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KRANKHEITSBILDER
2.TEIL
                        Die HD

                           - Abkürzung für Hüftgelenksdysplasie -  ist eine Fehlbildung
                          der Hüftgelenke.
                          Es kann nur ein Hüftgelenk betroffen sein, meist aber sind
                          beide fehlgebildet.
                          Ein Hüftgelenk besteht aus der sogenannten Pfanne am
                          Beckenknochen und dem Kopf des Oberschenkels, den die
                          Pfanne umschließt.
                          Eine Gelenkflüssigkeit in der als Schutzhülle wirkenden
                          Gelenkkapsel schmiert das  Gelenk und sorgt für
                          reibungslose Beweglichkeit des Gelenkes.
                          Liegt eine Dysplasie vor - eine Fehlbildung also - passen Kopf
                          und Pfanne nicht richtig zueinander.
                          Es kann sein, daß die Pfanne zu flach ausgebildet  ist und
                          infolgedessen der Kopf aus der Pfanne herausrutscht und an
                          deren Enden scheuert.
                          Oft aber ist die Pfanne normal ausgebildet, jedoch der Kopf
                          zeigt eine Mißbildung und scheuert in der normal geformten
                          Pfanne.
                          In beiden Fällen versucht der Körper eine "Reparatur" durch
                          zusätzliche Knorpelbildung und später dann Knochenbildung.
                          Dieser Vorgang ist als Arthrose bekannt.
                          Leider  führt dies aber nicht zu einer Besserung, sondern zur
                          Beeinträchtigung der normalen Gelenkfunktion bis hin zur
                          Versteifung, wenn nicht behandelt wird!
                          Die Naturheilkunde hat auch hier wirksame Therapien, die
                          ein gut ausgebildeter Tierheilpraktiker, der sein Wissen
                          ständig aktualisiert, kennt und einsetzen kann.
                          Wie stellt man HD fest?
                          Handelt es sich um schwere Mißbildungen, kann man dies
                          auch als Laie - besonders bei jungen Hunden - an ihrem
                          schaukelnden, regelrecht wackeligen  Gang feststellen, wenn
                          zu  flache Hüftpfannen als Ursache vorliegen.
                          In ganz krassen Fällen kann man bei diesen bedauernswerten
                          Tieren sogar sehen, wie sich beim Laufen der Kopf des
                          Oberschenkels aus der Pfanne ausrenkt!
                          Vermutete  Mißbildungen, die nicht so gravierend sind, daß
                          sie direkt auffallen, kann man durch eine Röntgenaufnahme
                          eindeutig feststellen.
                          Diese muß unter einer Kurzzeitnarkose erfolgen.
                          Der Hund muß dabei nämlich in  Rückenlage gebracht
                          werden und die Läufe werden nach hinten langgezogen und
                          nach innen gedreht, um die Ausbildung der Hüftgelenke
                          eindeutig sehen zu können.
                          Abgesehen davon, daß ein an HD erkrankter Hund dabei
                          starke  Schmerzen erleiden würde, wird auch ein gesunder
                          Hund sich aus Angst und Unbehagen  diese Prozedur nicht
                          ohne Gegenwehr gefallen lassen!
                          Für eine einwandfreie Röntgenaufnahme ist aber absolut
                          ruhiges Liegen des  Tieres Voraussetzung!
                          Bekommen nur Rassehunde HD?
                          Nein! Dem ist nicht so!
                          Auch Mischlinge - vor allem große Hunde - sind von HD
                          betroffen und vererben sie weiter!
                          Die Anlagen für HD sind  im Erbgut der Tiere verankert und
                          schlagen leider oft noch über Generationen durch!
                          Leider aber sind Rassehunde großer Rassen besonders oft
                          von HD betroffen,  obwohl die meisten Rassezuchtverbände
                          eine  Röntgenuntersuchung vor einem Zuchteinsatz der Tiere
                          zwingend vorschreiben.
                          Doch ist es gängige Praxis, daß Tiere mit leichter HD  den
                          Befund
                          "noch zugelassen" bekommen und damit gezüchtet werden
                          darf!
                          Leider geschieht das auch und deshalb wird die HD nicht
                          aussterben!

                                                        HERZLEIDEN :

                       Nicht nur Menschen - unter dem heutigen Streß und
                          Leistungsdruck sogar sehr junge Menschen - leiden vielfach
                          unter Herzerkrankungen, sondern in zunehmendem Maße auch
                         Tiere  und hier vor allem unsere Hunde.
                         So wie traurigerweise sehr junge Menschen unter
                        Herzerkrankungen leiden, so leiden auch schon Hunde im
                        Welpenalter darunter - so unglaublich dies auch klingen mag!
                        Darum sind regelmäßige Untersuchungen -  mindestens einmal
                         im Jahr - durch einen geschulten Tierheilpraktiker oder
                         Tierarzt von größter Wichtigkeit, wie Sie aus dem Folgenden
                         ersehen können!
                         Oft merkt der Hundebesitzer zunächst überhaupt nicht, daß
                          sein Tier eine Herzerkrankung mit  sich herumträgt. Das Herz
                          ist nämlich in der Lage, über einen langen Zeitraum seine
                         Funktionsbeeinträchtigung zunächst durch Mehrarbeit
                          auszugleichen.
                         Leider aber bringt dies eine Verschlimmerung der Erkrankung
                         mit  sich, da das Herz ja stärker belastet wird, so daß das
                          es  wiederum seine Pumptätigkeit erhöhen muß, was der Beginn
                         eines verhängnisvollen Kreislaufs ist.
                               Erst wenn das Herz keine Reserven mehr hat und nicht mehr
                               in der Lage ist, seine Schwäche auszugleichen, machen sich
                               Anzeichen der Erkrankung in Form von Müdigkeit, schneller
                               Erschöpfung und Bewegungsunlust bemerkbar.
                               Alarmierende Anzeichen sind auch Husten und Atemnot bei
                               relativ geringer Belastung oder bei freudiger Erregung oder
                               Erregung an sich.
                               Oft ist auch Würgereiz feststellbar sowie häufiges Husten in
                               der Nacht.
                               Treten diese Symptome auf, ist die Erkrankung leider schon
                               sehr weit fortgeschritten!
                               Nicht nur große Hunde, sondern auch kleinere und mittlere
                               Rassen leiden unter Herzerkrankungen.
                               Bei großen Rassen sind in der Regel Herzmuskelerkrankungen
                               diagnostizierbar, kleinere Tiere  leiden meist unter
                               Funktionsstörungen der Herzklappen.
                               Sind die Veränderungen an Herzklappen oder Herzmuskel
                               bereits chronisch, ist eine Heilung nicht möglich.
                               Man kann nur das weitere Fortschreiten der Erkrankung  durch
                               kreislaufentlastende und herzstärkende Medikamente bremsen.
                               Hier hat gerade die Naturheilkunde wirksame Mittel zur
                               Verfügung.
                               Die Früherkennung einer Herzerkrankung ist für das weitere
                               Leben des Tieres  äußerst wichtig!
                               Wird die Erkrankung im Frühstadium erkannt, ist meist schon
                               durch Verringerung der Belastung des Tieres, Reduzierung von
                               Anstrengung, evtl. Diät zur Gewichtsreduzierung und Gabe von
                              herzstärkenden  Präparaten ein weiteres Fortschreiten der
                               Erkrankung aufzuhalten!
                               Aus diesem Grunde sollten Sie Ihr Tier schon in jungen
                               Jahren regelmäßig,  im Alter von  5 bis 6 Jahren am besten
                               sogar halbjährlich von einem guten Tierheilpraktiker oder
                               Tierarzt abhören lassen und vor allem mit fortschreitendem
                               Alter einmal jährlich eine EKG - Untersuchung vornehmen
                               lassen!
                               Bei noch leichten Erkrankungen infolge frühzeitiger
                               Erkennung hat gerade die Naturheilkunde wirksame Mittel zur
                               Verfügung, die der gute, ausgebildete Tierheilpraktiker
                               kennt, wie zum Beispiel das auch aus der  Humanmedizin
                               bekannte Cratägus.
                               Eine Befolgung dieser Empfehlung kann Ihrem Tier ein
                               längeres Leben bescheren und vor allem quälendes Leiden
                               ersparen!
                               In unserem Bekanntenkreis starb eine äußerst liebe,
                               anhängliche  und kluge Dackelhündin im Alter von noch nicht
                               zwölf Jahren einen qualvollen Tod, weil ihre
                               Herzfunktionsstörung infolge fehlender
                               Vorsorgeuntersuchungen viel zu spät erkannt wurde. Das
                               kleine Herz kompensierte seine  Schwäche so lange, bis es
                               durch die enorme Mehrbelastung stark vergrößert war und sich
                               infolge dessen Wasser in der Lunge gebildet hatte!
                               Wäre die Erkrankung früher diagnostiziert worden, hätte die
                               kleine Dackeldame,  die eine richtige Persönlichkeit war,
                               noch einige Jahre leben können!
                               Darum - gönnen Sie Ihrem Hund den regelmäßigen Check - Up!
                               Er wird es Ihnen danken!
                               Hier noch einmal zusammengefaßt die  Anzeichen für eine zu
                               vermutende Funktionsstörung des Herzens:
                               Müdigkeit, rasche Erschöpfung, Atemnot, Husten bei Freude
                               und Erregung, Würgereiz, nächtliches, andauerndes Husten.
                                Bitte bedenken Sie:
                               Bei Auftreten dieser Symptome ist die Erkrankung bereits
                               fortgeschritten!
                                      Darum - regelmäßige Untersuchungen durch Ihren
                                                    Tierheilpraktiker!
                                                Mindestens einmal im Jahr!
 

                         Die Haut

                          und das Fell eines Tieres sind Indikatoren für seinen
                          Gesundheitszustand.
                          Eine gut durchblutete und elastische Haut und ein  seidiges
                          und glänzendes Fell sind in aller Regel Anzeichen für eine
                          gute gesundheitliche Verfassung des Tieres.
                          Haut und Fell bilden eine sich ergänzende Funktionseinheit,
                          deren Aufgabe es ist, das Tier gegen  Umwelteinflüsse
                          widerstandsfähig zu machen und es vor Regen,
                          Temparatureinflüssen, Bakterien, Pilzen und anderen
                          Umwelteinflüssen zu schützen.
                          Die Haut ist mit Sinneszellen ausgestattet, die alle von außen
                          einwirkenden Reize weiterleiten.
                          Ein Hund, der auf etwas Spitzes tritt, wird die Pfote
                          zurückziehen oder sich in's Fell beißen oder kratzen, wenn
                          ein Floh ihn sticht.
                          Schuppen, Ekzeme, Ausschlag,  struppiges Fell und ein
                          markanter Geruch aus dem Fell sind Alarmzeichen, daß es
                          mit dem Gesundheitszustand des Tieres nicht zum Besten
                          steht!
                          Jeder Tierbesitzer sollte diese Anzeichen ernst nehmen und
                          seinem Tier  zuliebe umgehend einen Tierheilpraktiker
                          aufsuchen.
                          Denn auch hier hat die Naturheilkunde gute und schonende
                          Therapien.
                          Vor allem aber wird ein guter Tierheilpraktiker nicht nur das
                          Symptom, also beispielsweise  das Ekzem, behandeln, sondern
                          die Ursache dafür suchen und finden!
                          Er wird also das ganze Tier einer eingehenden Untersuchung
                          unterziehen und den Tierbesitzer nach den Umwelt - und
                          Haltungsbedingungen des Tieres fragen.
                          Die Haut ist ein Spiegel der Seele und so können
                          Hautkrankheiten eine rein seelische Ursache haben.
                          Eine Haltung, die nicht den Bedürfnissen des Tieres
                          entspricht, lassen es  seelisch verkümmern und machen es
                          krank, was sich oft an Haut und Fell erkennen läßt.
                          Ist die Katze den ganzen Tag allein, Frauchen berufstätig und
                          hat auch abends selten Zeit, sich mit ihr zu befassen?
                          Ist der Hund im Zwinger? Und das auch noch allein, ohne
                          einen Artgenossen und kommt er nur kurz oder selten aus
                          dem Zwinger?
                          Dann werden diese Tiere zu wenig Zuwendung und
                          Streicheleinheiten bekommen und sind mit  Sicherheit nicht
                          glücklich!
                          Jeder kennt das schöne Gefühl, gestreichelt zu werden,
                          Zuneigung und Zuwendung zu bekommen. Das löst in uns
                          positive Empfindungen aus, gibt uns Energie und Willenskraft
                          und eine  Hochstimmung, die uns gesund hält.
                          Man könnte Bäume ausreißen!
                          Frust dagegen macht uns krank und unseren Tieren geht es
                          genau so!
                          So können ein schlechtes Fell und kranke Haut ihre Ursachen
                          ganz einfach in  mangelnder Zuwendung oder gar
                          Vernachlässigung haben!
                          Auch Streß und/oder Angst können Ursachen sein.
                          Natürlich kommen auch noch andere Ursachen in Frage, die
                          nicht seelischen Ursprungs sind, wie  Ernährungsfehler,
                          Parasiten, Stoffwechselstörungen, organische Störungen oder
                          Medikamenten - Unverträglichkeiten.
                          Auch eine geschwächte Konstitution oder Schwäche des
                          Immunsystems können die Ursachen sein.
                          Darum wird der Tierheilpraktiker in Zusammenarbeit mit
                          dem Tierbesitzer die Ursache für die Hautkrankheit oder das
                          stumpfe Fell herausfinden und nicht allein das Symptom
                          behandeln.
 
 

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