|
SHENG Der Drache
vom 24.01.1928 bis 10.02.1929, 09.02.1940 bis 27.01.1941, 28.01.1952 bis 14.02.1953, 14.02.1964 bis 02.02.1965, 31.01.1976 bis 17.02.1977, 01.012.1988 bis 06.02.1989.
Der Drache schäumt förmlich vor Gesundheit, Kraft und Energie. Er ist sehr offenherzig, niemals kleinlich, hasst Heuchelei und Klatsch, und besitzt nicht das geringste diplomatische Geschick. Er ist vertrauensselig und lässt sich leicht ein X für ein U vormachen. Sein Streben nach Vollkommenheit zwingt ihn dazu, an sich selbst und an seine Mitmenschen hohe Anforderungen zu stellen. Aber er hat Skrupel! Er ist reizbar und starrköpfig und sagt dadurch oft Dinge, über die er nicht gründlich genug nachdenkt. Trotzdem kann man auf seine Meinug etwas geben, denn er hat für alles und jeden einen guten Rat. Er ist ungestüm und begeisterungsfähig und lässt sich leicht hinreißen.
Der Drache ist intelligent, eigensinnig, zäh und großzügig. Und sehr stolz. Der Drache kann in jedem Beruf erfolgreich sein. Wenn er sich einer großen Sache widmet, wird er ans Ziel gelangen. Leider hat er den gleichen Erfolg, wenn er seinen Talente in den Dienst des Bösen stellt - er ist eben ein Sieger! Was die Liebe angeht. Er wird viel geliebt, liebt selber aber nur selten. Er kennt daher keinen Liebeskummer, läßt aber andere oft verzweifeln. Der Drache glänzt mit einer Perslönlichkeit, die eigentlich nur Fassade ist. Er ist ein Prachtexemplar von Mensch, ein phantastisches Tier, das je nach Belieben Feuer, God oder Wasser spuckt und schließlich - wie im Märchen - selbst verbrennt.
Der Drache ist fabelhaft in des Wortes eigentlicher Bedeutung. Man spricht von ihm, man ist ihm zugetan, aber in Wirklichkeit kann man ihn nicht recht fassen. Er schwebt eine Etage höher als alle anderen, der Sonne am nächsten. Das Zeichen des Drachen bringt Glück, doch dieses Glück ist trügerisch. Die unter diesem Zeichen geborenen Menschen werden es merken. Es wird ihnen zwar nie so ganz schlecht gehen, aber oft sahen sie schon wie der strahelende Sieger aus, um in letzteer Sekunde durch eigene Unachtsamkeit technisch K.O. zu gehen. Drachen sind geistvolle, hochbegabte und liebenswerte Menschen. Der Erfolg fliegt ihnen zu. Sie sind harte Arbeiter, haben Köpfchen und viel Erfindergeist. Man kann sie überall einsetzen, aber sie werden sich nicht unterordnen. Drachen wollen für sich selbst stehen. Daß ihre Entscheidungen richtig sind, braucht man ihnen nicht zu sagen - ein Drache hat immer Recht!Die Mitmenschen werden es bestätigen: Der Drache ist ihnen über, sein Verstand ist ultrakurz geschaltet, die Wellenlänge stimmt. Das bringt die Drachen nach oben. Sie haben den 7. Sinn für Geschäfte, glänzen aber auch auf künstlerischem Gebiet und in fast allen freien Berufen.
Geist, Tatkraft und eine gute Portion eiserner Wille sind die Attribute eines Drachen. Es ist aber nicht zu übersehen, daß diese auch gewisse Schwächen im Gefolge haben. Wer solche Eigenschaften hat wird stets nach vorn schauen - aufs große erstrebenswerte Ziel. Dazu braucht er jemanden neben sich. Gehilfen, Leute, die arbeiten, wenn er selbst denkt und lenkt. Diese werden ihn bewundern, aber auch beneiden. Und sie werden falsche Ratschläge geben, listig ein Ränkespiel treiben, das des Drachen hoher Intelligenzquotient nicht erfassen kann, weil es einfach nicht auf seiner Wellenlänge liegt. Daher kommen dann die Enttäuschungen. Verschweigen wir auch nicht, daß Drachen sich oft selber schlagen mit ihrem ungestümen Wesen, mit gar nicht böse gemeinten Worten, die übers Ziel hinausschießen. Das macht sie menschlich und holt sie ins Diesseits zurück. Drachen sind Siegernaturen in der Liebe. Man fliegt ihnen zu, weil sie das gewisse Etwas besitzen, das den Partner geheimnisvoll anzieht. Doch Liebe kennt der Drache selten, Liebeskummer noch weniger. Verflossenes wird als Affäre abgebucht. Aber vergibt der Drache sein Herz, dann für immer.
Glauben sie nicht Drachen seien oberflächlich. Für sie ist die Liebe eben nur das Rankwerk des Lebensgebäudes, das man sich selbst baut. Die Karriere geht vor, der Beruf ist die Hauptsache. Aber nach Feierabend ist Zeit zur Muse. Abschalten. Der Partner den sich der Drache erwählt, muß viel Verständis aufbringen, viel Mutterwitz haben und den Geistesblitzen des Drachen folgen und mithalten können in Streitgesprächen. Aber er sollte auch ein wenig aufblicken zu dem geheimnisvollen aus der Legende entsprungenen Wesen, das ja gar nicht das feuerspeiende Ungetüm ist, zu dem es Menschen machten, das vielmehr auch ein Herz hat irgendwo, unter dem dicken Panzer, der es schützt, der aber auch Distanz halten läßt, drei Schritte vom Leib.
Der Drache verträgt sich gut mit der Ratte, die in ihrer Verliebtheit vieles auf sich nimmt und mit ihrem kristischem Geist und ihrem Sinn für das Materielle der richtige Partner ist. Das gleiche gilt auch für die Schlange, die mit ihrem Humor den Stolz des Drachen brechen kann. Außerdem wird der Drache immer von der Schönheit der Schlange angezogen. In der Liebe wie im Geschäft ist der Affe der ideale Partner. Er ist listig, der Drache mächtig. Sie brauchen einander, aber nur der Affe ist sich dessen bewusst. Die Verbindung mit einer Ziege wäre auch perfekt, wenn der Drache die Ziege nicht immer am Wegesrand übersehen würde. Den Hund sollte er meiden, mit dem Schwein fühlt er sich wohl, es fühlt sich vom Drachen beschützt. |