My Exchange to West Laurens High School
A Brief Diary by Ute Hofmann
Mein Aufenthalt in Georgia vom 24.04.2000-07.05.2000
- Montag, 24.04.2000
- nach ca. 9 Std. Flug Ankunft in Atlanta
- Dorothy und Clay holen mich vom Flughafen ab
- 2 weitere Stunden Autofahrt stehen bevor
- wir kommen 19 Uhr in Dublin an
- Dorothy weiss wie kaputt man von so einem langen Flug ist und ich kann 21 Uhr insBett, es geht mir gut
- Dienstag, 25.04.2000
- 6.30 Uhr aufstehen
- 7.40 Uhr sind wir in Dorothys Schule- WEST LAURENS HIGH SCHOOL
- Dorothy stellt mich allen nur moeglichen Personen vor
- Schule ist hier so ganz anders, der Beginn, die Pausen, der Unterricht
- Irgendetwas ist total anders, ach ja es gibt so gut wie keine Fenster
- Erfahre, dass es aufgrund der Hitze nicht moeglich ist mehr Fenster einzubauen, die Klimaanlagen laufen auf Hochtouren
- Erlebe meine ersten Unterrichtsstunden in Amerika
- Ich muss feststellen, Schueler sind ueberall gleich
- Meine Stunden sind Informatik- Geschichte- Geschichte (LK)
- Am Abend besuchen wir eine Honorierung von Kolleginnen, die 54 bzw. 39 Jahre im Schuldienst sind, ist ganz lustig, wir sitzen unter einer defekten Klimaanlage, so dass es von der Decke regent
- Die Rede des “ Vice Principal” ist lustig, alle haben viel Spass und ich lache mit, da ich ja nicht allzu viel oder besser gar nichts verstehe
- 22 Uhr sind wir zurueck
- Mittwoch, 26.04.2000
-Tagesbeginn ist immer gleich, ist logisch wie bei uns
-Heute geht es in die WEST LAURENS MIDDLE SCHOOL, dass ist schon geplant gewesen
- Mrs. Johnsen stellt mir den Tagesplan vor, ich muss jede viertel oder halbe Stunde in eine andere Klasse, mir wird ganz anders
- Alle sind sehr nett zu mir und sehr bemueht, dass muss an dieser Stelle gesagt werden
- Mrs. Dr. Abey fuehrt mich durch die Middle School, er zeigt mir auch den Platz wo die Busse ankommen, 45 Busse bringen und holen die Schueler, dies geschieht auch in einer rasant schnellen Zeit ca. 10-15min
- Eine Klasse hat extra eine Mappe fuer mich angefertigt, eine andere Klasse schenkt mir ein Buch ueber Amerika, wirklich sehr freundlich, sie versorgen mich mit Coke und Chips
- Die Schule geht zu Ende und das Abholen der Schueler ist ein Schauspiel, alles geht sehr geordnet zu und nur auf Anweisung
- Eltern holen ihre Kinder mit dem Pkw, jedes Auto wird einzeln am Eingang vorgelassen, das entsprechende Kind steigt ein und ab geht es
- Dorothy holt mich ab und es geht zum shopping, alles ist groesser, jede Verpackung einfach alles, aber auch der Muelleimer ist groesser
- Donnerstag, 27.04.2000
-es aergert mich sehr, dass ich nicht besser englisch spreche, denn alle sind so freundlich und ich wuerde mich gern mehr mit ihnen unterhalten
-besuche heute Spanischunterricht, es ist auch wirklich spanisch fuer mich, aber zum Glueck auch fuer die Schueler, also eine sehr schwierige Sprache nach meiner Meinung
-in der Mittagspause zeigt mir Dorothy die Schule, es ist sehr interessant
-es gibt fuer den Technickunterricht eigene Werkstaetten, Hauswirtschaftsraueme, Gaertnerei,Kunst, Darstellendes Spiel, Chor und Schulband und – orchester, das wird
jeweils alles als Kurs angeboten und man kann es belegen
- ab Mittag besuche ich das College in Dublin, es ist sehr modern und mit neuester Technick ausgestattet
- Clay holt mich ab und ich gehe zum shopping, 2 Std. Zeit fuer mich
- 16 Uhr kommt Dorothy zum Center, wir fahren auf die gegenueber liegende Strassenseite, es geht weiter mit shopping, das Geschaeft hat die Preise um 50% gesenkt, es ist ein kleines Geschaeft trotzdem dauert es 1 Std., Dorothy schlaegt voll zu
- am Abend 18.30 Uhr fahren wirzur Wasseraerobic, aber irgendwie ist die Trainerin heute nicht da, deshalb wird nur Wasservolleyball gespielt, es macht Spass
- es gibt auch ein kleines kaltes Buefett, was ich nicht verstehe alle essen bevor sie ins Wasser gehen, ist das jetzt gesund?
- 20.30 Uhr der Tag ist noch nicht zu Ende, es geht ins College zu Clay
- wir nehmen am Kunstkurs teil, auch ich muss zeichnen
- Dorothy baut 2 Rollen Toilettenpapier vor mir auf, die ich malen muss, es geht weiter mit einer Muesliverpackung, die gelingt mir ganz gut, bekomme dafuer ein Lob von Clay
- 21.30 Uhr schnell noch in den Supermarkt und dann nach Hause
- Freitag,28.04.2000
-heute mit Mrs. Ranchel Branch unterwegs an der EAST LAURENS HIGH/ MIDDLE/ ELEMANTARY SCHOOL
-die Frau ist einsame Spitze, sie ist in ihrer Taetigkeit soetwas wie ein Schulrat
-die Besichtigung der Schulen ist sehr interessant
-die High School ist erst 4 Jahre alt und damit modern im Bau und in der Ausstattung, ebenso die Middle School
-alle Gaenge sind hell erleuchtet, die Turnhalle ist riesig wie ueberall hier, stets auch immer mit Sitzplaetzen fuer Besucher ausgelegt
-in der Grundschule, die kleinen Schulkinder sehr nett anzuschauen, der vice principal fuehrt uns durch die Schule
-in 10 min werden 1200 Schulkinder mit den Bussen transportiert
-wir fahren in den “Red Lobster” zum Mittagessen, bekomme ein neues Problem, die Speisekarte, nehme dann irgendwas mit Fisch, was mir meine Nachbarin einigermassen verstaendlich machen konnte
-auf geht es zum Schulamt, schoenes Gebaeude, mit schoenen Bueroraeumen
-13 Uhr zum “Herzen von Georgia”, dem Tchnischen Institut
-Mr. Willcox und Dr. Readly zeigen mir das Institut, es ist sehr modern mit unwahrscheinlich vielen Computerraeumen ( 400-500 Computer)
-die Technik ist vom Feinstem, wie am College gibt es auch hier einen Raum, in dem Konferenzen geschaltet werden koennen ( mit 4 Partnern gleichzeitig)
-15.30 Uhr Mr.Willcox bringt mich zur Schule zurueck, er will mich an der Middle School absetzen, ich protestiere lautstark, man koennte es auch erlaufen, aber hier wird eben nun mal alles gefahren
-nach Hause, dann in die Buecherei, tolle Auststattung, es wird sehr viel gelesen und an Computern gearbeitet, weil auch nicht jeder einen zu Hause hat
-nach Hause, dann einkaufen fuer den Wochenendtripp
-Abendbrot, es gibt Hamburger
-Susanne kommt, sie stammt aus Bremerhaven und hat einen Amerikaner geheiratet
-sie uebersetzt, wir koennen Dinge austauschen, die uns bisher noch nicht moeglich waren
-am Montag kommt sie mit in die Schule und wir werden in mehreren Geschichtsklassen ueber Sachsen und den kalten Krieg erzaehlen
- Sonnabend,29.04.2000
-Dorothy und Clay muessen erst noch im College arbeiten
-11 Uhr kommt die Tochter einer Kollegin, die 7 Wochen in Deutschland war und faehrt mit uns nach Okefenoke zum Paddeln
-ausserdem moechte sie ihr deutsch auffrischen und mir beim Verstehen helfen
-sie ist wie konnte es anders sein sehr nett und lustig
-in Okefenoke angekommen, kurzer Lunch und ab geht es zu den Krokodilen, ich konnte es bis jetzt nicht glauben, dass man Menschen zu Krokodilen laesst
-mir ist nicht ganz so geheuer und ich versuche mit Joi, das Boot nie zu weit an den Rand zu bekommen, denn dort liegen die leckeren Tierchen
-als wir wieder zurueck kommen, koennen es 3 dt. Maenner nicht fassen, dass wir mit dem Paddler draussen waren
-18 Uhr- weiter geht es an den Atlantik
-wir verfahren uns nur, um ca. schlappe 100 km
-21 Uhr angekommen auf …….
-Abendbrot- kurzer Strandspaziergang- Joi will in die “Hot Ups”
-die Mom und ich schauen abseits zu und erzaehlen uns
-22.30 Uhr zu Bett
- Sonntag, 30.04.2000
-7 Uhr aufstehen, 7.30 Uhr Fruehstueck, es sind verwunderlich “viele” Menschen unterwegs fuer einen Sonntagmorgen -
-um 11 Uhr muessen wir das Camp wieder verlassen, deshalb beginnt auch alles so zeitig
- Dorothy und ich gehen in den Atlantik schwimmen, um diese Jahreszeit scheint das hier sehr ungewoehnlich zu sein, denn wir sind die einzigen, es gibt noch paar wenige Strandlaeufer und das war es
- Kurzer Strandspaziergang, weiteres Bad im Meer und dann ab in die Hot Ups zum relaxen
- 11 Uhr Start nach Savannah
- 14 Uhr in Savannah angekommen, zwischendurch kurzer Lunch
- sehr schoene alte Stadt, die total an die Einwanderer erinnert
- es ist so wie wir es aus den Filmen kennen – einfach – HERRLICH-
- etwas shopping, etwas fotografieren und bei Coffee relaxen
- 17 Uhr es geht zurueck nach Dublin
- es war ein wunderschoenes und erlebnisreiches Wochenende, ich danke Dorothy und Clay sehr dafuer, dass ich dies erleben durfte
- Montag, 01.05.2000
- der Alltag hat uns wieder und eine neue Woche beginnt
- heute kommt Susanne und wir haben unseren Grossauftritt
- wir muessen 4 Klassen absolvieren
- die Fragen wiederholen sich zum Teil und Susanne kann dann schon vieles selbst beantworten
- sehr spassig finden alle,dass ich erst seit 1996 Telefon habe, sie denken wahrscheinlich ich komme vom Mond
- am Ende haben Susanne, Dorothy und ich an diesem Tag sehr viel gelernt, jeder fuer sich und aus seiner Sichtweise
- am Ende war der Tag doch anstrengender als anfangs geglaubt
- 15.30 Uhr wir fahren nach Macon und sind beide unwahrscheinlich muede
- Besuch eines Museums der Eingeborenen, sehr interessant, erfahre woher der Spruch kommt aus den Erdloechern kriechen, besichtige selbst eines, solch ein Bauwerk ist eine Attraktion
- Wir brauchen Kaffee, Dorothys Kaffeestube gefunden, Coffee ist out, Dorothy nimmt Cappuccino und ich eine Coke- es hilft
- Shopping in einem riesen Center, Innenstaedte wie wir es kennen, gibt es hier nicht, Center sind alle ausserhalb und damit riesig gross, mal sehen wie Atlanta wird
- Auf der Rueckfahrt besuchen wir noch Dorothys Eltern
- Unterhalte mich mit 3 alten Ladies, ist ganz nett und geht besser als ich dachte
- 21 Uhr ab nach Dublin
- 22 Uhr wieder daheim
- Dienstag, 02.05.2000
-West Laurens High School, gehe in verschiedene Klassen mit
-Biologie und Hauswirtschaft
-Schueler sind wie bei uns vielleicht nur nicht so frech gegenueber dem Lehrer, liegt vielleicht daran, dass es hier noch Strafen gibt wie Strafzimmer und Pruegel, die nach 2-facher Verwarnung vom Principal ausgeteilt werden
-ansonsten wird gequasselt, Briefe geschrieben und Heimlich gegessen, in Hauswirtschaft wurde sich auf Teufel komm raus geschminkt nach getaner Arbeit
-Kaugummi ist kein Tabu
-11.30 Uhr- es geht zum Mittag in eine Gaststaette, mein Speisekartenproblem taucht wieder auf
-Mrs. Johnsen hat mein Problem sofort erkannt, sie und Dorothy helfen mir
-nehme ein vegetarisches Gericht und habe gut gewaehlt
-13 Uhr zum Technischen Institut, klappt nicht so wie Dorothy es sich vorgestellt hat
-muessen zur Schule zurueck
-Dr. Readly holt mich ab, wir fahren zur Flugabteilung des Technischen Instituts
-ca. 1.15 Std. Autofahrt fuer Hin- und Rueckfahrt
-Institut neu, sehr modern
es ist heiss, Dr. Readly spendiert eine Coke
-15.30 Uhr zurueck an der Schule
-kontrollieren noch die e-mails, schreibe schnell noch eine
-16.20 Uhr Abfahrt nach Hause
-etwas Garten, etwas TV
- Mittwoch, 03.05.2000
-West Laurens High School
-besuche den Geschichtsunterricht von Ms.Kea
-ein Schueler zeigt mir das Gewaechshaus, schwierig fuer die Pflanzen, da es zu heiss ist
-Geschichtsunterricht bei Dorothy, heute ist wahrscheinlich allgemeines Schlafen angesagt, denn laufend liegt ein Schueler auf der Bank und macht ein Nickerchen
-nehme teil an der Ausbildung der Schulband und des Schulorchesters, gute Moeglichkeit ein Instrument zu erlernen
-LK-Geschichte bei Dorothy, Schueler muessen heute Test absolvieren
-15.45 Uhr nach Hause
-etwas Garten, etwas TV
-Dorothy kocht heut selbst, wir warten bis 20.30 Uhr bis Clay zurueckkehrt
-Essen schmeckt ausgezeichnet, da es dem dt. Essen sehr nah kommt
-Clay kann es nicht fassen,dass er Weisswein in Rotweinglaeser schenken soll, tut es aber denn doch
-22 Uhr zu Bett
- Donnerstag, 04.05.2000
-West Laurens High School
-Mathematikunterricht bei Mr.Woodard, sehr korrekt, es ist eine Abiturklasse
-Dorothy raeumt mir Zeit ein, um meine Erlebnisse zu notieren,dadurch entsteht dieser kurze Abriss
-im Raum wird es immer kaelter, ich bin schon leicht gefrostet
-es geht zum Lunch, ich kann mich auftauen
-gewoehne mich langsam an das Essen, es faengt an alles zu schmecken
-fuer morgen ist noch ein Besuch der Elemantary School mit Mrs. Branch geplant
-heute Abend hat mich Judy zu ihrem Programm eingeladen, wird bestimmt ganz lustig- leider kann ich nicht mit schwimmen gehen, aber man kann ja nicht alles
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