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YU- Der Hahn
vom 27.01.1933 bis 14.02.1934, 14.02.1945 bis 02.02.1946, 01.02.1957 bis 18.02.1958, 17.02.1969 bis 05.02.1970, 06.02.1981 bis 15.01.1982
Der Hahn ist äußerst offenherzig, manchmal sogar brutal und aggressiv. Dadurch kann er Menschen, die diese Aufrichtigkeit nicht schätzen, kränken und tief verletzen. Der Hahn sagt eben was er denkt - so wie es ihm gerade durch den Kopf geht und ohne Beschönigung. Der Hahn will beachtet werden, trotzdem ist er im Grunde seines Wesens konservativ - auch was seine politischen Ansichten angeht. Er glaubt sich immer im Recht, traut niemandem und verläßt sich nur auf sich selbst.
Der Hahn mag zwar vielen abenteuerlich und verwegen erscheinen, doch ist er das beileibe nicht. Der Hahn ist sehr fleißig. Er will immer mehr leisten als er kann und nimmt sich Dinge vor, die über seine Kräfte gehen. Aber er hat auch allen Grund fleißig zu sein. Das Geld fällt ihm nicht in den Schoß. Trotzdem gelingt es ihm , selbst beim undankbarsten Geschäft noch etwas herauszuholen. Der Hahn eignet sich für Berufe die ihn mit Menschen zusammenbringen. Da er doch sehr verschwenderisch ist, entgeht er oft um Haaresbreite der Pleite oder gar dem totalen Ruin. Auch in der Liebe muß er sich anstrengen um die Zuneigung des geliebten Menschen zu erringen. Er betrügt den Partner oft, denn die Wirklichkeit hält keinen Vergleich mit seinen Träumen aus. Allerdings, auch in der Untreue ist er immer aufrichtig.
Das Gehab des Hahnes ist geradezu königlich. Die Hähne sind stolz und wollen verehrt werden. Man soll sie sehen, jeder Zoll ein Mensch, der erhaben ist über allen anderem. Hähne lieben Pomp und ein mit schicken Möbeln ausgestattetes Heim. Sie könnten ganz oben an der Spitze stehen, wenn sie sich selbst nicht alles so schwer machen würden. Hähne sind harte Arbeit gewöhnt, über die sie allein Erfolge zu erreichen glauben. Aber während sie arbeiten, läßt sich ein anderer gutgehen und bastelt an seiner Karriere. Nur darum kommen Hähne in untergeodneten Stellungen vor. Oft suchen sie die Sicherheit im Beamtendienst oder als Polizist. Sie sind in Friseursalons zu finden und im Gaststättengewerbe. Ihre eisernen Nerven befähigen sie zum Arzt und zu anderen Berufen, in denen es blutig hergehen kann. Zum Geld haben sie die gesunde Einstellung, daß man es zum Glück braucht
Hahn-Geborene sind unermüdlich, wenn es darum geht, sich ein wenig Wohlstand zu sichern, aber sie sind zu stolz, darum zu betteln. Alles wollen sie sich ganz alleine schaffen, niemandem danke sagen. Sie können ihr letztes Hemd verschenken, wollen selbst aber nichts geschenkt haben. Lob ist das schönste Präsent das man ihnen machen kann. Es schmeichelt ihenen und deshalb fallen Hähne oft auf Leute heriein, die mit ihren Schmeicheleien den Hahn einseifen. In der Liebe ist das freichlich nicht der Fall. Da sind Hahnen-Mann wie Hahnen-Frau gewissermaßen Hahn im Korb. Wer einem Hahn verfiel, wird noch von ihm schwärmen wenn er ihn verließ. Hahnen-Männer fühlen sich am wohsten in Gesellschaft von Frauen. Männer sind für ihn lästige Konkurrenten. Und darum haben Hahnen-Männer auch nur wenig Freunde, aber die Zahl ihrer Freundinnen läßt sich nicht immer gleich überblicken. Auch die Hahnen-Frau hat Glück in der Liebe. Aber anders als beim Hahnen-Mann flattert sie nicht von einem zum anderen, sondern sucht sich einen festen Freund. Frauen, das sagt ihr der Stolz, können sich auf dem Sektor Liebe eher etwas vergeben als Männer. Sie wird für ihren Ehemann durchs Feuer gehen, ihn umsorgen und ihm, wenn er es will, sogar die Füße waschen. Bei aller Fürsorge vergißt sie dann aber die Kleinen, die zur Famileie gehören. Hahnen-Frauen sind gute Mütter, aber für ihre Kinder sind sie immer erst in zweiter Linie da, zuerst kommt der Mann, den sie lieben.
Hähne sind wißbegierig. Sie würden nie etwas beginnen, das sie nicht vorher schon eingehend studiert hätten. Sie wollen mitreden können, beweisen, was sie wert sind. Manchmal erscheinen sie dann ihrer Umwelt als rechte Prahlhänse, die überall ihre Nase hineinestecken. Das macht sie unglaubwürdig und läßt sie für Außenstehende arrogant erscheinen. Die meisten Hähne sind aber bei allem Gehabe und aller Schau herzensgut und hilfsbereit. Mann sollte ihnen ihre Arbeit lassen, sei ein wenig achten. Niemals sollte man sie herausfordern. Man lasse den Hähnen auch ihre wenigen Träume, das nur im tiefsten Innern bewahrte romantische Gefühl. Sie haben ja doch ein Leben lang so wenig zu lachen, weil sie ständig irgend etwas zu tun haben. Faulenzen möchten sie schrecklich gern, aber das würde gegen ihre Art sein. Man lasse sie lachen, ja. Aber lachen Sie nur nie über einen Hahn. Er wird es Ihnen nicht verzeihen. Geht es um ihn, versteht er keinen Spaß. Und schließlich sollte man ihm nichts krumm nehmen, er meint es nie so ernst, wie er es manchmal sagt. Er hat nur die seltsame Gabe anzuecken, koste es, was es wolle. Hinterher tut es ihm Leid. Wenn er Verständnis findet, wird er manche schlechte Angewohnheit mit der Zeit verlieren. Denn Hähne sind auch ein wenig das, wozu sie ihre Umwelt macht. Man müßte sie lieben, um zu wissen, was sie im tiefsten Inneren wirklich sind.
Der Hahn kann mit dem Büffel glücklich werden, der Familiensinn hat und konsevativ ist. Auch die Schlange passt zum Hahn. Im Geschäft und in der Liebe kann sie ihre Weisheit mit ihm teilen. Der Drache ist ein guter Partner. Seine Kraft hilft dem Hahn, Dinge zu leisten, die er allein niemals schaffen würde. Nur kein Hase! Er könnte die Prahlerei des Hahnes und sein auffälliges Betragen nicht ertragen. |