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 bruno.mayer40@gmail.com 8762 Oberzeiring Hauptstr. 16 Ablenkungen Gemütshygiene Selbstentspannung und Gaben pflegen
   

VORWORT   
F       R     I      E       D      E
O      R    D    N     U      N  G
R       E    D    L    I     C     H
M                  U                  T
A        N     S    T   A    N    D
T        R         E       U        E
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O  F  F  E  N  H  E  R  Z  I  G
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G     E    L    A    S   S   E   N
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M      A    S   S    V   O   L   L
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N  A  C H D  R Ü C K L I C H
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C   H A R  A  K T E R F E S T
H        U         M      O        R
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F        R      E     U     D      E
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B    E    S   I   N    N  U  N  G
E    H    R   F   U  R  C   H   T
R           U          H             E
G       L      A     U      B      E
E      R    L    Ö   S   U   N   G
  Die erste Aufzeichnung der Richtlinien zur Erhaltung von seelischer und geistiger Gesundheit war 1975. Die Ursache war der Besuch einer Vortragsreihe des Psychologen Dr. Max Piperek, in der Urania in Wien.  Nun habe ich diesen Text aus der Schublade geholt und neu gestaltet. Heute werden viele neue Begriffe verwendet und es lag für mich auch eine gewisse Neugierde darin: Welche Aktualität meine nun 25 Jahre alte Niederschrift noch hat? So wie bei jeder neuen Fassung, fällt das Unnötiges heraus und es fließt dafür Aktuelles hinein.
Wien 20020915
 
GLAUBE 20090901
 
Elias, Totenerweckung 6. Rundbrief 2009: Görlitz 17.August 2009
  Liebe Freunde, nun in den letzten heißen Sommerwochen hole ich die Elias Kapitel aus 1.Könige, Kap.17 und 18 noch nach; Kap.19 mit der "neuartigen Gotteserfahrung" des Propheten ist ja schon seit vorigem Jahr hebräisch/griechisch/lateinisch/deutsch im Netz.
  Mit ihrer archaisch - schlichten Symbolsprache hat die Erzählung märchenhafte Züge, wozu auch passt, dass sie sich wie die Perlmutter Schichtungen in der Auster um Spruch Kerne herum schmiegt.
  Der erste Spruch, unmittelbar aus dem Munde des Propheten statt des Gottes (wenn auch mit einer Gottesschwur Einleitung wie später, mit gleichen Worten, bei der verwitweten Hausherrin) kündigt die große Dürre an.
  Der zweite und dritte Spruch, nun aus Gottes Mund, gibt dem Propheten selbst Rettung, Herberge und Speisung zunächst bei einem Bach durch die "Raben" (recht üppig: Brot und Fleisch), und dann, als dieser austrocknet, bei der genannten Witwe, die sich mit ihrem Sohn auf den Hungertod in der angekündigten Dürre vorbereitet, jetzt aber durch einen vierten Spruch selbst mit gerettet wird, indem sie erst einmal den Propheten nährt: Das Mehl im Topf und das Öl im Krug sollen nicht alle werden bis zum Ende der großen Dürre.
  Dann, ein altes Märchenmotiv, auch aus den Evangelien bekannt, stirbt der Sohn der Witwe; Elias (einzigartig für einen Menschen, prototypisch für den Christus des Neuen Testaments) erweckt ihn zum Leben, indem er ihn in sein Obergemach hinauf nimmt und sich dreimal über ihm "ausmisst", so wie man einen Maßstab anlegt.
  In der Außenwelt, wo König Achab regiert (und selbst von seiner Gattin Isabel regiert wird), also die große Dürre, und hier, in einer umkammert - abgeschiedenen Eigenwelt, eine Speisung, gralshaft - autark aus dem inneren Lebensquell selbst, mit Wasser, Mehl und Öl, für die Dreiheit von Hausherrin, Sohn und prophetischem Gast. Ihre letzten Nahrungsvorräte soll die Witwe dem Gast opfern, von da an füllen sich Mehltopf und Ölkrug für die drei immer neu.
  Und aus dieser ICH - Verkammerung mit ihren spontan - spenderischen Nahrungs - Binnengefäßen, aus dem Leibeshaus der verwitweten Mutter Natur, deren verstorbenen Sohn der Geist Sprecher wieder erweckt hat, wird der Prophet der großen Dürre im folgenden Kapitel (18) wieder hervortreten, hinaus ins sonnenverbrannte Hunger- und Durstland, grusz, hansz.* Rundbrief - Anmeldung * Rundbriefe
 
Die erwachte Seele wird sich ihrer Lage bewusst  aus dem Werk Bhagavad Gitas
  Eine erwachte Seele erkennt weiterhin ihr falsches Ego, in dem sie so lange gefangen war. Ich zeige Ihnen jetzt ein Bild, entnommen aus dem Werk „Bhagavad Gita wie sie ist“, das an Aussagekraft nicht mehr zu übertreffen ist. Das Bild zeigt eine erwachte Seele, die sich gerade ihrer absolut hilflosen Situation bewusst wird. Die spirituelle Seele (also Sie!) erkennt, dass sie in einem Gefährt (materielle Hülle) steckt, und dass diese Hülle eine furchtbare Reise ins Ungewisse macht.
  Das Gefährt wird von fünf Pferden gezogen, die wiederum durch die Kraft der Gunas angetrieben werden. Da die Gunas über den Geist auf die fünf Sinne des Menschen wirken, repräsentieren die fünf Pferde die Sinne. Die Zügel stellen den Geist dar, der die Sinne gemäß den Kräften der Gunas steuert. Dasjenige Wesen, das die Zügel in Händen hält, ist Ihr falsches Ego. Und ganz hinten, als Fahrgast sozusagen, bleich vor Schreck und völlig hilflos, in das Geschehen eingreifen zu können, sitzen Sie! Quelle
 
 GLAUBENSCREDO
BUDDISMUS Erweise anderen die gleiche Liebe, Güte und Barmherzigkeit, von der Du wünschest, dass sie Dir entgegengebracht werde
CHRISTENTUM Alles, was Du willst, dass die Menschen Dir tun, dass tue ihnen zuvor
JUDENTUM Was Du nicht willst, dass andere Dir zufügen, tue es auch Du ihnen nicht
HINDUISMUS Füge Deinem Nachbarn nicht zu, was Du nicht von ihm erdulden möchtest
ISLAM
Der ist kein wahrhaftiger Gläubiger, der seinem Bruder nicht das gleiche zudenkt und erweist, was er sich selber zuliebe täte
JANISMUS In Freude und Glück, wie in Leid und Not sollten wir alle Wesen so behandeln wie uns selbst
KONFUZIANISMUS Verhalte Dich anderen gegenüber so, wie Du von ihnen behandelt werden möchtest
PARSISMUS Weise und edel ist nur, wer das, was für ihn selbst nicht gut ist, auch anderen nicht zufügt
TAOISMUS Betrachte Deines Nächsten Glück und Leid als Dein eigen Glück und Leid und trachte, sein Wohl wie Dein eigenes zu wahren

 WENIGER WÄRE MEHR
   Auch kleine Werte können, wenn die Macht des Geistes über die Gier und Sucht die Oberhand hat, große Freude bereiten. Worüber kann sich der, der schon alles hat noch freuen? Man kann nicht gleichzeitig in mehreren Betten schlafen, aus mehreren Teller essen, aus mehreren Gläsern trinken und man kann nur mit dem eigenen Kopf denken. Jede Ära der Elitekultur, die Ägyptische, die Griechische, die Chinesische, die Römische und die der Inka ist mit der Zeit zerfallen.
  Es gibt kein auserwähltes Volk, es gibt nur begnadete Menschen die mit guten Beispiel voraus gehen. Heute, als Zeichen der Engstirnigkeit der sogenannten zivilisierten Länder, spricht man im Zeitalter der Globalisierung von einer ersten, zweiten und dritten Welt. Ein offensichtlicher Irrtum ist es, der uns in getrennte Welten einordnet.  Nur das alleinige Streben nach materiellen Bereicherungen zerrt mit der Zeit das Brot der Seele auf. Das Totenhemd hat keine Taschen, so wie wir geboren wurden werden wir wieder sterben.
  Wie kann Kopf- und Fußloses, in den Köpfen der politischen Entscheidungsträger immer mehr an Gestalt gewinnen, wenn die Entscheidungen vom globalen Illuminatorentum bestimmt werden. Wenn wir, vom unseren Geist, nichts weitergeben wird alles was wir an außergewöhnlichen künstlerischen, seelischen und körperlichen Eigenschaften besitzen, mit uns ins Grab wandern.
  Kein Lebensführer kann Leidvolles vermeiden - und Freudiges herbeiführen. Er kann nur Ratschläge für die Ausrüstung erteilen, das Marschgebäck und der Weg jedes Menschen wird immer eigenständig bleiben. Es gibt kein ungefährdetes Leben, Leidende suchen Tröstende, Nervöse suchen Ruhige – aber gerade in diesen ständigen Gegensätzen liegt die Lebensvielfalt.
"Weniger Übertreibung und Geschwindigkeit hätte mehr Substanz und Wirksamkeit."
  KUNST
  In der Bildhauerei, der Malerei, der Musik und der Literatur sind Formen, Farben, Töne und Worte immer eine Bereicherung. Alles geformte ist der Ausdruck, im fruchtbaren Augenblick, mit gegebenen Elementen - in der Spiegelung einer Idee und einer Seele.   Kunst ist Inhalt und kein Umhang, Kunst entsteht wenn die Wunderwerke der Schöpfung von Begabten nachempfunden werden. Das Virus des schlechten Beispiels hat, so wie in der Medizin und im Internet, auch vor der Kunst nicht Halt gemacht. Es gibt angsterregenden Provokationen und Aktionen, aber unter dem Deckmantel Kunst hat sich schon immer viel verborgen.
  Mit einigen Worten kann man einen Lebenslauf auf einem Grabstein ausdrücken, denn an den wahren Sentenzen führt kein Weg des Wellerismus vorbei. Gebender oder Nehmender, Schöpfer und Gelabter, der Hauch der Kunst ist der Atem der Seele.   Ein Kunstwerk ist was organisch Gewachsenes dessen Quelle im intuitiven und inspirativen Bewusstsein liegt.   Die Schlafenszeit, die Schaffenszeit ist ein ewiger Rhythmus, doch kein Augenblick, keine Welle des Meeres - keine Schneeflocke gleicht der anderen. Die Kunst ist ähnlich wie das Leben und die Natur, aber sie vermag es einen fruchtbaren Augenblick allgegenwärtig zu machen.
  Dem Forscher, dem Wissenschaftler gibt, jede geöffnete Tür, Einblick in neue unendliche Räume, die irgend einmal, in der für den Menschen nicht mehr erfüllbaren vierten Dimension liegen. Klang Rhythmus und Variation wird erst mit einem Thema zur Musik und ähnlich dazu ist auch die Melodie jedes vernünftigen Lebens anzusehen.   In Freude oder in Schmerz, folgen die Künstler einem inneren Auftrag und nehmen somit ihre eigentliche Berufung wahr. Wo keine Kunst mehr entstehen kann, degeneriert die Entwicklung, es entschwindet der Lebenswert und es wuchern die Stilblüten.
  In der Natur lauschend beobachten und empfinden ergibt die beste Anregung für die Betätigung mit oder in der Kunst.  Ein Gedicht mit Sinn, Klang, Form und Inhalt ist erbauend, lockernd und entspannend zugleich.  Die Kunst, lange zu reden aber nichts zu sagen und noch weniger zu unterhalten, hat sich in der Politik eingenistet. Die Gierigen machen aus der denaturierten, selbst zerstörenden und mechanisierten  Kunst ein Geschäft und zerstören, so wie die künstlichen Aromas und Geschmacksverstärker, jedes Geschmacks- und Kunstempfinden.
 Wertvoll bleibt immer eine von innen gesteuerte Kraft des schöpferischen Kampfes, bei dem es nur Gewinner gibt. So wie der Mensch - wird auch die Kunst, obwohl sie zeitlos, unsterblich und allgegenwärtig ist, immer wieder neu geboren.
Die Formation zum nützlichem Gedankenaustausch, im Bestreben Fruchtbares in die Tat umzusetzen.  
CHARLES DARWIN
1809 - 82 200 Jahre Charles Darwin150 Jahre Evolutionstheorie 2009
  Der Begründer der Abstammungslehre (Evolutions- und Selektionstheorie), gehört zu den größten englischen Gelehrten. Sein Verdienst besteht darin, dass er als Erster versuchte, wissenschaftlich zu deuten, wie sich die Lebewesen unserer Erde auseinander entwickelt haben und welche Ursachen dabei entscheidend gewesen sein könnten. Dabei beschränkte er sich auf rein wissenschaftliche Vorgänge.  Darwins Abstammungslehre, die Entstehung der Arten stellte erstmals Prinzipien über die tierische Abstammung des Menschen auf.  Nach diesen Erkenntnissen hat sich unser naturwissenschaftliches Weltbild orientiert. Die Kernaussage des Darwinismus ist jedoch, dass nur die Artenvielfalt das Wachstum und die Weiterentwicklung der Pflanzen und der Lebewesen fördert.

KOLLEKTIV UND NORMPRESTIGE
  Das Kollektiv und die Norm sind immer nur eine hintergründige Gleichmacherei mit versteckten Absichten. Die von der Zeit Geplagten mit ihrer Hetzjagd werden mit der Zeit selbst zu einer Plage auf Zeit. War die gute alte Zeit auch wirklich für alle so gut? Unser größter geschenkter Besitz das Leben dauert immer länger, unsere wertvollste erhaltene Gabe der Verstand kann da nicht Schritt halten.
Verwalten wir unser Leben doch wirtschaftlich und pflegen wir unsere erhaltenen Geistesgaben richtig.
 
100. Geburtsjahr von V
IKTOR E. FRANKL 2005 1905 - 97 1-11 Franklzentrum Ende

Biographie Leuchtende Tage
- Nicht weinen,  dass sie vergangen,
Sondern lächeln, dass sie gewesen.
Im Grödnertal hab ich den Wandspruch gelesen.
 
  Viktor war nicht nur ein großer  Wissenschaftler und Seelenarzt, sondern auch ein Philosoph. In dem Interview, das er in seinem "Land der Berge" - Portrait mit Reinhard Messner  führte, kam dies deutlich zu Tage: "Wenn ich als alter Mann auf meine Erlebnisse zurückblicke, die ich den Bergen verdanke - niemand kann sie mir nehmen! Alle Taten, die man getan, alle Lieben, die man geliebt, ja sogar alle Leiden, die man mit Tapferkeit und Würde durchgestanden hat  - niemand kann sie dir nehmen!"
   Viktor Emil Frankl wurde am 26. März 1905 unweit des Wiener Praters als zweites von drei Kindern geboren. Er hält als 16-Jähriger seine erste Rede über den "Sinn des Lebens", studiert Medizin (FA für Neurologie & Psychiatrie) sowie Philosophie und begegnet seinen "Lehrmeistern" Sigmund Freud und Alfred Adler persönlich. 1927 wird er wegen "unorthodoxer Meinungen" aus dem Verein für Individualpsychologie ausgeschlossen. Frankl entwickelt daraufhin seine eigene therapeutische Schule, eine Sinn zentrierte Psychotherapie, die er "Logotherapie" nennt. Er gründet vor 1930 Jugendberatungsstellen, worauf die Schülerselbstmordrate deutlich zurückgeht.
Nach dem Einmarsch Hitlers leitet er bis 1942 die Neurologische Station im jüdischen Rothschild Spital und wird nach seiner Eheschließung mit seiner Familie ins KZ Theresienstadt deportiert. Seine Schwester Stella kann nach Australien flüchten. Frankls Frau, seine Eltern und sein Bruder werden Opfer des Holocaust. Frankl überlebt mit 38 Kilogramm als einziger seiner Familie die Gräuel mehrerer Lager.
   Nach seiner Heimkehr heiratet er 1947 seine 2. Frau, die ihm eine Tochter schenkt. Frankl wird für 25 Jahre Vorstand der Neurologischen Abteilung der Wiener Poliklinik. In seiner zweiten Lebenshälfte lehrt er das, was er zuvor selbst erlebt und überlebt hatte. Frankl bekommt Professuren an mehreren Universitäten (Dallas, Pittsburgh, San Diego, Harward) und hält Vorträge auf allen fünf Kontinenten.
  Frankl hat bis zuletzt Vorlesungen am Wiener AKH gehalten und gilt nach Freud (1856-1939) und Adler (1870-1937) als Begründer der "Dritten Wiener Psychotherapeutischen Schule".
  Prof. Frankl schließt am 2. September 1997 für immer seine Augen, ohne jemals von Rache und Vergeltung für sein im KZ erlittenes Unrecht gesprochen zu haben. Es gäbe keine retrograde Kollektivschuld. Niemand könne dafür verantwortlich gemacht werden, was seine Eltern oder gar seine Großeltern getan beziehungsweise zu tun unterlassen haben.
  Zu seinem literarischen Lebenswerk zählen über 30 Bücher in millionenfachen Auflagen, darunter: "Man's Search for Meaning", "Trotzdem Ja zum Leben sagen", "Ärztliche Seelsorge", "Der unbewusste Gott", "Das Leiden am sinnlosen Leben", "Der Wille zum Sinn", "Theorie & Therapie der Neurosen", "Psychotherapie in der Praxis", "Was nicht in meinen Büchern steht", "Man's Search For Ultimate Meaning" (1997)
Es gibt nur einen Rivalen beim Bergsteigen oder Klettern: Man nimmt es mit sich selbst auf.
Genau darin sehe ich die Funktion, um nicht zu sagen die Mission, des Sports im Allgemeinen
und des Alpinismus im Besonderen: Sie sind die moderne, die säkulare Form der Askese. Viktor E. Frankl
Bergerlebnis und Sinn Erfahrung (2002, Tyrolia, ISBN 3-7022-2466-1) Klappentext
  Viktor E. Frankl war zeit seines Lebens ein begeisterter Bergsteiger und Kletterer. Die Angst vor dem Klettern wirkte für den bekannten Neurologen und Psychiater als Würze des Lebens: "Muss man sich denn alles von sich gefallen lassen? Kann man nicht stärker sein als die Angst?"
  "In den Bergen bekommen die Gedanken ihren freien Lauf, und es gibt eigentlich keine größere, wesentliche Entscheidung in meinem Leben, die ich nicht dort getroffen hätte ..." All die Erlebnisse, die wir den Bergen und Wänden und Graten verdanken, gilt es nach Frankl in die Scheunen der Lebensernte einzubringen und zu bergen, wo sie vor Vergänglichkeit bewahrt sind.
  Die tiefen Gedanken zum Bergsteigen werden ergänzt durch die eindrucksvollen Aufnahmen von Christian Handl, der seinen persönlichen Lebenssinn im Erleben und Fotografieren der Natur, der Berge und des Kletterns gefunden hat.
  Kommentar: Endlich jemand, der etwas zu sagen hat. Das zutiefst Menschliche, Sinnhafte und Sinngebende des Bergsteigens in wenigen, aber prägnanten Worten - Viktor E. Frankl weiß das Lebensgefühl der nach Sinn suchenden Fun - Generation besser in Worte zu fassen als ganze Psycho - Bibliotheken. Neben grandiosen und einprägsamen Bildern auch Notizen zum Leben Frankls. Ein dünnes, aber umso wichtigeres Buch.
Quelle
 
Viktor E. Frankl
  • Das Leben selbst ist es, das dem Menschen Fragen stellt. Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte, der dem Leben zu antworten - das Leben zu verantworten hat.
  • Es gibt nur zwei "Rassen": die Rasse der anständigen Menschen und die Rasse der unanständigen Menschen. Gerade deshalb, weil wir wissen, dass die Anständigen in der Minorität sind, ist jeder einzelne aufgerufen, diese Minorität zu stärken und zu stützen.
  • Ganz Mensch ist der Mensch eigentlich nur dort, wo er ganz aufgeht in einer Sache, ganz hingegeben ist an eine andere Person. Und ganz selbst wird er, wo er sich selbst - übersieht und vergisst.
  • Der Mensch ist das Wesen, das immer entscheidet. Und was entscheidet es? Was es im nächsten Augenblick sein wird.
  • Der Mensch kann sich letzten Endes nur in dem Maß verwirklichen, in dem er einen Sinn erfüllt - draußen in der Welt, aber nicht in sich selbst.
  • Mensch - sein heißt Bewusstsein und Verantwortlich - sein.
  • Das Gewissen lässt sich definieren als die intuitive Fähigkeit, den einmaligen und einzigartigen Sinn, der in jeder Situation verborgen ist, aufzuspüren. Mit einem Wort, das Gewissen ist ein Sinn-Organ.
  • Wer sein Schicksal für besiegelt hält, ist außerstande es zu besiegen.
  • Das Leiden - auch die Schuld - hat einen Sinn, wenn du selbst ein anderer wirst.
  • An Stelle der Automatie eines seelischen Apparates sieht die Logotherapie die Autonomie der geistigen Existenz.
  • Logotherapie ist Therapie vom Geistigen her auf Geistiges hin....immer wieder gilt es die "TROTZMACHT DES GEISTES" wie ich sie genannt habe, aufzurufen gegen die nur scheinbar so mächtige Psychophysis.
  • Eine rehumanisierte Psychotherapie setzt voraus, dass wir die Selbst-Transzendenz in den Blick bekommen und die Selbst-Distanzierung in den Griff bekommen.
  • Die Sinnmöglichkeit ist wie die Situation immer einzigartig und einmalig.
  • Die Intention ist unser, der Effekt Gottes.
  • Werte können wir nicht lehren, Werte müssen wir leben.
  • Der Sinn ist Schrittmacher des Seins.
  • Wie oft sind es erst die Ruinen, die den Blick frei geben auf den Himmel!
  • Sinn kann nicht erfunden, sondern nur gefunden werden.
  • Sinn kann nicht verschrieben, sondern nur beschrieben werden.
  • Alles, was sich verwirklicht, verewigt sich.
  • Lebe so, als ob du zum zweiten Mal lebtest und das erste Mal alles so falsch gemacht hättest, wie du es zu machen – im Begriffe bist!
  • Je mehr es dem Menschen um die Lust geht, umso mehr vergeht sie ihm auch schon.
  • Je mehr er nach Glück jagt, um so mehr verjagt er es auch schon.
  • Freilich: bloße Verliebtheit macht irgendwie blind; echte Liebe jedoch macht sehend.
  • Mensch sein heißt Bewusstsein und Verantwortlich sein.
  • Das Allervernünftigste ist, nicht allzu vernünftig sein zu wollen.
  • Eine Sinnmöglichkeit ist die Möglichkeit, die Wirklichkeit (im Positiven) zu verändern. Eine solche Möglichkeit geht entweder so vor sich,dass – solang dies möglich ist – die Situation geändert wird, oder dass der Mensch – sobald dies notwendig wird – sich selbst ändert.
  • Der Selbstmord ist ein Nein auf die Sinnfrage.
  • In einem Zeitalter, in dem die 10 Gebote für so viele ihre Geltung zu verlieren scheinen, muss der Mensch instandgesetzt werden, die 10.000 Gebote zu vernehmen, die in den 10.000 Situationen verschlüsselt sind, mit denen ihn sein Leben konfrontiert.
Am Anfang war der Sinn
  Am Anfang war der Sinn, die Sinnfrage des begnadet gewesenen Viktor Frankl hat sich nicht umsonst rund um die Erde verbreitet. Gott ist und bleibt immer der intimsten Partner unserer Selbstgespräche. Man soll doch die Menschen so nehmen wie sie sein sollen, wenn man sie nimmt wie sie sind verschlechtern wir sie. Man kann auch auf sich selbst böse sein und tagelang mit sich nicht reden, denn alles braucht man sich auch, von sich selbst, nicht gefallen lassen.
  Mit oder trotz der Angst etwas zu unternehmen, das ist die Trotzmacht des Geistes. Bei jeder sinnvollen Sportausübung ist man nur der eigene Rivale, dies gilt insbesondere für das Klettern. Bergsteigerisch betätigte sich Viktor Frankl u.a. in den Wiener Hausbergen und mit Vorliebe in der Rax Preinerwand. Bei allen wichtigen Entscheidungen ging er auf die Rax und auch die meisten Einfälle seiner zahlreichen Publikationen entstanden dort. Frankl entwickelte sich sehr bald zum guten Kletterer, der auch schwierige Touren, wie die Dachstein- Südwand oder das Totenkirchl im Wilden Kaiser durchkletterte. Zu seinen Kletterpartnern zählte u.a. der Nacherschließer der Raxwände, Rudolf Reif, nach dem der bekannte Reifweg benannt ist.
  Er wurde auch gefragt: Ob er Angst vor dem Tod hätte? Wer im großen und ganzen das Seine getan hat, fürchtet den Tod nicht. Nur wer falsch gelebt hat sieht im Tod irrtümlich die gerechte Strafe, der man nicht entgehen kann. Man soll so leben, dass man auf Erden mit dem Tod gut Freund wird.
  Nach seiner Entlassung aus dem Konzentrationslager war V.Frankl im München am Punkt Null angelangt: Wer wartet auf mich noch in Wien?  Fragte er sich. Seine Mutter, sein Vater, seine Frau - die vorher noch, aus nazistisch rassischen Gründen, das gemeinsame Kind abtreiben lassen musste, aber auch sein Bruder waren dem Rassenwahn Hitlers zum Opfer gefallen. Doch der sechste Sinn zum Leben war stärker als sein Hang nach dem Strick.Trotzdem oder gerade deswegen war Frankl immer ein Gegner der Kollektivschuld gewesen. Es gibt keine Kollektivschuld, wenn soll ich hassen ich kannte nur die Opfer- und nicht die Täter persönlich. Sagte er.
  Die erste Buchausgabe des Bestseller Autors Frankls, Ein Psycholog erlebt das KZ, wurde in Wien eingestampft, es ist aber inzwischen unter dem Titel Trotzdem ja zum Leben sagen mit großem Erfolg erschienen. Es gibt eine Stiftung, den Viktor - Frankl - Fonds und einen Viktor-Frankl - Preis der Stadt Wien. Wien hat aber noch immer keinen Lehrstuhl für Logotherapie und kein Frankl Museum. Viktor Frankl war ein heimatverbundener Wiener und hat verfügt, dass auch sein Nachlass in Wien bleiben soll. Trotz vieler verlockender Angebote, aus Amerika und Japan, wurde dem, von seiner Frau, Rechnung getragen.

Stillstand ist nie sinnvoll 2005
  So wichtig auch die Wissenschaft ist, sie allein kann der Welt keine Deutung und keinen Sinn geben. Eine Überheblichkeit ist gegeben wenn wir von unseren Erkenntnissen beherrscht werden. Die Demut gebietet uns ein inneres Maß zu finden, um uns in ein sinnvolles ewiges Ganzes einzuordnen zu können. Der Sinn des Fortschritts ist es sich ständig zu bewegen – aber nie sich selbst verlassen. Die Menschen litten immer unter einer Massenverblendung, deshalb ist eine bewusste Einstellung der seelischen und geistigen Pflege stets eine Verpflichtung.
Die das Paradies versprechen, bereiten in Wirklichkeit die Hölle auf Erden vor
  Nicht in der Breite sondern in der Tiefe, nicht an der Oberfläche sondern im Inhalt soll dialektisch der Sinn das Ziel gesucht werden. Ein gedachtes Sieb trennt auch im geistigen Bereich, das Feinere von dem Gröberen, dies ist bei der Aufgabenstellung zur Erreichung einer festen Überzeugung vom Sinn des Lebens, notwendig. Es hat keinen Sinn; notwendige Unterschiede mit einer entwertenden vollkommenen Gleichmacherei, zu verwischen.  Es gibt keinen Wert ohne Sinn oder umgekehrt. Schon im Keime steckt die Entwicklung, aus Nichts kann Alles werden, aber auch aus Allem kann wieder Nichts werden. Alles was wir denken ist die Erweiterung von Gewesenen in einer neuen Art und Form.  Die sensorischen Sinnes - Empfindungen und ihre Kommunikation sind das Tor zur Außenwelt. Ein Wesen ohne Sinn wüßte weder von sich selbst, noch von anderen und der Welt etwas. Es gibt wenig Sender der gesunden Ansteckung, viel Erlebtes wird in Brocken unverdaut hinuntergeschluckt.
Alles hat Sinn, aber nicht alle finden ihn.
Sinn zentriertes und wertorientiertes Menschenbild 2005-12-25
  Wir Menschen denken in Bildern, die wir uns von uns selbst, von unseren Mitmenschen und von der Welt machen. Viktor E. Frankl entwickelte das Bild des freien Menschen. Der Mensch ist mehr als ein Reflexautomat, ein Triebbündel oder das Produkt von Erbe und Umwelt. Er kann sich zu allen Gegebenheiten wie genetische Veranlagungen, psychische Dispositionen und soziale Prägungen innerlich einstellen oder verhalten aufgrund der „Trotzmacht des Geistes“. Dem Menschen eignet eine spezifisch humane Dimension, die geistige Dimension. Das menschliche Sein ist nicht ein "Nun-einmal-so-und-nicht-anders-sein-Müssen", sondern ein "Immer-auch-anders-werden-Können".
  Deshalb darf menschliche Begegnung niemals „geistlose“ sein. Dann wäre sie blind für die unzerstörbare Würde der Person, also blind für die Person selbst. Auch wäre sie blind – blind für jene Werte, die auf jede Person in der Welt warten, von ihr erfüllt zu werden.
Viktor Frankl Ende Anfang
  
 
Konrad Lorenz

  Er hat in der Verhaltungsforschung bei den Graugänsen unser Menschenverhalten wieder veranschaulicht.  Mit anderen Worten gesagt: Jetzt wissen wir wie wir sein könnten wenn wir Tiere wären. Alle Yoga Übungen basieren auf den Entspannungsverhalten der Tiere. Nicht umsonst spricht man von der falsch interpretierten Affenliebe. Vom sozialem Verhalten der Affen könnte sich der Mensch, auch ohne das Zitat von Pestallozi: Zurück auf den Baum  ihr Affen, viel zurückgewinnen.
   
Siegmund Freud 1-7 Galerie Zitate 150.Geburtsjahr Erinnerung 2006
Sigmund Freud der Pionier und Wegbereiter in dem endlosen Feld der Seele hat uns auch einen Zugang zum Unbewussten eröffnet. Die sogenannten Freudschen Versprecher offenbaren die Wahrheit über die größten Verstellungskünstler.
 
 MAMMON
  Von Kindheit an beginnt die Dressur zur nie erreichbarer menschlichen Vollkommenheit und dem Streben nach Reichtum und Macht, das kreative Geistige und Körperliche schwindet. Die bewussten Manipulation durch die Werbeindustrie und die Geschmacksteuerung durch die Nahrungsindustrie beginnt schon früh durch eine unbewusste Abhängigkeit bei der Ernährung und im Freizeit- und Prestigeverhalten.
Euch soll es besser gehen als es uns einst ging!
  Meinte die Kriegsgeneration. Alles was in ihrem Leben fehl schlug versuchten sie an ihren Kindern nachzuholen. Jede Generation hat andere Maßstäbe, im guten wie auch im schlechten Sinn, so war es immer schon.Verkrampfte alte Hierarchien brechen auf, neue schädliche Systeme bilden sich. Das Web bietet einen neuen weltweiten Horizont der Information und der Kommunikation, wir sind näher daran die Erde als Einheit zu erkennen. Wir sollten uns von unseren peinlichen ersten -, zweiten - und dritten Welthorizont verabschieden und uns einer fruchtbaren Globalität zuwenden. Trotz der Unersättlichkeit und der Gier nach immer mehr, wird ohne eigenständiges Denken der ererbte Besitz schwinden. Parasiten und Milben ohne Opfer - sind wie Spinnen ohne Netz.
Nur der innere Reichtum allein bürgt für die Wertbeständigkeit
MEDIEN
  Die Medienwelt hat sich Kontra produktiv entwickelt, dort zählt die Sensation, die Zerstörung, der Mord und die peinlichen Nebensächlichkeiten im Nachrichtendienst. Im Unterhaltungsprogramm dominieren Gewalt, Animation, virtuelle Scheinwelten, Geldspiele und seichtes Volksdümmliches als die Vielfalt des Wertlosen. Das Medium Fernsehen, und Internet wurde als Surrogate der menschlichen Zuwendung, der Erziehung und der Unterhaltung, in den Lebensmittelpunkt gerückt. Mit allen seinen Nachteilen entwickelte sich der Fernseher allmählich zum Haupterzieher und zum Moderator zur Tatenlosigkeit.
  Alle wollen in der Freizeit animiert und unterhalten werden, die natürliche Unterhaltung das Gespräch stirbt. Eine Übersättigung durch oberflächliche Kontakte, führt naturgemäß, durch Missverständnisse und verspannten Gefühlen, zur seelischen Einsamkeit. Die aufgestauten Spannungen werden in der Familie abgeladen, sie sind die Ursache der steigenden Scheidungskurve.
  Die Ballungsräume ergeben durch den Massenkontakt eine Isolation des Einzelnen, die scheinbaren Kontakte der Medien sind für den veranlagten Kontaktmenschen kein Ersatz. Zu viel an Eindrücken führt zur Abstumpfung und Störung der psychischen Reizschwelle. Der quantitative Kontakt ist oberflächlich man übersieht dabei den echten Umkreis der menschliche Sphäre. Früher waren Menschenanhäufungen die Ausnahmen, denn man lebte und arbeitete in Kleingruppen.
  Der Ansatzpunkt für ein persönliches Gespräch bietet ein innerer Interessenskreis. Die Gespräche der Anständigen, die Gesprächsermunterung an die wertvollen Schweigsamen ist in den Medien nicht gefragt.
Eine gute Sache oder eine positive Nachricht unterliegt keiner Quotenregelung
VERSPANNTHEIT
  Festina lente. Eile mit Weile gilt auch, unter der Anwendung der alten Kantschen Formel; acht Stunden Arbeit, acht Stunden Erholung, acht Stunden Schlaf, für das Verhalten innerhalb des täglichen Arbeitspensums. Der Talmud gestattet nicht mehr als 60 Atemzüge Tagesschlaf, dass der Büroschlaf  ungesund ist erkennt man am Spitzenreiter der Frühpension, dem Beamtestand.
  Einige haben noch nicht einmal von Ihrer Unnötigkeit amtlich geträumt. Hast, Negativeismus und Vandalismus stoßen immer auf einen guten Nährboden, wenn eine Zivilisation ihre Wurzeln mit dem lebendigen Organismen verliert. Das Freizeitverhalten hat hier einen gewaltigen Anteil, es wird immer mehr, immer weiter entfernt, in immer kürzerer Zeit und zu immer günstigeren Preisen schmackhaft gemacht.
  Speude bradeōs. „Eile mit Weile!“ - „Eile langsam! Ein vorsichtiger ist besser als waghalsiger Heerführer.“ Die lateinischen Übersetzung „festina lente!“ war, gemäß Suetons „Divus Augustus“ 25, 4, ein Lieblingsausspruch des römischen Kaisers Augustus.
  Der Wahlspruch des Augustus wurde durch einen Kreis und einen Anker, um den sich ein Delphin windet, bildlich wieder gegeben. Erasmus von Rotterdam erklärt das 1508 so: „Der Kreis bedeutet die ewige Zeit, weil er durch kein Ende beschlossen wird; der Anker bedeutet die Langsamkeit, weil er das Schiff verzögert und anhält. Der Delphin drückt die Schnelligkeit aus, weil kein anderes Tier im Angriff gefährlicher und schneller ist als dieses. Wenn man diese kundig zusammenfügt, ergeben sie den Spruch „semper festina lente“ – und diese Art der Schrift hat nicht nur eine hohe Würdigkeit, sondern bietet auch nicht geringen Genuss, wenn man nur die Eigenschaft der Dinge völlig durchschaut.“ 
  Den Preis für die Billigflüge wird immer katastrophaler, schon jetzt schädigen die Flugzeuge die Atmosphäre mehr als alle LKW weltweit. Angefangen von den Webstühlen bis zur totalen EDV und Internet Revolution, die nun alle Administrationen betrifft, änderten sich zwangsweise die Betätigungsfelder. Das Individuelle, das Kreative kann für die Freigesetzten wieder an Bedeutung gewinnen - um mit der sozialen Härte leichter fertig zu werden. Die Tätigkeiten die nicht zu automatisieren sind, vor allem im Pflege- und Sozialdienst sowie im Handwerk aber auch auf dem kulturellen Sektor, werden wieder an Bedeutung gewinnen. Bei vielen Verdienstlosen fehlten die materiellen und geistigen Rücklagen für das Unvorhergesehene im Leben. Eine bittere aber weise Lehre kommt aus dem Argument, mit so etwas habe nicht gerechnet - und warum ist das gerade mir passiert!
Im Leben ist eben mit allem, im guten - wie im schlechten Sinn zu rechnen, ohne Höhen und Tiefen wäre es seicht.
ZEIT
  Zeit ist immer für alles ausreichend vorhanden, wenn man sich die Zeit dafür nimmt. Viele nehmen sich keine - oder finden keine Zeit für Sinnvolles. Junge Menschen sind immer eine leichtere Beute für die Sucht deshalb werden sie auch mit allen Mitteln der Werbung zum sinnlosen Konsum beeinflusst, die Schäden für die Fehlgeleiteten und für die Allgemeinheit sind irreversibel. Sie verstümmeln ihre Wachstumskeime und opfern ihre Zukunft in einer entmutigten ablehnenden Stimmung noch vor der Reifezeit. Lust, Frust und körperlicher oder seelischer Schmerz emotionell oder statisch sind immer lebenswichtige Warnzeichen. Im Leistungssport gibt es kaum einen Zentimeter von der Körperfläche des Kämpfers, ohne Promotion. Der Geist von Olympia ist tot, es lebe die Werbung, er ist einer degenerierten Geistlosigkeit gewichen. Zeitmaßstäbe von Hundertstel Sekunden entscheiden über Sieg oder Niederlage der Berufssportler, die Dopingskandale sorgen für immer raffiniertere Stimulationsmittel.
   Wenn der Hut schon brennt kann man auch das Feuer am Dach nicht mehr abstreiten. Ohne Berücksichtigung der Assimilationszeit und einen Spielraum für Unvorhergesehenes gibt es keine sinnvolle Einteilung der Lebenszeit. Nach der geistige Verdauungszeit entscheidet sich der Zeitpunkt für den fruchtbaren Moment, wann? wie? was? wo? - zu tun ist um den Stier bei den Hörnern packen zu können. Die Zeit einen angerichteten Schaden wieder gut zu machen ist immer verloren um so wertvoller ist die Zeit der Schadensverhütung. Es sollen immer Zeitspannen für das Unvorhergesehene eingeplant werden.
  Das Grundübel der Zeit ist für Nichts Zeit zu haben. Dabei wird die Zeit immer sinnloser und leerer und wird vergeudet und sogar tot geschlagen. Minuten, Stunden, Tage, Jahre die wertvoll sind oder waren, helfen beim Überbrücken schwerer und unausgefüllter Zeitabschnitte.
Echtheit und Erlebnis Vertiefung werden Menschen - die nur die Uhrzeit verleben nie erfahren
HERR UND KNECHT
  Wer das Unangenehme und das Wichtige immer vor sich her schiebt - dem wird es zur Last. Die Verwendung von falschen Werkzeugen, die Überbewertung des Unwichtigen, die Über- oder Unterforderung, die Ausübung einer Tätigkeit oder einer Macht die zur Gewissenslast wird - dies alles zerrt an einer gesunden Substanz. Wie der Herr so der Knecht, wie der König so sein Narr, oft war allerdings die Könige dümmer wie ihre Narren.
  Wenn die Skrupellosigkeit auch als Selektion für Führungspositionen in den Psyche - Tests mit einbezogen wird, gibt es wie in der Politik die Auslese der Rücksichtslosen. Ein Vertreter der von seinem Produkt nicht überzeugt ist, wird früher oder später sein eigenes Gewissensopfer. Wer nicht weiß wie man sich selbst schützt, kann man auch nicht andere schützen. Unfähige Mensch kämpfen erfolgreich um die Zügel der Macht um dann blindlings  ins Verderben zu kutschieren.
 
SELBSTENTSPANNUNG
  Organismus ist eine unzertrennbare Einheit von Körper Seele im Geist. Maßvolle körperliche Betätigung und Sport helfen Verspannten, Verkrampften, Übersättigten und Appetitlosen zu einer besseren Atmung und einer wirkungsvolleren Herztätigkeit. Eine der wertvollsten Eigenschaften ist immer geistige und körperliche Bewegung. Das Leben selbst ist die einzigartigste Form der Veränderung. Die Schwere Übungen sind hilfreich, wenn sie von dem durch Nervosität gestörten Körperteil ausgehen, zum Beispiel von der trommelnde Hand. Man setze sich bequem zum Tisch und stelle sich vor, ich bin ganz ruhig und überlasse mich der Übung. Dann ist der rechte Unterarm locker und geduldig auf den Tisch zu legen, der einzige Gedanke soll die Schwere der Hand sein.
  Das Loslassen, das Entspannen, den Geist frei machen oder die Meditation sind wichtig, außer der Kontemplation und den Gebeten hat das Christentum hier wenig Praktisches anzubieten. Vor einer Flucht in fernöstliche Religionen ist jedoch abzuraten, wir können nicht alle Fakire und Jogas werden, aber wir können Nützliches davon aufgreifen. Das beste Training endet mit der Bettschwere im gesunden Schlaf, oder im totalen Loslassen. Schlafstörungen führen immer zu Konzentrationsschwächen. Das Wichtigste ist jedoch, gelerntes Wissen auch zu verstehen und bei sich selbst und in den Gruppen des Lebensbereiches immer wieder anzuwenden. Der gute Gedanken dem die Tat folgt stärkt das Strahlungszentrum der inneren Ruhe.
  Wir alle sind irgendwie voneinander abhängig, der Hirte lebt von den Schafen und ohne Hirten haben die Schafe nicht zu fressen. Instinkt, Gefühl und Intellekt, so könnte man wohl die Parameter für den gesunden Hausverstand nennen. In unserer Sprache verwenden wir Gewohnheits Synonyme, jeder weiß was sie bedeuten - aber was wäre ein Bauer ohne Hofverstand?
Im ewigen Ganzen ist das Leben ein winziger aber doch der wichtigste AktAusgleichsfähigkeiten und
Ausgleichsbereitschaften sind durch sinnvolle, elastisch andauernde und stärkende Übungen anzustreben.
ABLENKUNGEN
  Bewußtes Atem ist bis zur ständigen Gewohnheit das Gebot. Durch die Tiefatmung steigt der Pumpenwert des Herzens und das Gehirn bekommt mehr Sauerstoff. Durch die ruhig Atmung werden die Lungenbläschen weit aufnahmefähiger, die Konzentrationsfähigkeit vermehrt sich, die Reaktion wird besser. Die Einatmung sammelt Kräfte man kann sie mit der Wahrnehmung von Rosenduft vergleichen. Leider sieht die Praxis anders aus, denn die Luftqualität hat sich in den Ballungsräumen erheblich verschlechtert, umso mehr hat die frische und gesunde Luft in der Natur an Stellenwert gewonnen. Die Ausatmung ist gedanklich mit der Abgabe von Unangenehmem verbunden, man spricht nicht umsonst in Räumen mit einer Menschenansammlung von verbrauchter Luft.
  Wir können zwar nicht von der Luft leben aber ohne Luft sterben wir, sie ist wie das Wasser unser Lebenselixier. Die besten Atmungsgedanken sind: Ich werde natürlich und entspannt geatmet, es strömen frische Kräfte in mich hinein und alles Schlechte und Unangenehme atme ich aus. Die Erfolgszeichen einer Atmung sind Seufzer der Erleichterung und Gähnen. Im Schlaf stellt sich der gesunde Atem Rhythmus von alleine ein, die psychische Atmung kann auch zur Tagesangewohnheit werden. Schon der Gedanke daran, kann wie bei den Schwere - und Meditation Übungen auch bei der Atmung nach jahrelanger erfolgreicher Anwendungen, in Notsituationen hilfreich sein. Die Schwere Übung und die Atemübung ist nur in nacheinander folgender Reihenfolge sinnvoll.
  Die Atmung ist ein wichtiges Teilstück des gesamten Organismus. Die schlechten Atmungs- Gewohnheiten haben sich in Laufe des Lebens eingenistet, sie lassen sich nicht von heute auf morgen, durch schulmeisterliche Anwendung von Regeln und Vorschriften, beseitigen. Die Anspannung und die Entspannung, im natürlichen Rhythmus, ist für jeden Menschen sinnvoll, überwiegt ein Teil davon ist es abträglich. Je primitiver und einfacher die Lösung ist, um so besser ist die Wirkung zu einer langsameren Atmung. Bei Misserfolgen heißt es trotzdem elastisch aber bestimmt weitermachen.  Die Kurzatmer, die Atemstoßer halten die Luft von ihrem Körperinneren fern.
Wer sich für die Atmung nicht Zeit nimmt wird sein eigener Totengräber 
   Was es auch immer ist -  was uns behindert es soll sich im Ausgleich und nicht als Mittelpunkt ändern. Was nicht zerbricht kann nur stärker werden, sich in der Jugend die Hörner abstoßen ist besser wie im Alter mit dem Dickschädel durch die Wand zu rennen. Ein sinnvoller Lebensplan ist: Wie man Kräfte im richtigen Moment einsparen kann um sie im Augenblick der Notwendigkeit zur Verfügung zu haben.
Zu jeder Zeit kann man so sinnvoll leben, dass man menschlich wertvoll ist. 
WUTANFÄLLIGKEIT
  Zum Unterschied von einer gesunden Reaktion sind Handlungen im Affekt immer sinnlos. Das habe ich nicht gewollt - ist dann immer das Argument, davon werden Tote nicht mehr lebendig und die Schimpfworte auch nicht ungesagt. Im Jähzorn öffnet der Mensch ein Sicherheitsventil und verliert die Kontrolle über das Ausströmende.
  Die Bekämpfung kann nur im Keime des entstehenden Ausbruches erfolgen. Die Symptome entstehen in der Wiege, im Gegensatz zum Euter der Tiere haben die Kleinkinder keinen Dauerzugang zur Brust und geben durch Schreien ihren Hunger bekannt. Dieses Schreien wird dann später bei einigen Menschen zum Erfolgsrezept, schuld daran sind die Eltern, sie wollen Ihre Ruhe haben und geben deshalb lieber das Gewünschte. Die Sprache der Gewalt, die Macht der Sprache und die Ohnmacht des Schweigen gegen Schwächere gerichtet führt zum Flächenbrand. Nur allzu oft kann man immer wieder beobachten, wie sehr viele Menschen sich als Spielball der anonymen Gewalt gebärden.
  Die Wut beginnt mit der Verkrampfung der Schreibhand, die Verspannung der Mimik und die drohende Körperhaltung sind die weiteren Anzeichen. Ist man selbst der Erzürnte, dann heißt es bewusst die Fäuste lockern, gedanklich die Wege zur Muskelentspannung zu gehen, um Distanz zu den Ursachen zu gewinnen. Die Ansatzpunkte die zu einer Entspannung führen, können nur von einer seelischen Grundeinstellung getragen sein. Durch Zorn provozierende Handlungen sollen den Kochtopf nicht bewusst zur Explosion bringen. Schlimm ist es allerdings immer wenn zwei Hitzköpfe aufeinander stoßen. Ein labiles System führt zu unbewussten Unlust Empfindungen, oft genügt nur ein kleiner Funke, aber oft auch geschieht es ohne auslösende Ursache, dass ein sinnloser Flächenbrand entsteht.
Steht nur das Schlechte im Vordergrund verschwindet das Gute und es entsteht eine Entfremdung. Der Teufelskreis von Misserfolgen führt zu Wut und Verbitterung.
Wütende zu unterstützen ist leichter als sich vor ihnen zu schützen
GEMÜTSSHYGENIE
  Das Gegenteil vom Zorn ist die Depression. Die Vernünftigen geben nach, dann geschieht meistens der Wille der Zornigen und der Dummen. Besser wäre es die Zornigen auf einen Rammbock umzuleiten, denn wenn der Zorn Früchte trägt vermehrt er sich. Doch der Falschheit Preis ist hoch und früher oder später richtet er sich, durch einen Freudschen Versprecher selber. So wie bei der Nahrungsaufnahme, ist  alles in sich hinein fressen und nichts mehr los werden, auch fürs Gemüt ungesund. Hier tritt eine Eigensuggestion in Kraft, es ist wie bei unappetitlichen Empfindungen beim Essen dabei unterbleibt die Speichelbildung und der Enderfolg kann eine Überernährung oder eine Magersucht sein.
  Die Gefühlsstimmungen sind keiner konkreten Ursache unterworfen, sie schwanken im biologisch bedingten Kreislauf. Stark ausgeprägte Gefühle haben immer einen Ursprung der im körperlichen, psychologischen oder materiellen Ablauf liegen kann. Liebe ist die stärkste Einheit zwischen Leib und Seele. Wem das Intuitions Vermögen und die Fähigkeit die kausalen Wahrheiten aufzuspüren fehlt, ist ein Opfer seiner einseitigen Lebensart.
Man kann sich aber durch bewusstes hervorheben und üben, gewisser vernachlässigter Anlagen, harmonisieren. Die Abstumpfung der Reizübertragung durch die Nerven kann bei Nichtbeanspruchung oder Reizüberflutung, ähnlich wie bei den Körperteilen, zur Unterentwicklung führen.
Keiner kann aus seiner Haut, aber jeder kann sich in seiner Haut wohl fühlen.
GABEN PFLEGEN
GELASSEN   zu sein durch Angstfreiheit
AUFGESCHLOSSEN        ohne Vorurteile
BESINNUNG      erhöht den Lebenswert
EDEL-         sein und nicht -erscheinen
NATUR      Gesetze gelten ohne Richter

PAARUNG           ist das Grundelement
FREUDE         der Selbstverwirklichung
LUST               an der Schadlosigkeit
EHRLICHKEIT   bringt Gewissensfreiheit
GRÖSSE            ist die Bescheidenheit
EHRE                Ehre wem sie gebührt
NORMALITÄT           Gnade Sterbliche
Wenn du den Frieden im Herzen hast wird die Hütte zum Palast
  Nur ein Streben nach Nützlichkeit ist wie ein falscher Glaube und führt zur Vernichtung der guten Gesinnung. Wir werden die Zelle der Ursubstanz, das Echo des Urknalls nicht ergründen - und die vierte Dimension nie erleben können - und das ist gut so.
 
NATUR
 Das Leben besteht wie die Natur aus Vielfalt, kein Blatt, keine Welle, keine Schneeflocke, kein Augenblick und kein Mensch ist gleich. Das Leben soll das Auge der Welt, im Selbstbewusstsein des unveränderlichen Wert des bestehenden Seltenen, sein. Jeder Kontakt, jede Hingabe und jede Beschäftigung mit der Natur, mit Achtung der Schöpfung, führt zur Kräftesammlung, zur sinnvollen Form des Charakters und der Persönlichkeit.
Auch wir sind ein Teil der Schöpfung!
  Unsere Welt ist global gesehen unser zu schützendes Heim und das Universum übersteigt unseren Umwelthorizont. In ihrer Unersetzlbarkeit gibt die Natur den Menschen die elementare Besinnung, es beginnt eine aufkommende Schwierigkeitserfassung, wer aber ohne Kompass die Orientierung verloren hat kommt nicht weiter. Im richtigen Moment das richtige zu tun ist dem Instinkt - und Orientierungslosen nicht mehr möglich.
  Mit mangelnder Ehrfurcht und Kult vor den ewig wertvollen Schöpfungen, haben wir die geistige Anpassung an die ständig Veränderungen des Lebens versäumt. Die Naturgesetze unterscheiden sich wesentlich von den Gesetzen der Menschen, bei ihnen gibt es keine authentische Interpretation, es ist besser nach ihnen zu leben, das sie sich letzten Endes immer durchsetzen. Viele handeln Natur entfremdet und übersehen dadurch die Fehlerquellen im geistigen und seelischen Bereich.
Eine Zivilisation ohne Natur ist wie ein Planet ohne Sonne.
FREUDE
  Wo aber liegen meine wichtigsten Entspannungsquellen meiner Lebensanschauung zur Freude und in der Harmonie mit dem Gesamten? Sind es schöpferische Gegengewichte, ist es ein Steckenpferd? Ungeduld und Wut liegen eng zusammen, beide haben zur Freude keine Zeit. Eine geglückte körperliche Tat, aber auch eine soziale und ästhetische Menschenhilfe, werden immer mit Freude und Selbstwertgefühl belohnt.
  Freude ist das Produkt aus dem richtigem Verhalten und Besitz ist das mit dem wir geistig überein stimmen. Der materielle Besitz kann ersetzt werden, geistige Werte jedoch unterliegen keinem Konkurs, sie können auch nicht ersteigert werden. Die Freude hängt auch eng mit dem Erfolg zusammen, der Lebenserfolg ist auf gelassenes Ruheatmen aufgebaut und ist gefestigt in der individuellen Überzeugung
Die erfüllte Gegenwart ist als Freude ein wertvoller Baustein der Zukunft
ARBEIT
  Für das geistige Arbeiten, ist der intellektuelle Antrieb mit dem Interesse an einer Sache verbunden, aber es kann auch die Funktionslust der Motor sein. Arbeit als Betäubung, da zerstört sich der Mensch in der Erhaltung, erst richtig ernähren und schlafen um dann qualifiziert arbeiten zu können. Viele wissen auch nicht was sie ohne Arbeit mit ihrer Zeit anfangen sollen. Was hat unsere Arbeit für einen Sinn, wenn wir mit ihr alles in Frage stellen, was für uns Menschen sinnvoll ist?
Manches wäre ohne Fehler und deshalb auch schneller gewesen wenn man sich mehr Zeit dafür genommen hätte.
 Alles kann nicht immer noch schneller, billiger und besser werden, es kann nicht jede Arbeitskraft durch eine bessere, billigere und anspruchslosere ersetzt werden. Mit Kaffe,e Nikotin, Alkohol und Aufpeitschmittel wird versucht den Zeitdruck zu bewältigen. Schablonierer, Befehlsempfänger wurden zu abrufbaren Scheinselbständigen und es trifft die schwächsten Glieder,  die fremden Kulturen und die Frauen immer am härtesten.
  Ohne Ziel ist jede Arbeit sinnlos, vorausgesetzt für jede Arbeit ist aber die körperliche und geistige Eignung. Neugierde führt zu Interesse, Interesse führt zur Arbeitsfreude, Arbeitsfreude führt zum Erfolg, der Erfolg mahnt zur Bescheidenheit.
  Im Zuge der Spezialisierung, kann nur oft mehr indirekt eine Beziehung zur Arbeit hergestellt werden, der letzte Ausweg ist immer eine soziales Erfordernis: Irgendwer muss auch diese Arbeit machen. Es gibt keinen Menschen der zur Arbeit ungeeignet ist. Abgehärtet aber nicht abgestumpft, reif aber nicht faul – sind die Menschen, die in der Arbeit einen positiven Zweck erkennen.
Wenn hier einer den Mund aufreißt, dann aber nur zum Gähnen.
Arbeitswut ist eine schwere psychische Störung, die nur mit einer Tasse
Tee oder Kaffee und einer gemütlichen Plauderei überwunden werden kann.
DER MENSCH
  Der Mensch ist ein Gruppenwesen, die qualitative Auslese der Führung ist immer entscheidend. Der Mensch neigt dazu das Unangenehme zu vergessen und das Angenehme in Erinnerung zu behalten. Es gibt keine gute alte und keine gute neue Zeit, es gibt nur gute und schlechte Menschen. Wenn sie nicht benötigt oder falsch verwendet werden, verkümmern die körperlichen und geistigen Fähigkeiten des Menschen. Mein Kind, meine Frau sind semantische Fehlbegriffe, alle Menschen gehören als Einzelwesen nur sich selbst und sonst niemanden.
  Ohne Wasser und Luft gäbe es kein Leben, Wasser ist in jeder Form ein Lebenselixier, auch der Mensch besteht größtenteils aus Wasser. Jeder Mensch ist und bleibt ein Eigenwesen, es gibt also keine universalen Gesetze sondern nur Gesetzmäßigkeiten. Die Menschen suchen, wie die Flüsse, den Weg des geringsten Widerstandes, was dann immer nur ein Umweg sein kann. Obwohl wir Menschen nur Staubkörner des Alls sind, können wir in unseren Abschnitt über die Götter hinaus wachsen, denn wir sind Gott sei Dank nicht wie sie zum ewigen Leben verurteilt. Anständige Menschen gehören gekräftigt,  sie haben durch die vielen Frevler an Seele und Leib, zu wenig Selbstwertgefühl.
Der Sieg der Frechheit ist der Verlust des Charakters
Die besten Freunde sagen die Wahrheit, ständig schmeichlerische Menschen sind mit Vorsicht zu genießen. Die meisten Menschen wollen Vieles nicht wahrhaben, sie wollen lieber umschmeichelt werden. Zivilisierte Menschen verkraften oft nicht die Einbuße eines Bruchteiles ihres Komforts. Das Lebendige, ist Gott sei Dank noch kein enträtseltes Wesen geworden, die Gen- und Klon Technik zeigt zwar neue Möglichkeiten – aber auch ungeahnte neue Rätsel auf. Wie sehen nur das - was wir gerne hätten, was wir schon besitzen übersehen wir. Die unbewussten Masken der voreingenommenen und unvoreingenommenen Menschengruppen, spielen bei den Ersteindrücken eine große Rolle.
Menschen mit guten Überzeugungen, stechen durch Ausdruckskraft hervor
ANGST
   Angst ist mit dem Schmerz verwandt und ist als Warnsymptom zu verstehen, sie ist im Kern ein Instinkt Phänomen zur Hilfe und Abhilfe. Zur Risikovermeidung ist die Angst grundsätzlich notwendig, eine Übermaß davon kann zu einem Lähmungszustand führen. Je mehr man die Angst verbergen will desto schlimmer wirkt sie. Nichts unterliegt so sehr dem Missbrauch wie die Angst, Nichts hat so verheerende Folgen, wie wenn die Angst zur Panik wird.
  Ängste werden geschürt geweckt, erfunden verheimlicht, verdrängt und durch Brutalitäten erzeugt. Die Reizüberflutung der Gewalt in den Medien durch Horror, Sadismus und Abnormalität immunisiert die gesunde Angstempfindung.
  Gegen Angst vor Errötung hilft der Ausspruch: Fällt ihnen nicht auf wie sehr ich die Farbe wechsle! Bei wasserscheuen – gesellschaftlichen – zwischenmenschlichen Kontakt, verbraucht die Angst nass zu werden alle Kräfte. Eine sofortige seelische oder körperliche Reaktion, ist der Schmerzwahrnehmung ähnlich. Eine psychisch allergische Beurteilungsangst hat keine ausreichende Motivation, sie ist eine Gefahr. Das  Bewusstsein  der Ewigkeit überwindet die Existenzangst.
  Die Angst vor Versagen bildet sich aus wenn nicht genug Kraftreserven vorhanden sind. Manches Fehlverhalten ist durch die Vorsituation bedingt, vor wichtigen Anlässen ist wenig oder schlechter Schlaf der Verhinderer des Erfolges. Angst kommt von zu eng werden, die Atmung bringt die notwendigen gasförmigen Stoffe für das Nervensystem. Schlechte Erfahrungen führen zu Voreingenommenheit, vertiefen die eingefahrene Rinne aus Angst vor Kontakten. Nur durch die Vorurteilslosigkeit ergibt sich eine persönliche Ausstrahlung, wo kein Kontaktvorschuss erfolgt kann nicht nach kommen. Ohne einen echten Persönlichkeitskern, führt die Stille und Einsamkeit zur Angst immer etwas zu versäumen, wenn man nicht überall dabei ist.
  Die Lampenfiebersituation als eine Form der Erwartungsangst und torpediert den gesuchten Erfolg. Erst eine fixierte Lebenseinstellung und eine normalisierte Lebensform ermöglicht die Unterbewertung von Nebensächlichkeiten, die Angst, die Verkrampfung und das Lampenfieber beim ersten Schritt, löst sich von selbst, wenn man es nicht mehr beachtet. Ängstlichkeit, Lampenfieber, Öffentlichkeitscheuehat einen Anteil von fünfzig Prozent am Erfolg in der Endsituation oder bei Vorstellungen. Nicht fürchten sondern neu formen, nicht nur vermehren sondern auch erhöhen soll sich der Mensch.
  Jede übersteigerte perfektionistische Handlung geschieht aus Aberglaube oder aus Angst vor Versagen. Die Ursachen der Angst sollen an den Wurzeln erkannt werden, oft ist es die Abscheu zur einer  ungeliebten  Tätigkeit . Unmotivierte Angst, Vorturteilsangst, Lebens- und Sterbensangst mindern erheblich das Leistungsvermögen.
  Angst entsteht durch gezielte Unterdrückung unter der Ausnutzung der Abhängigkeit oder durch Mißerfolg in der Situation. Man begegnet ihr am besten mit einem kritischen Realismus, durch erreichbare Zielsetzungen und dem schrittweisen Auf- und Aufbau kleinerer Erfolge. Unter der Anwendung von Zivilcourage entsteht auch wieder ein gewisses Maß an Selbstvertrauen. Einem durch Angsteinstreung geweckten Schuldbewusstsein, kann durch Vergleichsmöglichkeiten und einer zusammenhängenden Aufklärungsmethode, entgegengetreten werden.
 
WILLE
  Die Kinder entdecken den Willen im Trotzkopf Alter und es beginnt die Funktionslust. Der Irrtum führt dabei zum Erkennen der Willensgrenzen, bei den Willenszielen sind die sinnvollen zu belohnen und die gefährlichen zu bestrafen. Durch Wollen allein kann man keine Verkrampfung lösen deren Ursache in einem übersteigerten Willen liegen. Zu stark mit bewussten Willen zu arbeiten ist schädlich, doch trotzdem müssen Erkenntnisse in die Tat umgesetzt werden.
  Durch Erschöpfung der Reserveenergien des Menschen, fehlt der neue Schwung um die Dinge wieder in Bewegung zu bringen oder um das Krankhafte zu bekämpfen und zu heilen. Der bewusste Wille muss eine Ursache und ein Ziel haben. Die Emotionen sind das Gegenstandgefühl des Stimmung unterworfenen Willen mit unbewussten Objekt. Triebstreben in reflektorischer dynamischer Art sind Übergänge des Bewusstseingrades mit den Fragen der: Willensprobleme, Willensenergie und der Willensmotivation?
  Das Willenstraining ist richtig zu kultivieren, damit nur das entscheidendste Maß an Willen, bei der Überwindung von Widerständen, zur Anwendung kommt. Im Willenserlebnis ist das Ergebnis das Wirken einer seelischen und geistigen Kraft, die in erster Linie im eigenen ich Schlechtes wegräumen soll. Der Wille soll vorsichtig, bei langsamer Steigerung der Aufgaben, von innen nach außen wirken. Ein Wille der ständig ausweicht verkümmert, bei übersteigertem Willen tritt eine Abmilderung des Selbstvertrauens auf. Interesse und Wille hängen eng zusammen, durch Fehlen einer sinnvollen Motivation tritt die Willensschwäche auf.
  Durch Ziele die nicht zu hoch gesetzt sind, erfolgt der schrittweise Aufbau der Willensmotivation. Gewaltsamer Wille, den Anderen aufzwingen - oder sich von Anderen aufzwingen zu lassen, ist nie zielführend. Für die nicht leichte Kunst - die richtige Basis für den Willen zu finden, gibt es kein allgemeines Rezept.
Die Selbstüberzeugung sagt was ich will und wird in der Bodenvorbereitung für diesen Willen fruchtbar
PROPHYLAXE
    Es wird immer noch und es wird immer wieder vergeblich nach einem Allheilmittel oder nach einer Methode gesucht um in Allem bestehen zu können. Es gibt keine allselig machende Regel, aber es gibt aber eine psychische Harmonie durch den inneren Gleichklang und der Weg dorthin ist mit lebenslänglichen Entspannungsübungen gepflastert.
  Im Rahmen des Gesamten gibt es nur ähnliche, nie aber gleiche, Richtlinien, bei denen jeder für sich das entscheidende Einzelne herausfinden soll.
Der Weg zur Hölle ist mit unausgeführten guten Vorsätzen gepflastert
Um Fehlentwicklungen im geistigen Bereich zu verhindern sind Ausgleichsziele, durch Geistesenergie - Pflege zu schaffen. Man gräbt an den Wurzeln des Lebens und sägt an dem Ast auf dem man sitzt. Der Unterschied zwischen Arbeit und Spiel ist bewusst oder unbewusst, jeder kann sinnvoller und erfolgreicher arbeiten, indem er ein Ziel mit Methode und Wegweisern anstrebt. Erhöhte Leistung und Qualität durch die Freude erfolgt dann, wenn das Spielerische die Vorübung für den Ernstfall ist.
  Die Wert und Erfolgserlebnisse sind von besonderer Wichtigkeit, ein Studienzwang oder eine Geistesarbeit zermürbt mit der Zeit den Ungeeigneten. Durch Großraumbüros verliert man den Kontakt zur Sache, es fehlt eine persönliche Beziehung. Falsche Versuche zum selbsttätigen Ausgleich, üben von falschen Funktionen, familiäre, schulische und berufliche Konflikte beeinflussen die Konkurrenzsituation.
  Die schlechten Folgen der Überbetriebsamkeit sollen dazu beitragen um sich wider auf seine Grundwerte zu besinnen. Nur eine Stunde täglich, in der Einkehr in sich selbst Mensch zu sein, führt wieder zu eigenständigem Denken und Handeln und läßt die geistige Nahrung, für die Zeit der echten Werterlebnisse, wieder finden. Die seelische Abhärtung - ist kein Mittel für den psychischen Selbstschutz, sie führt zu einer Verrohung des Gemüts. Wenn man daran arbeitet, kann so wie in der Entspannung der Muskulatur, auch eine Entspannung des Geistes vor sich gehen. Dies kann nur bewusstseinsmäßig, durch Lockern ohne Eile und Perfektionismus mit natürlicher Gelassenheit, erfolgen.
  Um den Trägheitsteufel zu bekämpfen heißt es; in jeder Situation des Lebens den Mut finden zu finden, die Kerbe des Erfolges immer aus neuen Richtungen zu schlagen. Eine seelische Harmonie ist das beste Ausgleichsprinzip für die Gesundheit jedes Menschen.  An der Ursprungswurzel ist jedes Übel zu suchen, zum Beispiel die ständige Meinungsunterbereitung, ständiges Vordrängen oder die Verständigungsarmut. Nach Misserfolgen ist die Fähigkeit; unter der Ausmerzung der alten Fehler, immer neu beginnen zu können wertvoll.
Ein abergläubische Einstellung über Erfolg oder Misserfolg ist ein Irrglaube
PSYCHOHYGIENE
   Eine Lebensanschauung als die persönliche Wirkung, ist noch immer die beste Visitenkarte. Ein günstiger Verkauf der eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten und Verdienste ist anzustreben, sofern darunter die Gemeinnützigkeit nicht leidet. Die entscheidenden Lebensfragen sind keine logischen Entscheidungen.
  Die vorurteilslose Bekämpfung des Schlechten wird nicht durch plötzliches Anvisieren erreicht. Es gibt keinen Baum der alle Früchte trägt, es gibt keinen Menschen der alles kann, der Mensch ist das Produkt seines Fleißes und seiner Anlagen. Die Parallelität zwischen Reden und Handeln ist für ehrliche Leute keine Frage. Die Missachtung der Person des Anderen - ist pflanzen auf unfruchtbaren Boden. Die Überlebensfähigkeit des Fruchtbaren zu erhalten ist immer das Gebot für die Anständigen. Wen man in zehn Fällen einmal Erfolg hat ist es schon wertvoll.
Alles Scheinbare ist unscheinbar und der Kreislauf des Fließes wird linear.
MENSCHENTYPEN
  Es gibt eine praktische oder eine theoretische Intelligenz, der reine Theoretiker ist meist spekulativ.  Psycho Diplomatie: Alles Schlechte fällt auf den zurück der es verursacht hat. Der Einzelne steht sich selbst zu nahe um objektiv gegen sich selbst zu sein. Ist er ein Kontaktmensch, ein Temperamentmensch, ein Rhythmusverschieber, ein Systematiker, ein Pionier oder Nachbeter, ein Schablonierer oder Kreativer, ein Feigling oder ein Risikofreudiger die Vielfalt der Eigenschaften der Menschen sind unbegrenzt.
  Denk- Gefühls- Probier- oder Wissenstypen mit all ihren Intentionen und Erkennungshilfen verhindern im Verhalten zum Mitmenschen überlegte Entscheidungen. Enttäuschungen, durch das Nichterkennen der Möglichkeiten, bieten immer Ursachen für neue Schwierigkeiten durch die Fahrt auf den eingefahrenen Geleisen. Zu wenig eigene Menschenkenntnis, verhindert auch das Erkennen der anderen Menschen, und ergibt die Armut der eigenen inneren Leere.
  Durch die Erbsituation gibt es Angst betonte Naturen und Kraftmenschen, wobei das eine das andere nicht ausschließt. Der stolze Vogel ist außen und innen voller Eigenbarrieren und bedarf dem Umgangstyp des  Pyknikers als Kontakthelfer. Durch Minderwertigkeitsgefühle und Enttäuschungen bildet sich der Hysteriker, er verkrallt sich in äußere Formalitäten, hier sind die Systeme gestört und labil. Ganz reine Menschentypen kommen sehr selten vor, ein Überwiegen von einzelnen Eigenschaften zeigt sich in Überraschungssituationen. Wertvolle Menschen, Gemeinschaften mit echten Lebenswerten müssen, bevor man sich ihnen zuwendet, immer zuerst als solche erkannt werden. Den zeitlosen Erfolg bringen vertrauensvolle kleine Schritte, sie sind wie Samen die den Winter überdauern, sie sind gleich dem vielfältigen Aufflackern von kleinen Sternen in neuen Welten.
  Psychologie ist eine Erfahrungswissenschaft, jedoch hat jede menschliche Regel ihre Ausnahme. Wenn man daraus lernt, kann Schlechtes gut werden, dies gilt für  Egozentriker, die sich bei jedem sachlichen Argument gekränkt fühlen und sich nur selber gerne sprechen hören. Windhund Charaktere, weichen allem aus, legen sich mit niemanden an, sagen jeden was er hören will und tun nur das was für sie selbst von Vorteil ist. Wer sich immer mit dem Winde dreht damit es ihm am besten geht! Ist ein Wendehals. Die Glaubwürdigkeit kann man nur einmal aber dann unwiederbringlich verlieren. Bei Sensiblen und leicht Geknickten, liegt eine gewisse Gebrechens - Veranlagung vor, die durch die Flinten in das Kornwerfung, an Durchschlagskraft einbüßt. Die mangelnden Fähigkeiten auf einem Sektor - werden durch Imponiergehaben auf einen anderen Gebiet, übersteigernd betrieben. Der Mutlose zeigt sich durch die Körpersprache, der Skrupellose zeigt sich in der unzustehenden, schamlosen Ausnützung jeder Situation.
  Die nur Rück- und Vorwärtsblicker versäumen den Augenblick. Oft stecken in einem, nach außen hin, uninteressanten Außenseiter, ungeahnte Begabungen und Kräfte. Die gegenseitige Wertung und Wirkung bedingt durch die Verschiedenartigkeit der Wesen, benachteiligt den Gespürlosen so, dass er sich immer an den Falschen wendet. Prahlerische Menschen werden die Barrieren der Verschiedenartigkeit selten übersteigen. Notorische Meinungsbildner und Nachäffer ergeben eine niederschlagende Wirkung, besser und angenehmer ist die Worttreuheit und die Verlässlichkeit. Penetrante menschliche Naturen finden in der Vielfalt der Möglichkeiten, vor allem in de Ehe, immer wieder Schwierigkeiten die keine sind.
Nur Neurotiker negieren eine  Lebensgefahr
FÜHRUNGSKRÄFTE
  Für die Führungskräfte ist eine Schulung pädagogischer und psychologischer Art - oder ein gesunder Hausverstand unerlässlich. Sie sollen ja direkt oder indirekt alles steuern.  Neueinführungen und Eingliederungen sind mit Nachdruck, Durchsetzungsvermögen mit dem Ganzheitsbegriff aber ohne Brüskierungen vorzunehmen. Den Erfolg in dem sachlichen Interessensbereich ist die Feststellung der Leistungstypen und der Leistungsmöglichkeiten. Die Arbeit und die Ernährung soll nicht zum Selbstzweck – sondern als Mittel zum Zweck angesehen werden. Der Arbeitsplatz ist so wie beim Lärmschutz auch vor schädlichen psychischen hygienischen Einwirkungen abzusichern.
  Die Vielfalt der Berufswelt hat zur Folge, dass jeder irgendwo unfähig ist, der Arbeitstyp vor allem  im Publikumsverkehr in der Diskussion und auch im Streit. In der Beeinflussung von Menschengruppen, liegt das Durchsetzungsvermögen einer Führungskraft, dazu gehört vor allem das
Eingehen auf die intellektuelle Richtung und auf die persönlichen Umstände, der Verschiedenartigkeit der Ansprechbarkeit des Einzelnen.
METHODE
  Welche Methode führt zweckmäßig und sinnvoll zum Ziel? Diese Frage verlangt ein Fingerspitzengefühl der gelassenen Überlegung eines, im vernünftigen Mittelmaß stehenden, Tages- Wochen- Monats- Jahres- und Lebensplanes.  Die Lebensqualität ergibt eine Zeitvariante und eine Lebensverlängerung durch die Erfülltheit in den einzelnen Minuten.
  Gänzlich gleiche Situationen gibt es nicht, es gibt nur ähnliche Konstellationen, die durch Auftreten irrationaler, psychologischer Komponenten, schwierig sind.
Wenn eigene Misserfolge auf Andere abgeladen werden, wird man zum Wiederholungstäter und scheitert.
SEELE
  Die Zeit für die Pflege der Seele ist genauso wichtig oder noch wichtiger wie die Zeit für die Körperpflege, denn die seelischen Leiden und Schäden sind sehr versteckt und nachhaltig. Ursachen liegen aber nicht nur in der von Erwin Ringel  sehr strapazierten Österreichischen Seele, sondern es sind die Zeichen des Fortschrittes, die den Verlust der Sinneswahrnehmungen fördern.
  Nur der Geistesbesitz hilft - auf eigenen Beinen den Weg aus der Sackgasse ins Licht zu finden. Nicht durch Dogmen und Idealogien - sondern durch Persönlichkeitsfundamente aus eigener Auffassung entsteht eine Seelenverwandtschaft. Ein tief seelisches, unbewusstes, effektives Wirkungspotential ist immer wieder die Kindheit und die Jugendzeit.  Der Fortschritt der Technik und die damit erscheinende Manipulation ist auch mir einer gewissen seelischen Unterernährung verbunden.
Wie trostlos wäre ein Leben ohne seelische Bereicherung
PÄDAGOGIK
  Es sind immer zuerst die Interessen zu wecken, dann stellt sich der Fleiß von selbst ein. Ist erst die gegenständliche Beziehung zur Materie geschaffen, wie zum Beispiel in der Naturkunde durch Wanderungen, kommt auch die innere Beteiligung. Ein Fehler ist es zu Glauben – der Appetit wird mit dem Essen kommen.
  Oft vermischt sich sogar das Spielerische mit den Zielvorstellungen, so wie bei Kompositionsbeispielen in der Kunst, wo bis zu einem gewissen Grad auch ein Gefühl befriedigt wird.  Die Glassturzerziehung führt zur Unterentwicklung und Aussetzung von entstehenden Funktionen. Das Lebensfeindliche droht überall, jede Tat die wir tun, jedes Wort was wir aussprechen ist ein gutes oder schlechtes Vorbild.
Alles beeinflusst alles
  Eine Kindererziehung zur Kontaktunfähigkeit - ergibt den egozentrischen Standpunkt der Seelentaubheit für andere. In der Abhebung vom Trotz Alter bildet sich das Selbstbewusstsein, das Kind entdeckt, dass es keine Kugel ist.  In der Probierphase ist Sinnvolles zu fördern und Schlechtes zu unterbinden, die sogenannte Affenliebe führt zur Egozentrik. Mit, du darfst das nicht! Du bist zu dumm! du kannst das nicht! Oder indem man das Kind ständig als Wunderkind darstellt, erzielt man kein befriedigendes Ergebnis.  Neunzig Prozent aller indirekt auftretenden Komplexe, haben ihren Ursprung in der Kinderstube. Das Unterentwickelte soll gepflegt werden, präpotente über entwickelte, wuchernde Triebe sind wie in der Baumschule, auf das richtige Maß, zu stutzen.
  Die eingesetzten Mittel sind nicht immer geeignetsten, dabei spielt das Kräftefeld der Erziehungsgruppe eine Rolle. Auch eine Gruppen - Beeinflussung mit echten Zielen ist, wenn man falsche Methoden anwendet, zum Scheitern verurteilt. Einer Frageflutreaktion soll man so entgegentreten dass, man ernstgemeinte Fragen beantwortet - je nach Sinn anregend oder dämpfend, dadurch kann eine Einprägung erzielt werden. Die Ablenkung von einer Frage ist auf jedem Fall schlimmer  als das ehrliche Zugeben des Nichtwissens.
  Der Übertriebene Ehrgeiz der Erzieher ist nur für Faulpelze erforderlich, bei sensiblen Kindern führt er zur Fehlreaktion. Es ist die Verdammung von geistigen Werten, wenn die lyrischen, musikalischen und bildnerischen Schwärmereien von Kindern als unnützlich angeprangert werden.
 
DAS ICH
  Um vor sich selbst bestehen zu können, darf man sich selbst nicht das geistige Rückgrat brechen - und es sich auch nicht von Anderen brechen lassen. Mit einer korrekten ich Diagnose und einen erstrebenswerten Ideal hat man eine gute Richtschnur.  Es heißt nach dem eigenen geistigen Instinkt zu schürfen und ihn auszugraben, dann wird auch das innere Fundament gegen die falsche psychische Führung, gegen den Virus der Hektik zum Schutz des eigenen Organismus wieder stärker werden.
  Selbstvertrauen, Selbstsicherheit, Selbsterkenntnis und Selbstbewusstsein sind Eigenschaften die nicht von selbst entstehen aber sie sind die größten Feinde des Minderwertigkeit - Bewusstsein. Jedem ist es gegeben, zu sich selbst zurückführende, ausgleichende Faktoren, zu finden. Nur was ich selbst bereit bin zu geben, hat Bestand.
  Ein unhörbarer Ruf der uns allen vorausgeht, wirkt wie ein anonymer Steckbrief, beeinflusst die Anderen im Voraus. Durch Selbstkritik kann eine Niederlage zum Sieg über sich selbst werden. Eine echte Eigenanalyse, kann äußeren Erfolg, unter der Berücksichtigung der eingesetzten Mitteln, zu innerlichen Misserfolg führen.  Das Leben in seiner Einzigartigkeit bedeutet eine ständige Veränderung, eine Abweichung von der empirischen Evolution ist schädlich.
 
KULTUR
  Dem wirtschaftlichen Zweckstreben soll nicht unwiederbringliches Kulturgut geopfert werden. Ohne Kulturschutz ethisch religiös zu sein ist Heuchelei. Jedes Leben ist eine Einheit, durch die Aufspaltung oder der Vereinheitlichung der Kulturen, geht jede Kultur zugrunde. Jeder ist imstande die Kultur aufzunehmen, unser Kulturerbe zu erhalten und es weiter zu pflegen und verpflanzen. Der Wert des Menschen liegt nicht in der Körpergröße und der Kraft sondern in der Ästhetik der intellektuellen menschlichen Sphäre des Kulturbewusstseins.
 
VERTRAUEN
  Ein gewisses Maß an Selbstvertrauen, Einschränkung und Gelassenheit bringt wieder die Freude an den geistigen und materiellen Besitz zurück. Sicherheit und Vertrauen verkümmern durch extreme Über- oder Unterbeanspruchung. Eine gesunde mittlere Linie des Selbstwertgefühles ist selten vorhanden.  Die Erkenntnis über die - Zusammenwirkung der Menschen in der gegenseitigen Abhängigkeit, wird nicht in die Wiege gelegt, sie schmilzt langsam in das gegenständliche Bewusstsein ein. In einem Menschen der sich selbst nicht vertraut – kann man kein Vertrauen suchen und finden. Ein andauerndes Eigenvorurteil führt zur Lähmung des Vertrauens.
Mehr Misstrauen gegenüber dem enthemmten Faktum, mehr natürliches Vertrauen gegenüber den Gewissenhaften ist anzuwenden.
DIE ALTEN
  Die Menschen werden  immer älter, aber niemand will älter werden. Die Situation der Alten entsteht durch die Verschiebung des Leistungsbildes – zu sogenannten Erfolgsgeneration der Jungen. Der Erfolg allerdings, mit der Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit ist unabhängig vom Alter.  Immer weniger Menschen wollen alt werden und alt sein, dabei fürchtet man sich nicht vor dem Tod sondern vor dem Sterben.
  Manche Alten sind selber schuld an diesem Zustand, sie übertünchen und vertuschen ihr Alter und werden zur peinlichen Erscheinung. Die Haut kann nicht immer nachgespannt werden, jede Frischzellenkur verliert einmal ihre Wirkung, denn ersten Preis kann man nicht ewig beanspruchen, Haar Transplantationen - Schönheitsoperationen die Rolle des jugendlichen Liebhabers oder der schönen Maid ist auch einmal ausgespielt. Aufpoliert oder ungeschminkt können diese Schwachköpfe auch charakterlich nicht punkten.
Wer nicht zu dem steht was er ist - steht daneben
 Die Jungen brauchen die Alten und umgekehrt,
die Tradition des Menschen ist es Erfahrungen weiter zu geben.
TOD
  Kein Leben kann ewig sein, es wird immer nur einen Teil des Ganzen offenbaren. Wir sterben um immer neu geboren zu werden. Man soll sich vor dem Scheiden aus dem ewigen Ganzen nicht fürchten, sondern an das unverlierbare Ganze glauben.  Jedes Ende bietet einen neuen Anfang für ein gesichertes würdiges Menschenleben. Das Bestreben von Jahrtausenden ändert nichts an der Grundsubstanz. Man soll durch die richtige Partnerwahl ein verpflichtendes Bewusstsein schaffen einen besseren Menschen zu bilden.
  Ein Totenhemd hat keine Taschen, was bleibt sind die Spuren eines guten Lebens. In vielen Ländern der Erde sterben noch immer zu viele Menschen am Hungertod. Als Kontrast davon steigen, besonders bei den Jugendlichen in der sogenannten Zivilisation, die Selbstmordzahlen.
  Überall kann man nicht mitgehen, zumindest nicht am eigenen Begräbnis. Nicht jede Veränderung in ein anderes Leben ist mit Angst verbunden es gibt auch viel Erfreuliches was auf uns zukommt. Alles zu seiner Zeit; wer sich in der Jugend abstößt, braucht sich im Totenbett nicht  wund schlagen.

   PRAEAMPEL  
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