Biologische Infektionsvorbeugung :
Sie stellt machtvolle und äußerst vielseitige Möglichkeiten
dar, sanfte, aber dennoch nachhaltige und tiefgreifende
Heilung zu bringen. Das gilt sehr oft auch für aussichtslose
Fälle von Erkrankungen. Sowohl zur Therapie bestehender
Leiden als auch zur Vorbeugung bietet die Homöopathie
eine Fülle von Möglichkeiten. Allerdings ist die
Homöopathie nicht unbedingt eine Therapieform für Laien,
sondern gehört in die Hand eines erfahrenen Therapeuten.
Dann sind auch geradezu unglaubliche Heilerfolge nicht
selten.
Homöopathische Mittel werden aus dem Reich der
Pflanzen, der Tiere, der Mineralien und Metalle und aus
Krankheitserregern (Bakterien, Viren u.a.) gewonnen; im
letzteren Fall heißen sie dann Nosoden.
Die Homöopathie wirkt im Sinne eines Regulativs auf die
aus der Bahn geratenen Lebensvorgänge als Anregung zur
Selbstheilung, nach dem alten Sprichwort:
medicus curat, natura sanat - der Arzt behandelt, die Natur
heilt.
Ein wichtiger, oft gebrauchter Grundbegriff in der
Homöopathie ist die Potenzierung. Hierbei werden, nach
einem genau vorgeschriebenen Verfahren, der
Verschüttelung oder Verreibung, die Energiestrukturen der
Mittel verändert bzw. verstärkt (eben potenziert) oder
“angehoben”, was sie auch feinstofflich-energetischen
Bereichen erschließt. Besonders gilt das für Hochpotenzen
(D 200, höher oder LM-Potenzen), welche, so drücke ich
es aus, eine Art “geistigen Schutz” zu bieten vermögen.
Die niedrigen Potenzen bis etwa D 12 sind mehr für die
“physisch-materielle” Erscheinungswelt zuständig.
Die den Ursubstanzen innewohnenden Kräfte werden durch
die Potenzierung “geweckt” oder “sublimiert” und stehen
dann als Heilmittel zu Verfügung.
Potenzierung könnte man auch mit “Verstärken”
gleichsetzen. Mit jeder Stufe wird eine andere, höhere
Schwingung erreicht.
Physikalisch ist von der Ausgangssubstanz dann nichts
mehr nachweisbar, aber energetisch ist die
dahintersteckende Wirkkraft um so höher! Es ist dann nicht
mehr die tatsächliche, physische Beschaffenheit, die
Wirkung und Heilung bringt, sondern die innewohnende
Information.
Das ist der Punkt, wo unaufgeklärte und
vorurteilsbehaftete Schulmediziner auch heute noch oft den
Kopf schütteln - dabei gehen sie von völlig falschen, nur in
ihr wissenschaftlich-beschränktes Weltbild passenden
Voraussetzungen aus. Für Begriffe wie “Energetik”,
“ganzheitlichem Ansatz” und “Schwingungen” haben diese
Menschen bzw. die Schulmedizin leider kein Verständnis.
Zum Glück fanden und finden hier große Umdenkprozesse
statt (siehe unter Heilverfahren) und immer mehr Leute
vertrauen sich oder ihre Tiere lieber einem Heilpraktiker
an.
Unabhängig davon hat sich die Homöopathie dank der
aufopfernden Arbeit von Samuel Caspar Friedrich
Hahnemann (1755-1843) einen festen, unerschütterlichen
Platz im Gesundheitswesen und besonders bei den
Naturheilverfahren erobert!
Es gibt die “Klassische Homöopathie”, die vorwiegend mit
Einzelmitteln (dem Simillimum) arbeitet, dann einen
moderneren Zweig, der sich verschiedener
Mittelkombinationen (Komplexmittel) bedient.
Welche Mittel oder Mittelkombinationen wann einzusetzen
sind, wird vom Therapeuten durch ein ausführliches
Gespräch (Anamnese, Krankheitsgeschichte, Verhalten
des Tieres usw.), der sog. Repertorisation, ermittelt. Bei
der Homöopathie für Tiere braucht man viel Erfahrung und
Kenntnisse, um zum Simillimum (dem “ähnlichsten” Mittel)
zu kommen. In einigen Fällen kann man die Humanmedizin
als Vorbild nehmen, in vielen anderen jedoch nicht. Auch
das zeigt, was für eine individuelle Therapieform die
Homöopathie ist! Jeder Fall muß ganz individuell für sich
betrachtet und repertorisiert werden. Das gilt
insbesondere für Fälle von chronischen oder langwierigen
Leiden. Es gibt aber auch Fälle, wo die Homöopathie als
Sofort-Hilfemaßnahme geeignet ist. Und wie gesagt kann
man mit bestimmten, ausgewählten Mitteln eine sichere
und unproblematische Prophylaxe durchführen.
Schutzimpfungen für Mensch oder Tier sind wieder in aller
Munde! So sinnvoll sie erscheinen mögen, es ist nicht alles als
gut anzusehen, was propagiert bzw. eingesetzt wird. Vor allem
sollte man heute ein gesundes Mißtrauen gegenüber dem
Impfwahn hegen und keinesfalls nur blind dem Impfschutz
vertrauen! Es gibt und gab immer wieder Impfdurchbrüche
(Krankheitsausbruch trotz erfolgter Schutzimpfung) oder
unangenehme Begleiterscheinungen . Daß es
auch die Möglichkeit der homöopathisch-ganzheitlichen
Immunisierung gibt, ist den meisten Tierhaltern völlig
unbekannt! Aber es gibt sie, die
Alternativen Impfprogramme für Hunde, Katzen,
Pferde, Papageien, Kaninchen und andere Tiere!
Die homöopathischen Potenzen
Die Verdünnungsstufen homöopathischer Arzneimittel
werden als Potenzen
bezeichnet. Man unterscheidet:
D-Potenzen:
Der Arzneistoff wird stufenweise im Verhältnis von 1:10
mit dem Verdünnungsmittel potenziert. In Deutschland am
häufigsten benutzt.
C-Potenzen:
Der Arzneistoff wird stufenweise im Verhältnis von 1:100
mit dem Verdünnungsmittel potenziert.
LM-
oder Q- Potenzen:
Der Arzneistoff wird stufenweise im Verhältnis von 1:50 000
mit dem Verdünnungsmittel potenziert.
Potenzstufen
Homöopathen
sprechen von verschiedenen Potenzbereichen.
Die Abgrenzung
dieser Bereiche ist nicht verbindlich
festgelegt.
Folgende Einteilung ist üblich:
Niedere, "tiefe" Potenzen
D 1 bis ca. D 12
C 1 bis ca. C 6
LM 1 und LM 2
Mittlere Potenzen
D 12 bis ca. D 23
C 6 bis ca. C 12
LM 3, 4 und LM 5
Hochpotenzen
D 24 und höher
C 13 und höher
LM 6 und höher
Wie
dosiere ich?
Gültig für alle Kombinationspräparate und Einzelmittel .
Folgende Mengen pro Arzneigabe haben sich praktisch
bewährt:
a.Tropfen
Kleinkinder / Kinder: 5 Tropfen
Jugendliche / Erwachsene: 7-10 Tropfen
b.Streukügelchen
(Globuli)
Säuglinge: 3-5 Globuli
Kleinkinder / Kinder / Erwachsene: 5-7 Globuli
Genaues Abzählen der Tropfen oder Globuli ist nicht
notwendig, da der Körper, wie beschrieben, nur einen
Reiz benötigt, um sich zu aktivieren.
Überdosierung ist weder schädlich noch nützlich.
