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Ein Winter in Oslo - Norwegen

Lebenslauf > Leben und Arbeiten - Ein Ueberblick

Auf Umwegen erreichte ich Norwegen und schließlich Oslo. Ich ging zur Polizei ergebnislos. Es war Winter. Dänen luden mich ein bei ihnen zu wohnen. Auf Oslos Straßen traf ich Norddeutsche und Hamburger meines Alters. Eine Frau wartete in Schweden vergeblich auf Gelder des deutschen Arbeitsamts. Sie trank nicht und nahm keine Drogen. Verwahrlost wirkte sie trotz allem nicht. Sie wirkte übermüdet und verhungert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mensch grundlos den Winter auf Norwegens Straßen verbringt.
Meine Freizeit verbrachte ich im „Armenhaus“. Eine Vortragsreihe zur norwegischen Sozialgesetzgebung und Armutsforschung interessierte mich. Leere Räume inspirierten ein paar Norweger und mich zur Eröffnung eines Sozialcafes. Neben Lotsenfunktion zu dem im Haus befindlichen Beratungsstellen, sowie den spontan organisierten Beschäftigungsprogrammen waren alle herzlich eingeladen es sich in unserem Cafe bei Kaffe, Kuchen und Schokolade von 10 bis 18 gemütlich zu machen. Natürlich war alles umsonst. Neben Sachspenden für den Ausbau des Cafes wurden uns Tonnenweise Kaffe, Schokolade und Fertigprodukte wie die „Fünfminutenterrine“ geliefert. Säckeweise Kuchen holten wir abends aus einer Bäckerei ab.
Wir waren gerade mit dem Aufbau einer Zweigstelle beschäftigt als ich einen Scheck über die Mietkaution aus Dänemark erhielt. Da die norwegischen Banken keine ausländischen Schecks einlösten fuhr ich nach Dänemark.


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