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Teil 8

 

 

Sex, Blood& Rock´n Roll Teil 8

 

 

Sie tanzten eine Weile bis Buffy spürte, dass Spikes Muskeln sich anspannten und sein Griff um ihre Taille fester wurde. Sie schaute in sein Gesicht und stellte fest, dass er ihrem Blick auswich.

„Ich muss mal kurz weg!“ sagte er schroff, ließ sie los und stürmte nach draußen.

Buffy lief ihm nach, doch sie sah ihn nur noch mit seinem Motorrad davonbrausen. Wütend und verwirrt zugleich ging sie wieder hinein zu ihren Freunden und versuchte, sich zu beruhigen. Warum hatte er sie so einfach stehengelassen? Was gab es so Wichtiges, das er sie nichtmal mehr angesehen hatte, bevor er verschwand?

 

Spike fuhr stadtauswärts den Highway entlang, um möglichst schnell den nächsten Ort zu erreichen. Ihr Duft, die vielen Menschen um ihn herum und sein wachsender Hunger hatten ihn gezwungen zu gehen um Schlimmeres zu verhindern. Wäre er noch eine Sekunde länger in diesem Laden geblieben, hätte er sich vor Buffys Augen das nächste Opfer gesucht und von ihm getrunken.

Wieder einmal wurde Spike die Zwiespältigkeit seiner Existenz schmerzlich bewusst. Er liebte seine Jägerin und empfand Sympathie für viele Menschen. Doch Tierblut reichte einfach nicht aus um den Dämon in ihm zu bändigen. Ganz davon abgesehen schmeckte es verflucht grässlich.

Er erreichte einen Vorort von LA und fuhr vorerst ziellos durch die Straßen bis er aus einer Bar ein betrunkenes Pärchen kommen sah. Die Frau riss sich immer wieder von dem Mann los, doch er packte sein Handgelenk und zog sie an sich.

Spike fuhr langsamer und beobachtete die Beiden. Sie schrie ihn an, er solle sie in Ruhe lassen. Er schlug der Frau mit seiner Faust ins Gesicht und schrie sie an. „Erst lässt du mich zahlen und jetzt willst du dich nichtmal vögeln lassen, du Schlampe?“

Spike zögerte nicht. Er hielt an, stieg ab und ging auf die Beiden zu. Die Frau hielt sich weinend die Hände vor ihr Gesicht während der Mann versuchte, sie mit sich zu ziehen.

Spike packte den Mann, setzte sein Gameface auf und grinste ihn an.

„Das hast du nicht umsonst gemacht, du Bastard!“

Die Frau rannte schreiend weg während Spike seine Zähne in den Hals des Mannes schlug.

Er schmeckte die Angst und den Alkohol im Blut des Mannes doch das konnte seine Lust, den Mann zu töten, nicht mindern. Er trank ihn bis zum letzten Schluck leer und ließ ihn dann fallen.

Frisch gestärkt leckte er die letzten Blutstropfen von seiner Lippe und machte sich auf den Weg zurück nach Sunnydale.

 

Buffy hatte eine Weile auf Spikes Rückkehr gewartet.

Nach einer Stunde hatte sie sich dann von ihren Freunden verabschiedet und ging zu Giles, in der Hoffnung eine Erklärung für Spikes seltsames Verhalten zu finden.

Giles war mittlerweile in ein Haus am anderen Ende des Rovello Drive gezogen. Buffy klopfte an seine Tür und wartete. Sie wollte sich gerade wieder auf den Weg machen als Giles mit zerzaustem Haar die Tür einen Spalt breit öffnete und sie begrüßte.

„Oh, hallo Buffy. Wolltest du heute nicht ausgehen?“

„Nein, das heißt, doch! Ich war aus. Aber Spike…er ist einfach weggefahren. Ich dachte mir, sie wüssten vielleicht…Ach, egal. Ich finde ihn schon. Ich wollte nicht…“

„Buffy! Komm rein. Trink einen Tee mit uns und erzähl erst mal, was passiert ist.“

Buffy folgte Giles ins Haus. Es war typisch englisch eingerichtet und an den Wänden hingen seltsame Gegenstände, die aussahen wie diese Artefarkte in den Horrorfilmen, die Willow sich oft ansah.

 

Buffy folgte Giles in Wohnzimmer. Auf der braunen Ledercouch saß ihre Mutter und sah Buffy überrascht an.

„Buffy, Kleines! Warum bist du nicht bei den Freunden? Ihr wolltet doch ausgehen?“

Buffy war verwirrt, ihre Mutter hier zu sehen. Sie hätte nie gedacht, dass sie allein das Haus eines alleinstehenden Mannes betreten würde.

Giles trat hinter ihre Mutter und legte die Arme um ihren Körper.

„So, Buffy. Was ist passiert?“ fragte er und küsste ihre Mutter aufs Haar.

Irgendetwas stimmte hier nicht. Sie schaute ihre Mutter an und dann Giles. Ihre Mutter lächelte abwesend während Giles Buffy prüfend ansah. Sein rechter Daumen strich über den Ring an seinem linken Ringfinger. Er zog ihre Mutter noch ein Stück näher zu sich.

„Ich… ich hab da noch eine Idee, wo Spike sein könnte! Ich melde mich dann, bis später.“ Mit diesen Worten lief sie aus dem Haus.

Kaum schlug die Tür zu, befahl Giles Buffys Mutter, zu schlafen und sie folgte seinem Befehl ohne zu zögern.

 

Buffy lief ziellos die Straße entlang. Sie wusste nicht, wo sie hin sollte. Nach Hause zu gehen war sinnlos. Dort würde sie nicht herausfinden, was hier vorging. Ins Pink Heaven zu gehen war ebenfalls zwecklos, da es schon weit nach Mitternacht war. Ihre Freundinnen waren sicher längst zuhause und schliefen dort friedlich.

Sie kam an einem Kinderspielplatz vorbei und setzte sich auf die Schaukel. Ihre Stirn ruhte auf dem kühlen Metall der Kette. Tränen liefen aus ihren Augen, doch Buffy kümmerte es nicht. Sie musste ihrer Mutter helfen. Spike war weg und ihre Freunde konnten ihr jetzt auch nicht helfen.

Sie wusste nicht, wie lange sie dort gesessen und gegrübelt hatte. Aber gebracht hatte es ihr nichts. Sie war zu dem Schluss gekommen, dass Giles von irgendeiner Macht besessen war, die ihm die Möglichkeit gab, ihre Mutter zu kontrollieren. Nur hatte sie keine Ahnung wie sie ihre Mutter allein retten sollte.

 

Sie schniefte und wischte sich ein paar Tränen aus dem Gesicht. Ein Mottorrad fuhr die Straße entlang, doch Buffy hatte keine Hoffnung mehr, dass es Spike sein würde. Wahrscheinlich hatte er die Nase voll davon, sich mit einem kleinen Mädchen wie ihr abzugeben und suchte irgendwo nach den letzten Überresten seiner Motorradgang.

Sie rappelte sich auf und zupfte notdürftig an ihren Haaren.

Buffy war müde. Sie war nicht mehr davon überzeugt, dass dieser Jägerinnenjob so eine gute Sache war. So viele Dinge waren in so kurzer Zeit passiert. Was würde sie dann noch alles erwarten. Sie entschloss sich, erst einmal nach Hause zu gehen, um sich auszuschlafen. Egal, welche bösen Mächte sie dort erwarten würden.

Sie ging nach Hause, zog sich ihren pinkfarbenen Lieblingsschlafanzug an und legte sich ins Bett. Wenige Minuten später schlief sie bereits so tief, dass sie das Motorrad, das vor ihrem Haus hielt, bereits nicht mehr hörte.

 

Spike stieg von seinem Motorrad und wollte gerade an Buffys Tür klopfen, als er sah, dass die Tür einen kleinen Spalt breit geöffnet war. Er runzelte die Stirn und konzentrierte sich, um Feinde im Haus zu wittern, bevor sie ihn angreifen konnten. Doch er nahm nur den typischen Summers Geruch im Haus wahr.

Automatisch ging er die Treppe zu ihrem Zimmer hoch und öffnete die Tür. Eine Wolke aus Angst schlug ihm entgegen und er fragte sich, was in der Zwischenzeit hier passiert war, denn als er ging war ja alles noch in bester Ordnung.

Er zog seine Jacke aus und hängte sie an den Pfosten von Buffys Bett.

Als er sie eng zusammengerollt unter der dicken Bettdecke liegen sah, wünschte er sich, sie hier weg zu holen. In seine Welt.

In eine Welt ohne Tageslicht und ohne Verpflichtungen. Einfach nur zu sein.

Frei zu sein.

Und da war er sich endlich sicher. Den ganzen Weg nach Sunnydale hatte er darüber nachgedacht. Er würde sie fragen. Er würde sie fragen, ob sie mit ihm gehen würde, in seine Welt um dort mit ihm wirklich zu leben.

Jagen konnte sie dann immer noch, wenn es dringend erforderlich war.

Sie drehte sich um, als sie eine Bewegung auf der Matratze spürte.

Spike hatte sich zu ihr ans Bett gesetzt und sah sie ernst an. „ Spike! Du…du bist wiedergekommen?“

„ Was hast du denn gedacht?“ gab er verwirrt zurück.

„ Ich.. Du warst auf einmal weg und ich hab mich gefragt, ob du ..naja, ob es dir mit mir zu langweilig ist. Wo bist du gewesen?“ Sie richtete sich auf und sah ihn vorwurfsvoll an.

Jetzt, wo er wieder da war, fühlte sie sich gar nicht mehr so einsam und Wut keimte langsam in ihr auf.

 

Doch er legte seine Hand auf ihre Wange und sah tief in ihre Augen.

„ Buffy, wir müssen reden.“

„ Reden? Ja, wir sollten reden, darüber, dass du mich einfach im Pink Heaven hast stehen gelassen, dass Giles meine Mutter in seiner Gewalt hat und von irgendwas besessen ist und ich ganz alleine war, weil du nicht bei mir warst, wie du es…“

Spike legte einen Finger auf ihren Mund, um ihren Redefluss zu unterbrechen.

„ Stop, noch mal von vorne. Warum ich weggegangen bin, erzähle ich dir später, aber was ist mit Joyce und deinem Wächter?“

Er rückte ein Stück näher zu ihr und strich eine verlorene Haarsträhne aus ihrer Stirn.

„ ich hatte den Eindruck, zwischen den Beiden entwickelt sich was. Was zur Hölle war los?“

Er mochte Joyce. Sie war eine nette Frau, die ihre Tochter liebte und ihn akzeptierte.

Buffy begann, zu weinen.

„ Ich…Ich bin zu Giles gegangen. Weil ich dich doch gesucht habe. Und als ich dort ankam, bat er mich herein und war so seltsam.

Mum war dort, aber ihr Blick war so, so abwesend. Giles hat sie umarmt und geküsst. Mum würde das nie tun. Nicht so schnell und vor mir hat sie nie zugelassen, dass Dad sie so berührt. Und dann dieser Ring, ein komisches Teil. Ich hatte fast das Gefühl, als ob Giles mich hypotisieren wollte, oder wie das heißt, was ihr Vampire immer macht.“ Sie ärgerte sich, weil sie sich dieses Wort immer noch nicht gemerkt hatte.

„ Ring?“ Spike wurde hellhörig. „ Was für ein Ring?“

Buffy versuchte, sich genau zu erinnern.

Er war aus dunklem Gold. Mit einem Blutroten Stein. Und über dem Stein waren goldene Linien gezogen. Moment ja, ein Stern war das.“

Spike erstarrte. Gabriels Ring. Der Ring war wohl doch nicht im Feuer zerstört worden, wie er gehofft hatte. Giles musste ich eingesteckt haben.

„ Ok, Liebes. Du hast Recht. Dieser Ring ist gefährlich und wir müssen deine Mum jetzt schnellstens da rausholen. Ein Mensch mit der Macht des Ringes ist beinah noch gefährlicher als ein Vampir.“ Ihm grauste bei dem Gedanken, dass Giles sich frei im Tageslicht bewegen konnte.

„Ok, was machen wir jetzt?“ Buffy sah ihn hoffnungsvoll an.

Doch in wenigen Minuten würde die Sonne schon aufgehen und er konnte das Haus jetzt nicht verlassen.

„ Du schläfst dich jetzt aus und tankst Kraft. Ich werde versuchen, Giles für heute Abend aus dem Haus zu locken, damit wir erstmal deine Mum da rausholen können.“

Buffy legte sich und Spike wollte aufstehen. Da spürte er Buffys Hand, die an seinem Gürtel zog.

„ Spike?“

„Ja, Luv?“

„ Bleibst du bei mir? Ich meine, bis sich eingeschlafen bin?“

Spike seufzte und sah sie an. Eigentlich musste er noch einiges erledigen, um Joyce zu retten, aber er konnte ich, wie immer, nichts abschlagen.

Er nickte und setzte sich auf die Bettkante um seine Stiefel auszuziehen.

Dann legte er sich neben sie und zog sie in seine Arme.

Wenig später hörte er sie leise schnarchen.

Spike lächelte und strich ihr noch einmal übers Haar bevor er kurz die Augen schloss, um all die Gefühle, die ihn in diesem Moment überfluteten, zu genießen.

Kurz darauf war er selbst eingeschlafen.

 

Als er wieder aufwachte, lag sein Kopf genau zwischen ihren Brüsten vergraben und ihre Beine hatten sich mit seinen verschlungen.

Buffy schlief noch, doch er konnte riechen, wovon sie träumte.

Immer wieder murmelte sie seinen Namen und rieb ihren Unterleib langsam an seinem Bein auf und ab.

Spike konnte der Versuchung nicht widerstehen und wanderte mit seiner Hand in ihre Schlafanzughose.

Als er seinen Kopf hob, sah er ihre geröteten Wangen und wie sie sich auf die Lippe biss, als seine Finger fanden, was sie gesucht hatten.

„ohhh“ entrann es ihr als Spike begann, ihren empfindlichen Kitzler zu reiben und ihre Beine schlossen sich noch enger um seine.

Er grinste und ignorierte mit aller Mach die pralle Beule in seiner Jeans. Dafür war jetzt keine Zeit.

Ihr Atem wurde schnell und ihre Wangen schienen zu glühen.

„ Hm..oh..“

Spike massierte sie nun mit seinem Daumen um mit einem Finger in sie hineinzugleiten.

Buffy bäumte sich auf und ihr Körper zuckte.

Ihre Augen flogen auf und sie krallte sich in sein T-Shirt.

Als Buffy wieder zur Ruhe gekommen war, sah sie ihn ein wenig verschämt an.

Spike wusste, was sie dachte und kam ihr zuvor.

„ Keine Sorge, Luv. Wir haben nichts Unanständiges getan und du hast wunderschön ausgesehen. Und wenn es dir so schrecklich peinlich ist, schieb die Schuld einfach auf mich.“ Er gab ihr einen Kuss und stand auf.

„ Sind meine Sachen noch hier? Ich würde mich gern umziehen.“

Erst jetzt fiel Buffy der feuchte Fleck neben dem Reißverschluss seiner Jeans auf.

 

Spike wusste nicht so Recht, wie ihm geschah. Sowas war ihm noch nie passiert. Buffy hatte ihn nicht einmal dort berührt.

Er schüttelte die Lust auf „echten Sex“ ab und zog sich um. Es gab jetzt Wichtigeres zu tun.

 

Ein paar Häuser weiter zog Giles sich an, um Bücher aus dem Laden zu holen, die er dringend brauchte, wenn er den Höllenschlund wieder öffnen wollte.

Um Sunnydale zu kontrollieren brauchte er mehr als ein paar mickrige Vampire…..