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Dieser Artikel ist Teil eines Pressespiegels zum Thema Linksextremismus.
Veröffentlicht in der Zeitung Junge Freiheit, Datum siehe Dateiname.
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"Größter Niederländer" heißt Pim Fortuyn

AMSTERDAM. Der am 6. Mai 2002 von einem LINKSEXTREMISTEN ermordete Politiker Pim Fortuyn ist am Montagabend von den Zuschauern des niederländischen Fernsehsenders KRO zum "größten Niederländer aller Zeiten" gewählt worden. Auf Platz zwei in der Zuschauerumfrage, an der sich mehrere hunderttausend Niederländer beteiligten, landete der "Vader des vaderlands", Wilhelm von Oranien (1533-1584). An dritten Stelle plazierte sich der populäre Ministerpräsident Willem Drees (1886-1988). "Vadertje" Drees, zwischen 1948 und 1958 viermal Regierungschef, gilt als Erbauer des niederländischen Sozialstaats. Der 1947 geborene Fußballspieler Johan Cruijff war der einzige lebende Niederländer, der unter die besten zehn gekommen ist - zusammen mit dem Humanisten Erasmus van Rotterdam (1466-1536), den Malern Vincent van Gogh (1853-1890), und Rembrandt van Rijn (1606-1669), dem Wissenschaftler Antoni van Leeuwenhoek (1632-1723) und dem Seefahrer Michiel de Ruyter (1607-1676). Bestplazierte weibliche Kandidatin war die im KZ Bergen-Belsen ermordete Anne Frank (1929-1945). Der Sieg Fortuyns sorgte für Aufsehen, da er wie der am 2. November 2004 ermordete Regisseur Theo van Gogh ein scharfer Islam-Kritiker war. Bei ähnlichen Fernsehsendungen war in Deutschland Konrad Adenauer und in Großbritannien Winston Churchill auf dem ersten Platz gelandet. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.degrootstenederlander.nl