|
|
||
| Radiosendung 1 Ich reite die Schlange und erfand den Schakal. Und Jesus Christus ass gerne Milka Schokolade. Gott mag diesen Song, Ich habe ihn erwirkt. Hau ab Gott, verpisst euch doch. Ich muss an den Hummer denkseln unt nicht an den Songsel, Sangsel. |
||
|
Maschinensohn |
||
| Radiosendung 2 Die hitze ist aeusserst hartnaeckig. Und hoch. Das Geschoepf strampelt. Lacht nicht und tanzt dennoch. Wessen Humor is das ueberhaupt? Wer hat noch Schokolade? Vielleicht tanzende Schokolade? Ich haette gerne ein Gesicht aus Schokolade. Moderlliert aus meinen Inneren. Vorher aber moechte ich noch tanzen, bis weit ueber den Siedepunkt hinaus. Tanzen, tunzen, tinzen. |
||
| Somnambulismis in Maschinenzimmer 30 Music by Bartsch November 2000 Poems by Bartsch October 2000 Ich schnitt ein Stueck deines Leibes und frohlockend erbluehet mein Kreuz An welches ich genagelt meistblutend dacht mich freuts Und ein Erzengel mir im Alexanderweltschen Saale Gebar mir die Vernunft auf kalter Aufschnittschale Nun strafend tauch ich ein in rohes Menschenfleisch Und Schwanke nun einher mit deiner Kindlichkeit Und ein Erzengel mir im Alexanderweltschen Saale Gebar mir die Vernunft auf kalter Aufschnittschale |
||
| Radiosendung 3 Wenn die Heizung nicht real waere, waere es hier nicht so heiss. Es ist sehr heiss hier. Sehr, sehr heiss seisel. Plastische Chirurgie kann auch bedeuten, dass ich mein inneres Gesicht neu erschaffe und mir somit voellig fremd werde. Es ist dann so, als ob ich in einem weissen Raum waere und mir nicht mehr zu sagen haette. Ich wuerde nur noch aus Ihren klaffenden Muendern sprechseln, sprachseln und die Vibration des nun folgneden Songs mit meinem Geruchsinn erahnen. |
||
| Mein Kuss erstickt im Imperativ Music by Eckhardt/Tiedemann/Bartsch January 2001 Poems by Bartsch January 2001 Krank ist die Posse rein ist nur rein Verruerckt ist das Fleisch um nur Fleischsein zu sein Tief in mir mitten Inmitten mir tief tanzt mein Stahl mit mir Imperativ Wirr in den Wirren schon wieder verkehrt Den Bunker verschoben verkehrt ist verkehrt Tief in mir mitten Inmitten mir tief tanzt mein Stahl mit mir Imperativ Atme die Posse Atme den Stahl Atme die Wirren meist proportional |
||
| Radiosendung 4 Es ist zu heiss, zeigt mein Negativ. Zeigt das Negativ. Das Negativ. Das Negativ. Negativ. Gativ. Vitagen! |
||
| Mary Samaels (NFB 418) Music by Tiedemann/Eckhardt/Bartsch February 2001 Poems by Bartsch/Meyer De Voltaire February/March 2001 Kranke Begierden schampen als Tierwort durch blutigen Schnee Maechtige Schatten verrohen als manisches Zeta im Wahnsin des B Adieu Begierden! Preiset die Leere! Meine Stimme hoert ihr nicht Ich hingegen werde eins mit meinem Anti-Ich Kann ich nach Dummeheit streben wenns nackte Wissen obsiegt Und das tote Insekt mein Haupt in Sicherheit wiegt Adieu Begierden! Preiset die Leere! Meine Stimme hoert ihr nicht Ich hingegen werde eins mit meinem Anti-Ich Wo Wahn und Gefahr sich spiegeln Wo Tiermuetter traechtig darniederliegen wiegt mein Tod nur ein aermliches Gramm naehrt den Lebensborn der Fliegen Adiue Begierden! Preiset die Leere! Meine Stimme hoert ihr nicht Ich hingegen werde eins mit meinem Anti-Ich |
||
| Radiosendung 5 Negativ. Das Negativ. Gativ. Gativ. Lets the music speaksel, spaksel. |
||
| Das
4. Tier ass den Mutterwitz Music by Bartsch/Tiedemann/Eckhardt January 2001 Poems by Bartsch January 2001 Ich atme in Erden durch all meine Poren und erbrech albernen Brodem bin auf Kitsch gar erpicht und auch morgen schon rutscht der Sattel noch nicht Ich schmeck den Seraphen den Kinder niemals hatten die bar in feuchten Laken verrueken sich in schatten und gemieden vom Licht rutscht auch ihr Sattel nicht Ich bin der Suizid mit all meinen Sinnen, muss Neid mir erbringen den gar Sattel bezwingen aus pathetischemZwoelffinger-Schwurgericht Ich schmeck den Seraphen den Kinder niemals hatten die bar in feuchten Laken verrueken sich in schatten und gemieden vom Licht rutscht auch ihr Sattel nicht |
||
| Radiosendung 6 Am Heizungsventil entweicht Dampt. Und genauso wie in Eraserhead fuellt dieser nicht den ganzen Raum. Aber heiss ist es dennoch. Die Songs kommen und gehseln. Die Hitze aber bleibt. Meyers Fuesse sind immer noch gross. Nur nicht ganz so nah. |
||
| Rost, Wahn & tote Gleise Music by Bartsch/Eckhardt February 2001 Poems by Bartsch September 2001 Das Feuer roch so jung in al den toten Jahren Die Spitzen sind nun stumpf blassblaeulich mein Gehabe Das Reich ist gefallen als noch ein Tier ich war Als gar rostrosa Baeuche erblickten Seelenqual Der Abgesang verstirbt im Jetzt der Gedanken Doch die Prise Salz rundet mich nicht mehr Die noch hehre Anerkennung meiner sonstigen Benennung taucht unter im Licht doch es atmet nicht Die so hehre Anerkennung meiner einstigen Benennung tanzt mit dem Licht doch es woermt mich nicht doch es woermt mich nicht Das Feuer roch so jung in al den toten Jahren Die Spitzen sind nun stumpf blassbla?ulich mein Gehabe |
||
| Radiosendung 7 Die Reissleine, sie reisst. |
||
| Tod einer Dieselkatze Music by Bethlehem February 2001 Poems by Bartsch August 2000 Nichts ist wies meist war und doch meist wie immer Wenn zurueck nur bleibt mein Anti-Ich, ist die Tapete mein Freund fuer nimmer, fuer gar nimmer Ich schnapp nach liebkosend Manna Netz, Nessel, nett und das Nest Ich schwoer auf ewig hab's immer gewusst belanglos und doch so wahr fuer immer Geistlich kann ich's nicht nicht laenger verruecken Geizig singt er mich auch gestern noch nicht Nichts ist wie's meist war und doch meist wie immer Wenn zurueck nur bleibt mein Anti-Ich, ist die Tapete mein Freund fuer nimmer für nimmer mehr |
||
| Aus dunkler Ritze fruchtig Wahn Music by Tiedemann/Bartsch August 2000 Poems by Bartsch November 1996 Ich bin nicht nur eine Farbe sondern letztlich Siebzehn und Drei als elfte Moeglichkeit zu sterben Eine Zeit ist zu kurz aber niemals laenger Beim naechsten Mal lauschen wir deinem Blut Als meine vergifteten Schatten im Zodiakallicht
entzweibrachen Bacchanten erklommen eisige Schluende, doch
gebaren die zarte Verdammnis nicht |
||
|
|
||