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„Gud dai" - Friesisch für Anfänger Der Online-Kurs von Andrea Hölscher |
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Sprachgeschichte Sprachgeschichte Friesisch entwickelte sich aus dem westgermanischen Sprachstamm; dieser teilt sich in vier „Schwestersprachen" auf: Deutsch und Niederländisch auf der einen, Englisch und Friesisch auf der anderen Seite. Somit ist Friesisch also näher mit Englisch verwandt. Heute sprechen noch ca. 400 000 Menschen in Holland westfriesisch, knapp 2000 Menschen im oldenburgischen Saterland das originäre Ost-Friesisch und rund 10 000 Menschen in Schleswig-Holstein das Nordfriesische. Nordfriesisch ist eine Sprache, die sehr stark vom bäuerlichen Leben geprägt ist - es ist eine Sprache der Verben, eine Sprache, die ausdrückt, was getan wird. Sie wurde hauptsächlich zu Hause gesprochen und verstanden. Sobald der Friese mit Kirche oder Ämtern zu tun hatte, mußte er eine andere Sprache beherrschen. Die klare Trennung beider Lebensbereiche trägt bis in unser Jahrhundert zum Spracherhalt bei. Im Nordfriesischen unterscheidet man neun Dialekte: auf dem Festland sechs, auf den Inseln drei. Jeder Nordfriese muß sich zwar erst reinhören, im Prinzip versteht aber jeder die anderen und redet doch selbst in seiner eigenen Zunge. Dieser Einführungs-Sprachkurs nimmt als Beispiel das Amring, den Amrumer Dialekt.
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