KREUZAUFSTELLUNG Sonne PFINGSTSONNTAG 1984-06-10
 
Dem Grab entstiegen,
Im ewigen
GIPFELFRIEDEN.
TB
 
Lacht eine BLUME, lache ich mit
Halt mit dem munteren Bächlein Schritt.
Träumen die Wälder, träume ich auch
                                 Sing mit dem Vogel  im Busch und Strauch
.
Hans Prem 1984-06-11
 
HASS, Gewalt und Krieg ist unbeschränkt,
Beschränkt ist der, der dies nicht bedenkt.

Hinteregg Fussischarte Südgrat VERANKERUNG des Kreuzes mit Stahlseilen Regen 1984-06-21 <2>
 
Wenn Sonne und Mond sich grüßen,
Liegt die ganze
WELT zu Füßen.
Pusterwald Hinterwinkel-Glattschartl-Eiskarspitze-Glattjoch-NO Grat Kreuz imprägniert mit Sohn Christian Gipfelbiwak Sonne 1984-07-06.-07.><3> Höll totes Gamskitz mit Stefan >, zuerst Regen dann Schneefall 12:10 am Gipfel 19840728 <4>
 
Ungesühnt soll hier auf unser Erden
Nie ein
FREVLER glücklich werden.

Hinteregg, Anbringung einer, dem albanischen Priester - Dichter Gjergj Fistha gewidmeten, GEDENKTAFEL am Gipfelkreuz.
Jede Religionsausübung, ist zur Zeit, in Abanien per Todesstrafe verboten. Sonne, Maria Himmelfahrt Mi. 19840815
><5>

ICH HAB DARÜBER NACHGEDACHT


Ich hab darüber nachgedacht
Was wohl den Menschen Freude macht.
Ein netter Blick, ein liebes Wort,
Das hilft im Alltag immer fort.

Wo andere vorüber geh`n
Da bleibe du ein Weilchen,
Man soll die kleinen Dinge seh'n,
Den Baum, ein Blatt, das Veilchen

Oft ist's nur ein Stein, ein Falter
Schenk' ihnen ein bißchen Leben,
Man lernt auch noch in dem Alter,
Dem Auge Grund zur Freude geben.

Laß doch dein Trübsal weit zurück
                                   Und denk' ich bin der
Hans im Glück
.
nach Frau Silvinger Wien

GJERGJ FISTHA Berggedenken Donnersbachwald Formation Gipfel Buch mit der Öblarner Berg Musik Sonne 1984-08-18 <6>
 
Du bist ein BERGESKIND vergiß es nicht,
Bleib` wie die Berge sind, wahr und schlicht!

Schwager Heinrich Schweiger vom Moar im Gaschbach in Pusterwald, 1984-08-18
 
TABAKPFLANZEN und auch Reben,
Hat der Herrgott uns gegeben.
Wenn wir weise sie gebrauchen,
Darf man trinken und auch rauchen!

Beatrix Simbürger BRD Sa. 1984-08-18
 
Mach es wie die SONNENUHR
Zähl die schönen Stunden nur.

Hinteregg O-Grat Fr Allerseelen 1984-10-02<7>
 
TORHEIT und Stolz
Wachsen auf einem Holz

  An diesen zwei Tagen gab es, durch eine ungetrübte FERNSICHT, keinen Berg am weiten Horizont der dem Auge verborgen geblieben ist. Im gleißenden Widerschein des eigenartigen Mondlichtes, vom Bach und von manchen erstarrten zu Eis erstarrten Wasserfall reflektiert, schloß sich mein Wanderkreis am Ausgangspunkt. Hinteregg Ostgrat Trojani weiter Fussiwandhöhe Biwak 02. Laubtaleck Blaufeldscharte Talkenschreinscharte Schoberspitze Westgratbesteigung zu schwierig Südschlucht Hinteregg 1984-11-03. <8>

Bei GLÜCK und Gunst weiß Menschenkunst,
Bei Schmerz und Leid weiß Gott Bescheid
. KBGA TBMG
Schöttl Webertal Glattjoch Ostgrat Sa 29.06.85 auf Webertal Südwand. Gipfelbuch II hinterlegt Gipfelbiwak Fr 05.
Westgrat Fussischarte Hochfeld Kegeleck Malaisseen Rindereck 19850706. <9>
 
SOMMER
Kaum war der Frühling dir bewußt,
Schwelgst du schon an der Sommers Lust.
Merkst nicht in deines Glückes Traum,
Das erste gelbe Blatt am Baum.

Wie schnell das Jahr für dich verrann,
Die schöne Zeit ist bald vertan.
Bald bist du alt und nicht mehr jung
Und dir bleibt nur Erinnerung.

Gottfried Walcher > 1985-07-06
 
Er war sein LEBEN lang anständig.
Wohl ihn und wehe uns,
Dass es wenige seinesgleichen gibt.

Ein Handwerker wurde zum Dichter Donadieu Fritz Hochwälder 1911 - 1986 zum Gedenken NO Grat
S-Grat das Gipfelbuch Nr.I ist wieder da Regen Schnee und Sonne 1986-07-19 <10>
 
Am FELSENHAUPT dieser Zinne
Halten wir bezaubert inne,
Doch nur für eine kurze Zeit,
Denn unser Weg ist noch weit.

Die Gumpensteiner 1986-07-23
 
Ich bin ein richtiger BERGVAGABUND, aber so etwas habe ich noch nicht gesehen.
Wenn nur auf allen Gipfel so ein Friede herrschen würde.

 
 
DIE BERGE SIND UNSER FRIEDEN

Weshalb wir sie so lieben,
Bei Sonnenschein und lauen Winden
Kannst du Glück und Ruhe finden.
Speikböden, Seen und Felsenspalten,
Herrgott hilf und dieses zu erhalten.
Was haben wir hier oben gelacht
Und dabei wohl schöne Stunden verbracht.
Die Natur hält uns einfach in Bann
Leider fängt morgen wieder der Alltag an.

Bernhard und Albert Galler Oberwölz 1986-08-02
 
In den Stunden des LEIDENS,
Stehst du vor den Pforten des Glückes.

Walter Penz Alfred 1986-08-07
 
DIE SONNENUHR
Paula Grogger > Dornhütte Rossalmspitz Petzensee M.S. Maria Schaffer Hinteregg 11:00 1986-08-09
 
LACHE, und die Welt lacht mit dir!
Weine, und du machst die nur dein Gesicht naß.

Joachim Stuhlpfarrer, Hans Weinzettl Judenburg 1986-09-06
 
RAST IN DEN BERGEN
  Es scheint als ob nur ich auf Erden wäre, kein Menschenlaut, kein Sang, kein Vogelschrei. Versinkt da nicht das einst so leidvoll Schwere? Mir ist es als ob es nie gewesen sei. So ahne ich den tiefen Gottesfrieden. Nur starre Felsen schauen mich ringsum an. Des Berges Einsamkeit ist mir beschieden, ein Glück, das ja die Welt nicht geben kann. Ich blicke selig in der Almen Runde und raste auf sonnigem Gestein; welch wundersame, gnadenreiche Stunde. Ein Tag von Gott gemacht, für mich allein! Auszug aus RAST IN DEN BERGEN von Jolanthe Haselweber und Hans Wiesnegger auf Lachtalhaus Großhansel Hohenwart Glattjoch Ostgrat Hochweber 8 Std. Hans Wiesnegger > vulgo Geiger Oberzeiring bzw. ÖAV Ottensheim Linz 19861018
 
Ein wundersamer ZAUBER; auf den Almen Kuhglockengeläute, auf
schroffen Bergwänden äsende Gemsen, auf zackigen Bergspitzen prachtvolle Fernsicht.
S
teirische Alpenpost Karl Reiterer 1860 -1934> Das Kreuz ist unter dem Schnee auf ab Südgrat 1988-04-23
Ostgrat Südgrat KREUZWARTUNG Sonne am Gipfel 15:35 1988-07-17 <11>
 
LIEBE GLÜCK UND LEIDENSCHAFT

In unseren Bergen vereint,
Gesundheit, Mut und Arbeitskraft
Hier gibt es keinen Feind.

Es ist so im Leben,
Jeder hat zu seiner Aufgabe zu stehen.
Niemand kann sich in Ruhe hüllen,
Jeder hat seine Pflicht zu erfüllen.

Man kann es kaum glauben,
Hier sieht man es mit anderen Augen.
Jeder ist ersetzbar auch "du".
Drum gönn` dir öfter die Berge mit ihrer Ruh.

Bernhard Galler Oberwölz 1988-08-18
 
Den MENSCHEN vertrauen
Und sich selbst dabei treu bleiben.

Vom Hohenwart kommend, Jean Lue Godard Lenz Do 15:00 1988-08-18
Gipfel Buch III der Fam. Berta u. Sepp Schwab Stainach 1989-07-30
 
Wenn Menschen aller Sorten
Tanzen um goldene
KÄLBER,
Hier und an anderen Orten
Bleibst und bist du nur du selber.

Schattenkogel Niederweber Gipfelbiwak Do 10. Höll Sonne 1989-08-11 <12>
 
Früher gab es viele GÖTTER,
Heute gibt es viele Götzen.
KBGA TBMG
Schöttelgraben Webertal Glattjoch Ostgrat Südgrat Hochfeld Kegeleck Gstoder Gastrumerhöhe
GIPFELBUCH IV HINTERLEGT mittel 1991-07-16
<13>

Wer im GEDÄCHTNIS lebt ist nicht tot, tot ist wer vergessen wird.
Der Trojani Kreuzträger 
wird uns immer in Erinnerung bleiben.
Wem die Gunst der Kinderherzen gegeben,
Der hat auch die Gnade Gottes im ewigen Leben

Nachruf an
Herrn HELMUT FRITSCH Kreuztäger
>
geboren, am 19581231 in Pöls in der Steiermark, durch das Tor ins Jenseits gewandelt,
am 1955-10-04 bei einem Todessturz auf einer Baustelle in Deutschland. Aufwiedersehen und Ehre seinem Gedenken

 
Willst du glücklich sein im Leben
Trage bei zu anderer
GLÜCK,
Denn die Liebe die wir geben
Kehrt in' eigne Herz zurück.

Fam. Hias und Linde Fussi Leoben 1997-08-21
 
Sei GLÜCKLICH im Leben
Verlang nie zuviel,
Dann kommst du zwar langsam
Aber sicher zum Ziel.

Fam. Keit 19970825

15 JAHRE TROJANI GIPFELKREUZ TROJANI   >
  1991-06-16: Das von der CA untersagte Gipfelbuch hat auch nun auch die Entwendung zur CA Zensur überstanden. In Albanien ist Lahuta e Malcis Die Laute des Hochlandes vom, Priesterhomeriden Gjergj Fishta 1872-1940, nicht mehr verfemt. Auch die Religionsausübung ist nicht mehr per Todesstrafe verboten. Möge dieses Kreuz noch so manchen Politiker und so manchen Würdenträger helfen; eine Aussicht zur inneren Einsicht zu erhalten. Möge dieses Gipfelbuch dazu beitragen, auch die schöpferischen Kräfte aus dem hintersten Winkel der Seele zu reflektieren.

WÜRDE ist keine Bürde
  ⇑Eischor Sonne u. Schneefall Biwak 29. Glattschartl, Glattjoch: Die alte Kapelle wurde neu in der alten Steinbauweise errichtet 0stgrat Trojani Birkenholz Gipfelbuch - Behälter am Kreuz angebracht weiter Hohenwart Großer Hansel Biwak Sonne 30. Schießeck, Tanzstatt Gaschbach Sonne Pfingstsonntag 1998-04-31<14>
Macht mich wer schlecht,
So sei es erlaubt,
Ich aber lebe so,
Dass es niemand
GLAUBT.

 
Glücklich ist,
Der
 
IDEALIST

Hinteregg Sonnseite Fussischarte Südgrat Tojani Blaufeldscharte Biwak Sonne 10.
Talkenschrein Verbindungsgrat Schober
Hinteregg Schattseite Sonne 19981-10-11 <15>

  ⇑Donnersbachwald zuerst irrtümlich auf den Weg zu Siebenhütten Biwak, Schneetreiben Ostersonntag 15. im tiefen Neuschnee durch die Höll und Jaklwirtsboden bis über die Schattenkogelhöhe, im meterweisen Vordringen, MESSIAS ABSCHNITTSWEISE TRAGEND UND RUCKMÄSSIG ZIEHEND bewölkt Ostermontag 1901-04-16.<16>

  ⇑Donnersbachwald Biwak Schneetreiben Sa 21. MESSIAS TRANSPORT VERSUCH, trotz mühseliger Anstrengung wurde im meterhohen Neuschnee, der Jaklwirtsboden nicht erreicht. Im Abstieg waren bei der Wildzuchtanlage Riedleralm, mit dem 1 Stockwerk hohen neuen Futterdepot, kein schöner Anblick. Die dort vorhanden etwa 30 Futtertröge reichten, für die dort vorhandenen etwa 300 Stück Hochwild nicht aus bewölkt 2001-04-22 <17>

  ⇑Donnersbachwald Beireutalm durch die Höll und Jaklwirtsboden Trojani BEFESTIGUNG DES MESSIAS AM KREUZ Gipfelbiwak, Sonne Di 01. weiter Glattjoch Siehe KB Beireut Riedlerzinken Kreuz und Gipfelbuch aus dem Jahre 1965 Biwak, Sonne 02. Das inzwischen freigelassene Gehegewild hatte überall breitgetretene Wege, sogar durch die Schneefelder, angelegt, dadurch war dieser Alpenspaziergang besonders bequem gewesen, Siebenhütten Donnersbachwald Sonne 2001-05-03 <18>

  ⇑Donnersbachwald Meng Mit Kettendiebstahlssicherung Befestigung eines Futtertrog SCHAUMGEWEIHES auf der Kreuzrückseite. Biwak Speikkopf Mi 01. Laubtalmoos Schwarzaalm Biwak, auch hier hatten die Futtertrogtiere bereits für bequeme Gesteige in den Nordwänden vor der Geißleiten gesorgt. In diesem Falle von freien Wildtieren zu sprechen wäre eine Beleidigung für die pirschende Jägerschaft. 02. Hahnalpl Abstieg durch den Grennerwald 2001-05-03 <19>

  Das Gipfelbuch ist kein Empfindungsbuch. Die Gipfelkreuzgestalter leiden anscheinend unter Geschmacksverwirrung. Da fliegen sie noch mit dem Hubschrauber herauf, wahrscheinlich schaffen sie es nicht mehr zu Fuß. Erspart Euch diesen Narrentanz. Amandus Luidold Donnersbachwald. 2002-05-17
 
Die  20. TROJANIBEGEHUNG
Das LEBEN ist zu kurz für ein so langes Gesicht
  ⇑Donnersbachwald Meng DIE 20. TROJANIBEGEHUNG>, ich danke für die Entwendung ob es wie einst beim Gipfelbuch nur eine Ausleihung war? Eher wird es aber, so wie beim Weitwandergedenkbuch am Waidhofsee, eine Dauersapralisierung sein. So 2004-05-02 <20>

  ⇑Donnersbachwald Glattjochkapelle weiter Ostgrat mit beginnenden Nebel Hochweber Nieselregen und Wind erschwerrte die Kreuzwartung mit Bootslack. Vor der Höll wird ein E-Werk gebaut. Gegen den Wind zu pinseln ist auch nicht angenehm. Abstieg links vom Niederweber in der Höll-See-Rinne und durch die Hölle bei Dauerregen. Fr 2005-09-09<21>

  ⇑Hinteregg Hasenlacken Kreuzwartung mit Bitumem Schönwetter. Nachdem die Geweihkrone des Herrgott entwendet wurde war er gezwungen mit der Stachekdrahrkrone vorlieb zu nehmen. Freie Zufahrt bis zum Aufstieg mit dem Fahrrad im Gegensatz zu Donnerbach wo nur abschnittweise nur zu gewissen Zeiten - Radfahren gestattet ist. Deshalb gab es auch keine Fahrradmantel - Bestechung mit der Stecknadel, wie höllseitig. Herzlichen Dank den Höllischen für diese Ehre gegenüber meiner Wenigkeit.
Herr bleib bei mir die SCHATTEN werden länger.
Sich selbst zu bekämpfen ist der grösste Krieg,
Sich selbst zu besiegen ist der schönste Sieg.
Gebt dem Neuen Jahr einen Namen:
Nennt es Frieden, nennt es einfach Gemeinsamkeit.
So 2005-10-16 <22>

  ⇑Südgrat Hinteregg Sonne und Regen, Gipfelbucherneuerung bei Gewitter. Es war der Tag des allgemeinen Almauftiebes.
Achte auf den heutigen Tag - er ist immer der Schönste.
Der gestrige ist ein TRAUM und der morgige Vision.
Südgrat>  So 2006-06-25 <23>

Man schleicht sich hoch muss langehe gehn,
Es lohnt sich aber doch,
man kann es sehen.
Nur ein BLICK in's weite Rund
macht den ermüdeten gesund
Geh wieder hin^ 2007-06-26 <24>
  ⇑Pusterwald-Eiskar-Glattschartl-Weber NO-Grat Hochweberspitze Nebel. 07. 16:20 Biwak Joklwirtsboden weiter: Glattjoch-Glattschartl  Hohenwart Wolken, Sonne, Regen Günther Pölsen; Günther Fritsch-Simbürger und  20080808. 15:36<25>

BERICHT TROJANI 2008-08-07 - 08 

 
AUFZEICHNUNGEN
GÄMSENSPIEL ERINNERUNGEN
  Einst biwakierte ich mit meinen zwei Kleinkindern in der, Fussischarte der Wölzer Tauern: -- Die goldene Abendsonne fiel auf ein Schneefeld unterhalb der Trojani Südwand. Mit freien Auge konnten wir eine Horde Gemsen und deren lustiges Getümmel beobachten. - Die vergnügten Gemsen liefen rechts und links neben dem Schnee empor und fuhren sitzend und springend im Schnee hinunter. Oft kam es vor, dass sie paarweise oder in Rudeln, in den verschiedensten Posen, abwärts fuhren. Dieser, voll von sich überbietenden Bewegungsabläufen schöne, Anblick, war ein Gemsenspiel vor Sonnenuntergang, wie man es im Leben wahrscheinlich nur einmal erleben kann.
  Ja was wären die Berge ohne die Gemsen? Immer wieder bewundere ich diese Geschöpfe und deren Kletterfähigkeit. Einmal bin ich sogar kurz, einem dieser Tiere Aug im Aug gegenüber gestanden: Es war morgens, nachdem ich aus dem Südwand Ausgang der >Anton Schubert Gedenkhöhle  am Kleinen Ödstein, herauskam. - Der Gams stand, auf der Erhöhung des Wintergartens unmittelbar vor meinem Kopf. Noch heute sehe ich deutlich seine großen, schwarzen und magischen Augen vor mir.

GELD ALLMACHT UND HÖLLE

  Ein Anknüpfungspunkt der mich erstmals auf den Berg Grimming führte war im Jahre, 1984 am Trojani. Auf dem von mir so benannten Berg alias Hochweber, hatte ich zuvor für den albanischen Homeriden Gjergj Fishta 1871 - 1940 ein Gedenkkreuz aufgestellt. Auf diesem Grenzgipfel wurde bei der Kreuzerrichtung bewußt der Boden des Herrn Grafen ausgewählt. Gjergj Fistha, war für den Herrn Grafen Revertera ein Begriff, und deshalb hat er mir auch meine unerlaubte Kreuzaufstellung nachträglich genehmigt genehmigt.
  So wie es
Dante> in der Göttlichen Komödie zu verstehen gibt, wäre die Höll Hypobesitz Tronani Nord ein sinnvolleres Revier für ein Kreuz gewesen. Man spricht nicht umsonst vom Judaslohn. Im heiligen Land Tirol trat Herr Wendelin mit seinen Umkehrschwüngen gegen den Naturschutz, postum gegen den Freiheitskämpfer Andreas Hofer an. Die Franzosen hatten es den Frauen schon immer sehr angetan, wer kann es deshalb der Frau KLasnic verübeln, wenn sie Ihr Herz und das Herz der  an die französische Atominduzstrie verkauft hat. das verkaufte Herz von Österreich  Österreich das Herz eines herzlosen Europas.
Hätte die Frau Klasnic Hr. Häupel das Gebirgsquellenwasser als WC - Spülung streitig gemacht, hätte sie sich im positiven Sinn profilieren können! Statt dessen gab es aber einen Pilotversuch - des Hausmüllimportes von Neapel in die , scheinbar wollte man die grüne Mark und deren Hauptstadt Graz kulturell aufsteirern.

  Vom Geld der Untertanen, konnte auch der selige kaiserliche Erzherzog Johann im Gußwerk der , als Liebhaberei, eine attraktive Landwirtschaft unterhalten. Der volksnahe Gatte der bürgerlichen Postmeisterstochter Fr. Plochl Erzherzog Johann konnte sich auch die Erstbegehung auf den - eigends für ihn angelegten historischen Weg des Hochgollings, vermerken. Heute kann man sich, mit den nötigen Kleingeld, auch den Gipfelsieg am Himalaja erkaufen.
  Vergil> war der erste Verfechter gegen die Kollektivschuld, er zeigte Dante in der Hölle die wahren Schuldigen am Tod Christus. Es waren nicht die Juden, wie es die Kirche der Vergangenheit immer irrtümlich verkündet hatte, sondern nur einige Hohepriester, die Angst um ihre Macht- und um den damit verbundenen Verlust ihrer Geldquellen hatten. Natürlich sind auch die Vollstrecker nicht schuldlos, doch sie taten es zumindest für Blutgeld. Nur auf einen Fall bezogen ist daher die Schuld der Killer immer geringer als die der Auftragsgeber. Es gibt, durch den Einfluß des Geldes die sogenannten nicht normal sterblichen Menschen, die immer außerhalb der Gesetze,  abgesehen vom jüngsten Gericht, standen, stehen und stehen werden.
  Vom Bergbesitzer Nord der Creditanstalt Wien, mit ihrem damaligen Generaldirektor Hannes Androsch, hatte ich einst schriftliches Verbot, für die Auflage eines Gipfelbuches am Berg Trojani, erteilt bekommen. Bei der Feierstunde am Kreuz war das Zitat des Creditanstalt Forstdirektors:
 
Auch der Grimming hat kein Gipfelbuch und in Gipfelbüchern werde ohnehin nur Unsinn verewigt.
  Das ist unwahr: Das Grimming Gipfelbuch wird vom ÖAV Stainach ständig erneuert und die Gipfelbücher haben sehr viele Aufgaben, sie unterstützen auch die Bergrettung bei der Suche nach den Vermißten. Die Freiheit des Wortes kann zwar den Mißbrauch des Wortes nicht verhindern, aber sie kann ihn aber entwerten. Der in die Weltliteratur eingegangene, albanische Franziskaner Dichter Gjergj Fishta> war der Creditanstalt unbekannt, ich aber wurde von zum exotischen Sektenführer vermeuchelt.

  Die Macht des Geldes geht zwar über Leichen, für die Nutznießer reicht sie aber nicht über die eigene Leiche hinaus.
  "Eher würde man aus einem trockenen Fetzen Wasser auswinden können, als vom Hannes Androsch> einen Schilling Trinkgeld zu bekommen - stattdessen ist er uns die Jause weg",  hieß es bei den Creditanstalt - Jäger. Wenn es etwas gratis gibt, dann ist es nie gut genug und auf Kosten der Allgemeinheit ist nichts zu teuer, das ist der Wellerismus des geschenkten Gaules für Geizkragen und für viele Politiker. Der Hannes wurde dann der Kronprinz und Säckelwart des Sonnenkönigs Bruno, die Steuermanipulationen mit seinen fingierten Erbonkel zwangen ihn abzudanken. Sein Schärflein aus dem Staatssäckel hatte er bereits im trockenen und auf Grund seiner Tüchtigkeit, diese muß man neidlos anerkennen, wurde er einer der reichsten Industriellen Österreichs.
  Mehrstöckige Futterhallen für die Gehegewildzucht, sonderbare Verbotstafeln, als Jagdhütten getarnte Zweitwohnsitze mit Doppegaragen? Die Macht des Illuminatentums regiert nun global  die politischen Marionetten. Die Creditanstalt wurde von der Bank Austria einverleibt, die Bank Austria wiederum ging an die Hypo Vereinsbank München.  Die Vereinsbank war durch den unseriöen Verkauf von Eigentumswohnungen zu Reichtum gekommen.  In Deutschland werden zwei Banken übrig bleiben, wir werden eine davon sein. Sagte Hr. Schmidt  von der Hypo, nun hängt er selbst im Schuldenschlamassel und klammert sich an das gekaufte Creditanstalt Melkkuh. Zu guter letzt ist  jetzt alles in der  hand der Unicredit  Italiano.
 Was viele Leute für Geld alles tun - oder alles nicht tun, ist eine end- und zeitlose Parabel, Geld ist Macht, die echte persönliche Macht bleibt trotzdem unkäuflich und wer die Macht über sich selbst verliert, dem nützt auch sein Geld  nicht mehr.
 
Vom ZAHNGOLD der Juden zur Geldwäsche - das  ist der Weg der Schweizer Banken und der Creditanstalt. 

Österreich teure
HEIMAT, trautes Nest du holst aus meinen Taschen noch den letzten Rest.


Das liebe
GELD, welches ich nicht besitze, kann mir ohnehin gestohlen bleiben.


Geld stinkt nicht, da es zu
KOPFE steigt.

Lieber REICH, gescheit, schön und gesund als arm, blöd, häßlich und krank.

Geld regiert die WELT, eine Aktion zur Abschaffung der Tafelbretter und Geldteller in der Kirche, es lebe  der schwarze Klingelbeutel!

Geld ist Zeit und Zeit ist Geld - der Umgang damit entscheidet bei beiden über Wert und Unwert.
Was man ohne Geld erreicht und wie man als MENSCH handelt, zählt mehr als  Geld.

Zuerst strebte er ohne Rücksicht auf die Gesundheit nach Reichtum,
Dann strebte er mit seinem ganzen Reichtum vergebens wieder nach der Gesundheit,
Er ruht in ewigen vererbten Unfrieden. Grabaufschrift für einen unersättlichen GELDGEIER.

DIE GANZ HOHEN TIERE

  Hubertushirsche aus eigener Züchtung, mit jeder gewünschten, aufgeschäumten Geweihendenzahl warten, auf den mit Kunstdünger begrünten Kahlschlägen, abschußbereit äsend auf des Waidmannes Heil. Jagddomizile direkt in den Tiereinstandsgebieten, die keine Wünsche nach Komfort ausschließen, bieten den Jagdgästen und auch ihren Angehörigen einschließlich Freunden eine Jagderfolgs Garantie.
  Die Hormonpillen aus dem amerikanischen Genkonzern Klon garantieren für die Natürlichkeit des Geweihwuchses. Jagdstraßen führen in die unzugänglichsten und sensiblensten Bereiche der Natur, sie gewährleisten das gefahrlose Erleben einer Pirschfahrt und die anstrengungslose Erreichbarkeit der Hochsitze. Die Kanzeln sind mit olivgrünen Plüsch tapeziert, beheizbar, mit Sateliten Schüsseln versehen und mit einer Spirituosenbox ausgestattet.
  Der Forstdirektor wirklicher Hofrat Franz Blindgänger und sein Oberjäger Oberamtsrat Josef Kopfschüßler sorgen persönlich, mit Hilfe von Berufsjäger und -Treiber, für schöne Anblicke. Amtlich geprüfte Schweißhunde Führer kümmern sich um das Erlegte, Bruch Aufstecker mit angenehmen duftverstärkten Edeltannenreisig, Jagdhornbläser und Betthasen lassen auch nach dem Suppentrieb wirklich keinen Wunsch mehr offen.
  Seitdem der Hannes Androsch, in seiner Hungersnot; den Jägern immer die Jause weg aß, steht auch schon vor dem Schüsseltrieb, rund um die Uhr, eine Jagdbüfettwagen zur Verfügung. Es werden, zu Lasten der Steuerzahler, keine Kosten gescheut um den überforderten, privilegierten Kräften aus der Politik, der Finanz und der Wirtschaft, für Gottes Lohn, mehr wie alles zu bieten.
  Werte Bergfreunde! So wird nun der Lebensraum der ehemaligen Waldbauern von Donnersbach wirtschaftlich genützt. Ich danke der CA für das Interesse an meinen Schriften, gerne hätte ich auch Ihrem Wunsch nach einem Gipfelbuch Exemplar Trojani entsprochen, dann hätten sie dieses Buch nicht durch eine Besitzstörung vom Grund des Herrn Grafen entwenden müssen.
Rede des Verfassers bei dem Karl Reiterer Gedenken am Hohen Grimming

WELTMACHT GELD 2002
  Weil ihre Verflechtungen bis hin zu den globalen Medien- Kriegs und Wirtschaftssysteme reichen, waren sind und bleiben die Mächtigsten der Welt die Bankmagnaten. Die einst so schöne Obere Glattalmhütte ist, wie auch viele andere Almwirtschaften im Besitz der Geldwirschaft, dem Verfall preisgegeben. Ein riesengrosser Landstrich, ein gesamtes Tal mit den umliegenden Bergen und noch vieles mehr ist im Besitz des Finanz Illuminatentums. Zuerst waren es die örtlichen Sparkassen, dann die Creditanstalt, sie wurde von der Hypo Vereinsbank München vereinamt und nun hat sich die Unicredit Italiano alles einverleibt. Die zweitgrößte Bank von Deutschland, die HVB Hypo Vereinsbank München hatt mit dem Defizit von 2,64 Milliarden Euro nun ein Desaster. Die dafür verantwortlichen Vorstandsmitglieder belohnten sich aber trotzdem selber mit weit überzogenen Tantiemen für diesen Rekordverlust.
 Ziegler Jean > "Die neuen Herrscher der Welt" benützen die alten Strategien von Geld Allmacht u Hölle^. KRIEG, Hunger, Pest und Tod sind die vier apokalyptischen Reiter  im 6. Kapitel der Offenbarung des Johannes  Die Einsparung am Hafer für das gefräßigste, rote Pferd des Vorreiters KRIEG würden auch die 3 nachfolgenden Reiter machtlos machen.
 
Die WAFFEN und  Geld  regieren  die Welt,
Hunger und  Not sind ihr tägliches Brot.

 
 DIE BESITZER DER HÖLLE 2003  Höllgalerie >  
Für die Bank Austria Creditanstalt wäre es besser gewesen eigenständig österreichisch zu bleiben
  Der Geldmoloch der Unersättlichkeit ist dieses gnadenlos alles regional und global - veschlingende, weitverbreiteste Ungeheuer. Ein Teil des am Trojani nördlich angrenzendes Gebiet die Höll gehört zu dem Donnerbachertal Bankenimperiumsbesitz. Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass der jeweilige Besitzer auch Höllbesitzer ist.
  In der Zeit in der es noch keine festgelegten Grundgrenzen gab, kam es auch in Donnersbachwald zur Ansiedelung von Bauern. 
Wie man alle eingeborenen Waldbauern ausgehungert, vertrieben oder mit falschen Versprechungen fortgelockt hat - schildert  Karl Reiterers > Buch Waldbauern Tod.
Das Geld hat sich sauber gewaschen! Deutschland, Deutschland über alles - hiess es einstmals, nun fiel die Hypovereinsbank München der Unicredit Italiano zu. Jemehr Personal freigesetzt wird umsohöher steigen die Aktiien und dies nicht nur in der Bankenwelt.
 
WARNTAFELN
  Lieber Wald und Naturfreund, der Wunsch nach Ruhe und Erholung hat Sie in die Natur geführt. Wir die Tiere und Pflanzen können aus den gleichen Gründen nur hier leben und gedeihen. Bitte stören Sie uns nicht, denn vor Ihnen liegt eine Ruhezone, gehen Sie deshalb nicht weiter, sondern benutzen Sie markierte Wege, die nicht in diese Ruhezone führen. Vielen Dank Ihre Tier und Pflanzenwelt.
  Im Höllrevier ist ein Kronenhirsch in Jagdsitznähe verendet, doch voher hat er sein Geweih am Gipfel des Trojani abgeworfen. Der Gehörnte mit dem Hirschgeweih - hat sich selber geprellt, es ist nicht der Satan, er ist noch grausamer, er ist der Geldmoloch der Herrscher über das entvölkerte Höll- und Waldgebiet. Doch der einzige Vorteil des Zuchtwildes ist, es sind auch in den unwegsamsten Gelände ausgetretene Pfade.
Immerhin benötigten die Höllerianer eine Hubschrauber um das Geweih vom Trojanigipfel zu entfernen.


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