Rezept für Holzöl
Handelsübliches "Teaköl" oder „Spezialöl" für Gartenmöbel und Strandkörbe aus Teakholz können Sie auch leicht und kostengünstig selbst mischen:
70 % Leinöl
30 % Terpentinöl |
Beides ist wesentlich günstiger als fertiges Holzöl im Baumarkt oder auch in der Apotheke erhältlich.
Tipp:
Um den naturbedingt eigentümlichen Geruch von Leinöl zu überdecken, fügen Sie der Mischung einfach einige Tropfen ätherisches Öl Ihrer Wahl hinzu.
Verarbeitung von Holzöl
Für eine tropffeste Unterlage sorgen. Die Ölmischung lässt sich am besten mit einem fusselfreien Lappen auftragen. Die Verwendung eines Pinsels hat sich nicht bewährt. Dabei reichlich Öl auftragen. Besonders das Hirnholz (also die Schnitt- stellen quer zu Faser des Holzstückes) sehr intensiv behandeln. Dann nach ca. 10 Minuten den Überschuss mit einem Lappen abwischen.
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Die Stirnflächen oder auch Hirn-holz sollten be-sonders Intensiv mit Öl behandelt werden. |
Nach dem Ölen
Die ölgetränkten Lappen können sich selbst entzünden. Daher ausgebreitet trocknen lassen oder luftdicht in einer Dose verschließen. Getränkte Lappen eignen sich für den zweiten Auftrag am nächsten Tag. Wenn noch stumpfe oder ungleichmäßige Flächen auftreten, kann der zweite Auftrag am nächsten Tag vorgenommen werden. Hier wird sehr viel weniger Teaköl gebraucht. Ein Zwischenschliff ist nur dann notwendig, wenn die Holzfasern durch das Ölen "aufstehen" und rau werden.