News & Facts
"Äh" und "Oh" des Lebens
Zwei amerikanische Psychologen haben sich mal ausführlich mit dem "Äh" befaßt, welches ja bei vielen Reden, Vorträgen und Unterhaltungen als Lückenfüller zu hören ist und haben allerlei Interessantes über dieses kleine Wörtchen herausgefunden. So gibt es in fast jeder Sprache einen unserem "Äh" vergleichbaren Laut: In Japan sagt man "Anoo", in Schweden "Hm" und in Großbritannien "Uh". Je nachdem an welcher Stelle im Satz dieser Laut erfolgt, soll man sogar tiefere Erkenntnisse über die Überzeugungen des Sprechers heraushören können. So soll ein "Äh" vor einer Antwort nach Aussage der Wissenschaftler z.B. ein Zeichen dafür sein, dass die Antwort zwar plausibel ist, der Sprecher sich aber unsicher ist. Auffallend ist, das die "Äh"-Laute mittlerweile auch in der schriftlichen Kommunikation, besonders in Emails oder im Chat benutzt werden.
Bäume helfen beim Lernen
Eine amerikanische Studie zeigte auf, daß 7-12 jährige Mädchen, die von ihrem Zimmer aus auf Bäume schauen können, schulisch bessere Leistungen zeigen als Mädchen, die keinen Blick ins Grüne haben. In der Studie förderte der Blick in die Natur die Konzentration und ließ die Mädchen ausgeglichener werden. Bei Jungs hat sich jedoch kein Unterschied gezeigt.
Eltern haben keinen Durchblick
Übergewicht wird bei Kindern von den Eltern oft schlicht nicht erkannt und deshalb werden auch nicht rechtzeitig Gegenmaßnahmen getroffen. In einer Untersuchung des Kinderheilzentrums im Medical Center Cincinatti/USA fanden die Forscher heraus, dass gerade einmal 21% der Mütter das Übergewicht ihrer Kinder erkannt haben. Der liebende Blick kann in diesem Fall mehr schaden, als nützen...
Farbige Bilder leichter zu merken
Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen und von der Justus-Liebig-Universität in Giessen fanden heraus, dass wir uns farbige Bilder leichter merken können, als scharz-weiss Abbildungen. Das gilt aber nur dann, wenn die Farben natürlich sind.
Mehr Infos unter: www.mpg.de/pri02/pri0239.htm
Fernsehen macht aggressiv!
In einer Studie wurden Kinder für den Zeitraum von 6 Monaten in Hinblick auf ihre Aggressivität in Bezug auf ihren TV-Konsum hin beobachtet. In dieser Zeit wurde der Fernseh- und Videokonsum deutlich reduziert. Hierbei wurden auch die Kinder untereinander aufgefordert, ihre Aggressivität einzuschätzen. Klares Fazit des Forschers der Stanford University: weniger Fernsehen führt zu weniger verbaler und physischer Gewalt.
Fernsehen statt Freunde?
Traurig aber wahr: wer häufig und regelmäßig TV-Serien guckt, entwickelt ein Gefühl des sozialen Kontaktes mit den Charakteren und haben das Gefühl, einen größeren Freundeskreis zu haben. Als wissenschaftliche Erklärung führen die Forscher (natürlich stammt die Studie aus den USA!) an, dass unser Gehirn auf immer wiederkehrende Bilder von Personen im Fernsehen (Serien oder Nachrichtensprecher) unser Gehirn ähnlich reagiert wie auf reale Menschen, die wir immer wieder treffen. Ärgerlich für die Darsteller: werden diese privat auf der Straße erkannt, werden automatisch die Rollen projiziert und wer nicht den Nice-Guy spielt, kann dann auch mal ordentlich beschimpft werden.
Ich erlebte dieses Phänomen vor Jahren wie folgt: ich komme morgens zu meiner damaligen Arbeitsstelle und meine beiden Kollegen unterhalten sich bestürzt über den Unfall und die Einlieferung von Beate, Petra oder Brigitte (ist schon etwas her...) ins Krankenhaus. Als dann noch die Frage gestellt wurde, ob sie wohl durchkommt und ich gerade mein volles Mitgefühl aussprechen wollte, stellte sich heraus, das es sich nur um eine Fernsehserie gehandelt hat.
Glück gegen Krebs
Wissenschaftler der Universität Birmingham konnten jetzt beweisen, dass das Glückshormon "Serotonin" eine erstaunliche Wirkung auf bestimmte Krebszellen hat: die Krebszellen beginnen sich selbst zu zerstören. Somit ist die mentale Einstellung zur Krankheit als einer der wesentlichen Heilungsaspekte wissenschaftlich bewiesen. Darüber hinaus konnten die Forscher nachweisen, dass das Antidepressivum "Prozac" diesen natürlichen Schutz offenbar blockiert. Gerade bei Krebserkrankungen sind immer wieder "Wunderheilungen" geschehen, die wiederum den Kreis der höheren Bedeutung einer Erkrankung zeigen. Geänderte Lebensumstände wie achtsamer, liebevoller Umgang mit sich selbst und durch andere, Ruhe und Streßfreiheit sowie das Zugeständnis unerfüllter Wünsche u.a. können den feinen Energiekörper wieder harmonisieren und somit heilen. Wege aus dem Kranksein.
Glücklichsein hält gesund
Eine aktuelle Studie beweist es: wer mehr positive Gedanken, ist im Alter laut David Snowdon, Professor für Neurologie an der Universität von Kentucky, weniger oft krank, als z.B. zornige Menschen oder solche, die Angst oder Haß empfinden.
Jeder kennt jeden
Unglaublich: über sechs Ecken kennt offenbar jeder jeden! Diese Erkenntnis beschrieb Sozialpsychologe Stanley Milgram bereits in den 60er Jahren. In seinem Versuch verteilte er wahllos an Bürger im US-Bundesstaat Nebraska Briefe, die an ihnen nicht bekannte Adressaten in Massachusetts übermittelt werden sollten und die Briefe konnten mit max. sechs Kontakten zugestellt werden! Der Soziologe Duncan Watts von der Columbia University in New York und seine Kollegen entwickelten zu dieser These nun ein mathematisches Modell. Sie gehen davon aus, dass es sich u.a. auch für Computernetzwerke und das Internet anwenden läßt.
Leistungsmangel durch Stress
Wer kennt das nicht: da streßt man sich so richtig, um eine Aufgabe noch erledigt zu bekommen und alles wird letztlich nur noch schlimmer. Der Grund ist, dass Personen, die unter Erfolgsdruck gesetzt werden, schlechtere Leistungen vollbringen, als solche, die streßfrei agieren können. Für den Versuch wurden verschiedene Personengruppen im Golfen trainiert. Die Personen, die nach dem Training ihre Leistungen streßfrei zeigen konnten, waren durchschnittlich deutlich besser als diejenigen, die unter Erfolgsdruck gesetzt wurden und auch als diejenigen, die zusätzlich noch eine andere Aufgabe erledigen sollten.
Lernen im Schlaf
Wer lernen will, sollte ausreichend schlafen. Der Forscher Robert Stickgold und sein Team fanden heraus, dass der Schlaf vor einer Prüfung tatsächlich eine große Rolle dabei spielt, wie gut man abschneidet. Seiner Ansicht nach kann man Gelerntes tatsächlich im Schlaf verankern. Um 20% konnten die Versuchspersonen ihre Leistungen verbessern, wenn sie vor der Prüfung eine Nacht gut durchschliefen. Und mit jeder weiteren ausgeschlafenen Nacht vor der Prüfung verbesserten sich die Leistungen. Bei den Probanden die nach dem Lernen in der Nacht keinen Schlaf fanden, sanken die Leistungen auf Anfängerniveau herab.
Stickgold geht davon aus, daß in der Schlafphase das Gedächtnis sortiert und sozusagen ausgemüllt wird. Hier noch ein paar Einschlaftipps und im Zweifelsfall nicht Schäfchen zählen sondern einfach an etwas schönes denken!
Männer und Frauen orientierungslos
Im Volksmund heißt es, dass Männer einen besseren Orientierungssinn als Frauen haben. Tatsächlich aber bestehen einfach nur Unterschiede darin, wie sich die Geschlechter orientieren: Männer kommen bei Wegbeschreibungen am besten mit geometrischen Beschreibungen klar, wie z.B. "Fahren Sie 300 m. gerade aus, biegen Sie dann links ab, usw." Frauen hingegen finden den Weg schneller, wenn diese konkrete Hinweise auf die Umgebung enthalten, wie z.B. "Beim Bäcker XY rechts, dann an der Bushaltestelle vorbei, bis zur Höhe des Ärztehauses, usw."
Musik
Es ist nicht allzu neu, daß Musik schon bei Kindern die Kreativität und Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen kann. Spannend sind hier aber die Ergebnisse einer Untersuchung an der Technischen Universität Darmstadt: Demnach fördert aufputschende Musik die Leistungsfähigkeit von Frauen, während Männer eher beruhigende Stücke brauchen. Ursache davon sind die geschlechtsspezifischen Unterschiede im sogenannten "psychologischen Erregungszustand": Männer stehen hier meist mehr unter Druck als Frauen, so es für sie wichtig ist, etwas ruhiger zu werden, während Frauen oft ein bißchen Schwung brauchen, um höherer Leistungen zu absolvieren.
Mut in Pillen
Statt Small Talk immer nur peinliches Schweigen? Psychologen schätzen, daß jeder 15. unter extremer Schüchternheit leidet. Wissenschaftler haben jetzt eine Pille entwickelt, die den Serotonin-Spiegel erhöht, was die psychische Standfestigkeit stärkt. In Glasgow ist das Produkt als "Escitalopram"-Tabelette erhältlich.
Schiedsrichter tun sich schwer mit Gerechtigkeit
Theoretisch soll ein Schiedsrichter beim Sport dafür sorgen, dass alles gerecht und unparteiisch abläuft. Der Psychologe Alan Nevill von der Universität Wolverhampton hat herausgefunden, dass sich auch Schiedsrichter teilweise unbewußt von den brüllenden Fußballfans im Stadium beeinflussen lassen. Dieses Phänomen könnte einen Teil des so genannten "Heimvorteils" erklären. Nobody is perfect!
Schlechte Laune wirkt ansteckend
Hüte dich vor deinem Umfeld - das hat jetzt eine Studie in Texas hervorgebracht. Man ließ sowohl glückliche Menschen als auch traurige anderen Gesprächspartnern Fragen stellen. Auffällig war, dass die Personen, die sich nicht wohl fühlten, nur negative Fragen stellten, wie z.B. "Was war Ihre größte Niederlage?" Somit wurde die glücklichere Person automatisch in die negativere Stimmung gezogen.
Schnelle Musik im Auto
Wer hört nicht gerne beim Autofahren Musik? Ein Forscherteam hat jetzt in einer Studie herausgefunden, dass das Hören von schnellen Musikstücken im Fahrsimulator die Unfallgefahr deutlich erhöht. Offenbar führen die schnellen Beats zu einer riskanteren Fahrweise.
Auch wenn sich die Studienergebnisse nicht völlig auf die reale Fahrsituation übertragen lassen, so raten die Forscher dennoch dazu, im Auto lieber langsame Stücke zu hören.
Schönheitsideale bei Kindern
Schon Kinder im Alter von 5-6 Jahren lassen sich von gängigen Schönheitsidealen stark beeinflussen und wachsen somit mit einem durch die Medien verzerrten Körperbild aus. Das konnte J. Kevin Thompson, Psychologie-Professor an der University of South Florida, mit unterschiedlichen Studien belegen. Diätenwahn in der Familie kann dazu führen, dassdie Kinder in der Pubertät häufiger an Eßstörungen erkranken als andere.
Schweren Zeiten intensiviert die Liebe
Ich schweren Zeiten, so fand ein Psychologe einer israelischen Universität heraus, gibt es ein Licht im Dunkeln. In Zeiten von Krieg und Terror wachsen Liebesbeziehungen fester zusammen und können sich intensivieren. Traurig aber wahr und in Israel hatte der Psychologe genügend Zeit für seine Studien. Weiterhin fand er heraus, daß eine stabile Beziehung dabei helfen kann, die Angst vor dem Tod zu mildern.
Selbstvertrauen stärkt die Gesundheit
John Schaubroeck von der Drexel University und seine Kollegen haben durch eine Untersuchung festgestellt, daß mangelndes Selbstvertrauen Streß erzeugt und anfälliger für Krankheiten macht. Wer also etwas für sein Selbstvertrauen tut, tut auch etwas für seine Gesundheit!
Versuch's mit Humor
Wer ist schon gerne der Überbringer von schlechte Nachrichten? Der Soziologe David Greatbatch vom Londoner King's College empfiehlt strategisch schlechte Nachrichten mit etwas Humor einzuleiten. Die Nachrichten werden auf diesem Wege als weniger schlimm empfunden und färben auch nicht negativ auf den Überbringer ab. Tricky!
Vertrauen basiert auf Gefühl
Ein Forscherteam hat in London herausgefunden, dass unsere Entscheidung, ob wir jemandem vertrauen oder nicht, ausschließlich von unseren Gefühlen bestimmt wird und somit keine logische Entscheidung ist. Bei Testpersonen wurden Versuche durchgeführt, bei denen die Frage nach Vertrauenswürdigkeit und Sympathie zu Personenfotos gestellt wurden. Dabei wurde gemessen, das hierbei vor allem der so genannte "Mandelkern", also der Teil des Gehirns, der sonst nur bei starken Emotionen, wie z.B. bei Angst aktiv ist bei der Beantwortung beansprucht wurde.
Wahrnehmung auf Steinzeitniveau
High-Tech, höher, schneller, größer. Wie modern unsere Gesellschaft auch leben mag, unser Wahrnehmungssystem ist noch auf Steinzeitniveau. Wissenschaftler fanden heraus, daß unser Gehirn bei Reizen aus der Außenwelt, wie z.B. Geräuschen wie Knacken, Rascheln, Knallen o.ä. noch exakt so instinktiv reagiert, wie früher, als wir wilde Tiere und andere Gefahren fürchten mußten. Der Körper reagiert mit der Adrenalinausschüttung und Angst oder Erschrecken machen sich breit, obwohl eigentlich gar nichts los ist. Tja, nur die besten Überleben!
Ballaststoffe nicht hilfreich gegen Darmkrebs
Sie sollen fit und gesund halten und sogar den heimtückischen Darmkrebs verhüten. Zu viel versprochen! Ballaststoffe fördern zwar die Verdauung und verhin-dern so, dass Giftsubstanzen zu lange im Darm bleiben - aber Alleskönner sind sie nicht! Renommierte US-Studien ergaben keinen Bezug zwischen Darmkrebsrisiko und ballastreicher Ernährung. Bei dieser Tumorart spielen viele, u. a. auch genetische Faktoren eine Rolle.
Bewegungsmangel und die Folgen
Durch mangelnde Bewegung unterfordern wir unseren Körper. Neben der Muskulatur reduziert sich aber das Herz-Kreislaufsystem, was mit verheerenden Folgen enden kann, wie z.B.:
- erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko
- Blutdruck- und Durchblutungsstörungen
- Rückenschmerzen
- Osteoporose
- Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen
- Alters-Diabetes
- Verringerung der Gelenksbeweglichkeit
- rasche Ermüdbarkeit
- depressive Verstimmungen
- u.a.
Bluthochdruck und Diabetes
Bluthochdruck und Diabetes können über die eigentlichen Krankheitssymptome hinaus offenbar auch den mentalen Abbau im Alter beschleunigen. David Knopman, Neurologe, konnte dieses in einer Studie mit rund 11.000 Personen nachweisen. Die Ursache dafür wird darin gesehen, dass sowohl die Diabetes als auch Bluthochdruck eine Verengung der Arterien verursachen. Daß begünstigt Mikroinfarkte und winzige Schäden im Gehirn. Der Rat der Forscher: diese Krankheiten so früh wie möglich behandeln lassen.
Brokkoli gegen Magengeschwüre
Das Bakterium Heliobacter Pylori kann Magengeschwüre und Krebs verursachen. Der sekundäre Pflanzenstoff Sulfophan, der im Brokkoli enthalten ist, tötet diese Bakterien ab. Dieser ist sogar wirksam, wenn sich die Bakterien in den Magenzellen versteckt haben und bislang nicht einmal mit Antibiotika bekämpft werden konnten.
Düfte gegen Schmerzen
Rosen- und Mandeldüfte sind nicht nur sehr angenehm, sondern können auch Schmerzen lindern - zumindest bei Frauen. Diese These stellen die Forscher S. Marchand und P. Arsenault von der Universität Quebec auf. In einem Versuch ließen sie Frauen und Männer ihre Hände in schmerzend heißes Wasser halten, während sie ihnen verschiedene Düfte unter die Nase hielten. Frauen hielten es bei Rosen- und Mandelduft länger im Wasser aus, während Männer ihre Hände duftunabhängig schnell aus dem Wasser zogen. Wie es zu diesem geschlechtsspezifischen Unterschied kommt, ist den Forschern noch ein Rätsel. Liebe Frauen - schnuppern gegen die Schmerzen!
Eisen
Eisen ist ein Spurenelement, das täglich mit der Nahrung zugeführt werden muss, und für den Sauerstofftransport im Körper verantwortlich ist. Circa 70 Prozent des Eisens liegen als Baustein im Blutfarbstoff (Hämoglobin) vor. Neben der Blutbildung ist Eisen auch an der Bildung von Enzymen beteiligt. Die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (9%) empfohlene tägliche Mindestzufuhr an Eisen beträgt bei erwachsenen Männern 10 Milligramm und bei Frauen 15 Milligramm. Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Eisenbedarf, Ein Eisenmangel kann zu Anämie (Blutarmut), verringerter körperlicher Leistungsfähigkeit sowie erhöhter lnfektanfälligkeit führen. Als besonders eisenreich gelten Lebensmittel wie grünes Blattgemüse, Linsen, Hirse, Müsse und Vollkornbrot. Der Gehalt allein ist aber nicht entscheidend, wie gut ein Lebensmittel zur Eisenversorgung beitragen kann. Die Verwertbarkeit des Eisens ist abhängig von der chemischen Form. Vitamin C und fermentierte Lebensmittel fördern die Aufnahme von Eisen durch den Körper. Manche Stoffe bilden mit Eisen schwer lösliche Komplexe und hemmen die Aufnahme, zum Beispiel Oxalsäure, Kalcium und Phosphate. Zum Spinat ist daher ein Glas Orangensaft empfehlenswerter als ein Glas Milch.
Erdöl und Schadstoffe auf der Haut
In Tuben, Tiegel und Flaschen konventioneller Hersteller von Körperpflegeprodukte stecken allerlei zweifelhafte Inhaltsstoffe, die nicht ohne Grund von der Zeitschrift Öko-Test immer wieder mit schlechten Bewertungen abschließen. Die verwendeten Emulgatoren werden aus Polyethylenglykol (PEG) oder verwandten (genmanipulieten?) Stoffen hergestellt und können Schadstoffe in die gepflegte Haut schleusen. Fette in Cremes sind oft Mineralöl-/Erdölerzeugnisse wie z.B. Parrafinum Liquidum! So legen sich Paraffine wie ein Film auf die Haut und behindern die Atmung dieses lebenden Organes (ähnlich wie Vogelsterben bei Ölpest).Beliebte Gemische aus Konservierungsmitteln (Parabene), Stabillisatoren, künstlichen Antioxidantien wirken nicht nur bei empfindlicher Haut reizend und allergieauslösend. Gleiches gilt für synthetische Duft- und Farbstoffe. Polyzylische Moschusverbindungen belasten die Muttermilch. Immer mehr Kosmetika sind durch High-Tech-Zutaten wie Liposomen und Retinsäuren eher Pharmazeutika als Kosmetikprodukte. Der Gipfel: die meisten dieser Zutaten haben keinen nachweisbaren Nutzen für die Haut! Heute schon mit gutem Gefühl ins Cremetöpfchen gelangt? Kosmetikprodukte, die auf diese Zutaten verzichten, dürfen das BDIH-Gütesiegel tragen, welches für kontrollierte Natur-Kosmetik garantiert.
Zum Lexikon der Inhaltsstoffe in Kosmetikartikeln
Gedankliches Herzrasen
Mentatrainer sprechen immer wieder davon, welche grosse Wirkung unsere Gedanken haben können, dennoch unterschätzen wohl die meisten die Kraft ihrer eigenen Gedanken. Ein eindrucksvolles Beispiel für die Macht unserer Gedanken liefert eine aktuelle Studie der Universität Californien: Hier fanden Forscher heraus, dass allein der Gedanke an Ereignisse, in denen man wütend oder ängstlich war, den Blutdruck deutlich steigen und das Herz rasen lassen. Wenn man jetzt bedenkt, wie oft man in seinem Leben noch lange Zeit nach einem Ereignis sich über Situationen geärgert hat oder wütend war, hat man seinem Herz die doppelte Menge an Streß zugemutet. Selbst für einen gesunden Menschen kann emotionaler Streß dieser Art zu Herzschädigungen führen. Also nicht mehr als nötig über eine Situation ärgen und sobald die Situation vorüber ist auch gleich die ganze Angelegenheit abschliessen und vergessen - im Dienste der Gesundheit!
"In jeder Minute, die man mit Ärger verbringt, versäumt man sechzig glückliche Sekunden." William S. Maugham
Gewichtsabnahme: schon wenig wirkt positiv
Eine echte Mut-mach-Nachricht ist das Ergebnis einer amerikanischen Studie: Demnach wirkt sich bei Übergewicht selbst eine geringe Gewichtsreduktion bereits blutdrucksenkend aus. Wissenschaftler untersuchten übergewichtige Personen, die im Rahmen einer leichten Diät zwischen 5 und 10 % ihres Körpergewichts abnahmen. Dabei konnten sie den gesundheitsfoerdernden Effekt der Blutdruckreduzierung schon bei einer Abnahme von einigen Kilos feststellen. Diese Nachricht zeigt einmal mehr, dass entscheidend ist, sich auf die kleinen Schritte zu konzentrieren.
Hormone in den Wechseljahren?
Die Woman's Health Initiative Studie in den USA, bei de 16.600 Frauen nach den Wechseljahren kombinierte Hormonpräparate einnahmen, wurde nach 5 Jahren vorzeitig abgebrochen, da das Risiko von Herzerkrankungen (+29%), Schlaganfall (+41%) oder Brustkrebs (+26%) deutlich bei Freuen mit dem Präparat Premarin anstieg. Also vorsicht, wer vorbeugend gegen Wechseljahresbeschwerden oder Osteoporoseschäden Hormone einnimmt!
Johanniskraut und Depressionen
Die frei verkäuflichen und in Supermärkten, Apotheken und Drogerien angebotenen Johanniskrautmittel werden im Allgemeinen als Hilfsmittel bei Depressionen angepriesen. Ärzte warnen jedoch vor einer Selbstmedikation mit Johanniskraut, da die Krankheit Depression oftmals unterschätzt wird und unbedingt ärztlicher Behandlung bedarf. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich die Depression stetig verschlimmert und damit auch das Suizidrisiko steigt.
Karotten helfen nicht bei Kurz- oder Weitsichtigkeit
Möhren liefern zwar wertvolle Schutzstoffe fürs Immunsystem, und ihr Vitamin A bzw. dessen Vorstufe Beta-Carotin kann sogar das Sehen in der Dämmerung (Kontrastsehen) verbessern. Doch Kids, die mit Rübchen gefüttert werden, um ihnen die Brille auf der Nase zu ersparen, meckern zu Recht: Kurz- oder Weitsichtigkeit wird durch Vitamin A leider nicht beeinflusst.
Krebsfälle in Asien sehr gering
Lange Zeit hieß es, daß Grüner Tee vor Krebs schützt. Diese Vermutung entstand, weil Asiaten in der Krebsstatistik so viel besser abschneiden als Europäer Tatsächlich steckt Grüntee voll gesunder Powerstoffe - Mineralien, Gerbsäuren, Spurenelemente. Doch neuere Studien beweisen: Am Tee allein liegt's nicht; Japaner und Chinesen ernähren sich mit Gemüse und frischem Fisch gesünder als wir, sind so besser gewappnet.
Langeweile im Job verkürzt Leben
Stupide, langweilige Jobs stumpfen nicht nur ab und machen unzufrieden, sondern können vielleicht die Lebenserwartung verkürzen: Forscher von der Universität Houston (Texas/USA) haben in einer Langzeitstudie herausgefunden, dass die Lebenserwartung von Menschen, die einen langweiligen Job ohne Möglichkeit, eigene Entscheidungen zu treffen, haben, sinkt. Über 20 Jahre verfolgten die Wissenschaftler die Lebenswege von Arbeitnehmern aus 5000 Haushalten.
Einzige Alternative: kreative Freizeitgestaltung die die Kreativität wieder fördert.
Meditation ist gut bei Asthma
Britische Forscher fanden in einer Vergleichsstudie heraus, dass sich bei Asthmatikern regelmässige Yogameditationen positiv auswirken. Sie untersuchten Asthmatiker, bei denen Medikamente nur wenig halfen. Einem Teil gaben die Forscher höher dosierte Medikamente, der andere Teil meditierte zweimal am Tag für 10-20 Minuten. Im Vergleich ging es nach zwei Monaten beiden Gruppen gleich gut. Toller Nebeneffekt bei der Yogagruppe: sie waren besser gelaunt. :o)
Mittagsschlaf bringt bessere Leistungen
Kleine Kinder tun es, Oma und Opa tun es! Also muß ja was dran sein - am Mittagsschlaf! Jetzt konnten sogar Forscher der Harvard-Universität, daß das Leistungsniveau nach einem kleinen Mittagsschlaf anschließend deutlich länger gehalten werden kann oder sich sogar verbessert hat. Ohne Mittagsschlaf hingegen wurden die Lernleistungen der Probanden immer schlechter. Mittlerweile bieten einige Unternehmen schon Schlafräume für ein Nickerchen an, um von der größeren Leistungsfähigkeit von 35 - 50% zu profitieren und die Nickerchen sind somit auf dem Vormarsch. Zzzzzzzz zzzzzzz zzzzzz
Muskeln - reine Einbildungssache
Wer kennt nicht Sprüche wie: "Wenn ich bloß an Schokolade denke nehme ich schon ein Pfund zu"? Warum sollte das nicht auch im positiven Sinne gehen? Wissenschaftler der Cleveland-Klinik fanden jetzt heraus, daß allein die Vorstellung von sportlicher Betätigung die Muskeln wachsen läßt. Die Probanden mußten sich für die Studie regelmäßig vorstellen, daß sie ihre Muskel anspannen würden. Das überzeugende Ergebnis: Tatsächlich gab es eine Muskelzunahme von 13,5 %. Mit diesem Ergebnis ist die These gestärkt, daß man die Muskelkraft allein durch stärkere Signale vom Gehirn an die motorischen Nervenzellen verstärken kann. Also gleich mal zurücklehnen und über das Joggen im Park oder Hantelstemmen phantasieren.
Naturheilkunde für Tiere
Mehr als 300 Tierärzte in Deutschland wenden Akupunktur oder Homöopathie bei erkrankten Tieren an. Adressen von alternativen Tierärzten findet man unter www.ggtm.de/adressen.html.
Pflanzenschutz legt Krebsabwehr lahm
Das seit 2001 in Deutschland verbotene Pflanzenschutzmittel Triphenylzinn (TPT) schädigt irreversibel die körpereigene Krebsabwehr. Das haben US-Forscher der Murray State University berichtet. Seit 1993 spritzten deutsche Landwirte das TPT-haltige Pflanzenschutzmittel "Brestan flüssig" auf Kartoffeläcker. "Brestan" galt als unbedenklich, da es nach der Ernte nicht mehr in den Kartoffeln nachweisbar war. Jedoch gelangte das Gift in Oberflächengewässer und reicherte sich in Schnecken und Fischen an, wo es nachweislich das Hormonsystem schädigte. Am 9 August 2001 verbot die Biologische Bundesanstalt den Einsatz von "Brestan". Noch immer besprühen jedoch US-Farmer ihre Plantagen.
Sport + Hirntraining = optimale Leistung
Sport an sich ist ja schon eine feine Sache, Wer aber wirklich ein Siegestreppchen erklimmen möchte, sollte neben dem körperlichem Training auch ein mentales Training durchführen. Auf diesem Wege können offenbar Leistungen und Erfolge gesteigert werden.
Britische Forscher von der Metropolitan-Universität in Manchester fanden in einer Studie mit Golfspielern heraus, dass die mentale Beschäftigung mit den Techniken die Leistungen deutlich verbessert. Entscheidend: das Hirntraining sollte so realistisch wie möglich sein, wobei die Beschäftigung mit Videosequenzen sich als sehr bewährt hat.
Sport regelmässig
Das Sport gut für die Gesundheit ist weiß jeder. Wer sich jedoch nur ein bis zwei mal die Woche aufraffen kann ist damit nicht gut beraten. Besser ist es, mehrmals die Woche kurz zu trainieren, statt nur einmal die Woche übertriebene Kraftakte zu vollbringen. Britischen Forschungsergebnissen nach sind für Menschen in sitzenden Tätigkeiten drei kurze Bewegungsphasen von rund 10 Minuten als Ausgleich genauso wirkungsvoll wie ein 30-Minutenmarsch. Die kurzen Bewegungssequenzen hatten positive Auswirkungen sowohl auf den Cholesterinspiegel als auch auf die Figur und auf das geistige Wohlbefinden. Also, alle die sich bislang nicht zu einer halben Stunde Joggen aufraffen konnten, nehmen sich einfach 3 x 10 Minuten vor und werden fast genauso fit. Denn besser zu diesen kurzen Intervallen aufgerafft als auf dem Sofa liegengeblieben, oder?
Sportliche Gewaltaktionen bringt nichts
Da plagt so manche/n das schlechte Gewissen, daß man ja endlich mal wieder etwas für die sportliche Fitneß tun sollte und ein paar Kilos schwinden müssen. Für viele endet eine derartige Einsicht jedoch in spontanen Gewaltaktionen, in denen abrupt alles geben wird und danach fällt man wieder in die "No Sports please"-Falle. Diese Gewaltakte schaden nur, da schlecht ausgebildete Muskulatur und Sehnen ebenso wie das Herz-/Kreislaufsystem nur überfordert werden und die verlorene Energie spart der Körper danach sofort wieder ein. Ausdauernde sportliche Aktivitäten wie z.B. Radfahren bringen 2-3 Mal wöchentlich viel mehr für das Wohlbefinden.
Streß beieinflußt die Haut
Was der eine oder die andere sicher schon bei sich selbst beobachtet hat, wurde nun von Forschern der Freien Universität Berlin und Düsseldorf durch verschiedene Studien bestätigt: Streß kann zu Pickeln, Akne und anderen Hautproblemen führen. Auslöser für die Hautirritationen ist das Streßhormon CRH (Corticotropin Releasing Hormone), welches in den Fettdrüsen der Haut gefunden wurde. Dieses Hormon kann die Fettdrüsen aktivieren und auf diese Weise einen Ölfilm verursachen, der dann die Poren verstopft.
Tee: Grün oder schwarz?
Eine niederländischen Studie zufolge, in der sechs Jahre lang 4.800 Personen, die zuvor keinen Herzinfarkt hatten beobachtet wurden, hatten die Personen, die mehr als 375 ml Schwarztee am Tag tranken ein halb so hohes Infarkt-Risiko wie der Rest der Gruppe, von denen 146 erkrankten und 30 an einem Herzinfarkt starben. Die starken Teetrinken wiesen sogar ein um 70 % geringeres Risiko auf. Die positiven Eigenschaften des Schwarztees sind die enthaltenen antioxidantiven Flavonide.
Im grünen Tee wirken sich diese besonders zur Vorbeugung von Parkinson aus.
Traum von ewiger Jugend
Das Bestreben, sich künstlich jung zu erhalten, kann im Extremfall gefährlich sein. Wie auch beim Doping im Sport warnen Fachleute vor den nicht abzuschätzenden Folgen der immer heftiger betriebenen "Anti-Aging-Trends". Besonders kritisch sind "Wundermittel" in Tablettenform oder Substanzen, die in den Zellstoffwechsel und Alterungsprozess des Körpers eingreifen sollen. In Deutschland sind solche Produkte nicht zugelassen, aber in den USA oder Niederlanden werden sie frei verkauft. Also: Finger weg von solchen Mitteln und halten und sich lieber durch Sport und gesunde Ernährung fit halten.
Trinke nicht aus Nervosität
Bei Quizshows kann man öfter beobachten, wie nervöse Kandidaten zum Wasserglas greifen. Der Psychologe Peter Rogers von der University of Bristol hat dieses Phänomen untersucht und dabei festgestellt, daß wer aus Nervosität und nicht aus Durst trinkt, damit seine Reaktions- und seine Konzentrationsfähigkeit mindert. Bei tatsächlichem Durst jedoch werden die Reaktionen verbessert!
Vitamin gegen grauen Star
An der Uni Boston wurde herausgefunden, daß Vitamni C bei Frauen das Risiko einer Linsentrübung (grauer Star) reduziert.
Vitaminüberdosis gefährlich
Großer Irrtum: Übermäßiges Schlucken von "nahrungsergänzenden" Vitaminpillen schadet mehr, als es nützt. Das gilt vor allem für die fettlöslichen Vitamine A, E, D und K. Die Vitamin-A-Vorstufe Betacarotin kann z. B. ab ca. 20 Milligramm täglich (in vielen Präparaten sind schon ca. 8 Milligramm davon enthalten, hinzu kommt das, was wir aus der Nahrung aufnehmen) zu Herz-Kreislauf-Problemen führen, ergaben Studien. Bei Schwangeren kann sogar die Entwicklung des Ungeborenen gestört werden. Vitamin E kann bei ca. 500 Milligramm pro Tag das Blut verdünnen und zu Blutergüssen führen. Selbst beim viel gerühmten Vitamin C gilt nicht: Viel hilft viel. Wird der Tagesbedarf von ca. 75 bis 100 Milli-gramm deutlich überschritten, kann der Effekt fatal sein: Statt die Zellen zu schützen, greift Vitamin C sie selbst an.
Aceto Balsamico - jetzt auch in weiß
Wer bei Balsamessig automatisch an einen dunklen Essig denkt, wird jetzt sein helles Wunder erleben. Im Biohandel gibt es jetzt "Balsamico bianco codimento" von "Byodo", der mit hellem Traubenmost unter Vakuum eingedickt und anschließend mit Weißweinessig vermischt wird. Die max. 6 Monate gelagerte Mischung hat nur einen Säuregehalt von 5,5 %, wo hingegen der dunkle Balsamessig 6% Säure enthält. Durch diesen geringen Säurewert zählt der helle Balsamico nicht zu den Essigen, sondern zu den Würzmitteln und wird auch entsprechend leichter vertragen.
Akne und Schokolade
Wie viele arme Teenager hat diese Mär schon in den Megafrust getrieben! Akne wird vor allem durch hormonelle Umschwünge ausgelöst und hat mit der Ernäh-rung, also mit Schokolade oder Pommes primär nichts zu tun. Allerdings ist es für den Teint der Teenies trotzdem besser, wenn sie mehr Obst und Gemüse statt Fastfood, Chips und Schoki essen.
Algen können zu viel Jod enthalten
Algen stehen im Kurs der gesunden Ernährung ganz weit oben, egal ob frisch oder in Kapselform.
Grundsätzlich sind Algen auch sehr gesund, aber das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) warnt vor einem zu hohen Algenkonsum. In den Algen ist viel Jod enthalten und wer seine Jodzufuhr schlagartig erhöht, kann damit seine Gesundheit gefährden, in dem es zu einer Überfunktion der Schilddrüse kommt. Nach Aussagen der Experten sollten Sie darauf achten, dass in einem Kilo Algen-Trockenmasse nicht mehr als 20 mg Jod enthalten sind.
Alkohol für die Gesundheit?
Ein Glas Rotwein am Tag genossen wird eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. Wissenschaftler fanden jetzt jedoch heraus, das diese Wirkung erst ab einem Alter von 55 Jahren bei Frauen und ab 35 Jahren bei Männern überheupt erst eine derartige Wirkung zeigt. Vor diesen Altersgrenzen überwiegen beim Alkohol nach wie vor die negativen Auswirkungen.
Tipp: Statt Rotwein lieber Traubensaft trinken. Wissenschaftler von der Georgetown University in Washington, DC konnten durch Untersuchungen belegen, daß täglich zwei Gläser Traubensaft ganz ähnliche Effekte haben und auch durch ihn die Schutzfunktion der Antioxidantien aktiviert wird.
Äpfel - gesund aber zuckerhaltig
Der traditionelle Boskoop hat nur 10 % Zucker, während neue Züchtungen wie Pink Lady, Fuji oder Braeburn 50 % Zucker enthalten. Also achtung, wenn das nächste mal kraftvoll zugebissen wird!
Bio auch in Tütensuppe wirksam
Wer hätte das gedacht: Sogar in Tütensuppe, deren Zutaten aus kbA stammen ist der wirksame Gehalt an Inhalsstoffen noch erhöht. Forscher fanden in kbA-Tütensuppe hohe Konzentrationen des natürlichen Entzündungshemmers Salizylsäure (bekannt aus "Aspirin"). Die Konzentration war acht mal so hoch wie in einer konventionellen Tütensuppe. Grund: da Bio-Gemüse sich selbst gegen Parasiten und Schädlinge schützen muss, bildet es mehr eigene entzündungshemende Salizylsäure.
E-Nummern
E-Nummern bezeichnen Zusatzstoffe in Lebensmitteln. die deren Beschaffenheit beeinflussen. Zusatzstoffe werden in bestimmte Klassen eingeteilt: Farb- und Konservierungsstoffe, Antioxidationsmittel, Geschmacksverstärker, Süßungsmittel, Emulgatoren, Stabillisatoren, Gelier- und Verdickungsmittel etc.. In der EU hat jeder Zusatzstoff eine eigene drei- oder vierstellige Nummer. Das E bedeutet "Europa" bzw. "eßbar" und dient als internationaler Code, der angibt, dass der Zusatzstoff geprüft, als sicher bewertet und zugelassen wurde. In der EU sind rund 300 Zusatzstoffe zugelassen, von denen auch viele natürlichen Ursprungs sind. So zum Beispiel Pektin, welches in Obst vorkommt. Wird es Gelee oder Marmelade zugesetzt, dann gilt es als Zusatzstoff (E440). Auch Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren können Zusatzstoffe sein, wenn sie eine technologische Bedeutung haben (z.B. Vitamin C als Antioxidationsmittel).
Die Deklaration auf den Lebensmittelverpackungen erfolgt in der Zutatenliste immer in Verbindung mit dem Klassennamen, der den Anwendungsgrund angibt. Zusatzstoffe, die im Endprodukt keine technologische Wirkung mehr ausüben, sind nicht dekla-rationspflichtig.
Eisenmangel = schlecht in Mathe?
Einen Zusammenhang zwischen schlechten schulischen Leistungen bei Mädchen vor allem in mathematischen Fächern wollen Wissenschaftler in Rochester herausgefunden haben: Demnach wirkt sich ein Eisenmangel auf die mathematischen Denkleistungen aus. Ausgelöst könnte dies bei Mädchen vor allem durch die einsetzende Periode und eine Mangelernährung sein. Weitere Studien sollen nun überprüfen, welche Wirkungen Eisen tatsächlich auf die Hirnleistungen hat. Ob es sich wirklich um einen Eisenmangel handelt, sollte man jedoch erst von einem Arzt feststellen lassen, da sich ein Eisenüberschuß ebenfalls schädlich auswirken kann und es sicherlich nicht das einzige Argument für schlechte Mathenoten ist.
Essen für den Teint
Viele Lebensmittel schmecken nicht nur gut, sie enthalten zudem auch hautschützende Antioxidantien:
- Vitamin C in Zitrusfrüchten, Hagebutten, Paprika, Brokkoli, Sprossen
- Vitamin E in kaltgepressten Ölen
- Betacarotin, das vom Körper in Vitamin A umgewandelt wird in gelben und orangenen Früchten und Gemüsen, dunkle Blattgemüse
- Zink in Hülsenfrüchten, Nüssen, Getreide, Eigelb
Zudem sollte man ausreichend Ballaststoffe und essentielle Fettsäuren zu sich nehmen.
Eßverhalten wie ein Neandertaler
Was die Eßkultur betrifft, sind wir wieder am Punkt der Neandertaler angekommen. Laut dem Bonner Volkskundler Gunther Hirschfelder stopft sich der moderne Mensch mit seiner Vorliebe für Fast Food das Essen "direkt am Fundort" in den Mund.
Na ja, solange er es nicht eben noch selbst mit der Keule erlegt hat, geht's ja noch...
Fettgehalt erkennen
Wer auf sein Gewicht achten will, sollte sich gut über den Fettgehalt von Lebensmitteln informieren, denn hier lassen sich relativ leicht Kalorien sparen. Wer z.B. auf ein einziges Croissant zum Frühstück verzichtet, könnten statt dessen ganze 17 Laugenbrezeln verdrücken und hätten sogar weniger Fett zu sich genommen! Appetit auf Eis? Wer statt zum Schokoladen- lieber zum Wassereis greift, schleckt fettfreier. Statt einem "Nogger Choc" könnte man 219 Capri-Eis essen und hätten immer noch an Fett gespart!
Einfache Regel: Fett macht fett.
Folsäuremangel
Wer seine Lebensmittel aus welchen Gründen auch immer, nicht im Bioladen kauft, sollte einen evtl. Folsäure-Mangel in Betracht ziehen. Trotz reichhaltigem Lebensmittelangebot, halten Ernährungswissenschaftler eine Unterversorgung von Folsäure für wahrscheinlich.
Bislang galt grünes Blattgemüse als der Hauptlieferant, doch durch Treibhauszüchtungen und zu unnatürlich kurze Wachstumszeiten nehme das Gemüse zu wenig Licht und Sauerstoff auf und wird schon zu warm gezüchtet, um der kostbaren Folsäure eine Überlebenschance einzuräumen. Besonders ernst zu nehmen sei die Unterversorgung bei Arteriosklerose und in der Schwangerschaft.
Heilwunder Honig
So einfach kann Naturheilmedizin sein: Schon seit Jahrtausenden wird Honig angewandt, um Wunden zu heilen. Nun haben Wissenschaftler die der oft beschworenen Heilkraft des Honigs bewiesen. Die Forscher fanden heraus, dass Honig als Wundauflage sogar hartnäckige Bakterien bekämpfen kann und damit eine antibiotische Wirkung hat. Einzige Ausnahme: Kinder unter einem Jahr. Die Wahl sollte dabei möglichst auf eine kaltgeschleuderte, naturbelassene Sorte fallen, in der noch viele der ursprünglichen Inhaltsstoffe des Honigs, wie Enzyme, Minaralien (besonders Kaluimsalze), Vitamine, Säuren, Hormone, Inhibine (antibiotischer Wirkstoff) enthalten sind. Schon die Tibeter nutzen Honig für alle Krankheiten, die mit Verschleimung und Kälte zu tun hatten, wie z. B. Asthma, Tuberkulose, Frösteln und Störungen des Lymphsystems und der Schleimhäute.
Mehr Tipps, Rezepte und Anwendungsmöglichkeiten in Andrea Nagl's Buch
"Honig - Power aus dem Bienenstock", Verlag Seehammer Ratgeben, ISBN 3-934058-70-1.
Honig gut fürs Blut
Bleiben wir beim Honig: Forscher der Universität Illinois haben in einer Studie herausgefunden, dass Honig offenbar Herz-/Kreislauferkrankungen vorbeugen kann. Im Honig - besonders in dunklen Sorten - befinden sich "Antioxidantien", die dafür sorgen, dass sich Fett nicht an den Gefäßwänden ablagern kann. Auch wenn Früchte grundsätzlich die besseren Antioxidantien-Lieferanten sind, empfehlen die Forscher Honig als gesunde Alternative zum Zucker.
Kalzium hilft nicht gegen brüchige Nägel
Auch wenn die Pillenhersteller es uns immer glaubhaft machen wollen, das Kalzium für gesunde Nägel sorgt, ist es doch nicht so einfach. Zwar spielt das Mineral (neben anderen Spurenelementen und Vitamin D) als Aufbausubstanz von Knochen, Zähnen, Nägeln eine wichtige Rolle. Doch auch mit der täglichen Kalziumkapsel oder dem Liter Milch bekommen Sie sicher nicht Nägel wie aus dem Nagelstudio. Sind sie brüchig oder weich, liegt das meist an falscher Pflege. Nagellackentferner oder Haushaltsreiniger entfetten die Nägel, entziehen ihnen die Schutzsubstanz.
Leistungmangel durch Kaffeegenuß?
In einer britischen Studie wurde herausgefunden, daß schon zwei Tassen Kaffee sowohl die Leistungsfähigkeit als auch die Konzentration beeinträchtigen können. Die Reizbarkeit hingegen steigt an.
Tipp: wer auf den Kaffee nicht verzichten möchten, sollte immer auch Wasser oder Fruchtsäfte in der gleichen Menge trinken.
Heilkräfte des Manukahonigs
Bereits im alten Ägypten diente Honig als Mittel zur Wundheilung und lindert auch heute viele Krankheiten, u.a. Husten und Durchfall. Die antibakterielle Wirksamkeit steht schon lange fest, doch neue Studien zeigen, daß die Heilkraft ja nach Honigsorte variiert. An der Uni Waikato, Neuseeland wurde festgestellt, daß besonders der Manukahonig eine hohe antibakterielle Wirkung gegen bestimmte Bakterien aufweist. Der Honig wird aus den Blüten des Manukabaumes gewonnen, der bereits durch das daraus gewonnene Teebaumöl bekannt geworden ist. Im Gegensatz zu anderen Honigsorten, deren Wirkung meist auf enzymatisch gebildetem Wasserstoffperoxid basiert, enthält Manukahonig Spurenstoffe, die antibakteriell aktiv sind. Dieses ist günstig, weil sonst das Enzym ?Katalase? im menschlichen Serum und Gewebe den therapeutischen Nutzen von Honig schmälern.
Rohmilch wird Dickmilch, pasteurisierte Milch wird schlecht
Diese Tatsache bezieht sich zumindest auf die ungekühlte Lagerung, also Zimmertemperatur.
Ursache dafür sind die Bakterien, die den Milchzucker zu Milchsäure verstoffwechseln. In pasteurisierter Milch steigt der Säurepegel an und die Milch gerinnt und wird sauer. In der Rohmilch sind die Milchsäurebakterien in grosser Menge enthalten, während der pasteurisierten durch die Hitzebehandlung diese kaum noch enthält. Dafür ist aber der Gehalt an eiweißspaltenden Bakterien höher. Sie sind auch in gekühlter, pasteurisierter Milch aktiv und bauen das Milcheiweiß zu verschiedenen Eiweißverbindungen mit z.T. bitterem Geschmack ab. Die Milch riecht unangenehm und schmeckt bitter und sollte nicht mehr getrunken werden.
Richtige Ernährung gegen Haarausfall
In den meisten Fällen ist Haarausfall genetisch bedingt, jedoch kann auch ein Nährstoffmangel diesen begünstigen. Eine gesunde Ernährung mit reichlich Folsäure (s.o.!),Zink, Biotin, Obst, Gemüse, Vollkorn- und Milchprodukten soll laut D.I.E.T. eine optimale Versorgung zur Vorbeugung sein. Die enthaltenen Spurenelemente sind an der Bildung von Keratin, Kollagen sowie an der Zellteilung und somit am Wachstum des Haares beteiligt.
Geringste Mengen Alkohol schaden in Schwangerschaft
Das Schwangere Alkohol meiden sollen, ist ja allgemein bekannt.
Die bisherige Meinung, daß kleine Mengen aber nichts ausmachen würden, wurde jetzt von Medizinern widerlegt. Sie fanden heraus, dass es keinen sicheren Grenzwert gibt und dass auch geringe Mengen an Alkohol bereits Schäden im Gehirn des Fötus erzeugen können. Der Rat der Mediziner lautet deshalb: völliger Alkoholverzicht für Schwangere.
Spinat, damit ihr groß und stark werdet?!
So oder so ähnlich klangen die fürsorglichen Ermahnungen der Eltern. Hintergrund war die Ernährungsformel, daß Spinat das eisenhaltigste Nahrungsmittel sei. Tatsache ist aber, daß es sich hierbei um einen entstandenen Meßfehler handelt, der sich bis heute hartnäckig gehalten hat. Im Spinat ist genauso viel Eisen wie in der gleichen Menge Haferflocken oder Pilze.
Tomaten zu kochen schützen Herzen
Zwar enthalten die roten Kleinode im gekochten Zustand weniger Vitamin C als im Rohzustand, dafür aber deutlich mehr von dem sekundären Pflanzenstoff Lycopin sowie weitere zellschützende Wirkstoffe. Diese Antioxidantien fangen aggressive Sauerstoffmoleküle im Organismus ab. Lycopin gehört zu den Carotinoiden und soll vor Herzerkrankungen und Arteriosklerose schützen und das Krebsrisiko reduzieren.
Bei Forschungen wurden Tomaten 2 Min., 15 Min. und 30 Min. bei 88 Grad erhitzt. Der Lycopingehalt stieg dabei um 54, 171 und 164 Prozent und auch die Antioxidantien profitierten von der Erwärmung. Ihr Gehalt stieg um 28, 43 und 62 Prozent.
Vata-Tee zum Einschlafen
Die ayurvedische Variante der heissen Milch mit Honig heißt Vata-Tee. Dieser Tee setzt sich aus einer Mischung von Ingwer, Kardamom, Süßholzwurzel und Zimt zusammen und verschafft innere Ruhe. Erhältlich im Bioläden und Reformhäusern.
Vitaminmangel in Altenheimen
Nur 30 - 50 % Prozent der empfohlenen Vitamin- und Mineralstoffmenge werden laut einer Studie den älteren Mitbürgern in Altenheimen aufgetischt. Untersucht wurde der Ernährungszustand von 67 Altenheimbewohner/innen, mit dem Ergebnis, das die Nahrungsmittel zu Fett und zu arm an Kohlenhydraten waren sowie die Versorgung mit Vitamin C + D, Folsäure, Calcium, Jod und Magnesium unterschritten wurden.
Was sind Enzyme?
Enzyme (en zyme= "in Hefen"), früher auch Fermente genannt, sind in lebenden Zellen gebildete Eiweiße. Früchte wie Papaya, Ananas, Kiwi oder Feigen enthalten besonders viele Enzyme.
Sie ermöglichen oder beschleunigen Veränderungen in Zellen von Lebewesen, ohne sie dabei zu verbrauchen oder verändert aus dieser Reaktion hervorzugehen. Erst die Enzyme ermöglichen einen funktionierenden, geordneten Stoffwechsel. Nicht oder fehlerhaft funktionierende Enzyme sind die Ursache für Stoffwechselkrankheiten. Der menschliche Körper hat schätzungsweise 20.000 verschiedene Enzyme, wovon jedes eine bestimmte Aufgabe hat.
Das Enzym Amylase ist z.B. nur für die Verdauung von Stärke zuständig und kann keine Fette oder Eiweiße aufspalten, da hierfür andere Enzyme alleine zuständig sind. Enzyme werden aber auch in der Lebensmitteltechnologie eingesetzt, z.B. zur Herstellung von Bier, Käse oder Brot und finden sogar in Waschmitteln Einsatz.
Wirkstoffe - Bio ist gesünder
Salicylsäure kommt in Aspirin und vielen anderen Kopfschmerztabletten vor. Der Wirkstoff findet sich aber auch in vielen Pflanzen. In deren lmmunsystem dient es der Abwehr von Infektionen und Parasiten. Weil biologisch angebautes Übst und Gemüse nicht mit Pestiziden gegen Schädlinge und Krankheiten geschützt wird, ist dessen Immunsystem stärker gefordert. Tatsächlich haben schottische Wissenschaftler festgestellt dass orga-nisch angebautes Gemüse im Durchschnitt sechsmal mehr Salicylsäure enthält als konventionelle Produkte. Erstmals wurden für einen sekundären Pflanzenstoff derart große Unterschiede zwischen konventioneller und Bioware festgestellt. Besonders viel Salicylsäure enthalten Seeren, Zitrusfrüchten, Ananas und Aprikosen. Bei Gemüse sind die Mengen geringer, relevante Gehalte finden sich in Broccoli, Endiviensalat, Radieschen und Rettich. Bei sechsfach höheren Gehalten für biologisch angebaute Produkte würden die Werte bei 10 oder 60 Milligramm je Tag liegen. Kopfschmerztabletten enthalten zwischen 100 und 500 Milligramm Salicylsäure. Für Wiebke Franz vom Verband für unabhängige Gesundheitsberatung (UGB) ist diese Studie "ein weiteres Steinchen in einem Mosaik, das zeigt, das Bio-Lebensmittel wertvoller sind als konventionell erzeugte. Überbewerten sollte man die höheren Salicylwerte jedoch nicht. Um gegen akutes Kopfweh zu helfen, sind die gefundenen Gehalte zu gering.
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