QuilterInnen verwende manchmal absichtlich ungewaschene Stoffe, um die Kräuselungen, die nach der ersten Wäsche entstehen, dem Quilt einen antiken Anschein geben. Möchten Sie keinen Quilt, der antik erscheint, sollten Sie Ihre Stoffe besser vorwaschen.
Außerdem kann man, bevor man den Rest verpackt, die Verpackung umdrehen, so weiß man ganz sicher, daß das kein ganzes Vliesstück mehr ist.
mit freundlicher Genehmigung von Claudia Schreiber aus Maintal:
Am Anfang soll man ja einen Stich mit der Maschine machen und dann den Unterfaden hochholen, um Knuddel und Schlingen auf der Rückseite zu vermeiden. Das fand ich immer sehr umständlich und fummelig. Ich habe mir das gespart, indem ich ein Stück entfernt vom Beginn der Naht einen Stich in den Quilt genäht habe, dann hebe ich den Nähfuß an, ziehe den Quilt an die Stelle, an der ich mit dem Maschinenquilten beginnen will und nähe einfach los (aber anfangsViele Grüße, Claudia aus Maintal.
Außerdem kann man, bevor man den Rest verpackt, die Verpackung umdrehen, so weiß man ganz sicher, daß das kein ganzes Vliesstück mehr ist.
Nadel:
- eine Nadel No. 90/14 verwenden
Schablonenmaterial, zum Beispiel:
- Butterbrotpapier (es gibt auch festeres, muss man einfach mal probieren, zu dünnes reisst eben schneller)
- 60 g Druckerpapier oder auch Durchschlagpapier (Bürobedarf!)
- wasserlösliches Papier
- wasserlösliches Stickvlies
- Stickvlies
- Windelvlies
Um zu vermeiden, daß Druckerschwärze, Druckertinte, Toner vom Kopierer auf das Bügelbrett gelangen, dieses vorher mit einem alten Handtuch oder Stoffstück abdecken
Stichlänge:
- eine kleine Stichlänge einstellen, ca. 18-20 Stiche pro Inch (ca. 7 - 8 Stiche pro Zentimeter)
Die Naht alle paar Stiche mit dem Nahttrenner auftrennen, Teile trennen, dann ein Stück Klebeband auf die aufgetrennte Naht kleben, die Fädchen bleiben fast alle daran hängen.
Trennen der Teile nach dem Ketten-Nähen:
Eine alte Kunststoff-Garnrolle nehmen, den Nahttrenner, der bei der Nähmaschine dabei war, in das Loch stecken, mit der Spitze nach oben. So hat man beide Hände frei und kann die Teile prima trennen. Und dieser Nahttrenner, den meistens eh keiner verwendet, hat seinen Zweck endlich erfüllt!
Oft findet man in Schuhkartons, Computerzubehörkartons o.ä. kleine Tütchen mit Silikagel-Kügelchen. Diese Tütchen bewahre ich auf und gebe sie z.B. in meinen Nähmaschinenkoffer, in die Tüte mit dem wasserlöslichen Garn, in die Tüte mit wasserlöslichem Vlies, um sämtliche Luftfeuchtigkeit zu absorbieren.
Mein Tipp: ich wähle die Stichlänge etwas länger als mein Nahttrenner breit ist - so kann ich gut wieder auftrennen, wenn es denn sein muß!
Probleme beim Einfädeln der Nähmaschinennadel?
Mein Tipp: die Nadel herausnehmen, einfädeln, und wieder einsetzen! Wo habe ich nur diesen Stoff gekauft
Mein Tipp: Mit einem Stoffmalstift oder Kugelschreiber auf die Webkante schreiben, wann und wo der Stoff gekauft wurde!
Und beim Waschen???
Mein Tipp: Ich schneide bei jedem Stoffstück, bevor es in die Wäsche
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Garn |
Gespinst, welches durch das Spinnen von Einzelfasern entstanden ist. |
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Zwirn |
Vereinigung und Zusammendrehung mehrerer Garne. |
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gibt die Dicke des Nähfadens an. Je nach der Faser ist diese Nummer entweder Zwirne für normale Nähmaschinen (Doppelsteppstich) bestehen in der Regel |
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Beispiel: Nm 70/3 = NeB 40/3 = 14 tex x 3 |
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Länge |
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Nm |
Nummerisch metrisch: Längennummerierung für Seide und Synthetiks sowie Umspinnzwirne. Beispiel: Ein Faden von 60km Länge und 1 kg Gewicht hat die Nm 60 |
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NeB |
ist die englische Nummerierung für Baumwolle und Beispiel: 50 Stränge Baumwollgarn die 1 engl. Pfund wiegen ergeben NeB 50 |
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Bei der Schreibweise wird zuerst die Nummer der Einzelfäden und dann wieviele Einzelfäden Beispiel: Ein Baumwoll-Zwirn 60/3 ist ein Zwirn aus 3 Garnen der Nummer 60 |
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Ein Synthetik-Faden der Stärke 100/3 entspricht einem Baumwollgarn 60/3 |
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Nummerierung
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Gewicht |
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Td oder den |
Der Feinheitsgrad von Rohseide und synthetischen Fasern wird nach Titer Denier bestimmt (Td oder den) Beispiel: Ein Faden von 40 Gramm Gewicht und 9000m Länge ist 40 den |
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tex |
Die tex-Nummerierung soll Td bzw. den ablösen und gibt an, wieviel Gramm ein Faden von 1000m Länge wiegt. Beispiel: Ein Faden von 50 Gramm Gewicht und 1000m Länge ist 50 tex. |
Ich wasche Stoffe nicht immer vor, bzw. weiß nicht, ob Stoffe, die ich gesammelt habe, gewaschen sind. Ich sprühe diese Teile gut feucht ein und bügle sie auf Einstellung Baumwolle. Damit ist die Gefahr des Einlaufens zumindest gebannt.
Wattestäbchen-Test: ein trocknes Wattestäbchen über den Stoff reiben - ist das Wattestäbchen verfärbt, würde ich den Stoff auf alle Fälle vorwaschen!
Die Überraschung folgt meist nach der 1. Wäsche - färbt es, oder färbt es nicht? Ist die rote Farbe mal in ein helles Teil gelaufen, könnte man das Heulen bekommen. Aber nicht verzagen: den Quilt am besten gar nicht erst trocknen lassen, sondern mit einer doppelten Dosis ARIEL oder PERSIL COLOR nochmal waschen. In vielen Fällen löst sich die überschüssige Farbe dann.
Sollte das nichts geholfen haben, gibt es noch Mittel aus der Textil-Industrie. Das sind zwar chemische Keulen, darüber muß man sich im Klaren sein, aber besser als ein ruinierter Quilt.
Das "Vorher"-Mittel RETAYNE:
Ein Farbfixierer für industriell gefärbte Stoffe aus Baumwolle, Rayon und Leinen, der ausblutet. Wird verwendet in der Waschmaschine oder Handwäsche mit heißem Wasser.
Sowohl bei Nadeln als auch Garnen hat jede Quilterin ihre eigenen Vorlieben :-)
Garn:
- Faden nicht rechtwinklig abschneiden, sondern schräg (diagonal)
- Das Nadelöhr anfeuchten, *nicht* den Faden!
- Wenn sich der Faden nicht auf der einen Seite des Öhrs einfädeln läßt, Nadelöhr drehen, andere Seite probieren. Durch das Ausstanzen des Öhrs ist das Öhr auf der einen Seite flacher als auf der anderen!
- Die Garnrolle in der Hand liegend seitlich abrollen, dann verknotet das Garn später nicht so leicht
Garnstärken: je höher die Zahl vor dem Schrägstrich, desto dünner das Garn; die Zahl nach dem Schrägstrich zeigt, aus wievielen Einzelfäden das Garn besteht (z.B. 50/3-fach ist dicker als 60/3-fach, aber dünner als 30/3-fach)
Für mich haben sich die Marken YLI Quiltgarn auf der Holzrolle und Coats Star Hand Quilting Thread am besten bewährt beim Einfädeln. Sie sind recht "störrisch" und biegen nicht so leicht um.
Nadeln:
- je kürzer die Nadel, desto kleiner werden die Stiche (und je dünner das Vlies, desto kleiner werden die Stiche!)
- jeder Mensch hat ein anderes Hautklima - manchmal laufen die Nadeln an und fühlen sich stumpf an. Eventuell hilft der Wechsel zu einer Platinnadel
- wenn eine Nadel nicht mehr gut sticht, kann man sie kurz durch die Haare ziehen, dann läuft sie wieder besser
- ein Nadelkissen gefüllt mit langen Haaren (Friseur!) oder Resten von Wollvlies oder Sockenwolle aus Schurwolle fettet die Nadeln auch gut.
Ich quilte am liebsten mit Quiltnadeln (betweens) der Marken John James, Richard Hemming und Roxanne. Diese Nadeln sind die dünnsten, die ich bis jetzt finden konnte.
Nadelgrößen:
Handnähnadeln: je höher die Zahl, desto kürzer und dünner die Nadel z.B. 8 ist eine dicke Nadel, 12 eine dünne Nadel
Nähmaschinennadeln: je höher die Zahl, desto dicker die Nadel z.B. 70 ist eine dünne Nadel, 100 ein dicke Nadel
Besser nicht versuchen, Etiketten oder Preisschilder einfach so abzuziehen, meistens zerreissen sie. Am Stück geht es besser!
Als erstes mit dem Fön das Etikett warm machen, dann vorsichtig versuchen, es abzuziehen. Prima bei Büchern!
Wenn das nicht geht, das aber möglichst nicht bei Büchern machen ;-) ein Küchenkrepp mit etwas Salatöl beträufeln, und damit auf dem Etikett reiben. Das funktioniert ganz gut bei bereits "papierfreien" Etiketten, die man schon versucht hat, nur mit den Fingern abzuziehen.
Sollte auch das Öl nichts bewirken, gibt es (bitte NICHT bei bedruckten Linealen oder ähnlichen Artikeln probieren!) noch Brennspiritus oder Isopropylalkohol, Terpentinersatz, Aceton oder Verdünnung.