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Bericht aus dem Jahresbericht 1999/2000:
Am ersten Schultag nach den Osterferien fiel uns das Aufstehen besonders leicht:
Erstens war herrliches Frühlingswetter, und zweitens mussten wir nicht zurück in den Unterricht! Zusammen mit unserem Klassenleiter, Herrn Maier, und unserer Deutschlehrerin, Frau Karl, fuhren wir stattdessen
in die Jugendherberge nach Pottenstein
Um 9 Uhr morgens ging die Reise los: Wir packten unsere 1000 Gepäckstücke in den
Reisebus, winkten unseren Müttern noch einmal zu und ließen erleichtert das graue Schulgebäude hinter uns. Die Fahrt dauerte nur ca. 1,5 Stunden, doch da unser Fahrer auf den letzten Kilometern einen etwas
kurvenreichen Umweg gewählt hatte, waren einige Schüler besonders froh, als wir endlich am Ziel angekommen waren. Bis wir es uns in den Zimmern halbwegs gemütlich gemacht hatten, war es auch schon Zeit für das
Mittagessen. Leider ahnten wir noch nicht, dass wir eine Stärkung dringend nötig haben würden. Bei einer Stadt-Ralley am Nachmittag mussten wir nämlich den ganzen Ort erkunden - und das bei 28°! Dummerweise liegt
die Jugendherberge auch noch am Ortsrand oberhalb von Pottenstein. Während der Wanderung vom Ortskern zurück zur Jugendherberge haben einige von uns ganz schön gestönt! Trotzdem tobten wir uns anschließend nochmals
auf dem nahe gelegenen Fußballplatz aus. Nach dem Abendessen trafen wir uns zum gemeinsamen Spieleabend, bis wir um 22 Uhr in unsere Zimmer verschwinden mussten. So richtig ruhig war es aber noch lange nicht im Haus.
Am folgenden Tag packten wir unser Lunch Paket ein und brachen bei strahlendem
Himmel zu einer Wanderung nach Gößweinstein auf. Obwohl unsre beiden Lehrer an jeder Wegkreuzung die Wanderkarte “befragten”, haben wir bestimmt den längsten Weg genommen und uns mit Sicherheit verlaufen! Angeblich
standen manche kurz vor dem körperlichen Zusammenbruch; merkwürdigerweise hatten die meisten trotzdem noch die Energie, einen Abstecher zum Fahnenstein zu machen. Um zum Gipfel zu gelangen, mussten wir eine
abenteuerliche Kletterei auf uns nehmen; aber der Ausblick von dort oben war toll! In Gößweinstein besichtigten wir die Basilika, gingen auf “Shopping Tour” und genehmigten uns zum Abschluss noch ein Eis.
Zurück in der Jugendherberge waren wir ziemlich geschafft. Die ganz Unermüdlichen
spielten trotzdem noch Volleyball oder Fußball; die anderen ruhten sich in ihren Zimmern aus oder ärgerten eine Gruppe von 8. Klässlern aus dem Vogtland, die einen Gang über uns bezogen hatten. Dummerweise stoppte
Frau Karl unseren Kleinkrieg, sonst hätten wir bestimmt gesiegt.
Nach dem Abendessen vergnügten wir uns wieder mit verschiedenen
Gemeinschaftsspielen. Um 22 Uhr hatten unsere Lehrer diesmal keine allzu großen Schwierigkeiten, für Ruhe zu sorgen; wir waren alle erschöpft und konnten wunderbar schlafen. Am nächsten Morgen machten wir uns mit
unseren Lunch Paketen wieder auf den Weg. Den Vormittag verbrachten wir im Erlebnisbad “Juramar”, um uns etwas zu erholen. Danach ging es weiter zur Teufelshöhle, wo wir an einer Führung teilnahmen, die
hauptsächlich unsere Lehrer interessant fanden. Lustiger fanden wir dagegen die anschließende Bootstour auf dem Schöngrunder See und vor allem die Rodelbahn. Der Höhepunkt des Tages war jedoch der von uns
gestaltete Bunte Abend mit verschiedenen Sketchen, Tanzeinlagen, einer Spiel Show und einem Lehrer Quiz.
Am nächsten Morgen mussten wir wohl oder Übel unser Gepäck packen und schon wieder
nach Neustadt zurückkehren. Die drei Tage waren viel zu schnell vergangen. Aber wir hatten eine schöne Zeit miteinander verbracht an die wir immer noch gerne zurückdenken
Klasse 8a
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