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Meine Unterlagen


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Auf dem Deutschen Konsulat in Schweden

Lebenslauf > Leben und Arbeiten - Ein Ueberblick

Ich fuhr mit dem Fahrrad nach Stockholm zum Deutschen Konsulat. Trotz schriftlicher Intervention beim „Auswärtigen Amt“ und des Hinweises, dass man mich zwingen würde gegen Gesetze anderer Länder zu verstoßen verweigerte das Konsulat die Hilfsleistung (s. Anlage 4). Dänemark und Schweden haben laut Auskunft des Ausländeramtes in Kopenhagen eine Allianz geschlossen, „Nichtskandinavier“ dürfen sich in beiden Ländern insgesamt ein halbes Jahr ohne Aufenthaltsgenehmigung und Arbeit aufhalten. Ansonsten ist der Aufenthalt genehmigt solange man arbeitet. Eine Aufenthaltsgenehmigung wird hierfür nicht erteilt obgleich vom ersten Tag an Abgabenpflichtig gilt.
6 Monate waren verstrichen. Ich verließ das Gelände des Konsulates nicht mehr. Deren Mitarbeiter riefen die schwedische Polizei. Ich erklärte den Umstand. Die Polizei verweigerte die Ausweisung da Schweden nicht für mich bezahlt hätte und nannte mir den Weg zu den „Soziallotsen“.
Hier nannte man mir eine Unterkunft und bat mich am kommenden Tag nochmals zu erscheinen. In der Frauenunterkunft herrschte ein freundlicher Umgangston es gab genug und vitaminreiches Essen. Leider wurden auch Drogenabhängige untergebracht, die Nachtwache männlich besetzt. Eine weitere Nacht wollte ich nicht bleiben.
Nach Stunden des Wartens und Gesprächen in provozierender, unfreundlicher Manier schlugen die „Soziallotsen“ zu dritt erscheinend vor, Fahrrad und Gepäck in Stockholm zu lassen und nach Kopenhagen zu fliegen. Weiter als in ein Nachbarland wären sie grundsätzlich niemandem behilflich. Ich ging und fuhr mit dem Fahrrad zurück nach Deutschland.


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