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Gifte im Toner
nachgewiesen
Unabhängige
Analysen ergeben immer wieder höchst
problematische Belastungen von Tonern mit sensibilisierenden, allergenen
oder krebserregenden Schadstoffen. Von besonderer Bedeutung sind
Schwermetalle wie Kobalt, Nickel, Quecksilber und krebserregende flüchtige
organische Verbindungen, wie
Styrol, Phenol oder das Leukämie
erzeugende Benzol. Für
derartige Stoffe gilt ein absolutes Minimierungsgebot. Zufällig
wurden auch Organozinn-Verbindungen in Toner entdeckt. und zwischenzeitlich
immer wieder nachgewiesen. Sogar ultragftiges Tributylzinn (TBT), das schon
in kleinsten Spuren in den Hormonhaushalt und das Immunsystem eingreifen
kann, wurde wiederholt gefunden.
Diese Schadstoffe
stellen sich zumeist als nicht produktnotwendige Verunreinigungen dar. Aber
auch der schwarze Russ, das sog. Carbon Black, als Toner-Grundstoff gilt
seit Januar 2002 als krebsverdächtig.
Die
Schadstoffprofile der einzelnen Toner sind von Hersteller zu Hersteller, ja
sogar von Produkt zu Produkt höchst
unterschiedlich. Dabei zeigt sich, das einige Toner mit einzelnen
Schadstoffen deutlich weniger oder sogar gar nicht belastet sind. Es ist
also offenbar möglich,
schadstoffminimierte Toner herzustellen.
Neben der
Einzelwirkung der Schadstoffe ist zudem von kaum zu kalkulierenden toxischen
Kombinationswirkungen
auszugehen.
Ausserdem ist zu
berücksichtigen,
dass Toner Feinststäube,
sog. Nano-Teilchen enthalten, die schon an sich als sehr problematisch für
die Lunge anzusehen sind.
Im Zusammenhang mit
der Belichtung beim Druckprozess, kann zudem durch defekte Filter auch noch
Ozon frei werden, dass die Atemwege reizt.
Freigesetzt - Toner
in der Raumluft
Laserdrucker, -
faxgeräte
und Kopierer geben
über
die Lüfter
Toner, inkl. enthaltener Schadstoffe ab und zwar schon beim normalen
Druckbetrieb. Damit liegt die Gefahr in der Raumluft! Ausserdem ergeben sich
Kontaktmöglichkeiten
mit bedrucktem Papier und bei der Wartung der Geräte.
Viele Drucker und Kopierer sehen wie ein Schornstein von innen aus.
Besondere Risiken ergeben sich durch die Nutzung mehrere Geräte
in einem Raum, hohe Druckleistungen, schlechte Lüftung
(v.a. im Winter), unzureichende Schutzmassnahmen bei der Wartung.
Ausgeliefert-
Tonergifte wirken dauerhaft auf die Nutzer
Tonerschadstoffe können
somit dauerhaft und direkt auf die Schleimhäute,
insbesondere der Atemwege oder auf die Haut wirken. Toner werden aber nicht
nur eingeatmet, sondern auch geschluckt. Dies geschieht nahezu täglich
und über
lange Zeit.
Krank durch Toner -
ein Fakt
Schadstoffbelastete
Toneremissionen sind nicht nur eine abstrakte Gesundheitsgefahr, sondern können
zu realen Gesundheitsschäden
führen
und schwer krank machen. Dies belegen Tonergeschädigte
mit ihrem Schicksal.
Es beginnt meist
mit banalem Dauerschnupfen, Krankheitsgefühl
und trockenem Reizhusten. Die Symptome klingen nicht ab, und es kommt zu
chronischen Entzündungen
der Atemwege, häufig
mit schweren asthmatischen Beschwerden, die sogar in die Berufsunfähigkeit
führen
können,
mit harten sozialen Folgen.
Seit Jahren werden
Menschen durch bestimmte Toner geschädigt.
Weit über
400 konkrete Verdachtsfälle
sind bereits
bekannt. Die Verdachtslage ist auffällig
herstellerspezifisch! Viele Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit
wurden von Ärzten
erstattet. Fall für
Fall gelingt es mit verschiedenen medizinischen Methoden den Nachweis zu führen,
dass Toner und Tonersubstanzen unmittelbar Entzündungen,
v.a. der Atemwege auslösen
können.
Insgesamt ist die Beweislage erdrückend.
Drei Fälle
sind bereits als Berufskrankheit bzw. Dienstunfall behördlich
anerkannt. Die Betroffenen sind z.T. nicht einmal Allergiker, haben aber
sehr häufig
eine offenbar erworbene
Überempfindlichkeit
des Bronchialsystems. Nach Einschätzung
von Medizinern handelt es sich um ein pseudoallergisches Geschehen, d.h. bei
entsprechender Sensibilität,
genügen
geringste Spuren, um die Beschwerden sicher auszulösen.
Kurze Kontakte in belasteter Raumluft können
ebenso genügen,
wie bedrucktes Papier. Bemerkenswert ist, dass selbst hochsensibilisierte
Tonergeschädigte
spezifisch auf bestimmte Toner reagieren, auf andere aber nicht.
Die Dimension
Tonerhaltige Bürogeräte
haben in den letzten Jahren eine enorme Verbreitung gefunden, die immer noch
zunimmt. Vor allem Laserdrucker finden sich heute in nahezu allen
Lebensbereichen; in Büros,
Behörden,
Geschäften,
Hotels und sogar Arztpraxen und Krankenhäusern
blasen sie möglicherweise
schadstoffbelastete Toner fast täglich
über
Stunden in die Atemluft von Millionen von Menschen.
Allergiefälle
nehmen in der Bevölkerung
dramatisch zu. Sehr häufig
ist eine Ursache nicht bekannt.
Die vorliegenden
Verdachtsfälle
von Gesundheitsschädigenden
durch Toner sind ganz sicher nur die Spitze eines gewaltigen Eisberges.
Immer wieder berichten Betroffene
über
gleiche Beschwerden bei Kollegen. Bei gezielter Suche wird man in
erschreckendem Maße
fündig.
„Man
muss nur dran denken, dann kommt man drauf”,
meinte eine Lungenärztin.
Der volkswirtschaftliche Schaden dürfte
erheblich sein, die menschlichen Schicksale sind es allemal.
Die Reaktion
Gleichwohl wird die
Gefahr seit Jahren von bestimmten Herstellern ignoriert bzw. bestritten.
Aber auch Berufsgenossenschaften und Behörden
zeigen ein erstaunlich geringes Erkenntnisinteresse. Einzig das
Umweltbundesamt warnte in einer Presseerklärung
davor, Toner einzuatmen. Die Vergabekriterien für
das Umweltzeichen (Blauer Umweltengel) für
Multifunktionsgeräte,
Drucker und Kopiergeräte
wurden zwar verschärft,
ob diese Regelungen künftig
vor Gesundheitsschädigungen
schützen,
erscheint eher zweifelhaft.
Die Konsequenz
Es besteht akuter
Handlungsbedarf. Die ITG fordert:
-
Behördliche Schutzmassnahmen gegen schadstoffbelastete Toner, insbesondere
auch an Schulen, Krankenhäusern und Arztpraxen.
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Sofortige Entwicklung und Einsatz von schadstoffminimierten Tonern
sowie Verminderung der gerätebedingten Toneremissionen im Rahmen des
technisch Machbaren!
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Medizinische Erforschung der schädigenden Wirkungen von Toner
-
Entwicklung humanverträglicher Toner
-
Wirksamen Verbraucherschutz - auch vor chemischen Giften, besonders für
Kinder, Schwangere, Alte und Kranke!
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Hilfen für Tonergeschädigte!
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