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A new Dimension Teil 4

 

Draußen zündete Spike sich eine Zigarette an ging mit Buffy an der Hand zum Strand hinunter.

Sie setzten sich in den Sand und genossen das beruhigende Rauschen der Wellen.

„Was denkst du?“ fragte Spike sie plötzlich.

„Ich denke an Sunnydale. Wenn ich hier bleibe, kann ich den anderen nicht mal mehr eine Karte schicken.“ Buffy sah traurig aus.

Aber bei dieser Entscheidung konnte er ihr nicht helfen. Also zog er sich das T- Shirt über den Kopf und legte sich in den Sand, um vielleicht zum letzten Mal die Sonne auf seiner Haut zu spüren. Wer wusste schon, wie oft er die Gelegenheit noch haben würde. Denn er würde auf jeden Fall mit ihr gehen. Egal, wofür sie sich entscheiden würde.

Während sie beide ihren Gedanken nachhingen bemerkten sie Bradley nicht, der über ihnen kreiste und auf eine Reaktion von ihnen wartete.

Da keiner von beiden sich rührte, beschloss er, zu ihnen zu stoßen. Mit einem letzten Flattern landete er direkt auf Spikes nacktem Bauch.

„Zur Hölle, was…“

Pssst! Nicht so laut, sonst merkt er, dass ich mit euch rede und das darf ich nicht!“

Buffy rutschte ein Stück zur Seite und biss sich auf die Lippen, um einen lauten Schrei zu verhindern. „Du hättest mich nicht vorwarnen können, aber dann wäre es nur halb so lustig gewesen, was?“ fuhr sie ihn an.

„Ich wollte euch nur warnen, also hört mir erst einmal zu und dann könnt ihr mich beschimpfen. Wenn ihr das dann noch wollt.“

„Jetzt leg los, sonst verarbeite ich deine Flügel zu Waffentaschenleder für meine Jägerin.“ fuhr er Bradley an.

„Gut, aber ihr habt das nicht von mir. Also, wenn ihr zurückwollt, wird ER euch durch den Tunnel des Vergessens schicken. Das bedeutet, wenn ihr in Sunnydale ankommt, habt ihr alles, was je zwischen euch war vergessen. ICH kann euch einen anderen Weg zeigen, der keinerlei Auswirkungen auf euer Leben hat. Wenn ihr euch entschieden habt, ruft mich…“ Und mit zwei Flügelschlägen verschwand die Fledermaus wieder aus ihrem Sichtfeld.

„Na toll, als ob das Alles hier nicht schon kompliziert genug wäre.“ Buffy schüttelte den Kopf und stand auf. „Ich geh in unsere Hütte. Kommst du mit?“

„Klar, bevor ich noch menschliche Körpertemperatur annehme...“



-währenddessen in Sunnydale-

Giles! … Giilllees!“ Cordelia stand in der Küche des Summers Hauses und hatte wohl versucht, Rühreier für den Rest der Truppe zu machen. Da sich aber in der Spüle eine Pfanne befand, deren Antihaftbeschichtung sich gerade in ihre Einzelteile auflöste, war dieser Versuch wohl eindeutig missglückt.

Giles lugte vorsichtig um die Ecke und dachte nach, wo genau sich wie viele Feuerlöscher in diesem Haus befanden. Bei dem Kochtalent dieser jungen Leute waren diese Dinger unverzichtbar. Also zückte er seine Brieftasche und hielt Cordelia eine 50 Dollar Note vor die Nase, bevor sie ihre Stimme noch einmal durch das Haus hallen lassen konnte.

Diese grinste den zurzeit jägerinnenlosen Wächter gewinnend an und verschwand in Richtung Telefon, um zum dritten Mal in dieser Woche Essen kommen zu lassen.

Es wurde dringend Zeit, einen Hinweis zu finden, was mit Buffy passiert war. Sonst würde er für das Durchfüttern dieser Hilfstruppe noch einen Kredit aufnehmen müssen.

„Haben wir schon was?“ wandte sich Giles verzweifelt an Willow. Diese hatte bereits drei verschiedene Ortungszauber durchgeführt, weltweit, multidimensional und den, der verschiedene Galaxien betraf. Seine Jägerin war wie vom Erdboden verschluckt.

Auch Willow konnte nicht mehr viel tun. Sie schüttelte den Kopf und suchte sich den nächsten dicken Wälzer, um dort nach Hinweisen zu suchen. Xander schnarchte laut und ein kleiner Sabbertropfen fiel von seinem Mundwinkel auf das antike Buch, dass er sich als Kopfkissen ausgesucht hatte.

Jetzt wurde es Zeit für die ganz harten Bandagen. Der Wächter holte seine Jacke, verabschiedete sich kurz und machte sich auf den Weg in seine ganz persönliche Wächterbibliothek, um dort seine Sammlung über schwarze Magie hervorzuholen.



-ein paar Dimensionen weiter-

Buffy lief in der Hütte auf und ab, während Spike mit einem Streichholz im Mund auf dem Bett lag und sie dabei beobachtete.

„Süße, wie wäre es, wenn du dich zu deinem Vampir aufs Bett setzt und dir ein bisschen Blut abzapfen lässt? Das beruhigt dich sicher“ säuselte Spike verführerisch von der Seite, in der Hoffnung, sie würde ihm glauben und ihn in den Genuss von ein paar Schlückchen Jägerinnenblut kommen lassen.

Doch Buffy war eindeutig anderer Meinung. „Typisch Mann! Ihr denkt immer nur ans Essen oder an euer Vergnügen. Wir haben eine wichtige Entscheidung zu treffen, schon vergessen?“

Spike verdrehte die Augen und spuckte das Streichholz aus. „Wie könnte ich das vergessen, Slayer? Aber was meine Wenigkeit betrifft, so habe ICH bereits eine Entscheidung getroffen“

„Na Wahnsinn!“ Buffy wedelte verzweifelt mit den Händen. „Dann ist ja alles in Butter, wenn du eine Entscheidung gefällt hast. Vor allem, da ich deinen Entschluss kenne.“

Buffy funkelte ihn böse an und Spike wurde bewusst, wie sehr ihr diese Sache am Herzen lag.

Also stand er auf und sah ihr direkt in die Augen. „Schau, Liebes. Das ist doch keine Frage. Deine Familie und dein Wächter leben in Sunnydale. Du kannst sie von hier aus weder anrufen, noch irgendwie Kontakt zu ihnen aufnehmen. Und du bist die Jägerin. Gut, du hast dich entschieden, mit mir zu gehen, aber eine Jägerin wird nicht nur in Sunnydale gebraucht. Und ich bin ein Vampir, wie du ja weißt. Ein paar Tage mit dir in der Sonne …. Das war etwas von dem ich nicht zu träumen gewagt hätte. Aber ich sehne mich nach der Dunkelheit und ab und zu möchte ich doch mal meine Zähne in einen Hals rammen…..natürlich ohne mein Opfer zu töten“ fügte er noch schnell hinzu.

Doch Buffy hatte ihn verstanden und jetzt fragte sie sich, warum sie so lange hatte nachdenken müssen. Sie gehörten nicht hierher. Also beschloss sie, nicht länger zu warten und rief so laut sie konnte. „ Braaaaadleeyyy!“

Nichts rührte sich. Buffy wollte noch einmal rufen, doch Spike legte ihr seine Hand auf den Mund. „Noch ein bisschen lauter und Giles hört dich bis nach Sunnydale.“

Buffy setzte sich und nestelte an Spikes Lederjacke herum, die über ihrem Stuhl hing. „Also warten wir?“

„Wir warten. Bradley hat uns mit Sicherheit gehört. Vielleicht kann er gerade nicht weg.“ Spike setzte sich auf den Stuhl gegenüber und strich Buffy eine Haarsträne aus dem Gesicht.

Buffy nahm seine Hand und strich über seine Fingerspitzen.

Spike zog ihre Hand zu seiner und küsste die Innenfläche ihrer Hand.

„Du willst also nicht durch den Tunnel des Vergessens?“

Buffy sah ihn groß an. Auf die Idee, alles was zwischen ihnen gewesen war, zu vergessen, wäre sie nie gekommen. Wenn sie da alleine an die Nacht am Strand dachte…

„Wie kommst du denn darauf? Ich soll alles von dem Moment an vergessen, an dem du aufgetaucht bist? Nein!“

Spike grinste sie breit an und dachte an den Moment, als er zum ersten Mal ihr köstliches Jägerinnenblut kosten durfte und gleichzeitig die wohl schönsten Stunden seines dunklen Daseins erlebt hatte.

Ein leises Knurren entrann ihm und er setzte Buffy auf seinen Schoß.

Dann küsste er sie leidenschaftlich und schob ihren Minirock hoch.

Buffy fühlte wieder dieses Kribbeln in ihrem Unterleib, dass sie sicher einmal noch in den Wahnsinn treiben würde und fummelte an den Knöpfen seiner Hose herum, als sie seine Hand spürte, die sich langsam ihren Weg von ihrem Oberschenkel aus in ihren Slip bahnen wollte.

Buffy bog ihren Kopf nach hinten und seufzte leise. „Spike..“

Doch gerade als Spike beschlossen hatte, ihren Slip endgültig zu dem Nichts zu verarbeiten, dass er sowieso schon fast war, hörten sie ein altbekanntes Geräusch. Das Flattern von Flügeln.

Schnell schob Buffy ihren Rock runter und setzte sich neben Spike auf den anderen Stuhl.


„Verdammt“ fluchte Spike. Und versuchte, sich und sein bestes Stück wieder zur Ruhe kommen zu lassen.

„Ja, mein Gott, schneller gings halt nicht!“ rief Bradley, während er zum Landeanflug auf Buffys Schoß ansetzte und schnupperte ein bisschen herum. „Hmm, hier riecht`s aber lecker.“ Buffy lief mindestens purpurrot an. Vielleicht noch einen Tick dunkler. „Ich glaub, ich sollte heut Nacht mal wieder ein williges Weibchen suchen. Der Duft hier macht Appetit. Hihi!“

Spike, der seine Hormone eindeutig noch nicht ganz im Griff hatte, packte Bradley an seinen Füßen und hielt ihn über die Waschschüssel, die in der Ecke stand. „Wenn du kein Bad in dieser Brühe nehmen willst, dann halt einfach deine Klappe, du tratschendes Ultraschallgerät!“

„Ist ja schon gut, ihr wart wohl noch nicht fertig, was? Aber ihr habt mich gerufen, also?“

Buffy befreite den armen Bradley aus Spikes Griff und setzte ihn auf das Bett. Natürlich nicht, ohne Spike einen strafenden Blick zuzuwerfen.

Bradley streckte zuerst seine gepeinigten Flügel aus und warf Spike dabei einen beschuldigenden Blick zu. Dann rückte er ein wenig näher an Buffy heran, die sich vorsichtshalber direkt neben ihn auf das Bett gesetzt hatte.

„Gut,“ begann er „da ihr mich gerufen habt, gehe ich davon aus, dass ihr zwar hier weg wollt, aber nicht den Tunnel des Vergessens benutzen wollt. Sehe ich das richtig?“

Buffy nickte und Spike wollte gerade eine dumme Bemerkung loslassen, doch Buffys Blick ließ ihn stoppen.

„Wunderbar. Ich hätte von euch beiden nichts anderes erwartet. Übrigens, ihr solltet euch noch ein wenig ausruhen. Ihr habt einen anstrengenden Weg vor euch. Ich komme heut Nacht, wenn ER schläft und hole euch.“

Spike grinste Buffy süffisant an. „Ich meinte nebeneinander, nicht miteinander schlafen!“ warf Bradley noch schnell in den Raum, bevor er wie immer wegflog und sich, zeitgleich mit Spikes Grinsen, in Luft auflöste.

Jetzt war es an Buffy, ihn anzugrinsen. Dann würden sie ihrem Lieblingshobby wohl erst später nachgehen können.

Also legten der Vampir und die Jägerin sich brav (na ja, zumindest ziemlich brav, denn wer kann schon ohne einen kühlen Gutenachtzungenkuss von seinem privaten Lieblingsvampir einschlafen?) nebeneinander ins Bett und schliefen, bis es an ihre Türe klopfte.



Spike schreckte hoch und sah herüber zu Buffy, die noch immer tief schlief. Also ging er zur Tür und fragte, wer dort sei.

„Bradley hat mich zu euch geschickt, ich soll euch den Weg weisen.“

Spike zögerte kurz und öffnete dann vorsichtig, die Tür. Eine junge Frau kam herein und lächelte freundlich.

Buffy war inzwischen aufgewacht und rieb sich gähnend die Augen. „Spike, was ist los?“ nuschelte sie müde.

„Die nette Lady hier ist gekommen, um uns nach Hause zu bringen.“

Buffy zupfte sich die Haare zurecht und sah die Frau misstrauisch an.

„Und wo ist Bradley? Woher soll ich wissen, dass sie nicht von diesem komischen Typen namens Erschaffer kommen und uns durch diesen Tunnel, wo wir alles vergessen schicken wollen?“

Auf diese Idee war Spike erstaunlicherweise noch gar nicht gekommen. Er sah Buffy mit offenem Mund an und sie platzte fast vor Stolz.

Dabei röteten sich ihre Wangen und Spike fielen schon wieder mindestens, wenn nicht noch mehr Dinge ein, mit denen er den gleichen Effekt erzielen würde.

Aber das gehörte jetzt nicht hierher. Die junge Frau stand noch immer im Türrahmen und beobachtete die offensichtlichen Gedankengänge der beiden.

„Ich heiße Janice. Bradley ist mein bester Freund und er hat auch mich damals vor dem Plan des Erschaffers gerettet. Ist er nicht süß, wenn er mit seiner Nase wackelt?“

„Ja, aber noch viel niedlicher finde ich es, wenn er mit seiner kleinen, roten Zunge seine Flügel putzt!“ Buffy quietschte schon fast, als sie Bradley beschrieb und ihr Misstrauen verschwand bis auf das jägerinnenübliche Minimum.

Doch Spike war sich gar nicht mehr so sicher, ob er dieser Janice wirklich vertrauen sollte, immerhin hatte Buffy eben einen triftigen Grund dagegen vorgebracht. Aber, da sie nichts gegen Geschöpfe der Nacht hatte, schien es OK zu sein, ihr wenigstens etwas über den Weg zu trauen.

Also schnappten sie ihre Sachen und folgten Janice aus der Hütte.

Auf Buffys Bitte hin, machten sie sogar noch einen Abstecher zu Spikes Wagen. Beziehungsweise was davon übrig war. Sie packte noch ein paar lebenswichtige Sachen aus ihrer Reisetasche in ihren Rucksack, während Spike durch das Fenster kletterte und noch ein paar Marlboroschachteln und eine Flasche Whiskey hervorholte.

Er ließ tatsächlich alles in seinen Manteltaschen verschwinden. Buffy beobachtete Spike dabei und ihr wurde etwas klar. Wenn es diese sogenannten schwarzen Löcher gäbe, dann in seiner Manteltasche. Vielleicht war ja auch dort dieser Tunnel des Vergessens.

Buffy grinste breit und Spike sah sie verständnislos an.

„Einen Penny für deine Gedanken“ sagte er und sah sie erwartungsvoll an.

„So leicht bin ich nicht zu haben.“ erwiderte sie frech und stapfte an Spike vorbei.

Spike schüttelte den Kopf und nahm sich vor, in Zukunft alle Versuche, Frauen zu verstehen sofort aufzugeben. Naja, jedenfalls die, für die er sein armes, untotes Gehirn anstrengen musste.

Janice führte sie weiter an einem Bach entlang.

Alles war still. Nur das leise, beruhigende Plätschern des Baches war zu hören.

Plötzlich klang durch die Nacht ein spitzer, hoher Schrei.

„Was zur Hölle war das?“ Spike hatte eine Vermutung, sprach diese aber nicht aus.

„Hörte sich an, wie…“ gleichzeitig mit Janice sprach Buffy ihren Gedanken aus „…Bradley!“

„Wir müssen ihm helfen!“ rief Buffy und wollte schon loslaufen, als Janice sie zurückhielt.

„Lass nur, er kommt klar, glaub mir.“

„Aber…“ Buffy verstand die Welt nicht mehr und sah Janice zweifelnd an.

„Er würde nicht wollen, dass ihr euch in Gefahr bringt, da bin ich mir sicher. Wahrscheinlich hat der Erschaffer eure Flucht bemerkt und macht ihn dafür verantwortlich. Aber er würde Bradley nie ein Haar krümmen. Dafür braucht er ihn zu sehr. Wir sollten wirklich weiter gehen.“

Spike glaubte kein Wort von dem, was Janice da von sich gab. Immer wieder sah er sich um und hoffte, nicht in eine Falle getappt zu sein.

Auch Buffy blickte hin und wieder nervös zur Seite und sah Spike fragend an. Doch der zuckte nur mit den Schultern und nahm Buffys Hand.

Die Sonne schickte bereits ihre ersten Strahlen gen Horizont, als sie ein paar hundert Meter entfernt ein großes, modernes Haus sahen. Es war zweistöckig und rosafarben angestrichen.

„So, hier könnt ihr euch ein wenig ausruhen. Ich muss erst mal zurück, damit mein Verschwinden nicht mit eurem in Zusammenhang gebracht wird. Ich hole euch dann gegen Abend ab, dann können wir weiter ziehen. Und ruht euch aus. Heute Nacht haben wir noch einen langen Weg vor uns.“

„Und was ist mit Bradley? Siehst du noch nach ihm?“ Buffy sah Janice prüfend an.

„Ich werde es versuchen.” erwiderte Janice „aber ich kann euch nichts versprechen, denn wenn ich zu viele Fragen stelle, bringe ich uns alle in Gefahr.”

„Na dann…“ Spike überlegte, ob er noch etwas Druck auf Janice ausüben sollte, entschied sich dann aber dagegen. „Viel Glück und bis heute Abend!“

„Du lässt sie einfach so ziehen?“ fuhr Buffy Spike an und wollte hinter Janice her. Doch die junge Frau hatte sich bereits in Luft aufgelöst.

Spike zog die protestierende Jägerin hinter sich her und dankte sich selbst dafür, seinen Zigarettenvorrat aus dem Auto geholt zu haben.



- Sunnydale-

Giles wälzte nun schon seit zwei Stunden seine alten Bücher über schwarze Magie, als er plötzlich aufsprang und fast seine Teetasse umwarf. „Heureka! Ich habs gewusst.“

In diesem Buch fand er Aufzeichnungen über eine Möglichkeit, Jägerinnen von ihrer Berufung abzuhalten. Sobald sie sich verliebten, waren sie nicht mehr voll einsatzfähig und der in diesem Buch beschriebene Zauber transportierte sie in eine andere Dimension, in der ihnen ein traumhaftes Leben ohne Sorgen angeboten würde. Bisher war keine Jägerin je zurückgekehrt.

Es gab sogar ein Ritual, mit dem man zwischen den Dimensionen wechseln konnte, dieses verlangte jedoch ein Blutopfer.

Eine große Menge Menschenblut wurde gebraucht. Frisches, wohlgemerkt.

Mit diesen neuen Informationen machte er sich auf den Weg zu dem Rest der Scoobies.



- wieder zurück in der anderen Dimension-

Spike öffnete vorsichtig die Tür zu dem Haus und lugte um die Ecke. Er konnte nichts Verdächtiges entdecken, darum betrat er den Flur und deutete Buffy ihm zu folgen.

Auf den ersten Blick wirkte das Haus richtig gemütlich. Es hatte Strom und war ganz normal eingerichtet.

Buffy ließ sich im Wohnzimmer auf der Couch nieder und machte es sich bequem. Spike sah sich noch etwas um und beschloss dann, das Bad genauer unter die Lupe zu nehmen. Er könnte dringend eine Dusche gebrauchen. Und wenn es Strom gab, dann bestimmt auch fließendes Wasser.

Buffy wurde langsam langweilig auf dem Sofa. „Spiikeee!“

Sie bekam keine Antwort.

Also stand sie widerwillig auf, um den platinblonden Vampir zu suchen.

Sie kam an der Küche vorbei und warf einen Blick in den Kühlschrank. Er war prall gefüllt mit allem, was das Herz begehrte. Sogar für Blut war gesorgt. Tod durch Verhungern war also für die nächsten Stunden schon mal ausgeschlossen.

Buffy ging durch den Flur, als sie oben Wasser laufen hörte. Die Jägerin ging die Treppe hoch, um nachzusehen, was Spike im Bad schon wieder anstellte.
Vorsichtig öffnete sie die Tür und lugte hinein.



„Look at that, Here she comes

Here comes that girl again

One of the cutest since I don't know when

But she don't notice me when I pass

She goes with all the guys from outta my class

But that can't stop me from thinkin' to myself

She's sure fine lookin', man, she's something else!”



Spike stand in der gläserenen Duschkabine in der anderen Ecke des Raumes und wackelte mit seinem Hintern zum Rhythmus des Songs, den er laut grölte.



„Look at that, 'Cross the street

There's a car built just for me

To own a car would be a luxury

But right now I can't afford the gas

A brand new convertible is out of my class

But that can't stop me from thinkin' to myself

That car's fine lookin', man, it's something else!”



Ein Paar Turnschuhe flogen in die Ecke.

Ein Shirt folgte sekundenschnell.



„Hey, look at that, Just wait and see

Worked hard and saved my dough

I buy that car and then I roll up with Joe

Get me that girl and we go ridin' around…”



Jeans lagen auf dem Boden und leisteten zwei rosa Söckchen Gesellschaft.



„…We look real sharp with the wide top down

I keep on dreamin' and thinkin' to myself

When it all comes true, man, that's something else!”



„Und wie scharf du aussiehst, Vampir!“ flüsterte die Jägerin, während sie sich ihres leicht feuchten Slips und des lästigen BHs entledigte.



„Hey, look at that What's all this?

Never thought I'd do this before

But here I'm a-knockin' on her door,br> My car's out front and it's all mine

It's a '41 job not a '59

I got that girl and I'm thinkin' to myself

She's sure fine lookin', man, she's something else!”



Spike hatte seine Haare eingeschäumt und suchte nach dem Duschgel, als sich die mittlerweile ziemlich beschlagene Duschkabinentür einen Spalt öffnete.

Vor ihm stand die splitternackte Buffy.

„Darf ich reinkommen?“ fragte Buffy unschuldig und bedeckte verschämt ihre Brust, als er sie weiterhin wortlos anstarrte.

Spike schüttelte sich kaum merklich, als würde er aufwachen und öffnete die Glastür komplett. Dann trat er ein Stück beiseite, damit sie eintreten konnte.

Sie stellte sich unter die Brause und Spike beobachtete, wie das Wasser in kleinen Perlen an ihrem Körper herab lief und die kleinen blonden Löckchen an ihrem Unterleib befeuchtete. Buffy genoss das warme Wasser auf der Haut und schloss ihre Augen. Da spürte sie Spikes Hände auf ihrem Kopf, die Shampoo in ihren Haaren verteilten und sanft ihre Kopfhaut massierten. Buffy seufzte zufrieden.

Dann ließ er Wasser über ihre Haare laufen, um den Schaum abzuspülen.

Buffy wollte sich zu ihm umdrehen, doch Spike hielt sie davon ab, indem er Duschgel auf ihren Schultern verteilte und seine kühlen Hände über ihren Rücken und ihren Po wandern ließ.

„Schließ deine Augen.“ befahl er ihr. Seine Stimme klang rauh und lüstern, so dass Buffy unmöglich widersprechen konnte.

Sie tat, was er wollte und er drehte sie vorsichtig zu sich herum. Sie wollte ihren Augen wieder öffnen, doch Spike ahnte wohl, was sie tun wollte. „Ts,Ts…neugierige kleine Jägerin..“

Mehr musste er nicht sagen. Ihr kribbelnder Unterleib befahl ihr, zu gehorchen.

Zuerst spürte sie seine Hände, wie sie an ihren Schultern auf und ab strichen, sich dann im Einklang ihren Brüsten näherten und diese gründlich massierten.

Das Duschgel ließ seine Hände besonders sanft über ihre Haut gleiten und als er begann, mit ihren Brustwarzen zu spielen, biss sie sich auf die Lippen, um seinen Namen nicht laut heraus zu schreien.

Er küsste sie fordernd. Spielte mit ihrer Zunge, während seine Hand sich über ihren Bauch hinweg zu ihrem Unterleib vorarbeitete und ohne Vorwarnung begann ihren intimsten Punkt zu massieren.

Buffy stöhnte laut auf und wollte ein Bein um ihn schlingen, aber Spike grinste frech und schob sie ein Stück von sich weg. „Na Na, so schnell lässt sich mein kleiner Spikey aber nicht einfangen.“

Er nahm die Brause aus der Halterung und zielte mit dem Strahl auf ihre Brüste, dann auf ihren Unterleib.

Dann spreizte er ein wenig ihre Beine und hielt den Strahl direkt auf ihren empfindsamsten Punkt.

Hmmm…Oh!“ Buffy sah Spike überrascht an, als sie die Wellen der Erregung spürte, die wie Stromschläge durch ihren ganzen Körper liefen.

Spike knabberte an ihrer rechten Brustwarze, während Buffy ihre Finger in seinen Haaren vergrub und den kommenden Höhepunkt spürte. Doch Spike stellte just in diesem Moment das Wasser ab und wollte die Dusche verlassen.

Der Vampir ahnte, dass sie jetzt genau das tun würde, was er wollte.

Sie hielt ihn am Arm fest und zischte. „Du bleibst verdammt noch mal hier!“

Spike grinste siegessicher, als Buffy das Wasser wieder anstellte.

Ohne große Umschweife richtete sie den Wasserstrahl auf seinen Mittelpunkt und schnappte sich das Duschgel. Dann verteilte sie es auf seinem besten Stück, das schon seit einer ganzen Weile in seiner ganzen Pracht und Härte auf sie wartete. Nun war es an Spike, die Kontrolle zu behalten, während sie langsam an ihm auf und ab strich, seine Hoden massierte und zwischen seinen Beinen Duschgel verteilte.

Er küsste sie und knabberte an ihrem Hals. Das pulsierende Blut in ihren Adern ließ ihn fast wahnsinnig werden und als sie dann auch noch den Wasserstrahl auf seine Mitte richtete, während sie ihre harten Brustwarzen an ihm rieb, war es fast um ihn geschehen.

Er hob sie hoch und drückte sie an die Wand, während er sein Gameface aufsetzte. Buffy wand ihre Beine um seine Hüften und schob ihm schwer atmend ihren Unterleib entgegen. Er stieß ohne Vorwarnung in sie und war überwältigt, von ihrer Hitze und der Erregung, deren Duft sich überall verbreitete.

Sie strich über die Wölbungen im Gesicht seines Vampirs–Ichs und verteilte einige Küsse darauf.

Kreisend begann er sich in ihr zu bewegen. Buffy spürte die Spannung, die sich in ihrem Körper aufbaute und bewegte sich schneller, bis er sich ihrem Tempo anpasste und schnell und hart in sie stieß.

Wieder spürte er den aufkommenden Orgasmus in ihr und ließ seine Stöße langsamer, aber intensiver werden. Er wollte jede Bewegung ihres Körpers in diesem Moment genau spüren. Sie schob sich ihm entgegen, damit er noch tiefer in sie eindringen konnte. Er küsste sie hart und spürte, wie sich ihre Muskeln um ihn verkrampften und ihr Atem einen Moment anhielt. „Ich….Ich lieAaahh!“ schrie sie und Spike konnte nicht anders als seine Zähne in ihrem Hals zu vergraben und von ihr zu trinken, bevor er sich in ihr ergoss.

Er leckte die letzten Tropfen von ihrem Hals und flüsterte ihren Namen.

Dann wickelte er sie in ein Badetuch ein und trug sie völlig erschöpft und überwältigt in das Bett im Nebenzimmer.