Site hosted by Angelfire.com: Build your free website today!


Anfang Ende Inhalt    A-Z  LOGO SPEED
 


Die als periodische Druckschrift herausgegebene Zeitschrift "DER WANDERER" VOM TROJANI ZUM GUMPENECK
m.bruno@gmx.at    1120 Wien Andersengasse 23/29/1

Caspar David Friedrich Felsenlandschaft im Elbsandsteingebirge Der Wanderer über dem Nebelmeer
     
   ÷ ÷        
 
Zeitung Inhalt
 
HISTORIE WANDERER PERIODIKA
POLITIK 1999
Politiker Qualität Rudolf Schiebl Bundeshymne der Politiker 02 Drei Ratschläge an Politiker für gute Ideen 03 Sechs politische Planungsphasen Sieben Fragen an die Politiker 12 Gebote für Politiker 05 Politiker Floskel Hums Klestil Pramer Schröder 06 Politischer Ehrenkodex  Entamtmungs Übung Eine schiefe Optik Politische Definitionen Der Punkt Y Grünmandl 07 Politischer Dienstweg Kameradschaft Regierung Zukunft 08 Das Parlament Friedrich Steinberger Klagenfurt 08 Politik ist der Versuch Was ist ein Politiker 09 Was ist die Medienabhängigkeit der Politiker Politische Unterschiede 10 Wahlsprüche Vermächtnis Michael Bleier 11 Amsterdamer Pressefrühstück ZITATE Schüssel 12 Pröll Blecha Klima Kreisky Vranitzki Mock Häupl Politiker Nachruf 13 [> Beschlagnahmebeschluss Was die Schriftsteller schreiben Wo ein Politiker auftritt Ich kann hier nicht existieren Polikerzitate Erbschleicherei zur Peputation eines Staates Der Fall Beinhart] 14 - 18 Die Entweihung der Wilden Krimml 19 Latschenbock Schußgemeinden am Stoder Stmk 19 Vom Dachstein bis zum Landhaus weht die Trikolore Einen Fächer an Gedanken Ich wünschte Marco Serbanescu St. Petersburg 20
BUCHBERG MAILBERG 417 m NÖ 1999
02 Harry Baumgartner Schauchenstein Ein schöner Herbsttag Das Sprungbrett Die Stimme des Vergessens Die Zeit des Krimilesens ist vorbei Harry Baumgartner Biographie 04 Poesie ist Krieg Christian Bauer Berlin und Bregenz Kalte Dusche Langsam ertrinken die Worte Mündungsfeuer Vom sterben des Reims Wir glauben Kinder des Zorns Dämmerung im Hinterhof 08 Opferpsyche Borderland Buchvorstellung Gerhard Mell Kassel Schreiben bedeudet mir Leben 09 Ihre Welt die Berge Otto Braun Reichenau NÖ Sein letzter Weg Schubert Pehoferalm Dem 1. Raxskiführer 12 Naßwald und seine Pioniere Buchvorstellung Gottfried Brandstätter Hirschwang NÖ Schubert Daniel Innthaler 14 Mailberg 17 Göttliche Komödie Austria Der letzte Streich des ORF General Bachers 18 Sterz die steirische Kulturzeitung? Wegbeschreibung
02 - 04 „Grimming Nachrichten“ Heimatbuch Bad Mitterndorf Die steinerne Schale des Grimming> ÷ 04 - 17 „Das Heimatmuseum Strick“ in, Bad Mitterndorf“, mit der Grimming Chronik, die Heimstätte des Wanderer Fund Schleifers 05 - 16 ÷ „Spruch Kalender 1999“ Der Große Ödstein mit dem neuen Holzkreuz ÷ 17 - 18 „Die Pürgger Dichterwochen“ ÷ 18-00 „Licht und Schatten im Gesäuse“ ÷ 19 - 00  „Der Kampf am Berg Trojani“ 15 Jahre Gipfelkreuzaufstellung Pfingsten 1998 ÷ 20 - 00 „SAMEELSURIUM“, LH der Steiermark „Frau Klasnic“ verliert die Eigentümer Patronat am Großen Ödstein
DÜRRENSCHÖBERL 1738 m 1998  
Fritz Vollmann Schirmherr Gipfelkreuz Legende Thomas > 02 - 04  Anstatt eines Vorwortes, Erwachen, Flatterhaftes Schicksal, Ruhig, Sehnsucht, Pionierarbeit leisten, Traum, Verloren. Ingrid Müller / Schelodetz Wien ÷ 04 - 06 „Recyled Hours“, Ron Winkler Jena ÷ 06 - 08 „Die Ochsentour“, Matthias Merkelbach, Korea ÷ 08 - 09 „Ein toller Mann“, Erna Schmidt, Ternitz NÖ ÷ 09 - 10 „Dantes Abschied> von Vergil >, (aus Sonnenaufgänge) >, Wien  bereits vorhanden ÷ 11 - 12  „Das Destabilisierung Feld in Frauenberg“, Robert Schindele, Gansbach ÷ 13 - 00 Gerhard Holik Gedenken ÷ 13 - 14 „Religionen“, Jan van Helsing, alias Udo Holey, Heilbronn ÷ 14 - 17 „Hans und Anna“, Agnes Fischer >, Wien ÷ 18-20 „Nichts bösartiges Satanisches“, Klaus Neyer, Wien
KRIPPELBERG 351 m Bgld 1997
Stefan Schefberger > geb. 1929 Schattendorf Maler, Illustrator und Literat Titelbild 200 Jahre F.Schubert ÷ 02 - 04 Liebeslied der Naturbegeisterten, Die Kelten, An die Sonne, Abenddank, von Frau Ilse Svetina, Bad Gleichenberg ÷ 04-09 Und ich erinnere mich, Gewissenschaften, Berge sind irdische Wegstrecken-, Wellerismus. Biographie und Werkverzeichnis, von Agnes Fischer > Wien ÷ 09-17 Zur Besinnung!, Das Gebet des Waldes, Analogien am Nord - Südweg; 1.) Ich bin der Wald (Ottenstein NÖ), 2.) Der Wald (Choralpe Stmk.), 3.) Der Wald (St. Oswald ob Eibiswald Stmk.), Lug Trug und Tod, Revitalisierung des Kaiserkreuzes 1988 am Krippelberg 381m Bgld., Errichtung des Kaiserkreuzes am 19030908 auf der Grimmingspitze 2351m, Gipfelzeichen: Großglockner und Sonnleitstein NÖ. Biographie von Herrn Stefan Schefberger > Wiener Neudorf ÷ 18 - 19 SAMMELSURIUM
KRIPPELBERG 351 m 1988
Bei Schattendorf in Bgld. Nikolaus Lenau > 1802 - 50 Die Wanderer aus Savonarola  Lesung an seinen 186. Geburtstag Einweihung des alten Grimming Kaiser Ggipfelkreuzes am Krippelberg. Es wurde im Jahre 1903 anlässlich des 55 jährigen regierungs Jubiläum des Kaisers Franz Josef am Grimminggipfel aufgestellt. 1987 wurde es von mir durch die Zinnober Wandrinne in die Jausengrube befördert und 1988 am Krippelberg aufgestellt. Der Höhenunterschied zwischen Grimming und Krippelberg beträgt genau 2000 Meter.  Das Krippelberglied
Der Geschriebenstein Johann Glavanovits Gutramsdorf Franz Falludi > 1704 - 79 Der Einsiedler Geistes Wissenschaftler, Seelsorger, Dichter  und der Ungarischer Cicero. Abschied vom Schirmherrn  August > 1913 - 9 Fridolin > geb. 1910 Das Wesen des Gedichtes Pädagoge, Autor  (1. Preis des YMCA Wettbewerbes USA) 02-03 Kybern - Ethik Förster Frankl 04 Traunstein  ÷ 05 - 06 Betrachtung Jolanthe Hasslweber ÷ 06 - 07 Im Lande des Zigeunerbarons Eugen Roth ÷ 07 - 08 Ein Piano Marlies Mulac Ternitz ÷ 08 - 12 Vom Peverl Toni zum Telemark Vortrag M. Köhlmaiers ÷ 13 - 14 Literaturzeitungen ÷ 15 - 16 Mein Kärntnerland, mein Heimatland! Ilse > Bad Gleichenberg ÷ 17-19 Samelsurium  Fischers Gerechtigkeit für Serbien
12/1991 €00,00 GESCHRIEBENSTEIN Gedichte Franz Falludi 1704 - 79 Gedichte Schirmherr > Natursprache Joseva Juwa Größte Tat Fritz Steinberger > 1918 - 88 11/1991 €00,00 GESCHRIEBENSTEIN Wanderschuhe Michael >
HOCHGOLLING NORDWAND Peter > 1995
Mit dem Berg leben, Erstbegeher, Verfasser des einzigen umfassenden Niederen Tauern Führer und vielen anderen Führer Werken Gipfelbuch Ödsteinlied GBÖL Neuauflage in Buchform  02 - 09 Führer Niedere Tauern Vorwort zur 3./5./6. Auflage. Überblick, Hochgolling Routen; Weg der Erinnerung, Nordwandkamine, Nordwestpfeiler des Nordwestgipfels, Schwierigkeitsgrade. Peter Holl Wien ÷  09 - 11 Hochgollinggipfel Stefan Micko ÷ 10.1 - 4 Beilage Glossar K30 Leoben Was ist das Parlament Fischer Glaubhaftigkeit Gegenstandsloser Fischerbrief  Staatsbudget ÷ 12 - 13 Wandergipfelbuch ÷ 14-17 Hochgolling Wanderung zu Ehren von Peter > Botschaft Schirmherr Louis Strobl Untergrimming Willi Mathes EVG Deutschland, Franz Graner EVG Wien ÷ 18 In memorian Helmut Fritsch Simbürger ÷ 19 "Tälerbus wandern", Dr. Emil Hocevar Tamsweg. E6/A05 Wegaussperrung in Leoben ÷ 20 Man muss es einmal erleben, Michael Bleier † Baden (Buchauszug). Ihr Engel der Weihnacht, Fridolin > Dörfl Rax Du der du weckest den Gesang
HOCHGOLLING  1995
Rahmenprojekt "Schladminger Bergbau" von T. Streicher Schladming ÷ 12 - 15 Sommer Fridolin > ÷ 16  25 Jahre Carl > † Nord Süd Weg 500 km A05 E6 Nebelstein Eibiswald, Tiefe Eindrücke  17 - 18, Wo sind die Bürger Schildas? Politik Definition > ÷  19 - 20 Grimming Nachrichten 2 Tage Poesie & Musik Bergwanderung zu Ehren von Peter > † Hochgolling Anreise Schladming, Untertal, Bezirk Liezen Stmk. Start am Freitag den 11.08.1995 um 17 :00 vom Gasthaus Riesachfall zur Gollinghütte, Start am Samstag den 12.8 um 08:00 von der Gollinhütte zur 1. Nordwand Terrasse. ÖAV Höhlenforscher T. Streicher Schladming; ÖBM Öblarner > ST. Kukula, EVG Europäische Volkssport Gemeinschaft, F. Graner
DACHSTEINLOCH  1994 
Anton Streicher Südwand Höhlenforschung Weitwanderbuch Neuauflage 02 Am Eingang, am Rastplatz Toni Streicher, Schladming  Im Ramsauer Dom ÷ 03 Die Windloch Befahrung mit einem Dicken, Kurt Maix ÷ 03 Die Besteigung des Altans, Bock ÷ 04 Vom ersten zum letzten Vorstoß, Toni Streicher ÷ 06 Berggebet > ÷ 07 Einen Tag als Geschenk, Schirmherr Louis Strobl Untergrimming ÷ 08 Gedenken an Gehard Niemands "Licht sein", Toni Streicher   40 Jahre ÖAV Grimming Gipfelkreuz ÷ 10 Kreuz Chronik, Karl Kronsteiner ÖAV Stainach ÷ 11 40 JAHRE GRIMMING - GIPFELKREUZ 1994 Aufruf zur Messandacht ÷ 11 Hymne an den Grimming, Hans Fischelschweiger Senior Wörschach  12 Beamtenschicksal Nachtrag W92/2S21 Adam Biwak Einweihung >   Grimming Nachrichten ÷  13 Liebeslied der Naturbegeisterten, Ilse > Bad Gleichenberg ÷ 14 Bundesminister für Land und Forstwirtschaft, Dipl. Ing. Franz Fischler ÷ 16 Zusammenfassung Stadt Markierung Mängel Euroweg, E 06 Leoben ÷ 17 Naturfreunde und Nationalratspräsident Fischer  ÷ 19 Pilotprojekt Emission armer Verkehr "Tälerbus am Scheideweg?"
Das Höhlenforscherlied 150 Jahre Dachsteinlied Marterl am Dachsteinanstieg  DACHSTEIN GIPFEL  13.WGB Station DER NORD SÜD WEG GRIMMING NACHRICHTEN: Heimatlied Ilse Svetina, Bad Gleichenberg  Meine erste Liebe Erna Schmidt Ternitz  Sommer Fridolin >, Dörfl  Reichenau Eine schaurige Begegnung Rupert Pölzlbauer, Aue Schottwien
WAIDHOFSEE 1890 m  1993
JUBILÄUM 10 JAHRE WANDERER EUPHORION WGB Verlust "Dem unbekannten Buch Entwender wird für das Interesse an den Euphorion Schriften der Dank ausgesprochen." Am Wege Fridolin Menschhorn ÷ 3 Das Geheimnis der Gesundheit Franz Teibinger Gratwein  ÷ 3 Der Schirmherr vom Waidhof  Louis Strobl Untergrimming ÷ 5 Wenn die Alpen glühn Louis Strobl Die Öblarner Berg > ÷ 5 In die Berg bin i gern ÷ 6 [Liebe Heimat teure Heimat Still ruht der See Johann Ploder] ÷ 7 Wanderheilung W. Matthes Bad Soden BRD ÷ 8 Wandergemeinsamkeit F. Tschreppel Waidhofen. Europäische Volkssportgemeinschaft EVG Wanderclub F. Graner Wien ÷ 8 - 9 Wann i durchgeh durchs Tal Spaziergänge in der Heimat Rosegger ÷ 10 Das Gebet des Waldes Stefan Schefberger > Wienerneudorf ÷ 11 Der Gastgeber vom Waidhof Stefan Kukula Öblarn ÷ 11 Die Gebrüder Zettler Anton > aus Öblarn ÷ 13-17 Das von der Boden C&A verbotene Gipfelbuch Hochweberspitze ÷ 18 Alwa die herrischeC&A Tochter. Die Jagd ÷ 19 Wem gehören die Berge ÷ 20  Wie ist der Abend so traulich Louis Strobl Ich bin ein freier Wildbretschütz Starzen Einsatz der Feuerwehr  Niederöblarn  zur  Bergung  verirrter  Wanderer
WAIDHOFSEE 1890m 1993
Wir informieren uns zu Tode N. Postman USA Seite 2-4 ÷ Deutschlandlied Wolf Wondratscheck BRD 5 - 6 ÷ Ingeborg Bachmann Preis 1993 7 - 10 ÷  10 JAHRE WANDERER von 1984 bis 1993 10 - 20 Wenn der HALTER bläßt 
                GRIMMINGTOR  1992
Paula > 1892 - 1984 Stmk. Toni Adam 1914 - 89 Untere Weißrinnspitze Kaufmann, Alpinist mit Erstbegehungen am Grimming Stefan Klingelhuber Grimmingtor Jodler Gipfelbuch GBG Erstausgabe
ZINKWANDSTOLLEN 2400 m  1990
Die Hunt Enthüllung (EIN BERGBAUDENKMAL) errichtet von August > in St. Peter im Sulmtal. Unter Tag Lesung mit den Schladminger - und Lungauer Höhlenforscher in der großen Zeche DAS ZINKWANDLIED >
GROSSER KNALLSTEIN 2599 m  1989
Friedrich Hölderlin > 1770 - 1843 Abschied vom Schirmherrn Johann > 1902 - 89 Karl  Reiterer > Werk Zusammenlegung im Heimatmuseum St. Peter im Sulmtal; Herausgabe des Gipfelbuches Knallstein > GBKA (Durch die Hölle zum Knallstein) und des Knallsteinliedes 
SCHIESSECK 2275 m  Fridolin von Freythall >1987   
Wölzer Tauern  Stmk. Fridolin von Freythall > 1832 - 1903 Das Hochgericht Alias Jakob Siebenbürger Dichter, Kaplan, Geistlicher Rat in Pusterwald, Dechant in Schöder, Bruckenbauer Lex Legende; Wilderer, Desateur, Mörder und Büßer, er wurde kurz vor der Hinrichtung am Galgen von der Kaiserin Maria Theresia begnadigt. WGB ”Wandrer Gedenk Buch Winter Erstbegehung Schrein 2410 m"
Anton Schubert > 18. -19. J.HWien > "Unvergessliche Bergfahrten im Zauber des Gesäuses." In der Südwand des Kleinen Ödstein wurde eine Anton Schubert Gedenktafel enthüllt. Zugangs Hinweis: Gamssattel Wandeinstieg Markierung bis zur Wandschlucht dann hinab zum Schluchtauslauf, unterirdisch hinunter, hinauf über den Überhang auf den Altan dann durch den Umkehrschacht in den Gedenkraum, ein Ausgang führt ins Freie zum Wintergarten in der Südwand. V (kurz) "Ödsteinlied"
POESIEBERG GRIMMING 2351 m  1985
Karl  Reiterer > 1860 - 1934 "Waldbauern Tod" Lehrer, Schriftsteller, Komponist und Ethnologe, Geboren in St. Peter im Sulmtal, gestorben in Graz. Eine Chronik der Vertreibung der Donnersbacher Waldbauern zur Schaffung des Banken Imperium  Creditanstalt,  nunmehr Bank Austria, weiters übernommen durch die Hypo Vereinsbank Bayern, weiters 2005 übernommen durch Unicredit Italien.
TROJANI HOCHWEBERSPITZE 2375 m  Wölzer Tauern  1984
Gipfelkreuz Aufstellung zu Ehren von  "Gjergj Fishta >" 1871 - 1940 "Lahuta e Malcis"   "Die Laute des Hochlandes" des albanischen Priester, Franziskaner und Homeriden 17.000 Verse in 30 Gesängen. Es war der Beginn, seither gab es jährlich eine ”Poesie & Musik Wanderung mit der  Öblarner Berg >  ÖBM und der Herausgabe der "Wanderer Euphorion" Schriften.

   

WANDERER GUMPENECK 2000 (32 Ende
GESCHÄTZTE WANDERSLEUTE
 Ich gestatte mir Sie, zur Teilnahme an der geführten Bergwanderung Gumpeneck 2.000, herzlich einzuladen. Allgemein ist zu sagen, obwohl es, außer der alpinen Trittsicherheit und einer angemessenen Bergausrüstung, keine Einschränkungen gibt, wird auch die 17. und letzte Wanderung, wie auch alle vorangegangenen Wanderungen, keine Massenveranstaltung mit Labe Stationen werden.
  Vom Gastgeber, dem Bäckermeister Herrn Toni Zettler > aus Öblarn wird eine Taxifahrt mit Geländewagen (Unkostenbeitrag von einigen Hundert Schilling) zur Schönwetterhütte organisiert, Teilnehmer die nicht so gut per Fuß sind sollen auch die Möglichkeit haben das Gumpeneck zu besteigen. Der Abstieg ist in das Walchental vorgesehen. Weitere Aufstiegs Varianten sind: 
Abgang vom Parkplatz Schönwetterhütte (Weg Nr. 911) 1130 Höhenmeter 3 ½ Std., von Fleiß unweit von Ödenwirt (Weg 910) 1300 Höhenmeter 3 ½ Std., von Öblarn über den Zinken (Weg 910) 1600 Höhenmeter 4 - 5 Std. von der Mörsbachhütte in Donnerbachwald (Weg 913 und 911) 3 ½ - 4 Std., oder von der Walchen ohne Markierung über die Matillen Alm (nur für Gebiets Kundige). Etwa um 12:00 - 13:00 findet eine Feierstunde am Gipfel des Gumpenecks statt.
  Der letzte Wurf, des vom Sölkpass herkommenden Höhenzuges, erreicht vor seinem endgültigen Abbruch im Gumpeneck mit seinen, besonderen, weithin sichtbaren, breiten Gipfel, noch einmal eine gewaltige Kulmination.
  Musik und Poesie sind unzertrennliche Begleiter, besonders bin ich der Öblarner Berg > für diese Gemeinschaft, vom Hochweber 1984 bis zum Gumpeneck 2 000, besonders verbunden. Der Ausklang findet im Gasthaus Bergkreuz in der Walchen statt. Mit Wanderer Grüßen >
"Danke für die Musik vom Trojani zum Gumpeneck" Stefan Kukula & Sohn Toni Zettler > Öblarner Berg > ÖBM von 1984 - 2000
- 02 -

VIELE WEGE FÜHREN NACH ÖBLARN
  Mit dem Auto: Von Westen und Süden: A10 (Tauern Autobahn) - B 320 (Ennstal Bundesstraße) - Abzweigung Öblarn - Landesstraße bis Öblarn von Osten und Süden: A9 (Pyhrn Autobahn, Abfahrt Liezen) - B 146 (Ennstal Bundesstraße) - Abzweigung Öblarn, Landesstraße bis Öblarn von Norden: A9 (Pyhrn Autobahn, Abfahrt Liezen) - B 146 (Ennstal Bundesstraße) - Abzweigung Öblarn, Landesstraße bis Öblarn. WANDERER ANMERKUNG: Vom Schoberpass kommend ist es besser über Lassing (Abfahrt Rottenmann nach Tunnel) ausweichen, da eine Umleitung bis zur Pyrnpass Mautstelle besteht. Die Umleitung dauert noch bis November. Mit der Bahn: Öblarn liegt an der Bahnstrecke Bischofshofen - Selzthal; Regional- und Eilzugstation; nächste Intercity- Haltestelle: Stainach- Irdning. Mit dem Bus: Kraftwagendienst der ÖBB fährt über Öblarn Mit dem Flugzeug: Flughafen Graz oder Salzburg Flugplatz Niederöblarn (für kleine Flugzeuge). BERGGASTHAUS "ZUM BERGKREUZ": Irmgard und Karl Reichart Walchen 44  (8960) Öblarn, Österreich Tel.: +43-3684-2129 Fax: +43-3684-2129- 17 Betten. 
  Der "Öblarner Kupferweg", ein montan historischer Schaupfad im Walchental, wurde neu angelegt. Es ist dies eine beeindruckende Kombination aus Natur, Geologie, Mineralogie; Bergbau-, Kultur-, Arbeits- und Sozialgeschichte. Der Weg zeigt auf einer Länge von 10 km den Gang des Kupfers vom Abbau bis zum Handel. Das Walchental war vom 15. bis in das 19. Jahrhundert ein bedeutender Bergbau- und Industriestandort. In einem ausgedehnten Stollsystem wurden Kupfererze gewonnen und in der Walchen verhüttet. Noch zu erwähnen ist auch der stillgelegte Mamor Steinbruch am Aufstiegsweg zum Englitztal in dem auch Untertag abgebaut wurde.

SCHÖNWETTERHÜTTE
  1442 m 20 - 25 Schlafplätze Fam. Günther Seggl A8961 Großsölk +43-03614-2697 und +43-0663-83-55-50 Zufahrt von Stein an der Enns ca. 5 km in Richtung Großsölk, von der bezeichneten Straßen Abzweigung 2 km zum Parkplatz nahe dem Gehöft Koller, Gehzeit vom Parkplatz bis zur Hütte 1 Std.. Bei dem Aufstieg zur Schönwetterhütte kann man beobachten; welche unglaublich steile Hanglagen hier noch landwirtschaftlich bearbeitet werden. Ein besonders sehenswerter, geologischer- und mineralogischer Lehrpfad, der auch die alpinen Geländeformen und Bodenabdrücke, z. B: Dolinen, am Ort ihres Vorkommen erklärt, wurde oberhalb der Schönwetterhütte im Gumpenkar neu errichtet.

EINFACH ZUM NACHDENKEN WENN DIE MENSCHEN OHNE GOTT LEBEN DANN SIND

  Die Schwachen brotlos, die Bürger charakterlos, die Konferenzen endlos, die Völker friedlos, die Bücher geistlos, die Unterhaltung geschmacklos, die Lügen grenzenlos, die Wünsche hemmungslos, die Starken herzlos, die Aussichten hoffnungslos, die Arbeitsmoral interesselos, die Kirchen kraftlos, die Verbrechen maßlos, die Jugendlichen orientierungslos, die Mode schamlos, die Umgangsformen taktlos, die Verhältnisse trostlos, die Politiker verantwortungslos, die Schulden zahllos, das Leben ziellos, die Sitten zügellos!, das Ziel uferlos! Toni Zettler >1998 >

Bereich Öblarn
>
 
GIPFELBUCH GUMPENECK 2226 m Kreuz >
 HANGOFEN 2056 m Kreuz Weihe: 31.12.1984 Buch ÖAV Öblarn >
 
FUS FORUM UNVERÖFFENTLICHTER SCHRIFTEN

Hans Walter Heinrich >
LOHN    Wenig Ruhm, doch reichlich Tadel, mir das Leben reicht.
So als ob, man schon auf Erden, mir die Sünden, gleich begleicht.
 
GALAXIEN

Wer kommt mit nach Galaxien,
nach dort wo die Sonnen glühn`?
Wer möchte mich nun gern` begleiten,
nach dort wo Meteoren blühn`?

Diese Strecke reist Du,
nicht auf Schienen oder Huf.
Diese Wege gehst Du -
wie der Ursprung Dich erschuf.

Kommst du mit nach Galaxien,
nach dort, wo Dasein Liebe ist.
Würdest Du mich gern begleiten,
nach dort, wo Du Du-selber bist.

In diesen Weiten sich zu finden,
Im Scheindasein von Zeit,
wo unerahnte Sphären winken -
Dich zu begrüßen gern` bereit.

Marco Serbanescu
>
Auch im W30 Politik mit dem Gedicht "Ich wünschte" präsent Marco Serbanescu aus "Ligovskij pr. 164 Box 107 ROS - 192007 St. Petersburg" ist 26 Jahre seine Publikationen wurden u. a. v. E. Jünger u. R. Schneider sehr gelobt.

CONCLUSIO


Ich starb schon einen Tod,

Meine trockenen Lippen berühren dich
Und schmeckten Staub.
Führe mich nicht in Versuchung...
Ich aber fühle,
Ich wünsche, begehre,
Und weiß nicht was ich will.
Wo begegnen wir und wieder?
Wo wird es sein?
Doch niemals zur schlaflosen Nacht
Kommt der Schlaf, die Stimme:
Erlöse mich von den Fratzen,
Die mir unerträglich,
Ausgehungerte Hunde, die umher streunen,
Schlamm tropfend, Schmutz verklebt das gelbe Fell.

In den Restaurants, die wir uns nicht leisten können,
Ergreift uns das Heimweh nach einfachem Leben:
Was heißt das schon? Gibt es ein Gefühl,
Dem man noch trauen darf?
Das ist dein Urteil:
Zu sein uns daran zu zerbrechen.
Würden sie wenigstens Steine nach dir werfen
Und weinen,
Weinen und weinen.

Ich aber frage mich, wer so dumm sein konnte,
Uns zu erfinden?
Und verzweifle jede Nacht,
Wie ich den nächsten Tag übersteh`.
Ein Leben geht an den anderen vorüber,
Und sie wissen nichts voneinander.

Helmut Gold Kurzbiografie DEM UNVERSUCHTEN ERWARTET EINE BITTERE REUE >
 email: helmutgold@hotmail.com Geb. 1961 in Salzburg, seit 1979 in der Schweiz, frühe Auseinandersetzung mit Film und Malerei, Europ. Jugendfilmpreisträger, journalistische Tätigkeit. Diverse literarische Arbeiten: Roman, Theater, Prosa, verschiedene Veröffentlichungen, u. a. in Anthologien. Neugeburt während des W32 Druckes: „Liszt - Paraphrasen“, 5 Episoden: Liszt über Wien, Liszt beim Notenstudium, Liszt isst, Liszt spielt sich ein, Liszt vor Konzertbeginn. Anmerkung: Ein Paralipomenon der Parapsychologie mit Parameter am Paramenter zeigt keine Paraplegie, eine höchst empfehlenswerte Lektüre.

IN KÜRZE GESTRANDET

  Nomaden in Plastik (statt Jute?). Tausende präserperversieren sich seit vielen Jahren an den Stränden. Freiwohnkultur, möblierte fahrbare Baracken und Zelte. Hab & Gut werden für wenige Wochen verschoben. "Komm' du in mein Haus und ich verbringe die Ferien bei dir zu Haus'!" Oder besser: Klebt euch eure Zimmer mit Panoramatapeten voll, dann habt ihr euren Süden billiger und es ist ein Tromp l'Oeil, noch besser - Meisterklasse, Naturpurpur mit Raumspray und dabei die Kehlen mit Taurin begießen.
  Der eine labt sich in der Südsonne und der andere schluckt ordentlich Regenwasser im Norden. Das Trauma vom halbherzigen Blick vom Hotelzimmer aus auf das Meer bleibt ein Traum. Niemand reist heute um Steine zu betrachten, die vor Jahrhunderten aufgestapelt wurden! Compadebile Campingplätze. Hütten und Polyester Dörfer mit Menschenelend angefüllt. Früher reisten von Schloß zu Schloß die Aristokraten, heute sind es von Zelt zu Zelt die Eurokraten: Idioten sind sie alleweil geblieben. Einst einzelne korrupte Staaten, heute ist es fast ein ganzer Kontinent. 
  Frei und ungezwungen wollen wir sein, Notschlafstellen in Luxusbuden. Wir finden und wieder, egal wo, nur muss es nach Möglichkeit genau so gemütlich sein wie Daheim (- was ist den das?). Der Fernseher ist mit dabei, man interessiert sich immer und überall für jeden Schmarren: Die jüngste Mars - Mission verfolgen oder den laufenden Präsidentschaftsausflug auf den Jupiter begleiten. Wieviel interessanter ist dagegen zuzusehen, wie jemand im Stamm eines gesunden Baumes versucht auf die Krone zu klettern!
  Das Status Symbol: Eingehüllt damit ES die Garagen - Häuslichkeit nicht vermisst und soweit versteckt, dass der Stern sichtbar bleibt. Jeder muss sehen was man hat! Daneben ein bloß Steller: Das Auto übernimmt die Funktion des Radios und das Umfeld wird willkürlich zum Mithörer, Freiluftkonzert, im Preis inbegriffen, welch ein Erlebnis!
  Populäre Überschüttung. Der Schall wellt bei höheren Temperaturen viel weiter und tränkt mit der Unterhaltungscompo die Nachbarlichkeit in stumpfe Rhythmen. Die Kunststoffkünstlichkeit umgibt das kaltherzige Pack. Mittendrin sitzt die Großmutter, mitgeschleppt, weil sie den Aufenthalt finanziert. "Wenn du die richtige Oma wärst, hätte ich dich nicht so gerne." Leihmütter sind auch wertvoller als echte.
  Der Strand: Wer den wohl erfunden hat? Weshalb nicht unwillkürlich Wellen, die über schwappen und alles mit sich reißen. Fischfutter, Entsorgung des Menschenunrates! So aber bleibt es bei Blau(es Meer) - weiß(er Strand) - braun(e Mädchen), letztere mit Ihren vom Tanga entzweiten Hinterbäckchen!
  Meer & Sonne als Kontrastprogramm - ich muss trotzdem einmal hin - tatsächlich nur deswegen?? Zwei freie Quadratmeter gerade noch gefunden. Zwischen letzten Ölungen ein parfümiert, das Badetuch auslegen - nicht gegen den Wind - und schon sitze ich darnieder. Auch Fliegen gefällt es hier: Sie surren entzückt rundum herum. Eine Sandameise krabbelt mühsam vorbei; ob ihrer Schönheit ein Santander etwa? - Also wie eine Frau: Man schätzt sie nicht wegen ihres Kopfes, sondern ob des Rest`s!
Unweit strahlt faul, halb auf Ellbogen gestützt, Jungfräuliches in die Sonne. Das braune Haar nach hinten gekämmt, da dürfen nur Wind und Sandkörner durch: Wie lange noch - denn hier anbeißen dürfen, wo sie anscheinend allein gelassen dar nieder liegt?! Die Brüste spitzbübisch, wie ein Kompass empor in Himmelsrichtung, gebrannte Krusten - was ein paar Zentimeter näher zur Sonne ausmachen -, im ganzen ein fett gesalbter Körper!
  Positionsänderung: Zurechtrücken des Badetuches und in die Horizontal Lage: Die Spitzen verlieren ihren Halt; was bleibt sind flache Ringe. Um die Knospen wächst ein Krater! Mit der Massage ansetzen und formen, wie die Kinder, die mich noch trennen. In Bauchlage läßt sich die Situation am besten überblicken.
  Vielleicht eine dieser vielen wohlerzogenen Mädels, volljährig = um so besser aber katholisch = ist eine Katastrophe! Man möchte doch nur reden und spazieren, "außer Spesen nichts gewesen" zumindest ich nicht! Vorerst heißt es abwarten, nichts überstürzen! Von woher könnte sie sein? Schwierig festzustellen in diesen Nationen purpur. Die Farbe und Tönung kann man sich schon zu Hause geben lassen durch unter- und überlegen solarischer Röhren Wärme. Zumindest keine Blonde, nicht allzuviel Nordlicht gesehen, eher die labilen mittleren Breiten.
  Fleischeslust wohin man blickt. Ein Spanier mit seiner fidelen Castro - Brille bahnt sich seinen Weg durch die Reihen. An der Hand zieht er eine halbnackt - Fett gestopfte nach, mit ihrem qualvollen Gänseleber Hals.
  Nackte Oberkörper - zum Glück sind bloß nur diese Stellen freigelegt, der karge Rest ist ohnehin nicht der Aufmerksamkeit wert. Es kommen noch mehr: Schwarz & Weiß, Jung & Alt, Blond & Braun Handschellen sich durch die Menschen Wüste. Neuerdings nicht nur Ringe in der Nase und in den Ohren, sondern auch schamvoll die Lippen: Allerheiligstes, wenn sein Ding nicht durch den Ring passt, ist er nicht der Richtige, Aschenpuffeleien! Da liege ich nun platt am Bauch als Reserve Tarzan auf der Lauer. Ein scheuer Blick hinüber:
  Um sie würfeln oder um Domina ? - Vielleicht heißt sie so? - Wo bist Du? Ich verliere natürlich, als Märtyrer kommst du schneller ans Ziel. Ausrasten in der Vernunft, besser sich in das Abenteuer stürzen, die Vergnügung annehmen und doch SEINEN Weg inmitten dieses Lagers beibehalten.
  Was ein Mensch so alles durchmacht, nur weil er sie einmal untersuchen möchte! Da bin ich wohl eingeschlafen. Beobachten muss gelernt sein, ansonsten würde ich nicht so schnell ermüden. Ich könnte der Ewigkeit meine Aufmerksamkeit schenken bei diesem Anblick. Den Gefühlen freien Lauf lassen: So getraue dich doch - "der teuren Treuen hingegeben ein Glücklicher!" Nur einen flüchtigen Blick warst du ihr bisher wert.
Bei Attacke - Abwehr. Dem Frust besser keine Bedeutung beimessen. Irgendwo bei irgendwem abgeblitzt, na wenn schon, in deinem Alter! Keine Herzbaracke deswegen! Die Sprache ist sicher kein Hindernis, Nationalität gleichgültig. Macht einen gebildeten Eindruck - schreiben & lesen dürfte sie können, immerhin ein Ansatz; Aufbaumöglichkeiten und bei Lernwillen wird vielleicht noch etwas daraus! Überwinde dich einmal!

DEM UNVERSUCHTEN ERWARTET EINE BITTERE REUE
  Hoppla - sie steht auf - jetzt los, auf die Insel hinaus, kein zurückhalten mehr. Moment, zuerst den Körper genau unter die Lupe nehmen. Die Realität weg kehren. Romantik ist angesagt: Ins erste Abenteuer mit ihr, den Anker lichten. Alle anderen, am besten den ganzen Strand untergehen lassen, dann hättest du ALLES in der Hand - oder die Gegend zu einer felsigen Insel umfunktionieren. In der Verankerung mehrere Zeitzünder, eine Art Russisches Roulette und diejenigen, die explodieren werden zu Fischfutter - die Unterwassertiere sind ja ohnehin bald nichts besseres gewöhnt:
Plankton kennen sie schon längst nicht mehr. Plötzlich von hinten: "Luuki Luuki Luuki": Für einen Hungerlohn verkaufen sie Fertigware, Schleckstengel mit Erfolg, als hätten sie nicht schon genügend zum Lecken und Schlecken nachts über. Eis von der Stange: Meterware? Hitzebeständig. Ideen muss man haben. Der Strand wird tagsüber zum Puff auf Betriebsausflug! Und gleich wieder von der Seite "Luuki Luuki..." So ziehen sie an den darniederliegenden, glänzenden Fleischkörpern vorbei. Wenig Reaktionen, keiner hat Lust auf Gürtel, Tücher, Schmuck.
  Verdammt, wo ist sie jetzt von hinnen? Lässt das Badetuch ganz alleine - sich jetzt einfach drauflegen? Zum Ständer trieben es die Blicke alleine nicht. Getrost aufstehen und umsehen - da von hinten, zurück ins Camp. Unauffällig folgen, dann weiß ich gleich, wo sie wohnt. Vor Aufregung ihr jetzt nur nicht bis ins Damen WC folgen. Hat sie keinen Biositz im Campanium?
  Ich steuere auf die allgemeine Herrenabteilung zu, muss ohnehin einmal. Nächster Treffpunkt Strand Idyll. Ich kann mir also Zeit lassen. Endlich ein halbwegs sauberes WC gefunden mit voller Papierrolle noch dazu! Und nun wie der Blitz zurück, in welcher Stellung werde ich sie antreffen?
  Wie eine Meerjungfrau, Augen verdreht, Beine überkreuzt. Nun was, schönes Mädchen? Langweilt sich schon tagelang am Meer und hat niemanden, Fallenstellerin? Jetzt bin ich schon wegen ihr auf die Toilette - vielleicht musste sie nur ihr Periodika wechseln, soll ja ungefähr einmal monatlich vorkommen. Ins Wasser gehen kein Hindernis.
  Weshalb haben wir Männer keine solche Probleme? Müssen wir immer Frauen heiraten? Blick dich einmal um: Die Frau dort interessiert es überhaupt nicht, dass die beiden um sie herum sich nicht für sie interessieren: Glut heiße Erwärmung.
  Borstiges Haar vereinnahmt den ganzen Charakter, mit der Hand glatt streichen nützt da nichts. Rupsch, da liegt sie wieder, Augen zu, Halbschlaf. Was träumt man unter der Sonne? Ihr ganzer Körper voll Mehndis und ich darf in der Hochzeitsnacht nach ihren Initialen suchen, die hoffentlich kunstvoll versteckt an den Genitalien fein eingearbeitet worden sind. Licht ab (wie sich bei Dunkelheit alles verändert): Trotz vorhandenem Strom Anschluss Finsternis, Kerzenromantik?
  Surfen - "am Internet?" - dachte ich mir schon, dass dies als Antwort folgt. Vorschlag: "Ich das Brett und du das Segel". Verführe mich auf deinen <Sternen>, blasen wir gemeinsam die beiden auf und legen sie wie einen Schwimmreifen um unsere Körper. Mit Sicherheitsventil bleiben sie straff - & nichts wird schlaff - in den Himmel damit (oder wie das heißt)!
  Sie loslassen von den Fesseln der Eltern und umlagern, durchdringen wie das Meer im Sand. Schatten eins werden lassen. Umrisse und der Rest ist Fantasie, effektvoll, zeigt Wirkung und kostet vor allem nichts.
  Heißt sie jetzt Domina oder wie? Was sind schon Namen! Emotionen zählen & Gefühle, bringen die uns weiter? Wenn sie jetzt nur endlich baden gehen würde.
  Was bleibt am Schluss? Das ab gefegte Zelt, zusammengeklappt, das Auto gewaschen, alles nur, um auf Hunderten von Kilometern dem Staub Platz zu machen. Was nicht mehr gebraucht, dem Nachbar schenken: Klappsessel - die saßen ohnehin immer am Boden -, Plastikkübel - & haben immer alles liegen lassen. Bessermacherei als alternatives Zwischenspiel?
  Sie steht auf und zippt am Höschen. Tatsächlich: Badereif! Nichts wie los, wo es doch nirgends so schön ist wie im Wasser!
Das Paradies lässt sich nicht rauben, es existiert im Kopf!
  
Dietmar > ENTEN DES TAGES
BEICHTBUCH
>
    KIRCHLICHES PLAKAT > 
    STINKENDE AUSLÄNDER Dietmar >
  Normalia: Der Genuss von Knoblauch und Zwiebel ist ab sofort für alle Staatsbürger Normalias strengstens verboten, während Ausländer, die nicht ihre Aufenthaltsbewilligung verlieren wollen, täglich eine Zwiebel und fünf Knoblauchzehen essen müssen. Diese Maßnahme wurde von der radikalen Partei RPN durchgesetzt, die großen Wert auf die sofortige Erkennbarkeit landesfremder Elemente legt. "Ausländer stinken - und wenn sie nicht freiwillig stinken wollen, müssen wir sie eben dazu zwingen" erklärte dazu Dr. Hump Großkotz, der Parteichef der RPN. 

Robert Vozenilek 
> Meinen Steckbrief servier ich im knochentrockenen Telegrammstil.
  Robert Vozenilek 1170 Wien Pezzlg. 68/25. Ich bin am 31.10.61 in Wiener Neustadt geboren, aufgewachsen in Lanzendorf bei Wien, absolvierte Kindergarten, Volks-, Hauptschule - und Polytechnikum, mein Lehrberuf Autolackierer, nach dem Bundesheer begann meine kometenhafte Laufbahn als Job - Entertainer Wien, als Beruf Verwandlungskünstler schlüpfte ich in die Arbeitsmäntel folgender Beschäftigungen: Saaldiener, Briefträger, Chemiearbeiter, Straßentheater Schauspieler, Hofburg - Ballett Tänzer, Herrenmoden Verkäufer, Pharmakon Arbeiter, Farbenverkäufer, Möbelpacker, Staplerfahrer, Lagerangestellter, Lebensmittelverkäufer....
PS: Der Osterhase "Max Raschl" verbringt wie jedes Jahr seine Sommerferien auf dem Meidlinger Friedhof. Ein Heimaturlaub mit Pfiff.
SKANDAL I
 
POLITIK > 1999 (30) ENDE 
   POLITIKER QUALITÄT
POLITIKERZITATE
 
2001 von größtenteils Nichtlesern des Heldenplatzes >
  Eine geistige Selbstentblößung der Politiker: von Haider, Kreisky, Mock bis Waldheim usw., mit einer entlarvenden Sprache. Burgtheater Direktor Claus Peymann

BUNDESHYMNE DER POLITIKER
>

DREI RATSCHLÄGE AN POLITIKER FÜR GUTE IDEEN
>
- 02 -
SECHS POLITISCHE PLANUNGSPHASEN>

SIEBEN FRAGEN AN DIE POLITIKER>

POLITIKER FLOSKEL
>

POLITISCHER EHRENKODEX DIENSTVERGEHEN MIT AUSNAHMEN 1999 >
Nach Einem Caspar Wissenschaftsministerium erlaubt: Operationen der Ärzte während ihrer Dienstzeit im AKH an Privatpatienten.

12 Gebote für Politiker > 12 Gebote für Wanderer>
- 04 -

ENTATMUNGSÜBUNG Marcus Omofumo >
- 06 -
Eine schiefe Optik Nach dem ORF (Orakel Reklame Fiasko Text Unterschlagung Parteikuratoren Filter) >

POLITISCHE DEFINITIONEN ALGEBRA DER POLITIK >
- 07 -
POLITISCHER DIENSTWEG >

KAMERADSCHAFT REGIERUNG ZUKUNFT
>

DAS PARLAMENT
>
 
POLITIK >
Ist ein Versuch der Politiker, zusammen mit dem Volk mit den Problemen fertig zu werden, die das Volk ohne die Politiker nie gehabt hätte.

WAS IST EIN POLITIKER
>
- 09 -
WAS IST DIE MEDIENABHÄNGIGKEIT DER POLITIKER >

POLITISCHE UNTERSCHIEDE >
- 10 -
WAHLSPRÜCHE >
 
VERMÄCHTNIS Michael > >
- 11 -
POLITISCHE ZITATE
  
AMSTERDAMER PRESSEFRÜHSTÜCK Wolfgang Schüssel >

ZITATE
 
Schüssel  > - 12 -Erwin Pröll > Karl Blecha > SPÖ Viktor Klima > Bruno Kreisky > Franz Vranitzki > Alois Mock > Michael Häupel >

POLITIKER NACHRUF > >
- 13 -
BESCHLAGNAHMEBESCHLUSS >

WAS DIE SCHRIFTSTELLER SCHREIBEN >

WO EIN POLITIKER AUFTRITT >

ICH KANN HIER NICHT MEHR EXISTIEREN >
- 14 -
POLITIKERZITATE >
- 15 -- 16 -
ERBSCHLEICHEREI ZUR REPUTATION EINES STAATES >
- 17 -
DER FALL BEINHART Auszug >
- 18 -
DIE ENTWEIHTE WILDE KRIMML IM HEILIGEN TIROL EINE AUSLÖSUNG EINER NEUEN ERRICHTUNGSLAWINE VON AUFSTIEGSHILFEN
  In keinen anderen Land der Welt, drängen sich die Aufstiegshilfen als ein dichtes Spinnennetz so sehr aneinander, wie in dem scheinheiligen Land Tirol
Der falsche   ”Ast” (Umweltrat)   verlor den Stamm, der Sandwirt seinen Judaslohn bekam.
  ”Wenn man in dieser unberührten Landschaft steht kommt man zu den Schluss, dass wir nicht das Recht haben diese Landschaft anzurühren”. Wendelin Weingartner der Landeshauptmann von Tirol in der Wilden Krimml über die Wilde Krimml 1996
  ”Wir müssen in höhere Regionen zum Beispiel in der Wilden Krimml investieren”. W. Weingartner 1998
  Der Schutz der wilden Krimml ist: ”Eine geistige Umweltverschmutzung der Grünen mit Bibelforscher Methoden”. W. Weingartner 1998 Quelle ÖAV Dokumentation
  W.WEINGARTNER KASSIERT VON TOURENGÄNGERN S 30.- pro Stunde Parkgebühr Quelle ORF ZIB 09.12.1999

LATSCHENBOCK  SCHUSSGEMEINDEN AM STODERZINKEN >
- 19 -
 VOM DACHSTEIN BIS ZUM LANDHAUS WEHT DIE TRIKOLORE

  Der Grimming ist jedoch, entgegen dem Vorwort des LH der Steiermark ”Frau Klassnic”, immer noch die höchste (alleinstehende) Bergerhebung der Steiermark. Die L.H. benötigt in den, ”Worten der Begrüßung”, zum 20 Jahre Jubiläum der Museumsschriftenreihe von Trautenfels ”DA SCHAU HER” 4/99, eine Aufforderung um sich mit der Kultur des Bezirkes Liezen zu beschäftigen, - und um sich für diese Kulturarbeit zu bedanken. Bereits vor Lassing, hat der Wanderer, der L.H. wegen dem Verkauf der Steirischen Bergrechte an die französische Atomindustrie Edf., das von ihrem Vorgänger übernommene Bergpatronat Ödstein, (Eigentümer Land Steiermark) aberkannt.
  Wie “Rio Tinto” ist die Edf. (nun mit einem ¼ Anteil um 5,6 Mrd ATS an der Stewag beteiligt), jetzt in der Steiermark auch ein Wohltäter. Der Stewag Chef, ”Adolf Fehringer” ist nun auch dafür dankbar, dass er von den Franzosen wieder zur heimischen Energiewirtschaft zurückgeführt wurde. Seine Kernspaltungsversuche an den Kürbissen dürften nun auch finanziell abgedeckt sein. (Quelle: Kurier)
 
EIN FÄCHER AUS GEDANKEN
  Gedanken entsteigen der fühlenden Seele, ranken sich an ihren Themen empor und breiten sich Fächer - gleich hinein ins unendliche Reich der Phantasie! 45 Jahre Literarischer Zirkel 2630 Ternitz, Wechselstr. 49 Die 11. besonders inhaltsreiche und hochinteressante Anthologie  ISBN-Nr.: 3-9500373-1-4 LITZIK Ventil überfüllter Schreibtischladen Folge 2/1999 Schriftenreihe mit Lyrik und Prosa des Literarischer Zirkel Ternitz.
STERZ Stmk, geförderte Literatur Zeitschrift, Text Abdrucke ohne Leserforum, Thema: Kitsch. Der Beitrag von M. Kanofsky Sibirien ist lesenswert. Georg Möhrke Grafik Management 02236 / 464 96
Ein Blatt in Stürmen gereift e-mail georg moehrke@magnet.at WIEN KULTUR Kulturgemeinderätin Frau Inge Zankl, danke für die Möglichkeit, dass im Rahmen ”Texte aus den Schreibtischladen” Auszüge aus dem Vorabzug dieses Wanderers in der Bücherei am Schöpfwerk zu Gehör gebracht werden konnte.

ICH WÜNSCHTE
,

Ich wäre wie jene,
Die lieben können, ohne zu bereuen.
So aber bin ich das Abbild der Menschheit:
Gezwungen, stets das zu tun,
Was mich selbst verfluchen lässt.
Marco Serbanescu > Lyrik und Prosa Kontaktadresse:
Ligovkij pr. 164 Box 107 Ros - 192007 St.Petersburg
Ein frohes Fest und ein gutes neues Jahr wünscht Ihr >
Politik Ende Anfang
 
WANDERER BUCHBERG  MAILBERG  1999 (29) Ende
Walburga Seiringer Schirmherrin, Gipfel Buch Allgemein GBA Neuauflage

Harry Baumgartner > Anfang
 
EIN SCHÖNER HERBSTTAG
im August. Ein schwarzer Vogel...höher steigend.
Ich streiche mein Auto gelb und führe es seiner Bestimmung zu.
Über den Horizont hinaus.

DAS SPRUNGBRETT
über dem Haas Haus. Und die Pferde
könnten zu laufen beginnen,
und der Tag könnte zu Ende gehen...
Auf einen Kaffee In die Blue - Box.
Eine Stimme hinter mir,

DIE STIMME DES VERGESSENS
Feuchte Wände in blau,immer noch blutroter Himmel...
Lebens gierig im leeren Raum, eine bestimmte Zeit zu leben -
ein neues Leben lang.
- 02 -
DIE ZEIT DES KRIMILESENS IST VORBEI
sich einmal etwas Gescheites einfallen lassen.

Ein Postbote bringt die Telefonrechnung.
Ein blauer Tag, der Tag nach dem Tag der Arbeit...
strahlend blau. Wider dem Leistungszwang.

Hellwach sein um zu erkennen,
Und während ich dachte, ging der Abend in den Abend.
Der Morgen war voller Regen, und die Suche fand kein Ende.
Unglaublich diese Stille
Wie jemand der wirklich gestorben ist,
unhaltbar, jetzt im Verblassen, um wiederzukommen...
schweigsam. Die selten begangenen Wege.

Wolkenschwärme, der Nachtwind in den Föhren.
Und es verlor sich jede Spur.
Eine einsame Nacht,- schlaflos.
Wieder diese Angst. Die Lichter eines Autos.
- 03 -
Ich bleibe. Über dem Haus der altbewährte Sternenhimmel.
Eine vertrocknete Rose am Türrahmen. Die Dinge werden
ihren Lauf nehmen.

BIOGRAPHIE
Harry Baumgartner, geboren am, 9.8.1967 in Wien, besuchte die AHS (nicht abgeschlossen), arbeitet als Botenfahrer, Nachtwächter, Buchhandlungsangestellter und in der Buchherstellung. Lebt als freier Schriftsteller in Scheuchenstein NÖ. Arbeitsstipendium des Bundeskanzleramtes 1998. Bisher erschienene Bücher. ”Die Traurigkeit der Flugtiere”, Lyrik 1994, ”Die alltägliche Kunst des Tagtraumes” (Der Clown), Lyrik 1995 Harry Baumgartner > Ende

Christian Bauer Berlin und Bregenz > Anfang
POESIE IST KRIEG
Wieviel Overkill hat ein Gedicht und wo sind Opfer zu beklagen
Äther entweicht den vielen Lücken, Worte brennen Felder nieder
und die Presse? druckt es nicht.
- 04 -
KALTE DUSCHE (Das Gegengift)
Papier, bedruckt - Lettern Druck hat mich stark berauscht.
Zu Straßen angelangt sehe ich Menschen,
wohin gehen sie wo kommen sie her?
Frag das Papier, bedruckt in ihren Geldtaschen -
sie tragen sie am Arsch.

LANGSAM ERTRINKEN DIE WORTE
Endloses blicken auf leere, weite Zeilen, Poesie unendlich fern.
Blätter Horizont bekundet untergehen. Endlose weise Worte
laden ein zum Sprung in kalte Bilder steile, bleiche Phrasen
sind Begleiter und du bist allein - l a n g dein Tod im Grau der Sätze.
- 05 -
MÜNDUNGSFEUER
Worte sind Waffen, ein Magazin unendlich voll.
Wir haben aufgerüstet und schießen Wörter
für den Frieden ab. Vor dem Krieg war Wort.

VOM STERBEN DES REIMS

An einer Ampel totgefahren auf dem Weg nachhause
zwischen Straßen eingekeilt zum Steh‘n gebracht.
Durch Sprit Geruch betäubt Zeit erdrückt, vom Licht verführt
Ein Wind kommt auf und bleibt.

WIR GLAUBEN
Die Vögel sind lange schon
in den ewigen Süden gezogen
- 06 -
Harte Federn vertrieben,
Storches Schnäbel bliesen dunkle Wolken
an den Horizont Möwe Jonathan ist abgestürzt
und wir glauben wirklich es ist noch nicht zu spät.

KINDER DES ZORNS
Wir haben Vater nie gekannt Mammon> zog uns zärtlich groß.
Wild an Zitzen saugend, Schilf am Fluss des Lärms. Wölfe heulen, jeden Tag.
Schrei zurück bei Nacht: wir, wir sind die Kinder des Zorns!

DÄMMERUNG IM HINTERHOF
Alltag - Boulevard der Ratten, verlerne dort zu leben.
- 07 -
Winter befiehlt dem Wald zu schweigen
und langsam wird die Nacht verrückt
Christian Bauer Berlin und Bregenz > Ende

Gerhard Mell > Anfang
OPFERPSYCHE BORDERLAND
  Schreiben bedeutet mir Leben. Seit meiner Kindheit bin ich krank und seit 16 Jahren lebe von sozialen Almosen. Meine Manuskripte entstanden ohne eigene Schreibmaschine, ohne Schreibtisch, unter Papier und Porto Mangel und oft muss ich wählen; entweder essen oder schreiben. ”Schreiben ist nicht lebensnotwendig” war das Zitat der Behörden. Für mich war das Schreiben lebensrettend. Gerhard Mell
REZENSIONEN
  Die minutiös geschilderten Wahnvorstellungen und Obsessionen eines Menschen, der am Borderline - Syndrom leidet, einem seelischen Zustand am Rande der Psychose, sind zwar Phantasie Gebilde, zugleich aber psychische Realität. Ein Tabu? Eltern sehen in ihren Kindern ihr Eigentum, deshalb gibt es auch bei uns ”Gewalt gegen Kinder”. Doch bei aller Traurigkeit der Thematik ist es ein Glücksfall, weil hier ein Betroffener über die Fähigkeit verfügt, seine Leser mit in seine Seelen - Landschaft hineinzunehmen. 
- 08 -
  "Aus Chaos entsteht Schönheit" lautet eine These, doch es ist sicherlich so, dass der im Chaos geborene, der von der Natur benachteiligte und hinabgestoßene Mensch mehr Leidenschaft und innere Rührung, mehr Kraft und Mut zur Selbstbehauptung entwickelt, als der von dem Außerordentlichen unberührt Gebliebene. ISBN 3-932497-17-1 160 Seiten 25.-DM Wieselburg Verlag.  Gerhard Mell, geb. 1955 in Spangenberg/Hessen, arbeitete als Pfleger in Altenheimen, einem Reha Zentrum für Contergan - Opfer, in der geschlossenen Abteilung für Kinder Psychiatrie, war Trödler, Tramp, Wein- und Falafel Händler, Kneipier, Arbeiter in einer Brot - und einer Klopapier Fabrik, ist ein schwer behindeter Autodidakt. Veröffentlichungen in zahlreichen Literaturzeitschriften und Anthologien. Gerhard Mell > Ende

Der Autor Christian Schölast aus Riegersburg schied aus dem Wanderer Leserkreis. Ehre seinem Angedenken

IHRE WELT, DIE BERGE Hüttenwirte auf Schneeberg & Rax Otto Braun >
- 09 -
SEIN LETZTER WEG  > >
Nachruf zum Tod des Hüttenwirtes des Habsburgerhauses ”Karl Jahn” in der Bergsteigerzeitung JG1 Nr.30 vom 07.12.1923
- 10 -- 11 -
ANTON SCHUBERT DIE PEHOFERALM >

ANTON SCHUBERT VON ANDREAS DEM ERSTEN SKIFÜHRER DER RAX >
- 12 -
NASSWALD UND SEINE PIONIERE ”Gottfried Brandstätter >

ANTON SCHUBERT
DANIEL INNTHALER >
- 13 -
MAILBERG 200m
  Wahre Schönheiten drängen sich nicht auf. Sie sind zurückhaltend wie das nördliche Weinviertel, es will genau angesehen werden. Ein Ausblick auf eine weite und wellige Welt gleich einem Meer Ob der letzte Blick der Delinquenten, am Gipfel des Galgenberges 346m, auf die umliegenden Landschaftsschönheit voll Wehmut war? Wird von Fall zu Fall an der Wesensverschiedenheit der Betroffenen gelegen haben. So mancher davon wird auf dem Bergfried, eine Erhebung inmitten von Mailberg, ruhen.
  Das gut erhaltene Schloss Mailberg, mit einer Innenhofkirche, einem Wassergraben mit Wehrmauer, strebt eher Bauwerks mäßig in die Höhe. Es ist im Besitze des Souveränen Malteser Ritterordens. Um 1000 wurde der katholische Laien Orden in Jerusalem begründet und hat die Aufgabe den Glauben zu schützen, Kranken und Armen zu helfen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Schloss Mailberg ist seit 1145 in den Händen der Malteser und der älteste noch bestehende Besitz des Ordens. Es gibt ein Museum, einen Weinverkauf und eine Zimmervermietung mit 5 Doppel-zimmer. 02943/2694. (Das Museum war geschlossen und 3 Zimmer sind am 14.08. bereits vergeben.)   An den Ausläufern des Buchberges 417m liegt der westliche Teil der Ortschaft mit den angrenzenden Weinbergen
- 14 -
  Ein Holzkreuz mit dem gekreuzigten Messias ist das Gipfelzeichen des Laub bewaldeten Berges und gleichzeitig die WANDER GIPFELBUCH Station Nr. 11.

AM WEGE

Im weiten Bogen der Natur

Siehst du des großen Gottes Spur.
Doch willst du ihn noch größer seh‘n,
musst du vor seinem Kreuze steh‘n.
Errichtet von Anna u. Johann Singer Immendorf 1977

O Kreuz, verschmäht, verhasst, verachtet
Vom schnöden Volk das dich nicht kennt.
Das Herz von Weltsinn nur umnachtet,
Dich nur mit Spott und Hochmut nennt.

Gib mir auf dunklen Lebenswegen Licht, Stärke, Kraft und Mut.
Im Kreuz allein nur ist Segen, Im Kreuz zerschellt der Feinde Mut.
Anton und Maria Merchter 1893 Sockel H. Gallus Nikolsburg

Lieber Gott hilf mir mein großes Maul zu halten, Wenigstens solange bis ich weiß worüber ich rede.

Heimat du bist der Schöpfung schönster Gedanke. Lass uns denken ein Leben lang. A Th. Dielmaier Haus 58 Seefeld
- 15 -
Solang der Bauer ackert das Land, sind Hunger und Hass unbekannt Haus in Zwingendorf
Ein Dorfmuseum mit Naturschutzraum in der alten Schrot Mühle in Zwingendorf
- 16 -
GÖTTLICHE KOMÖDIE AUSTRIA >
  In der ”>” durch die Hölle zum Knallstein hatte sich einst der Euphorion eine Feder von Dante auf den Hut gesteckt. Nun wurde Staub, wegen sechs Asche Behältnisse mit der Asche des seit 678 Jahren verblichenen Dichters Dante Alighieri, aufgewirbelt. Eine pietätlose von den Medien aufgegriffene Schimäre vom zufälligen Auftauchen eines Asche Behälters, in der Nationalbibliothek von Florenz. Weil die Haide Tenner im Jubiläumsjahr ”200 Jahre Franz Schubert”, (Wanderer Nr. 23) als ORF Musikverantwortliche, die Musik von Franz Schubert zu sehr kulinarisch empfunden hatte, schied sie mit dieser Begründung, eine Uraufführung beim Festkonzert am Wiener Rathausplatz aus.
  Nun ist sie in der Relaunch Darstellung Resetarits total überfordert, ”sie hat zwar keine Vorstellungen aber irgend etwas muss sich ändern”, gab sie im Medienteil des Kurier preis. So nahm die Göttliche Komödie, in der, der jenseitige Vergil > den diesseitigen Dante > durch Antenora führte, seinen Lauf. Dantes Asche wurde neben Lassing und Kaprun zwischen den Massengräbern im Kosovo entleert.

Der letzte Streich des ORF General Bachers >
  Der letzte Streich des ORF General Bachers war seine Tochter, die als Salzburger Handelskammerpräsidenten keinen Anklang mehr fand, als Präsidentin der Salzburger Festspiele > zu küren. Ihr Körper besiegte den Geist und sie küsste vor lauter kulturellen Ergüssen gar manchen stattlichen Startenor vor der laufenden Kamera. 
- 17 -
  Ihr ehemaliger Gatte der Herr Rabl ließ im Kurier die Rubrik Kultur mit der Rubrik Medien zusammenlegen. Wenn man vorher zu mindesten gewusst hatte, wo die Kultur hätte sein sollten, so wurde jetzt auch diese letzte Kulturspur entfernt. Ein Kolumnist dieses Blattes griff nach der Asche Dantes, er krönte Dante zum Vater der italienischen Sprache, seine Asche, von Raumpflegerinnen gefunden, wurde zu Knochenstaub. Was aber geschah mit den anderen fünf Staubsäcken? Ein Teil davon soll 1987 von Forschern im Dachboden des Senates von Rom in einem Medaillon gefunden worden sein. Wenn nun der Herr Brodi dieses Amulett trägt, brauchen wir uns um die Fortsetzung der > Komödie keine Sorgen machen.
  Da lobe ich unsren jetzigen Präsidenten Fischer > im Nachhinein, er bezahlte zu mindesten seine illegale Pflegekraft für seinen Vater, Bacher musste aus finanzieller Not, in seiner ORF Dienstzeit sogar in einer gratis Luxuswohnung im unteren Belvedere vorlieb nehmen. 

AUFSTEIRER KITSCH >
- 18 -
WEGBESCHREIBUNG W29 MAILBERG 1999
  01 START GASTHOF KOPP MAILBERG 14.08 08:00 01-02 Auf dem WW07 (einige 100 m) 02 Abzweig vom 07 zum Stinkenbrunnerweg auf den Galgenberg. Von der Ortsstraße links (der 07 Abzweig ist gegenüber), dann gleich rechts über die Brücke am Haus 62 vorbei. 03 Stinkenbrunnerweg beim 1. Kreuz den linken Weg 04 Stinkenbrunnerweg beim 2. Kreuz den Mittenweg 05 Abzweig vom Stinkenbrunnerweg den rechten Weg am Waldesrand.
  (Linker Weg 0.7 km zum Rundblick Galgensäule Heide Vegetation) 06 Rechtwinkeliger Abzweig vom Wald- und Äckerrand in Richtung Schalladorf 07 Abzweig zum Marterlweg, nach der Kapelle rechts den Marterl - Rad - Wanderweg bis zum Ortende von Immendorf. 08-09 Straßenwanderung nach Immendorf. 09 Abzweig vom Marterl - Radwanderweg zum Griegweg, gemäß dem Schild Locatellikeller rechts vom Friedhof, vorbei an einer Kapelle mit Rastplatz und danach nach dem Holzkreuz am linken Wegesrand immer geradeaus auf dem Griegweg bis zum Griegkreuz und dem WW07. 10-11 Auf dem WW07 zur 11. Wander - Gipfel - Buch Station am Buchbergkreuz, dann nach dem WW07 zum Ausgangspunkt.    Berg Heil! Berg frei! Gut Fuß!
Buchberg Mailberg Ende Anfang
 
DER  WANDERER SONNENAUFGÄNGE 1998 (27) Ende
LYRIK

SONNENAUFGÄNGE
>

DANTES ABSCHIED VON VERGIL
>

AN EINEM MORGEN Gipfelbuchvorwort Zeiritzkampel >

SONNENAUFGANG Schwächer wird der Sternenkranz  >

BEIM ERSTEN SONNENSTRAHL

Steig ich auf aus dunklen Tal.
Empor beim ersten Sonnenstrahl,
Zur Felsenhöh` in steiler Wand.
Bin ich allein mit Gams und Ar,
Wird´s mir zu Mut so wunderbar.
Tief unter mir ruht noch das Land,
Da schnellet wie ein Pfeil vom Herz,
Mein Jauchzerklang bald himmelwärts.
 Hans Fraungruber
>

MIT JEDEM NEUEN MORGEN,
Der aus den Wolken bricht,
Grüßt dich, im Licht verborgen
Der Sonne Angesicht.
 Nicolaus
Goldmann >

ÖDSTEINS MORGENLIED > >

HINAUFGESCHAUT!
Der Berge Gipfelriesen
Verkünden schon die feierliche Stunde,
Sie dürfen früh das ew´ge Licht genießen,
Das bald sich auch zu uns hernieder wendet.
Johann Wolfgang von Goethe >
- 05 -
SONNENAUFGANG AM MEER > >
- 06 -
PROSA
NUN IST DIE ZEIT GEKOMMEN > >
- 07 -
KLEINALPENSPEIK DIE SONNE WECKT DIE GIPFEL Carl > 1917-1986 "Der Weg ist das Ziel" (Buchauszug) Der Vater der Weitwander Bewegung
- 08 - 09 -
Der Weg ist das Ziel, Wir wandern um des wandern willen. Henry Hoek, 1878 - 1951 holländischer Philosoph und Alpinist

FRÜHLICHT >

GRIMMIG MORGENERWACHEN 19850402 > Grimming Gipfel Buch

Was aber wird bleiben, von dem was wir schreiben?
>
- 11 -
SONNENAUFGÄNGE  Gesäuse im ÖDSTEINLIED  12-15 >
Auszüge aus den Touren Büchern „ANTON SCHUBERTS“ von den unvergessenen Stunden einsamer Wanderungen.

WALDHORN Anton Schubert >

VOLL VON FREUDEN

  Herauf! War die Morgendämmerung gestiegen, und den Strahl des werdenden Tages milderten lichte Nebel, ein Schleier aus Glanz und weißem Dufte gewebt. Ruh’ war auf die Gefild’ umher, sanft atmende Stille ausgegossen. Ein Nachen entglitt da langsam sichtbar voll von Freuden dem lieblichen Duft des werdenden Tages. Klopstock >, aus "Der Messias".

NACH EINER GIPFELNACHT > >
- 16 -
GAMSSTEIN NATURSCHAUSPIEL > >

HELIOS SPANNT DEN WAGEN EIN
(SCHREIN)
    Erleichtert erkannte ich bei der Morgendämmerung eine Wetter Wende zu Schönwetter. Noch stand der Horizont im leichten Feuchtigkeitsdunst des abgezogenen Gewitters, als der Sonnengott Helios die Pferde vor seinen Feuerwagen spannte.
- 17 -
  Ein Schauspiel mit immer stärker werdender Beleuchtung begann. Gespannt starrte ich auf einen Berg am östlichen Horizont der wie ein gekentertes Boot aussah und dessen Konturen sich immer schärfer abzeichneten. Rechts neben ihm hing eine Nebelwand, links neben ihm in der Scharte lag ein Nebelschwaden, hinter ihm erschien von vier mit Gold umrandeten Silberwolken gezogen das Feuerrad und hob sich dann langsam von der langen geraden Gipfelkante des Berges ab, um freischwebend seinen Tageslauf zu beginnen. Wander Gipfel Buch "DER SCHREIN IM NEBEL" (Schladminger Tauern) vom Zeltlager Sauofensee ; SEITE: 189  BILD: 02

DAS BRAUSEN DER SCHÖPFUNG
  Die Morgenröte entzündet auf den Felsaltären Kerzen, hoch in der Himmelsphäre erscheint eine mystische Glut. Sie ergreift die höchsten Gipfel und steckt über die weißen Klippen sich wälzend, das geheimnisvoll in flammenden Purpur auflohende Eisgefilde in Brand. Violette Nebel liegen in der Tiefe und veilchenblaue Dünste steigen auf, dort wo sie in das himmlische Feuer quellen, verwandeln sie sich, die Gipfelkette um brauend, zu glühenden Dämpfen. Der Himmel färbt sich im dämmernden Widerschein. Wie Fanale flammen die Zinnen, die Gluten erblassen, plötzlich schießen goldene Pfeile auf den unbekannten Felsenberg.
- 18 -
  Die lauschende Seele vernimmt in dieser Feierstunde das Brausen der Schöpfung. Noch ist die Sonne dem Auge verborgen, aber ihr flutendes Gold umfängt das Süßleiteck und die Sauofenspitze und lässt sie im Morgenrot erstrahlen. Rosenblätter - Wolken überziehen den gesamten Horizont, dann erscheinen Feuerstreifen und das Rund des königlichen Tagesgestirnes entsteigt mit einer silbernen Wolkenkrone dem Horizont.  Wander-Gipfel-Buch 

UNSER STILLES ENTZÜCKEN
  Unser stilles Entzücken bei Sonnen auf- und Untergängen, ist wie die Liebe zum Lebenspartner oder zu einem Kind oder zur Kunst. Doch ist es nicht nur das Rätsel der Wellen des unergründlichen Meeres, im Augenblick einer großen Schön-heit, hört unsere Empfindung auf und verstummt. Unsere Gefühle verlieren sich in der Allmacht des göttlichen Geheimnisses. Wanderer Nr.:19
Sonnenaufgang Anfang
 
DER WANDERER GRIMMING NACHRICHTEN 1998 (26) Ende
GRIMMING NACHRICHTEN AUSZUG VOM HEIMATBUCH BAD MITTERNDORFES gewidmet von Hr. Strick 1998-04-20 >
- 02 -
DIE STEINERNE SCHALE>
DIE PÜRGGER DICHTERWOCHEN 1953/54/55
  Toni und Dorothea Adam überließen uns die Gästebücher des Hauses Adam und unterstützten das Vorhaben in großzügiger Art. Stainach, September 1997 H. G. Kandolf. „Ich erwarte von einem literarischen Werk eine Neugier für mich, etwas, das mir eine noch nicht gedachte, noch nicht bewusste Möglichkeit der Wirklichkeit bewußt macht, zu denken, zu existieren. Seitdem ich erkannt habe, dass ich selber mich durch die Literatur habe ändern können, dass die Literatur mich zu einem anderen gemacht hat, erwarte ich immer wieder von der Literatur eine neue Möglichkeit, mich zu ändern, weil ich mich nicht schon für endgültig halte. Ich erwarte von der Literatur ein Zerbrechen aller endgültig scheinenden Weltbilder. Und weil ich erkannt habe, dass ich selber mich durch die Literatur ändern konnte, dass ich durch die Literatur erst bewusster leben konnte, bin auch überzeugt, durch meine Literatur andere ändern zu können. Handke
- 17 -
DER KNABE MIT DEM LAMPION

Euch Gesichter hier zu finden
Bin ich durch die Nacht gegangen,
Für die Finstern für die Blinden
Einen Lichtkreis anzufangen.
Sehet wie ich jede Stufe
Leicht zu euch herunter schreite,
Höret, wie ich euch nun rufe
In die euch vermeinte Weite:

Immer neiget euch dem andern,
Wenn ihr sein wollt die ihr seid,-
Mit der Lampe will ich wandern
Zwischen eurem Widerstreit.

Mensch muss nun dem Menschen geben
Was dem Menschenwesen frommt,
Wollt ihr euch allein erheben
Da kein Gott zu Hilfe kommt.
Leicht schreit ich nach oben wieder,

Wenn nun Mensch dem Menschen weicht,-
Aufwärts sing ich meine Lieder
Schönem Licht und klarer Zeit.
Euch Gesichter hier zu finden
Bin ich durch die Nacht gegangen,
Für die Finstern für die Blinden
Einen Lichtkreis anzufangen.
Familie Adam herzlich zugeschrieben von Rudolf Stibill, Pürgg, im Juni 1954
  Ein herzliches Dankeschön, für das Buchgeschenk von, „Dorli Adam“ an den Wanderer. Eine Rarität 116 Seiten,  gebunden, mit dem Aquarell „Pürgg mit dem Grimming“ gemalt von, J. Pilz als Titelbild, Schriften, Bilder, Skizzen, Werkauszüge, Dokumentationen. Herausgeber, Bezug, Kammerhofmuseum Bad Aussee Band 19

LICHT UND SCHATTEN IM GESÄUSE 100 Jahre ÖBRD Gesäuse, Gschwandtner, Hasitschka, Scheb. Ein für Gesäuse Liebhaber unentbehrliches Buch, erhalten für das Ödsteinlied. Mit dem „STEINERNEM BERGRETTEUNGSMANN“ von Carl Hermann vor der Diensthütte Haindelkar. DER BERGFRIED JOHNSBACH  von Sepp Hasitschka.
- 18 -
> (Hochweberspitze Wölzer Tauern)
  Das Buch wurde von der C&A schriftlich blasphemisch dargestellt und den Hinterleger hat sie als Sektierer germeuchelt. Es erfolgte eine Gipfelbuch - Entwendung, zur Zensur, durch die Finanz- u. Besitzhehler.
16.06.1991: In Albanien ist die Religionsausübung nicht mehr per Todesstrafe verboten, sondern erlaubt, und auch, „Lahuta e Malcis“ (Die Laute des Hochlandes) vom, Priester Homeriden „Gjergj Fistha“ (1872-1940) >, ist nicht mehr verfemt. Gratis privat - Verköstigungen durch C&A Jäger-, gratis Jagdvergnügungen für C&A General Hr. Androsch >. Möge dieses Kreuz noch bewirken, dass hohen Herren mit Hohlköpfen, St. Bartholomäus zeigt wo er den Most holt, dass gute Fähigkeiten nicht der Schlechtigkeit dienen. In der Wissenschaft, in der Kunst, in der Politik und im Staat. Der Kreuzaufsteller
  Der Schreiberling dieser Schimpf Orgien, gehört wohl nicht in diese Berges Welt, vielmehr sollte er einen Arzt aufsuchen, der seinen Gesundheitszustand überprüft. Verbleiben Sie Herr Mayer mit Ihren teilweise unqualifizierten Sprüchen und notorischen Meckereien in den eigenen vier Wänden. aber um Gottes Willen! Verschonen Sie damit diese einsame, stille und wunderbare Bergwelt. Seit nunmehr vierzig Jahren komme ich regelmäßig auf den Hochweber, kenne daher auch Bergbuch Nr. 1 und 2, (zur Zeit ist das Gipfelbuch Nr. 4 aktuell), aber noch nie gab es soviel Theater, wie in den letzten paar Jahren, durch Sie. Fritz Ewald Leoben
  Ich gratuliere Herrn Fritz Ewald Erwin Petz Hinweis Glossar Leoben: Die einzige Stadt ohne Eurowegkennzeichnung29.05.98 Eischor 30.05 Glattschartl, Glattjoch (Ein neuer Unterstand, die alte Kapelle steht wieder) 0stgrat, Trojani Holz Gipfelbuchbehälter (15 Jahre Gipfelkreuz) angebracht: Hohenwart, Großer Hansel 31.04 Pfingstsonntag Schießeck, Tanzstatt, Gaschbach B. M. 

Schreibt einer schlecht von mir, so sei es ihm erlaubt,

Ich aber lebte und lebe so, dass keiner es ihm glaubt.
Der neue Hölle Besitzer hat den Herrn Braschag am Gewissen
Wozu diente der Einbruch in seine Wohnung, nach seinem Tod?

- 19 -
SAMMMELSURIUM
 EIN KARTENGRUSS: Von der Seccion Arga Expedicion in Lapaz, Bolivien. Erste Erfolge; der „Hnayna Potosi“ 6088 m und der „Illimani“ 6462 m. Lothar Dedek, der Grimmingfreund.
LH Steiermark Frau Klacnic: Sie wurde, durch den Verkauf von Bergrechten an die Atomindustrie, von dem bestehenden Eigentümer Patronat ihres Vorgängers, Herrn Krainer entbunden.
LH Herr Weingartner! Unterstützen Sie die Petition an den Tiroler Landtag gegen die Zerstörung der „Wilden Krimml“.
DER FALL BERNHARD > Edition Selene Hrsg. Alfred Goubran 1997. Franzobel Hanswursttiade, Ruiss Staatspreisstatistik, Goubran Utopie und Erbärmlichkeit. 130 Seiten.
05 Jahre Friedrich Hebbel > - Gedenkstätte in der Josefstadt, 40 Jahre Hebbel Gesellschaft in Wien, Präsidentin Ida Koller. Friedrich Hebbel Gedichte Reclam 1977 80 Seiten A6.
STEIRISCHE BRÄUCHE, Sepp Walter, Schriftenreihe Trautenfels, 244 Seiten, ein Bilderband für Freunde Steiermarks.
WIENERLANDMAGAZIN  02244/35 36 mit der Liste 3/1998 Weitwanderwege-, Führer- und Kartenservice.
URSACHE UND WIRKUNG Buddhismus Psychotherapie, Probeheft aus dem Internet.
WIENER Sprachblätter. Unter anderen auch mit einem Gedicht „Ans Jauntal“ von der Autorin, Ilse Svetina > aus Bad Gleichenberg, Werke der Dichterin waren auch im Wanderer.
BRUCKMANN UMWELTPREIS: Für, Dr. „Emil Hocevar“ Tamsweg, der mit seinem unermüdlichen Einsatz um ein alternatives, ökologisches verträgliches Verkehrssystem erfolgreich wirkte und wirkt. Im Wanderer gab es laufend Publikationen und ein Gedicht von ihm.
„FEMINA LUDENS“ Ein sechstes Treffen der lateinamerikanischen Schriftstellerinnen und Schriftsteller hat in Wien stattgefunden. Das Motiv der "femina ludens" im Werk von Lucas van Leyden. Exemplarische Analysen.
  An diesem Punkt kommt der homo ludens ins Spiel, - eigentlich eine femina ludens, wie sich herausstellen wird, - der oder die einen Ausweg aus dieser Sackgasse bietet, schließlich ist er oder sie:
„... ein freier Mensch ... ein schöpferischer, kreativer, unruhiger Geist ... ein zutiefst anti-materialistischer Mensch ... ein nicht Konsum - orientierter Mensch ... völlig ungeeignet für Krieg, Terror und Gewalt ... ein friedfertiger Mensch.“ (Bauer, S.12f) Um nur einige Aussagen aus dieser Rede zu zitieren.

  Um die Bedeutung des homo und der femina ludens respektive ludentes (wobei ich noch nicht gesagt habe, dass sie miteinander spielen!) ins rechte Licht zu rücken, werden die Heroen des Bildungsbürgertums zitiert: Shakespeare, Platon, Schiller, Goethe, Huizinga, und andere.
Somit ist schon in der Geburtsstunde klar: das wird kein Kinderspiel, keine Kinderei, die Spielpädagogik ist im Kanon einer Hochschule der Künste wichtig. Was in der Geburtsstunde da war, hat sich später voll bewahrheitet. Quelle
Die „ERICH FRIED“ Tage 1998 waren im Wiener Literaturhaus.
KIMNARAS Das erste Lesefestival auf der Burg Rappottenstein statt. Ohne Filter Edition Selene. Im Verlies trafen sich Alfred Goubran und Thomas Bernhard mit dem Publikum
POETENFEST & BUCHSALON 28., 29, und 30.08.98  in Raabs an der Thaya N.Ö.
Grimming nachrichten Ende Anfang
 
Dürrenschöberl 1998 (24) Ende
Anstatt eines Vorwortes

Einst war ich eine Blume.
Blumen können ausgerissen werden.
Ich wurde zu einem Baum.
Bäume können gefällt werden.
So bestieg ich die Osttiroler Berge
und wurde zu Stein.
Dort verharrte ich solange als Gebirge
bis ich stark genug war,
den Menschen zu trotzen.

E R W A C H E N
Endlich
die Nabelschnur
abgetrennt
Schmerz durchtränkt
befreit

Ich
versuche schreiend zaghaft zu bestehen
Flatterhaftes Schicksal
Gestern noch warst Du mir gut gewogen heute schon
scheint alles aussichtslos
Was bringst Du mir morgen

Ruhig
wie das lauschige Plätschern
einer Gebirgsquelle
wie der lautlose Flügelschlag
- 02 -
eines Adlers hoch in den Lüften
wie das gleichmäßige Rauschen
des Windes im Laub
klar wie das Wasser im See
leise wie große Schneeflocken
die sanft den Boden bedecken

Sehnsucht
Ich bin der Berg hinter den Wolken
ich bin der See im Moor
ich bin das Himmelblau in der Nacht
wer nur wer immer entdeckt mich

Pionierarbeit leisten
Auf Seitengassen wandern die Hauptstraße meiden unwegsame Pfade
bezwingen allein des Weges ziehen unbeirrbar.
- 03 -
TRAUM
Sei mir gegrüßt du Traum meiner Träume trete ein ins Reich der Fantasie
teile mit mir Freud und Leid wie es nur die Wirklichkeit zeigt.

Verloren
Auf der Suche nach mir habe ich mich jetzt endlich wieder.

INGRID MÜLLER - SCHELODETZ  KURZDARSTELLUNG

  Geburt und Lehre in Klagenfurt, aufwachsen bei Bergbauern in Osttirol. Externisten Matura; Studium: Mathematik, Philosophie, Psychologie und Politikwissenschaften - in Wien. Durch Eheauflösung Alleinversorgerin und -Erzieherin Ihres Sohnes. Archivarin Pädagogin.
1996 „Leer tönt eine Pfeife im Wirbelsturm“ Lyrikband     Verlag Röschnar Klagenfurt 1997  Arbeitsstipendium des Bundeskanzleramtes Publikationen - Lesungen,  Lyrik und Prosa: In Literatur und Kulturschriften in Wien und Niederösterreich

RECYLED HOURS
  Die Nacht ist auch nicht mehr wie gestern, aber merkwürdigerweise passiert trotzdem nichts weiter. Gut, Fakten sagen manchmal mehr als Märchen, doch hätte ich mir schon gewünscht, dass wir nicht immer unten liegen müssen. Ich bin ein Lichtkind sagt man nie zu mir, weshalb ich am nächsten Morgen meine Haut ungebügelt liegenlasse. Ich springe dann sofort in die nächste Straße, meist, ohne meinen Namen zu nennen.
Obwohl das Schweigen früh noch unverkauft hinter den Schaufenstern lauert, halte ich mir die Ohren zu, damit ich das Verfallsdatum nicht erkennen muss.
- 04 -
  Eine Zwiebel hat deswegen Tränen in meinen Augen, die mich bisher so sanft davon gepeitscht hatten. Nevertheless (dessen ungeachtet) pflücke ich nebenbei die schon reifen Gedanken, um mir den Kaffe unter ihren Blicken auch wirklich leisten zu können. Die Pflanzen streicheln mir den Rat, mich nicht nach Gomorrha umblicken, wohl, um die Sicht frei zu halten. Ich bleibe dabei und rauche ein Bonbon nach dem anderen, was mich irgendwie süß macht.
  Als mal wieder irgendwo eine Sirene heult, gehe ich den einen Schritt zur Seite, damit ich dem Schicksal wenigsten einen Augenblick im Weg stehe. Ich bin wie geschaffen dafür, Erwartung offene Münder mit Marmelade zu schminken, denke ich mir, als der Bus die Luken schließt. Mein Bein hebt sich die zwei Meter, weil ihm Grenzen nichts bedeuten. Änderst die Farben die am Horizont nur scheinbar kopulieren - sie wüssten ganz gerne, wie es in mir aussieht. Doch die Zeit drängt, nur wenige Jahrzehnte bis zum Abendrot; mittlerweile habe ich beim Thema Frieden sowieso keine Assoziation mehr. Ich hänge den Rest meiner schlechten Laune an die Wand und verlasse den Sommer, wo schon zu viele Tannenbäume versammelt sind.
  Möglichst lautlos führe ich meine Ideen über die Dämmerung, von der schon Goethe hier und da gesprochen hatte. Es ist also wahr, erschrecke ich lachend, dass das, was vor mir läuft, mich schon immer verfolgt hat. Mir bleibt nichts übrig, als nochmals durch den Park zu rudern; hoffend, dass ihn keiner sieht. Natürlich bin ich ganz schön ermüdet, aber das ist immer so, wenn ich in Äpfel beiße. Danach mische ich mich zwischen das Volk, und wenigstens einmal in die Sauna. Man erzählt mir von dem Duft, den sie dort vor einem Sonnenstrahl versprüht und weiß sofort, dass auch diesmal nur der Abschied zählt.
  Ich küsse sie geistig um ihren Verstand, doch glücklicherweise habe ich eine Wimper auf der Nase, die mich vor Schlimmeren bewahrt. Letztlich stehe ich dann doch mit Schlips unter der Dusche und schaue mir John Wayne an, weshalb es auch schon dunkel ist. Ich weiß, dass heute kein Schnee fällt, obwohl meine Bücher aus weißem Papier sind. Diesmal krakeele ein gehauchtes Ade über meine Schultern in den gewesenen Tag, der mir erfrischend bekannt vorgekommen war. Das letzte Wort war ein Husten. Und überhaupt, wir brauchen mich.
- 05 -
RON WINKLER, Katherienstr. 20, D-07743 Jena KURZDARSTELLUNG
  Geboren in Jena 1973, (damals DDR) Abitur, Studium in Jena; Jura, Betriebswirtschaft, Germanistik (mittelalterlicher und neuerer Geschichte), Kulturredakteur. Veröffentlichungen: Ophiuchus 14 (Erfurt 96), Akrützel - Literaturbeilage (Jena 97), Serie: „Romantisches in Jena“, „Das Wohnzimmer (Wien 97 „f. - ergeblich“)
  GERALD GANGLBAUER P. O. Box 522, Straberry Hills NSW 2012, Australia E-Mail gangan@matra.com.au (Newslist German) Liebe Leser, Freunde, Journalisten, Autoren...Alle drei Monate schreibe ich ein Up-date zur Literatur der gangan Website als Einladung, wieder vorbeizuschauen - und ich hoffe, es ist willkommen. **’gangway #5 #6 erschienen Feedback/Weitersagen/Rezessionen/Zusendungen willkommen To: m.Chris@ping.at Danke für den Wanderer Gerald
Die Ochsentour (Erzählungs Auszug)
„The poor get angry And the rich make hay
And your youth is like a dog-rose
Only blossoms for a day..."
Die Armen sind wütend und die Reichen machen Heu
Und Ihre Jugend ist wie ein Hundrose
Nur Blüten für einen Tag.

  "Oh, Albert, du. Na, heute ist was los, ich kann dir sagen -" Vor Jahrmillionen nach der ersten Eiszeit hatte sich das Gestein in der Höhle abgelagert, war zunehmend weiter versteinert, bis ein irrsinniger Geologe mit einem Schlag die Erde aufgerissen hatte und es dem Sonnenlicht preisgab. Dieses Gestein war Albert Seiferts Zunge, und als sie sich etzt dank kosmischer Anstrengungen vom Gaumen löste, brachte sie genau den Laut hervor, den er schon immer für die erste und für alle Zeiten klügste, ja, weiseste Lebensäußerung der im Angesicht der Gestirne aus dem Amöben Sumpf kriechenden Menschheit angesehen hatte.
- 06 -
  "Wie...?" "Na, wie wohl“? Siehst du doch. Ich denk, okay, mach  mir den Ruhigen, halb zehn keine Socke hier, aber nichts ist... Bude voll und ob... Sag mal, Albert, bist du drüber, oder was ist los mit dir?" "Du hast es... gegelesen...?"
  "Gelesen?" Susanne trat einen Schritt zurück. Stemmte die Fäuste auf die Hüftknochen, zog die Brauen zusammen, kniff übertrieben die Mundwinkel ein und rief dem Verwandelten halb scherzhaft, halb verwundert entgegen: "Was denn, bitte, gelesen?" "Die...Geschichte. Hast du nicht?"
   "Ach so, das Ding..." Und sie schlug das Handtuch wieder über die Schulter, zerrte eine Wodkaflasche aus dem Eisfach und goss die klare Flüssigkeit vorsichtig in reif umkränzte Gläschen. "Hab ich rein geguckt, aber nicht fertig, ich mein, tut mir leid... Mensch, Albert, warum schreibst du nicht normal wie andere - ich mein Elroy und so? Wenn die sagen "der Hut ist blau", dann ist er blau.
  Du willst immer, das es was ganz anderes heißt, erklärst rum, aber das ist mir nichts, Albert, sorry, echt nicht. Ich mein, versuch es mal... bei denen geht es ja auch echt drunter und drüber. Aber geil eben, du denkst Miami, L.A., tausend zerschnipselte Leichen, irgendein Serienkiller, völlig durchgeknallt jeder, voll hart, blickst es nicht. Aber... nichts ist, alles in Ordnung, super clean! Und du kriegst keine Schnitte, Mann, glaub mir..."
  Susanne klatschte in die Hände, redete sich, von den eigenen Worten angefeuert, in eine Begeisterung, während dem Dichter der Kiefer vor klappte und jede ihrer Silben in ihm tönte wie der Schlag eines sechzehn Pfund Hammers auf die feinste aller Ming - Vasen: "Ich mein, du kannst das versuchen, bestimmt... so was geht runter wie Butter, kannst nichts tun dagegen, absolut nicht, no way. Und jedes mal kurz vor Schluss, wenn du längst glaubst, du hast den Check, hast es kapiert, alle happy und so - ey Albert, ich sag dir, dann wird es die totale Katastrophe!"
- 07 -
© 1997 by Matthias Merkelbach KURZDARSTELLUNG
  Matthias Merkelbach Korea National University Of Education German Department San-7, Tarak-Ri, Kangnae-Myon, Chungwon-Gun, Chungbuk 363-791 Republic of Korea mwmerkelbach@hotmail.com phone 0082-(0)431-230-3849 Ein Berliner, seit August 1997 Deutsch Lektor an der germanistischen Fakultät in Korea. Veröffentlichungen in Literaturschriften: Gedichte und Erzählungen „Der Mongole wartet“ Zenon Verlag Bochum  Decision“ Bielefeld, Noisma“ St. Gallen in Arbeit und kurz vor Abschluss ein Erzählband.
„Im Wesentlichen schaffe ich, woran mich das Unwesen hindert“ Zitat von dem von mir hochverehrten Karl Kraus

EIN TOLLER MANN
  Willi drehte sein Gesicht vor dem Spiegel hin und her und war zufrieden. Er gefiel sich. „Bist ein toller Kerl! Rief er sich zu. Bescheidenheit war nicht seine Stärke.
  Schnell noch ein bisschen Parfüm versprüht und - als Tüpfelchen auf dem I - einen Hauch dunkler Pomade übers Haar gestrichen, um sich noch unwiderstehlicher zu machen. Denn Willi fühlte sich als Liebling der Weiblichkeit, und der Umstand, dass er noch ledig war, buchte er als Sieg über die Frauen, die seiner Meinung nach nur lechzten, ihn vor den Altar zu bringen.
  Beschwingten Schrittes begab er sich aus dem Haus und strebte dem Park zu. An diesem strahlenden Sonntagsnachmittage war zu erwarten, dass zwischen den blühenden Beeten sicher eine Menge junger Mädchen und Frauen herumspaziert, denen er bereitwillig die Gunst seines Anblicks gewähren wollte.
  Willi wurde nicht enttäuscht: Mädchen und Frauen aller Altersstufen lächelten ihn an und erwiderten seinen Gruß mit ausgesuchter Freundlichkeit.
Er genoß die Aufmerksamkeit mit der herablassenden Würde eines Menschen, der nur bekommt, was ihm eben zusteht. Es wunderte ihn auch keinesfalls, dass ihn die lächelnden Gesichter heute in erstaunlicher Vielfalt begegneten - hatte er nicht heute besondere Sorgfalt auf sein Äußeres verwendet?
- 08 -
  Er besah sich die Mädchen gustierte, aber bevor er sich entschloss, eine der Hübschen anzusprechen, überlegte er: „Wenn ich eine wähle, würden die anderen nicht leiden? Und gerade heute, wo ich offensichtlich eine ganz besondere Ausstrahlung habe!“
  Also verzichtete er darauf, ließ die stummen Ovationen wie Öl in seine Seele fließen, und kehrte hochgestimmt heim. Natürlich führte der erste Weg zum Spiegel - was war das?
  Von der Nasenwurzel zur halben Wange prangte ein dunkler Strich! Willi erschrak! War er auch so durch den Park gegangen? Das musste wohl so sein. Die Pomade, ich bin mit der Pomade ausgerutscht!
  Eine kleine Weile brauchte er, um die Situation geistig zu verarbeiten. Er rief die lächelnden Gesichter ins Gedächtnis zurück - und lachte dann seinem Spiegelbild befriedigt zu: „Ich gefalle immer! Trotz des Striches in meinem Gesicht lächelten sie mir zu! Ich bin und bleib eben ein toller Kerl!“ Wie gesagt Bescheidenheit war nicht seine Stärke.

Erna Schmidt
KURZDARSTELLUNG Geb. 1925 in Ternitz, schreibt Lyrik, Prosa. Veröffentlichungen: In Kulturschriften im In - und Ausland, Hörspiele im ORF, Gedichtband, mehrere Literaturpreise, „Czettel - Medaille“, seit 1957 Leiterin des Literarischen Zirkel Ternitz.
- 11 -
DAS DESTABILISIERUNG FELD IN FRAUENBERG
  Eine wahre Fundgrube der Esoterik stellt das dem Stift Admont angehörende Kloster Frauenberg bei Liezen in der Steiermark dar. Ich musste als Mitglied des ersten österreichischen Naturheilvereines vor einigen Jahren dort einen Vortrag halten. Beim Mittagessen wurde mir im großen Speisesaal ein Ehrenplatz zugewiesen. Ich hielt die Stunde der Mittagszeit auf diesem Platz fast nicht aus. Eine scheinbare unerklärliche bleierne Müdigkeit überfiel mich und die Wirbelsäule, mein Nervensystem begann weh zu tun.
  Ich sagte meiner Frau, dass ich mich auf einem Negativfeld befinden muss. Dieser Trick wurde von den Wissenden der Vergangenheit zur Destabilisierung von Verhandlungspartnern verwendet. Der Verhandlungspartner wurde auf dem Negativplatz mit Speisen und Trunk bestens bewirtet, worüber er sich sicher sehr freute und bekam es gar nicht mit, dass seine Willenskraft derart geschwächt wurde, dass er aus Freude über die großzügige Bewirtung und infolge von Willensschwäche zu jedem schlechtem Geschäft oder Vertrag ja und Amen sagte. Diese Negativfelder entstehen ähnlich wie die Positivfelder. Sie entstehen durch eine Kreuzung einer linksdrehenden Wasserader mit einer seltenen rechtsdrehenden Wasserader und der zwiebelförmigen Kirchturmspitze darüber.
  Als alle Gäste den Speisesaal verlassen hatten, stellte ich mit den gespreizten Fingern meiner rechten Hand tatsächlich diese Kreuzung fest. Ich begann nun damit, alle für Unwissende nicht feststellbare Hinweise, im Kloster zu beobachten und wurde im ostwärts gelegenen, sich im ersten Stock befindlichen großen Festsaal, der uns als Vortragssaal diente, in den Deckengemälden auch tatsächlich fündig.
  - Die Drehrichtung des aus umfallenden Amphoren ausfließendes Wassers und auch einige anderen Details auf die ich hier nicht eingehen will, zeigen die Drehrichtung der Wasseradern, die sich unter dem Saal ca. sieben Meter voneinander befinden, an.
Zum besseren Verständnis: Amphoren sind schöne, hohe, antike, griechische Wassergefäße aus gebrannten Ton. Und wiederum stellte ich ein sehr interessantes Detail fest: Beide Mauern und der Plafond über der linksdrehenden Wasserader weisen einen breiten Sprung auf. Dasselbe Phänomen gibt es an meinem Wohnhaus, bei dessen Bau ich vor 40 Jahren zwei linksdrehenden Wasseradern nicht ausweichen konnte. Starke Betonmauern wurden durch breite Risse gesprengt.
  Als ich meinen Vortrag beendet hatte, ging ich um das Kloster herum und stellte wiederum einige Hinweise fest. An der Ostseite des Klosters befinden sich, diesmal schon mindestens 15 Meter voneinander entfernt zwei gleiche Kirchtürme, deren starr festsitzende eiserne Wetterfahnen die Flussrichtung der sich darunter befindlichen Wasseradern anzeigen. Das Interessanteste fand ich aber an der Westseite des Klosters: Genau über der Wasseradern Kreuzung im Speisesaal, dem Destabilisierung Feld befindet sich ein Zwiebelturm mit einem schwarzen Todesstern. Diese Negativfelder konnten auch für Schlafstellen für in Ungnade gefallene Personen verwendet werden, um diese unauffällig relativ schnell ins Jenseits zu befördern. Robert Schindele aus dem Buch Schindeles Mineralien A-3122 Ganbach - Kicking
- 12 -
GERHARD HOLIK
  Der Mann meiner in der Ewigkeit weilenden Cousine Frieda (geborene Ronijak, gebürtig aus Kapfenberg, die Eltern hatten am Hochschwab die Häuselalm in Pacht), ein Bergfreund und langjähriger Wanderer Leser, ist plötzlich im 63. Lebensjahr am, 22.04. 1998 in Wien, ins Jenseits geschritten und seiner Frau in die Ewigkeit gefolgt. Er ruhe in Frieden im Familiengrab des Ortsfriedhof Leobersdorf.
Wir entstehen aus Erde, kaum haben wir unseren Garten bestellt werden wir wieder Erde. Zinkwandbiwak

RELIGIONEN
Im Christentum:
„Alles, was Du willst, dass die Menschen Dir tun, dass tue ihnen zuvor.“
Im Judentum:
„Was Du nicht willst, dass andere Dir zufügen, tue es auch Du ihnen nicht.“
Im Islam:
Der ist kein wahrhaftiger Gläubiger, der seinem Bruder nicht das gleiche zudenkt und erweist, was er sich selber zuliebe täte.“
- 13 -
Im Hinduismus:
„Füge Deinem Nachbarn nicht zu, was Du nicht von ihm erdulden möchtest.“
Im Buddhismus:
„Erweise anderen die gleiche Liebe, Güte und Barmherzigkeit, von der Du wünschest, dass sie Dir entgegengebracht werde.“
Im Jainismus:
„In Freude und Glück, wie in Leid und Not sollten wir alle Wesen so behandeln wie uns selbst.“
Im Parsismus:
„Licht und Edel ist nur, wer das, was für ihn selbst nicht gut ist, auch anderen nicht zufügt.“
Im Konfuzianismus:
„Verhalte Dich anderen gegenüber so, wie Du von ihnen behandelt werden möchtest.“
Im Taoismus:
„Betrachte Deines Nächsten Glück und Leid als Dein eigen Glück und Leid und trachte, sein Wohl wie Dein eigenes zu wahren“.
Jan van Helsing aus „Geheimgesellschaften“ ein in Deutschland der Schweiz und in Österreich aus rassistischen bzw. sektiererischen Gründen (UK Universale Kirche, eine antisemitische Sekte), verbotenes Buch. Der Autor ist Udo Holey, geb. 1997, aus Heilbronn. (Ewert Verlag). Das Verbot war die beste Vertriebshilfe im Internet.

HANS UND ANNA

  Als Hans, wie so viele andere, das Kleid des Soldaten anziehen musste, vermissten die schlaksigen Glieder plötzlich die gewohnte Freiheit, doch sie wurden sogleich mit dem Gefühl des Mann sein umhüllt. Aber das Innenleben des jungen Menschen war ohne Übergang in Notwendigkeiten gestellt, denen seine seelische Reife noch nicht gewachsen war.
  Der Zwang, in den er gleich den Kameraden gestellt wurde, wirkte wie ein Strang, der ihn mitzog, und unter den jungen Burschen gab es noch manche Stunde, in welcher fröhliche Unbeschwertheit über den abgründigen Ernst der kriegerischen Lage hinwegtäuschte.
- 14 -
  Etwas derber waren die Späße der Älteren, aber sie waren auch öfters mitteilsam im Erzählen über ihre Frauen und Kinder. Und mancher einer hatte schon selbst Söhne an der Front, um die er bangte.
  Diese Männer waren den Jungen väterlich zugetan und mussten sich mit überschatteten Augen abwenden, wenn es wieder einen von ihnen tödlich traf, vor allem dann, wenn er noch so jung war und in seiner Not nach der Mutter rief.
  So war es auch mit Hans gewesen, bevor seine Augen blicklos zum Himmel starrten, presste sich gurgelnd Blut aus seinem Mund und erstickte die letzten Worte, die er noch sagen wollte. Zurück blieb ein verrenkter Körper, an dessen Ehrenkleid das Blut stockend zerrann. Die Seele von Hans löste sich vom Körper. Von den Schmerzen des Leibes befreit trieb es die Seele einen Weg voran, den sie nicht alleine ging.
  Es gab Seelengestalten, die es noch nicht erfasst hatten, auf einer anderen Ebene zu sein. Es war ihnen wie ein Traum vor dem Erwachen in die Wirklichkeit eines neuen Tages. In dieser Welt der Empfindungen war Hans noch immer erfüllt von seinem klagenden Ruf nach der Mutter, die er sehr liebte. Seine Gefühle hatten noch ungeteilt dieser innigen Bindung gehört.
  Für Mutter Anna war es ein schwerer Schlag gewesen, als der Krieg ausbrach, ihr Sohn eingezogen wurde und bald danach an die Front kam. Er traf sie unerwartet und unvorbereitet und ihr Schmerz galt nicht nur der plötzlichen Trennung sondern sie fühlte wie eine schwere Last die Tatsache, wie viel sie ihrem Hans noch zu sagen hatte, das nun unterblieb. Und viel Versäumtes, oder was sie darunter verstand, drängte sich in ihr Gewissen.
- 15 -
  Es war ja auch nicht einfach gewesen, da beide in ihren Veranlagungen recht unterschiedliche Fähigkeiten entwickelt hatten. Hans hatte seinen Vater nicht gekannt. Der Bund der Liebenden war von kurzer Dauer gewesen. So musste sie an ihrem Sohne erst erfühlen, was an Teilen der Veranlagungen auch von Seiten seines Vaters sich entwickelte.
  Zu Hilfe kam ihr die Bereitschaft von Hans, ihr zuzuhören, wenn sie die Stunde spürte, ihm in Erzählungen Dinge ins Herz zu pflanzen, die für ihn Richtlinien werden sollten für sein Leben, wenn sie selbst nicht mehr neben ihm sein wollte oder konnte.
  In solchen Stunden verströmte sie sich, es gab keine Trauer über Verlorenes, über Verzicht, über Hunger nach eigenem Lebensglück. In solchen Stunden fühlte sie sich durch seine Aufnahmebereitschaft voll entschädigt.
  Nicht alles konnte der Kopf des jungen Menschen festhalten, aber es fiel in sein Herz und an den Stationen seines Lebensweges sollte Hans vieles davon, durch eigenes Erleben verstanden, wiederfinden.
  Das waren die guten Stunden für Anna gewesen, aus denen sie Kraft schöpfte für ihren beschwerlichen Alltag. Unter diesen gläubigen Empfindungen konnten auch die Zwiespälte und Sorgen leichter ertragen werden.
  So war, seit Hans eingezogen wurde, fast ein Jahr vergangen. Die Briefe, die sie sich schrieben, waren eine Brücke, die beider Hoffnungen auf ein Wiedersehen trug, wenngleich auch die Brücke schwankte da keiner, da keiner dem anderen seine Sorgen und Besorgnisse mitteilte. Als die Advent Zeit schon nahe war, begann Anna in feierliche Freude gehüllt, auch den kleinen Raum zu ordnen, dessen Dinge Hans gehörten.
- 16 -
  Es war ihr dabei, als ob sie sich in einem Traumland befände. Jede Lade die sie öffnete, jeden Gegenstand, den sie ordnend in die Hand nahm, umhüllte sie mit Innigkeit und gab ihn zärtlich an seinen Platz zurück.
  Dabei kamen ihr alle Worte in den Sinn, die sei zusammen gesprochen. Die Kerze vor der bereitgestellten Weihnachtskerze erst zu entzünden, wenn er heimkam, erschien ihr trostlos, und es drängte sie, es gleich zu tun. Es gleich für Hans zu tun. Es war die Stunde gewesen in der Hans verblutete. Die Nachricht von seinem Tode erreichte Mutter Anna bald, und es war, als hätte die damals entzündete Kerze ihr sein Hinübergehen schon mitgeteilt. Alles was sie ihrem Sohn in das Herz gesetzt hatte, wurde ihr nun selbst zum Trost und brachte sie in die Empfindungssphäre, wo sie Hans erreichen konnte. Seine Seele spürte die Verbindung. Von diesem Augenblick an war dem nicht mehr zum Laut gewordenen Rufe nach der Mutter die Pein genommen, und vor Hans tat sich ein Land auf, dessen tröstlichem Licht er zueilte.

Agnes Fischer „Leben aus dem Schoß der Zeit“ (Buchauszug) Agnes Fischer wurde am, 18.1.1918 in Hohentauern, in den Niederen Tauern der Steiermark geboren. Aus ihren zwei Ehen sind vier Wunschkinder - und dazu bis heute fünf Enkelkinder und zwei Urenkel, entsprungen. Dreißig Jahre lebte sie im Burgenland und war aktiv im Literaturkreis „Gerbgruben“ tätig. BÜCHER: 1982 LEBEN AUS DEM SCHOSS DER ZEIT Edition Rötzer. 1988 LEBEN IST LIEBEN KVNB, Neusiedl / See. 1994 GEWISSENSCHAFTEN Edition Rötzer. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften. FÖRDERUNGSPREISE: Der Burgenland Stiftung, des Theodor Körner Fonds und des Ministeriums für Unterricht und Kunst.
- 17 -
NICHTS BÖSARTIGES SATANISCHES
  (Eine Geschichte die als Roman beginnt. Auszug) DAYTON Der Tag sollte mehr Stunden haben. Der Weg durch die Düsternis ist zum Theriak des dichterischen Wortes geworden. der Mythos ist der Schlüssel des Wissens der verborgenen Struktur des Kosmos, so wie der Name das Losungswort für die Seele jedes Naturkörpers zu sein schien. Namen hatten begonnen Worte zu finden, die in urdenklicher Zeit angefangen haben, zu beschreiben was den Kosmos umfängt, die menschliche Vernunft hat begonnen den Logos zu erfassen. Was in der Mythologie zu entängstigen half, wurde in der Theologie zur Mandis des Menschen.
  In meinen Phantasien wurde ich oft Achill genannt, Thetis, meine Mutter, war in Italien zugrunde gegangen. Sie berührte mich im Grunde wenig, ich hatte nie Kontakt zu ihr gehabt. Als ich auf die Welt kam, hatte ich die Nabelschnur dreimal um den Hals gewickelt, so dass es mir während dem Geburtsvorgang die Luft abschnürte. nach Arthur Schnitzler passiert das drei bis fünf Prozent aller Kinder. Ich wurde mit blauem Kopf in einen anderen Raum zu einem Sauerstoffzelt gebracht. Die Hebamme eine sehr gefühllose Frau, soll gesagt haben, ob der deppert ist, kann man erst nach einem Jahr sagen. Die Frau die mich erzogen hat, ihr verdanke ich eigentlich dass ich schreibe, hatte schon auf mich gewartet. Meine Augen hätten sofort alles verfolgt, das sie zu fassen bekamen, ich habe einen sehr intelligenten Eindruck gemacht. Mein Vater war vollkommen davon überzeugt, dass ich völlig normal war.
  Das ist so ziemlich das Einzige was ich von ihm habe. Er hat sich nie um mich gekümmert, auf jeden Fall nie Anteil genommen an dem, was mich bewegte. Ihm war nur wichtig gewesen, dass ich gesund und intelligent war, sonst hat er sich um nichts gekümmert was mich anging. ich war das zweite von drei Kindern.
  Die ersten Monate hatte ich eine Milchallergie. Meine Mutter hatte keine Zeit für mich, darum hat sie mich nie gestillt. Ich habe jede Nacht stundenlang vor Bauchkrämpfen geschrien. meine Mutter trug mich beinah jeden Tag stunden- und nächtelang wiegend herum, bis ich eingeschlafen war. Bisschen, ein Wort das immer noch, völlig ohne Zusammenhang in meinen Gedanken auftaucht. Ich behielt nur ein damals sehr teures aus Milch hergestelltes Produkt bei mir, alles andere erbrach ich sofort.
  Ein Wort das sich damals schon einbürgerte, und alles betraf was meine Gefühlswelt anging, und das mich dann zu verfolgen begann war, sensibel. Ich war sensibel.
- 18 -
  Viele der leisesten Regungen bewegten meine Gefühlswelt. Zu Sachen die mir als unerträglich erschienen, wurde oft nur noch gesagt, er ist sensibel. Heute bin ganz eigentlich stolz darauf, eine sensibilisierte Gefühlswelt zu haben. Ich kann auch heute noch Entscheidungen nur aufgrund meines Gefühles für viele Dinge treffen. Viele Dinge haben ihren eigentlichen Reiz für mich nur dann, wenn ich sie mit jeder Facette meiner Gefühlswelt erfassen kann. Viele Wörter haben ihren eigentlichen Reiz nur darin, sie mit sie mit jeder Facette der Gefühlswelt zu erfassen. Gefühlslose Menschen sind mir abscheulich. Damit mag vielleicht zusammenhängen, dass ich fast nur Freundinnen als Freunde gehabt habe.
  Auf einem Hügel erstreckt sich ein Gedenkfriedhof mit Boden hohen Grabsteinen. Die ganzen Wiesenflächen sind übersät mit Leuchtkäfern die nachts immer wieder auf flimmern, wie ein Sternen Meer das sich darüber gelegt hat. Ich war während meiner Kindheit und frühen Jugend fast nur mit jener Frau zusammen, die mich erzogen hat, Luise Hitz, für uns Kinder hatte sich eingebürgert Tante Hitz zu sagen. Zwei Jahre vor mir war ein Junge zur Welt gekommen, mein Bruder. Er zeigte schon sehr früh Realität bezogen Strebungen, die er mit Gewalt durchzusetzen pflegte. Er wurde von meinen Eltern als gewalttätig bezeichnet. Ich habe später jeden Kontakt mit ihm verloren.
  Tante Hinz war ganz für uns da. Sie kam aus Deutschland und wohnte im Haus meiner Eltern so lange ich denken kann, Jahre oder mehr als ein Jahrzehnt vor meiner Geburt hatte sie ein Uhren Geschäft, etwas mehr oben an der Straße, zwei Hauseingänge weiter. Um in das Geschäft zu kommen, schritt man durch eine gläserne Tür, stieg über die vier Stufen, die unsere Tante mit zunehmenden Alter als quälende Hürde empfand, hinab, und war schon mitten in dem kleinen Uhren Geschäft. Rechts durch das große Auslagen Fenster drang Licht, dass alles in einen gleißenden Goldschimmer tauchte. Die zwei Theken, die im Grunde das ganz nette Geschäftchen darstellten, waren aus hellem Holz, durch den Glasaufbau schimmerten den Besuchern goldene Armbanduhren entgegen. Ich hatte eine fast unaussprechlich gefühlsbetonte Beziehung zu ihr. Ihre Gegenwart barg eine Atmosphäre, in der ich mich völlig geborgen fühlte. Sie war in Köln geboren, und hatte dort bei ihren Eltern Kindheit, Jugend uns frühe Adoleszenz verbracht. Sie hatte mehrere weibliche Geschwister und entstammte einer gebildeten bürgerlichen Familie. Ihr Vater war Seemann.
- 19 -
  Als Kind brachte er ihr große Muscheln von seinen Schiffsreisen mit, die rauschten, wenn man sie ans Ohr hielt, in meiner Vorstellung wie die Tiefen des Ozeans, wenn sie voller Begeisterung davon erzählte. Sie hatte dabei immer etwas Leidendes, das sie nicht aufbewahrt hatte. Sie hatte nach der Grundschule das Gymnasium besucht. Während meiner frühen Studienzeit hatte ich immer Phantasien einer höheren Töchterschule, wenn ich an sie dachte. Die Zeit des zweiten Weltkrieges brachte viele Veränderungen mit sich. Die Stadt in der ich aufwuchs blieb zum Glück völlig unberührt davon. Wieso sie von Köln weggezogen ist, ist mir bis heute verborgen geblieben. Ihr Uhren Geschäft hatte sie schon während der Zwischenkriegszeit. Während der Kriegszeit musste sie für deutsche Offiziere bügeln, und wohnte schon in dem Haus, in dem ich dann aufwachsen sollte.     Klaus Neyer

SEEMANN AUS JAHRHUNDERTEN
  Das erste Mal begegnet sind wir uns in der Nacht, am Strand von Barcelona gekleidet bist du, wie die Menschen auf den Bildern von Caspar David Friedrich du bist es, der die Tropfen meiner Tinte auf den Papier wie Wasser zerrinnen läßt du hast mir gezeigt wie ruhig es war, damals auf dem Schiff die Gedanken zur Ruhe gekommen sind wie wenn du oben am Himmel fährst, wie damals auf dem Schiff wo fährst du gerade    Klaus Neyer

Über den Autor
  Klaus Neyer, geb. 1966 in Feldkirch/Vlbg., hat Deutsche Philologie und Philosophie studiert, Psycho therapeutisches Probädeutikum, Erfahrung mit Psyhotrauma, Gestalttherapie und Rolfing. Er ist certified Iyengar-Jogateacher (Ausbildung am R.-Iyengar-M.-Yoga-Institute in Indien), lebt seit über 10 Jahren in Wien, Aufenthalte in Indien und den Vereinigten Staaten und unterrichtet an Instituten und Workshops im In- und Ausland.
Verzeichnis:
Veröffentlichung 1997: „Wahrheit und Dichtung in der Autobiographie“.- Wien: LIBER LIBRI, „Soter, Novelle“. - Wien: LIBER LIBRI.
Kurz vor der Veröffentlichung: „Ahnung und Gegenwart“ (Gedichte), „Nichts bösartiges Satanisches“. Eine Geschichte die als Roman beginnt. Kapitel 1: New York City, Ich war in tiefer Meditation, Dayton, Iowa, Cheyenne, Salt Lake City, San Franciso. Kapitel 2: San Francisko, Wien.
Komposition: „Die Seelenjäger (Das hat sich abgefeimt)“. Eine Partitur für ein Musikstück mit Bratschen, Vibrato, mit und ohne Dämpfer sowie Kopfstimme, sempre sforzando und trem. glissando.
Dürrenschöberl Ende Anfang

17 KM BERGWANDERUNG KRIPPELBERG 1997 (23) Ende

LIEBESLIED DER NATUR BEGEISTERTEN > 19940121

DIE KELTEN > AN DIE SONNE > AM MORGEN > - 03 - ABENDDANK >

WAS WILLST DU MEHR?

Kannst du auch an manchen Tagen
Gottes Führung nicht versteh`n,
Zage nicht! Du wirst am Ende
Seiner Weisheit Pläne seh`n.
Gottes Kinder sind geborgen,
Wenn der Weg auch oftmals schwer,
Er trägt deine Last und Sorgen,
Schenkt dir Kraft. Was willst du mehr?
Quelle: Kalender der Mund- und Fuß malenden Künstler, aufgezeichnet von Elsa Hermann Gmünd.

UND ICH ERINNERE MICH
   An die Frau, die Kindl zu mir sagte und Mühe hatte, mich aus den Windeln zu bringen, welche im Brunn`trog unter fließendem Wasser sich reinigten, um im frischen Wind, Zaun entlang, wieder zu trocknen.
  An Puder und Creme habe ich kein Erinnern, wohl aber noch an den Geschmack von Brot und Anis, gemischt mit Honigsüße, welches in einen Stofffleck eingebunden zum Zuzzeln und Trösten sich eignete, wenn die Großeltern mich aufs Feld mitnahmen und sich um ihre Arbeit kümmern mussten.
- 04 -
  Leichter hatten sie es, wenn eine Tochter aus dem nächsten Ort kam um zu helfen. Diese junge Frau liebte ich sehr und in wenigen Monaten, konnte ich schon einen Zipfel ihres weiten Rockes haschen und mich zappelnd mitziehen lassen.
  Jedes mal, wenn sie wiederkam, brachte sie mir einen Schnuller mit, denn der gefüllte Fleck Zuzzel war ihr nicht appetitlich. Doch der Schnuller aus Gummi, roch auch nach Gummi und es ließ sich auch keine Honigsüße heraus nukkeln.
  Eines Tages konnte ich diese Tröster schon leichter entbehren, denn die kurzen Beine trugen mich zu Entdeckunen in die angrenzenden Wiesen.
  Auch wenn es geregnet hatte, wurde mir die Stein holprige Straße vor dem Haus zum reinen Vergnügen.
Der Bauernwägen schweren Räder, hatten die gröblichen Steine schon tief in den Grund gedrückt und deren Oberfläche abgeschliffen und so zeigten sie sich wie unterschiedlich gebänderte, kugelige Bäuchlein.
  Wurde ich in die Felder mitgenommen, aß ich schon vom Jausen Brot und so gestärkt, erlebte ich, aber noch nicht bewusst, eine täglich sich sachte verändernde Welt.
  Die Wiesen mit ihren Gräsern und erblühenden Blumen boten von Morgen bis Abend immer ein anderes Bild und Tags darauf entfalteten sich aus Knospen Blüten, die sich am Abend wieder schlossen. Und wenn der Rauch des Herdfeuers durch den Kamin von der Rauch Küche in den Abend kräuselte, hörte man nur mehr zufriedenes Muh’n der Tiere aus dem Stall und die Ketten verloren ihr ungeduldiges Geklirr. Die Dunkelheit der Nacht und der feine Nebel, der sich braute, deckte zu, was sich im Licht und der Wärme des Tages gezeigt hatte.
- 05 -
  Den kreisenden Adler hoch in den Lüften, den verhaltenen Gesang der Vögel im rauschenden Wald, die knackenden dürren Zweige zwischen den Bäumen, wenn das Wild sich aus der Lichtung zum Ruhen zurückzog. Das kleine Getier, das in den Sonnentagen hüpfte und trappelte, kroch und flatterte, mochte wohl dem Kindl noch im Traum erscheinen, zusammen mit den Wesen, die es schützend unsichtbar umgaben. Wenn die Tage kürzer wurden, waren Wiesen und Felder vom Tauernwind wie leer gefegt, nur das Wild ließ sich immer öfter nahe dem Gehöfte blicken, bis es von einem laut gestört, mit langen Sätzen über den Pölsenbach, wieder im tiefen Wald verschwand. Jedes Jahr zu Bartholomäus, gab es im Ort noch einen letzten Kirchtag den Großvater besuchte, um Gebrauchsgegenstände, Werkzeug, Riemen und Ketten, Schleifsteine und feste Schuhe zu erstehen.
  Danach musste er noch zum Krämer um ergänzende Lebensmittel mitzunehmen, denn wenn in strengen Wintern die Schneewächten Haus und Stall unter sich begruben, waren die Großeltern alleine und bis zur Schneeschmelze auf sich selbst angewiesen. Notwendig waren auch Kerzen und Petroleum für die Lampen in Stube und Stall und nicht zuletzt, auch genug Stangen vom Kautabak für den Großvater selbst, den dieser für den täglichen Gebrauch zerkleinerte und in die Sau Blase gestopft, an seinem Hosenbund trug.
  Die Tochter im Ort hatte schon für der Großmutters Wünsche vorgesorgt; damit auch das Nötige für das Kindl gekauft wurde. Nach einem ausgiebigen Verplaudern und Umtrunk mit den Bauern der Umgebung konnte Großvater getrost wieder, per Pferd und Wagen in die Einschicht fahren. Der Winter im Gebirge dauerte lang und das alte Gebäude mit den Stützmauern, hatte schon seit dem sechzehnten Jahrhundert viele Stürme überdauert.
 - 06 -
  Auch das Raunen aus allen Winkeln vom tiefen Keller bis zum Obergeschoß und Dachboden, war immer lebendig in seinen Gemäuern und hauchte vergangene Geschichte aus. Von Jagdglück Gelagen, vertraulichen Gesprächen Maximilians mit Getreuen weitab von der Residenz, und auch von gewobenen Liebes Banden, wo die Nachkommen „Ledig“ hießen.
  Und das seufzende Flüstern, das Bröseln hinter den Wänden, das leise Knacken im alten Holz, erinnerte den Wissenden an die von den Raubrittern überfallenen Kaufleute, die mit ihren Wagen über die Passstraße des Tauern nach Italien wollten und gefangen in der Einschicht, in den Kellern des Hauses, an Ringen und in Ketten gefesselt, ihrem weiteren Schicksal entgegen sorgten.
  Ob der gupfig gemauerte Ofen mit den grünen Kachel Augen schon in der frühen Zeit in der Stuben Ecke gestanden war, weiß ich nicht zu sagen, wohlige Wärme strahlte er aus, wenn in der kalten Zeit draußen die Winde heulten und das feuchte Kleiderzeug und Klamotten im Gestänge um den Ofen leicht trocknete.
  Die Stuben Wand zum gupfigen Mauerofen, hatte noch einen Ellen breiten Schlief Schlupf wo ich mich verkriechen konnte und wohl auch manches mal verschlafen hervorgeholt wurde.
  Im kurzen Tageslicht des Winters, wenn Großmutter sich zum Nähkorb setzte, dauerte es nicht lange, dass sie aus der Schublade in der Stube die unterste Lade herausziehen musste, um Flick Flecke zu suchen, welche an diesen oder jenen beschädigten Kittel oder Rock passten.
  So kam ich auch zu meinen Puppen. Ein Fleck Leinentuch um ein Knäuel gewickelt, mit einem bunten Stofffleck Band umwunden, so hatte auch ich wieder ein Kindchen zum Liebhaben.
- 07 -
  So zum Liebhaben, wie es wohl meine liebe Mutter getan hätte, wäre Helfen möglich gewesen, als ich geboren wurde. Wenn man heute in das alte Haus einkehrt, ist der Geruch der Gemäuer nicht Harz Geruch gebeizt. Der offene Herd mit dem Kessel über der Glut, der Wassertrog in der Ecke, dem Gesims nahe der Wärme, an dem die Großmüttern an langen Abenden mit den, im Schoß gefalteten Händen vor einer brennenden Kerze saß, ist schon lange dem Neuen der Zeit gewichen. Doch die Brandmalereien um Tür und Fensterrahmen, aus der Zeit als die Stube im Oberstock des Hauses, Kaisers Maximilians Jagdstube war, ist noch nicht vergilbt.
  Auch nicht die Sehnsucht nach meiner Mutter, mit dem Wunsch sie dereinst wiederzusehen.
Anmerkung: Die kleine Erzählung, ein Erinnern, wo ich als Vogel ausflog um die Welt kennenzulernen.
Nun bin ich alt, müde, aber glücklich, denn ich habe Menschen in Liebe eingebunden, wie viele Menschen auch mich. Agnes Fischer >
Berge sind irdische Wegstrecken Unserer Sehnsucht nach geistigen Höhen.
Aus dem Buch Gewissensschaften von Agnes Fischer >, Wien, Edition Rötzer ISBN  3-85374-245-9 1994. Illustration Augustin J. Fischer.
In der Kürze liegt die Würze, Sagte der Kannibale
Als er die Beine des Lügners kostete. Wellerismus
  „Die Gewissensschaften“ von Agnes Fischer sind den großen Sprüchen der Weltliteratur ebenbürtig. Unverrückbar stehen sie wie die Berge und an ihnen scheitert jeder Wellerist.
- 08 -
  Agnes Fischer > wurde am, 18.1.1918 in Hohentauern, in den Niederen Tauern der Steiermark geboren. Aus ihren zwei Ehen sind vier Wunschkinder - und dazu bis heute fünf Enkelkinder und zwei Urenkel, entsprungen. Dreißig Jahre lebte sie im Burgenland und war aktiv im Literaturkreis „Gerbgruben“ tätig.
BÜCHER: 1982 LEBEN AUS DEM SCHOSS DER ZEIT Edition Rötzer. 1988 LEBEN IST LIEBEN KVNB, Neusiedl / See. 1994 GEWISSENSCHAFTEN Edition Rötzer. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften.
FÖRDERUNGSPREISE: Der Burgenland Stiftung, des Theodor Körner Fonds und des Ministeriums für Unterricht und Kunst.
  Eine Lebenswanderschaft mit kleinen, mühsamen Schritten zu der unvergänglichen Höhe des Berges „Bescheidenheit“, in dessen Gipfelbuch die Dichterin den Spruch verewigte:
„Wenn du das Ziel erkennst
Verlässt dich die Furcht“.  
- 10 -
ICH BIN DER WALD

Ich bin der Wald
Ich bin uralt
Ich hege den Hirsch
Ich hege das Reh
Ich schütz` euch vor Sturm
Ich schütz` euch vor Schnee
Ich wehre den Frost
Ich wahre die Quelle
Ich hüte die Scholle
Ich bin immer zur Stelle
Ich bau` euch das Haus
Ich heiz` euch den Herd
Darum, ihr Menschen
Haltet mich wert.
"HOLZTAFEL MIT DACH", am Waldrand vor Ottenstein NÖ, am Nord - Südweg Auszug WGB Seite 100.

DER WALD

Ich bin die Wärme deines Heimes in kalten Winternächten,
Der schirmende Schatten wenn des Sommers Sonne brennt.
Ich bin der Dachstuhl deines Hauses,
das Brett deines Tisches.
Ich bin das Bett in dem du schläfst,
 und das Holz, aus dem du deine Schiffe baust.
Ich bin der Stiel deiner Haue, die Tür deines Hauses.
Ich bin das Holz deiner Wiege und deines Sarges.
Ich bin das Brot der Güte, die Blume der Schönheit.
Von mir sind die Bretter die, die Welt bedeuten,
Darum erhört mein Gebet, zerstört mich nicht.
Baumschild bei der Krämerin am Choralpenabstieg „in der Wiel“ Stmk. am Nord - Südweg Auszug WGB Seite 124.
- 11 -
BILD GRIMMINGGIPFELKREUZ
DER WALD

Ich bin die Wärme deines Herdes an kalten Winterabenden.
Ich bin der Schatten, der dich vor der heißen Sommersonne schützt.
Meine Früchte und - belebenden Getränke stillen deinen Durst auf deiner Reise.
Ich bin der Balken, der dein Haus hält, die Tür deiner Heimstatt,
das Bett in dem du liegst und die Spanten1.) die dein Boot tragen.
Ich bin der Griff deiner Hacke, das Holz deiner Wiege und die Hülle deines Sarges 1986
1.) = Rippen ähnlicher Bauteil zur Verstärkung von Bootsrümpfen Inschrift auf einer Holztafel, angebracht auf einem Lindenbaum vor dem Gebäude der Prinz von Croy’schen Verwaltung, in der Gemeinde St. Oswald ob Eibiswald Stmk. am Nord - Südweg Auszug WGB Bild Nr. 71 Seite 233
KRIPPELBERG GIPFELKREUZ BILD GLOCKNER GIPFELKREUZ BILD GIPFELKREUZ SONNLEITSTEIN
- 16 -
STEFAN >
d), Alpinist, Zeichner, Maler, Literat. Bergfreund und Mitwirkender bei den „WANDERER“ -
Lesungen am:
Trojani, Grimming, Ödstein, Schießeck, Krippelberg, Knallstein, Geschriebenstein, Grimmingtor, Waidhofsee. Beiträge und Graphiken im Gipfelbuch und in dem „WANDERER“- Nr.: 10, 8/1, 8/2, 16
Ausstellungen mit Zeichnungen, Aquarellen und Ölbildern - in Schattendorf, in Wiener Neudorf, Bücher- und Schriften - Illustrator. Veröffentlichungen von Prosa und Lyrik in Anthologien und Zeitschriften, Lesungen bei Veranstaltungen des Literaturkreises Schwarzatal
- 17 -
SAMMELSURIUM
RICHTIGSTELLUNG: Herr Peter Holl teilt mir zu dem Absatz „Quo vadis ÖAV...“auf Seite 13 Heft Nr. 21 1996 mit, dass er in dem Absatz - da in seinem Fall der ÖAK mit dem ÖAV von mir verwechselt wurde - ungerechtfertigt impliziert wurde.
Herr Peter Holl ist als Autor von Alpenvereinsführern Mitglied der ÖAV - Sektion „Reichenstein“ und „Obergailtal - Lesachtal“. Ich bedaure diesen Irrtum und möchte mich dafür entschuldigen und hiermit berichtigen.
RICHTIGSTELLUNG: Herr Fritz Peterka teilt mir zu dem Absatz „Quo vadis ÖAV...“auf Seite 13 Heft Nr. 21 1996 mit: Der Hinweis auf die Differenzen Wienerland - Peterka - ÖAV in Innsbruck könnte zu Missverständnissen
führen. Deshalb „Quo vadis ÖAV - Hauptausschuss - Vorsitzender Herr Grauß in Innsbruck?“. Ich bedaure diesen Irrtum und möchte mich dafür entschuldigen und hiermit berichtigen.
ZENTRALALPENWEG 02 Feldkirch  - Hainburg 1200 km
  Führerwerk 224 Seiten, zahlreiche Skizzen und Graphiken, Styria, Graz 1993 S 168.- von Fritz Peterka. Bildband 02, 144 Seiten, 53 Farbabb., 65 Touren Skizzen, gebunden, 22 x 32 cm, Schroll - Verlag Wien, S 390.- von Fritz Peterka >
1997 40 JAHRE JUBILÄUM DER FRIEDRICH HEBBEL-GESELLSCHAFT 1170 WIEN Fraueng. 14
  Die Hebbel - Dokumentation - und Gedenkstätte im Bezirksmuseum Josefstadt Schmidg. 18, 1080 Wien wurde neu gestaltet. Neu: Die Schriftenreihe, „Hebbel - Mensch und Dichter im Werk“, der Herausgeberin Ida Koller - Andorf, kann auch im Museum gelesen werden, die 6. Folge davon wurde vollendet. Bei den EU - Förderungen wurde die Kultur erst nachträglich angehängt, immerhin in Österreich steht sie an vorletzter Stelle.
- 18 -
GANZ: Grenzüberschreitendes Aktivität - und Naturschutz Zentrum die „Carl Hermann“ > Gedenkstätte Fuchssteinweg 16 A- 3950 Gmünd Postfach 65. 02852/7660. Carl Hermann Wanderverein. Der Bildhauer, Weitwanderer und Naturschützer hat sein Haus gemeinsam mit seiner Gattin dem NÖ Naturschutzbund vererbt.   In seinem Refugium gibt es nun auch sinnvolle Veranstaltungen, bei der Besichtigung ist dem Boden des ehemaligen Wohnzimmers ein besonderes Augenmerk zu schenken.
DER WANDERER“ - scheint erstmals im Katalog 1996 der österr. Kunst-, Kultur- und Autorenverlage auf. Zur Sonnenwende, führte der 4. Versuch am Lärchkogel - Gamsspitz Anstieg den Wanderer zum Grimming Gipfel. Die besinnlichen Anstiegsphasen wurden durch einen prähistorischen Fund, an der Schlüsselstelle des Anstieges belohnt.
STEIRISCHE REISE
   Die Uraufführung des „Grimmingtor Jodlers“ von Stefan Klingelhuber, 1992 am Grimmingtor, „Das Wandern“ (W. Müller), „Der Wanderer“ (Schmidt von Lübeck) gesungen von Richard Tauber, Schubert Lieder aus: „Der schönen Müllerin“, „Der Winterreise“ und „Dem Schwanengesang“, „Steirische Tänze“, „Wiener Damenländler“ „Deutsche Tänze“. Die Sechzig Minuten Musikdokumentation, ein „WANDERER“ Beitrag, steht für Schubert Freunde, gegen einen Unkostenbeitrag, zur Verfügung.
  Wiener Festwocheneröffnung mit einer vollendeten „Unvollendeten“, 200 Jahre Franz Schubert. Ein für „FRANZ“ - dürftig genutztes Choraufgebot, - eine unglückliche Lied beziehungsweise Interpreten Auswahl und - eine lächerliche Hommage und Moderation.
  (K)“ein „lichter, schöner Tag“ für Wien. Franz Koglmanns gleichlautende 6 Minuten Auftragskomposition wurde, nachdem dieser dem ORF eine Kürzung des Werkes verweigerte, abgesetzt. “Das Stück wäre innerhalb des kulinarischen Programmes, ein zu großer Kontrast gewesen“.- Sagte Fr. Heide Tenner, die Leiterin des Musikressorts des ORF.
Laut dem europäischen Gerichtshof darf man zu Hr. Haider Trottel sagen. Quelle ORF Orakel Reklame Fiasko, ZIB Zeilers Inzest Betrieb 97
  Anstatt Schüssels > Geheimvokabular: Nicht wahnsinnig bedeutende Figuren, irgendwelche Hinterbänkler, richtige Sau, Trottel, Kümmel Türke, Bloßfüßiger, ein Parlaments - Zitat von Bruno Kreißky >„Es gibt keine Stellen am menschlichen Körper,In die die Herren der ÖVP nicht hineinkriechen können“. aus der 04.0 Politiker Psychogramme - Sammlung des Wanderers. >
  Frau Dr. Brita Steinwendter Kulturverein Forum Rauris PF 25 5661 Rauris 101.12 KURZMITTEILUNG mit der Bitte um Zusendung der anstößigen Textpassagen von Hermann Nitsch innerhalb 14 Tage. Wien, 22.04.97. Anmerkung: Der Wanderer kann es trotz Ihrem „Vogel Strauß Forum“ verschmerzen, diesen Text dieses Vampires, der in Rauris für einen religiösen Aufstand gesorgt hat, nicht zu besitzen.

DER KRIPPELBERG> 351 m > 1988
  Bei Schattendorf in Burgenland Nikolaus Lenau> Gedenkjahr 1988  Auf dieser Anhöhe errichtete ich das alte Kaisergipfelkreuz vom Grimming. Es wurde von meinem Bergkameraden Stefan>, dem gebürtigen Schattendorfer und mir in der Nähe des Grimminggipfels gefunden. Josef > aus Schattendorf half bei der Aufstellung und Stefan> gestaltete die Legendentafel aus Kupferblech.  Alpin, beschäftigte ich mich am Grimming, mit der Besteigung des Weißrinnspitz und dem Kreuzabtransport des Kaiserkreuzes durch die Zinnoberwandrinne zum Grimmingtor. Musikalisch entstand das "KRIPPELBERGLIED"> und das Lied "DER WEG IST DAS ZIEL">.

MENSCHENHERZ was ist dein Glück?
Ein rätselhaft geborener
Kaum gegrüßt verlorener
                                            Unwiederbringlicher Augenblick. Nikolaus Lenau>

Krippelberg Ende Anfang
 
Geschriebenstein 1996 (21) Ende

DER GESCHRIEBENSTEIN
882 m

  Der Geschriebenstein ist der höchste Berg im Burgenland, worauf wir sehr stolz sind. Am Fuße des Geschriebensteines liegt die Weinanbau - Gemeinde Rechnitz, mein Geburtsort. Am Gipfel befindet sich ein Turm, er steht zur Hälfte auf  ungarischem Gebiet, deshalb war es in der Nachkriegszeit nicht immer einfach den Turm zu besteigen. Seitdem es den "Eisernen Vorhang" nicht mehr gibt, ist das aber Schnee von Gestern und Vergangenheit. Die Marktgemeinde Rechnitz hat etwa 5.000 Einwohner,  die vorwiegend in der Industrie tätig sind. Der Bauernstand ist fast verlorengegangen, ehemals gab es 200 Bauern heute sind es 15 es entstand  wieder Großgrundbesitz von dem man im 15. und 16. Jahrhundert abgegangen war.
  Nun möchte ich das Wort an Herrn Franz Teibinger aus Gratwein, dem Schirmherrn vom Grimmingtor weitergeben. Johann Glavanovits aus Gutramsdorf, Naturfreunde.(Gastgeber der F. Valudi Wanderung 1991 am Geschriebenstein) (Gastgeber der E. Kardinal Lesung 1996 am Geschriebenstein)  Für das Jahr 1996 wurde von ihm wieder eine Einladung für eine Geschriebenstein - Wanderung ausgesprochen, die "Der Wanderer" gerne angenommen hat. Die Freiwillige Feuerwehr Nieder - Öblarn mit der Einsatzgruppe Starzenalm ist dazu vom Gastgeber J. Glavanovits besonders herzlich eingeladen. >

KYBERNETHIK
  Die Anerkennung und Würdigung, weltweit - bekannter Wissenschaftler und Künstler leidet in ihrer Heimat Österreich oft unter dem Dogma, "der Nichtgeltung der Propheten im eigenem Lande".
  Wer kennt zum Beispiel den Physiker, Heinz von Förster? - Auch ich kannte ihn nicht, am Faschingsdienstag den 20.02.96, kam in der Sendung, "Kunststücke" des ORF ein Porträt dieses Mannes.
  In seinen unkonventionellen aber verständlichen Verträgen und Gesprächen stellte dieser Mann alles in Frage, - selbstverständlich auch die Hinterfragung des, "in Frage stellen".
Der Sinn des Gesprochenen entsteht nicht durch den Sprecher,
Der Sinn des Gesprochenen entsteht nur durch die Zuhörer.
  Die Intellektuellen, die Studenten, alle die ihn kannten oder die ihn gehört hatten oder die von ihm gehört hatten, standen unter dem partnerschaftlichen Einfluss des Wissenschaftlers, der eine Unzahl von Publikationen veröffentlicht hat.
  Vom Bücher schreiben hält er nicht viel, die einzelnen Kapiteln werden mit zu viel unnötigen Wörtern ein Käse zusammengehalten.
  Die Emigration des vielseitig begabten Mannes nach Amerika, führte vielleicht gerade deswegen zu einsamen wissenschaftlichen Höhepunkten, - weil er konsequent seinen Weg ging. Von der Jugend an, "ausgehend vom Mietzimmer in Wien“, in dem er mit seiner Frau und seinen zwei Kindern wohnte, - bis zum alleinstehenden Eigenheim auf einer Anhöhe im Grünen.
  Es war die Lebens „Quint Essenz von Förster“ die mir gebot, nach einer existentiellen Pause, wieder zur Feder zu greifen.
- 02 -
  In den Kriegswirren wurde ein jüdisches Ehepaar getrennt, beide wurden in Konzentrationslager gesteckt. Wie durch ein Wunder, führte sie das Schicksal nach dem Krieg, in Wien wieder zusammen. Es war ein kurzes Zusammensein, denn infolge der Nachwirkung des Lageraufenthaltes, verschied die Frau schon nach einem Monat.
  Der Mann sank vollständig zu einem Bündel Elend in sich zusammen und keiner konnte ihm mehr helfen.   Der Seelenarzt Viktor Frankl 
> war einem an ihm ergangenen Hilferuf gefolgt und sprach mit dem vom Schicksal gebeugten Menschen: "Angenommen - der Schöpfer würde mir die Kraft verleihen, deine Frau in all ihren Eigenheiten, wieder erschaffen zu können, sollte ich es tun"?
  "Nein, es könnte nur dieselbe sein aber niemals die Gleiche", sprach der seelisch Gebrochene. Mit dem Ausspruch dieser Verneinung konnte er sich wieder aufrichten, sein Leid blieb zwar dasselbe aber es war aber nicht mehr das Gleiche, denn er hatte die Kraft gefunden es zu tragen.
 Wir sehen uns nur durch die Augen des anderen
Wenn der andere stirbt sind wir blind.
Erst wenn wir es merken dass wir blind sind,
Beginnen wir wieder zu sehen
  Diese Parabel wurde von "Viktor Frankl  >", dem Sinn Sucher in der Psychoanalitik, der auch ein begeisterter Kletterer war (z. B.: Dachstein Südwand), ausgesprochen und vom Physiker "Heinz von Förster" zum Abschluss seines Porträts erzählt. Auch mir hat die Parabel geholfen, denn man bleibt zwar immer derselbe - aber niemals der gleiche Mensch und diesen Unterschied bewirkt, - oft schon ein kurzer Gedankensplitter.
- 03 -
TRAUNSTEIN

Der Aufstieg war sehr strenge
Ich war ja ganz allein
Stieg über Felsenhänge,
Der Gipfelsieg war mein.

Ich stand nun auf dem Gipfel,
Sah tief hinab zum See,
Sah aber Tausend Wipfel
Und Berge noch im Schnee.

Ich konnt` nicht satt mich sehen,
Am Wunder der Natur,
Dies kann nur der verstehen,
Der Gleiches schon erfuhr.

Es kamen mir die Tränen
Ein Wunschtraum wurde wahr,
Es ward` erfüllt mein Sehnen
Von über dreißig Jahr.

Ich ließ beim Kreuz mich nieder,
Nur Himmel über mir,
Der Bergwind sang mir Lieder,
Ich fühlte Gott ist hier.


Es lässt sich nicht beschreiben
Was meine Seel` verspürt,
Wollt ewig hier verbleiben,
Vom Freieden tief berührt.


Doch war
`s mir nicht beschieden,
Ich ging den Steig zurück,
Geblieben ist der Frieden
Ein Herz voll Freud` und Glück.
Maria Gaber (1932) Reichenau 7 Rax, passionierte Maler - und Bergsteigerin. Literaturkreis Schwarzatal.
- 04 -
BETRACHTUNG

Das müde Menschenherz will sich erbauen
Nach einer Woche harten Arbeitsfron
Am Zuge der Silberwolken hoch im Blauen,
An gold´nen Feldern und am roten Mohn.


muss man denn nicht die Hände staunend falten
Vor all den Wundern hier auf uns´rer Welt?
Und fühlt man nicht des weisen Herrschers walten,
Der Erd´ und Himmel treu in Händen hält?


Wir Menschen, aller Schöpfung stolze Krone,
Sind Gottes Abbild - das bleibt ewig wahr!
Doch dass sein Geist auch ständig in uns wohne,
muss unsre Bitte bleiben immerdar! Jolanthe Haßlweber

MUTTERSPRACHE >

IM LANDE DES ZIGEUNERBARONS (Arividerci Roma)
  Das Attentat von Oberwart ist nur ein Glied einer langen Kette an Verdrängung, Dummheit, Unwissenheit und Kälte. Die Mörder sind weder die Helden noch die einsamen Kämpfer oder die "illegalen Wiederständler", für die sie sich wohl selbst halten. In Wirklichkeit sind es abgestumpfte, aufgeregte und aufgehetzte Existenzen, deren wirkliche Ideologie die eigene Lebenslüge ist. Letztendlich sind sie nur Produkte:
  Produkte der Verbrecher von gestern und dem Schweigen darüber. Und Produkte ihres eigenen Versagens, auch wenn es nicht immer selbst verschuldet sein mag. Und: Der seltsame Blick, den die österreichische Exekutive zunächst auf die Tatorte dieser Ereignisse wirft, wäre eine Eintragung in das Guinness-Buch der Rekorde unter der Rubrik Dummheit, Borniertheit und Vorurteile wert.
  Es ist auch lehrreich, einen Blick auf die Opfer und ihre Welt zu werfen.

In welch seltsamen Ghetto außerhalb von Oberwart lebten sie als Verfemte, auch wenn jetzt immer wieder von einem konfliktfreien Nebeneinander die Rede ist. Angesichts der Absonderung der "Zigeunersiedlung" vom übrigen Ort, wie es sonst bei Schlachthöfen, Gefängnissen oder Hinrichtungsstätten üblich ist, entlarvt sich dieser Satz selbst als die allgemein billige Lüge, die in Österreich in solchen Fragen gang und gäbe ist.
 - 06 -
  Der gewaltsame Tod der vier Roma könnte Anstoß sein, um über die Minderheiten im Land nachzudenken, die "Ausländer im Inland", die seit jeher pauschal und seit dem Volksbegehren des Kanzlerkandidaten für 1998 auch offiziell diffamiert werden.
  Zu den Versäumnissen der Aufklärung über die Vergangenheit gehört es auch, dass die Österreicher über Minderheiten in ihrem Land nicht viel mehr wissen als die alten braunen Klischees, die sich durch die Eiseskälte des jahrzehntelangen Schweigens darüber frisch erhalten haben.
  So gesehen ist der "Zigeunerbaron von Mörbisch" seit jeher der blanke Zynismus gewesen, wenn man weiß, was im selben Bundesland in Lackenbach geschehen ist und wie man allgemein über "Zigeuner" spricht. Ein Blick auf Täter und Opfer von Gerhard Roth Zeitschrift Geschriebenstein Kasernenstr. 7/9 7000 Eisenstadt (Quelle Internet)

EIN PIANINO
  Die Sonne war schon längst versunken. Kühl und schwer die Nacht nun Einzug hält. Alle sind schon lang zur Ruh’ gegangen, doch mir gefiel’s, noch einmal die Straßen hinzugehen.
  Kein Laut, so still, ganz einsam und im Dunkel liegt die Stadt. Ein Glitzern vom hohen Himmelsbogen, der Sterne ewig leuchtend’ Licht. 0 Gott, ich weiß, Du bist dort oben, und mit Dir alle Herrlichkeit und Pracht. Du gibst mir Kraft, die Einsamkeit zu leben, Du bist bei mir bei Tag und in der Nacht.
  Von fern hör’ ich berauschend zart ein feines Klingen. Mich zieht es förmlich hin zu diesem Klang. Piano nur, doch hör’ ich jeden Ton.
- 07 -
  Beschwingt, wie schwebend ist mein Gang, den Rhythmus, Melodie in mich gelegt. Ich lausche und ich weiß, ein Pianino ist`s, das mich belebt. So feierlich, so leicht, so zart die Hände, die es streicheln, dass in mir neues Hoffen und ein liebendes Gefühl erwacht. Hingebungsvoll das pianodolce, das Andante bis zum Allegro, dass jauchzend mir die Seele übergeht. Musik zu dieser Stunde wirkt traumhaft auf mein Gemüt, weckt Gefühle, die tief im Innern schlummern, wird zur romantischen Phantasie.
So klangvoll rein kann nur die Muse sein.
Mir wird bewusst, nicht ich allein bin einsam,
bin allein, irgendwo ein helles Licht,
ein Mensch mit seiner Muse,
irgendwo ist das Glück.
  Marlies Mulac 1921 Düsseldorf wohnh. in Ternitz Gedichtbände: Wirklichkeiten, Träume, Wünsche, Der Goldregenbaum und Licht der Hoffnung. Quelle Litzig 35 Jahre „Literarischer Zirkel Ternitz“.

VOM PEVERL TONI zum TELEMARK

  Etwa vor 10 Jahren gab es, im Frühling, im Funkhaus Wien, eine lange Nacht der Gedichte. Diese Veranstaltung wurde auch von der „C&A“ (Creditanstalt Bankverein) finanziell gefördert.
  Der Zeitpunkt blieb mir deshalb so gut in Erinnerung; weil ich in den vorangegangenen Jahren einen Interessenskonflikt mit dieser halbstaatlichen Geldinstitution, (siehe Wanderer 93/2 Seite 18 „Alwa die herrische C&A Tochter“) >, ausgetragen habe.
  Ebenso wie die „PVA“ (Pensionsversicherung der Arbeitnehmer), die Stifts- und Bundesforste besitzt die C&A erhebliche Landesgebiete in Österreich.
- 08 -
  Der damalige C&A General „Hannes Androsch >“, ein leidenschaftlicher Jäger, bekannt auch wegen seiner übertriebenen Sparsamkeit, nützte die Gelegenheit für zahlreiche kostenlose Jagdstreifzüge, in den C&A Jagdgefilden.
„Lieber gehen wir mit den Holzknechten auf die Jagd, als mit dem Hannes, denn die nehmen sich die Jause selber mit“.
  Dieses Zitat konnte man bald darauf in den Donnersbacher Wirtsstuben hören Den Jägern war eine besondere Ehre zu Teil geworden, - sie durften den hohen Herrn, auf seinen Pirschgängen, auch verköstigen.
  Es war ein abwechslungsreicher Abend im Funkhaus, zeitweise entfernten sich meine Gedanken vom Ort des Geschehens. Bei der Lesung des „Michael Köhlmaier“ ,von der Wiener Legendengestalt „Peverl Toni“, verließ ich die Veranstaltung. Es bestand keine Aussicht, dass der Vortrag die trivial Grenze der erotischen Gürtellinie nach oben überschreiten würde. Es hatte den Anschein, - „der Vortragende habe ein gestörtes Liebesleben“.
  Bei meinem Abgang sagte dann der Autor: „Warten sie noch! Es wird noch schlimmer“.
  Nun werden die „klassischen Sagen des Altertums“ von Michael Köhlmeier, sonntags im Ö1, erzählt. Das Geheimnis seines Erfolges liegt in seiner grenzenlosen Phantasie und seiner Erzählkunst.
  Wenn uns der Aufsatzschreiber in „Alfred Walsers“ Erzählung so weltfremd, so rührend, warum schauen wir mit melancholischer Resigniertet auf ihn?
  Wissend, dass seine Verehrung und seine Liebe zu den Tatsachen, dass er unter die Räder kommen wird. Weil uns inzwischen klar geworden ist was diese Tatsachen tatsächlich sind.
- 09 -
  Nämlich eine nach Rezeptur gekochte quasi Welt, an die jeder glaubt ohne, dass sie jemanden anrührt, deren Wahrheitsgehalt überhaupt gar keine Rolle mehr spielt. Für die jedermann sein Geld auszugeben bereit ist, ohne sich einen Teufel darum zu scheren. Das ist die Verzweiflung des Erzählers.
  Er hat zwar einen bunten Riesenzoo vor sich, aber es ist auch ein Irrenhaus und außerdem steht der Erzähler im Verruf, - nicht hell und klar denken zu können.   Der Tatsächlicher dagegen weiß jederzeit zwischen Wesentlichen und Unwesentlichen zu unterscheiden und er hat seine freien Worte abgerichtet - zu Trommeln.
  Zu lakonischen, ironischen, zynischen Spitzen, lächerlich eitlen Tambour Pfeifen, zu schneidigen Inbegriffen, verführerischen in ihrer arroganten Kühlheit bizarr glänzend, stählern, trocken, herzlos und unerschöpflich im Erklären.
  Dialektische Wunder Zapfen sind diese Worte, mit deren Hilfe er das Bild seiner quasi Welt an die Stirn nagelt. Die Aufklärung müht sich seit je den Worten ihren Zauber zu nehmen, - bis semantisch fein säuberlich ausgeblasene Hüllen zurückbleiben, in die sich nach belieben Tatsachen gießen lassen.
  In den Worten sagt der Tatsachen Verliebte, der aufgeklärte Geist: „In den Worten stecke was sie sagen“ und sonst stecke nichts in ihnen, das sei sagt er: „Die Wahrheit der Worte, nicht als die nackte Wahrheit“! - Und wehe wenn das stimmt!
  Wehe! Wenn wir keinen anderen Begriff für Freiheit mehr haben als Pressefreiheit.
  Ich liebe das Erzählen, weil in der Erzählung die reine Wahrheit nichts verloren hat. Ein Erzähler der Neuigkeiten zu servieren verspricht ist ein Scharlatan.
- 10 -
  Erzählen heißt den Worten folgen und der Weg ist oft ein Seil, auf den man die Balance halten muss und darunter sind kein Netz und kein doppelter Boden.
  In der Erzählung übernehmen die Worte die Führung, das hat mit Macht nichts zu tun, das heißt sich anvertrauen dem großen, alten Strom der Sprache und nicht am Ufer sitzen und sich schlau dünken, wenn man mit einer mickrigen Kelle ein paar Schluck für sein Süppchen heraus schöpft.
  Der Erzähler, beginnt jeden Gedanken auch den flüchtigsten, zu walken, zu spalten, zu haken und zu splittern. Die Werkstatt des Erzählers ist nämlich ein Irrenhaus.
  Es ließen sich genügend Tatsachen finden die das bestätigen. Die Figuren kommen zu ihm, eben jene von denen er erzählen will, oder eigentlich umgekehrt. Es kommen jene die wollen das er von ihnen erzähle.
  Die Gedanken kommen und halten Zwiesprache mit dem Erzähler. Solche Unterhaltung führt nicht jeder aber doch einige tun es, und die werden bestätigen, dass - „lautes mit sich selber reden“, eine Art des Nachdenkens ist, bei der schon sehr bald der Gedanke die Oberhand gewinnt über den Denkenden, den Sprechenden.
  Denn solches Denken gestaltet sich in der Regel als Zwiegespräch. Würden wir den Erzähler belauschen so wären wir überrascht wie oft das Wort, „du“, in seiner Rede fällt. Zunächst weist eine solche intime Anrede lediglich darauf hin, dass der Sprechende die verschiedenen Argumente und Einwände, um sie gegeneinander abzuwägen, verschiedenen Personen zuordnet, - sozusagen der Einfachheit, der Handhabbarkeit und der Übersicht halber. Mit der Zeit aber wird selbstständig was zu Anfang ein rhetorischer Kniff war.
- 11 -
  Der Akt des Sprechens emanzipiert sich von der Absicht des Sprechenden, und der Sprechende, der Erzählende leiht dann nur noch den Dingen seine Stimme. Er spricht mit den Tieren und den Steinen den Wellen und den Wolken und die Tiere und die Steine und die Wellen und die Wolken sprechen mit ihm aus seinem Mund.
  Diese Dinge, die Dinge dieser Welt, aber sind randvoll mit Willen zur Selbstbehauptung und in Wahrheit unterwerfen sie sich niemals einem tatsächlichen System von Wesentlichkeit und Unwesentlichkeit und das führt dazu, dass sich jeder Gedanke, auch der flüchtigste, aufspielt wie ein Präsident mit Launen.
  Der Zunge und dem Hirn des sprechen bleibt, wie einer programmierten Maschine, einer auf Selbstgesprächen in Zimmerlautstärke programmierten Maschine, nichts anderes übrig als jeden Gedanken, eben auch den flüchtigsten, zu walken und sich von ihm walken zu lassen, zu spalten und sich von ihm spalten zu lassen, zu haken und sich von ihm haken zu lassen und zu splittern und sich von ihm splittern zu lassen.
  Meine Damen und Herren! Ich kann es natürlich nicht beweisen aber ich bin mir ganz sicher: „So“ und nicht anders hat, - „Charles Dickens seinen Oliver Twist“ geschrieben und so und nicht anders hat - „Franz Kafka in der Strafkolonie“, - „Thomas Mann Mario und der Zauberer“ geschrieben, - „Robert Walser seinen Fritz Kocher“, haben - „John Abtei Italoswebo“, - Vladimir Nabokov“, ihre Romane geschrieben, - „Samuel Pecket seine Theatergeschichten“ und - „Bob Dillen seine Balladen“. Ich danke Ihnen !
  Der Schriftsteller, „Michael Köhlmaier“ sprach im Rahmen eines Festaktes, anlässlich des 50. Geburtstages des „Verbandes Österreichischer Zeitungsherausgeber und Verleger“, über Macht Freiheit und Zungenfertigkeit des Wortes.
- 12 -
Z E I T S C H R I F T E N
ZIKULAR: Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur.  A-1070 Wien, Seidengasse 13. e-mail:  office.ig@litonline.ping.at
WIENERLAND Magazin für Freizeitgestaltung, Organ des Österr. Fachverbandes für Sportwandern, ÖAV Sek-tion Wienerland. Kommunikations- und Informationsorgan mit dem Schwerpunkt Freizeitgestaltung, - bietet Orientierungshilfen in Welt anschaulichen- sowie Lebensfragen. Redaktion: Fritz Peterka
>, ständige Mitarbeiter: HR Dr. Wilfried Hausmann, Prof. Lieselotte Buchenauer >. Wienerland hat öfters über die Aktivitäten des Wanderer’s - berichtet. PF 33 A-2103 Langenzersdorf
  Hr. Fritz Peterka wurde in Anerkennung der hervorragenden Bemühungen, in der Bevölkerung das Verständnis für die heimische Natur, insbesondere für den Wald zu wecken und zu vertiefen, der „Josef Schöffel - Preis“ des Landes Niederösterreich verliehen. Hr. Fritz Peterka schaffte den Rekord im Ausdauer wandern und es erfolgte die Eintragung im „Guinness Buch der Rekorde“ (KURZMITTEILUNG: Das WGB ist noch nicht lieferbar)

  QUO VADIS Herr ÖAV Hauptausschuss Vorsitzender „Walter Hruza“, in Innsbruck? Nach Peter 
> zog nun auch Fritz Peterka den Schlussstrich, nach diesen ÖAV internen Vorfällen hatten wohl beide keine andere Wahl. QUO VADIS Herr ÖTK Präsident Helmut Erd, in Wien. Es ist Ihr Problem wenn Sie auf mein Schreiben vom 23.03.96, mit dem Gesamtausdruck des OTK Schriftverkehrs, (E6 Markierung Leoben) nicht reagieren können.
EVG VERANSTALTUNGSKALENDER 1996 EVG JOURNAL Mitteilungsblatt - des Wanderclubs EUROPÄISCHE VOLKSSPORT GEMEINSCHAFT ÖSTERREICH Gesamtösterreichische Wanderveranstaltungen u. Leistungsbewertungen A-1160 Wien, Koppstr. 58/4 0222/492 32 64
- 13 -
WIENER SPRACHBLÄTTER Zeitschrift für gutes Deutsch, mit Mitteilungen der Sprachvereine Innsbruck und Klagenfurt. Obmann Stefan Micko. (Wanderer Nr. 20 Seite 12) A-2103 Lang Enzersdorf PF 27

RECHTSCHREIB UMSTÜRZLER ZURECHTGEWIESEN

  Die Reformer sind nun schon einige Jahrzehnte unterwegs. Auch wir haben uns mit uns ausführlich mit der deutschen Rechtschreibung befasst und gaben den wesentlichen Schub zu der Entscheidung: „Die Großschreibung bleibt“. Auch das Wort „dass“ wird unverändert bleiben. Näheres laufend in den Wiener Sprachblättern.
ANMERKUNG DES WANDERERS: „30 Jahre hat eine Expertengruppe ernsthaft an der Reform gearbeitet“. Ein Zitat der Unterrichtsministerin und Rechtschreibreform - Verteidigerin Frau Gehrer bei einer TV Diskussion. Auch wenn teure Experten 30 Jahre lang einige Wörter ändern:

Für das Steuergeld ist nichts zu teuer und zu sinnlos. DER WEITWANDERER Führer und Kartendienst, 10 Jahre Archiv für Langstreckenwandern 1985 - 1995 Öderstraße 23 D-26121 Oldenburg DA SCHAU HER Quartals - Hiestorie-Beiträge aus dem Kulturleben des Bezirkes Liezen S 30.- 24 Seiten A4 preis- und lesenswert Verein Schloss 8951 Trautenfels
Der Wanderer dankt der Widmerin Heft 96/2 Admont - Umgebung mit Gesäuse auf Ansichtspostkarten um 1900 von Josef Hasitschka 
> Seite 15 Der Galgen auf der Straße nach Johnsbach:
  SONDERWANDERER  Ödsteinlied kurz vor der Vollendung Grabung am Glattjoch (Übergang zwischen Trojani u. Hohenwart)
ERESTEPOST Nr. 15 Sexistenzen, unterstützt vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sowie vom Land und Stadt Salzburg. 0662/43958915  Zur Strafe über diese Verschwendung sollte Hr. Minister Scholten dieses Heft lesen.
- 14 -
DAS BLASMUSIK ARCHIV PÜRGG
  Im Dienste der Blaskapellen, eine internationale Forschungsstätte. A-8951 Pürgg Nr.3 03682/22046 E-Mail: GOLDEBAN@ PM.MHSG:AC.AT.

MEIN KÄRNTNERLAND MEIN HEIMATLAND > KÄRNTNER HEIMATLIED > OFFIZIERSBERICHTE >
 - 15 -- 16 -
SAMMELSURIUM
  Liebe Freunde der Natur, - Bergsteiger und Wanderer, ihr Jungen und ihr Alten Wanderer-Freunde, ich lade Euch ein mich ein Stück auf meinen Wege, am Geschriebenstein und beim Lesen dieser Lektüre, zu begleiten.
  Hoffentlich geht bei Euch allen, auch außer den Haaren, alles andere gut aus und Ihr erfreut Euch der Gesundheit.
  Vielen Dank für alle Druckkostenüberweisungen und besonders für alle Spenden in Form von Überzahlungen durch: Hr. Rudolf Bernhardt Schattendorf, Hr. Direktor Lukasczik Kreuzberg, Fr. Gertrude Haisl Graz, Fr. Edda Kapun Schwanberg, Frau Agnes Fischer Wien, Hr. Josef Puch Lindegg, Hr Landtagspräsident Mathias Pinter Schattendorf, Gasthaus Werner Griessler Kirnberg, Fr. Ilse Svetina Gleichenberg, Hr Anton Pobaschnig Klagenfurt, Hr. Franz Schachner Pürgg, Fr. Irmgard Bachernegg Kapfenberg, Fr. D. Adam Pürgg, Hr. u. Fr. Maria u. Franz Tschreppel Waidhofen, Fr. Elsa Hermann Gmünd, Hr. Ing. Hans Wiesnegger Golkdwörth, Franz Teibinger Gratwein, Marlies Mulac Lit. Zirkel Ternitz, Willi Mathes D- Bad Soden Ski- u. Wanderclub Hüttengrund.
  Durch den Bezug des WANDERERS erwachsen keine Verpflichtungen, wenn nach 3 Heften keine Zahlung erfolgt endet die Zustellung stillschweigend formlos.
ORT JAHR UNKOSTEN BEITRÄGE ERGEBNIS
HOCHWEBER
GRIMMING
ÖDSTEIN
SCHIESSECK
KRIPPELBERG
KNALLSTEIN
ZINKWAND
GESCHRIEBENSTEIN
GRIMMINGTOR
WAIDHOFSEE
DACHSTEINLOCH
HOCHGOLLING NW
1984
1985
1986
1987
1988
1989
1990
1991
1992
1993
1994
1995
02.542.-
06.875.-
07.741.-
07.803.-
05.315.-
08.754.-
08.986.-
04.191.-
07.739.-
07.857.-
02.915.-
04.882.-
00.500.-
03.420.-
02.198.-
02.190.-
01.500.-
03.434.-
03.454.-
02.820.-
04.883.-
02.140.-
02.635.-
02.990.-
-02.042.-
-03.455.-
-05.543.-
-05.613.-
-03.815.-
-05.320.-
-05.532.-
-01.371.-
-02.856.-
-05.714.-
-00.280.-
-01.892.-
- 17 -
  Viele werden sich an die von der Rosegger - Gesellschaft ersatzlos ausgelaufene Kulturzeitschrift „HEIMGÄRTNERS TAGEBUCH“, des Prof. Dr. Bertl Petrei > (1919 in Bleiburg), erinnern. In dieser Zeitschrift wurde auch öfters über den WANDERER berichtet.
  Herr Petrei hat von 21. - 23. Juni, als Gastreferent des Kulturamtes Villach, ein Wochenendseminar mit dem Thema „Faszination der Alltagskultur“ abgehalten.
  In diesem Jahre und im nächsten Jahr sind wir mit unserer Wanderung in Burgenland. Heuer am Geschriebenstein 883 m bei Rechnitz und 1987 am Krippelberg 351 m bei Schattendorf.
BLEIB STILL Fridolin >
- 18 -
  Im „Anton Schubert“ > Gedenkjahr 1986, bei der Gipfellesung im Gesäuse am „Großen Ödstein“ 2355 m >, wurde von Hr. Johann Glavanovits, (einen gebürtiger Rechnitzer) von den NTF Gutramsdorf, eine Einladung für den WANDERER ausgesprochen. 1991 wurde am Geschriebenstein eine Franz Falludi (1704 - 1779) > Wanderung veranstaltet.
  1993 bei dem 10 Jahre „WANDERER“ Jubiläum am Waidhofsee, verirrten sich 2 Wanderer und wurden von der Feuerwehr Niederöblarn geborgen. Aus diesem Grund wurde von Hr. Johann Glavanovits wieder eine Einladung ausgesprochen, sie wurde vom WANDERER in diesem Jahre gerne angenommen.

  Die schwarze Brut, die rote Glut, die blauen Haken, die grünen Pollaken und die liberalen Kakerlaken. Mensch bedenke auch Politiker sind Menschen, Drum wählt die Menschen und nicht die Parteien.
  Obwohl Herr Bacher eine Staatswohnung im Belvedere bewohnte und er seine Tochter noch mit letzter Machtanstrengung von der Handelskammer- zur Salzburger Festspielpräsidentin umfunktionieren konnte, stellte er noch eine gewisse Führungskraft dar.
  Als Gegenpol zu Zeilers Wiederholungs- ORF Orakel Reklame Fiasko bekam der WANDERER neue Aufgaben.

  Ein Fest für H.C. Artmann, der den Wiener Dialekt salonfähig machte, und ein Steuernachlass Geschenk von einigen Hunderttausend des Hr. Ministers Scholten, schon vor dem Geburtstag des Literaten.
Fischers Gerechtigkeit für Serbien >
  Gefesselte Opfer lebend begraben, Menschen zu Tode gequält, Greueltaten unter den Augen der holländischen Blauhelme. Der „Reiter vom Bodensee Handke“ wurde vom Präsident Fischer mit „Gerechtigkeit für Serbien“ ins Parlament geladen. Es war eine stark abgeschwächte Rezension. Sein Zitat: „Schieben sie sich Ihre Betroffenheit in den von Götz zitierten Körperteil“ (Verbalausdruck geändert), das er auf Grund einer Kritik bei seiner kurz davor gehaltenen Lesung aussprach, unterschlug  er dem Präsidenten ohne Gottes Gnaden leider.
Geschriebenstein Ende Anfang
  
Hochgolling 1995 (20) Peter > Ende

HELIOS SPANNT DEN WAGEN EIN
  Nach einer stürmischen Nacht im Zelt, erkannte ich erleichtert bei der Morgendämmerung eine Wetterwende zu Schönwetter. Noch stand der Horizont im leichten Feuchtigkeitsdunst des abgezogenen Nachtgewitters, als der Sonnengott Helios die Pferde vor seinem Feuerwagen spannte.
   Am Himmel kündeten Feuerzeichen das Naturschauspiel der Lichterscheinung an: - Gespannt, starrte ich auf den Berg Grimming mit der Form eines gekenterten Bootes am östlichen Horizont, seine aus den Nebelschwaden ragende Kontur zeichnete sich immer schärfer ab. Doch dann entstieg ganz unverhofft, begleitetet von Gold umrahmten Silberwolken, das Feuerrad von der langen geradlinigen Gipfelkante des Berges und begann freischwebend seinen Tageslauf.

   
84:TROJANI 85:GRIMMING    86:ÖDSTEIN    87:SCHIESSECK     88 + 97:KRIPPELBERG 89:KNALLSTEIN   90:ZINKWAND     92:GRIMMINGTOR   91 + 96:GESCHRIEBENSTEIN 93:10JAHRE "WANDERER" WAIDHOFSEE 94:DACHSTEINSÜDWANDHÖHLE 95:HOCHGOLLING - NORDWAND 98:DÜRRENSCHÖBERL IMPRESSUM: Poesie & Prosa Formation Gipfel   B. Mayer Am Schöpfwerk 31|2|18 1127 Wien  66 76 869
   
25 JAHRE von 1970 bis 1995 CARL HERMANNS SÜDWEG 605 K1 NEBELSTEIN  K42 EIBISWALD >
   
NIEDERE TAUERN (AV FÜHRER AUSZÜGE)
   
von Peter Holl Wien, in der Peter > Gedenken
   
HOCHGOLLINGGIPFEL
MÖGEN DIE VÖLKER DER ERDE DURCH DAS KREUZ ERMAHNT DEN FRIEDEN FINDEN Burschenschaft Lessach 1954
- 09 -
HOCHGOLLINGGIPFEL
Gewidmet vom Verkehrsverein Rohrmoos Untertal
In luft´ger Höh´ im Felsenhang
Dem Bergfreund gilt mein Segen,
Denn er nur spürt den Gipfeldrang
Auf allen seinen Wegen. B.M. 31.07.71


Ignaz-Mattis-Hütte - Rotmannlscharte - Krugeckscharte - Keinprechthütte - Trockenbrotscharte - Gollingscharte **1128 Westgrat II **1127A Historischer Weg I *Landwierseehütte, Damit auch der, "Prinz Erzherzog Johann", den Hochgolling besteigen konnte wurde der "Historische Weg" angelegt.
*1248 Kübel (Ein wie ein umgekehrter Kübel auf dem Grat zwischen Pietrach und Scharnock aufgesetzter Felsgipfel)**1249 Ostwand III**1251 Südgrat II 01.08.71. Gollingscharte - Gollinghütte - Greifenstein - Klafferkessel - Preintalerhütte, B.M. 02.08.71
- 10 -
GLOSSAR WANDERBARE STEIERMARK E06A05K30 LEOBEN
  Markierung Boykott, zum 25 Jahre Jubiläum des Nordsüdfernweg, 1995 13.05.1995: Mündliche Mängelmeldung an den Fremdenverkehrsreferenten, Hr. Stadtrat Prattes, dem Leiter des Tourismusbüros von Leoben.
  **(1994, bei der Wegbegehung (A05) Nebelstein - Eibiswald zur Jubiläumsvorbereitung, wurde ich in der Kontrollstation Nr. 30 (K30), "Schwarzer Adler", betreffend der fehlenden Euromarkierungen in Leoben, an das daneben befindliche Tourismusbüro verwiesen. Die Tatsache, dass der Europa Fernwanderweg (E6) Ostsee - Adria direkt am Tourismusbüro vorbei führt, entzog sich allerdings dem Wissensstand des Tourismusbüro Leiters, er verwies auf die Zuständigkeit der alpinen Vereine. Die Odyssee im Labyrinth Leoben, konnte nur mit der Hilfe der, "Stadtpolizei Leoben", beendet werden.) 05.08.94: Mängelmeldung, im "WANDERER" Nr.: 17"


1.) ÖAV Hauptplatz 3   8700 Leoben. 2.) Bürgermeister von Leoben.
3.) ÖTK zu Hd. des Obmannes, Bäckerstr. 16   1010 WIEN

Fischer Glaubhaftigkeit
>
4.) Nationalrats- und Naturfreunde Präsident, Hr. Dr. Fischer! "Wenn Sie als Politiker in der Gemeinde Leoben, die den Europaweg E6 nicht respektiert, für die Europäische Union geworben haben, ist dies für die Glaubhaftigkeit der Politiker nicht sehr fördernd"

7.11: Brief an den ÖTK zu Hd. des Obmannes, Bäckerstr. 16   1010 WIEN. Unter anderen wurde mitgeteilt, dass E6A08 in Leoben nicht markiert ist. "Ich ersuche Sie nochmals um eine Stellungnahme innerhalb von 14 Tagen. Sollte diese nicht eintreffen ist stillschweigend anzunehmen, dass Sie Ihr Markierung Gebiet nicht mehr betreuen können".   **(Keine Reaktion bedeutet die Anerkennung der Argumente.)

11.11: Urgenz Schreiben an den ÖAV Leoben.
14.11: Urgenz Schreiben an den Bürgermeister von Leoben.
01.12: Schreiben vom Präs. des Nationalrates. Hr. Dr. Fischer teilt u. a. mit:
"Für die Frage, wie eine Markierung in Leoben aussieht ist der dortige Bürgermeister oder die für die Gemeinde Verantwortlichen zuständig".


  1994, bei der Südwegbegehung im Labyrinth Leoben, erfuhr der Wanderer durch Plakate, von der Werbeveranstaltung, für den EU Beitritt, des Nationalrats- und Naturfreunde Präsidenten Hr. Dr. Fischer und dem Bürgermeister von Leoben.

Was ist das Parlament?
  Eine Vogelansammlung, mit Schwarzdrosseln, Rotkehlchen, Grünspechte, Blaumeisen, farblosen Blaunestflüchter, Papageien, Kuckucks Vögel, Raubvögel, Uhus, Nesthocker, Straußen Vögel und Protektioisten Käuzen - oder ein Haus mit vielen Armleuchtern aber wenig Erleuchtung. Es zwitschern schon die Spatzen vom Dach:
  "Die vielen Nieten können das Staatshaushaltsloch nicht verschließen". Bei der Abstimmung über den Privilegien -, Parteifinanzierungs- Wahlfinanzierungs- und Imunitätabbau, gibt es jedoch nur die gurrenden "Tauben".) F. Steinberger (1918 - 1988)
> Zitatesammlung B.M.
- Beilage - 10.1 -
12.12: Kurzmitteilung BM Leoben mit der Bitte um Freigabe, zur Markierung Wiederherstellung am Euroweg E6 im Stadtgebiet von Leoben, nach der Carl > - Route; innerhalb 30 Tage, wenn in der Frist kein Einspruch erfolgt gilt stillschweigendes Einverständnis.  (Kein Einspruch)
13.12: Der Obmann vom ÖAV Leoben,  Hr. Friedrich Ertl ist zur Markierung in Leoben bereit, verweist aber auf die Zuständigkeit des ÖTK.

   (Hr. Ertl mit einer Gruppe Leobner Bergsteiger, traf der "Wanderer" in der Reichenstein Hütte, danke für die Markierung Bereitschaft in Leoben.)
14.12: Mitteilung 1.) ÖTK zu Hd. des Obmannes 8700 Leoben PF 149, mit der Bitte um Stellungnahme innerhalb: 14 Tage, 2.) BM von Leoben, 3 Urgenz; jeweils Beilage Glossar Leoben.
17.06.1995: 14:00-15:30 Markierung des Wegverlaufes E6 Süd, in Leoben.
17.06: 14:30 Am Weg E6, nach dem Galgenberg, bei der zweiten Kreuzung; Polizeikontrolle, ob eine Markierung Genehmigung vorhanden ist?
(Markierung Aufwand Leoben: 1,5 Std. Materialkosten S 150.-)
17.07: Brief vom ÖTK Leoben, Schulstraße 30. Hr. Kölbl ÖTK hat in Abstimmung mit dem Markierung Wart, Hr. Eder ÖTK und dem Fremdenverkehrsstadtrat und Leiter des Tourismusbüro von Leoben Hr. Prattes entschieden, dass meine Markierung in Leoben überflüssig ist.
AUTENTISCHER ÖTK BRIEFAUSZUG: (Gerade deswegen) "Mit Bedauern mussten wir feststellen, dass vom Kalkwerk bis zum Jokobikreuz Keine Markierung angebracht ist".

Gegenstandsloser Fischerbrief  > 1994
 "Wanderer Nr.: 19", Zusendung an:. 1.) Die Polizei Leoben. 2.) Die, Bürgermeister von Melk von Leoben und die Landeshauptmänner von Niederösterreich und Steiermark, -"Hr. Pröll" und "Hr. Krainer": Mit der Frage.- "Warum ist der Europafernwanderweg, "E6 Ostsee - Adria" in den Tourismusstadt Plänen von Krems und Leoben nicht eingezeichnet"? 3.) An den Nationalratspräsidenten Hr. "Dr. Fischer": Mit der Frage. - "Ist Die Aussage ihres Briefes, als Naturfreunde Präsident mit dem Briefkopf des Nationalratspräsidenten, vom 01.12.94, gegenstandslos oder steht der Bürgermeister von Leoben außerhalb der Gesetzesnorm"?
08.08: Telefonat von Hr. "Oberst Graf", Stadtpolizei Leoben, fragt über die durchgeführte Polizeikontrolle der Markierung  Erlaubnis in Leoben? Die Stadtpolizei Leoben hatte vergeblich versucht meine Markierungsarbeit zu unterbinden.


10.08: Glossar Zusendung Stand, 10.08.95, Hr. Oberst Graf Stadtpolizei. [Hr. Benedek ist Altbürgermeister, Bürgermeister von Leoben ist Mathias Konrad. Dienstanweisung für Bundesforste: "Genehmigte Wegmarkierungen sind beim Straßenbau zu erhalten und gegebenenfalls wieder herzustellen". (Stellungnahme, des ehemaligen Landwirtschaftsministers EU Kommissar "Fischler", am 1.9.94, an den "Wanderer") Nach dieser Hypothese besteht eine Rechts Säumigkeit des Bürgermeisters von Leoben.]

   Glossar Abschluss: Der Wanderer hat gern für seinen Protektor dem ,"Südweg Hermann": Markierungsmängel beseitigt, Jubiläumshinweise zum "25 - jährigen Bestehen des Weges, A05", angebracht, teilweise Kunstwerke des Bildhauers, "Carl >" (1919 - 1986), am Weg 05 restauriert und einen Papierkrieg -f ür ihn und seinen Weg geführt, aber es ist nicht "der Rede wert".
- Beilage - 10.2 -
  Nach vielen Versuchen, zeigte eine Ritze in der Wand des Schultheißenamtes, den Schildbürgern, dass Fenster die Ratshausstube erleuchten können. Wenn die Schildbürger in Leoben, ihre in die Mur versenkte Vernunft suchen, wird ihre bei der Versenkung angebrachte Kerbe am Bootsrand, sie irreleiten.
  "Der Weg ist das Ziel", ist der Titel eines Buches von "Carl
>", - er ermahnt mich vom Weg 05, Abschied zu nehmen um dem Ziel - dem Südweg, "Nordkap - Ätna", näher zu kommen.
  Dank! Allen am Südweg A05: - Den Markierung Warten des ÖAV, TVN, ÖTK, den Freiwilligen, - für ihre Markierungsarbeit, - den Wirten der Kontrollstationen und der Stützpunkte, - für die Betreuung der Wanderer.

  Wünsche! - Den Künstlern, - Inspiration, - den Weitwanderern, - den Wanderern, - den Bergsteigern, - erlebnisreiche Wander- und Bergfahrten, - den Land- und Forstwirten, - eine gute Ernte, - den Jägern, - einen schönen Anblick, - den Haus- Grundbesitzern, Pächtern und Mietern, - Haus und Grenzfrieden, - den Politikern, - mehr Gehör für die Stimme der Wähler. Für Gewogenheit! zum "Vater und König" aller Weitwanderwege dem "A05", dafür plädiere ich bei den Verantwortlichen der; Vereine, Gemeinden, Städten, Ansiedlungen, Körperschaften, Institutionen, Verwaltungen und Firmen. Die in den Weg gelegten Steine wurden zu Markierung Trägern. Es war schön, - vom Nebelstein nach Eibiswald am Weg A05, 1994 zur Jubiläumsvorbereitung und 1995 im Jubiläumsjahr, zu wandern.
Mit Wanderer Grüßen nach Carl
>:   "W A N D E R E R  W A N D E R E"!
- Beilage - 10.3 -

STAATSBUDGET
>

DER KUENRINGERWEG 611
  Wir alle erinnern uns, dass die österreichische Weitwander Bewegung unter ihrem geistigen Vater Carl > ihren Ausgangspunkt im romantischen Waldviertel nahm. Von diesem führt der schon im Jahre 1970 eröffnete und bis heute noch populärste Weitwander Weg, der Nord-Süd-Weg 05, quer durch unser östliches Heimatland bis an die Südgrenze im steirischen Eibiswald.
  Die Wanderung durch das schöne Mittelgebirge im Waldviertel auf diesem König aller Wege legte alsbald den Gedanken nahe, gerade dort es nicht bei einem Weg zu belassen, sondern allmählich ein ganzes Wegenetz zu erschließen. Es sollte daher nur vier Jahre ab der Eröffnung des NSWW dauern, bis 1974 zwei äußerst attraktive, wenngleich natürlich relativ kurze Weitwander Wege dem interessierten Publikum übergeben wurden. Dem damaligen Markierung- und Jugendwart der Sektion Waldviertel des ÖAV, an deren Spitze ebenfalls
Carl > stand, Herrn Dionys Müller, ist es zu danken, dass 1974 der Kuenringer- und der Waldviertler Viermärkteweg fertiggestellt werden konnte. Wienerland 19. J.G. Nr. 8 / 95 Dr. Wilfried Hausmann

- Beilage - 10.4.1 -
Und immer wieder sind´s die Berge Gottfried Walcher > Frauenburg, 31.07.1971

Hochgolling >

Zu den Höh´n ist mein Sinn
Tief in meinem Herzen drin.
Michael Spierogel ÖAV 1210 Wien, 03.07.94


Steig so hoch du kannst,
Stell dir vor du tanzt in die Höh´.
Philipp Stum von Landshut, 27.07.94


Mein Gott! Deine Welt ist so schön.
Mögen die Menschen sie
Mit den Augen der Wahrheit seh
´n.
"Der Gipfel der Welt ist das Kreuz."
Inge und Adolf Moser Sulzbach Taunus, 29.07.94


Am Berg entschwinden alle Sorgen
Mit dem ersten Sonnenstrahl am Morgen.

  1147 Turnerbergsteigerweg III, Quergang zum  1149 Nordpfeiler (IV Umgehung), zufälliges Zusammentreffen mit Gaby Zefferer und Manfred Zeiringer aus Öblarn bzw. Niederöblarn am 1128 Nordwestgrat II. 1127A Historischer Weg I B.M., ´19950723
- 11 -

 
Stefan Micko 14.12.1932 - 12.08.2011 >   Wiki Nürnbergwiki 
  Vor Jahren kam mir einmal Ihre Zeitschrift in die Hände.- Wie wohnt es sich im Postfach? Schön staatlich beheizt und bequem, die Beine angezogen, wenig Ballast. Täglich kommt das Postfräulein und legt nach...Aber auch in dem Schöpfwerk muss es angenehm sein, dauernd hinauf gehoben und runter geschoben zu werden...Ich habe auch das Postfacherlebnis, aber dafür im langen Zersdorf. Vom welligen Weinviertel, wo ich wohne (Niederfellabrunn), grüße ich auf den Gipfel! Stefan Micko 1987 - 2000,  (Obmann) Wiener Sprachblätter "ZEITSCHRIFT FÜR GUTES DEUTSCH" A-2103 Lang-Enzersdorf Postfach 27
 
Stefan Micko Geboren in Berlin, ist er der Sohn von Dr. Heinrich Micko, dem Sprach Wissenschaflter und Dichter aus dem Böhmerwald, sowie von Edda, geborener Tscholl aus Meran, die in ihrer Mädchenzeit auf den Bergbauernhöfen ihrer von Italo Faschisten besetzten Heimat Deutschunterricht gegeben hatte. Stefan, nach Kindheit und Jungend in Berlin, Landeck und Nassereith, lebt nun seit über 50 Jahren in bzw. im Weichbild von Wien und war dort beruflich als Textilchemiker, Verfahrenstechniker sowie im Apparatebau für Chemie und zunehmend für Umweltschutz tätig. Daneben werkte er auch – ausgehend von Initiativen in der angeheirateten Familie Soyka – in den Bürgergruppen gegen die Atomtechnik und gehört dort zu den Hauptorganisatoren bei der gewonnenen Volksabstimmung gegen Zwentendorf.
 
Er ist Vater von 10 Kindern und hat heute 14 Enkel. Zwischen den Beruf (1953 bis 1997) hinein studierte er an der Uni Wien Germanistik und Romanistik, allerdings ohne Abschluss. 12 Jahre lang bis 1997 war er Obmann des „großen“ österr. Sprachpflegevereins „Muttersprache“ mit den „Wiener Sprachblättern“, Auflage 1500 Stk. Dann schrieb er mit einem deutschen Hochschüler das von ihm erdachte Büchlein „Engleutsch? Nein danke!“, das heute, nach Auflage von 38000 Stk., beinahe vergriffen ist; und er erfand anno 2000 die nunmehr größte Sprachpflegezeitung des deutschen Sprachraumes im FAZ-Großformat, die „Deutsche Sprachwelt (DSW)“. 2002 erreichte er, selbst unternehmerisch, die Auflage von 34000, heute sind es 36000. Ursprünglich in Langenzersdorf herausgegeben, ist sie nun ins fränkische Erlangen übersiedelt.
  Micko ist neben der Hochsprache auch an Dialekt interessiert und arbeitet bei den „Mundartfreunden Österreichs“ im Vorstand mit. Als Schriftsteller zieht es Micko zur Lyrik hin, er verfasst auch freie Texte und verbindet ästhetische und formale Vorstellungen auch mit einer journalistischen Ader, wobei ihm die Aufklärung in Kulturpolitik und im Umweltschutz ein besonderes Anliegen ist. Neuerdings versucht er, sich aus dem Unterbewussten heraus ins Schreiben zu stürzen. Es wechseln bei ihm ernster Inhalt und philosophisches Grübeln mit Schmerzen – manchmal auch knapp über das Ziel hinausschießend. Doch ist er offen für Kritik und Vorschläge. Laufend wird er zu Lesungen in Wien, im In - und Ausland eingeladen, und er hielt 2004 sogar 6 Vorträge in der Russischen Föderation. Quelle

Thomas Paulwitz und Stefan Micko: „Engleutsch? Nein, danke! Wie sag ich’s auf deutsch?“ Ein Volks-Wörterbuch, 2. Auflage, Erlangen und Wien, 2000, 132 Seiten, ISBN 3-00-005949-0, DM 14,50
KORRES
12. August 2011 S.g. Hr. Prohaska, heute bin ich beim formatieren auf eine sehr humorvolle Botschaft von Hr. Micko aus dem Jahre 1994 gestoßen. Wie geht es ihm ? H.Gr.
23. August 2011 Lieber Herr Wanderer, ich bin gestern  vom Urlaub zurückgekommen undfinde sowohl Ihre Frage vor wie auch die Todesparte nach meinem Freund Stefan. Das Aneurysma vor 4 Jahren hat ihn nicht mehr aufkommen lassen, im Mai warer noch im Schulvereinshaus – aber seither ging es dramatisch bergab … Mit freundlichen Grüßen!
25. August 2011 Sehr geehrter Herr Prohaska, danke für die Todesnachricht. Was es auch sei, eine Bestimmung, ein Wink des Schicksal, einZufall? Was mich gerade am Todestag von Herrn Micko bewog nach seinem Befinden zu fragen ist unerklärlich. Er ruhe in Frieden. Sie haben keinen wertvollen Freund mit Stefan Micko verloren, er ist nur voraus gegangen in die ewige Heimat. Herzlich Grüße Bruno Mayer
25. August 2011 Danke für Ihre Worte – einstweilenist mir Stefan verloren, entfernt oder wie immer. Was „dann“ geschieht,wissen die Götter. Ich füge einen z.T. von mir anlässlichseines 70ers (2002) zusammengetragene und geschriebene Lebensbeschreibung an – noch nicht fertig und noch nicht aktualisiert. Mit freundlichen Grüßen! NoPro 

WANDERGIPFELBUCH STATIONEN
(Neuformatierung)
  • 01 01.1 07.12.86 - 19.04.87 19.04.87 - 12.07.87 SCHREIN 2420 m > Carl > (1918 - 1986) SAUOFENSPITZE > Hans Unterweger > (1921 - 1986)
  • 02 18.07.87 - 16.08.87 SCHIESSECK > Fridolin v. Freytal > (1832 - 1903)
  • 03 03.1 02.2 03.3 19.08.87 - 26.10.87 26.10.87 - 12.06.88 11.04.92 - 12.08.92 12.08.92 - 15.08.92 Jausengrube> Kaisergipfelkreuz Grimming Bgl. Weißrinnspitz  > Fritz Steinberger > Klagenfurt (1918 - 1988) Wolkengrube> August > Trag (1913 - 1991) Grimmingtor Toni Adam > Pürgg (1915 - 1989)
  • 04 04.1 13.06.88 - 13.08.88 97 - 98 KRIPPELBERG > Nikolaus Lenau > (1802 - 1950) Stefan > Schattendorf Bgl. (1929 - 2005)
  • 05 11.02.89 - 12.08.89 GR. KNALLSTEIN > > Friedrich Hölderlin > (1770 - 1843)
  • 06 06.1 06.2 06.3 17.09.89 - 15.06.90 15.06.90 - 12.08.90 09.07.94 - 13.08.94 15.07.95 - 12.08.95 Zinkwandgipfel > Johann Ploder > St. Peter (1902 - 1989) Zinkwandstollen - Knappenschmiede Dachstein - S. Wand - Höhle> Toni Streicher (geb. 1950) HOCHGOLLINGNORDWAND > Peter Holl> (1938 - 2002)
  • 07 07.1 10.08.91 - 11.08.91 00.00.96-00.00.96 Geschriebenstein > Franz Falludi > Rechnitz (1704 - 1779) Fridolin > Dörfl / Rax (1910 - 2006) 08 17.08.92 - 03.07.93    WAIDHOFSEE > 10 Jahre "DER WANDERER ^" 09 01.05.94 - 17.05.94 02.06.95 - 26.06.95  E6 NORDSEE-ADRIA A05 NEBELSTEIN-EIBISWALD 25 JAHRE CARL > - SÜDWEG 605 10 98 - 98    DÜRRENSCHÖBERL > Stmk. Friedrich Vollmann PROJEKT  *EUROSÜDWEG NORDCAP - ÄTNA* zu 25 JAHRE SÜDWEG NEBELSTEIN EIBISWALD anno 1995 E6 / A05 DES BILDHAUERS CARL > (1918 - 1986) DAS > von (1940) von 1986 - 95 LYRIK & PROSA BEST. INFO.  187 TEXT - 63 BILDSEITEN S 250.-
- 12 -
WGB WANDERGIPFELBUCH STATION NR. 06.4 HOCHGOLLING > 1. Nordwandterrasse Erkundungsgang Hochgolling 19940710

  Ein Sicherheitsseil ist keine Kletterhilfe! WGB > Aufstellung auf der 1. Nordwandterrasse, Anbringung einer übergangsweisen Seilsicherung, Lebens - Gefährdung durch einen stürzenden Felsbrocken B. M. 199515
An einem Morgen sternenklar,
Da ist die Welt so wunderbar. 5:50
  778 Gollingwinkel  19950722-23 1141 Zugang zu den NW - Terrassen, 1147 Turner Bergsteigerweg, Quergang zum  1149 Nordpfeilerweg (Umgehung von VI + rechts) Nordwestgipfel Gollinghütte 21:46 19950804-05 GREIFENBERG 2618m GIPFEL* Aufgestellt von den Pächtern der Golling- und Preintalerhütte: "Roman Reiter"und"FranzHöflehner" 1980
GIPFELBUCH
Wenn sich des Lebens Rätsel dereinst lösen
Wirst du erkennen, dass manches Glück nur Leid gewesen
Und manches Leid die Quelle höchsten Glücks!

Klafferkessel Preinthalerhütte Riesachfall 100 Jahre Preinthalerhütte 1891-1991
- 13 -
HOCHGOLLING POESIE & MUSIK  BERGWANDERUNG ZU EHREN VON PETER >. Untergrimming, Freitag 11.08.95 16:00
Liebe Wander Freunde! Louis Strobl >
  Pünktlich, wie angekündigt ist der Bruno eingetroffen, wir sitzen jetzt gemütlich bei mir hinter´m Haus im Schatten eines Baumes und der Bruno findet die Ruhe bei uns sehr angenehm.
  Es war und bleibt immer mein Wunsch einmal den Hochgolling zu besteigen: Durch den Klafferkessel bin ich schon dreimal gegangen, da hab´ ich immer mit Sehnsucht vom Greifenstein, zu ihm hinüber geschaut. Obwohl ich mich schon so sehr darauf gefreut habe muss ich euch, wie es nun im Leben schon einmal so ist mitteilen, dass etwas dazwischen kam.
  Erst am vergangenen Montag, wurde mir von meiner Knieverletzung der Gips entfernt! Gerne würde ich euch mitgehen doch ich wage es noch nicht die Strapazen der Wanderung, auf mich zu nehmen. So Gott will! Hoffe ich wird es wieder einmal eine Gelegenheit geben, dass mein Wunsch: "Den Hochgolling einmal besteigen zu dürfen," in Erfüllung geht.
  Euch liebe Wanderer Freunde wünsche ich morgen einen schönen Tag, das Wetter meint es ganz gut, schöner könnte es ja gar nicht sein, mein Fernbleiben tut mir aufrichtig leid, denn es ist immer so eine gemütliche Atmosphäre, wenn wir zusammen sind.
  Der Steff´l, der Toni und wie auch alle heißen mögen, ich merke mir nicht alle Namen, doch die meisten von euch werden sich trotzdem an mich erinnern. Heute auf der Gollinghütte wird es sicher schon lustig werden, morgen wenn ihr den Nordwandanstieg macht, - werde ich an euch denken.
  Heute war ich mit dem Fahrrad in Irdning und wie der Bruno gesehen hat, arbeite ich auch schon mit der Holzspaltmaschine. Also, es geht aufwärts und ich hoffe auch den Grimming wieder besteigen zu können.
- 14 -
  Dir Steff´l, danke ich recht schön für den "Grimmingtor Jodler", dessen Noten mir der Bruno zukommen lassen hat, wir haben ihn schon einige mal mit Freude geblasen.
  Ja! Nun müssen wir uns wieder trennen, der Bruno hat ja zu trachten, dass er zu euch kommt und ich muss zu Hause bei mei-ner Frau bleiben. Morgen aber, davon bin ich überzeugt, steht euch ein erlebnisreicher Bergtag bevor, im Geiste werde ich mit euch hinauf steigen, 1996 gibt es so Gott will, ein Wiedersehen am "Geschriebenstein" in Burgenland.

  Es gibt einem schon viel - auf einer Bergeshöhe zu sein, darum liebe Wanderer Frauen und Männer, einen recht schönen Gruß von mir, ich wünsch´ euch alles Gute, kommt wieder gut herunter und nach Hause, unterhaltet euch köstlich und alles möge sich nach euren - Wünschen und Vorstellungen vollziehen.  Jedoch! Es kann ja auch nicht anders sein, wenn Leute zusammenkommen die mit Herz und Freud´ dabei sind, die sich gegenseitig achten und verstehen, - das ist das Schöne einer kleineren Gruppe und so soll es auch bleiben. Dir lieber Bruno! Danke für deinen Besuch Euch allen wünsch´ ich ein "Berg Heil".
Behüt euch Gott!
Louis Strobl > (Wanderer Schirmherr)
  Als wir am Abend, bis zum Einbruch der Dunkelheit, auf der Bank vor der Gollinghütte saßen, - betrachteten wir aufmerksam die langsam verschwimmenden Konturen, der steil aufragenden Berge. Der Abendstern, die "Venus", das Synonym der Liebesgöttin wurde erkennbar, allmählich entflammten alle Gestirne der Nacht, ein Sternen übersäter Himmel gab eine Vorstellung; - über die Gewaltigkeit des Weltraumes.

Der Himmel im Wunderlicht
Das Dunkel besticht,
Aus Ewigkeit gereift
Die Sternschnuppe schweift.

- 15 -
  Danach zogen wir uns in das behagliche Hütteninnere zurück: Obwohl Herr "Peter >", nicht anwesend war stand er bald im Mittelpunkt unserer Gespräche. "Als Bub beim Schafe hüten, auf der Oberen Steinwändalm, habe ich vergrabenes Proviant entdeckt und auf geschmaust. Mein Mundraub zerrte an meinem Gewissen, doch nun wo ich es mir erstmals von der Seele gesprochen habe, fühle ich mich erleichtert". - Sagte der Hüttenwirt, Herr "Reiter". [Es war das Depot für die Winterbegehung der Hochgolling Nordwand (W19/05, "Älter werden - Sturm und Drang"), gewesen. "Bei der Begehung fanden wir es dann leer und haben´s auch überlebt, ich wusste es schon seit langem, dass es der Roman Reiter war".] - Schrieb Herr Holl in einem Brief. Bescheidenheit ist keine Schwäche sondern eine Gnade.
  Der harte Kern der Nachtschwärmer fand in der Küche ein geselliges Asyl, vor Mitternacht verließ uns "Toni Streicher" der Obmann der ÖAV Höhlenforscher Schladming. Vom Fenster unseres Nachtlagers verfolgte der Höhlenforscher Karl Webl Stativ und ich seinen Abgang, bis dann der Schein der Kopflampe, des Initiator für die Golling - Nordwandterrassen - Wanderung, der Verpflichtungen beim Stadtfest Schladming hatte, verschwand. Dem Herrn Reiter für die freundliche Aufnahme, Bewirtung und die kostenfreie Hütten Nächtigung, ein herzliches "Dankeschön", von allen Nordwand Wanderern.
  Samstag 12.08.95 Im Gollingwinkel trennten wir uns von den Hochgolling - Gipfelstürmern, nach einigen Ausfällen waren um 11:00, zu guter letzt, fünf Mann bei der "WG* Station 06.4" Hochgolling 1. Nordwandterrasse: Die ÖBM Öblarner Berg >: Stefan Kukula Flügelhorn, Stefan Kukula Junior Flügelhorn. Die ÖAV Höhlenforschergruppe Schladming: Bernhard Leitner, Karl Webl Stativ und meine Wenigkeit.
  Unser stilles Entzücken bei Sonnen auf - und Untergängen, ist wie die Liebe zum Lebenspartner, oder zu einem Kind, oder zur Kunst. Doch es nicht nur das Rätsel der Formen der Wellen des unergründlichen Meeres, und der Formen der Berglandschaft, im Augenblick einer großen Schönheit, hört unsere Empfindung auf und verstummt: - Auch unsere letzten Gefühle verlieren sich in der Allmacht der Ewigkeit des göttlichen Geheimnisses.
- 16 -
GRÜSS GOTT IHR LIEBEN LEUT´, WANDERER DER EVG! (Lesung Gollingwinkel)
  Ich komme von der EVG Deutschland und bin wieder, wie schon beim Dachsteinloch und am Waidhofsee, der einzige Ausländer. (Stimme aus dem Hintergrund: "Für uns bist du schon ein Einheimischer".) Es hat mich wieder sehr gefreut, dass ich mit wandern konnte, wenn auch nicht ganz zur Vollendung bis zum Gipfel beziehungsweise auf die Nordwandterrasse, so habe ich euch doch nachgeschaut und habe die wunderbare Musik von oben über mich als Erbaung aufgenommen. Es ist wieder alles gut verlaufen und ich hoffe, dass wir uns auch dann im nächsten Jahr "am Geschriebenstein im Burgenland", wenn Gott es will ihr lieben Leut´, wieder sehen. Willi Mathes Bad Soden - Salmünster Danke für die Förderung der Öblarner Berg