Dieser Artikel ist Teil eines Pressespiegels zum Thema Linksextremismus.
Veröffentlicht in der Zeitung Junge Freiheit, Datum siehe Dateiname.
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Erneut Anschlag auf NPD-Funktionär
DRESDEN. Erneut ist ein sächsischer NPD-Politiker Opfer eines Anschlages geworden. Unbekannte "Antifaschisten" haben nach eigener Darstellung versucht, mit 250 Litern "exquisit abgestandener Schweinegülle" das Lokal des Dresdner Clubbesitzers und NPD-Kreisvorstandmitglieds Sven Hagendorf zu fluten. Auf der linksradikalen Netzseite indymedia.org warnten anonyme LINKSEXTREMISTEN den Geschädigten in einem Bekennerschreiben höhnisch vor "in den Fäkalkeimen enthaltenen Bakterien, welche appetitliche Infektionskrankheiten wie Salmonellosen, Darmgrippe, Typhus, Ruhr, Diarrhöe und Cholera verursachen. Möglicherweise kommt es auch zu Infektion durch Protozoen." Während allerdings die "Antifaschisten" davon sprechen, das ganze Lokal überschwemmt zu haben, weist der Besitzer darauf hin, daß die Fäkalien nur den Treppenabsatz verschmutzt hätten und nicht ins Gebäude eingedrungen seien. Die Polizei in Dresden, die in dem Fall ermittelt, bestätigte gegenüber der JF die Darstellung des Besitzers. Zuletzt war es in Dresden zu einer Serie von Chemikalien-, Brand- und Farbanschlägen auf das Wohnhaus des sächsischen NPD-Landtagsspitzenkadidaten Holger Apfel (JF 42/04), und nach Darstellung des Nachrichtenmagazins Spiegel zu einem versuchten Totschlag auf NPD-Landtagskandidaten Eberhard Günther (JF 41/04) gekommen. Auch der Wirt des Dresdener Clubs gibt an, beinahe regelmäßig Opfer solcher Anschläge zu werden.