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Meine Unterlagen


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Schulzeit in Hamburg

Lebenslauf > Leben und Arbeiten - Ein Ueberblick

Ich wurde am 16.8.1965 als zweites von vier Kindern in Hamburg in Deutschland geboren (s. Anlage 0) und hier siebenjährig eingeschult. Nach vier Grundschuljahren auf das Gymnasium geschickt wechselte ich später auf eine Gesamtschule, meiner Mutter war die Fluktuation auf dem Gymnasium zu groß.
Bis zum Abschluss der zehnten Klasse blieb ich auf dieser Schule die mit der ersten Klasse begann und der zehnten endete. Hier standen praktische Fächer wie Landwirtschaft, Tischlern oder Nähen auf dem Stundenplan. Das Hauptaugenmerk galt den musischen Fächern mit je 5 Stunden Musik und Kunst. Fremdsprachenkenntnisse wurden überwiegend im Darstellenden Spiel, naturwissenschaftliche Erkenntnisse im Experiment erworben.
Nach der 10. Klasse wollte ich eine Art Freizeitpädagoge werden der medizinische Fragestellungen einbezieht (Arbeits-und Beschäftigungstherapeut). Die Schule verweigerte mir das Bewerbungszeugnis, die Schulbehörde wies mir ein Gymnasium zu.
Mir gefiel das Gymnasium gut. Unsere Anwesenheitspflicht beschränkte sich auf Prüfungsteilnahme. Ich nutzte die vier Jahre Freizeit u.a. zum Reisen, Leiten mehrerer Kindergruppen und dem Engagement in der Friedensbewegung. Straßenmusik, in der Hauptsache in skandinavischen Ländern versorgte uns mit dem notwendigen Taschengeld.
Problematisch war meine finanzielle Situation dennoch, da meine Mutter die uns vier Kinder alleine erzog früh verstarb. Unserem Wunsch gemäß verblieben wir in der elterlichen Wohnung. Der Staat vermachte unser Vermögen (Lebensversicherungen) dem Sozialamt. Wir lebten von je 450.- DM Waisenrente wovon ein Teil aus der Schweiz kam. Ich lebte unter dem Sozialhilfesatz. Diese wurde bei Antragstellung verweigert. Das Geld reichte für Miete und sonstige Nebenkosten nachdem ich eine eigene Wohnung bezog. Dank Nachhilfestunden hatte ich Geld für Lebensmittel und Freizeitgestaltung.
Da ich mit 18 Schulabschlusslos keinen Arbeitsplatz fand und genug Punkte hatte beendete ich das Abitur (s. Anlage 1). Hernach arbeitete ich. Trotz Einstellung wollten die Arbeitgeber gerne, dass wir studieren. Ich schrieb mich in Hamburg für Philosophie ein und fand eine ganz neue Möglichkeit zu arbeiten.


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