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Buffys Secret





Es war ein Samstagabend, kurz nach Sonnenuntergang, als Spike den Friedhof verließ, um in der Magic Box nach Neuigkeiten zu fragen. Irgendwer würde bestimmt seine Hilfe brauchen. Ihm war schrecklich langweilig und außerdem brauchte er eine Ausrede um Buffy wenigstens kurz sehen zu können.

Er nahm kurz Notiz von der kleinen Blondine, die vor Warrens Haus stand und sich kurz umsah. Er grinste und fragte sich, ob der kleine Perversling sie gemietet hatte, als ihm auffiel, dass sie aussah wie…

…ihr Hintern, ihre Kleidung, die Haare…Buffy!!??

Was zur Hölle brachte Buffy dazu, Warren freiwillig einen Besuch abzustatten?

Sie sah sich noch einmal um, um sicher zu gehen, dass niemand sie beobachtete und ging ins Haus.

Spike wusste, dass Warren seine Fenster mit schwarzer Folie abgeklebt hatte, um seine teure Hardware vor Licht zu schützen, also brachte es nichts, zu spionieren.

Er setzte sich in sicherer Entfernung auf eine Bank und zündete sich eine Zigarette an. Irgendwann musste Buffy ja wieder herauskommen.

Sie hatte hoffentlich nicht vor, die ganze Nacht dort zu bleiben.

Er ging eine Weile seinem Lieblingshobby nach. Er stellte sich vor, was er mit Buffy auf dieser Bank alles tun könnte. Wenn sie nur wollte...

Er hatte sie schon immer begehrt, wollte es nur nie wahr haben.

Bis zu der Nacht, als er zum ersten Mal von ihr träumte. Allein der Gedanke an diesen Traum ließ ihn fast verrückt vor Verlangen nach ihr werden.

Doch sie hasste ihn. Das zeigte sie ihm immer wieder. Und damit er es nicht vergessen würde, teilte sie es ihm immer wieder mit einem kräftigen Hieb auf seine Nase mit.

Wie konnte er sich nur so hoffnungslos in dieses Verfluchte Miststück verlieben?

Die Tür zu Warrens Haus öffnete sich und Spike ging hinter einem Busch in Deckung.

Sie trug eine sargähnliche Kiste und eine Reisetasche in das Auto vor dem Haus.

Es war zweifelsohne ein Mietwagen, denn er gehörte definitiv keinem der Scoobies.

Sie sah sich noch einmal kurz um und stieg ins Auto, um mit quietschenden reifen loszufahren.

Er war froh, dass sie ihn nicht um seinen Wagen gebeten hatte, denn sie fuhr wie eine fünfzehnjährige High School Fahrschülerin mit Plateausohlen.

Er machte sich schnell auf den Weg zu ihrem Haus, um herauszufinden, was Buffy da transportierte.

Spike war mal wieder froh über seine Vampirkräfte, denn er kam nur ein paar Minuten nach Buffy am Rovello Drive an und sah gerade noch, wie sie die Tasche hineinbrachte.

Die Tür fiel krachend ins Schloss.

Spike stand nun an seinem Lieblingsplatz unter dem Baum vor Buffys Haus und überlegte, ob er an ihre Tür klopfen sollte. Für seine Neugier würde sie ihm wahrscheinlich wieder die Nase brechen, vor allem weil scheinbar nicht einmal die Scoobies oder Giles von ihrer Aktion-was auch immer es war- wussten.

„ Bloody Hell!“ Zischte er und warf seine Zigarettenkippe zu den restlichen, die sich in den letzten Monaten hier angesammelt hatten.

Er sprang mit einem Satz auf den Baum und kletterte auf den Dachvorsprung an ihrem Fenster.

Vorsichtig linste er um die Ecke.

Die Kiste lag auf ihrem Bett.

Leer.

Er hörte, wie Buffy mit jemandem sprach und versuchte zu verstehen, worum es ging. Doch das verfluchte Fenster war zu, so, dass es selbst ihm unmöglich war, zu lauschen.

Was hatte dieser Warren da nur für sie gebastelt?

Und wer war um diese Zeit bei ihr? Ihre Mutter war bei ihrer Schwester in Iowa und hatte Dawn mitgenommen.

Die Scoobies hatten heute ein Treffen in der Magic Box, also musste es das Ding aus der Kiste sein.

Er versuchte, seinen Blick zu erweitern, doch dabei rutschte ein Dachziegel unter seinem Fuß weg und fiel klirrend auf den Boden.

„ Fuck!“ fluchte er und sprang vom Dach. Er konnte gerade noch in Deckung gehen, als Buffy ihren Kopf aus dem Fenster steckte und nach dem Verursacher suchte.

Sie zog die Stirn kraus und schüttelte den Kopf. Dann verschwand sie wieder.

Spike stampfte mit dem Fuß auf und machte sich auf den Weg zu seiner Gruft. Buffy war jetzt misstrauisch geworden. Jeder Versuch, herauszufinden, was sie dort oben tat, brachte ihn ein Stück näher zu einem Dasein als Staubwolke.

Er zog seinen silbernen Flachmann aus der Tasche und nahm einen kräftigen Schluck.

„ Morgen Pet, morgen!“ sagte er zu sich selbst und grübelte weiter.



Eine Stunde früher in Buffys Zimmer.

Buffy lud die schwere Kiste auf ihrem Bett ab und atmete tief durch.

Sie fragte sich immer noch, wie sie auf diese verrückte Idee kommen konnte, Warren tatsächlich mit dieser Sache zu beauftragen.

Andererseits musste sie endlich aufhören, jede Sekunde an ihn zu denken und dieses verdammt hartnäckige Verlangen nach ihm loswerden.

Jedes Mal, wenn er in ihre Nähe kam, fragte sie sich, ob er bemerkte, dass ihr ganzer Körper auf ihn reagierte. Ihr Herz schlug schneller und sie schien förmlich aufglühen vor Lust.

Aber es wäre ein Fehler.

Sie seufzte und wand sich der Gebrauchsanweisung zu, die Warren ihr mitgegeben hatte.

Er hatte jedes Programm für ihn darin aufgelistet und beschrieben. Buffys Unterleib kribbelte allein schon beim Lesen.

Sie hob den Roboter ächzend aus seiner Kiste und stellte ihn aufrecht hin. Jetzt sollte sie fünfzehn Minuten warten, damit sich die Hardware vom Transport erholen konnte.

Sie nutzte die Zeit, um ihn genauer zu betrachten.

Die Kleidung stimmte bis aufs kleinste Detail mit dem Original überein und auch der Haarschnitt war perfekt.

Sogar die kleine kahle Stelle an seiner Augenbraue, die ihn immer so herrlich verrucht wirken ließ, war da.

Sie blickte an ihm herab auf seine Jeans und fuhr mit dem Finger über den flachen Bauch.

Er war ja noch ausgeschaltet, also könnte sie ja….

Sie zog den Bund seiner Jeans ein wenig nach vorne, als ein schrilles Klingeln sie zusammenzucken ließ.

Die Kleine Küchenuhr, die sie auf fünfzehn Minuten gestellt hatte, schlug Alarm, weil die Wartezeit um war.

„ Na dann bin ich ja mal gespannt, ob du hältst, was dein Hersteller verspricht.“

Sagte sie laut zu sich selbst und kniete sich vor ihm hin, um den Aktivierungsknopf an seinem linken Knöchel besser erreichen zu können.

Buffy ertastete den kaum sichtbaren Knopf und sah zu ihm auf.

„ Hallo, Liebes. Du kannst es wohl gar nicht abwarten, was?“ Der Spikebot grinste sie an und Buffy realisierte, das ihr Kopf direkt vor den Knöpfen seiner Hose war.

Schnell stand sie auf und sah direkt in seine Augen. Bis auf das liebevolle Glühen in seinen Augen, das Buffy so liebte schien er perfekt. Aber er war ja nur eine Maschine. Das sollte sie besser nicht vergessen.

„Ähm…Hi!“

Sie wusste nicht so recht was sie sagen sollte.

„ Wie geht´s denn so…Spike?“

Buffy zuckte zusammen, als sie draußen ein Klirren hörte.

Kurz darauf raschelte es in den Bäumen. Buffy sprang zum Fenster und riss es auf.

Sie spürte, dass dort jemand war, konnte aber nichts sehen. Ob Spike wieder…Nein! Das hatte sie ihm ja unter Androhung der Pfählungsstrafe verboten.

Sie schloss das Fenster wieder und zog die Vorhänge zu. Die große Kiste stand jetzt aufrecht neben dem Kleiderschrank. Sie sah staunend herüber zu ihm.

Der Spikebot hatte sein Hemd ausgezogen und lag mit einem angewinkelten Bein auf dem Bett. Die Hände unter dem Kopf verschränkt. Buffy starrte auf seinen perfekten Oberkörper. Ein muskulöser Bauch., starke Arme und eine perfekt ausgeprägte Brustmuskulatur.

Buffy unterdrückte ihr Bedürfnis, heftigst zu sabbern und kroch zu ihm aufs Bett.

„ Buffy, Luv! Welches Programm soll ich für dich starten?“

Buffy setzte sich kurz aufrecht hin und schluckte. Sie war im begriff, Sex mit einem Roboter zu haben, obwohl sie jederzeit die lebendige oder besser gesagt das Original haben konnte.

Der echte Spike liebte und begehrte sie, aber es durfte nicht sein.

Es war falsch ein seelenloses Wesen zu begehren, auch wenn sie sich seit Monaten danach sehnte, seine nackte Haut zu streicheln und…

„ Das Premium Programm, bitte!“ sagte sie zu dem Spikebot und legte sich neben ihm aufs Bett.

Etwas nervös war sie ja schon. Aber als er sie verlangend küsste und seine Zunge über ihre Lippen strich, vergaß sie jeden Zweifel daran, einen Fehler gemacht zu haben.

Ihre flinken kleinen Finger wanderten zu seiner Hose und öffneten die Knöpfe seiner Jeans.

„ Hmmm…Gott, Buffy!“

Er nahm ihre Hände und schob sie mit seinen zusammen über ihre Brüste hinweg bis über Buffys Kopf.

„ Lass mich dich glücklich machen…Ich bin dafür geschaffen flüsterte er ihr ins Ohr, als er sich auf sie legte und mit seiner Zunge die entstehenden Schweißperlen ableckte.

Buffy schloss genüsslich die Augen und freute sich auf die bevorstehende, lange, lange Liebesnacht.



Am nächsten Morgen wachte Buffy zum ersten Mal seit langem wieder zufrieden auf. Der Spikebot hatte gehalten, was Warren versprochen hatte. Mehr als das. Irgendwann hatte sie vergessen, dass sie einen Roboter vor sich hatte und nicht den echten Spike.

Doch leider lag er nicht neben ihr. Sie stand auf und zog sich ihren Morgenmantel über,

bevor ihr Zimmer verließ.

Im Flur entdeckte Buffy Rosenblätter auf dem Boden, die einen Pfeil ins Bad formten.

Sie folgte dem Pfeil und öffnete die Tür.

Ihr Spikebot saß am Rand der Badewanne und gab ihr Duftendes Vanilleschaumbad hinein.

„ Guten Morgen, Buffy! Ich hab dir ein Bad eingelassen. Ich hoffe, du magst Rosen?“

Rosen waren Buffys Lieblingsblumen.

Buffy lächelte und zog den Morgenmantel aus.

Spikebot sah sie lüstern an und Buffy fragte sich, wie es möglich war, so einen Blick zu programmieren. Er sah so echt aus….

Sie stieg in die Wanne. Kaum hatte sie sich im Wasser niedergelassen, begann Spikebot ihr den Nacken mit einem Schwamm zu waschen.

„ Hmmm…Das ist schön.“ Er fuhr mit seiner Arbeit fort und wusch ihr sogar die Haare.

Er massierte ihre Kopfhaut und massierte danach sogar noch eine Spülung ein. Dann spülte er ihr die Haare gründlich ab.

„Hast du noch einen Wunsch, Buffy?“

Buffy mochte es nicht, wenn er so redete. Sie versuchte immer zu vergessen, dass sie nicht den richtigen Spike, sondern einen Roboter vor sich hatte, doch dieser Satz klang so gar nicht nach ihrem Spike, dass Buffy wieder einmal glasklar vor Augen gehalten wurde, was sie tat.

Sie sprang auf, griff sich ein Handtuch und bedeckte ihren Körper damit, bevor sie das Bad eilig verließ.

In ihrem Zimmer atmete sie tief durch, zog sich an und machte sich fertig für das College.

Bevor sie ging, schickte sie den Bot in ihren Kleiderschrank und verbot ihm, diesen zu verlassen.

Buffy fiel es schwer, sich auf die Vorlesungen zu konzentrieren. Willow fragte sie ständig, was mit ihr los sei und Riley warf ihr ständig diese fragenden Blicke zu.

Buffy wurde immer unruhiger. Am Liebsten hätte sie ihm ein freundliches“ Schatz, ich kann heut nicht mit zu dir kommen, weil ich es lieber mit meinem Spikebot treibe, als mit dir Langeweiler.“ an den Kopf geworfen und wäre weggelaufen. Aber das war wohl nicht wirklich angebracht.

Buffy seufzte und tat weiterhin alles, um den Tag schnell hinter sich zu bringen.

Eilig lief sie nach dem College nach Hause und erschrak, als sie Geräusche im Haus vernahm. Sie zückte ihren Pflock und öffnete vorsichtig die Tür.

Die Küche war leer.

Buffy wagte sich ins Wohnzimmer und traute ihren Augen kaum.

Der Spikebot stand nur mit einer Schürze bekleidet im Wohnzimmer vor der Vitrine und staubte die Kristallvase ihrer Mutter ab.

„Was zur Hölle tust du da?“

„ Hallo, Buffy! Ihr habt schon ewig nicht mehr geputzt. Und da habe ich den Reinigungsmodus aktiviert, um dir ein wenig zu helfen...“

Buffy versuchte, den Anblick seines perfekten, nackten Hinterns zu verdrängen und böse zu wirken.

„ Und wie kommst du verdammt noch mal dazu, nackt zu putzen? In dem Haus meiner Mom?? Stell dir nur vor, sie wäre ein paar Tage früher heimgekommen!!!“

Spikebot senkte den Kopf und schaute verlegen zu Boden.

„ Es tut mir leid, Buffy! Wirklich leid, aber so bin ich programmiert?“

„ Programmiert? Oh, ich wusste, das Warren die Sex Programmierung übertreiben wird!“ Buffy verdrehte die Augen und versuchte, die Sinflut, die ihren Slip durchnässte, zu ignorieren.

Sie fragte sich, was man mit einem Staubwedel wohl noch alles anstellen konnte. Ein paar Ideen hatte sie da schon….

Buffy leckte sich die Lippen und zog sich die Schuhe aus.

„ Ist jetzt auch unwichtig. Zieh dir demnächst wenigstens was an, wenn du ohne meine Erlaubnis durchs Haus läufst, verstanden … Ähm..kommst du mit nach oben?“

Ohne auf eine Antwort zu warten lief sie nach oben…Spikebot legte die Schürze ab und folgte seiner Herrin.



Währenddessen lief der echte Spike in seiner Gruft auf und ab und wartete auf den Sonnenuntergang. Er konnte es nicht erwarten, herauszufinden, welches Geheimnis Buffy so gut hütete, dass ihre sogenannten Freunde von nichts zu wissen schienen.

Er hatte die Tür einen Spalt geöffnet und beobachtete die letzten, verschwindenden Sonnestrahlen.

Er schnappte seinen Mantel und verließ mit dem allerletzten Sonnenstrahl die Gruft. Im Eiltempo lief er zu Buffys Haus und hoffte, heute Nacht mehr Erfolg zu haben als in der letzten Nacht.

Im Hause Summers war alles dunkel. Nur eine kleine Nachttischlampe brannte in Buffys Zimmer.

Spike kletterte routiniert auf den Baum und sprang zum Dach herüber. Da hörte er es.

„Oh Gott…jaaa!“

„Ohhh, noch ein bisschen schneller! Hhh..du fühlst dich so gut an…“

Wut stieg in Spike hoch. Sollte dieser Pappkamerad tatsächlich noch etwas gelernt haben? Wer auch immer mit ihr im Bett war, schien Buffy wirklich in den 7. Himmel zu vögeln.

Vorsichtig lugte er durchs Fenster. Er war sich nicht sicher, ob er sehen wollte, was der Kerl mit seiner Buffy anstellte.

Doch seine Neugier war wie immer um Längen größer als sein Anstand.

Der Vorhang war nicht komplett geschlossen, so, dass Spike durch einen schmalen Spalt sehen konnte.

Spike konnte ihre Erregung bis nach draußen riechen, obwohl das Fenster nur einen kleinen Spalt breit geöffnet war.

Sie lag nackt auf dem Bett und ihre Finger hatten sich in die Laken gekrallt, während sie vor Lust keuchte.

Geilheit mischte sich in die Mischung aus Wut und Eifersucht.

Seine Erektion schmerzte schon fast und er musste sich zusammenreißen, um nicht durchs Fenster zu springen und den Kerl von ihr weg zu reißen.

Spike konnte nicht sehen, wer bei ihr war, egal, wie er sich verrenkte.

Eine weiße Hand rieb an ihren Knospen und streichelte ihren Oberkörper, um sie noch näher an ihren Höhepunkt zu bringen.

Spike war sich mittlerweile sicher, dass dieser Mistkerl sie leckte.

Er fluchte.

Er war sich sicher gewesen, dass sie ein Tornado im Bett war, wenn man nur ließe, aber er …

Da sah er ihren Körper zucken und vor Lust beben, als sie kam. Heftig kam.

Spike stellte sich vor, in diesem Moment in ihr zu sein und ihre Muskeln um sich herum zu spüren, die sich um ihn zusammenzogen.

Er unterdrückte ein Stöhnen, als er, ohne sich auch nur berührt zu haben, zum Höhepunkt kam.

„ Fuck, Slayer! Was machst ..hhh..du mit mir?“ flüsterte er und versuchte, sich selbst wieder unter Kontrolle zu bekommen, um sich aus dem Staub zu machen, bevor er noch mit ansehen musste, wie der Kerl sie völlig um den Verstand vögelte, als er hörte, wie sie mit dem Typen sprach.

„ Los, komm her! Lass mich nicht noch länger auf dich warten, nimm mich endlich.“

Das war für Spike das Stichwort zu gehen. Er würde ein anderes Mal herausfinden, was in der Kiste war.

Er streckte seine Beine, um sicherzugehen, dass sie wieder ihren Dienst taten und wollte gerade vom Dach springen, als er sie wieder stöhnen hörte.

„ Hhhhmmmm…jaaaa…Spike! Oh, verflucht, du machst mich wahnsinnig!“

Er musste sofort weg! Jetzt bildete er sich schon ein, dass sie seinen Namen rief.

„ Oh Gott, Spike. Ich…ich…ouhhh!“

Spike erstarrte. Diesmal hatte er es wirklich gehört. Sie rief seinen Namen. Aber wie war das möglich? Gab es vielleicht noch einen Spike in ihrem Leben?

Der Idiot Riley schied jetzt jawohl offiziell aus.

Er drehte sich wieder zum Fenster um und fragte sich, ob der Metzger ihm Drogen ins Blut gemischt hatte, denn er sah das Unmögliche.

Er selbst lag splitterfasernackt über Buffy und knabberte an ihrer Brustwarze, während er immer wieder in ihr versank.

Buffy schien sich völlig im Klaren zu sein, dass er es war, der mit ihr schlief, denn sie blickte ihn immer wieder völlig verklärt an, während sie ihre Beine um ihn schloss und ihre Hände auf seinem Po hatte, um ihn tiefer in sich selbst zu treiben.

Immer wieder stöhnte sie seinen Namen und küsste ihn leidenschaftlich.

Spike schüttelte verwirrt den Kopf. Irgendetwas lief hier falsch. Verflucht verdammt, teuflisch falsch!

Während er ungläubig weiter in Buffys Zimmer starrte, fiel ihm wieder ein, warum er hergekommen war.

Die große, sargähnliche Kiste und die Tasche mit dem Elektronischen Zeugs von Warren.

Warren?? Sie hatte sich doch nicht etwa…?

Nein, das konnte nicht sein, denn sie hätte ihn, den echten Spike jederzeit haben können…

Oder hatte er etwa doch Recht?

Hatte sie sich von Warren tatsächlich einen Roboter bauen lassen, um Sex zu haben?

Sex mit ihm?

Verwirrt setzte er sich wieder hin und zündete sich eine Zigarette an.

Das Grinsen in seinem Gesicht wurde breiter und breiter.

Eigentlich schien die Sache gar nicht so schlecht für ihn zu sein.

Spike stand auf, warf noch einen letzten Blick durchs Fenster und sah Buffy, die sich lüstern die Lippen leckte, während dieser Roboter an ihrem Hals knabberte.

Er würde jetzt erstmal diesem Warren einen Besuch abstatten und sich erkundigen, was dieser Elektrovampir so drauf hatte.