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Österreich 1999

Gewinner der goldenen Ananas

 

Österreich war noch nie ein gutes Pflaster für Damon. Umso mehr überraschte seine Vorstellung am Freitag Nachmittag, als er Tagesbester war. Vor allem wenn man bedenkt dass Damon am Vormittag noch 4 mal Rallyefahrer spielte. Das heißt die Goldene Ananas, wie Schumacher den Freitagssieg zu nennen pflegt, ging an Damon Hill. Natürlich ist jedermann klar das die Freitags Zeiten nicht informativ sind, aber Damon sagte dass das Auto wirklich gut lag, zum ersten mal in dieser Saison. Jetzt mag so mancher denken was für ein Blödsinn. Frentzens Auto ging auch immer sehr gut. Das ist auch richtig. Für Heinz ist der Jordan wie maßgeschneidert, Damon braucht jedoch ein Auto dessen Heck wirklich stabil ist. Zu diesem Zweck baute man bei Jordan eine um 7 cm längere Version des F199. Freitags funktionierte das dann auch Wunschgemäß, am Samstag war jedoch von der perfekten Abstimmung nichts mehr zu merken. Man musste also wieder erneut anfangen eine gute Balance zu finden. Leider brachte man das das ganze Wochenende nicht mehr zustande.
Mit schlechter Abstimmung fand Damon sich dann auch am Ende des Qualifyings sehr weit hinten wieder, auf dem 11. Platz. Damit stand er sogar noch hinter Villeneuve im BAR und Wurz im Benetton.

Aber es kommt noch schlimmer. Nach dem Start entwickelt sich ein neuer Trend in der F1 - nebeneinander fahren! Die ersten 3 Runden fahren mehrere Autos um Damon herum nebeneinander, und ein ständiger Positionswechsel findet statt. Als sich das Feld dann endlich ordnet hat Damon einige Positionen verloren, und er hängt hinter Trulli und Zonta fest. Ersteren kann er nach einigen Runden überholen, aber an Trulli war Ende des vorwärtsdrang. Als Hakkinen dann hinter Damon auftauchte (Coulthard hatte Mika in der ersten Runde umgedreht, sodass dieser letzter war), war dieser wieder einmal ein bisschen im Fernsehen, wenigstens etwas! Jedenfalls versuchte Damon sich breit zu machen, aber gegen die Überlegenheit des McLarens war nicht viel zu machen. Als Mika vorbei war sah Damon wie leicht es diesem fiel auch Trulli zu überholen. Hinter Trulli kam er dann auch ins Ziel, wieder einmal ohne Punkte.

Zu erwähnen sei noch die Fahrt des Eddie I. Der Landsmann von Damon nutze den Fauxpas von David eiskalt aus, und ging durch eine ausgezeichnete Taktik nach Davids Tankstopp in Führung. Auch starker Druck Coulthards auf Crazy Eddie wenige Runden vor Schluss konnte diesen nicht aus der Ruhe bringen, und er fuhr seinen zweiten Grand Prix Sieg nach Hause. Damit ist seine Position innerhalb Ferraris gestärkt, und viele "Experten" sind eines besseren belehrt worden, die Irvine nicht für Siegfähig hielten.

 

Position Fahrer Team Zeit Differenz
1 E. Irvine Ferrari 1h28'12"438 -
2 D. Coulthard Mc Laren Mercedes - +0"313
3 M. Hakkinen Mc Laren Mercedes - +22"282
4 HH. Frentzen Jordan Mugen Honda - +52"803
5 A. Wurz Benetton PlayLife - +1'06"300
6 P. Diniz Sauber Petronas - +1'10"900
7 J. Trulli Prost Peugeot - +1 Runde
8 D. Hill Jordan Mugen Honda - +1 Runde
9 M. Salo Ferrari - +1 Runde
10 O. Panis Prots Peugeot - +1 Runde
11 M. Gene Minardi Ford - +1 Runde
12 G. Fisichella Benetton PlayLife - +3 Runden
13 L. Badoer Minardi Ford - +3 Runden
14 J. Herbert Stewart Ford - +4 Runden
15 R. Zonta Minardi Ford - +8 Runden
16 R. Barichello Stewart Ford - +16 Runden
17 J. Alesi Sauber Petronas - +22 Runden
18 P. de la Rosa Arrows TWR - +33 Runden
19 A. Zanardi Williams Supertec - +36 Runden
20 J. Villeneuve BAR Supertec - +37 Runden
21 T. Takagi Arrows TWR - +46 Runden
22 R. Schumacher Williams Supertec - +63 Runden