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Titel:Sexy almost evil
Altersfreigabe:Ich sag mal lieber 18 obwohl es sexfrei ist(diesmal*grins*
Teil:2
Spoiler:nein
Inhalt:Erwachen und die erste "Mahlzeit"
Hauptcharakter(e)/Paar(e):Buffy/Spike
Disclaimer:Joss Whedon und Fox sind die alleinigen Besitzer von BTVS und haben somit alle Rechte an den Charakteren dieser Story
Kommentar:Naja, dieser Part ist recht kurz, aber ich finde, die ersten Momente gehören nicht mit anderen Geschehnissen zusammengepackt...
Hoffe, ihr mögt ihn trotzdem...*smile*


Teil 2
Sie riss die Augen auf und japste nach Luft. Doch der Sauerstoff in ihren Lungen schien nutzlos. Ihr ganzer Körper schien ein einziger Krampf zu sein.
Fetzen von den Bildern der letzten Nacht tauchten vor ihren Augen auf und das Zimmer drehte sich. Stimmen kamen von überall her. Lichter blendeten sie, obwohl sie durch die Gardine fielen und seltsame Gerüche hingen in der Luft.
Der Mann neben ihr drückte sie zurück auf das Kissen und hielt ihr ein Glas hin, in das eine rote Flüssigkeit gefüllt war.
„Entspann dich.“ Sagte er mit seiner beruhigenden Stimme zu ihr. Wer war das? Sie erinnerte sich langsam an die Dinge, die in der letzten Nacht passiert waren und an ihn. Spike. Das Monster, das daran Schuld war, dass sie jetzt diese schrecklichen Schmerzen hatte und das nachdem er ihr diese herrlichen Gefühle gezeigt hatte.
Sie setzte sich auf und trank aus dem glas, dass er ihr hinhielt. Es schmeckte metallisch. Sie erinnerte sich an den Moment bevor sie eingeschlafen war. Es war Blut.
Doch kaum hatte sie die ersten Schlucke getrunken, ließen die Krämpfe nach und das Dröhnen in ihrem Schädel wurde ein wenig leiser.
„ Besser?“
Sie schaute ihn misstrauisch an und nickte
. Er saß mit einer zerfetzten Jeans an ihrem Bett. Buffy bemerkte die Narben auf seinem Oberkörper und fragte sich, woher die stammten.
Er schien ihren Gedanken zu erahnen und lächelte.
„Auch du wirst kämpfen müssen, Pet. Kämpfen um zu existieren.“
Zu existieren? Sie war doch…“ Verdammt, ich bin tot!“ Sie wurde hysterisch und begann, gegen seinen Oberkörper zu schlagen. „ Du Schwein!“ schrie sie. „ Du hast mir alles genommen, meine Leben, meine Familie, meine Zukunft, alles.“
Er hielt ihre Handgelenke fest und sah sie wütend an.
„ Bloody Hell! Du bist zwar ein Vampir, aber wenn du´s richtig anstellst, wirst du ewig leben! Ich habe dir vielleicht eine Kleinigkeit genommen aber dafür wirst du nicht in fünfzig oder sechzig Jahren elendig verrecken. Verflucht, ich habe dir ein Geschenk gemacht, für das hunderte dieser ängstlichen, unwissenden Menschen da draußen alles geben würden!“
Buffy erstarrte und dachte an ihre Freundin, deren Mutter vor einem Jahr an einem langen, schmerzhaften Krebsleiden gestorben war. Sie hatte bis zum Schluss Gekämpft aber dann den Kampf doch verloren.
Sie ließ ihre Arme sinken und sah sich im Zimmer nach ihren Sachen um.
Erst jetzt wurde ihr bewusst, dass sie immer noch nackt war. Sie schaute angewidert auf das rosafarbene Shirt und den hellen Jeansmini, die zusammengeknüllt auf dem Boden lagen.
„ Zu helle Klamotten, Hm?“ Sie nickte.
Er wusste, dass Vampire helle Farben nicht wirklich mochten.
Lag wahrscheinlich an der Lichtempfindlichkeit ihrer Augen.
Er ging zum Schrank hinüber und warf ihr eine schwarze Stretchjeans und sein heißgeliebtes, schwarzes Exploited Shirt zu.
Buffy nickte ihm dankbar zu und zog ihren Slip aus der Handtasche, die sie auf den Schminktisch neben der Tür gelegt hatte.
Wenig später war sie angezogen und saß im Schneidersitz auf dem Bett.
„Ich habe Hunger.“ Maulte sie. „Gehen wir `ne Pizza essen?“
Spike grinste. „ Pizza ist jetzt wohl nicht wirklich das richtige, Luv.“
Buffy sah ihn unschuldig an. „Hast du auf was Anderes Appetit? Wir könnten auch in ein Steak House gehen oder…“ Bei dem Gedanken an ein blutiges Steak knurrte ihr Magen plötzlich laut.
Er ging mit einem wissenden Lächeln auf sie zu.
„ Du willst kein Fleisch, Pet. Du willst Blut. Menschenblut. So, wie du es vorhin schon getrunken hast.“
„ Du meinst, ich muss das jetzt immer trinken? Als Nahrung?“
Er nickte. „ Keine Angst. Du wirst nicht immer kaltes Blut aus Plastikbeuteln trinken. Heute Nacht wirst du jagen.“
Buffy sah ihn verständnislos an. „ Jagen?“
„ Du wirst schnell wissen, was zu tun ist. Du bist mein Childe…du hast jetzt auch meinen Jagdinstinkt.“
Er zog sein Sex Pistols Shirt wieder über und schnappte sich seine Lederjacke.
„ Los geht´s.“
Er warf ihr einen aufmunternden Blick zu und öffnete die Tür zum Hotelzimmer.
Zögerlich zog sie ihre Schuhe an und folgte ihm nach draußen.
Die Nacht schien ihr nun fast taghell zu sein. Die Sterne leuchteten wie kleine Sonnen.
Doch viel schlimmer war dieser Lärm.
Großstädte wie diese waren immer laut. Aber jetzt war alles mindestens doppelt so laut. Sie hörte den Herzschlag der Menschen, die an ihr vorbeiliefen und erschrak, als sie in ihrem Körpergeruch Gefühle wie Angst, Freude und sogar Erregung wahrnahm. Und sie wusste sie instinktiv einzuordnen…Spike stand an der Wand gelehnt vor dem Hotel und beobachtete sie.
Ihre Augen waren aufgerissen und sie schien alle Sinne gleichzeitig zu benutzen.
Sie starrte die vorbeikommenden Menschen ungläubig an und Spike erinnerte sich an seine Erste Nacht als Vampir und die vielen Eindrücke, die förmlich auf ihn eingeschlagen hatten.
Gleich würde ihr Blutdurst wieder erwachen und er wusste, dass sie dann vermutlich nur noch ihrem Jagdinstinkt folgen würde.
Und er sollte Recht behalten.
Buffy hatte sich inzwischen einigermaßen an die neue Situation gewöhnt und lief in Gedanken versunken neben Spike her.
Plötzlich blieb sie stehen und atmete tief ein.
„ Was riecht hier so lecker?“
Sie schaute sich um, konnte jedoch nicht das erwartete Steakhouse am Straßenrand entdecken.
Instinktiv folgte sie dem Geruch, der aus einer dunklen Gasse zu kommen schien.
Da kam ihnen auch schon ein junger Mann entgegen. Er schien etwa in Buffys Alter zu sein. Er humpelte und hielt sich den Bauch „ Helft mir!“ krächzte er und zog ein schmerzverzerrtes Gesicht.
Doch der Geruch des frischen Blutes, das aus seinem Bein quoll, berauschte sie und Spike beobachtete amüsiert, wie sie mit einem barmherzigen Lächeln auf ihn zu ging.
„Sind sie verletzt?“ Säuselte sie zuckersüß.
Der Junge Mann ließ sich in ihre Arme fallen. Spike ging ein Stück näher ran. Er sah ihren aufflammenden Dämon und fragte sich, ob sie auf Anhieb ihren Weg finden würde, aber sie zögerte nicht und rammte ihre Reißzähne in seinen Hals.
Wie ein Raubtier rissen ihre Zähne die Halsschlagader auf und sie trank gierig. Ihr Opfer röchelte und versuchte sich noch ein letztes Mal zu wehren, jedoch ohne Erfolg. Blut lief an ihrem Kinn herunter als sie gierig schluckte und den letzten Herzschlag ihres Opfers unterbewusst wahrnahm. Doch sie wollte mehr. Mehr von dieser himmlisch guten Flüssigkeit, die sie so satt und zufrieden werden ließ, wie sie es in ihrer jämmerlichen Existenz als Mensch nie gewesen war.
Sie knurrte als Spike sie langsam von ihrem Opfer wegzog und den blutleeren Körper in einen Müllcontainer warf.
Er starrte auf ihre goldenen Katzenaugen und den blutverschmierten Mund.
Sie ging auf ihn zu. Wollte ihn haben, jetzt und hier.
Der Anblick seines Childes nach dem es das erste Mal getötet hatte, erregte ihn.
Als sie ihn hart küsste und ihre Zunge an seinem Reißzahn aufriss, heulte er auf und saugte gierig an ihrer Zunge das Blut, das sie mit ihm teilen wollte, auf.
Nach einer kleinen Ewigkeit lösten sie sich voneinander.
Spike wischte ihr einen letzten Blutstropfen vom Kinn und Buffy wechselte zu ihrem Menschlichen Gesicht. „Mehr?“ sie nickte und Spike nahm ihre Hand.
Ein kehliges Lachen hallte durch die Straßen als er sie mit sich zog in die wirklich dunklen Viertel der Stadt…