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WERmachtWAS, 2. Akt (lechz)

...und so kam es, dass er und sein Kopf am gefürchteten Morgen danach plötzlich wussten, wie sich eine jungfräuliche Betonwand vorkommt, an der sich eine (Binford-)Schlagbohrmaschine gerade genüßlich an der Durchschlagskraft ihres neuesten Steinbohrers von zwei Zentimetern Durchmesser labt. Und während er beiläufig den Straßen dieser Welt, die in diesem Moment von Presslufthammern aufgerissen, gedemütigt und gepeinigt werden, stille Anteilnahme zukommen lässt, quält er sich aus seinem Bett, stösst aufgrund des verfaulten und abgestandenen Alkoholgeruchs im Zimmer kurz auf, kratzt sich ausgiebig im Schritt, öffnet das Fenster, und setzt sich schliesslich auf den wackeligen Stuhl mit der lockeren Lehne und dem abgewetztem Bezug vor dem schiefen und gebrechlichen Ikea-Schreibtisch, der seit jeher dem Aldi-Scanner, dem 14-Zoll-Monitor und dem 40-MHz-Computer -welche schon oft Impulse für Erniedrigung und Spott darstellten- als Fundament dient. Noch während er seine Eindrücke vom vergangenen Abend in überblickbare Assoziationen sortiert, legt er den Power-Schalter an der Frontseite des Rechnergehäuses um und flucht während des zweieinhalbminütigen Bootens über seine Unfähigkeit, mit Geld umzugehen, weswegen er auch noch nach fünf Jahren an diese Lachnummer eines Computers gebunden ist, während sämtliche Bekannte ihm gegenüber die Faktor-10-Grenze inzwischen überschritten haben. Nach Beendigung der Boot-Phase lädt er Windows for Workgroups 3.11, was weitere eineinviertel Minuten in Anspruch nimmt, die er nutzt, um unter all dem nutzlosen Ramsch auf dem Tisch seine Philips-Universalfernbedienung hervorzufischen, deren Random-Play-Knopf er, das Kästchen auf den Doppel-CD-Player gerichtet, drückt, woraufhin die Warpath-CD freudig erregt durch die zärtliche Befummelung des Abtastlasers zu rotieren beginnt und sich die ersten Brüller von Dirk Weiss aus den Lautsprechern schinden.
Und ungeachtet der noch währenden Enttäuschung über die Absenz einiger Leute am Klassentreffen (bekanntermaßen bis über Frankens Grenzen hinaus geläufig als Pflichttermin für Nürnbergs Nostalgikerkreise) des vorigen Abends, ungeachtet des noch vorhandenen Verdrusses über die rassistische Entwürdigung durch die Persiflage eines Türstehers, ungeachtet des chronischen Frustes, wieder keine Frau abbekommen zu haben, ungeachtet der Trauer um die einhundertzwanzig Mark, die der gestrige Rausch wieder verschlungen hat, ungeachtet der Tatsache, mal wieder in eine Kneipe geschleppt worden zu sein, die er eigentlich zum Kotzen findet, ungeachtet des martialisch pulsierenden Hämmerns im Kopf startet er den MS Editor.
Und ungeachtet all dieser hässlichen Umstände geht er nichtdestotrotz mitleidig den flehentlichen und ergreifenden Bitten seiner Mitabiturienten nach, die ABI98-Homepage mal wieder zu aktualisieren, obwohl er im Moment eher dazu geneigt wäre, z.B. eine Niere zu spenden oder die Bibel auswendig zu lernen oder das Buch von Oscar Lafontaine zu analysieren oder die neueste Echt-Single zu hören oder am besten alles auf einmal.




So oder so ähnlich hätte wohl ein Aussenstehender die momentane Szenerie geschildert, was ihm mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit ein 15-Punkte-Abonnement im Deutsch-LK bei Frau Schwarz bescheren würde.
Und nachdem der Leser sein in Scham gesenktes Haupt nun langsam wieder zu erheben wagt, sollte er dem durch die pathosgeladene Emphase von Einleitung entfachtem Gefühl von Befangenheit in der Magengegend keine Beachtung mehr zukommen lassen, und sich auf die komplett generalüberholte neue Version der WMW konzentrieren. (Bei einigen Leuten ist noch der alte Text anzutreffen, da es nix neues zu erzählen gibt) Hier wir gehen!
(Stand 27.10.99):Reihenfolge rein zufällig...

Markus Feder, immer noch Bulle in spe, hat inzwischen seine ersten richtigen Einsätze (z. B. Schnitzeljagd bzw. Leichensuche im Wald) und, ob ihr´s glaubt oder nicht, auch schon seine erste Beförderung hinter sich gebracht. Anscheinend kann man sich heutzutage sogar schon bei der Polizei hochschlafen.
Das Klassentreffen (bekanntermassen bis über Frankens Grenzen hinaus geläufig als Pfichttermin für das Nürnberger Rindviehmilieu), bei dem man ihn übrigens zum ersten Mal seit ca. 23 Monaten alleine sah, verliess er aus fadenscheinigen Gründen bereits frühzeitig; wenigstens liess er sich mal wieder auf eine Wette ein, wobei er in naher Zukunft beim Badminton einen Kasten Bier an mich verlieren wird.

Bei Bernd Göppner hat sich an sich nicht viel WMW-relevantes getan. Immer noch Jura, immer noch Bayreuth, immer noch derselbe.

Daniel Hofmann gibt auch nichts aufsehenserregendes her. Seine Informatik-Immatrikulation für Erlangen ist inzwischen offiziel, bis zum Studienbeginn sitzt er seine Zeit aber immer noch als Supervisor bei der herzallerliebsten Icon ab.

Oscar Cuquejo startet in Kürze ins dritte Semester Wirtschaftsinformatik in Erlangen. Laut eigener Aussage wohl ein gottverdammt schwerer Studiengang. Zudem versucht er sich neuerdings als Co-Trainer der A-Jugend der SG Nürnberg (Ex-ESV West), deren Mitgliedschaft sich ja bereits ein ganzer Batzen aus unserem Jahrgang rühmen durfte. Ansonsten alles im grünen Bereich.

Auch über Michael Winter gibt es nichts neues zu berichten. Zivildienst hinter sich gebracht, danach bekanntermassen Bankkaufmann-Lehre bei der Noris-Bank.

Evelyn Krisch strebt nach wie vor eine steile Karriere an, weshalb sie immer noch ihrer Bankkauffrau-Lehre bei der Commerzbank nachgeht.

Johnny Loron hat es tatsächlich gewagt, dem Klassentreffen (bekanntermassen bis über Frankens Grenzen hinaus geläufig als Pfichttermin für Nürnbergs Froschschenkelambiente) fernzubleiben, was sich Gerüchten zufolge mit Stress bei einer Hausarbeit zwar erklären, aber nicht entschuldigen lässt. Ausserdem lässt er sich auch weiterhin Student der Rechtswissenschaften in Erlangen schimpfen.

Omeima Tantawi studiert Medizin in Erlangen.

Christian Brandl hat, wie viele andere, seinen Zivildienst auf heuchlerischste Weise durchloffen; seit Anfang Oktober gibt´s nun das E-Technik-Brett an der FH Nbg.

Christian Gräf und Fabian Strobel können immer noch gepaart aufgelistet werden, da sie meines Wissens auch nach ihrem gemeinsamen Dienst ohne Waffe homogene Pfade beschreiten; nämlich ein BWL-Studium in wiekönntsauchanderssein Nürnberg. Um eventuelle Berichtigung wird gebeten.

Sandra Csapo fröhnt immer noch ihrem Journalistikstudium in Eichstätt und verdient sich ihr täglich Brot als gelegentliche Hostesse auf diversen Messen.

Simone Dillich gibt sich auch künftig Politikwissenschaften in Erlangen. Da der Vorsatz eines solchen Werdegangs zwar löblich einzuordnen ist, die Vollziehung allerdings vielmehr auf Naivität zurückzuführen ist, sollte sie im folgenden nicht mehr als DürerABI98-Aushängeschild klassifiziert werden, sondern wohl eher als DürerABI98-Blauauge. Gulp!

Tanja Bichler weiß beim besten Willen nicht, was sie will. Nach langem Hin und Her hat sie nun doch das Jura-Handtuch geworfen, und versucht sich nun seit 1.10.99 als Werbekauffrau-Azubi bei der Werbeagentur Global. Hier noch ein kleines Zaunpfahl-Quiz nur für die WG Bichllich: Aus welcher Sichtweise lassen sich die beiden englischen Begriffe opening ceremony und overdue in Verbindung bringen? Scharf nachdenken!

Silke Müller hat auch keine Neuigkeiten aufzuweisen: Rechtsanwaltgehilfin in der Kanzlei von Rochov.

Barbara Kuhnigk hat nach zwei Semestern Zahmedizin erstmal das Vertrauen in diesen Studiengang herabgeschraubt, sozusagen den Biss (!!!) verloren, weswegen sie unter Verfall eines Semesters auf Allgemeinmedizin umsteigen wollte. Dies blieb ihr jedoch verwehrt, daher bleibt vorerst mal alles beim alten.

Frank Müller darf sich seit Oktober nun auch Student nennen, worüber er folgende Zeilen verfasst hat:
Da gibt`s momentan nicht viel zu Berichten. Ich bin die Woche über in Ansbach im Wohnheim, feier eine Party nach der anderen und gehe am nächsten Tag in die Vorlesung. Nein Scherz. Es ist nicht so extrem. Aber die Leute vom Wohnheim sind überwiegend in Ordnung und auch gut drauf. Vor allem auf meinem Stockwerk. Mann/Frau trífft sich Abends so in den jeweiligen Zimmern, und des is halt scho ganz witzig. Man muß aber wieder mal ganz deutlich hinzufügen, dass in den technischen Zweigen wie auch hier der Frauenanteil sehr gering ist, und es zumindest bei uns absolut keine ... naja egal was ich sagen will man kann da die BWLer schon beneiden. (dieses Thema hat dich doch sicherlich interessiert?) Abgesehen davon, dass man sonst in A. nichts machen kann ist es doch ganz in Ordnung. Denn schließlich will man sich ja BILDEN. Zum Studium ganz kurz. Ich glaub das ist echt mit hinblick auf die Zukunft ganz gut.
Hat jemand was anderes erwartet?

Birgit Limberger ist ein weiteres Exemplar der Gattung der Studenten. Rasse: Germanistik. Bevorzugtes Territorium: Uni Bamberg.

Florian Ermann hat ne ganze Menge Zeit bei FF praktiziert, seit Januar leistet er nun seinen Zivildienst als Hausmeister oder so in einem Kinderheim oder so ab. Fürchtenswert!

Octavia Duta fristet ihr Dasein bekanntermassen bei der weltweit renommierten Stadtsparkasse als Bürokommunikationskauffraulehrling und erhält den goldenen Tartaren für die Verkörperung des längsten Wortes dieser Homepage.

Da Jana Hnatova nur als Bankkauffrauazubi bei der Stadsparkasse tätig ist, muss sie sich Octavia im erbitterten Kampf um den begehrten Tartaren klar geschlagen geben.

Jennifer Dean folgt dem Ruf ihrer Ahnen (nein, nicht Fury!) und studiert Anglistik in Erlangen. Was ja mit Pferden an sich auch gar nichts zu tun hat.

Steffi Kalb zog sich raffiniert aus der Affäre, beendete kurzerhand die ihr immensen Wohlstand versprechende Schneiderlehre, bleibt jedoch der Nadel-und-Faden-Szene treu, indem sie nun eine Modedesignschule irgendwo am Bodensee besucht. Und potzblitz, zum Klassentreffen (bekanntermassen bis über Frankens Grenzen hinaus geläufig als Pfichttermin für die Nürnberger Schickeria) erschien sie tatsächlich im selbstgeflickten Kostüm, wobei sie indessen sehr empfindlich auf die zwei Buchstaben C&A reagierte.

Andreas Brunner wurde von der Akademie der Bildenden Künste nun doch nicht genommen, dafür aber um so mehr von den Johannitern, da auch er inzwischen fertig ausgebildeter Rettungssanitäter ist. Dort macht er ein Jahr lang dem Zivipack Feuer unterm Arsch, um sich ab Oktober 2000 planmässig, nur eben ein Jahr später, in den Orkus eines FH-Informatik-Studiums zu stürzen.

Von Gabi Pall ist nur soviel bekannt, dass sie sich zu einem Architekturstudium hinreissen hat lassen.

Moinka Brix studierte auch, und zwar Jura in Erlangen. Man beachte den Buchstaben "e" hinter dem Wort "studiert"! Was will uns dieser Buchstabe sagen? Bingo! Sie hat´s nur ein Semester lang ausgehalten, und schafft jetzt bei der allseits beliebten GfK!
Doch wen wundert´s? Immerhin hat man dort als freiberuflicher Telefonist doch phänomenale Chancen auf eine kometenhafte Blitzkarriere. Wenn nur alle Eltern eine so zielstrebige, konsequente und ausdauernde Tochter hätten...

Uwe Großer bewies Weitblick: Nach dem Abi erstmal Vorpraktikum bei der Siemens, dann zum Bund. Dort Panzerschein gemacht, nach Finnland geflogen und Offiziere kutschiert. Anschließend an die FH und Maschinenbau studieren.

Florian Rath ist von uns gegangen! Er ist mit seiner Mutter nach München gezogen, nachdem sie ihre Heilpraktikerpraxis hier in Nürnberg aufgegeben hat. In der Landeshauptstadt bauten sie sich zusammen eine neue Existenz auf, indem sie dort zusammen einen (Achtung, Trommelwirbel) Souvenirladen (!!!) eröffneten! Mann Leute, wisst ihr, was das heißt? Jetzt können wir alle überall rumerzählen, wir haben mit jemanden Abi gemacht, der jetzt nen Souvenirladen in München hat! Florian, wir danken dir dafür!
Findet er abseits des hektischen Souvenirgeschäftstrubels mal ein paar ruhige Minuten, widmet sich Florian einem BWL-Fernstudium. Das ist natürlich wichtig, wie könnte man einen Souvenirladen ohne adäquates Hintergrundwissen auch vernünftig leiten?

Sandra Beckh ist von ihrem freiwilligen sozialen (wer´s glaubt) Jahr wieder zurück in der Heimat. Womit sie sich seither den Tag um die Ohren schlägt, hat sie mir, glaube ich, schon mal gesagt, anscheinend hab ich´s einfach wieder mal vergessen.

Nevin Kudat macht wohl eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei Wasweissichdennwo...

Turgut Cankur versucht sich in einer Lehre zum Versicherungskaufmann.

Renate Dippold kann sich aufgrund ihres 1,0-Abiturs das leisten, was sich sonst niemand von uns Nullen zutrauen würde. Nämlich Pharmazie studieren.In Erlangen.

Irina Marin studiert angeblich BWL in Erlangen, was aber von offizieller Seite noch nicht bestätigt werden konnte.

Steve Wunderle hat seinen Zivildienst im August-Meier-Altenheim abgeleistet. Nachdem er während dieser dreizehn Monate wohl allerhand Senioren über den Styx delegierte, studiert er nun seit kurzem Jura in Erlangen.

Michael Raß lernt sich bei Rehau zum Industriekaufmann.

Tim Schärfl hat seinen Wehrdienst inzwischen hinter sich. Na gut, bei eineinhalb Jahren nach dem Abi ist das ja auch logisch, aber sonst ist nichts neues bekannt, und ein leeres Feld würde ja auch albern aussehen.

Pia Pabst hat ein Herz für Kinder und studiert in Regensburg Grundschullehramt, was uns in ein paar Jahren die Wahl der Schule für unsere Bälger wohl gehörig erleichtern wird.

Hülya Kalender möchte Kinderärztin werden, und wartet deshalb seither auf einen Studienplatz.

Deniz Karagülle ist mittlerweile auch offiziell kein ZDL mehr (nicht mal mehr am Wochenende), kann sich somit ganz und gar seinem Studium der Humanmedizin hingeben.

Martina Bucher wird wie gehabt vom Bürositzmöbelhersteller "Dohfäh" (bzw. "Dauphin") zur Werbekauffrau ausgebildet (wobei mir nach wie vor nicht klar ist, was man als Werbekauffrau eigentlich so macht). Und falls ich von ihr eine Karte ausm Urlaub bekomme, kann ich ihr vielleicht auch das frühe Verlassen des Klassentreffens (bekanntermassen bis über Frankens Grenzen hinaus geläufig als Pfichttermin für die Nürnberger Fäkalszene (wer hier den Zusammenhang erkennt und schlüssig darstellen kann, gewinnt einen Sondertartaren)) verzeihen.

Saskia Weber kann sich in Zukunft abschminken, mich verarschen zu wollen, indem sie hinterlistigerweise meinen Rausch am Klassentreffen (bekanntermassen bis über Frankens Grenzen hinaus geläufig als Pfichttermin für Nürnbergs Kreise Töchter vermögender Väter) auszunutzen versucht, da ich ihr künftig kein Wort mehr glauben werde, sondern hier nur trocken statuiere, dass sie von BWL auf Jura, und nicht auf Kosmetikwissenschaften umgestiegen ist!

Kai Schumann hat auch den Absprung aus der ZDL-Szene gemeistert:
Nachdem ich Ende Juli meinen Zivildienst beendet hatte, habe ich am 1.September eine Ausbildung als Informations- und Telekommunikationssystemelektroniker ( kurz ITS-Elektroniker) bei der Firma Defacto Datenbank & Projekte in Erlangen-Eltersdorf begonnen.

Eric Pearson´s Mail kam, was deren Inhalt betrifft, wie ein Schlag in die Weichteile:
Ok, ich arbeite immer noch nebenbei bei Europcar - studiere ab jetzt Soziologie (Frag' mich net wieso!!!), Musikwissenschaft und Psychologie. Musikmäßig geht bei mir zur Zeit auch einiges : Zusammen mit dem Kai bin ich (also, wir "Die Reimer") auf einem HipHop-Sampler zu finden (Franken Funk Vol. 2! Unbedingt weiter mailen und abchecken!!!). Aber leider war's das auch vorerst mit dem Kai und mir als Reimer (was sonst?!). Man könnte sagen, daß ich jetzt als Solo-Künstler untwerwegs bin, aber von mir als Solo-Reimer gibt's noch nix zu kaufen (Kommt aber hoffentlich bald!!!) - bin auf jeden Fall fleißig am Aufnehmen!!!
Soziologie und Psychologie??? Ich bin zutiefst erschüttert!

Hasan Erdemir geht den einzig richtigen Weg: Er studiert Informatik an der FH in Nürnberg.

Über Susann Krätzschmar kann nur soviel gebeichtet werden, dass sie meines Wissens ein Lehre zur Versicherungskauffrau bei einer Gesellschaft, deren Name mir gerade nicht einfällt, macht.

Claudia Bogendörfer kann ihrer Zukunft furchtlos gegenübertreten, sollte sie doch als Azubi beim Arbeitsamt wohl keine Probleme bei eventueller Jobsuche haben.

Kommen wir somit zu den Ehemaligen:
Kann sich eigentlich noch jemand an Stefan Hermann erinnern? Na, das will ich doch hoffen! Auf dieser Seite wird nämlich auch denjenigen gehuldigt, die sich nicht bis zum bitteren Ende Mitglied unseres Jahrgangs schimpfen lassen wollten.
Doch zurück zum Thema: Stefan sieht heute noch exakt so aus wie damals mit 15, bis auf den etwas lichteren Haaransatz, der mir gestern abend erschreckenderweise aufgefallen ist. Auch sonst sind keine Abweichungen zu erkennen, noch immer weist er seinen tieffränkischen Dialekt und Enthusiasmus auf, wofür ihm die Mädels schon früher zu Füßen lagen.
Nun gut, nachdem er nach der 10. Klasse heiter gegangen wurde, absolvierte er im väterlichen Betrieb vergnügt eine inzwischen erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Maler und Lackierer; im Januar wechselteer allerdings sein Betätigungsfeld und ging in ungestümer Freude zum Bund. Und zwar namentlich nach Neuburg a. d. Donau (where the fuck...), wo er sich frohgemutden Propellerputzern (wohl ne Insiderbezeichnung für Luftwaffe) angeschlossen hat, und sichfidel einen LKW-Führerschein rausließ.
Irgendwann in nächster Zeit kommen dann noch wohlgelaunt die Weisheitszähne raus, weshalb wir bereits im voraus lebenslustige Besserung wünschen!


Wilhelm Duta war auch mal bei uns dabei. Ja, wirklich! Das war der ewig Schlechtgelaunte aus der letzten Reihe mit dem gedrungen-kompakten Körperbau! Der, der im Slalomprinzip mit der Simone zusammen war (mal ein Paar, dann wieder nicht, dann wieder zusammen, dann wieder zerstritten usw. Inzwischen im übrigen wieder vereinigt)).
Im zweiten Anlauf kam er jetzt auch beim Bund unter, erst heute kam ne mail von ihm über den Stand der Dinge:
Bin zur Zeit Verteidiger unserer tollen Demokratie (4.Panzerbatallion 304 Heidenheim) und werde mich voraussichtlich in die überaus gut bezahlte und sehr karrierefördernde Laufbahn als Soldat auf Zeit bzw. später dann als Berufssoldat stürzen. Vielleicht schaffe ich es über diesen Weg an das so wertvolle Bay. Abi zu kommen. ;-)
P.S. : Die Simone ist immer noch mit mir zusammen und wird wahrscheinlichauch bis an ihr Lebensende unter mir leiden dürfen.

Marco Mora kam per ABI99 zum bayerischen Reifezeugnis und ist seit Oktober Zivi als Gärtner in einem Blindenheim.

"Ach du Scheiße!" werden sich die meisten von euch wohl gedacht haben, als Andreas Schwerdtner plötzlich am Klassentreffen (bekanntermassen bis über Frankens Grenzen hinaus geläufig als Pfichttermin für Nürnbergs Sekte der Verlorenen Söhne) auftauchte, ward er doch lang nicht mehr gesehen. Doch er lebt tatsächlich noch, verdient sich seine Brötchen und sonstige Konsumgüter bei der Marathonausbildung (dreieinhalb Jahre!) zum Elektroinstallateur bei Elektro Erler in Langwasser und ist ansonsten ganz der Alte.

Gerhard Lerm kann bereit jetzt auf eine bewegte Laufbahn zurückblicken. Im Endeffekt lässt auch er sich der Spezies der Werbekaufleute zuordnen; scheint zur Zeit ziemlich trendy, in und hip (meine drei Lieblingsworte) zu sein. Hier seine eigens verfasste Wortmeldung zum Thema "möglichst viele Beschäftigungen in möglichst kurzer Zeit":
... nachdem ich die schule nach der 11. klasse verlassen habe, war ich ein erfolgloses halbes jahr (gell willi d. aus n.) auf der städt. FOS. anschließend besuchte ich die DAA (Deutsche Angestellten Akademie), wo ich ein praktikum bei einer werbeagentur in fürth ableisten sollte. nach ca. 1 monat bin ich dann von dieser agentur übernommen worden und habe dort später am 01.09.98 meine ausbildung zum werbekaufmann begonnen. leider war der chef nicht sehr bescheiden und hat die agentur runtergewirtschaftet. februar ´99 bin ich zu litomobil, eine full-service werbeagentur in nürnberg, wo ich auch mal in deutschland und holland auf firmenkosten rumkurven kann. hoffentlich bin ich nächstes jahr fertig!!!
WIR SUCHEN STÄNDIG GUTE PROMOTER BEI BESTER BEZAHLUNG!!!

Apropos Bezahlung: Kostenlose Werbung schnorren wollen, was? Warum nicht gleich ein Werbebanner auf der Titelseite???

Manfred Drescher erschien ebenso überraschend wie Andreas Schwerdtner zum Klassentreffen (bekanntermaßen bis über Frankens Grenzen hinaus geläufig als Pflichttermin für Nürnbergs Trachealexkrement-Liebhaberkreise (zugegebenermassen ist auch dieser Zusammenhang für Aussenstehende nicht gerade plausibel)). Doch erscheinen hin, erscheinen her, Manfred machte sein Abi irgendwo anders, das anscheinend gar nicht mal schlecht, denn er war an einem Siemens-Stipendium dran, in dessen Genuss jedes Jahr deutschlandweit nur sechs Abiturienten kommen. Also in diesem Fall praktisch fünf und Manfred. Dies liess ihn offenbar kalt wie ´nen Tartaren auf Sibirienurlaub, und liess sich anstelledessen lieber 12 Jahre beim Bund verpflichten. Auch ne Art von Nonkonformismus, weshalb er an dieser Stelle von uns zwar nicht einen Trost-Tartaren, aber immerhin einen Soldaten-solidarischen TÖTEN!!!-Schrei erhält.

Gerhard Thomae, seines Zeichens Zahntechniker....eeerm, scheiße, jetzt hab ich doch glatt gleich am Anfang geschrieben, was eigentlich ans Ende gehört. Egal, somit ist ja alles gesagt, sogar anhand eines richtig schlechten Schenkelklopfers.




Wie meinen? Enttäuscht? Die alte WMW war viel besser? Mag sein, aber auch schon ein halbes Jahr alt! Und nach dem Klassentreffen (bekanntermaßen bis über Frankens Grenzen hinaus geläufig als Pflichttermin für Nürnbergs Clan der Running Gags) war´s mal wieder an der Zeit. Ausserdem wollt ich den Tartaren-Kalauer endlich loswerden.
Kein Grund, die revolutionäre Ur-WMW zu verwerfen? Keine Angst, nehmt die Rasierklinge wieder vom Handgelenk, denn auch wenn ihr sie noch nicht längst ausgedruckt, auf einem Altar eingerahmt und auswendig gelernt habt (Asche auf euer Haupt), könnt ihr nach wie vor jeden Abend vor´m Schlafengehen in Demut davorknien. Und zwar ganz einfach, indem ihr untenstehenden Link ehrfürchtig anklickt (besonders empfehlenswert für diejenigen Abseiler, deren letzer Besuch mehr als ein viertel Jahr zurückliegt; und natürlich auch für Geneigte, die heute zum ersten mal hier sind. Aber solche Menschen gibt´s doch gar nicht, oder?). Oder habt ihr ernsthaft geglaubt, ich würde derartiges verwerfen?

DIE UR-WMW oder WERmachteWAS, als WERmachtWAS noch WERmachtWAS war und nicht WERmachteWAS





All disgusting disrespects discharged by Andi...