Deprimiert,
So deprimiert,
So allein,
Allein zu sein tut weh
Schmerz,
Es tut so weh,
Ich kann ihn fühlen
Solange ich schon denken kann
Denken,
Denken ist krank,
Es hilft einem
Sich noch mehr weh zu tun
Leben
Leben ist Tod
Tod ist Leben
Tod ist der Weg ins nächste Scheißleben...
Part 1
Es ist kalt - deine Seele vereist.
Es schneit - nur weiße Einsamkeit.
Die Sonne - Ein goldener Kristall in der Leere.
Der Teufel - der deine Seele verehrt.
Wintertraum, die Erde vereist,
Die wunderbaren Kristalle verbergen das Böse.
Es ist kalt - du gehst zu Boden.
Es schneit - du bist erfroren.
Die Sonne - sie verrät dich nicht.
Der Teufel - führt dich in sein Höllenlicht.
Part 2
Der Schnee fällt, verdeckt die Eiskristalle.
Alles sieht friedlich aus.
Ich denke an dich, vermisse dich.
Die Vögel scharren auf dem Schnee, suchen nach Futter.
Sie sind so lebhaft.
Sie denken nicht an andere, sie wollen überleben.
Die Sonne scheint friedlich auf die Szene.
Sie läßt sich nichts anmerken.
Sie hat schon viel zu viel gesehen, ihr ist es egal.
Ich frage mich, wo du jetzt bist.
Meine Gedanken haben dich schon wieder vergessen.
Zurück bleibt die Leere im Herzen.
Nur der Teufel weiß, warum.
Du bist normal - vielleicht zu normal
So normal, daß du gar nicht in diese Welt zu passen scheinst
Wie verarbeitest du deine Gefühle?
Du hast keine Angst, keine Wut und bist auch nie glücklich
Ich weiß, tief in deinem Inneren bist du der Größte
Ich weiß, in deiner eigenen kleinen Welt bist du dien eigener Held
Du schließt dich in dich ein, denn du weißt
Dort draußen ist die graue Realität
In der dich jeder niedermachen will
In der du unbedeutend, klein und unbrauchbar scheinst
Vor dir breitet sich der Schlund des Todes aus
Wenn du in unsere Welt hineinschaust
Deshalb bleibst du da in deiner Welt
In der du unsterblich bist
Delhalb bleibst du da in deiner Welt
Damit dir keiner helfen kann
Gib es zu, du hast Angst abhängig zu sein
Du willst es alleine schaffen
Alleine heißt ohne Freunde
Und ohne Freunde bist du tot, bevor du jemals gelebt hast
Außerhalb deiner eigenen kleinen Welt, du Held.
Mein Kopf ist so leer wie mein Herz
Und dennoch, ich spüre diesen tiefen Schmerz
Wie er sich in meiner Brust festsetzt
Und meine Stimme zum Mittel des Ausdrucks besetzt
Die Tage vergehen, so leer wie ich selbst
Nie lebenswert gewesen, warum bin ich hier?
Ich wünschte, ich wäre nicht real
Ich wünschte, ich wäre nie her gewesen
...in diesem Scheißleben...