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Ahnentafel - oder Abstammungsnachweis,

Angst - Der angeborene Fluchttrieb vor Unbekanntem ist als eher normal zu bezeichnen. Schutzscheue, Gewitterfurcht,
Angst vor Feuerwerk und Geräuschempfindlichkeit sind jedoch als unerwünschte Wesensschwäche anzusehen.
Augen - Die Augen des Hundes können rund, mandelförmig, klein, glotzig, schräg und tiefliegend etc. sein. Die meisten
Hunde haben braune Augen in verschiedenen Schattierungen, helle Augen sind meist unerwünscht. Die Augenfarbe ist oft
von der Haarfarbe abhängig. Es empfiehlt sich, die Augen regelmäßig zu kontrollieren und zu pflegen. Verklebte Augen
müssen mit einen Läppchen, in warmen Kamillentee getaucht, in Richtung der Nase gereinigt werden. Bei Erkrankung des
Auges unbedingt schnell den Tierarzt aufsuchen!
Haar - Eines der kennzeichnensten Merkmale des Hundes ist sein Haar. Der Standard legt für jede Rasse eine bestimmte
Haarform fest ( es gibt Rassen mit mehreren Haararten ). Das Haar kann kurz, glatt, lang, rauh, weich, wollig, seidig,
gewellt, gelockt, schlicht usw.sein. Die Farben können einfarbig bis mehrfarbig, sowie gestromt, gefleckt, getigert oder
getupft sein.
Hinterhand - Hinterbeine
Hundepension - Sollten Sie Ihren Hund auf eine Reise nicht mitnehmen können, so bildet die Möglichkeit, ihn in eine
Hundepension zu geben, oft den einzigen Ausweg. Über den Ruf derHundepension ( Unterbbringung, Ernährung, Pflege etc.)
überzeugt man sich am besten rechtzeitig, am besten persönlich an Ort und Stelle!
Impfung - Jeder Hund muß gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Tollwut und Parvovirus geimpft werden. Der
daraufhin ausgestellte Impfpaß enthält einen genauen Impfplan ( Wiederholungsimpfungen etc.), an den sich der
Hundebesitzer unbedingt halten sollte.

 Alter :                  Impfung gegen :
             6-8 Wochen             Parvovirose, Zwingerhusten

                                                                  8-10 Wochen            Staupe, HCC, Leptospirose
                                                                  0-12 Wochen              Parvovirose, Zwingerhusten
 Wiederholung alle 1-2 Jahre :
           Staupe, HCC, Leptospirose, Tollwut
                       Leptospirose, Parvovirose, Zwingerhusten,

Kehlhaut - Darunter versteht man die oft mehr oder weniger faltige, oder auch trockene Haut am unteren Teil der Kehle.
Bei einigen Hunden ist sie ein typisches Rassekennzeichen
Knochengerüst - Die wichtigsten Körperteile und das Knochengerüst des Hundes
Körpertemperatur - Die Körpertemperatur des Hundes liegt im Normalfall um 38,5 Grad Celsius. Sie wird mit
einem Fieberthermometer rektal gemessen - eine zweite Person sollte den Hund dabei festhalten und beruhigen. Bei starken
Abweichungen von der Normaltemperatur sollte der Tierarzt aufgesucht werden.
Krallen - Krallen die sich nicht auf natürliche Weise abnützen, müssen in regelmäßigen Abständen vorsichtig gekürzt
werden, damit der durchblutete Teil nicht verletzt wird. Vor allen bei Welpen sollten die Krallen während der Säugezeit
gekürzt werden. Am besten versteht sich darauf der Tierarzt.
Läufe - Während die vorderen Gliedmaßen vor allem eine Auffang bzw. Stützfunktion erfüllen, dienen die hinteren
Gliedmaßen hauptsächlich zum Abstoßen für den Vorschub. Das Aussehen ( die Stellung ) der Läufe ist für jede Rasse im
Standard beschrieben. Beim Kauf eines Welpen sollte man die Läufe sorgfältig überprüfen. Eine Vergrößerung der Gelenke
kann auf eine rachitische Erkrankung hindeuten.
Läufigkeit - Die Läufigkeit, auch Hitze genannt, tritt bei Hündinnen zweimal im Jahr auf. Je nach Klima, Rasse,
Jahreszeit der Geburt und Ernährungszustand wird die Hündin etwa 8 bis 10 Monate nach ihrer Geburt zum ersten Mal
läufig. Der Beginn der Läufigkeit ist leicht am Anschwellen der Vulva und am geringen Blutverlust zu erkennen. Nach etwa
10 Tagen zeigt die Hündin Deckbereitschaft an ( der Eisprung tritt ein ).
Nase - Befindet sich der Hund in einem guten Gesundheitszustand, so fühlt sich seine Nase in der Regel feucht und kühl
an. Ist der Hund krank, wird seine Nase trocken und warm. Dies ist jedoch keine starre Regel , da die Nase auch trocken
sein kann, wenn sich das Tier überwiegend in überhitzten Räumen aufhält.
Nasenrücken - dito
Nasenspiegel ( Trüffel, Nasenschwamm ) - Fachausdruck für den vordersten Teil der Nase. Die Nasenkuppe ist von
einer Haut überzogen, deren Farbe von der Tönung des Haares bestimmt wird.
Ohren - Die Form der Ohren ist sehr unterschiedlich. Ohren können kupiert oder unkupiert, lang oder kurz, hoch oder tief
angesetzt, groß oder klein, hängend oder aufgerichtet bzw. überfallend sein oder die Form eines Rosen bzw.
Fledermausohres aufweisen. Die Ohren des Hundes sollten regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf mit Vorsicht gereinigt
werden. Auch sollte man vermeiden, daß beim Baden des Hundes Wasser in die Ohren gelangt
Parasiten - Es handelt sich hierbei um Organismen, die sich auf Kosten anderer Lebewesen ernähren, indem sie deren
Hautoberfläche oder Körper ( auch Eingeweide ) befallen. Parasiten auf der Haut nennt man auch Ektoparasiten ( Flöhe,
Läuse, Milben, Zecken ), Parasiten im Körper heißen Endoparasiten: hier sind vor allem Spul und Bandwürmer sowie
Haken und Peitschenwürmer zu beobachten
Pedigree - Englischer Begriff für Ahnentafel ( Abstammungsnachweis ). Der Besitzer eines rassereinen Welpen soll
aufgrund dieses Nachweises, der ihm beim Kauf ausgehändigt wird, nachprüfen können, ob der Hund eine reine Abstammung
hat. In der Regel werden drei Generationen aufgeführt. Man sollte nachprüfen, ob der ausstellende Verein anerkannt ist.
Prognathie - Im allgemeinen unerwünschte, bei Boxern und einigen anderen Rassen dagegen sogar geförderte
Kieferstellung, bei der der Unterkiefer den Oberkiefer überragt.
Reflex, bedingter - Darunter versteht man das physisch-psychische Phänomen, bei dem eine Aktion eine bestimmte
Reaktion bewirkt. Das Assoziationsvermögen des Hundes ist beachtlich: nach kurzer Zeit wird er auf ein bestimmtes Wort
oder eine Geste seines Herrn reagieren. Beim Anblick der Leine beispielsweise wird er sich auf den Spaziergang freuen,
wird sein Futternapf gefüllt, so wartet er schwanzwedelnd auf sein Fressen. Der bedingte Reflex ist bestimmend für die
Lernfähigkeit des Hundes, der dadurch innerhalb kurzer Zeit abgerichtet werden kann.
Rute - ( Schwanz ) Je nach Rasse kann die Rute ( Schwanz ) kupiert oder unkupiert, lang, kurz, dick, dünn, fein, hoch oder
tief angesetzt, gekrümmt, hängend, geringelt, korkzieherartig, säbelartig oder über den Rücken getragen sein. Es gibt jedoch
auch rutenlose Hunde bzw. solche mit angeborener Stummelrute
Schimmelung - Bezeichnung für das Haar eines mehrfarbigen Hundes, dessen Farben ineinanderfließen.
Standard - Darunter versteht man die vom Ursprungsland einer Rasse aufgestellten Rassekennzeichen wie Größe,
Proportion, Gewicht, Haarart, Haarfarbe, Augen, Ohren, Rute, Kopf, Gliedmaßen ( Pfotenstellung, Stellung der Läufe ) etc.
Ferner sind auch die erwünschten und unerwünschten Wesensmerkmale des betroffenden Hundes aufgeführt.
Stop - Stop ist der Fachbegriff für den Stirnabsatz: man bezeichnet damit den mehr oder weniger ausgeprägten, stufigen
Übergang vom Nasenrücken zur Stirn
Strippen - Entfernung von totem oder überflüssigem Haar mit Fingern oder Instrumenten.
Toy - Englischer Ausdruck für Zwergform.
Trächtigkeit - Je nach Alter und Rasse der Hündin sowie der Anzahl ihrer Welpen beträgt die Trächtigkeit
durchschnittlich 63 Tage.
Vorbiß - siehePrognathie .
Vorderhand -Vorderbeine
Widerrist - Höchster Punkt der Rückenwirbel, dessen Höhe am Vorderlauf gemessen wird.
Zähne - Die Gebißentwicklung des Hundes ist spätestens ein Jahr nach der Geburt abgeschlossen. Besonders bei kleinen
Rassen sollte man darauf achten, daß die Milchzähne ( sie fallen im Normalfall im 4. bis 6. Monat aus ) rechtzeitig entfernt
werden, wenn das bleibende Gebiß nachschiebt. Auf diese Weise können schwer oder nie mehr korrigierbare
Kieferdeformationen vermieden werden.
Zecken - Auch Zecken können das Wohlbefinden eines Hundes erheblich beeinträchtigen. Man entfernt sie, indem man
diese mit einer Pinzette ( Zeckenzange-Fachhandel ) in einer Drehbewegung gegen den Uhrzeigersinn entfernt.

Die artgerechte Ernährung des Hundes + 2 neue Rezepte :

Autorin :EMail: dierauer@pop.agri.ch
Home:http://combi.agri.ch/dierauern

Warum ist die Qualität des Futter ausschlaggebend für die Gesundheit unserer Hunde? Weil die Stärke des
Immunsystems, seine Widerstandskraft gegenüber Krankheiten und dadurch auch die Lebensqualität von der
Qualität des Futters abhängig ist. Unsere Hunde werden immer kränker und sterben immer früher. Heute ist bei
speziellen Rassen eine Lebenserwartung von 6-8 Jahr normal.
In den USA sehen sich die Gesundheitsbehörden jedes Jahr mit 80 Mio. Fällen von Nahrungsmittelvergiftung
konfrontiert, von denen 9000 tödlich verlaufen! Ein guter Teil dieser Vergiftungen rührt von den Hamburgern her,
die gefährliche Salmonellenerkrankungen verursachen können. Die Herkunft dieser tödlichen Epidemien wird wie
folgt erklärt. Hühnerkot, der als Protein-Lieferant in der Ernährung der Rinder, deren Fleisch für die Herstellung
der Hamburger dienen soll, verwendet wird.
1997 hatten die USA die Verwendung von Knochen und Eingeweiden aus Schlachthäusern zur Ernährung von
Wiederkäuern verboten, sowie auch die Verwendung von Kadavern von Hunden und Katzen, die in den
Veterinärpraxen euthanasiert worden waren. Ebenfalls wurde die Verwendung von Schweine- und Rindermist,
menschlichen Exkrementen, Zementpulver, Papier, Abfälle aus Gasthäusern, Abfällen von Fritierfett usw.
verboten. Solches war nach chemischer Behandlung an Rinder verfüttert worden, um sie mit wenig Geld fett
werden zu lassen. Vielleicht können Sie sich vorstellen, wo diese ‚Abfälle' jetzt landen.
Abgesehen von den fraglichen Inhaltstoffen, die zweifellos in manchem Hundefutter drin ist, es gibt sicher auch
Hersteller, die qualitativ hochwertiges Grundmaterial verwenden. Es ist nur schwer, bzw. unmöglich die einen
von den anderen zu unterscheiden. Es gibt niemand zu, dass er Ramsch und Abfälle ins Hundefutter hineinsteckt.
Obwohl kommerziell hergestelltes Futter extrem bequem ist, fehlen vitale Enzyme. Fertigfutter wird nach einer
fixen Formel berechnet ohne die gesunde Abwechslung von frischen Nahrungsmitteln. Alle Inhaltstoffe sind
erhitzt, dadurch sind viele weniger wertvoll und manche direkt gefährlich für die Gesundheit. Die Deklaration von
Fertigfuttern sind ebenfalls sehr wenig aussagekräftig. 22% Protein, 10% Fett, 25% Kohlehydrate und 40%
Feuchtigkeit. Eine Schuhsohle und Motorenöl ergeben einen ähnlich Prozentsatz von Protein und Fett. Wichtiger
ist eigentlich die Verdaulichkeit bzw. die biologische Verfügbarkeit, was der Hund wirklich verwerten kann.
Stellen Sie sich vor, wir gehen in ein Restaurant und verlangen 22% Protein, 5% Fett, 30% Kohlehydrate etc.
Ernähren wir unsere Familie auch mit einem ‚ausgewogenen' Fertigprodukt oder ist es für uns wichtig, dass wir
für frische, abwechslungsreiche Nahrungsmittel sorgen?
10 Jahre (1932-1942) prüfte Dr. Francis Pottenger in einem Experiment mit 900 Katzen die Notwendigkeit von
roher Nahrung für Tiere. Er fand einen beträchtlichen Unterschied hinsichtlich Gesundheit von den Katzen, die mit
ausschliesslich gekochter Nahrung ernährt wurden und jenen, die rohe Nahrungsmittel bekamen. Die Katzen mit
roher Nahrung gediehen prächtig und konnte gesunde Nachkommen zeugen. Die Katzen mit ausschliesslich
gekochter Nahrung zeigten immer stärkere Krankheitssymptome bis sie schliesslich in der 3. Generation keine
Nachkommen mehr produzieren konnten. Diese Katzen litten unter Verhaltensproblemen, Allergien,
Hauterkrankungen, Parasiten, Skelettverformungen, Organschädigungen (Herz, Schilddrüse, Nieren, Leber,
Hoden, Eierstöcke und Blase) und Entzündungen des Nervensystems. Wurden diese 2. und 3. Generation
Katzen auf rohe Nahrung umgestellt, benötigte es vier Generationen, um sich von den Krankheitseffekten zu
erholen.
Nun, die Biologen müssen das Tier, das sich von Natur aus mit gekochter Nahrung versorgt, erst noch entdecken.
Kochen oder sonstige Erhitzungsprozesse binden Nahrungsmoleküle fester zusammen und diese werden
dadurch schwerer verdaulich. Hitze zerstört ebenfalls Enzyme und Antioxidiantien, die für eine gute Gesundheit
sehr wichtig sind. Enzyme sind Fermente, die den Stoffwechsel steuern und die Zellversorgung ermöglichen und
sie können toxische Stoffe entfernen und abbauen. Antioxidiantien sind chemische Verbindungen, die den
Alterungsprozess verhindern bzw. verlangsamen. Eine längere Verdauung braucht mehr Energie. Wenn die
Bauchspeicheldrüse Enzyme produzieren muss, weil in der Nahrung keine vorhanden sind, muss diese mehr
arbeiten, als sie eigentlich kann und wird vergrössert. Ist die Bauchspeicheldrüse überfordert, werde weisse
Blutkörperchen (Leukocyten) zur Hilfe in das Verdauungssystem produziert. Dadurch bleiben weniger zur
Verfügung um Bakterien zu bekämpfen. Das Immunsystem wird geschwächt. Studien haben gezeigt, dass wenn
Fleisch bei hoher Temperatur gekocht wird, krebserregende Stoffe entwickelt werden. Hitze zerstört ebenfalls
viele lebenswichtige Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Wenn Fette und Oele erhitzt werden, werden sie
zu gefährlichen Giften, die das Immunsystem schwächen. Diese Fette sind ebenfalls nicht mehr zum Transport
von fettlöslichen Vitaminen geeignet.
Kommerziell hergestelltes Fertigfutter wurde nicht entworfen, um die Bedürfnisse unserer Haustiere in optimaler
Art und Weise zu decken, sondern schlicht und einfach, um die Reste der Menschlichen Nahrungsmittelindustrie
gewinnbringend zu verwerten. Es ist wohl kein Zufall, dass nahezu alle grossen Haustierfutterfabrikanten
Tochterfirmen von Nahrungsmittelindustriefirmen sind. Es geht hier um Profit.
Hauptbestandteil von Fertigfutter ist Getreide, manchmal bis zu 90%. Hunde und Katzen brauchen gar kein
Getreide, es kommt in der Natur nicht (oder zumindest nur in minimalster Menge) vor, das Getreide
aufgenommen wird. Gemäss Studien sind Getreide krebserregend für den Hund. In Amerika, die seit 60 Jahren
Fertigfutter kennen, ist Krebs die Todesursache Nr. 1 bei Hunden.

   Die Mythen der Futtermittelindustrie:

 1.
   Das Verdauungssystems des modernen Hundes ist
   unterschiedlich von dem seiner Vorfahren und darum muss
   der Hund heute anders gefüttert werden.
    Es braucht ca. 10000 Jahre um eine  Veränderung herbeizuführen.
 2.
   Hunde sollten keine Knochen und andere rohe
   Nahrungsmittel fressen.
       Gekochte Knochen sind gefährlich, nicht rohe.
 3.
   Hundefutter muss generell gekocht werden.
 Gekochte Nahrung ist tote Nahrung.
 4.
   Man benötigt einen Universitätstitel, um seinen Hund füttern
   zu können
Gesunder Menschenverstand reicht durchaus.
 5.
   Fertignahrung ist das beste Nahrungsmittel für Ihren Hund , weil es den Herstellern dient   ;-(
 6.
   Jede Mahlzeit muss komplett und ausgewogen sein.
   Die Nahrung muss über einen bestimmten  Zeitraum komplett und ausgewogen sein.
7.
Bei der Ernährung unsere Hunde, dürfen wir nicht von unserer Ernährung ausgehen, sondern müssen verstehen,
dass der Hund (Canis lupus familaris) und die Katze Fleischfresser bzw. Beutefresser sind und keine
angepassten Vegetarier wie wir Menschen.

Vorteile von Fertignahrung sind: Es ist praktisch und bequem.

Nachteile sind: Es ist ungesund und reduziert die Lebensspanne um durchschnittlich 5 Jahre.

Was frisst nun der Wolf oder Wildhunde von Natur aus?

Sicher werden auch grosse Beutetiere gejagt und gefressen, der Hauptteil der Nahrung besteht jedoch aus
‚ganzen' Beutetieren, die mit Haut und Haar verschlungen werden, wie Nagern und Vögeln, wenig Beeren,
Gemüsen und Kräutern und natürlich auch Insekten. Das Mengenverhältnis muss dem eines Beutetieres
entsprechen, Anteil Fleisch, Knochen ist am grössten, Innereien und Gemüse und Früchte sind in wesentlich
kleineren Mengen nötig.
Wie können wir dem Hund auf eine einfache Art und Weise artgerecht ernähren?
Ich stelle Ihnen hier einige ‚Rezepte' vor:

Gretchen Miller's Hausrezept

Gretchen Miller begann 1970 ihr Hundefutter selbst zu zubereiten. Sie züchtete Dackel jedoch traten schwere
gesundheitliche Probleme (Leberkrankheiten) bei vielen, auch nicht verwandten Tieren auf. Sämtliche Umgebung
(Wände, Böden, Farbe, Wasser etc.) wurde gründlich getestet, jedoch ohne Erfolg. Nachdem sie auch das
Hundefutter untersuchte und mit den Resultaten nicht befriedigt wurde, begann sie ihr Programm mit selbst
zubereiteter Nahrung. Innert kurzer Zeit dieser Fütterung war die Veränderung bei den Hunden überwältigend.
Ihre Gesundheit verbesserte sich allgemein und Gretchens Tierarztrechnungen wurden drastisch reduziert. Fell-
und Hautprobleme verschwanden, Flöhe verschwanden und Wurmtests wurden negativ. Sie hatte mehrere
Hunde mit Schilddrüsenveränderungen, doch nach einigen Monaten waren die Werte normal. Die älteren Hunde
wirkten jünger und ihr Energielevel erhöhte sich.
In der Mitte der 80iger Jahre schloss sie ihre Zucht aus persönlichen Gründen. Sie fütterte wieder Fertigfutter
und dachte, dass ein gutes Naturnahes Futter würde so gut sein, wie das Hausgemachte. Sie bemerkte keine
grossen Veränderungen bei den Hunden. Sie kaufte einen Bouvier für ihren behinderten Sohn und bald darauf
nahm sie einen zweiten aus dem Tierheim. Plötzlich traten Probleme auf. Zuerst Hautprobleme, gefolgt von
ernsthafteren Leiden. Sie probierte andere Marken und beschloss schlussendlich wieder ihr Hausrezept zu
füttern, mit dem selben Resultat wie vor 15 Jahren, die Krankheiten verschwanden.
Ihre Erfahrungen zeigen, dass Hunde, die mit hausgemachter Nahrung aufgezogen wurden, länger lebten, als
jene mit dem Fertigfutter. Sie hatte mehrere Dackel, die über 20 Jahre alt wurden, einer sogar 25 Jahre und der
hatte am Schluss noch alle seine Zähne. Ihre Setter wurden über 10, 2 über 20 Jahre und der älteste 23. Die
Hunde, die mit Fertigfutter gefüttert wurden, lebten sehr viel kürzer. Die Gesundheit der Hunde mit der
Hausgemachten Nahrung war wesentlich besser, als dieselben Hunde mit Fertigfutter. Flöhe und Würmer gab es
keine.
Gretchen ist der Meinung, dass wenn wir unseren Hunden eine gute Nahrung, frei von Chemikalien und Zusätzen
geben, Stress minimieren und für eine glückliche und gesunde Bewegung sorgen, können wir das Leben unserer
Haustiere verlängern.

Gretchens Rezept lautet für einen Bouvier (35-40 kg) wie folgt:
Morgens:
1 Tasse gekochtes Hafermehl oder Haferflocken
1-2 Tassen Gemüse und/oder Früchte roh oder gekocht
2 Esslöffel Honig
2 Esslöffel Safloröl
500 mg Vitamin C
½ Tasse Milch und
alle 2 Tage 2 rohe Eier mit Schale
Abends :
ca. 750 - 1000 gr. von folgender Mischung:
5 kg Fleisch
3000 Einheiten Vitamin E
5000 mg Vitamin C
½ Tasse Lebertran 1
¼ Tasse Apfelessig
¼ Tasse Kelp
1 Tasse Bierhefe
1 Tasse Knochenmehl
1 Tasse Weizenkeime
3 Tasse Weizenkleie
5 Tassen frische oder 1 Tasse getrocknete Kräuter
1 ganzer Knoblauch, gehackt

Dr. Billinghurst's Konzept:
Anzahl Mahlzeiten (bei 2 Fütterungen im Tag) über zwei Wochen:
16 x rohe, fleischige Knochen (RFK)
4 x Gemüse
4 x Innereien
2 x Fleisch
1 (2x) Tag fasten
RFK (rohe, fleischige Knochen):
Poulet: Rücken, Hals, Flügel, Schenkel oder ganzes Huhn (Suppenhuhn)
Truthahn: Rücken, Hals etc.
Lamm: Rippen, Knorpel
Rind: Brustbein, ab und zu Gelenksknochen (nur 1xWoche)
Fleisch: Muskelfleisch, Ganzes Huhn (für grosse Hunde)
Fisch: Ganze Fische
Innereien: (10%-15% der Diät)
Leber, Nieren, Magen, Herz, Hirn
Gemüse:
Püriert oder ganz fein gerieben: Karotten, Brokkoli, Blumenkohl, Sellerie, Spinat, Krautstiel, Lattich, Kürbis,
Früchte
Diverses: rohes Ei mit Schale
Früchte: Ueberreif oder getrocknet
Milchprodukte: Cottage Cheese oder Yoghurt
Zusätze:
Weizenkeimöl 1 Teelöffel
Knoblauch Pulver oder 1 Zehe pro Tag
Kelp 1 -3 Teelöffel per 25 kg pro Hund pro Tag
Vitamin B Bierhefe - 1 -3 Teelöffel per 25 kg pro Hund pro Tag
Vitamin C 100 mg per kg pro Hund (in zwei Dosen)
Vitamin A Leber 1 oder 2-mal pro Woche oder Lebertran Vitamin E 10 -20 mg per kg pro Tag
Vitamin D 15 Minuten pro Tag in der Sonne
Vitamin K Grünes Blattgemüse, frische Leber und Fisch, Lattich (grüne, äussere Blätter), Blumenkohl, Spinat
Apfelessig 2 Esslöffel pro Tag für einen 45 kg Hund
Leinsamenöl 1 Esslöffel pro Tag

Dr. Billinghurst ist ein Australischer Tierarzt, der seit über 20 Jahren seine Kunden über die Ernährung ihrer
Haustiere befragt hat. 90% der kranken Tiere wurden mit Fertigfutter ernährt, 90% der gesunden Tiere mit
Knochen und Tischabfällen.

Die ultimative Ernährung von Kymythy Schultze:

Für einen 22 kg schweren Hund gelten die folgenden Ansätze:
1 Tasse rohes Muskelfleisch
1 Truthahnhals oder 6 Hühnerhälse 3 Esslöffel
Gemüse püriert
2 Teelöffel Kelp/Alfalfa
1 Teelöffel Lebertran
2 Teelöffel Leinsamenöl
3000-6000 mg Vitamin C
Fleisch: Huhn, Rind, Lamm, Eier (1xpro Woche Leber oder Herz)
Knochen: Huhn oder Truthahn (Hals, Rücken oder Flügel)
Gemüse: Karotten, Brokkoli, Kürbis, Sellerie, Weizengrass, Petersilie
Essentielle Fettsäuren: Fischöl, Leinsamenöl oder Lebertran
Kräuter: Kelp (Algen) und Alfalfa (Sprossensalat)
Vitamin C: calcium oder sodium ascorbate (ester C)
Optional: Rindergelenksknochen, Apfelessig, Verdauungsenzyme, Nüsse, Früchte
1 x pro Woche fasten
K. Schultze ist eine Amerikanische Ernährungswissenschaftlerin für Haustiere, sie empfiehlt keine Getreide,
Milchprodukte und Bierhefe an Hunde und Katzen zu füttern.

Fasten
Sehr viele Leute empfehlen alle ein oder zwei Wochen einen Fastentag, an dem nur frisches Wasser gereicht
wird. Warum? Fasten ist für Tiere ein normaler Vorgang, nicht jeden Tag ist Nahrung garantiert und bei
Krankheit fasten Tiere instinktiv. Die Energie, die für die Verdauung benötigt wird, kann an irgendeinem anderen
Teil des Körpers verwendet werden. Proteinreiche Nahrung, die der Hund braucht, belastet Verdauungs- und
Ausscheidungsorgane. Durch einen Fastentag können sich diese Organe reinigen und regenerieren. Die
benötigte Futtermenge eines Tieres muss auf 6 Tage aufgeteilt werden. In der Regel hat der Hundehalter mehr
Mühe mit dem Fastentag, als der Hund. Der gewöhnt sich schnell daran. Regelmässiges Fasten kann die
Lebensdauer bei Mensch und Tier um das Doppelte erhöhen! Bei Junghunde bis 1 Jahr, soll lediglich eine
Mahlzeit pro Woche ausgelassen werden, sonst gilt 1 Tag pro Woche.

Die Umstellung der Nahrung:
Im allgemeinen wird empfohlen direkt und sofort umzustellen, nicht den Anteil neuer Nahrung allmählich zu
erhöhen, da dies grössere Schwierigkeiten verursachen kann, als bei einer radikalen Umstellung. Am besten
beginnt man mit mindestens einem Fastentag, besser drei. Am Anfang ist es für den Hund am einfachsten mit
Hühnerhälsen zu beginnen, dann vielleicht Flügel und Rücken. Kalbsbrustbeine und Kugelgelenke sollten erst
gefüttert werden, wenn sich der Hund an Knochen generell gewöhnt hat. Es ist von Vorteil, immer zuerst einen
neues Nahrungsmittel zuzufügen, nicht x verschiedene miteinander. Der Verdauungstrakt braucht Zeit, sich
umzustellen. z.B. erster Tag Frischfleisch, zweiter Tag Poulethälse, dritter Tag Fleisch mit Zusätzen (Gemüse),
vierter Tag Poulethälse und Rücken, fünfter Tag Fleisch mit Zusätzen und Kalbsbrustbein, etc.
Anfangs lieber zwei und dreimal füttern und später dann zu einmal täglich übergehen. Am Anfang ist der
Nahrungsbedarf relativ gross, dies gibt sich aber mit der Zeit, wenn alle benötigten Nährstoffe wieder ‚aufgefüllt'
sind.

Entgiftungserscheinungen
Wurde über längere Zeit Fertigfutter gefüttert oder wurde der Organismus des Tieres mit Antibiotika und
Narkosemittel usw. belastet, können sich im Hund Giftstoffe angesammelt haben. Diese können bei artgerechter
Nahrung endlich ausgeschieden werden. Dies kann folgende Folgen haben: Erbrechen, Durchfall, schlechter
Atem, Juckreiz, Tränende Augen, schmutzige Ohren, Zysten und Tumore. Die Symptome können sofort, in ein
paar Tagen oder sogar nach Monaten auftreten, die Dauer ist ebenfalls unterschiedlich. Hunde mit
Hautproblemen werden vermutlich über die Haut entgiften, Hunde mit Verdauungsbeschwerden über
Magen/Darmtrakt. Man kann das wie eine Homöopathische Erstverschlimmerung ansehen.
Zur Unterstützung können Brennesseltee und/oder Blütenpollen gegeben werden.

Krankheitsvorsorge
Gemäss einigen Medizinern ist Krebs zu 90% vermeidbar - durch gesunde Ernährung, gesunde Lebensweise
und regelmässiges Fasten. Bei Krebs ist es besonders wichtig, kein Getreide und keine Milchprodukte zu
füttern, sie begünstigen das Wachstum der Krebszellen.
Hautprobleme und Juckreiz sind in den meisten Fällen nahrungsbedingt - sie verschwinden von selbst bei
artgerechter Nahrung.
Organische Krankheiten (Bauchspeicheldrüse, Leber, Nieren usw.) können sich bei richtiger Nahrung wieder
erholen.
Arthrose ist ebenfalls ein Zeichen von ungeeigneter Nahrung, Lebertran wird zur Schmerzlinderung empfohlen.
Löwenzahn (Blätter und/oder Wurzeln) ist ebenfalls ein gutes Mittel. Als Ergänzungsmittel kann Glukosaminsulfat
helfen.
Magendrehungen kommen bei artgerechter Nahrung praktisch nicht vor.
Hüftgelenksdysplasie kann mit Vitamin C-Gaben an trächtige und säugende Hündinnen, sowie an Welpen
weitgehend verhindert werden.
PRA resultiert gemäss Studien aus einem Vitamin E-Mangel. Vitamin E kommt in Pflanzlichen Oelen, Nüssen,
Vollkorn, Weizenkleie und grünen Blattgemüsen vor.

Der Welpe, der junge, erwachsene und alte Hund
Ein Welpe erhält von Anfang an, dieselbe Nahrung wie der erwachsene Hund, nur die Menge variert und die
Anzahl der Fütterungen. Generell sollten Hunde langsam wachsen, daher ist es besser zu wenig zu füttern, als
zu viel. Je schlänker wir unsere Hunde halten, desto länger leben sie. Studien an Ratten haben ergeben, dass je
schneller sie wachsen, desto früher sterben sie. Ein Welpe oder Junghund darf nicht unterernährt sein, aber
auch nicht pummelig. Die Rippen sollten gut spürbar sein.
Der alte Hund braucht hochwertige und auch etwas mehr Nahrung, da er nicht mehr alle Nährstoffe so gut
verwerten kann. Eigenartigerweise ist das 'Wissen', dass ältere Hunde einen anderen Nahrungsbedarf als junge
Hunde haben, im selben Moment aufgetaucht, als das erste Seniorfutter auf den Markt kam.

Allgemeines über Fütterung
Die Nahrung für unsere Hunde sollte immer zumindest Zimmertemperatur haben. Am besten füttert man frische
Ware d.h. nicht tiefgekühlt. Zumindest sollte ein Teil der Nahrung frisch sein. Beim Tiefkühlen gehen Nährstoffe
verloren. Wenn Tiefgekühltes gefüttert wird, soll das Auftauwasser mitgefüttert werden, dort sind wasserlösliche
Vitamine enthalten. Auch Gemüse sollte frisch zubereitet werden und nur im Notfall vorbereitet und ev.
tiefgekühlt. Generell soll einmal pro Tag gefüttert werden. Der Verdauungstrakt muss sehr viel leisten und kann
sich nicht erholen, wenn immer wieder Nahrung kommt. Zwischendurchmahlzeiten sind für den Hund nicht
gesund. Auch sollten Trockenstücke selten gefüttert werden. Der Hund hat mit frischen Knochen genug Material
für seine Kaumuskulatur.
Wasser und Futter soll nicht nicht Plastikgefässen angeboten werden. Für die Fütterung sind Stahl- oder
Emailbecken am besten. Für Wasser können Stahl, Email- oder Glasschüsseln verwendet werden.
Die nötige Nahrungsmenge zu bestimmen ist fast nicht möglich, das kommt auf den individuellen Hund an, jedoch
kann man mal ein paar Tage eine bestimmte Menge füttern und je nach dem, ob der Hund ab- oder zunimmt
wieder anpassen.

Die einzelnen Bestandteile und mengenmässer Anteil
Grösster Anteil soll Fleisch und Knochen (70-80%) sein: Poulethälse haben viel Knochenanteil, ebenfalls
Pouletrücken und Kalbsbrustbein und natürlich Gelenksknochen. Ich füttere z.B. ¾ der Mahlzeit Poulethälse und
1-2 Rücken oder auch nur Poulethälse bzw. ein ganzes Poulet oder ca. 2/3 Muskelfleisch (Geflügel, Kaninchen,
Lamm, Rind, Wild, Fisch) 1/3 Kalbsbrustbein.
Es wird empfohlen Fleischarten nicht zu mischen, wegen der besseren Verdaulichkeit, hingegen schadet es nicht
unbedingt, wenn man es trotzdem tut.
Ich füttere Fleisch in grossen Stücken oder gehackt und mische es mit dem Gemüse. Innereien sollten nicht
zuviel gefüttert werden, erstens wegen den Schadstoffen, die sie enthalten und zweitens weil sie bei der
Verdauung Mineralstoffe entziehen können. Nur 10-15% der Nahrung soll aus Innereien bestehen. Sie sind aber
wichtig, da sie wertvolle Vitamine enthalten.
Gemüse macht ca. 10-15% der Mahlzeit aus. Gemüse, muss damit der Hund die Inhaltstoffe verwerten kann,
püriert werden, da er die Zellwände nicht aufschliessen kann. Man kann auch fein raffeln, aber dies ist nicht so
effizient. Eine Küchenmaschine kann verwendet werden, entweder ein Mixglas oder noch besser ein Gerät mit
Messern - ein Zerhacker, ein Entsafter wäre ebenfalls geeignet. Als Gemüse eigenen sich alle nicht blähenden
d.h. keine Kohlarten z.B. Rüebli, Sellerie, Fenchel, Gurke, Zucchetti, Kürbis, Spinat, Lattich, Krautstiel etc.,
höchstens 1 x pro Woche Blumenkohl, Brokkoli, Randen, keine Kartoffeln, Tomaten, Peperoni, Aubergine
(Nachtschattengewächse). Ideal sind Lattich, Spinat, Krautstiel - die Blattgemüse.
Zusätze betragen ca. 5-10%. Alle 2 Tage können Eier mit der Schale, Knoblauch, Seealgenmehl, Kräuter,
Apfelessig, Oele (Leinsamen, Safloröl, Sonnenblumenöl, Olivenöl), Honig, gemahlene Nüsse (keine Erdnüsse),
Sonnenblumenkerne, Leinsamen etc. gegeben werden. Oele müssen kaltgepresst sein und Honig
kaltgeschleudert, damit die wertvollen Inhaltstoffe auch noch da sind, sonst sind sie wertlos.

Bezugsquellen
Frischfleisch, Knochen und Poulethälse erhalten Sie bei Ihrem Metzger. In der Regel ist es günstiger, wenn Sie
einen kleineren Metzger fragen, als bei einem Supermarkt. Ich kaufe den Bedarf für eine Woche ein und lagere
es in einem separaten Kühlschrank. Die Firma Goldenway in Uster liefert Frischfleisch, Poulethälse und
Kalbsbrustbein direkt nach Hause. Kelp gibt es in Form von Tabletten (Kelpasan) oder als Seealgenmehl
(Goldenway). Alfalfa muss entweder selbst gekeimt und frisch gefüttert werden, oder man kann Hukamix 30,
eine Kräutermischung mit Alfalfa (Goldenway) benützen. Leinsamenöl, Apfelessig und Honig (kaltgeschleudert)
bekommt man in der Drogerie.

Weitere mögliche Nahrungsmittel
Getreide
Getreide ist für den Hund nicht nötig und viele vertragen es auch nicht, andere wiederum gut. Wenn Getreide
gefüttert wird (z.B. Dinkel oder Hafer), muss es gekocht werden.

Milchprodukte
Hier ist es ähnlich, manche Hunde vertragen sie, andere nicht, nötig sind sie nicht. Hingegen kann bei
langanhaltender Darmstörung etwas Yoghurt die Darmflora wieder in Ordnung bringen.

Knochenmehl
Das wäre eigentlich ein gutes Zusatzmittel, wenn man keine Knochen füttern möchte. Es hat nur einen Haken, es
ist meistens gekocht wegen der Haltbarkeit und somit nährstoffmässig wertlos.

Lebertran
Nicht jeder Hund verträgt es, manche empfehlen es, jedoch kann es auch mit frischer Leber ersetzt werden. Auf
jeden Fall darf nicht zuviel gegeben werden, manche empfehlen nur 1 Mal pro Woche eine kleine Menge.

Die grössten Bedenken gegen eine gesunde Ernährung
Pouletknochen sind gefährlich für Hunde:
Alle Knochen sind gefährlich für Hunde .... wenn sie gekocht wurden. Gekochte Knochen werden spröde und
splittern dann und können Verletzungen verursachen. Es braucht anfangs vielleicht etwas Ueberwindung ein
ganzes Huhn roh zu füttern, aber ich kann Ihnen versichern, meine Hunde haben es bestens überlebt.

Rohes Pouletfleisch ist gefährlich:
Rohes Pouletfleisch kann Salmonellen und andere Bakterien enthalten, das ist richtig. Die sind für den Menschen
gefährlich, auch richtig. Der Hund hat ein wesentlich agressiveres Verdauungssystem als der Mensch und kann
deshalb, sofern gesund, problemlos mit solchen Bakterien und Einzellern fertig werden. Durch den kurzen
Verdauungstrakt haben Bakterien gar keine Gelegenheit sich anzusiedeln.

Mein Hund verträgt keine Knochen
Dachte ich auch immer. Das Problem war, dass Hunde die Kombination mit Fertigfutter nicht vertragen.
Fertigfutter ist schwer verdaulich und Knochen auch, beides zusammen ist in der Regel zuviel für die Verdauung.
Darum ist auch die radikale Umstellung empfohlen. Bei Brustbein kam es bei uns auch vor, dass ein Hund den
wieder retourniert hat - ein-, zweimal, dann ging es. Der Hund muss sich zuerst daran gewöhnen. Ab und zu
einen Knochen ist problematischer, als täglich einen.
Warum empfehlen so viele Tierärzte Fertigfutter?
Nahezu die gesamte Forschung über Haustiernahrung liegt heute in den Händen der Futtermittelindustrie. Riesige
Summen werden an Universitäten gesponsert. ‚Spezialisten' von den Forschungszentren geben Vorträge für
angehende Tierärzte. Die Ausbildung bezüglich Ernährung bei Tierärzten ist eher spärlich. Und schlussendlich ist
die Objektivität in Frage zu stellen, wenn man damit Geld verdient.
Wie kann ich sicher sein, dass meinem Hund nichts fehlt?
Sie können das Blut untersuchen lassen, dort werden Nährstoff- oder Vitaminmängel festgestellt.

Fallbeispiele:
Ein dreizehnjähriger Tervueren konnte wegen seiner Arthrose kaum noch aufstehen und man überlegte sich, ihn
einschläfern zu lassen. Er wurde trotz seines hohen Alters auf die 'Knochen'-Ernährung umgestellt. Nach einer
Woche war er wieder fähig ohne Hilfe aufzustehen und nach zwei Wochen rannte er seinem Frisbee hinterher,
nicht mehr so schnell, aber immerhin. Er wurde 17 Jahre alt bei bester Gesundheit.
Ein Cockerspaniel hatte von Anfang an gesundheitliche Probleme, Ohrenentzündungen, Magenbeschwerden und
Durchfall sowie schwere Ekzeme vor allem am Bauch. Alle Behandlungen blieben ohne langfristigen Erfolg. Die
Umstellung der Ernährung auf rohe Nahrung brachte eine vollständige Genesung.
Ein 10jähriger Deutscher Schäferhundmischling wurde im Alter von 10 Jahren auf rohe Nahrung umgestellt. Er
hatte harte Zahnbelege, die auf Grund des Narkoserisikos nicht operell entfernt werden konnten. Nach 3 Tagen
waren nur noch kleine Flecken von Zahnstein zu sehen und nach 6 Monaten sind seine Zähne nun wieder
komplett weiss. Appetit und Energielevel ist deutlich erhöht.

Die Vorteile einer artgerechten Ernährung:
Stärkere Abwehr gegen Krankheiten und Parasiten
Kein Körper- oder Mundgeruch
Gesunde Haut und Fell
Verbesserte Verdauung
Saubere Zähne
Starke Nägel
Saubere Ohren
Kleiner, kompakter Kot und
die Befriedigung, genau zu wissen, was Ihr Haustier frisst.

Die Nachteile:
Es braucht etwas mehr Zeit und Vorbereitung, es ist etwas teurer als ein Billigfutter, dafür spart man beim
Tierarzt.

Wie bin ich auf diese Fütterung gekommen?
Ich hatte zwei Hunde, die sehr früh starben, einer mit 5 ½ Jahren, der andere mit knapp 9. Ich habe Fertigfutter
und auch Hausgemachtes gefüttert, aber nicht richtig. Die richtigen Information haben mir damals gefehlt. Ich
habe viel gekocht und sehr wenig Knochen gefüttert. Meine Hunde waren sehr viel krank und die Tierärzte
konnten mir nicht helfen. Ich habe es mit der Schulmedizin und mit Alternativ-Methoden probiert, aber ohne
Erfolg und nie hat mich jemand gefragt, was ich füttere.
Auch bei den jetzigen Hunde hatte ich immer ab und zu Verdauungsprobleme. Ich liess immer etwas anderes
weg und es wurde kurz besser aber verschlechterte sich dann wieder. Ich habe alles weggelassen, aber nie das
Getreide. Erst seit ich kein Getreide mehr füttere, haben meine Hunde keine Probleme mehr.
Es existiert bei uns ein riesiges Manko an Information über Ernährung und über die Bedeutung der Ernährung.
Wir alle wollen das Beste für unsere Hunde. Ich glaube, ich habe ein wichtigen Schlüssel gefunden, für ein
langes und gesundes Leben. Darum möchte ich diese Informationen mit Ihnen teilen. Wie ich, haben Sie nun
Informationen erhalten, die Sie ignorieren können oder über die Sie nachdenken und schliesslich Ihr Gefühl
entscheiden lassen, was das Beste ist.

Fazit
Wie Sie sehen, gibt es viele verschiedene Arten einen Hund gesund zu füttern. Es ist nur eines gemeinsam: es
ist alles besser als Fertigfutter. Die Verantwortung für unsere Gesundheit und die unserer Haustiere liegt nicht
beim Tierarzt oder bei der Futtermittelindustrie, sondern sie liegt in unseren Händen.
Gehen Sie nicht den einfachsten und bequemsten Weg, sondern den besten. Unseren Hunden ist nur ein kurzes
Leben auf unserer Erde beschieden und sehr viel Einfluss können wir darauf nicht nehmen. Aber in diesen
Grenzen haben wir die Möglichkeit die Voraussetzungen für ein langes und gesundes Leben zu schaffen.
Nehmen Sie es in die Hand.

Zeitschrift
Es gibt eine Zeitschrift über die gesunde Ernährung des Hundes und der Katze.
Fall Sie daran Interesse haben, senden Sie mir bitte Ihre vollständige Adresse zu.

Vorträge
Ich veranstalte ebenso Abendvorträge für Ihren Verein über dieses Thema.
Meine Adresse:
Silvia Dierauer
Mühleweg 8
5704 Egliswil (Schweiz)

Tel. 062 775 03 84/Fax. 062 775 47 33

EMail: dierauer@pop.agri.ch
Home: http://combi.agri.ch/dierauer



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