![]() Caspar David Friedrich Felsenlandschaft im Elbsandsteingebirge Der Wanderer über dem Nebelmeer |
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2011
2.Wiener
Wohnen>
HISTORIE 2000 Abschluss Wanderung
Gumpeneck 2000
1.Wiener
Wohnen> 1999 Politik
1999 Mailberg
1998 Sonnenaufgänge 1998
Grimming
Nachrichten Dürrenschöberl
1997 1988
Krippelberg
1996 Geschriebenstein
1996 Hochgolling 1994 Dachsteinloch
1993 An
ihren unterlassenen Taten WAIDHOF
1992 Grimmingtor
1991 Geschriebenstein
1990 Zinkwand 1989 Knallstein 1987
Schießeck
Schrein 1986 Ödstein 1985
Grimming
1984 Trojani
Hochweberspitze Verzeichnis
KORRES
Gegenstandloser
Fischerbrief Fischer
Gerechtigkeit Fischerschleim
Markierung
Nationalbibliothek |
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HISTORIE
WANDERER PERIODIKA
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Einladung Gumpeneck
Viele
Wege führen nach Öblarn Schönwetter
Hütte Toni Zettler
Einfach zum nachdenken
Gipfelbuch
Gumpeneck Hangofen FUS FORUM
UNVERÖFFENTLICHTER SCHRIFTEN Hans
Walter Heinrich Heidelberg Gedichte Lohn
Galaxien Marco
Serbanescu Conclusio Gedicht Russland St.
Petersburg Helmut Gold
CH Urdorf In Kürze
gestrandet Erzählung Unversuchten
TAGESENTEN Dietmar
Füssel Langdorf at Beichtbuch
Kirchliches Plakat Stinkende
Ausländer Robert Vozenilek
Skandal in Meidling Grimming
Nachrichten
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POLITIK 1999
Politiker
Qualität Rudolf
Schiebl Bundeshymne der
Politiker 02 Drei
Ratschläge
an Politiker für gute Ideen 03 Sechs
politische Planungsphasen Sieben
Fragen an die Politiker 12 Gebote
für Politiker
05 Politiker
Floskel Hums Klestil Pramer Schröder
06 Politischer
Ehrenkodex Entamtmungs
Übung Eine
schiefe Optik Politische
Definitionen
Der Punkt Y Grünmandl 07 Politischer
Dienstweg Kameradschaft
Regierung Zukunft 08 Das Parlament Friedrich
Steinberger Klagenfurt 08 Politik
ist der Versuch Was ist ein Politiker
09 Was
ist die Medienabhängigkeit der Politiker Politische
Unterschiede 10 Wahlsprüche
Vermächtnis Michael
Bleier
11 Amsterdamer
Pressefrühstück ZITATE
Schüssel 12
Pröll
Blecha Klima Kreisky
Vranitzki Mock Häupl Politiker Nachruf
13 [
> †
Beschlagnahmebeschluss
Was
die Schriftsteller schreiben Wo ein
Politiker auftritt Ich
kann hier nicht existieren Polikerzitate Erbschleicherei
zur Peputation eines Staates Der Fall
Beinhart]
14
-
18
Die
Entweihung
der Wilden Krimml 19 Latschenbock
Schußgemeinden
am Stoder Stmk 19 Vom
Dachstein bis zum Landhaus weht die Trikolore
Einen
Fächer an Gedanken Ich
wünschte Marco Serbanescu St. Petersburg
20 |
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02 Harry Baumgartner
Schauchenstein Ein
schöner Herbsttag Das Sprungbrett Die
Stimme des Vergessens Die
Zeit des Krimilesens ist vorbei Harry
Baumgartner Biographie 04
Poesie
ist Krieg Christian Bauer Berlin und Bregenz
Kalte Dusche Langsam
ertrinken die Worte Mündungsfeuer
Vom sterben des
Reims Wir glauben
Kinder des Zorns
Dämmerung
im Hinterhof 08 Opferpsyche
Borderland Buchvorstellung Gerhard Mell Kassel
Schreiben bedeudet mir Leben 09
Ihre Welt die
Berge Otto Braun Reichenau NÖ Sein letzter Weg
Schubert
Pehoferalm Dem 1.
Raxskiführer 12 Naßwald
und seine Pioniere Buchvorstellung
Gottfried Brandstätter Hirschwang NÖ
Schubert
Daniel Innthaler 14 Mailberg 17
Göttliche
Komödie
Austria Der
letzte Streich des ORF General Bachers
18 Sterz
die steirische Kulturzeitung? Wegbeschreibung
|
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LYRIK Sonnenaufgänge
Dantes
Abschied von Vergil 00-03
An einem
Morgen sternenklar Sonnenaufgang
04 Beim ersten
Sonnenstrahl Mit jedem neuen
Morgen 05 Ödsteins
Morgenlied Hinaufgeschaut
06 Sonnenaufgang
am Meer 07 PROSA Nun ist die
Zeit gekommen 08
Die Sonne
weckt die Gipfel -10 Frühlicht Grimming
Morgenerwachen Was
aber
wird bleiben 11
- 16 Sonnenaufgang
Gamseckwand Gretchensteig Inzwischen
war es Tag Zum steinernem Wirt Hexenturm
Waldhorn -
18 Voll
von Freuden Klopstock Nach einer
Gipfelnacht Gamsstein
Naturschauspiel Helios
Das
brausen der Schöpfung 19
Unser
stilles Entzücken > |
|
02 - 04 „Grimming
Nachrichten“ Heimatbuch Bad Mitterndorf Die
steinerne Schale des Grimming>
÷ 04 - 17 „Das
Heimatmuseum Strick“ in, Bad Mitterndorf“, mit
der Grimming Chronik, die Heimstätte des
Wanderer Fund Schleifers 05 - 16
÷ „Spruch
Kalender 1999“ Der Große Ödstein mit
dem neuen Holzkreuz ÷
17 - 18 „Die
Pürgger Dichterwochen“ ÷
18-00 „Licht und Schatten im Gesäuse“ ÷
19 - 00 „Der
Kampf am Berg Trojani“ 15 Jahre
Gipfelkreuzaufstellung Pfingsten 1998 ÷
20 - 00 „SAMEELSURIUM“, LH der
Steiermark „Frau Klasnic“ verliert die
Eigentümer Patronat am Großen
Ödstein
|
|
Fritz
Vollmann Schirmherr
Gipfelkreuz Legende Thomas
>
02 - 04 Anstatt eines
Vorwortes, Erwachen, Flatterhaftes Schicksal,
Ruhig, Sehnsucht, Pionierarbeit leisten, Traum,
Verloren. Ingrid Müller / Schelodetz Wien
÷ 04 - 06 „Recyled Hours“, Ron Winkler
Jena ÷ 06 - 08 „Die Ochsentour“, Matthias
Merkelbach, Korea ÷ 08 - 09
„Ein toller Mann“, Erna Schmidt, Ternitz NÖ
÷ 09 - 10 „Dantes
Abschied>
von Vergil >“,
(aus Sonnenaufgänge) >,
Wien bereits vorhanden ÷ 11 -
12 „Das Destabilisierung Feld in
Frauenberg“, Robert Schindele, Gansbach ÷
13 - 00 Gerhard Holik Gedenken ÷ 13 - 14
„Religionen“, Jan van Helsing, alias Udo Holey,
Heilbronn ÷ 14 - 17 „Hans und Anna“, Agnes Fischer >,
Wien ÷ 18-20 „Nichts bösartiges
Satanisches“, Klaus Neyer, Wien |
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Stefan Schefberger
>
† geb. 1929 Schattendorf
Maler, Illustrator und Literat
Titelbild 200 Jahre F.Schubert ÷ 02 - 04
Liebeslied der Naturbegeisterten, Die Kelten,
An die Sonne, Abenddank, von
Frau Ilse Svetina, Bad Gleichenberg ÷
04-09 Und ich erinnere mich, Gewissenschaften,
Berge sind irdische Wegstrecken-, Wellerismus.
Biographie und Werkverzeichnis, von Agnes Fischer >
Wien ÷ 09-17 Zur Besinnung!, Das Gebet
des Waldes, Analogien am Nord - Südweg; 1.)
Ich bin der Wald (Ottenstein NÖ), 2.) Der
Wald (Choralpe Stmk.), 3.) Der
Wald (St. Oswald ob Eibiswald Stmk.), Lug Trug
und Tod, Revitalisierung des Kaiserkreuzes 1988
am Krippelberg 381m Bgld., Errichtung des
Kaiserkreuzes am 19030908 auf der Grimmingspitze
2351m, Gipfelzeichen: Großglockner und
Sonnleitstein NÖ. Biographie von Herrn Stefan Schefberger
>
Wiener Neudorf ÷ 18 - 19 SAMMELSURIUMKRIPPELBERG
351 m
1988
Bei Schattendorf in Bgld.
Nikolaus
Lenau >
1802 - 50 Die Wanderer aus
Savonarola
Lesung an seinen 186. Geburtstag Einweihung des alten Grimming Kaiser
Ggipfelkreuzes am Krippelberg. Es wurde im
Jahre 1903 anlässlich des 55 jährigen
regierungs Jubiläum des Kaisers Franz Josef am Grimminggipfel
aufgestellt. 1987 wurde es von mir durch die
Zinnober Wandrinne in die Jausengrube
befördert und 1988
am Krippelberg aufgestellt. Der
Höhenunterschied zwischen Grimming
und Krippelberg beträgt genau 2000
Meter. Das
Krippelberglied |
|
Der Geschriebenstein
Johann Glavanovits Gutramsdorf Franz
Falludi
>
1704 - 79
Der
Einsiedler Geistes Wissenschaftler,
Seelsorger, Dichter und der Ungarischer Cicero.
Abschied vom
Schirmherrn August > 1913
- 9 Fridolin
>
geb. 1910 Das
Wesen des Gedichtes Pädagoge, Autor
(1.
Preis des YMCA Wettbewerbes USA) 02-03
Kybern - Ethik Förster Frankl 04 Traunstein ÷
05 - 06 Betrachtung Jolanthe Hasslweber ÷
06 - 07 Im Lande des Zigeunerbarons Eugen Roth
÷ 07 - 08 Ein Piano Marlies Mulac Ternitz
÷ 08 - 12 Vom Peverl Toni zum
Telemark Vortrag M. Köhlmaiers ÷ 13
- 14 Literaturzeitungen ÷ 15 - 16 Mein
Kärntnerland, mein Heimatland! Ilse > †
Bad Gleichenberg ÷ 17-19 Samelsurium Fischers
Gerechtigkeit für Serbien 12/1991 €00,00 GESCHRIEBENSTEIN Gedichte Franz Falludi 1704 - 79 Gedichte Schirmherr >† Natursprache
Joseva Juwa Größte Tat Fritz Steinberger >
1918 - 88 11/1991 €00,00 GESCHRIEBENSTEIN Wanderschuhe Michael >† |
|
Mit
dem Berg leben, Erstbegeher, Verfasser
des einzigen umfassenden Niederen
Tauern Führer und vielen anderen
Führer Werken Gipfelbuch
Ödsteinlied GBÖL
Neuauflage
in Buchform 02
-
09
Führer
Niedere Tauern Vorwort zur 3./5./6.
Auflage. Überblick, Hochgolling Routen; Weg
der Erinnerung, Nordwandkamine, Nordwestpfeiler
des Nordwestgipfels, Schwierigkeitsgrade. Peter
Holl Wien ÷ 09 - 11
Hochgollinggipfel Stefan
Micko ÷
10.1 - 4 Beilage Glossar K30 Leoben
Was ist das
Parlament Fischer
Glaubhaftigkeit Gegenstandsloser
Fischerbrief
Staatsbudget
÷ 12 - 13
Wandergipfelbuch ÷
14-17 Hochgolling Wanderung zu Ehren von Peter
>
Botschaft
Schirmherr Louis Strobl
Untergrimming Willi Mathes EVG
Deutschland, Franz Graner EVG Wien ÷
18 In memorian Helmut Fritsch Simbürger ÷
19 "Tälerbus wandern", Dr. Emil Hocevar
Tamsweg. E6/A05 Wegaussperrung in Leoben ÷
20 Man muss es
einmal erleben, Michael Bleier
† Baden (Buchauszug). Ihr Engel der Weihnacht, Fridolin
> †
Dörfl Rax Du der
du weckest den GesangRahmenprojekt
"Schladminger Bergbau" von T. Streicher
Schladming ÷ 12
- 15 Sommer Fridolin
>
†
÷ 16
25 Jahre Carl
> †
Nord Süd Weg 500 km A05 E6 Nebelstein
Eibiswald, Tiefe Eindrücke 17 - 18,
Wo sind die Bürger Schildas? Politik
Definition >
÷ 19
-
20 Grimming Nachrichten 2 Tage
Poesie & Musik Bergwanderung zu Ehren von
Peter > †
Hochgolling Anreise Schladming, Untertal,
Bezirk Liezen Stmk. Start am Freitag den
11.08.1995 um 17 :00 vom Gasthaus Riesachfall
zur Gollinghütte, Start am Samstag den
12.8 um 08:00 von der Gollinhütte zur 1.
Nordwand Terrasse. ÖAV
Höhlenforscher T. Streicher Schladming;
ÖBM Öblarner
>
ST. Kukula, EVG Europäische Volkssport
Gemeinschaft, F. Graner |
|
Anton
Streicher Südwand
Höhlenforschung Weitwanderbuch
Neuauflage
02 Am Eingang, am Rastplatz Toni Streicher,
Schladming Im Ramsauer Dom ÷ 03 Die
Windloch Befahrung mit einem Dicken, Kurt Maix ÷
03 Die Besteigung des Altans, Bock
÷ 04 Vom ersten zum
letzten Vorstoß, Toni Streicher ÷
06 Berggebet
>
÷ 07 Einen Tag als
Geschenk, Schirmherr Louis Strobl Untergrimming
÷ 08 Gedenken
an Gehard Niemands "Licht sein", Toni
Streicher 40 Jahre ÖAV Grimming
Gipfelkreuz ÷
10 Kreuz Chronik, Karl Kronsteiner ÖAV
Stainach ÷
11 40
JAHRE GRIMMING - GIPFELKREUZ 1994 Aufruf zur
Messandacht
÷ 11 Hymne an
den Grimming, Hans
Fischelschweiger Senior Wörschach
12 Beamtenschicksal Nachtrag W92/2S21 Adam
Biwak Einweihung >
Grimming
Nachrichten ÷
13
Liebeslied
der
Naturbegeisterten,
Ilse
> †
Bad Gleichenberg ÷
14 Bundesminister für Land und
Forstwirtschaft, Dipl. Ing. Franz Fischler ÷
16 Zusammenfassung Stadt Markierung Mängel
Euroweg, E 06 Leoben ÷
17 Naturfreunde
und Nationalratspräsident Fischer ÷
19 Pilotprojekt Emission armer Verkehr
"Tälerbus am Scheideweg?" Das
Höhlenforscherlied 150 Jahre
Dachsteinlied Marterl am
Dachsteinanstieg DACHSTEIN GIPFEL
13.WGB Station DER NORD SÜD WEG GRIMMING
NACHRICHTEN: Heimatlied Ilse Svetina, Bad
Gleichenberg Meine erste Liebe Erna
Schmidt Ternitz Sommer Fridolin
>,
Dörfl Reichenau Eine schaurige Begegnung
Rupert Pölzlbauer, Aue Schottwien |
|
JUBILÄUM
10 JAHRE WANDERER
EUPHORION
WGB
Verlust "Dem
unbekannten Buch Entwender wird für
das Interesse an den Euphorion Schriften
der Dank ausgesprochen." Am Wege Fridolin
Menschhorn ÷
3
Das
Geheimnis
der Gesundheit Franz Teibinger
Gratwein ÷ 3
Der
Schirmherr vom Waidhof Louis Strobl Untergrimming
÷ 5 Wenn die Alpen
glühn
Louis
Strobl
Die Öblarner Berg
>
÷
5 In die Berg bin
i gern ÷
6 [Liebe Heimat
teure Heimat Still ruht der See
Johann
Ploder]
÷ 7
Wanderheilung W. Matthes Bad Soden BRD ÷
8 Wandergemeinsamkeit F. Tschreppel Waidhofen.
Europäische
Volkssportgemeinschaft EVG Wanderclub F. Graner
Wien ÷ 8 -
9 Wann i
durchgeh durchs Tal Spaziergänge
in der Heimat Rosegger ÷
10 Das Gebet des Waldes Stefan Schefberger
>
Wienerneudorf ÷
11 Der Gastgeber vom Waidhof Stefan Kukula
Öblarn ÷
11 Die Gebrüder Zettler
Anton
>
aus Öblarn ÷
13-17 Das von der Boden C&A verbotene
Gipfelbuch Hochweberspitze ÷
18 Alwa die herrischeC&A Tochter. Die Jagd ÷
19 Wem gehören die Berge ÷
20 Wie ist
der Abend so traulich
Louis
Strobl
Ich
bin ein freier Wildbretschütz Starzen
Einsatz der Feuerwehr Niederöblarn
zur Bergung verirrter
WandererWir informieren uns zu Tode N. Postman
USA Seite 2-4 ÷
Deutschlandlied Wolf Wondratscheck
BRD 5 - 6 ÷ Ingeborg
Bachmann Preis 1993 7 - 10 ÷
10
JAHRE WANDERER von 1984 bis 1993
10 - 20 Wenn
der HALTER bläßt
|
|
Wölzer Tauern
Stmk. Fridolin
von
Freythall
> 1832 - 1903 Das Hochgericht
Alias Jakob Siebenbürger Dichter, Kaplan, Geistlicher Rat in Pusterwald,
Dechant in Schöder, Bruckenbauer Lex
Legende; Wilderer, Desateur,
Mörder und Büßer, er wurde kurz
vor der Hinrichtung am
Galgen von der Kaiserin Maria Theresia
begnadigt. WGB ”Wandrer Gedenk Buch Winter
Erstbegehung Schrein 2410 m" |
|
Anton Schubert
> 18.
-19. J.H. Wien > "Unvergessliche
Bergfahrten im Zauber des Gesäuses."
In der Südwand des Kleinen
Ödstein wurde eine Anton Schubert
Gedenktafel enthüllt. Zugangs Hinweis:
Gamssattel Wandeinstieg Markierung bis zur Wandschlucht dann
hinab zum Schluchtauslauf, unterirdisch
hinunter, hinauf über den Überhang auf
den Altan dann durch den Umkehrschacht in den
Gedenkraum, ein Ausgang
führt ins Freie zum Wintergarten in
der Südwand. V (kurz) "Ödsteinlied" |
|
Karl
Reiterer
> 1860 - 1934 "Waldbauern Tod"
Lehrer, Schriftsteller, Komponist und
Ethnologe, Geboren in St. Peter im Sulmtal,
gestorben in Graz. Eine Chronik
der Vertreibung der Donnersbacher Waldbauern zur
Schaffung des Banken Imperium Creditanstalt,
nunmehr
Bank
Austria,
weiters
übernommen
durch
die
Hypo
Vereinsbank
Bayern,
weiters
2005
übernommen
durch
Unicredit Italien. |
|
Gipfelkreuz
Aufstellung zu Ehren
von "Gjergj
Fishta
>"
1871 - 1940 "Lahuta
e Malcis" "Die Laute des Hochlandes" des albanischen Priester,
Franziskaner und Homeriden 17.000 Verse in 30
Gesängen. Es war der Beginn, seither gab
es jährlich eine ”Poesie & Musik Wanderung mit
der Öblarner Berg >
ÖBM
und
der Herausgabe der
"Wanderer Euphorion" Schriften. |
GESCHÄTZTE
WANDERSLEUTE
Ich
gestatte mir
Sie, zur
Teilnahme an
der
geführten
Bergwanderung
Gumpeneck
2.000,
herzlich
einzuladen.
Allgemein ist
zu sagen,
obwohl es,
außer
der alpinen
Trittsicherheit
und einer
angemessenen
Bergausrüstung,
keine
Einschränkungen
gibt, wird
auch die 17.
und letzte
Wanderung, wie
auch alle
vorangegangenen
Wanderungen,
keine
Massenveranstaltung
mit Labe
Stationen
werden.Vom Gastgeber, dem Bäckermeister Herrn Toni Zettler > aus
Öblarn
wird eine
Taxifahrt mit
Geländewagen
(Unkostenbeitrag
von einigen
Hundert
Schilling) zur
Schönwetterhütte
organisiert,
Teilnehmer die
nicht so gut
per Fuß
sind sollen
auch die
Möglichkeit
haben das
Gumpeneck zu
besteigen. Der
Abstieg ist in
das Walchental
vorgesehen.
Weitere
Aufstiegs
Varianten
sind:
Abgang vom Parkplatz Schönwetterhütte (Weg Nr. 911) 1130 Höhenmeter 3 ½ Std., von Fleiß unweit von Ödenwirt (Weg 910) 1300 Höhenmeter 3 ½ Std., von Öblarn über den Zinken (Weg 910) 1600 Höhenmeter 4 - 5 Std. von der Mörsbachhütte in Donnerbachwald (Weg 913 und 911) 3 ½ - 4 Std., oder von der Walchen ohne Markierung über die Matillen Alm (nur für Gebiets Kundige). Etwa um 12:00 - 13:00 findet eine Feierstunde am Gipfel des Gumpenecks statt. Der letzte Wurf, des vom Sölkpass herkommenden Höhenzuges, erreicht vor seinem endgültigen Abbruch im Gumpeneck mit seinen, besonderen, weithin sichtbaren, breiten Gipfel, noch einmal eine gewaltige Kulmination. Musik und Poesie sind unzertrennliche Begleiter, besonders bin ich der Öblarner Berg >
für diese
Gemeinschaft,
vom Hochweber
1984 bis zum
Gumpeneck 2
000, besonders
verbunden. Der
Ausklang
findet im
Gasthaus
Bergkreuz in
der Walchen
statt. Mit
Wanderer
Grüßen
>"Danke für die Musik vom Trojani zum Gumpeneck" Stefan Kukula & Sohn Toni Zettler > Öblarner
Berg > ÖBM von 1984 - 2000VIELE
WEGE
FÜHREN
NACH
ÖBLARN
Mit dem Auto:
Von Westen und
Süden:
A10 (Tauern
Autobahn) - B
320 (Ennstal
Bundesstraße)
- Abzweigung
Öblarn -
Landesstraße
bis
Öblarn
von Osten und
Süden: A9
(Pyhrn
Autobahn,
Abfahrt
Liezen) - B
146 (Ennstal
Bundesstraße)
- Abzweigung
Öblarn,
Landesstraße
bis
Öblarn
von Norden: A9
(Pyhrn
Autobahn,
Abfahrt
Liezen) - B
146 (Ennstal
Bundesstraße)
- Abzweigung
Öblarn,
Landesstraße
bis
Öblarn.
WANDERER
ANMERKUNG: Vom
Schoberpass
kommend ist es
besser
über
Lassing
(Abfahrt
Rottenmann
nach Tunnel)
ausweichen, da
eine Umleitung
bis zur
Pyrnpass
Mautstelle
besteht. Die
Umleitung
dauert noch
bis November.
Mit der Bahn:
Öblarn
liegt an der
Bahnstrecke
Bischofshofen
- Selzthal;
Regional- und
Eilzugstation;
nächste
Intercity-
Haltestelle:
Stainach-
Irdning. Mit
dem Bus:
Kraftwagendienst
der ÖBB
fährt
über
Öblarn
Mit dem
Flugzeug:
Flughafen Graz
oder Salzburg
Flugplatz
Niederöblarn
(für
kleine
Flugzeuge).
BERGGASTHAUS "ZUM
BERGKREUZ":
Irmgard und
Karl Reichart
Walchen
44
(8960)
Öblarn,
Österreich
Tel.:
+43-3684-2129
Fax:
+43-3684-2129-
17 Betten.
Der "Öblarner
Kupferweg",
ein montan
historischer
Schaupfad im
Walchental,
wurde neu
angelegt. Es
ist dies eine
beeindruckende
Kombination
aus Natur,
Geologie,
Mineralogie;
Bergbau-,
Kultur-,
Arbeits- und
Sozialgeschichte.
Der Weg zeigt
auf einer
Länge von
10 km den Gang
des Kupfers
vom Abbau bis
zum Handel.
Das Walchental
war vom 15.
bis in das 19.
Jahrhundert
ein
bedeutender
Bergbau- und
Industriestandort.
In einem
ausgedehnten
Stollsystem
wurden
Kupfererze
gewonnen und
in der Walchen
verhüttet.
Noch zu
erwähnen
ist auch der
stillgelegte
Mamor
Steinbruch am
Aufstiegsweg
zum Englitztal
in dem auch
Untertag
abgebaut
wurde.
SCHÖNWETTERHÜTTE
1442 m 20 - 25
Schlafplätze
Fam.
Günther
Seggl A8961
Großsölk
+43-03614-2697
und
+43-0663-83-55-50
Zufahrt von
Stein an der
Enns ca. 5 km
in Richtung
Großsölk,
von der
bezeichneten
Straßen
Abzweigung 2
km zum
Parkplatz nahe
dem
Gehöft
Koller,
Gehzeit vom
Parkplatz bis
zur Hütte
1 Std.. Bei
dem Aufstieg
zur
Schönwetterhütte
kann man
beobachten;
welche
unglaublich
steile
Hanglagen hier
noch
landwirtschaftlich
bearbeitet
werden. Ein
besonders
sehenswerter,
geologischer-
und
mineralogischer
Lehrpfad, der
auch die
alpinen
Geländeformen
und
Bodenabdrücke,
z. B: Dolinen,
am Ort ihres
Vorkommen
erklärt,
wurde oberhalb
der
Schönwetterhütte
im Gumpenkar
neu errichtet.
Die Schwachen
brotlos, die
Bürger
charakterlos,
die
Konferenzen
endlos, die
Völker
friedlos, die
Bücher
geistlos, die
Unterhaltung
geschmacklos,
die Lügen
grenzenlos,
die
Wünsche
hemmungslos,
die Starken
herzlos, die
Aussichten
hoffnungslos,
die
Arbeitsmoral
interesselos,
die Kirchen
kraftlos, die
Verbrechen
maßlos,
die
Jugendlichen
orientierungslos,
die Mode
schamlos, die
Umgangsformen
taktlos, die
Verhältnisse
trostlos, die
Politiker
verantwortungslos,
die Schulden
zahllos, das
Leben ziellos,
die Sitten
zügellos!,
das Ziel
uferlos!
Toni
Zettler
>1998 ![]() >FUS FORUM
UNVERÖFFENTLICHTER
SCHRIFTEN
So
als ob, man
schon auf
Erden, mir die
Sünden,
gleich
begleicht.
GALAXIEN
Wer
kommt mit nach
Galaxien,
nach dort wo die Sonnen glühn`? Wer möchte mich nun gern` begleiten, nach dort wo Meteoren blühn`? nicht auf Schienen oder Huf. Diese Wege gehst Du - wie der Ursprung Dich erschuf. Kommst du mit nach Galaxien, nach dort, wo Dasein Liebe ist. Würdest Du mich gern begleiten, nach dort, wo Du Du-selber bist. Im Scheindasein von Zeit, wo unerahnte Sphären winken - Dich zu begrüßen gern` bereit. Auch im
W30 Politik
mit dem
Gedicht "Ich
wünschte"
präsent
Marco
Serbanescu aus
"Ligovskij
pr. 164 Box
107 ROS -
192007 St.
Petersburg"
ist 26 Jahre
seine
Publikationen
wurden u. a.
v. E.
Jünger u.
R. Schneider
sehr gelobt.
CONCLUSIO Ich starb schon einen Tod, Meine
trockenen
Lippen
berühren
dich
Und schmeckten Staub. Führe mich nicht in Versuchung... Ich aber fühle, Ich wünsche, begehre, Und weiß nicht was ich will. Wo begegnen wir und wieder? Wo wird es sein? Doch niemals zur schlaflosen Nacht Kommt der Schlaf, die Stimme: Erlöse mich von den Fratzen, Die mir unerträglich, Ausgehungerte Hunde, die umher streunen, Schlamm tropfend, Schmutz verklebt das gelbe Fell. In den Restaurants, die wir uns nicht leisten können, Ergreift uns das Heimweh nach einfachem Leben: Was heißt das schon? Gibt es ein Gefühl, Dem man noch trauen darf? Das ist dein Urteil: Zu sein uns daran zu zerbrechen. Würden sie wenigstens Steine nach dir werfen Und weinen, Weinen und weinen. Ich aber frage mich, wer so dumm sein konnte, Uns zu erfinden? Und verzweifle jede Nacht, Wie ich den nächsten Tag übersteh`. Ein Leben geht an den anderen vorüber, Und sie wissen nichts voneinander. email:
helmutgold@hotmail.com
Geb. 1961 in
Salzburg, seit
1979 in der
Schweiz,
frühe
Auseinandersetzung
mit Film und
Malerei,
Europ.
Jugendfilmpreisträger,
journalistische
Tätigkeit.
Diverse
literarische
Arbeiten:
Roman,
Theater,
Prosa,
verschiedene
Veröffentlichungen,
u. a. in
Anthologien.
Neugeburt
während
des W32
Druckes: „Liszt
- Paraphrasen“,
5
Episoden:
Liszt
über
Wien,
Liszt
beim
Notenstudium,
Liszt
isst,
Liszt
spielt
sich
ein,
Liszt
vor
Konzertbeginn.
Anmerkung:
Ein
Paralipomenon
der
Parapsychologie
mit Parameter
am Paramenter
zeigt keine Paraplegie,
eine
höchst
empfehlenswerte
Lektüre.
IN KÜRZE GESTRANDET Der eine labt sich in der Südsonne und der andere schluckt ordentlich Regenwasser im Norden. Das Trauma vom halbherzigen Blick vom Hotelzimmer aus auf das Meer bleibt ein Traum. Niemand reist heute um Steine zu betrachten, die vor Jahrhunderten aufgestapelt wurden! Compadebile Campingplätze. Hütten und Polyester Dörfer mit Menschenelend angefüllt. Früher reisten von Schloß zu Schloß die Aristokraten, heute sind es von Zelt zu Zelt die Eurokraten: Idioten sind sie alleweil geblieben. Einst einzelne korrupte Staaten, heute ist es fast ein ganzer Kontinent. Frei und ungezwungen wollen wir sein, Notschlafstellen in Luxusbuden. Wir finden und wieder, egal wo, nur muss es nach Möglichkeit genau so gemütlich sein wie Daheim (- was ist den das?). Der Fernseher ist mit dabei, man interessiert sich immer und überall für jeden Schmarren: Die jüngste Mars - Mission verfolgen oder den laufenden Präsidentschaftsausflug auf den Jupiter begleiten. Wieviel interessanter ist dagegen zuzusehen, wie jemand im Stamm eines gesunden Baumes versucht auf die Krone zu klettern! Das Status Symbol: Eingehüllt damit ES die Garagen - Häuslichkeit nicht vermisst und soweit versteckt, dass der Stern sichtbar bleibt. Jeder muss sehen was man hat! Daneben ein bloß Steller: Das Auto übernimmt die Funktion des Radios und das Umfeld wird willkürlich zum Mithörer, Freiluftkonzert, im Preis inbegriffen, welch ein Erlebnis! Populäre Überschüttung. Der Schall wellt bei höheren Temperaturen viel weiter und tränkt mit der Unterhaltungscompo die Nachbarlichkeit in stumpfe Rhythmen. Die Kunststoffkünstlichkeit umgibt das kaltherzige Pack. Mittendrin sitzt die Großmutter, mitgeschleppt, weil sie den Aufenthalt finanziert. "Wenn du die richtige Oma wärst, hätte ich dich nicht so gerne." Leihmütter sind auch wertvoller als echte. Der Strand: Wer den wohl erfunden hat? Weshalb nicht unwillkürlich Wellen, die über schwappen und alles mit sich reißen. Fischfutter, Entsorgung des Menschenunrates! So aber bleibt es bei Blau(es Meer) - weiß(er Strand) - braun(e Mädchen), letztere mit Ihren vom Tanga entzweiten Hinterbäckchen! Meer & Sonne als Kontrastprogramm - ich muss trotzdem einmal hin - tatsächlich nur deswegen?? Zwei freie Quadratmeter gerade noch gefunden. Zwischen letzten Ölungen ein parfümiert, das Badetuch auslegen - nicht gegen den Wind - und schon sitze ich darnieder. Auch Fliegen gefällt es hier: Sie surren entzückt rundum herum. Eine Sandameise krabbelt mühsam vorbei; ob ihrer Schönheit ein Santander etwa? - Also wie eine Frau: Man schätzt sie nicht wegen ihres Kopfes, sondern ob des Rest`s! Unweit strahlt faul, halb auf Ellbogen gestützt, Jungfräuliches in die Sonne. Das braune Haar nach hinten gekämmt, da dürfen nur Wind und Sandkörner durch: Wie lange noch - denn hier anbeißen dürfen, wo sie anscheinend allein gelassen dar nieder liegt?! Die Brüste spitzbübisch, wie ein Kompass empor in Himmelsrichtung, gebrannte Krusten - was ein paar Zentimeter näher zur Sonne ausmachen -, im ganzen ein fett gesalbter Körper! Positionsänderung: Zurechtrücken des Badetuches und in die Horizontal Lage: Die Spitzen verlieren ihren Halt; was bleibt sind flache Ringe. Um die Knospen wächst ein Krater! Mit der Massage ansetzen und formen, wie die Kinder, die mich noch trennen. In Bauchlage läßt sich die Situation am besten überblicken. Vielleicht eine dieser vielen wohlerzogenen Mädels, volljährig = um so besser aber katholisch = ist eine Katastrophe! Man möchte doch nur reden und spazieren, "außer Spesen nichts gewesen" zumindest ich nicht! Vorerst heißt es abwarten, nichts überstürzen! Von woher könnte sie sein? Schwierig festzustellen in diesen Nationen purpur. Die Farbe und Tönung kann man sich schon zu Hause geben lassen durch unter- und überlegen solarischer Röhren Wärme. Zumindest keine Blonde, nicht allzuviel Nordlicht gesehen, eher die labilen mittleren Breiten. Fleischeslust wohin man blickt. Ein Spanier mit seiner fidelen Castro - Brille bahnt sich seinen Weg durch die Reihen. An der Hand zieht er eine halbnackt - Fett gestopfte nach, mit ihrem qualvollen Gänseleber Hals. Nackte Oberkörper - zum Glück sind bloß nur diese Stellen freigelegt, der karge Rest ist ohnehin nicht der Aufmerksamkeit wert. Es kommen noch mehr: Schwarz & Weiß, Jung & Alt, Blond & Braun Handschellen sich durch die Menschen Wüste. Neuerdings nicht nur Ringe in der Nase und in den Ohren, sondern auch schamvoll die Lippen: Allerheiligstes, wenn sein Ding nicht durch den Ring passt, ist er nicht der Richtige, Aschenpuffeleien! Da liege ich nun platt am Bauch als Reserve Tarzan auf der Lauer. Ein scheuer Blick hinüber: Um sie würfeln oder um Domina ? - Vielleicht heißt sie so? - Wo bist Du? Ich verliere natürlich, als Märtyrer kommst du schneller ans Ziel. Ausrasten in der Vernunft, besser sich in das Abenteuer stürzen, die Vergnügung annehmen und doch SEINEN Weg inmitten dieses Lagers beibehalten. Was ein Mensch so alles durchmacht, nur weil er sie einmal untersuchen möchte! Da bin ich wohl eingeschlafen. Beobachten muss gelernt sein, ansonsten würde ich nicht so schnell ermüden. Ich könnte der Ewigkeit meine Aufmerksamkeit schenken bei diesem Anblick. Den Gefühlen freien Lauf lassen: So getraue dich doch - "der teuren Treuen hingegeben ein Glücklicher!" Nur einen flüchtigen Blick warst du ihr bisher wert. Bei Attacke - Abwehr. Dem Frust besser keine Bedeutung beimessen. Irgendwo bei irgendwem abgeblitzt, na wenn schon, in deinem Alter! Keine Herzbaracke deswegen! Die Sprache ist sicher kein Hindernis, Nationalität gleichgültig. Macht einen gebildeten Eindruck - schreiben & lesen dürfte sie können, immerhin ein Ansatz; Aufbaumöglichkeiten und bei Lernwillen wird vielleicht noch etwas daraus! Überwinde dich einmal! DEM
UNVERSUCHTEN
ERWARTET EINE
BITTERE REUE
Hoppla - sie
steht auf -
jetzt los, auf
die Insel
hinaus, kein
zurückhalten
mehr. Moment,
zuerst den
Körper
genau unter
die Lupe
nehmen. Die
Realität
weg kehren.
Romantik ist
angesagt: Ins
erste
Abenteuer mit
ihr, den Anker
lichten. Alle
anderen, am
besten den
ganzen Strand
untergehen
lassen, dann
hättest
du ALLES in
der Hand -
oder die
Gegend zu
einer felsigen
Insel
umfunktionieren.
In der
Verankerung
mehrere
Zeitzünder,
eine Art
Russisches
Roulette und
diejenigen,
die
explodieren
werden zu
Fischfutter -
die
Unterwassertiere
sind ja
ohnehin bald
nichts
besseres
gewöhnt:Plankton kennen sie schon längst nicht mehr. Plötzlich von hinten: "Luuki Luuki Luuki": Für einen Hungerlohn verkaufen sie Fertigware, Schleckstengel mit Erfolg, als hätten sie nicht schon genügend zum Lecken und Schlecken nachts über. Eis von der Stange: Meterware? Hitzebeständig. Ideen muss man haben. Der Strand wird tagsüber zum Puff auf Betriebsausflug! Und gleich wieder von der Seite "Luuki Luuki..." So ziehen sie an den darniederliegenden, glänzenden Fleischkörpern vorbei. Wenig Reaktionen, keiner hat Lust auf Gürtel, Tücher, Schmuck. Verdammt, wo ist sie jetzt von hinnen? Lässt das Badetuch ganz alleine - sich jetzt einfach drauflegen? Zum Ständer trieben es die Blicke alleine nicht. Getrost aufstehen und umsehen - da von hinten, zurück ins Camp. Unauffällig folgen, dann weiß ich gleich, wo sie wohnt. Vor Aufregung ihr jetzt nur nicht bis ins Damen WC folgen. Hat sie keinen Biositz im Campanium?
Ich steuere
auf die
allgemeine
Herrenabteilung
zu, muss
ohnehin
einmal.
Nächster
Treffpunkt
Strand Idyll.
Ich kann mir
also Zeit
lassen.
Endlich ein
halbwegs
sauberes WC
gefunden mit
voller
Papierrolle
noch dazu! Und
nun wie der
Blitz
zurück,
in welcher
Stellung werde
ich sie
antreffen?
Wie eine Meerjungfrau, Augen verdreht, Beine überkreuzt. Nun was, schönes Mädchen? Langweilt sich schon tagelang am Meer und hat niemanden, Fallenstellerin? Jetzt bin ich schon wegen ihr auf die Toilette - vielleicht musste sie nur ihr Periodika wechseln, soll ja ungefähr einmal monatlich vorkommen. Ins Wasser gehen kein Hindernis.
Weshalb haben
wir
Männer
keine solche
Probleme?
Müssen
wir immer
Frauen
heiraten?
Blick dich
einmal um: Die
Frau dort
interessiert
es
überhaupt
nicht, dass
die beiden um
sie herum sich
nicht für
sie
interessieren:
Glut
heiße
Erwärmung.
Borstiges Haar vereinnahmt den ganzen Charakter, mit der Hand glatt streichen nützt da nichts. Rupsch, da liegt sie wieder, Augen zu, Halbschlaf. Was träumt man unter der Sonne? Ihr ganzer Körper voll Mehndis und ich darf in der Hochzeitsnacht nach ihren Initialen suchen, die hoffentlich kunstvoll versteckt an den Genitalien fein eingearbeitet worden sind. Licht ab (wie sich bei Dunkelheit alles verändert): Trotz vorhandenem Strom Anschluss Finsternis, Kerzenromantik?
Surfen - "am
Internet?"
-
dachte
ich
mir
schon,
dass dies als
Antwort folgt.
Vorschlag: "Ich
das Brett und
du das Segel".
Verführe
mich auf
deinen
<Sternen>,
blasen wir
gemeinsam die
beiden auf und
legen sie wie
einen
Schwimmreifen
um unsere
Körper.
Mit
Sicherheitsventil
bleiben sie
straff - &
nichts wird
schlaff - in
den Himmel
damit (oder
wie das
heißt)!
Sie loslassen von den Fesseln der Eltern und umlagern, durchdringen wie das Meer im Sand. Schatten eins werden lassen. Umrisse und der Rest ist Fantasie, effektvoll, zeigt Wirkung und kostet vor allem nichts.
Heißt
sie jetzt
Domina oder
wie? Was sind
schon Namen!
Emotionen
zählen
&
Gefühle,
bringen die
uns weiter?
Wenn sie jetzt
nur endlich
baden gehen
würde.
Was bleibt am Schluss? Das ab gefegte Zelt, zusammengeklappt, das Auto gewaschen, alles nur, um auf Hunderten von Kilometern dem Staub Platz zu machen. Was nicht mehr gebraucht, dem Nachbar schenken: Klappsessel - die saßen ohnehin immer am Boden -, Plastikkübel - & haben immer alles liegen lassen. Bessermacherei als alternatives Zwischenspiel? Sie steht auf und zippt am Höschen. Tatsächlich: Badereif! Nichts wie los, wo es doch nirgends so schön ist wie im Wasser!
Normalia: Der
Genuss von
Knoblauch und
Zwiebel ist ab
sofort
für alle
Staatsbürger
Normalias
strengstens
verboten,
während
Ausländer,
die nicht ihre
Aufenthaltsbewilligung
verlieren
wollen,
täglich
eine Zwiebel
und fünf
Knoblauchzehen
essen
müssen.
Diese
Maßnahme
wurde von der
radikalen
Partei RPN
durchgesetzt,
die
großen
Wert auf die
sofortige
Erkennbarkeit
landesfremder
Elemente legt.
"Ausländer
stinken - und
wenn sie nicht
freiwillig
stinken
wollen,
müssen
wir sie eben
dazu zwingen"
erklärte
dazu Dr. Hump
Großkotz,
der Parteichef
der RPN.
Robert
Vozenilek 1170
Wien Pezzlg.
68/25. Ich bin
am 31.10.61 in
Wiener
Neustadt
geboren,
aufgewachsen
in Lanzendorf
bei Wien,
absolvierte
Kindergarten,
Volks-,
Hauptschule -
und
Polytechnikum,
mein Lehrberuf
Autolackierer,
nach dem
Bundesheer
begann meine
kometenhafte
Laufbahn als
Job -
Entertainer
Wien, als
Beruf
Verwandlungskünstler
schlüpfte
ich in die
Arbeitsmäntel
folgender
Beschäftigungen:
Saaldiener,
Briefträger,
Chemiearbeiter,
Straßentheater
Schauspieler,
Hofburg -
Ballett
Tänzer,
Herrenmoden
Verkäufer,
Pharmakon
Arbeiter,
Farbenverkäufer,
Möbelpacker,
Staplerfahrer,
Lagerangestellter,
Lebensmittelverkäufer....
SKANDAL I
PS: Der Osterhase "Max Raschl" verbringt wie jedes Jahr seine Sommerferien auf dem Meidlinger Friedhof. Ein Heimaturlaub mit Pfiff. Nach
Einem
Caspar
Wissenschaftsministerium
erlaubt:
Operationen
der Ärzte
während
ihrer
Dienstzeit im
AKH an
Privatpatienten.
12 Gebote für Politiker > 12
Gebote
für
Wanderer>- 04 - -
06 -
Eine
schiefe Optik
Nach
dem ORF
(Orakel
Reklame Fiasko
Text
Unterschlagung
Parteikuratoren
Filter)
>
-
07 -
Ist
ein Versuch
der Politiker,
zusammen mit
dem Volk mit
den Problemen
fertig zu
werden, die
das Volk ohne
die Politiker
nie gehabt
hätte.
-
09 -
-
10 -
-
11 -
POLITISCHE
ZITATE
-
13 -
-
14 -
-
15 --
16 -
-
17 -
-
18 -
Der
falsche
”Ast”
(Umweltrat)
verlor
den Stamm,
der Sandwirt
seinen
Judaslohn
bekam.
”Wenn man in
dieser
unberührten
Landschaft
steht
kommt man zu
den Schluss,
dass wir nicht
das Recht
haben diese
Landschaft
anzurühren”.
Wendelin
Weingartner
der
Landeshauptmann
von Tirol
in der Wilden
Krimml
über die
Wilde Krimml
1996
”Wir
müssen in
höhere
Regionen zum
Beispiel
in der Wilden
Krimml
investieren”.
W. Weingartner
1998
Der Schutz der
wilden Krimml
ist: ”Eine
geistige
Umweltverschmutzung
der
Grünen
mit
Bibelforscher
Methoden”.
W. Weingartner
1998 Quelle
ÖAV
Dokumentation
W.WEINGARTNER
KASSIERT VON
TOURENGÄNGERN
S 30.- pro
Stunde
Parkgebühr
Quelle ORF ZIB
09.12.1999
-
19 -
Der Grimming
ist jedoch,
entgegen dem
Vorwort des LH
der Steiermark
”Frau
Klassnic”,
immer
noch
die
höchste
(alleinstehende)
Bergerhebung
der
Steiermark.
Die
L.H.
benötigt
in den, ”Worten
der
Begrüßung”, zum 20 Jahre Jubiläum der
Museumsschriftenreihe
von
Trautenfels
”DA SCHAU HER”
4/99, eine Aufforderung
um sich mit
der Kultur des
Bezirkes
Liezen zu
beschäftigen,
- und um sich
für diese
Kulturarbeit
zu bedanken.
Bereits vor
Lassing, hat
der Wanderer,
der L.H. wegen
dem Verkauf
der
Steirischen
Bergrechte an
die
französische
Atomindustrie
Edf., das von
ihrem
Vorgänger
übernommene
Bergpatronat
Ödstein,
(Eigentümer
Land
Steiermark)
aberkannt.Wie “Rio Tinto” ist die Edf. (nun mit einem ¼ Anteil um 5,6 Mrd ATS an der Stewag beteiligt), jetzt in der Steiermark auch ein Wohltäter. Der Stewag Chef, ”Adolf Fehringer” ist nun auch dafür dankbar, dass er von den Franzosen wieder zur heimischen Energiewirtschaft zurückgeführt wurde. Seine Kernspaltungsversuche an den Kürbissen dürften nun auch finanziell abgedeckt sein. (Quelle: Kurier) STERZ Stmk, geförderte Literatur Zeitschrift, Text Abdrucke ohne Leserforum, Thema: Kitsch. Der Beitrag von M. Kanofsky Sibirien ist lesenswert. Georg Möhrke Grafik Management 02236 / 464 96 Ein Blatt in Stürmen gereift e-mail georg moehrke@magnet.at WIEN KULTUR Kulturgemeinderätin Frau Inge Zankl, danke für die Möglichkeit, dass im Rahmen ”Texte aus den Schreibtischladen” Auszüge aus dem Vorabzug dieses Wanderers in der Bücherei am Schöpfwerk zu Gehör gebracht werden konnte. ICH WÜNSCHTE, Ich wäre wie jene, Die lieben können, ohne zu bereuen. So aber bin ich das Abbild der Menschheit: Gezwungen, stets das zu tun, Was mich selbst verfluchen lässt. Marco Serbanescu >
Lyrik und
Prosa
Kontaktadresse:Ligovkij pr. 164 Box 107 Ros - 192007 St.Petersburg Ein frohes Fest und ein gutes neues Jahr wünscht Ihr >Walburga Seiringer Schirmherrin, Gipfel Buch Allgemein GBA Neuauflage im
August. Ein
schwarzer
Vogel...höher
steigend.
Ich streiche mein Auto gelb und führe es seiner Bestimmung zu. Über den Horizont hinaus. DAS
SPRUNGBRETT
über
dem Haas Haus.
Und die Pferde
könnten zu laufen beginnen, und der Tag könnte zu Ende gehen... Auf einen Kaffee In die Blue - Box. Eine Stimme hinter mir, DIE
STIMME DES
VERGESSENS
Feuchte
Wände in
blau,immer
noch blutroter
Himmel...
Lebens gierig im leeren Raum, eine bestimmte Zeit zu leben - ein neues Leben lang. -
02 -
DIE
ZEIT
DES
KRIMILESENS
IST VORBEI
sich einmal etwas Gescheites einfallen lassen. Ein Postbote bringt die Telefonrechnung. Ein blauer Tag, der Tag nach dem Tag der Arbeit... strahlend blau. Wider dem Leistungszwang. Hellwach sein um zu erkennen, Und
während
ich dachte,
ging der Abend
in den Abend.
Der Morgen war voller Regen, und die Suche fand kein Ende. Unglaublich diese Stille Wie
jemand der
wirklich
gestorben ist,
unhaltbar, jetzt im Verblassen, um wiederzukommen... schweigsam. Die selten begangenen Wege. Wolkenschwärme, der Nachtwind in den Föhren. Und es verlor sich jede Spur. Eine
einsame
Nacht,-
schlaflos.
Wieder diese Angst. Die Lichter eines Autos. -
03 -
Ich
bleibe.
Über dem
Haus der
altbewährte
Sternenhimmel.Eine vertrocknete Rose am Türrahmen. Die Dinge werden ihren Lauf nehmen. BIOGRAPHIE
Harry
Baumgartner,
geboren am,
9.8.1967 in
Wien, besuchte
die AHS (nicht
abgeschlossen),
arbeitet
als
Botenfahrer,
Nachtwächter,
Buchhandlungsangestellter
und
in der
Buchherstellung.
Lebt als
freier
Schriftsteller
in
Scheuchenstein
NÖ.
Arbeitsstipendium
des
Bundeskanzleramtes
1998. Bisher
erschienene
Bücher.
”Die
Traurigkeit
der Flugtiere”,
Lyrik 1994, ”Die
alltägliche
Kunst des
Tagtraumes”
(Der Clown),
Lyrik 1995
Harry
Baumgartner
> Ende
Wieviel
Overkill hat
ein Gedicht
und wo sind
Opfer zu
beklagen
Äther entweicht den vielen Lücken, Worte brennen Felder nieder und die Presse? druckt es nicht. -
04 -
Papier,
bedruckt -
Lettern Druck
hat mich stark
berauscht.
Zu Straßen angelangt sehe ich Menschen, wohin gehen sie wo kommen sie her? Frag das Papier, bedruckt in ihren Geldtaschen - sie tragen sie am Arsch. LANGSAM
ERTRINKEN DIE
WORTE
Endloses
blicken auf
leere, weite
Zeilen, Poesie
unendlich
fern.
Blätter Horizont bekundet untergehen. Endlose weise Worte laden ein zum Sprung in kalte Bilder steile, bleiche Phrasen sind Begleiter und du bist allein - l a n g dein Tod im Grau der Sätze. -
05 -
Worte
sind Waffen,
ein Magazin
unendlich
voll.
Wir haben aufgerüstet und schießen Wörter für den Frieden ab. Vor dem Krieg war Wort. An
einer Ampel
totgefahren
auf dem Weg
nachhause
zwischen Straßen eingekeilt zum Steh‘n gebracht. Durch Sprit Geruch betäubt Zeit erdrückt, vom Licht verführt Ein Wind kommt auf und bleibt. WIR
GLAUBEN
Die
Vögel
sind lange
schon
in den ewigen Süden gezogen -
06 -
Harte
Federn
vertrieben,Storches Schnäbel bliesen dunkle Wolken an den Horizont Möwe Jonathan ist abgestürzt und wir glauben wirklich es ist noch nicht zu spät. KINDER
DES ZORNS
Wir
haben
Vater
nie
gekannt
Mammon>
zog uns
zärtlich
groß.
Wild an Zitzen saugend, Schilf am Fluss des Lärms. Wölfe heulen, jeden Tag. Schrei zurück bei Nacht: wir, wir sind die Kinder des Zorns! DÄMMERUNG
IM HINTERHOF
Alltag
- Boulevard
der Ratten,
verlerne dort
zu leben.
-
07 -
Winter
befiehlt dem
Wald zu
schweigenund langsam wird die Nacht verrückt Christian Bauer Berlin und Bregenz >
Ende
Schreiben
bedeutet mir
Leben. Seit
meiner
Kindheit bin
ich krank und
seit 16 Jahren
lebe von
sozialen
Almosen. Meine
Manuskripte
entstanden
ohne eigene
Schreibmaschine,
ohne
Schreibtisch,
unter Papier
und Porto
Mangel und oft
muss ich
wählen;
entweder essen
oder
schreiben. ”Schreiben
ist
nicht
lebensnotwendig”
war
das
Zitat
der
Behörden.
Für
mich
war
das
Schreiben
lebensrettend.
Gerhard
Mell
REZENSIONEN
Die
minutiös
geschilderten
Wahnvorstellungen
und
Obsessionen
eines
Menschen,
der
am
Borderline
-
Syndrom
leidet,
einem
seelischen
Zustand
am
Rande
der
Psychose,
sind
zwar
Phantasie
Gebilde,
zugleich
aber
psychische
Realität.
Ein
Tabu? Eltern
sehen in ihren
Kindern ihr
Eigentum,
deshalb gibt
es auch bei
uns ”Gewalt
gegen
Kinder”.
Doch bei aller
Traurigkeit
der Thematik
ist es ein
Glücksfall,
weil hier ein
Betroffener
über die
Fähigkeit
verfügt,
seine Leser
mit in seine
Seelen -
Landschaft
hineinzunehmen.
-
08 -
"Aus
Chaos entsteht
Schönheit"
lautet eine
These, doch es
ist
sicherlich
so, dass der
im Chaos
geborene, der
von der Natur
benachteiligte
und
hinabgestoßene
Mensch mehr
Leidenschaft
und innere
Rührung,
mehr Kraft und
Mut zur
Selbstbehauptung
entwickelt,
als der von
dem
Außerordentlichen
unberührt
Gebliebene.
ISBN
3-932497-17-1
160 Seiten
25.-DM
Wieselburg
Verlag. Gerhard
Mell,
geb.
1955
in
Spangenberg/Hessen,
arbeitete
als
Pfleger
in
Altenheimen,
einem
Reha
Zentrum
für
Contergan
-
Opfer,
in
der
geschlossenen
Abteilung
für
Kinder
Psychiatrie,
war
Trödler,
Tramp,
Wein-
und
Falafel
Händler,
Kneipier,
Arbeiter in
einer Brot -
und einer
Klopapier
Fabrik, ist
ein schwer
behindeter
Autodidakt.
Veröffentlichungen
in zahlreichen
Literaturzeitschriften
und
Anthologien. Gerhard
Mell
>
Ende
-
09 -
SEIN
LETZTER
WEG
> >Nachruf zum Tod des Hüttenwirtes des Habsburgerhauses ”Karl Jahn” in der Bergsteigerzeitung JG1 Nr.30 vom 07.12.1923 - 10 -- 11 - - 12 - -
13 -
Wahre
Schönheiten
drängen
sich
nicht
auf.
Sie
sind
zurückhaltend
wie
das
nördliche
Weinviertel,
es
will
genau
angesehen
werden.
Ein
Ausblick
auf
eine
weite
und
wellige
Welt
gleich
einem
Meer
Ob
der letzte
Blick der
Delinquenten,
am Gipfel des
Galgenberges
346m, auf die
umliegenden
Landschaftsschönheit
voll Wehmut
war? Wird von
Fall zu Fall
an der
Wesensverschiedenheit
der
Betroffenen
gelegen haben.
So mancher
davon wird auf
dem Bergfried,
eine Erhebung
inmitten von
Mailberg,
ruhen.
Das
gut
erhaltene
Schloss
Mailberg,
mit
einer
Innenhofkirche,
einem
Wassergraben
mit
Wehrmauer,
strebt
eher
Bauwerks
mäßig
in
die
Höhe.
Es
ist
im
Besitze
des
Souveränen
Malteser
Ritterordens.
Um
1000
wurde
der
katholische
Laien
Orden
in
Jerusalem
begründet
und
hat
die
Aufgabe
den
Glauben
zu
schützen,
Kranken
und
Armen
zu
helfen.
Daran
hat
sich
bis
heute
nichts
geändert.
Schloss
Mailberg
ist
seit
1145
in
den
Händen
der
Malteser
und
der
älteste
noch
bestehende
Besitz
des
Ordens.
Es gibt ein
Museum, einen
Weinverkauf
und eine
Zimmervermietung
mit 5
Doppel-zimmer.
02943/2694.
(Das Museum
war
geschlossen
und 3 Zimmer
sind am 14.08.
bereits
vergeben.)
An den
Ausläufern
des Buchberges
417m liegt der
westliche Teil
der Ortschaft
mit den
angrenzenden
Weinbergen
-
14 -
Ein Holzkreuz
mit dem
gekreuzigten
Messias ist
das
Gipfelzeichen
des Laub
bewaldeten
Berges und
gleichzeitig
die WANDER
GIPFELBUCH
Station Nr.
11.AM WEGE
Im weiten Bogen der Natur Siehst du des großen Gottes Spur. Doch willst du ihn noch größer seh‘n, musst du vor seinem Kreuze steh‘n. Errichtet von Anna u. Johann Singer Immendorf 1977 O
Kreuz,
verschmäht,
verhasst,
verachtet
Vom schnöden Volk das dich nicht kennt. Das Herz von Weltsinn nur umnachtet, Dich nur mit Spott und Hochmut nennt. Gib
mir auf
dunklen
Lebenswegen
Licht,
Stärke,
Kraft und Mut.
Im Kreuz allein nur ist Segen, Im Kreuz zerschellt der Feinde Mut. Anton und Maria Merchter 1893 Sockel H. Gallus Nikolsburg Lieber
Gott hilf mir
mein
großes
Maul zu
halten,
Wenigstens
solange bis
ich weiß
worüber
ich rede.
Heimat
du bist der
Schöpfung
schönster
Gedanke. Lass
uns denken ein
Leben lang. A
Th. Dielmaier
Haus 58
Seefeld
-
15 -
Solang
der Bauer
ackert das
Land, sind
Hunger und
Hass unbekannt
Haus in
Zwingendorf
Ein
Dorfmuseum
mit
Naturschutzraum
in
der
alten
Schrot
Mühle
in
Zwingendorf
-
16 -
In der ”
>” durch
die Hölle
zum Knallstein
hatte sich
einst der Euphorion
eine Feder von
Dante auf den
Hut gesteckt. Nun
wurde Staub,
wegen sechs
Asche
Behältnisse
mit der Asche
des seit 678
Jahren
verblichenen
Dichters Dante
Alighieri,
aufgewirbelt.
Eine
pietätlose
von den Medien
aufgegriffene
Schimäre
vom
zufälligen
Auftauchen
eines Asche
Behälters,
in der
Nationalbibliothek
von Florenz. Weil
die Haide
Tenner im
Jubiläumsjahr
”200
Jahre Franz
Schubert”,
(Wanderer Nr.
23) als ORF
Musikverantwortliche,
die Musik von
Franz Schubert
zu sehr
kulinarisch
empfunden
hatte, schied
sie mit dieser
Begründung,
eine
Uraufführung
beim
Festkonzert am
Wiener
Rathausplatz
aus.
Nun
ist
sie
in
der
Relaunch
Darstellung Resetarits
total
überfordert,
”sie
hat zwar keine
Vorstellungen
aber irgend
etwas muss
sich
ändern”,
gab
sie
im
Medienteil
des
Kurier
preis.
So
nahm
die
Göttliche
Komödie,
in der, der
jenseitige Vergil
>
den
diesseitigen Dante
>
durch Antenora
führte,
seinen Lauf.
Dantes Asche
wurde neben Lassing
und Kaprun
zwischen den Massengräbern
im
Kosovo
entleert. Der letzte Streich des ORF General Bachers war seine Tochter, die als Salzburger Handelskammerpräsidenten keinen Anklang mehr fand, als Präsidentin der Salzburger Festspiele >
zu küren.
Ihr
Körper
besiegte den
Geist und sie
küsste
vor lauter
kulturellen
Ergüssen
gar manchen
stattlichen
Startenor vor
der laufenden
Kamera.
-
17 -
Ihr ehemaliger
Gatte der Herr
Rabl
ließ im
Kurier die
Rubrik Kultur
mit der Rubrik
Medien
zusammenlegen.
Wenn man
vorher zu
mindesten
gewusst hatte,
wo die Kultur
hätte
sein sollten,
so wurde jetzt
auch diese
letzte
Kulturspur
entfernt. Ein
Kolumnist
dieses Blattes
griff nach der
Asche Dantes,
er krönte
Dante zum
Vater der
italienischen
Sprache, seine
Asche, von
Raumpflegerinnen
gefunden,
wurde zu
Knochenstaub.
Was aber
geschah mit
den anderen
fünf
Staubsäcken?
Ein Teil davon
soll 1987 von
Forschern im
Dachboden des
Senates von
Rom in einem
Medaillon
gefunden
worden sein.
Wenn nun der
Herr Brodi
dieses Amulett
trägt,
brauchen wir
uns um die
Fortsetzung
der
>
Komödie
keine Sorgen
machen.Da lobe ich unsren jetzigen Präsidenten Fischer >
im Nachhinein,
er bezahlte zu
mindesten
seine illegale
Pflegekraft
für
seinen Vater,
Bacher musste
aus
finanzieller
Not, in seiner
ORF Dienstzeit
sogar in einer
gratis
Luxuswohnung
im unteren
Belvedere
vorlieb
nehmen.
-
18 -
01 START
GASTHOF KOPP
MAILBERG 14.08
08:00 01-02
Auf dem WW07
(einige 100 m)
02 Abzweig vom
07 zum
Stinkenbrunnerweg
auf den
Galgenberg.
Von der
Ortsstraße
links (der 07
Abzweig ist
gegenüber),
dann gleich
rechts
über die
Brücke am
Haus 62
vorbei. 03
Stinkenbrunnerweg
beim 1. Kreuz
den linken Weg
04
Stinkenbrunnerweg
beim 2. Kreuz
den Mittenweg
05 Abzweig vom
Stinkenbrunnerweg
den rechten
Weg am
Waldesrand.
(Linker
Weg
0.7
km
zum
Rundblick
Galgensäule
Heide
Vegetation)
06
Rechtwinkeliger
Abzweig
vom
Wald-
und
Äckerrand
in
Richtung
Schalladorf
07
Abzweig
zum
Marterlweg,
nach
der
Kapelle
rechts
den
Marterl
-
Rad
-
Wanderweg
bis
zum
Ortende
von
Immendorf.
08-09
Straßenwanderung
nach
Immendorf.
09
Abzweig
vom
Marterl
-
Radwanderweg
zum
Griegweg,
gemäß
dem
Schild
Locatellikeller
rechts
vom
Friedhof,
vorbei
an
einer
Kapelle
mit
Rastplatz
und
danach
nach
dem
Holzkreuz
am
linken
Wegesrand
immer
geradeaus
auf
dem
Griegweg
bis
zum Griegkreuz
und dem WW07.
10-11 Auf dem
WW07 zur 11.
Wander -
Gipfel - Buch
Station am
Buchbergkreuz,
dann nach dem
WW07 zum
Ausgangspunkt.
Berg Heil!
Berg frei! Gut
Fuß!
BEIM
ERSTEN
SONNENSTRAHL
Steig
ich auf aus
dunklen Tal.Empor beim ersten Sonnenstrahl, Zur Felsenhöh` in steiler Wand. Bin ich allein mit Gams und Ar, Wird´s mir zu Mut so wunderbar. Tief unter mir ruht noch das Land, Da schnellet wie ein Pfeil vom Herz, Mein Jauchzerklang bald himmelwärts. Hans Fraungruber >
MIT JEDEM
NEUEN MORGEN,
Der aus
den Wolken
bricht,Grüßt dich, im Licht verborgen Der Sonne Angesicht. Nicolaus Goldmann >
HINAUFGESCHAUT!
Der
Berge
GipfelriesenVerkünden schon die feierliche Stunde, Sie dürfen früh das ew´ge Licht genießen, Das bald sich auch zu uns hernieder wendet. Johann Wolfgang von Goethe >-
05 -
PROSA
KLEINALPENSPEIK
DIE SONNE
WECKT DIE
GIPFEL Carl
> 1917-1986
"Der
Weg ist das
Ziel"
(Buchauszug) Der
Vater der
Weitwander
Bewegung
-
08 -
09 -
Der
Weg ist das
Ziel,
Wir wandern um
des wandern
willen. Henry
Hoek,
1878 - 1951
holländischer
Philosoph und
Alpinist
-
11 -
Auszüge
aus den Touren
Büchern
„ANTON
SCHUBERTS“ von
den
unvergessenen
Stunden
einsamer
Wanderungen.
Herauf! War
die
Morgendämmerung
gestiegen, und
den Strahl des
werdenden
Tages
milderten
lichte Nebel,
ein Schleier
aus Glanz und
weißem
Dufte gewebt.
Ruh’ war auf
die Gefild’
umher, sanft
atmende Stille
ausgegossen.
Ein Nachen
entglitt da
langsam
sichtbar voll
von Freuden
dem lieblichen
Duft des
werdenden
Tages. Klopstock
>, aus "Der
Messias".-
16 -
Erleichtert
erkannte ich
bei der
Morgendämmerung
eine Wetter
Wende zu
Schönwetter.
Noch stand der
Horizont im
leichten
Feuchtigkeitsdunst
des
abgezogenen
Gewitters, als
der Sonnengott
Helios
die Pferde vor
seinen
Feuerwagen
spannte.
-
17 -
Ein Schauspiel
mit immer
stärker
werdender
Beleuchtung
begann.
Gespannt
starrte ich
auf einen Berg
am
östlichen
Horizont der
wie ein
gekentertes
Boot aussah
und dessen
Konturen sich
immer
schärfer
abzeichneten.
Rechts neben
ihm hing eine
Nebelwand,
links neben
ihm in der
Scharte lag
ein
Nebelschwaden,
hinter ihm
erschien von
vier mit Gold
umrandeten
Silberwolken
gezogen das
Feuerrad und
hob sich dann
langsam von
der langen
geraden
Gipfelkante
des Berges ab,
um
freischwebend
seinen
Tageslauf zu
beginnen.
Wander
Gipfel
Buch
"DER
SCHREIN
IM NEBEL"
(Schladminger
Tauern) vom
Zeltlager
Sauofensee ;
SEITE:
189
BILD: 02DAS
BRAUSEN DER
SCHÖPFUNG
Die
Morgenröte
entzündet
auf den
Felsaltären
Kerzen, hoch
in der
Himmelsphäre
erscheint eine
mystische
Glut. Sie
ergreift die
höchsten
Gipfel und
steckt
über die
weißen
Klippen sich
wälzend,
das
geheimnisvoll
in flammenden
Purpur
auflohende
Eisgefilde in
Brand.
Violette Nebel
liegen in der
Tiefe und
veilchenblaue
Dünste
steigen auf,
dort wo sie in
das himmlische
Feuer quellen,
verwandeln sie
sich, die
Gipfelkette um
brauend, zu
glühenden
Dämpfen.
Der Himmel
färbt
sich im
dämmernden
Widerschein. Wie
Fanale flammen
die Zinnen,
die Gluten
erblassen,
plötzlich
schießen
goldene Pfeile
auf den
unbekannten
Felsenberg.
-
18 -
Die
lauschende
Seele
vernimmt
in
dieser
Feierstunde
das
Brausen
der
Schöpfung.
Noch
ist
die
Sonne
dem
Auge
verborgen,
aber
ihr
flutendes
Gold
umfängt
das
Süßleiteck
und
die
Sauofenspitze
und
lässt
sie
im
Morgenrot
erstrahlen.
Rosenblätter
- Wolken
überziehen
den gesamten
Horizont, dann
erscheinen
Feuerstreifen
und das Rund
des
königlichen
Tagesgestirnes
entsteigt mit
einer
silbernen
Wolkenkrone
dem
Horizont.
Wander-Gipfel-Buch UNSER
STILLES
ENTZÜCKEN
Unser
stilles
Entzücken
bei Sonnen
auf- und
Untergängen,
ist wie die
Liebe zum
Lebenspartner
oder zu einem
Kind oder zur
Kunst. Doch
ist es nicht
nur das
Rätsel
der Wellen des
unergründlichen
Meeres,
im Augenblick
einer
großen
Schön-heit,
hört
unsere
Empfindung auf
und verstummt. Unsere
Gefühle
verlieren sich
in der
Allmacht des
göttlichen
Geheimnisses.
Wanderer
Nr.:19-
02 -
DIE
PÜRGGER
DICHTERWOCHEN
1953/54/55
Toni
und
Dorothea
Adam
überließen
uns
die
Gästebücher
des
Hauses
Adam
und
unterstützten
das
Vorhaben
in
großzügiger
Art.
Stainach,
September 1997
H. G. Kandolf.
„Ich erwarte
von einem
literarischen
Werk eine
Neugier
für mich,
etwas, das mir
eine noch
nicht
gedachte, noch
nicht bewusste
Möglichkeit
der
Wirklichkeit
bewußt
macht, zu
denken, zu
existieren.
Seitdem ich
erkannt habe,
dass ich
selber mich
durch die
Literatur habe
ändern
können,
dass die
Literatur mich
zu einem
anderen
gemacht hat,
erwarte ich
immer wieder
von der
Literatur eine
neue
Möglichkeit,
mich zu
ändern,
weil ich mich
nicht schon
für
endgültig
halte. Ich
erwarte von
der Literatur
ein Zerbrechen
aller
endgültig
scheinenden
Weltbilder.
Und weil ich
erkannt habe,
dass ich
selber mich
durch die
Literatur
ändern
konnte, dass
ich durch die
Literatur erst
bewusster
leben konnte,
bin auch
überzeugt,
durch meine
Literatur
andere
ändern zu
können. Handke
-
17 -
DER KNABE
MIT DEM
LAMPION
Euch
Gesichter hier
zu finden
Bin ich durch die Nacht gegangen, Für die Finstern für die Blinden Einen Lichtkreis anzufangen. Sehet
wie
ich
jede
Stufe
Leicht zu euch herunter schreite, Höret, wie ich euch nun rufe In die euch vermeinte Weite: Immer
neiget euch
dem andern,
Wenn ihr sein wollt die ihr seid,- Mit der Lampe will ich wandern Zwischen eurem Widerstreit. Mensch
muss nun dem
Menschen geben
Was dem Menschenwesen frommt, Wollt ihr euch allein erheben Da kein Gott zu Hilfe kommt. Leicht schreit ich nach oben wieder, Wenn
nun Mensch dem
Menschen
weicht,-
Aufwärts sing ich meine Lieder Schönem Licht und klarer Zeit. Euch
Gesichter hier
zu finden
Bin ich durch die Nacht gegangen, Für die Finstern für die Blinden Einen Lichtkreis anzufangen. Familie Adam herzlich zugeschrieben von Rudolf Stibill, Pürgg, im Juni 1954
Ein
herzliches
Dankeschön,
für
das
Buchgeschenk
von,
„Dorli
Adam“
an
den
Wanderer.
Eine
Rarität
116
Seiten,
gebunden,
mit
dem
Aquarell
„Pürgg
mit
dem
Grimming“
gemalt
von,
J.
Pilz
als
Titelbild,
Schriften,
Bilder,
Skizzen,
Werkauszüge,
Dokumentationen.
Herausgeber,
Bezug,
Kammerhofmuseum
Bad
Aussee
Band
19
-
18 -
Das Buch wurde
von der
C&A
schriftlich
blasphemisch
dargestellt
und den
Hinterleger
hat sie als
Sektierer
germeuchelt.
Es erfolgte
eine
Gipfelbuch -
Entwendung,
zur Zensur,
durch die
Finanz- u.
Besitzhehler.
16.06.1991:
In Albanien
ist die
Religionsausübung
nicht mehr per
Todesstrafe
verboten,
sondern
erlaubt, und
auch, „Lahuta
e Malcis“ (Die
Laute des
Hochlandes)
vom, Priester
Homeriden
„Gjergj
Fistha“
(1872-1940)
>,
ist nicht mehr
verfemt.
Gratis privat
-
Verköstigungen
durch C&A
Jäger-,
gratis
Jagdvergnügungen
für
C&A
General Hr.
Androsch >.
Möge
dieses Kreuz
noch bewirken,
dass hohen
Herren mit
Hohlköpfen,
St.
Bartholomäus
zeigt wo er
den Most holt,
dass gute
Fähigkeiten
nicht der
Schlechtigkeit
dienen. In der
Wissenschaft,
in der Kunst,
in der Politik
und im Staat.
Der
Kreuzaufsteller
Der
Schreiberling
dieser Schimpf
Orgien,
gehört
wohl nicht in
diese Berges
Welt, vielmehr
sollte er
einen Arzt
aufsuchen, der
seinen
Gesundheitszustand
überprüft.
Verbleiben Sie
Herr Mayer mit
Ihren
teilweise
unqualifizierten
Sprüchen
und
notorischen
Meckereien in
den eigenen
vier
Wänden.
aber um Gottes
Willen!
Verschonen Sie
damit diese
einsame,
stille und
wunderbare
Bergwelt. Seit
nunmehr
vierzig Jahren
komme ich
regelmäßig
auf den
Hochweber,
kenne daher
auch Bergbuch
Nr. 1 und 2,
(zur Zeit ist
das Gipfelbuch
Nr. 4
aktuell), aber
noch nie gab
es soviel
Theater, wie
in den letzten
paar Jahren,
durch Sie.
Fritz Ewald
Leoben
Ich gratuliere
Herrn Fritz
Ewald Erwin
Petz Hinweis
Glossar
Leoben: Die
einzige Stadt
ohne
Eurowegkennzeichnung29.05.98 Eischor 30.05 Glattschartl,
Glattjoch (Ein
neuer
Unterstand,
die alte
Kapelle steht
wieder)
0stgrat,
Trojani Holz
Gipfelbuchbehälter
(15 Jahre
Gipfelkreuz)
angebracht:
Hohenwart,
Großer
Hansel 31.04
Pfingstsonntag
Schießeck,
Tanzstatt,
Gaschbach B.
M.
Schreibt einer schlecht von mir, so sei es ihm erlaubt, Der neue Hölle Besitzer hat den Herrn Braschag am Gewissen Wozu diente der Einbruch in seine Wohnung, nach seinem Tod? -
19 -
SAMMMELSURIUM
EIN
KARTENGRUSS:
Von der
Seccion Arga
Expedicion in
Lapaz,
Bolivien.
Erste Erfolge;
der „Hnayna
Potosi“ 6088 m
und der
„Illimani“
6462 m. Lothar
Dedek, der
Grimmingfreund.
LH Steiermark Frau Klacnic: Sie wurde, durch den Verkauf von Bergrechten an die Atomindustrie, von dem bestehenden Eigentümer Patronat ihres Vorgängers, Herrn Krainer entbunden. LH Herr Weingartner! Unterstützen Sie die Petition an den Tiroler Landtag gegen die Zerstörung der „Wilden Krimml“. DER FALL BERNHARD >
Edition Selene
Hrsg. Alfred
Goubran 1997.
Franzobel
Hanswursttiade,
Ruiss
Staatspreisstatistik,
Goubran Utopie
und
Erbärmlichkeit.
130 Seiten.05 Jahre Friedrich Hebbel >
-
Gedenkstätte
in der
Josefstadt,
40 Jahre
Hebbel
Gesellschaft
in Wien,
Präsidentin
Ida Koller.
Friedrich
Hebbel
Gedichte
Reclam 1977 80
Seiten A6.
STEIRISCHE
BRÄUCHE,
Sepp Walter,
Schriftenreihe
Trautenfels,
244 Seiten,
ein Bilderband
für
Freunde
Steiermarks.
WIENERLANDMAGAZIN 02244/35 36 mit der Liste 3/1998 Weitwanderwege-, Führer- und Kartenservice. URSACHE UND WIRKUNG Buddhismus Psychotherapie, Probeheft aus dem Internet. WIENER Sprachblätter. Unter anderen auch mit einem Gedicht „Ans Jauntal“ von der Autorin, Ilse Svetina > aus
Bad
Gleichenberg,
Werke der
Dichterin
waren auch im
Wanderer.
BRUCKMANN
UMWELTPREIS:
Für, Dr.
„Emil Hocevar“
Tamsweg, der
mit seinem
unermüdlichen
Einsatz um ein
alternatives,
ökologisches
verträgliches
Verkehrssystem
erfolgreich
wirkte und
wirkt. Im
Wanderer gab
es laufend
Publikationen
und ein
Gedicht von
ihm.
„FEMINA LUDENS“ Ein sechstes Treffen der lateinamerikanischen Schriftstellerinnen und Schriftsteller hat in Wien stattgefunden. Das Motiv der "femina ludens" im Werk von Lucas van Leyden. Exemplarische Analysen. An diesem Punkt kommt der homo ludens ins Spiel, - eigentlich eine femina ludens, wie sich herausstellen wird, - der oder die einen Ausweg aus dieser Sackgasse bietet, schließlich ist er oder sie: „... ein freier Mensch ... ein schöpferischer, kreativer, unruhiger Geist ... ein zutiefst anti-materialistischer Mensch ... ein nicht Konsum - orientierter Mensch ... völlig ungeeignet für Krieg, Terror und Gewalt ... ein friedfertiger Mensch.“ (Bauer, S.12f) Um nur einige Aussagen aus dieser Rede zu zitieren. Um die Bedeutung des homo und der femina ludens respektive ludentes (wobei ich noch nicht gesagt habe, dass sie miteinander spielen!) ins rechte Licht zu rücken, werden die Heroen des Bildungsbürgertums zitiert: Shakespeare, Platon, Schiller, Goethe, Huizinga, und andere. Somit ist schon in der Geburtsstunde klar: das wird kein Kinderspiel, keine Kinderei, die Spielpädagogik ist im Kanon einer Hochschule der Künste wichtig. Was in der Geburtsstunde da war, hat sich später voll bewahrheitet. Quelle Die „ERICH FRIED“ Tage 1998 waren im Wiener Literaturhaus. KIMNARAS Das erste Lesefestival auf der Burg Rappottenstein statt. Ohne Filter Edition Selene. Im Verlies trafen sich Alfred Goubran und Thomas Bernhard mit dem Publikum POETENFEST & BUCHSALON 28., 29, und 30.08.98 in Raabs an der Thaya N.Ö. Anstatt
eines
Vorwortes
Einst war ich eine Blume. Blumen können ausgerissen werden. Ich wurde zu einem Baum. Bäume können gefällt werden. So bestieg ich die Osttiroler Berge und wurde zu Stein. Dort verharrte ich solange als Gebirge bis ich stark genug war, den Menschen zu trotzen. E R W A C
H E N
Endlichdie Nabelschnur abgetrennt Schmerz durchtränkt befreit Ich
versuche
schreiend zaghaft
zu bestehenFlatterhaftes Schicksal Gestern noch warst Du mir gut gewogen heute schon scheint alles aussichtslos Was bringst Du mir morgen Ruhig
wie das
lauschige
Plätscherneiner Gebirgsquelle wie der lautlose Flügelschlag -
02 -
eines
Adlers hoch in
den
Lüftenwie das gleichmäßige Rauschen des Windes im Laub klar wie das Wasser im See leise wie große Schneeflocken die sanft den Boden bedecken Sehnsucht
Ich bin
der
Berg hinter
den
Wolkenich bin der See im Moor ich bin das Himmelblau in der Nacht wer nur wer immer entdeckt mich Pionierarbeit
leisten
Auf
Seitengassen wandern
die
Hauptstraße
meiden
unwegsame
Pfadebezwingen allein des Weges ziehen unbeirrbar. -
03 -
TRAUM
Sei mir
gegrüßt
du
Traum meiner
Träume trete
ein ins
Reich der
Fantasieteile mit mir Freud und Leid wie es nur die Wirklichkeit zeigt. Verloren
Auf der
Suche nach
mir habe
ich
mich
jetzt
endlich
wieder.
INGRID
MÜLLER -
SCHELODETZ
KURZDARSTELLUNG
Geburt und Lehre in Klagenfurt, aufwachsen bei Bergbauern in Osttirol. Externisten Matura; Studium: Mathematik, Philosophie, Psychologie und Politikwissenschaften - in Wien. Durch Eheauflösung Alleinversorgerin und -Erzieherin Ihres Sohnes. Archivarin Pädagogin. 1996 „Leer tönt eine Pfeife im Wirbelsturm“ Lyrikband Verlag Röschnar Klagenfurt 1997 Arbeitsstipendium des Bundeskanzleramtes Publikationen - Lesungen, Lyrik und Prosa: In Literatur und Kulturschriften in Wien und Niederösterreich RECYLED
HOURS
Die Nacht ist
auch nicht
mehr wie
gestern, aber
merkwürdigerweise
passiert
trotzdem
nichts weiter.
Gut, Fakten
sagen manchmal
mehr als
Märchen,
doch
hätte ich
mir schon
gewünscht,
dass wir nicht
immer unten
liegen
müssen.
Ich bin ein
Lichtkind sagt
man nie zu
mir, weshalb
ich am
nächsten
Morgen meine
Haut
ungebügelt
liegenlasse.
Ich springe
dann sofort in
die
nächste
Straße,
meist, ohne
meinen Namen
zu nennen.
Obwohl das Schweigen früh noch unverkauft hinter den Schaufenstern lauert, halte ich mir die Ohren zu, damit ich das Verfallsdatum nicht erkennen muss. -
04 -
Eine
Zwiebel
hat
deswegen
Tränen
in
meinen
Augen,
die
mich
bisher
so
sanft
davon
gepeitscht
hatten.
Nevertheless
(dessen
ungeachtet)
pflücke
ich nebenbei
die schon
reifen
Gedanken, um
mir den Kaffe
unter ihren
Blicken auch
wirklich
leisten zu
können.
Die Pflanzen
streicheln mir
den Rat, mich
nicht nach
Gomorrha
umblicken,
wohl, um die
Sicht frei zu
halten. Ich
bleibe dabei
und rauche ein
Bonbon nach
dem anderen,
was mich
irgendwie
süß
macht.
Als mal wieder irgendwo eine Sirene heult, gehe ich den einen Schritt zur Seite, damit ich dem Schicksal wenigsten einen Augenblick im Weg stehe. Ich bin wie geschaffen dafür, Erwartung offene Münder mit Marmelade zu schminken, denke ich mir, als der Bus die Luken schließt. Mein Bein hebt sich die zwei Meter, weil ihm Grenzen nichts bedeuten. Änderst die Farben die am Horizont nur scheinbar kopulieren - sie wüssten ganz gerne, wie es in mir aussieht. Doch die Zeit drängt, nur wenige Jahrzehnte bis zum Abendrot; mittlerweile habe ich beim Thema Frieden sowieso keine Assoziation mehr. Ich hänge den Rest meiner schlechten Laune an die Wand und verlasse den Sommer, wo schon zu viele Tannenbäume versammelt sind.
Möglichst
lautlos
führe
ich
meine
Ideen
über
die
Dämmerung,
von
der
schon
Goethe
hier
und
da
gesprochen
hatte.
Es
ist
also
wahr,
erschrecke
ich
lachend,
dass
das,
was
vor
mir
läuft,
mich
schon
immer
verfolgt
hat.
Mir
bleibt
nichts
übrig,
als
nochmals
durch
den
Park
zu
rudern;
hoffend,
dass
ihn
keiner
sieht.
Natürlich
bin
ich
ganz
schön
ermüdet,
aber
das
ist
immer
so,
wenn
ich
in
Äpfel
beiße.
Danach
mische
ich
mich
zwischen
das
Volk,
und wenigstens
einmal in die
Sauna. Man
erzählt
mir von dem
Duft, den sie
dort vor einem
Sonnenstrahl
versprüht
und weiß
sofort, dass
auch diesmal
nur der
Abschied
zählt.
Ich
küsse
sie
geistig
um
ihren
Verstand,
doch
glücklicherweise
habe
ich
eine
Wimper
auf
der
Nase,
die
mich
vor
Schlimmeren
bewahrt.
Letztlich
stehe
ich
dann
doch
mit
Schlips
unter
der
Dusche
und
schaue
mir
John
Wayne
an,
weshalb
es
auch
schon
dunkel
ist.
Ich
weiß,
dass
heute
kein
Schnee
fällt,
obwohl
meine
Bücher
aus
weißem
Papier
sind.
Diesmal
krakeele
ein
gehauchtes
Ade
über
meine
Schultern
in
den
gewesenen
Tag,
der
mir
erfrischend
bekannt
vorgekommen
war.
Das
letzte Wort
war ein
Husten. Und
überhaupt,
wir brauchen
mich.
-
05 -
RON
WINKLER,
Katherienstr.
20, D-07743
Jena
KURZDARSTELLUNG
Geboren
in
Jena
1973,
(damals
DDR)
Abitur,
Studium
in
Jena;
Jura,
Betriebswirtschaft,
Germanistik
(mittelalterlicher
und
neuerer
Geschichte),
Kulturredakteur.
Veröffentlichungen:
Ophiuchus
14 (Erfurt
96),
Akrützel
-
Literaturbeilage
(Jena 97),
Serie:
„Romantisches
in Jena“, „Das
Wohnzimmer
(Wien 97 „f. -
ergeblich“)
GERALD
GANGLBAUER
P.
O.
Box
522,
Straberry
Hills
NSW
2012,
Australia
E-Mail
gangan@matra.com.au
(Newslist
German)
Liebe
Leser,
Freunde,
Journalisten,
Autoren...Alle
drei Monate
schreibe ich
ein Up-date
zur Literatur
der gangan
Website als
Einladung,
wieder
vorbeizuschauen
- und ich
hoffe, es ist
willkommen. **’gangway
#5
#6
erschienen
Feedback/Weitersagen/Rezessionen/Zusendungen
willkommen
To:
m.Chris@ping.at
Danke für
den Wanderer
Gerald
Die
Ochsentour
(Erzählungs
Auszug)
„The
poor get angry
And
the rich make
hayAnd your youth is like a dog-rose Only blossoms for a day..." Die Armen sind wütend und die Reichen machen Heu Und Ihre Jugend ist wie ein Hundrose Nur Blüten für einen Tag.
"Oh,
Albert,
du.
Na,
heute
ist
was
los,
ich
kann
dir
sagen
-"
Vor
Jahrmillionen
nach
der ersten
Eiszeit hatte
sich das
Gestein in der
Höhle
abgelagert,
war zunehmend
weiter
versteinert,
bis ein
irrsinniger
Geologe mit
einem Schlag
die Erde
aufgerissen
hatte und es
dem
Sonnenlicht
preisgab.
Dieses Gestein
war Albert
Seiferts
Zunge, und als
sie sich etzt
dank
kosmischer
Anstrengungen
vom Gaumen
löste,
brachte sie
genau den Laut
hervor, den er
schon immer
für die
erste und
für alle
Zeiten
klügste,
ja, weiseste
Lebensäußerung
der im
Angesicht der
Gestirne aus
dem
Amöben
Sumpf
kriechenden
Menschheit
angesehen
hatte.
-
06 -
"Wie...?" "Na,
wie wohl“?
Siehst du
doch. Ich
denk, okay,
mach mir
den Ruhigen,
halb zehn
keine Socke
hier, aber
nichts ist...
Bude voll und
ob... Sag mal,
Albert, bist
du
drüber,
oder was ist
los mit dir?"
"Du hast es...
gegelesen...?"
"Gelesen?" Susanne trat einen Schritt zurück. Stemmte die Fäuste auf die Hüftknochen, zog die Brauen zusammen, kniff übertrieben die Mundwinkel ein und rief dem Verwandelten halb scherzhaft, halb verwundert entgegen: "Was denn, bitte, gelesen?" "Die...Geschichte. Hast du nicht?" "Ach so, das Ding..." Und sie schlug das Handtuch wieder über die Schulter, zerrte eine Wodkaflasche aus dem Eisfach und goss die klare Flüssigkeit vorsichtig in reif umkränzte Gläschen. "Hab ich rein geguckt, aber nicht fertig, ich mein, tut mir leid... Mensch, Albert, warum schreibst du nicht normal wie andere - ich mein Elroy und so? Wenn die sagen "der Hut ist blau", dann ist er blau.
Du willst
immer, das es
was ganz
anderes
heißt,
erklärst
rum, aber das
ist mir
nichts,
Albert, sorry,
echt nicht.
Ich mein,
versuch es
mal... bei
denen geht es
ja auch echt
drunter und
drüber.
Aber geil
eben, du
denkst Miami,
L.A., tausend
zerschnipselte
Leichen,
irgendein
Serienkiller,
völlig
durchgeknallt
jeder, voll
hart, blickst
es nicht.
Aber... nichts
ist, alles in
Ordnung, super
clean! Und du
kriegst keine
Schnitte,
Mann, glaub
mir..."
Susanne
klatschte in
die
Hände,
redete sich,
von den
eigenen Worten
angefeuert, in
eine
Begeisterung,
während
dem Dichter
der Kiefer vor
klappte und
jede ihrer
Silben in ihm
tönte wie
der Schlag
eines sechzehn
Pfund Hammers
auf die
feinste aller
Ming - Vasen:
"Ich mein, du
kannst das
versuchen,
bestimmt... so
was geht
runter wie
Butter, kannst
nichts tun
dagegen,
absolut nicht,
no way. Und
jedes mal kurz
vor Schluss,
wenn du
längst glaubst,
du hast den
Check, hast es
kapiert, alle
happy und so -
ey Albert, ich
sag dir, dann
wird es die
totale
Katastrophe!"-
07 -
©
1997 by
Matthias
Merkelbach KURZDARSTELLUNG
Matthias
Merkelbach
Korea National
University Of
Education
German
Department
San-7,
Tarak-Ri,
Kangnae-Myon,
Chungwon-Gun,
Chungbuk
363-791
Republic of
Korea
mwmerkelbach@hotmail.com
phone
0082-(0)431-230-3849
Ein Berliner,
seit August
1997 Deutsch
Lektor an der
germanistischen
Fakultät
in Korea. Veröffentlichungen
in
Literaturschriften:
Gedichte und
Erzählungen
„Der
Mongole
wartet“ Zenon
Verlag
Bochum „Decision“
Bielefeld, „Noisma“
St. Gallen in
Arbeit und
kurz vor
Abschluss ein
Erzählband.
„Im
Wesentlichen
schaffe
ich,
woran
mich
das
Unwesen
hindert“
Zitat
von
dem von mir
hochverehrten
Karl Kraus
EIN
TOLLER MANN
Willi
drehte
sein
Gesicht
vor
dem
Spiegel
hin
und
her
und
war
zufrieden.
Er
gefiel
sich.
„Bist
ein
toller
Kerl!
Rief
er
sich
zu.
Bescheidenheit
war nicht
seine
Stärke.
Schnell noch
ein bisschen
Parfüm
versprüht
und - als
Tüpfelchen
auf dem I -
einen Hauch
dunkler Pomade
übers
Haar
gestrichen, um
sich noch
unwiderstehlicher
zu machen.
Denn Willi
fühlte
sich als
Liebling der
Weiblichkeit,
und der
Umstand, dass
er noch ledig
war, buchte er
als Sieg
über die
Frauen, die
seiner Meinung
nach nur
lechzten, ihn
vor den Altar
zu bringen.
Beschwingten
Schrittes
begab er sich
aus dem Haus
und strebte
dem Park zu.
An diesem
strahlenden
Sonntagsnachmittage
war zu
erwarten, dass
zwischen den
blühenden
Beeten sicher
eine Menge
junger
Mädchen
und Frauen
herumspaziert,
denen er
bereitwillig
die Gunst
seines
Anblicks
gewähren
wollte.Willi wurde nicht enttäuscht: Mädchen und Frauen aller Altersstufen lächelten ihn an und erwiderten seinen Gruß mit ausgesuchter Freundlichkeit. Er genoß die Aufmerksamkeit mit der herablassenden Würde eines Menschen, der nur bekommt, was ihm eben zusteht. Es wunderte ihn auch keinesfalls, dass ihn die lächelnden Gesichter heute in erstaunlicher Vielfalt begegneten - hatte er nicht heute besondere Sorgfalt auf sein Äußeres verwendet? -
08 -
Er
besah
sich
die
Mädchen
gustierte,
aber
bevor
er
sich
entschloss,
eine
der
Hübschen
anzusprechen,
überlegte
er:
„Wenn
ich eine
wähle,
würden
die anderen
nicht leiden?
Und gerade
heute, wo ich
offensichtlich
eine ganz
besondere
Ausstrahlung
habe!“
Also verzichtete er darauf, ließ die stummen Ovationen wie Öl in seine Seele fließen, und kehrte hochgestimmt heim. Natürlich führte der erste Weg zum Spiegel - was war das? Von der Nasenwurzel zur halben Wange prangte ein dunkler Strich! Willi erschrak! War er auch so durch den Park gegangen? Das musste wohl so sein. Die Pomade, ich bin mit der Pomade ausgerutscht!
Eine
kleine
Weile
brauchte
er,
um
die
Situation
geistig
zu
verarbeiten.
Er
rief
die
lächelnden
Gesichter
ins
Gedächtnis
zurück
-
und
lachte
dann
seinem
Spiegelbild
befriedigt
zu:
„Ich
gefalle
immer!
Trotz
des
Striches
in
meinem
Gesicht
lächelten
sie
mir
zu!
Ich
bin
und
bleib
eben
ein
toller
Kerl!“
Wie
gesagt
Bescheidenheit
war nicht
seine
Stärke.
Erna Schmidt KURZDARSTELLUNG Geb. 1925 in Ternitz, schreibt Lyrik, Prosa. Veröffentlichungen: In Kulturschriften im In - und Ausland, Hörspiele im ORF, Gedichtband, mehrere Literaturpreise, „Czettel - Medaille“, seit 1957 Leiterin des Literarischen Zirkel Ternitz. -
11 -
DAS
DESTABILISIERUNG
FELD IN
FRAUENBERG
Eine
wahre
Fundgrube
der
Esoterik
stellt
das
dem
Stift
Admont
angehörende
Kloster
Frauenberg
bei
Liezen
in
der
Steiermark
dar.
Ich
musste als
Mitglied des
ersten
österreichischen
Naturheilvereines
vor
einigen
Jahren
dort
einen
Vortrag
halten. Beim
Mittagessen
wurde mir im
großen
Speisesaal ein
Ehrenplatz
zugewiesen.
Ich hielt die
Stunde der
Mittagszeit
auf diesem
Platz fast
nicht aus.
Eine
scheinbare
unerklärliche
bleierne
Müdigkeit
überfiel
mich und die
Wirbelsäule,
mein
Nervensystem
begann weh zu
tun.
Ich sagte meiner Frau, dass ich mich auf einem Negativfeld befinden muss. Dieser Trick wurde von den Wissenden der Vergangenheit zur Destabilisierung von Verhandlungspartnern verwendet. Der Verhandlungspartner wurde auf dem Negativplatz mit Speisen und Trunk bestens bewirtet, worüber er sich sicher sehr freute und bekam es gar nicht mit, dass seine Willenskraft derart geschwächt wurde, dass er aus Freude über die großzügige Bewirtung und infolge von Willensschwäche zu jedem schlechtem Geschäft oder Vertrag ja und Amen sagte. Diese Negativfelder entstehen ähnlich wie die Positivfelder. Sie entstehen durch eine Kreuzung einer linksdrehenden Wasserader mit einer seltenen rechtsdrehenden Wasserader und der zwiebelförmigen Kirchturmspitze darüber. Als alle Gäste den Speisesaal verlassen hatten, stellte ich mit den gespreizten Fingern meiner rechten Hand tatsächlich diese Kreuzung fest. Ich begann nun damit, alle für Unwissende nicht feststellbare Hinweise, im Kloster zu beobachten und wurde im ostwärts gelegenen, sich im ersten Stock befindlichen großen Festsaal, der uns als Vortragssaal diente, in den Deckengemälden auch tatsächlich fündig. -
Die
Drehrichtung
des aus
umfallenden
Amphoren
ausfließendes
Wassers und
auch einige
anderen
Details auf
die ich hier
nicht eingehen
will, zeigen
die
Drehrichtung
der
Wasseradern,
die sich unter
dem Saal ca.
sieben Meter
voneinander
befinden, an.
Zum besseren Verständnis: Amphoren sind schöne, hohe, antike, griechische Wassergefäße aus gebrannten Ton. Und wiederum stellte ich ein sehr interessantes Detail fest: Beide Mauern und der Plafond über der linksdrehenden Wasserader weisen einen breiten Sprung auf. Dasselbe Phänomen gibt es an meinem Wohnhaus, bei dessen Bau ich vor 40 Jahren zwei linksdrehenden Wasseradern nicht ausweichen konnte. Starke Betonmauern wurden durch breite Risse gesprengt.
Als
ich
meinen
Vortrag
beendet
hatte,
ging
ich
um
das
Kloster
herum
und
stellte
wiederum
einige
Hinweise
fest.
An
der
Ostseite
des
Klosters
befinden
sich,
diesmal
schon
mindestens
15
Meter
voneinander
entfernt
zwei
gleiche
Kirchtürme,
deren
starr
festsitzende
eiserne
Wetterfahnen
die
Flussrichtung
der
sich
darunter
befindlichen
Wasseradern
anzeigen.
Das
Interessanteste
fand ich aber
an der
Westseite des
Klosters:
Genau
über der
Wasseradern
Kreuzung im
Speisesaal,
dem
Destabilisierung
Feld befindet
sich ein
Zwiebelturm
mit einem
schwarzen
Todesstern.
Diese
Negativfelder
konnten auch
für
Schlafstellen
für in
Ungnade
gefallene
Personen
verwendet
werden, um
diese
unauffällig
relativ
schnell ins
Jenseits zu
befördern.
Robert
Schindele
aus
dem
Buch
Schindeles
Mineralien
A-3122
Ganbach
- Kicking
-
12 -
GERHARD
HOLIK
Der
Mann
meiner
in
der
Ewigkeit
weilenden
Cousine
Frieda
(geborene
Ronijak,
gebürtig
aus
Kapfenberg,
die
Eltern
hatten
am
Hochschwab
die
Häuselalm
in
Pacht),
ein
Bergfreund
und
langjähriger
Wanderer
Leser,
ist
plötzlich
im
63.
Lebensjahr
am,
22.04.
1998
in
Wien,
ins
Jenseits
geschritten
und
seiner
Frau
in
die
Ewigkeit
gefolgt.
Er
ruhe
in
Frieden
im
Familiengrab
des
Ortsfriedhof
Leobersdorf.
Wir
entstehen
aus
Erde,
kaum
haben
wir
unseren
Garten
bestellt
werden
wir
wieder
Erde.
Zinkwandbiwak
RELIGIONEN Im Christentum: „Alles, was Du willst, dass die Menschen Dir tun, dass tue ihnen zuvor.“ Im Judentum: „Was Du nicht willst, dass andere Dir zufügen, tue es auch Du ihnen nicht.“ Im Islam: Der ist kein wahrhaftiger Gläubiger, der seinem Bruder nicht das gleiche zudenkt und erweist, was er sich selber zuliebe täte.“ -
13 -
Im
Hinduismus:
„Füge Deinem Nachbarn nicht zu, was Du nicht von ihm erdulden möchtest.“ Im Buddhismus: „Erweise anderen die gleiche Liebe, Güte und Barmherzigkeit, von der Du wünschest, dass sie Dir entgegengebracht werde.“ Im Jainismus: „In Freude und Glück, wie in Leid und Not sollten wir alle Wesen so behandeln wie uns selbst.“ Im Parsismus: „Licht und Edel ist nur, wer das, was für ihn selbst nicht gut ist, auch anderen nicht zufügt.“ Im Konfuzianismus: „Verhalte Dich anderen gegenüber so, wie Du von ihnen behandelt werden möchtest.“ Im Taoismus: „Betrachte Deines Nächsten Glück und Leid als Dein eigen Glück und Leid und trachte, sein Wohl wie Dein eigenes zu wahren“. Jan van Helsing
aus „Geheimgesellschaften“
ein in
Deutschland
der Schweiz
und in
Österreich
aus
rassistischen
bzw.
sektiererischen
Gründen
(UK Universale
Kirche, eine
antisemitische
Sekte),
verbotenes
Buch. Der
Autor ist Udo
Holey, geb.
1997, aus
Heilbronn.
(Ewert
Verlag). Das
Verbot war die
beste
Vertriebshilfe
im Internet.
HANS UND ANNA Der Zwang, in den er gleich den Kameraden gestellt wurde, wirkte wie ein Strang, der ihn mitzog, und unter den jungen Burschen gab es noch manche Stunde, in welcher fröhliche Unbeschwertheit über den abgründigen Ernst der kriegerischen Lage hinwegtäuschte. -
14 -
Etwas derber
waren die
Späße
der
Älteren,
aber sie waren
auch
öfters
mitteilsam im
Erzählen
über ihre
Frauen und
Kinder. Und
mancher einer
hatte schon
selbst
Söhne an
der Front, um
die er bangte.
Diese Männer waren den Jungen väterlich zugetan und mussten sich mit überschatteten Augen abwenden, wenn es wieder einen von ihnen tödlich traf, vor allem dann, wenn er noch so jung war und in seiner Not nach der Mutter rief. So war es auch mit Hans gewesen, bevor seine Augen blicklos zum Himmel starrten, presste sich gurgelnd Blut aus seinem Mund und erstickte die letzten Worte, die er noch sagen wollte. Zurück blieb ein verrenkter Körper, an dessen Ehrenkleid das Blut stockend zerrann. Die Seele von Hans löste sich vom Körper. Von den Schmerzen des Leibes befreit trieb es die Seele einen Weg voran, den sie nicht alleine ging.
Es
gab
Seelengestalten,
die
es
noch
nicht
erfasst
hatten,
auf
einer
anderen
Ebene
zu
sein.
Es
war
ihnen
wie
ein
Traum
vor
dem
Erwachen
in
die
Wirklichkeit
eines
neuen
Tages.
In dieser Welt
der
Empfindungen
war Hans noch
immer
erfüllt
von seinem
klagenden Ruf
nach der
Mutter, die er
sehr liebte.
Seine
Gefühle
hatten noch
ungeteilt
dieser innigen
Bindung
gehört.
Für
Mutter Anna
war es ein
schwerer
Schlag
gewesen, als
der Krieg
ausbrach, ihr
Sohn
eingezogen
wurde und bald
danach an die
Front kam.
Er traf sie
unerwartet und
unvorbereitet
und ihr
Schmerz galt
nicht nur der
plötzlichen
Trennung
sondern sie
fühlte
wie eine
schwere Last
die Tatsache,
wie viel sie
ihrem Hans
noch zu sagen
hatte, das nun
unterblieb.
Und viel
Versäumtes,
oder was sie
darunter
verstand,
drängte
sich in ihr
Gewissen.-
15 -
Es war ja auch
nicht einfach
gewesen, da
beide in ihren
Veranlagungen
recht
unterschiedliche
Fähigkeiten
entwickelt
hatten.
Hans hatte
seinen Vater
nicht gekannt.
Der Bund der
Liebenden war
von kurzer
Dauer gewesen.
So musste sie
an ihrem Sohne
erst
erfühlen,
was an Teilen
der
Veranlagungen
auch von
Seiten seines
Vaters sich
entwickelte.
Zu Hilfe kam ihr die Bereitschaft von Hans, ihr zuzuhören, wenn sie die Stunde spürte, ihm in Erzählungen Dinge ins Herz zu pflanzen, die für ihn Richtlinien werden sollten für sein Leben, wenn sie selbst nicht mehr neben ihm sein wollte oder konnte. In solchen Stunden verströmte sie sich, es gab keine Trauer über Verlorenes, über Verzicht, über Hunger nach eigenem Lebensglück. In solchen Stunden fühlte sie sich durch seine Aufnahmebereitschaft voll entschädigt.
Nicht alles
konnte der
Kopf des
jungen
Menschen
festhalten,
aber es fiel
in sein Herz
und an den
Stationen
seines
Lebensweges
sollte Hans
vieles davon,
durch eigenes
Erleben
verstanden,
wiederfinden.
Das waren die
guten Stunden
für Anna
gewesen, aus
denen sie
Kraft
schöpfte
für ihren
beschwerlichen
Alltag. Unter
diesen
gläubigen
Empfindungen
konnten auch
die
Zwiespälte
und Sorgen
leichter
ertragen
werden.So war, seit Hans eingezogen wurde, fast ein Jahr vergangen. Die Briefe, die sie sich schrieben, waren eine Brücke, die beider Hoffnungen auf ein Wiedersehen trug, wenngleich auch die Brücke schwankte da keiner, da keiner dem anderen seine Sorgen und Besorgnisse mitteilte. Als die Advent Zeit schon nahe war, begann Anna in feierliche Freude gehüllt, auch den kleinen Raum zu ordnen, dessen Dinge Hans gehörten. -
16 -
Es war ihr
dabei, als ob
sie sich in
einem
Traumland
befände.
Jede Lade die
sie
öffnete,
jeden
Gegenstand,
den sie
ordnend in die
Hand nahm,
umhüllte
sie mit
Innigkeit und
gab ihn
zärtlich
an seinen
Platz
zurück.
Dabei kamen ihr alle Worte in den Sinn, die sei zusammen gesprochen. Die Kerze vor der bereitgestellten Weihnachtskerze erst zu entzünden, wenn er heimkam, erschien ihr trostlos, und es drängte sie, es gleich zu tun. Es gleich für Hans zu tun. Es war die Stunde gewesen in der Hans verblutete. Die Nachricht von seinem Tode erreichte Mutter Anna bald, und es war, als hätte die damals entzündete Kerze ihr sein Hinübergehen schon mitgeteilt. Alles was sie ihrem Sohn in das Herz gesetzt hatte, wurde ihr nun selbst zum Trost und brachte sie in die Empfindungssphäre, wo sie Hans erreichen konnte. Seine Seele spürte die Verbindung. Von diesem Augenblick an war dem nicht mehr zum Laut gewordenen Rufe nach der Mutter die Pein genommen, und vor Hans tat sich ein Land auf, dessen tröstlichem Licht er zueilte. Agnes
Fischer
„Leben aus dem
Schoß
der Zeit“
(Buchauszug) Agnes
Fischer wurde
am, 18.1.1918
in
Hohentauern,
in den
Niederen
Tauern der
Steiermark
geboren. Aus
ihren zwei
Ehen sind vier
Wunschkinder -
und dazu bis
heute
fünf
Enkelkinder
und zwei
Urenkel,
entsprungen.
Dreißig
Jahre lebte
sie im
Burgenland und
war aktiv im
Literaturkreis
„Gerbgruben“
tätig. BÜCHER:
1982
LEBEN AUS DEM
SCHOSS DER
ZEIT Edition
Rötzer.
1988 LEBEN IST
LIEBEN KVNB,
Neusiedl /
See. 1994
GEWISSENSCHAFTEN
Edition
Rötzer.
Veröffentlichungen
in Anthologien
und
Zeitschriften.
FÖRDERUNGSPREISE:
Der
Burgenland
Stiftung, des
Theodor
Körner
Fonds und des
Ministeriums
für
Unterricht und
Kunst.
-
17 -
NICHTS
BÖSARTIGES
SATANISCHES
(Eine
Geschichte die
als Roman
beginnt.
Auszug) DAYTON
Der Tag sollte
mehr Stunden
haben. Der
Weg
durch
die
Düsternis
ist
zum
Theriak
des
dichterischen
Wortes
geworden. der
Mythos ist der
Schlüssel
des Wissens
der
verborgenen
Struktur des
Kosmos, so wie
der Name das
Losungswort
für die
Seele jedes
Naturkörpers
zu sein
schien. Namen
hatten
begonnen Worte
zu finden, die
in
urdenklicher
Zeit
angefangen
haben, zu
beschreiben
was den Kosmos
umfängt,
die
menschliche
Vernunft hat
begonnen den
Logos zu
erfassen. Was
in der
Mythologie zu
entängstigen
half, wurde in
der Theologie
zur Mandis des
Menschen.
In meinen Phantasien wurde ich oft Achill genannt, Thetis, meine Mutter, war in Italien zugrunde gegangen. Sie berührte mich im Grunde wenig, ich hatte nie Kontakt zu ihr gehabt. Als ich auf die Welt kam, hatte ich die Nabelschnur dreimal um den Hals gewickelt, so dass es mir während dem Geburtsvorgang die Luft abschnürte. nach Arthur Schnitzler passiert das drei bis fünf Prozent aller Kinder. Ich wurde mit blauem Kopf in einen anderen Raum zu einem Sauerstoffzelt gebracht. Die Hebamme eine sehr gefühllose Frau, soll gesagt haben, ob der deppert ist, kann man erst nach einem Jahr sagen. Die Frau die mich erzogen hat, ihr verdanke ich eigentlich dass ich schreibe, hatte schon auf mich gewartet. Meine Augen hätten sofort alles verfolgt, das sie zu fassen bekamen, ich habe einen sehr intelligenten Eindruck gemacht. Mein Vater war vollkommen davon überzeugt, dass ich völlig normal war.
Das ist so
ziemlich das
Einzige was
ich von ihm
habe. Er hat
sich nie um
mich
gekümmert,
auf jeden Fall
nie Anteil
genommen an
dem, was mich
bewegte. Ihm
war nur
wichtig
gewesen, dass
ich gesund und
intelligent
war, sonst hat
er sich um
nichts
gekümmert
was mich
anging. ich
war das zweite
von drei
Kindern.
Die ersten
Monate hatte
ich eine
Milchallergie.
Meine Mutter
hatte keine
Zeit für
mich, darum
hat sie mich
nie gestillt.
Ich habe jede
Nacht
stundenlang
vor
Bauchkrämpfen
geschrien.
meine Mutter
trug mich
beinah jeden
Tag stunden-
und
nächtelang
wiegend herum,
bis ich
eingeschlafen
war. Bisschen,
ein Wort das
immer noch,
völlig
ohne
Zusammenhang
in meinen
Gedanken
auftaucht. Ich
behielt nur
ein damals
sehr teures
aus Milch
hergestelltes
Produkt bei
mir, alles
andere erbrach
ich sofort. Ein Wort das sich damals schon einbürgerte, und alles betraf was meine Gefühlswelt anging, und das mich dann zu verfolgen begann war, sensibel. Ich war sensibel. -
18 -
Viele
der
leisesten
Regungen
bewegten
meine
Gefühlswelt.
Zu
Sachen
die
mir
als
unerträglich
erschienen,
wurde
oft
nur
noch
gesagt,
er
ist
sensibel.
Heute
bin
ganz
eigentlich
stolz
darauf,
eine
sensibilisierte
Gefühlswelt
zu
haben.
Ich
kann
auch
heute
noch
Entscheidungen
nur
aufgrund
meines
Gefühles
für
viele
Dinge
treffen.
Viele
Dinge
haben
ihren
eigentlichen
Reiz
für
mich
nur
dann,
wenn
ich
sie
mit
jeder
Facette
meiner
Gefühlswelt
erfassen
kann.
Viele
Wörter
haben
ihren
eigentlichen
Reiz
nur
darin,
sie
mit sie mit
jeder Facette
der
Gefühlswelt
zu erfassen.
Gefühlslose
Menschen sind
mir
abscheulich.
Damit mag
vielleicht
zusammenhängen,
dass ich fast
nur
Freundinnen
als Freunde
gehabt habe.
Auf einem Hügel erstreckt sich ein Gedenkfriedhof mit Boden hohen Grabsteinen. Die ganzen Wiesenflächen sind übersät mit Leuchtkäfern die nachts immer wieder auf flimmern, wie ein Sternen Meer das sich darüber gelegt hat. Ich war während meiner Kindheit und frühen Jugend fast nur mit jener Frau zusammen, die mich erzogen hat, Luise Hitz, für uns Kinder hatte sich eingebürgert Tante Hitz zu sagen. Zwei Jahre vor mir war ein Junge zur Welt gekommen, mein Bruder. Er zeigte schon sehr früh Realität bezogen Strebungen, die er mit Gewalt durchzusetzen pflegte. Er wurde von meinen Eltern als gewalttätig bezeichnet. Ich habe später jeden Kontakt mit ihm verloren. Tante Hinz war ganz für uns da. Sie kam aus Deutschland und wohnte im Haus meiner Eltern so lange ich denken kann, Jahre oder mehr als ein Jahrzehnt vor meiner Geburt hatte sie ein Uhren Geschäft, etwas mehr oben an der Straße, zwei Hauseingänge weiter. Um in das Geschäft zu kommen, schritt man durch eine gläserne Tür, stieg über die vier Stufen, die unsere Tante mit zunehmenden Alter als quälende Hürde empfand, hinab, und war schon mitten in dem kleinen Uhren Geschäft. Rechts durch das große Auslagen Fenster drang Licht, dass alles in einen gleißenden Goldschimmer tauchte. Die zwei Theken, die im Grunde das ganz nette Geschäftchen darstellten, waren aus hellem Holz, durch den Glasaufbau schimmerten den Besuchern goldene Armbanduhren entgegen. Ich hatte eine fast unaussprechlich gefühlsbetonte Beziehung zu ihr. Ihre Gegenwart barg eine Atmosphäre, in der ich mich völlig geborgen fühlte. Sie war in Köln geboren, und hatte dort bei ihren Eltern Kindheit, Jugend uns frühe Adoleszenz verbracht. Sie hatte mehrere weibliche Geschwister und entstammte einer gebildeten bürgerlichen Familie. Ihr Vater war Seemann. -
19 -
Als Kind
brachte er ihr
große
Muscheln von
seinen
Schiffsreisen
mit, die
rauschten,
wenn man sie
ans Ohr hielt,
in meiner
Vorstellung
wie die Tiefen
des Ozeans,
wenn sie
voller
Begeisterung
davon
erzählte.
Sie hatte
dabei immer
etwas
Leidendes, das
sie nicht
aufbewahrt
hatte. Sie
hatte nach der
Grundschule
das Gymnasium
besucht.
Während
meiner
frühen
Studienzeit
hatte ich
immer
Phantasien
einer
höheren
Töchterschule,
wenn ich an
sie dachte.
Die Zeit des
zweiten
Weltkrieges
brachte viele
Veränderungen
mit sich. Die
Stadt in der
ich aufwuchs
blieb zum
Glück
völlig
unberührt
davon. Wieso
sie von
Köln
weggezogen
ist, ist mir
bis heute
verborgen
geblieben. Ihr
Uhren
Geschäft
hatte sie
schon
während
der
Zwischenkriegszeit.
Während
der Kriegszeit
musste sie
für
deutsche
Offiziere
bügeln,
und wohnte
schon in dem
Haus, in dem
ich dann
aufwachsen
sollte.
Klaus Neyer
SEEMANN
AUS
JAHRHUNDERTEN
Das erste Mal
begegnet sind
wir uns in der
Nacht, am
Strand von
Barcelona gekleidet
bist
du,
wie
die
Menschen
auf
den
Bildern
von
Caspar
David
Friedrich
du
bist
es,
der
die
Tropfen meiner
Tinte auf den
Papier wie
Wasser
zerrinnen
läßt
du
hast mir
gezeigt wie
ruhig es war,
damals auf dem
Schiff die
Gedanken zur
Ruhe gekommen
sind wie
wenn du oben
am Himmel
fährst,
wie damals auf
dem Schiff wo
fährst du
gerade
Klaus Neyer
Über
den Autor
Klaus
Neyer,
geb.
1966
in
Feldkirch/Vlbg.,
hat
Deutsche
Philologie
und
Philosophie
studiert,
Psycho
therapeutisches
Probädeutikum,
Erfahrung
mit
Psyhotrauma,
Gestalttherapie
und Rolfing.
Er ist
certified
Iyengar-Jogateacher
(Ausbildung am
R.-Iyengar-M.-Yoga-Institute
in
Indien),
lebt
seit
über
10
Jahren
in
Wien,
Aufenthalte
in
Indien
und
den
Vereinigten
Staaten
und
unterrichtet
an
Instituten
und
Workshops im
In- und
Ausland.
Verzeichnis:
Veröffentlichung
1997:
„Wahrheit und
Dichtung in
der
Autobiographie“.-
Wien: LIBER
LIBRI, „Soter,
Novelle“. -
Wien: LIBER
LIBRI. Kurz vor der Veröffentlichung: „Ahnung und Gegenwart“ (Gedichte), „Nichts bösartiges Satanisches“. Eine Geschichte die als Roman beginnt. Kapitel 1: New York City, Ich war in tiefer Meditation, Dayton, Iowa, Cheyenne, Salt Lake City, San Franciso. Kapitel 2: San Francisko, Wien. Komposition: „Die Seelenjäger (Das hat sich abgefeimt)“. Eine Partitur für ein Musikstück mit Bratschen, Vibrato, mit und ohne Dämpfer sowie Kopfstimme, sempre sforzando und trem. glissando. DIE
KELTEN
> AN
DIE SONNE
> AM
MORGEN
>
- 03 - ABENDDANK
>WAS
WILLST DU
MEHR?
Kannst du auch an manchen Tagen Gottes Führung nicht versteh`n, Zage nicht! Du wirst am Ende Seiner Weisheit Pläne seh`n. Gottes Kinder sind geborgen, Wenn der Weg auch oftmals schwer, Er trägt deine Last und Sorgen, Schenkt dir Kraft. Was willst du mehr? UND ICH
ERINNERE MICH
An die Frau,
die Kindl zu
mir sagte und
Mühe
hatte, mich
aus den
Windeln zu
bringen,
welche im
Brunn`trog
unter
fließendem
Wasser sich
reinigten, um
im frischen
Wind, Zaun
entlang,
wieder zu
trocknen.
An Puder und Creme habe ich kein Erinnern, wohl aber noch an den Geschmack von Brot und Anis, gemischt mit Honigsüße, welches in einen Stofffleck eingebunden zum Zuzzeln und Trösten sich eignete, wenn die Großeltern mich aufs Feld mitnahmen und sich um ihre Arbeit kümmern mussten. -
04 -
Leichter
hatten sie es,
wenn eine
Tochter aus
dem
nächsten
Ort kam um zu
helfen.
Diese junge
Frau liebte
ich sehr und
in wenigen
Monaten,
konnte ich
schon einen
Zipfel ihres
weiten Rockes
haschen und
mich zappelnd
mitziehen
lassen.
Jedes mal, wenn sie wiederkam, brachte sie mir einen Schnuller mit, denn der gefüllte Fleck Zuzzel war ihr nicht appetitlich. Doch der Schnuller aus Gummi, roch auch nach Gummi und es ließ sich auch keine Honigsüße heraus nukkeln. Eines Tages konnte ich diese Tröster schon leichter entbehren, denn die kurzen Beine trugen mich zu Entdeckunen in die angrenzenden Wiesen.
Auch wenn es
geregnet
hatte, wurde
mir die Stein
holprige
Straße
vor dem Haus
zum reinen
Vergnügen.
Der
Bauernwägen
schweren
Räder,
hatten die
gröblichen
Steine schon
tief in den
Grund
gedrückt
und deren
Oberfläche
abgeschliffen
und so zeigten
sie sich wie
unterschiedlich
gebänderte,
kugelige
Bäuchlein.Wurde ich in die Felder mitgenommen, aß ich schon vom Jausen Brot und so gestärkt, erlebte ich, aber noch nicht bewusst, eine täglich sich sachte verändernde Welt. Die Wiesen mit ihren Gräsern und erblühenden Blumen boten von Morgen bis Abend immer ein anderes Bild und Tags darauf entfalteten sich aus Knospen Blüten, die sich am Abend wieder schlossen. Und wenn der Rauch des Herdfeuers durch den Kamin von der Rauch Küche in den Abend kräuselte, hörte man nur mehr zufriedenes Muh’n der Tiere aus dem Stall und die Ketten verloren ihr ungeduldiges Geklirr. Die Dunkelheit der Nacht und der feine Nebel, der sich braute, deckte zu, was sich im Licht und der Wärme des Tages gezeigt hatte. -
05 -
Den kreisenden
Adler hoch in
den
Lüften,
den
verhaltenen
Gesang der
Vögel im
rauschenden
Wald, die
knackenden
dürren
Zweige
zwischen den
Bäumen,
wenn das Wild
sich aus der
Lichtung zum
Ruhen
zurückzog. Das kleine Getier, das in den Sonnentagen
hüpfte
und trappelte,
kroch und
flatterte,
mochte wohl
dem Kindl noch
im Traum
erscheinen,
zusammen mit
den Wesen, die
es
schützend
unsichtbar
umgaben. Wenn
die Tage
kürzer
wurden, waren
Wiesen und
Felder vom
Tauernwind wie
leer gefegt,
nur das Wild
ließ
sich immer
öfter
nahe dem
Gehöfte
blicken, bis
es von einem
laut
gestört,
mit langen
Sätzen
über den
Pölsenbach,
wieder im
tiefen Wald
verschwand.
Jedes Jahr zu
Bartholomäus,
gab es im Ort
noch einen
letzten
Kirchtag den
Großvater
besuchte, um
Gebrauchsgegenstände,
Werkzeug,
Riemen und
Ketten,
Schleifsteine
und feste
Schuhe zu
erstehen.
Danach musste
er noch zum
Krämer um
ergänzende
Lebensmittel
mitzunehmen,
denn wenn in
strengen
Wintern die
Schneewächten
Haus und Stall
unter sich
begruben,
waren die
Großeltern
alleine und
bis zur
Schneeschmelze
auf sich
selbst
angewiesen.
Notwendig
waren auch
Kerzen und
Petroleum
für die
Lampen in
Stube und
Stall und
nicht zuletzt,
auch genug
Stangen vom
Kautabak
für den
Großvater
selbst, den
dieser
für den
täglichen
Gebrauch
zerkleinerte
und in die Sau
Blase
gestopft, an
seinem
Hosenbund
trug.
Die Tochter im
Ort hatte
schon für
der
Großmutters
Wünsche
vorgesorgt;
damit auch das
Nötige
für das
Kindl gekauft
wurde. Nach
einem
ausgiebigen
Verplaudern
und Umtrunk
mit den Bauern
der Umgebung
konnte
Großvater
getrost
wieder, per
Pferd und
Wagen in die
Einschicht
fahren. Der
Winter im
Gebirge
dauerte lang
und das alte
Gebäude
mit den
Stützmauern,
hatte schon
seit dem
sechzehnten
Jahrhundert
viele
Stürme
überdauert. -
06 -
Auch das
Raunen aus
allen Winkeln
vom tiefen
Keller bis zum
Obergeschoß
und Dachboden,
war immer
lebendig in
seinen
Gemäuern
und hauchte
vergangene
Geschichte
aus. Von
Jagdglück
Gelagen,
vertraulichen
Gesprächen
Maximilians
mit Getreuen
weitab von der
Residenz, und
auch von
gewobenen
Liebes Banden,
wo die
Nachkommen
„Ledig“
hießen.
Und das seufzende Flüstern, das Bröseln hinter den Wänden, das leise Knacken im alten Holz, erinnerte den Wissenden an die von den Raubrittern überfallenen Kaufleute, die mit ihren Wagen über die Passstraße des Tauern nach Italien wollten und gefangen in der Einschicht, in den Kellern des Hauses, an Ringen und in Ketten gefesselt, ihrem weiteren Schicksal entgegen sorgten. Ob der gupfig gemauerte Ofen mit den grünen Kachel Augen schon in der frühen Zeit in der Stuben Ecke gestanden war, weiß ich nicht zu sagen, wohlige Wärme strahlte er aus, wenn in der kalten Zeit draußen die Winde heulten und das feuchte Kleiderzeug und Klamotten im Gestänge um den Ofen leicht trocknete.
Die Stuben
Wand zum
gupfigen
Mauerofen,
hatte noch
einen Ellen
breiten
Schlief
Schlupf wo ich
mich
verkriechen
konnte und
wohl auch
manches mal
verschlafen
hervorgeholt
wurde.
Im kurzen
Tageslicht des
Winters, wenn
Großmutter
sich zum
Nähkorb
setzte,
dauerte es
nicht lange,
dass sie aus
der Schublade
in der Stube
die unterste
Lade
herausziehen
musste, um
Flick Flecke
zu suchen,
welche an
diesen oder
jenen
beschädigten
Kittel oder
Rock passten.
So kam ich auch zu meinen Puppen. Ein Fleck Leinentuch um ein Knäuel gewickelt, mit einem bunten Stofffleck Band umwunden, so hatte auch ich wieder ein Kindchen zum Liebhaben. -
07 -
So zum
Liebhaben, wie
es wohl meine
liebe Mutter
getan
hätte,
wäre
Helfen
möglich
gewesen, als
ich geboren
wurde.
Wenn man heute
in das alte
Haus einkehrt,
ist der Geruch
der
Gemäuer
nicht Harz
Geruch
gebeizt.
Der offene
Herd mit dem
Kessel
über der
Glut, der
Wassertrog in
der Ecke, dem
Gesims nahe
der
Wärme, an
dem die
Großmüttern
an langen
Abenden mit
den, im
Schoß
gefalteten
Händen
vor einer
brennenden
Kerze
saß, ist
schon lange
dem Neuen der
Zeit gewichen.
Doch die
Brandmalereien
um Tür
und
Fensterrahmen,
aus der Zeit
als die Stube
im Oberstock
des Hauses,
Kaisers
Maximilians
Jagdstube war,
ist noch nicht
vergilbt.
Auch nicht die Sehnsucht nach meiner Mutter, mit dem Wunsch sie dereinst wiederzusehen. Anmerkung: Die kleine Erzählung, ein Erinnern, wo ich als Vogel ausflog um die Welt kennenzulernen. Nun bin ich alt, müde, aber glücklich, denn ich habe Menschen in Liebe eingebunden, wie viele Menschen auch mich. Agnes Fischer >
Berge
sind
irdische
Wegstrecken
Unserer
Sehnsucht nach
geistigen
Höhen.
In
der
Kürze
liegt
die
Würze,
Sagte
der Kannibale
Als
er
die
Beine
des
Lügners
kostete.
Wellerismus
„Die
Gewissensschaften“
von
Agnes
Fischer
sind
den
großen
Sprüchen
der
Weltliteratur
ebenbürtig.
Unverrückbar
stehen
sie
wie
die
Berge
und
an
ihnen
scheitert
jeder
Wellerist.
-
08 -
Agnes
Fischer
>
wurde am,
18.1.1918 in
Hohentauern,
in den
Niederen
Tauern der
Steiermark
geboren. Aus
ihren zwei
Ehen sind vier
Wunschkinder -
und dazu bis
heute
fünf
Enkelkinder
und zwei
Urenkel,
entsprungen. Dreißig
Jahre lebte
sie im
Burgenland und
war aktiv im
Literaturkreis
„Gerbgruben“
tätig. BÜCHER: 1982 LEBEN AUS DEM SCHOSS DER ZEIT Edition Rötzer. 1988 LEBEN IST LIEBEN KVNB, Neusiedl / See. 1994 GEWISSENSCHAFTEN Edition Rötzer. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften. FÖRDERUNGSPREISE: Der Burgenland Stiftung, des Theodor Körner Fonds und des Ministeriums für Unterricht und Kunst. Eine Lebenswanderschaft mit kleinen, mühsamen Schritten zu der unvergänglichen Höhe des Berges „Bescheidenheit“, in dessen Gipfelbuch die Dichterin den Spruch verewigte: „Wenn
du das Ziel
erkennst
Verlässt dich die Furcht“. -
10 -
ICH BIN
DER WALD
Ich
bin
der Wald
"HOLZTAFEL
MIT DACH", am
Waldrand vor Ottenstein
NÖ, am
Nord -
Südweg
Auszug WGB
Seite 100.
Ich bin uralt Ich hege den Hirsch Ich hege das Reh Ich schütz` euch vor Sturm Ich schütz` euch vor Schnee Ich wehre den Frost Ich wahre die Quelle Ich hüte die Scholle Ich bin immer zur Stelle Ich bau` euch das Haus Ich heiz` euch den Herd Darum, ihr Menschen Haltet mich wert. DER WALD
Ich
bin
die Wärme
deines Heimes
in kalten
Winternächten,
Baumschild
bei der
Krämerin
am
Choralpenabstieg
„in der Wiel“
Stmk. am
Nord -
Südweg
Auszug WGB
Seite 124.Der schirmende Schatten wenn des Sommers Sonne brennt. Ich bin der Dachstuhl deines Hauses, das Brett deines Tisches. Ich bin das Bett in dem du schläfst, und das Holz, aus dem du deine Schiffe baust. Ich bin der Stiel deiner Haue, die Tür deines Hauses. Ich bin das Holz deiner Wiege und deines Sarges. Ich bin das Brot der Güte, die Blume der Schönheit. Von mir sind die Bretter die, die Welt bedeuten, Darum erhört mein Gebet, zerstört mich nicht. -
11 -
BILD
GRIMMINGGIPFELKREUZDER WALD
Ich
bin
die Wärme
deines Herdes
an kalten
Winterabenden.
Ich bin der Schatten, der dich vor der heißen Sommersonne schützt. Meine Früchte und - belebenden Getränke stillen deinen Durst auf deiner Reise. Ich bin der Balken, der dein Haus hält, die Tür deiner Heimstatt, das Bett in dem du liegst und die Spanten1.) die dein Boot tragen. Ich bin der Griff deiner Hacke, das Holz deiner Wiege und die Hülle deines Sarges 1986 1.)
= Rippen
ähnlicher
Bauteil zur
Verstärkung
von
Bootsrümpfen
Inschrift
auf
einer
Holztafel,
angebracht
auf
einem
Lindenbaum
vor
dem
Gebäude
der
Prinz
von
Croy’schen
Verwaltung,
in
der
Gemeinde
St.
Oswald
ob
Eibiswald
Stmk.
am
Nord -
Südweg
Auszug WGB
Bild Nr. 71
Seite 233
KRIPPELBERG
GIPFELKREUZ
BILD GLOCKNER
GIPFELKREUZ BILD
GIPFELKREUZ
SONNLEITSTEIN-
16 -
d),
Alpinist,
Zeichner,
Maler,
Literat. Bergfreund
und
Mitwirkender
bei
den
„WANDERER“
-
Lesungen am: Trojani, Grimming, Ödstein, Schießeck, Krippelberg, Knallstein, Geschriebenstein, Grimmingtor, Waidhofsee. Beiträge und Graphiken im Gipfelbuch und in dem „WANDERER“- Nr.: 10, 8/1, 8/2, 16 Ausstellungen mit Zeichnungen, Aquarellen und Ölbildern - in Schattendorf, in Wiener Neudorf, Bücher- und Schriften - Illustrator. Veröffentlichungen von Prosa und Lyrik in Anthologien und Zeitschriften, Lesungen bei Veranstaltungen des Literaturkreises Schwarzatal -
17 -
SAMMELSURIUM
RICHTIGSTELLUNG:
Herr Peter
Holl teilt mir
zu dem Absatz
„Quo vadis
ÖAV...“auf
Seite 13 Heft
Nr. 21 1996
mit, dass er
in dem Absatz
- da in seinem
Fall der
ÖAK mit
dem ÖAV
von mir
verwechselt
wurde -
ungerechtfertigt
impliziert
wurde.
Herr
Peter Holl ist
als Autor von
Alpenvereinsführern
Mitglied der
ÖAV -
Sektion
„Reichenstein“
und
„Obergailtal -
Lesachtal“.
Ich bedaure
diesen Irrtum
und
möchte
mich
dafür
entschuldigen
und hiermit
berichtigen.
RICHTIGSTELLUNG: Herr Fritz Peterka teilt mir zu dem Absatz „Quo vadis ÖAV...“auf Seite 13 Heft Nr. 21 1996 mit: Der Hinweis auf die Differenzen Wienerland - Peterka - ÖAV in Innsbruck könnte zu Missverständnissen führen. Deshalb „Quo vadis ÖAV - Hauptausschuss - Vorsitzender Herr Grauß in Innsbruck?“. Ich bedaure diesen Irrtum und möchte mich dafür entschuldigen und hiermit berichtigen. ZENTRALALPENWEG
02
Feldkirch
- Hainburg
1200 km
Führerwerk
224 Seiten,
zahlreiche
Skizzen und
Graphiken,
Styria, Graz
1993 S 168.-
von Fritz
Peterka.
Bildband 02,
144 Seiten, 53
Farbabb., 65
Touren
Skizzen,
gebunden, 22 x
32 cm, Schroll
- Verlag Wien,
S 390.- von
Fritz Peterka
>
1997 40
JAHRE
JUBILÄUM
DER FRIEDRICH
HEBBEL-GESELLSCHAFT
1170 WIEN
Fraueng. 14
Die Hebbel -
Dokumentation
- und
Gedenkstätte
im
Bezirksmuseum
Josefstadt
Schmidg. 18,
1080 Wien
wurde neu
gestaltet.
Neu: Die
Schriftenreihe,
„Hebbel -
Mensch und
Dichter im
Werk“, der
Herausgeberin
Ida Koller -
Andorf, kann
auch im Museum
gelesen
werden, die 6.
Folge davon
wurde
vollendet. Bei
den EU -
Förderungen
wurde die
Kultur erst
nachträglich
angehängt,
immerhin in
Österreich
steht sie an
vorletzter
Stelle. -
18 -
GANZ:
Grenzüberschreitendes
Aktivität
- und
Naturschutz
Zentrum die
„Carl
Hermann“
>
Gedenkstätte
Fuchssteinweg
16 A- 3950
Gmünd
Postfach 65.
02852/7660.
Carl Hermann
Wanderverein.
Der Bildhauer,
Weitwanderer
und
Naturschützer
hat sein Haus
gemeinsam mit
seiner Gattin
dem NÖ
Naturschutzbund
vererbt.
In seinem
Refugium gibt
es nun auch
sinnvolle
Veranstaltungen,
bei der
Besichtigung
ist dem Boden
des ehemaligen
Wohnzimmers
ein besonderes
Augenmerk zu
schenken.„DER WANDERER“ - scheint erstmals im Katalog 1996 der österr. Kunst-, Kultur- und Autorenverlage auf. Zur Sonnenwende, führte der 4. Versuch am Lärchkogel - Gamsspitz Anstieg den Wanderer zum Grimming Gipfel. Die besinnlichen Anstiegsphasen wurden durch einen prähistorischen Fund, an der Schlüsselstelle des Anstieges belohnt. „STEIRISCHE
REISE“
Die
Uraufführung
des
„Grimmingtor
Jodlers“ von
Stefan
Klingelhuber,
1992 am
Grimmingtor,
„Das Wandern“
(W.
Müller),
„Der Wanderer“
(Schmidt von
Lübeck)
gesungen von
Richard
Tauber,
Schubert
Lieder aus:
„Der
schönen
Müllerin“,
„Der
Winterreise“
und „Dem
Schwanengesang“,
„Steirische
Tänze“,
„Wiener
Damenländler“
„Deutsche
Tänze“.
Die Sechzig
Minuten
Musikdokumentation,
ein „WANDERER“
Beitrag, steht
für
Schubert
Freunde, gegen
einen
Unkostenbeitrag,
zur
Verfügung.
Wiener Festwocheneröffnung mit einer vollendeten „Unvollendeten“, 200 Jahre Franz Schubert. Ein für „FRANZ“ - dürftig genutztes Choraufgebot, - eine unglückliche Lied beziehungsweise Interpreten Auswahl und - eine lächerliche Hommage und Moderation.
(K)“ein
„lichter,
schöner
Tag“ für
Wien. Franz
Koglmanns
gleichlautende
6 Minuten
Auftragskomposition
wurde, nachdem
dieser dem ORF
eine
Kürzung
des Werkes
verweigerte,
abgesetzt.
“Das
Stück
wäre
innerhalb des
kulinarischen
Programmes,
ein zu
großer
Kontrast
gewesen“.-
Sagte Fr.
Heide Tenner,
die Leiterin
des
Musikressorts
des ORF.
Laut
dem
europäischen
Gerichtshof
darf
man
zu
Hr.
Haider
Trottel
sagen.
Quelle
ORF
Orakel
Reklame
Fiasko, ZIB
Zeilers Inzest
Betrieb 97
Anstatt
Schüssels >
Geheimvokabular:
Nicht
wahnsinnig
bedeutende
Figuren,
irgendwelche
Hinterbänkler,
richtige Sau,
Trottel,
Kümmel
Türke,
Bloßfüßiger,
ein Parlaments
- Zitat von
Bruno
Kreißky
>:
„Es
gibt
keine Stellen
am
menschlichen
Körper,In
die die Herren
der ÖVP
nicht
hineinkriechen
können“.
aus
der
04.0
Politiker
Psychogramme
-
Sammlung
des
Wanderers.
>Frau Dr. Brita Steinwendter Kulturverein Forum Rauris PF 25 5661 Rauris 101.12 KURZMITTEILUNG mit der Bitte um Zusendung der anstößigen Textpassagen von Hermann Nitsch innerhalb 14 Tage. Wien, 22.04.97. Anmerkung: Der Wanderer kann es trotz Ihrem „Vogel Strauß Forum“ verschmerzen, diesen Text dieses Vampires, der in Rauris für einen religiösen Aufstand gesorgt hat, nicht zu besitzen.
Bei
Schattendorf
in Burgenland
Nikolaus Lenau>
Gedenkjahr
1988 Auf
dieser
Anhöhe
errichtete ich
das alte
Kaisergipfelkreuz
vom Grimming.
Es wurde von
meinem
Bergkameraden
Stefan
>, dem
gebürtigen
Schattendorfer
und mir in der
Nähe des
Grimminggipfels
gefunden. Josef
> aus
Schattendorf
half bei der
Aufstellung
und Stefan>
gestaltete die
Legendentafel
aus
Kupferblech.
Alpin,
beschäftigte
ich mich am
Grimming, mit
der Besteigung
des
Weißrinnspitz
und dem
Kreuzabtransport
des
Kaiserkreuzes
durch die
Zinnoberwandrinne
zum
Grimmingtor.
Musikalisch
entstand das "KRIPPELBERGLIED![]() "> und das
Lied "DER
WEG IST DAS
ZIEL![]() ">.
MENSCHENHERZ
was ist dein
Glück?
Unwiederbringlicher
Augenblick. Nikolaus
LenauEin rätselhaft geborener Kaum gegrüßt verlorener >DER GESCHRIEBENSTEIN 882 m
Der
Geschriebenstein
ist der
höchste
Berg im
Burgenland,
worauf wir
sehr stolz
sind. Am
Fuße des
Geschriebensteines
liegt die
Weinanbau -
Gemeinde
Rechnitz, mein
Geburtsort. Am
Gipfel
befindet sich
ein Turm, er
steht zur
Hälfte
auf
ungarischem
Gebiet,
deshalb war es
in der
Nachkriegszeit
nicht immer
einfach den
Turm zu
besteigen.
Seitdem es den
"Eisernen
Vorhang" nicht
mehr gibt, ist
das aber
Schnee von
Gestern und
Vergangenheit.
Die
Marktgemeinde
Rechnitz hat
etwa 5.000
Einwohner,
die vorwiegend
in der
Industrie
tätig
sind. Der
Bauernstand
ist fast
verlorengegangen,
ehemals gab es
200 Bauern
heute sind es
15 es
entstand
wieder
Großgrundbesitz
von dem man im
15. und 16.
Jahrhundert
abgegangen
war.
Nun möchte ich das Wort an Herrn Franz Teibinger aus Gratwein, dem Schirmherrn vom Grimmingtor weitergeben. Johann Glavanovits aus Gutramsdorf, Naturfreunde.(Gastgeber der F. Valudi Wanderung 1991 am Geschriebenstein) (Gastgeber der E. Kardinal Lesung 1996 am Geschriebenstein) Für das Jahr 1996 wurde von ihm wieder eine Einladung für eine Geschriebenstein - Wanderung ausgesprochen, die "Der Wanderer" gerne angenommen hat. Die Freiwillige Feuerwehr Nieder - Öblarn mit der Einsatzgruppe Starzenalm ist dazu vom Gastgeber J. Glavanovits besonders herzlich eingeladen. >KYBERNETHIK
Die
Anerkennung
und
Würdigung,
weltweit
-
bekannter
Wissenschaftler
und
Künstler
leidet
in
ihrer
Heimat
Österreich
oft
unter
dem
Dogma,
"der
Nichtgeltung
der
Propheten
im
eigenem
Lande".
Wer kennt zum Beispiel den Physiker, Heinz von Förster? - Auch ich kannte ihn nicht, am Faschingsdienstag den 20.02.96, kam in der Sendung, "Kunststücke" des ORF ein Porträt dieses Mannes. In seinen unkonventionellen aber verständlichen Verträgen und Gesprächen stellte dieser Mann alles in Frage, - selbstverständlich auch die Hinterfragung des, "in Frage stellen". Der
Sinn
des
Gesprochenen
entsteht
nicht
durch
den
Sprecher,
Der
Sinn des
Gesprochenen
entsteht nur
durch die
Zuhörer.
Die
Intellektuellen,
die Studenten,
alle die ihn
kannten oder
die ihn
gehört
hatten oder
die von ihm
gehört
hatten,
standen unter
dem
partnerschaftlichen
Einfluss des
Wissenschaftlers,
der eine
Unzahl von
Publikationen
veröffentlicht
hat.
Vom
Bücher
schreiben
hält er
nicht viel,
die einzelnen
Kapiteln
werden mit zu
viel
unnötigen
Wörtern
ein Käse
zusammengehalten.Die Emigration des vielseitig begabten Mannes nach Amerika, führte vielleicht gerade deswegen zu einsamen wissenschaftlichen Höhepunkten, - weil er konsequent seinen Weg ging. Von der Jugend an, "ausgehend vom Mietzimmer in Wien“, in dem er mit seiner Frau und seinen zwei Kindern wohnte, - bis zum alleinstehenden Eigenheim auf einer Anhöhe im Grünen. Es war die Lebens „Quint Essenz von Förster“ die mir gebot, nach einer existentiellen Pause, wieder zur Feder zu greifen. -
02 -
In den
Kriegswirren
wurde ein
jüdisches
Ehepaar
getrennt,
beide wurden
in
Konzentrationslager
gesteckt. Wie
durch ein
Wunder,
führte
sie das
Schicksal nach
dem Krieg, in
Wien wieder
zusammen. Es
war ein kurzes
Zusammensein,
denn infolge
der
Nachwirkung
des
Lageraufenthaltes,
verschied die
Frau schon
nach einem
Monat.
Der Mann sank vollständig zu einem Bündel Elend in sich zusammen und keiner konnte ihm mehr helfen. Der Seelenarzt Viktor Frankl >
war einem an
ihm ergangenen
Hilferuf
gefolgt und
sprach mit dem
vom Schicksal
gebeugten
Menschen:
"Angenommen -
der
Schöpfer
würde mir
die Kraft
verleihen,
deine Frau in
all ihren
Eigenheiten,
wieder
erschaffen zu
können,
sollte ich es
tun"?"Nein, es könnte nur dieselbe sein aber niemals die Gleiche", sprach der seelisch Gebrochene. Mit dem Ausspruch dieser Verneinung konnte er sich wieder aufrichten, sein Leid blieb zwar dasselbe aber es war aber nicht mehr das Gleiche, denn er hatte die Kraft gefunden es zu tragen. Wir
sehen uns nur
durch die
Augen des
anderen
Wenn
der andere
stirbt sind
wir blind.Erst wenn wir es merken dass wir blind sind, Beginnen wir wieder zu sehen
Diese Parabel
wurde von "Viktor
Frankl
>",
dem
Sinn
Sucher
in
der
Psychoanalitik,
der auch ein
begeisterter
Kletterer war
(z. B.:
Dachstein
Südwand),
ausgesprochen
und vom
Physiker
"Heinz von Förster"
zum Abschluss
seines
Porträts
erzählt.
Auch mir hat
die Parabel
geholfen, denn
man bleibt
zwar immer
derselbe -
aber niemals
der gleiche
Mensch und
diesen
Unterschied
bewirkt, - oft
schon ein
kurzer
Gedankensplitter.-
03 -
Der Aufstieg war sehr strenge Ich war ja ganz allein Stieg über Felsenhänge, Der Gipfelsieg war mein. Ich
stand nun auf
dem Gipfel,
Sah
tief hinab zum
See,Sah aber Tausend Wipfel Und Berge noch im Schnee. Ich
konnt` nicht
satt mich
sehen,
Am
Wunder der
Natur,Dies kann nur der verstehen, Der Gleiches schon erfuhr. Es
kamen mir die
Tränen
Ein
Wunschtraum
wurde wahr,Es ward` erfüllt mein Sehnen Von über dreißig Jahr. Ich
ließ
beim Kreuz
mich nieder,
Nur
Himmel
über mir,Der Bergwind sang mir Lieder, Ich fühlte Gott ist hier. Es
lässt
sich
nicht
beschreiben
Was
meine Seel`
verspürt,Wollt ewig hier verbleiben, Vom Freieden tief berührt. Doch war`s mir nicht beschieden, Ich ging den Steig zurück, Geblieben ist der Frieden Ein Herz voll Freud` und Glück. Maria Gaber (1932) Reichenau 7 Rax, passionierte Maler - und Bergsteigerin. Literaturkreis Schwarzatal. -
04 -
BETRACHTUNG
Das müde Menschenherz will sich erbauen Nach einer Woche harten Arbeitsfron Am Zuge der Silberwolken hoch im Blauen, An gold´nen Feldern und am roten Mohn. muss man denn nicht die Hände staunend falten Vor all den Wundern hier auf uns´rer Welt? Und fühlt man nicht des weisen Herrschers walten, Der Erd´ und Himmel treu in Händen hält? Wir Menschen, aller Schöpfung stolze Krone, Sind Gottes Abbild - das bleibt ewig wahr! Doch dass sein Geist auch ständig in uns wohne, muss unsre Bitte bleiben immerdar! Jolanthe Haßlweber IM LANDE
DES
ZIGEUNERBARONS
(Arividerci
Roma)
Das Attentat
von Oberwart
ist nur ein
Glied einer
langen Kette
an
Verdrängung,
Dummheit,
Unwissenheit
und
Kälte.
Die
Mörder
sind weder die
Helden noch
die einsamen
Kämpfer
oder die
"illegalen
Wiederständler",
für die
sie sich wohl
selbst halten.
In
Wirklichkeit
sind es
abgestumpfte,
aufgeregte und
aufgehetzte
Existenzen,
deren
wirkliche
Ideologie die
eigene
Lebenslüge
ist.
Letztendlich
sind sie nur
Produkte: Produkte der Verbrecher von gestern und dem Schweigen darüber. Und Produkte ihres eigenen Versagens, auch wenn es nicht immer selbst verschuldet sein mag. Und: Der seltsame Blick, den die österreichische Exekutive zunächst auf die Tatorte dieser Ereignisse wirft, wäre eine Eintragung in das Guinness-Buch der Rekorde unter der Rubrik Dummheit, Borniertheit und Vorurteile wert. Es ist auch lehrreich, einen Blick auf die Opfer und ihre Welt zu werfen. In welch seltsamen Ghetto außerhalb von Oberwart lebten sie als Verfemte, auch wenn jetzt immer wieder von einem konfliktfreien Nebeneinander die Rede ist. Angesichts der Absonderung der "Zigeunersiedlung" vom übrigen Ort, wie es sonst bei Schlachthöfen, Gefängnissen oder Hinrichtungsstätten üblich ist, entlarvt sich dieser Satz selbst als die allgemein billige Lüge, die in Österreich in solchen Fragen gang und gäbe ist. -
06 -
Der gewaltsame
Tod der vier
Roma
könnte
Anstoß
sein, um
über die
Minderheiten
im Land
nachzudenken,
die
"Ausländer
im Inland",
die seit jeher
pauschal und
seit dem
Volksbegehren
des
Kanzlerkandidaten
für 1998
auch offiziell
diffamiert
werden.
Zu den Versäumnissen der Aufklärung über die Vergangenheit gehört es auch, dass die Österreicher über Minderheiten in ihrem Land nicht viel mehr wissen als die alten braunen Klischees, die sich durch die Eiseskälte des jahrzehntelangen Schweigens darüber frisch erhalten haben.
So
gesehen
ist
der
"Zigeunerbaron
von
Mörbisch"
seit
jeher
der
blanke
Zynismus
gewesen,
wenn
man
weiß,
was
im
selben
Bundesland
in
Lackenbach
geschehen
ist
und
wie
man
allgemein
über
"Zigeuner"
spricht.
Ein
Blick
auf
Täter
und
Opfer
von
Gerhard
Roth
Zeitschrift
Geschriebenstein
Kasernenstr.
7/9 7000
Eisenstadt
(Quelle
Internet)
EIN
PIANINO
Die Sonne war
schon
längst
versunken.
Kühl und
schwer die
Nacht nun
Einzug
hält.
Alle sind
schon lang zur
Ruh’ gegangen,
doch mir
gefiel’s, noch
einmal die
Straßen
hinzugehen.
Kein Laut, so still, ganz einsam und im Dunkel liegt die Stadt. Ein Glitzern vom hohen Himmelsbogen, der Sterne ewig leuchtend’ Licht. 0 Gott, ich weiß, Du bist dort oben, und mit Dir alle Herrlichkeit und Pracht. Du gibst mir Kraft, die Einsamkeit zu leben, Du bist bei mir bei Tag und in der Nacht. Von fern hör’ ich berauschend zart ein feines Klingen. Mich zieht es förmlich hin zu diesem Klang. Piano nur, doch hör’ ich jeden Ton. -
07 -
Beschwingt,
wie schwebend
ist mein Gang,
den Rhythmus,
Melodie in
mich gelegt.
Ich lausche
und ich
weiß,
ein Pianino
ist`s, das
mich belebt.
So feierlich,
so leicht, so
zart die
Hände,
die es
streicheln,
dass in mir
neues Hoffen
und ein
liebendes
Gefühl
erwacht.
Hingebungsvoll
das
pianodolce,
das Andante
bis zum
Allegro, dass
jauchzend mir
die Seele
übergeht.
Musik zu
dieser Stunde
wirkt
traumhaft auf
mein
Gemüt,
weckt
Gefühle,
die tief im
Innern
schlummern,
wird zur
romantischen
Phantasie.
So
klangvoll rein
kann nur die
Muse sein.
Mir wird bewusst, nicht ich allein bin einsam, bin allein, irgendwo ein helles Licht, ein Mensch mit seiner Muse, irgendwo ist das Glück.
Marlies Mulac
1921
Düsseldorf
wohnh. in
Ternitz
Gedichtbände:
Wirklichkeiten,
Träume,
Wünsche,
Der
Goldregenbaum
und Licht der
Hoffnung.
Quelle Litzig
35 Jahre
„Literarischer
Zirkel
Ternitz“.
VOM PEVERL TONI zum TELEMARK
Etwa vor 10
Jahren gab es,
im
Frühling,
im Funkhaus
Wien, eine
lange Nacht
der Gedichte.
Diese
Veranstaltung
wurde auch von
der „C&A“
(Creditanstalt
Bankverein)
finanziell
gefördert.
Der Zeitpunkt blieb mir deshalb so gut in Erinnerung; weil ich in den vorangegangenen Jahren einen Interessenskonflikt mit dieser halbstaatlichen Geldinstitution, (siehe Wanderer 93/2 Seite 18 „Alwa die herrische C&A Tochter“) >,
ausgetragen
habe. Ebenso wie die „PVA“ (Pensionsversicherung der Arbeitnehmer), die Stifts- und Bundesforste besitzt die C&A erhebliche Landesgebiete in Österreich. -
08 -
Der damalige
C&A
General „Hannes
Androsch
>“,
ein
leidenschaftlicher
Jäger,
bekannt auch
wegen seiner
übertriebenen
Sparsamkeit,
nützte
die
Gelegenheit
für
zahlreiche
kostenlose
Jagdstreifzüge,
in den C&A
Jagdgefilden.„Lieber
gehen wir mit
den
Holzknechten
auf die Jagd,
als mit dem
Hannes, denn
die nehmen
sich die Jause
selber mit“.
Dieses Zitat
konnte man
bald darauf in
den
Donnersbacher
Wirtsstuben
hören Den
Jägern
war eine
besondere Ehre
zu Teil
geworden, -
sie durften
den hohen
Herrn, auf
seinen
Pirschgängen,
auch
verköstigen.
Es war ein abwechslungsreicher Abend im Funkhaus, zeitweise entfernten sich meine Gedanken vom Ort des Geschehens. Bei der Lesung des „Michael Köhlmaier“ ,von der Wiener Legendengestalt „Peverl Toni“, verließ ich die Veranstaltung. Es bestand keine Aussicht, dass der Vortrag die trivial Grenze der erotischen Gürtellinie nach oben überschreiten würde. Es hatte den Anschein, - „der Vortragende habe ein gestörtes Liebesleben“. Bei meinem Abgang sagte dann der Autor: „Warten sie noch! Es wird noch schlimmer“. Nun werden die „klassischen Sagen des Altertums“ von Michael Köhlmeier, sonntags im Ö1, erzählt. Das Geheimnis seines Erfolges liegt in seiner grenzenlosen Phantasie und seiner Erzählkunst. Wenn uns der Aufsatzschreiber in „Alfred Walsers“ Erzählung so weltfremd, so rührend, warum schauen wir mit melancholischer Resigniertet auf ihn? Wissend, dass seine Verehrung und seine Liebe zu den Tatsachen, dass er unter die Räder kommen wird. Weil uns inzwischen klar geworden ist was diese Tatsachen tatsächlich sind. -
09 -
Nämlich
eine nach
Rezeptur
gekochte quasi
Welt, an die
jeder glaubt
ohne, dass sie
jemanden
anrührt,
deren
Wahrheitsgehalt
überhaupt
gar keine
Rolle mehr
spielt.
Für die
jedermann sein
Geld
auszugeben
bereit ist,
ohne sich
einen Teufel
darum zu
scheren. Das
ist die
Verzweiflung
des
Erzählers.
Er hat zwar einen bunten Riesenzoo vor sich, aber es ist auch ein Irrenhaus und außerdem steht der Erzähler im Verruf, - nicht hell und klar denken zu können. Der Tatsächlicher dagegen weiß jederzeit zwischen Wesentlichen und Unwesentlichen zu unterscheiden und er hat seine freien Worte abgerichtet - zu Trommeln. Zu lakonischen, ironischen, zynischen Spitzen, lächerlich eitlen Tambour Pfeifen, zu schneidigen Inbegriffen, verführerischen in ihrer arroganten Kühlheit bizarr glänzend, stählern, trocken, herzlos und unerschöpflich im Erklären. Dialektische Wunder Zapfen sind diese Worte, mit deren Hilfe er das Bild seiner quasi Welt an die Stirn nagelt. Die Aufklärung müht sich seit je den Worten ihren Zauber zu nehmen, - bis semantisch fein säuberlich ausgeblasene Hüllen zurückbleiben, in die sich nach belieben Tatsachen gießen lassen. In den Worten sagt der Tatsachen Verliebte, der aufgeklärte Geist: „In den Worten stecke was sie sagen“ und sonst stecke nichts in ihnen, das sei sagt er: „Die Wahrheit der Worte, nicht als die nackte Wahrheit“! - Und wehe wenn das stimmt! Wehe! Wenn wir keinen anderen Begriff für Freiheit mehr haben als Pressefreiheit. Ich liebe das Erzählen, weil in der Erzählung die reine Wahrheit nichts verloren hat. Ein Erzähler der Neuigkeiten zu servieren verspricht ist ein Scharlatan. -
10 -
Erzählen
heißt
den Worten
folgen und der
Weg ist oft
ein Seil, auf
den man die
Balance halten
muss und
darunter sind
kein Netz und
kein doppelter
Boden.
In der Erzählung übernehmen die Worte die Führung, das hat mit Macht nichts zu tun, das heißt sich anvertrauen dem großen, alten Strom der Sprache und nicht am Ufer sitzen und sich schlau dünken, wenn man mit einer mickrigen Kelle ein paar Schluck für sein Süppchen heraus schöpft. Der Erzähler, beginnt jeden Gedanken auch den flüchtigsten, zu walken, zu spalten, zu haken und zu splittern. Die Werkstatt des Erzählers ist nämlich ein Irrenhaus. Es ließen sich genügend Tatsachen finden die das bestätigen. Die Figuren kommen zu ihm, eben jene von denen er erzählen will, oder eigentlich umgekehrt. Es kommen jene die wollen das er von ihnen erzähle. Die Gedanken kommen und halten Zwiesprache mit dem Erzähler. Solche Unterhaltung führt nicht jeder aber doch einige tun es, und die werden bestätigen, dass - „lautes mit sich selber reden“, eine Art des Nachdenkens ist, bei der schon sehr bald der Gedanke die Oberhand gewinnt über den Denkenden, den Sprechenden. Denn solches Denken gestaltet sich in der Regel als Zwiegespräch. Würden wir den Erzähler belauschen so wären wir überrascht wie oft das Wort, „du“, in seiner Rede fällt. Zunächst weist eine solche intime Anrede lediglich darauf hin, dass der Sprechende die verschiedenen Argumente und Einwände, um sie gegeneinander abzuwägen, verschiedenen Personen zuordnet, - sozusagen der Einfachheit, der Handhabbarkeit und der Übersicht halber. Mit der Zeit aber wird selbstständig was zu Anfang ein rhetorischer Kniff war. -
11 -
Der Akt des
Sprechens
emanzipiert
sich von der
Absicht des
Sprechenden,
und der
Sprechende,
der
Erzählende
leiht dann nur
noch den
Dingen seine
Stimme. Er
spricht mit
den Tieren und
den Steinen
den Wellen und
den Wolken und
die Tiere und
die Steine und
die Wellen und
die Wolken
sprechen mit
ihm aus seinem
Mund.
Diese Dinge, die Dinge dieser Welt, aber sind randvoll mit Willen zur Selbstbehauptung und in Wahrheit unterwerfen sie sich niemals einem tatsächlichen System von Wesentlichkeit und Unwesentlichkeit und das führt dazu, dass sich jeder Gedanke, auch der flüchtigste, aufspielt wie ein Präsident mit Launen. Der Zunge und dem Hirn des sprechen bleibt, wie einer programmierten Maschine, einer auf Selbstgesprächen in Zimmerlautstärke programmierten Maschine, nichts anderes übrig als jeden Gedanken, eben auch den flüchtigsten, zu walken und sich von ihm walken zu lassen, zu spalten und sich von ihm spalten zu lassen, zu haken und sich von ihm haken zu lassen und zu splittern und sich von ihm splittern zu lassen. Meine Damen und Herren! Ich kann es natürlich nicht beweisen aber ich bin mir ganz sicher: „So“ und nicht anders hat, - „Charles Dickens seinen Oliver Twist“ geschrieben und so und nicht anders hat - „Franz Kafka in der Strafkolonie“, - „Thomas Mann Mario und der Zauberer“ geschrieben, - „Robert Walser seinen Fritz Kocher“, haben - „John Abtei Italoswebo“, - Vladimir Nabokov“, ihre Romane geschrieben, - „Samuel Pecket seine Theatergeschichten“ und - „Bob Dillen seine Balladen“. Ich danke Ihnen ! Der Schriftsteller, „Michael Köhlmaier“ sprach im Rahmen eines Festaktes, anlässlich des 50. Geburtstages des „Verbandes Österreichischer Zeitungsherausgeber und Verleger“, über Macht Freiheit und Zungenfertigkeit des Wortes. -
12 -
Z E I T S
C H R I F T E
N
ZIKULAR:
Dokumentationsstelle
für
neuere
österreichische
Literatur. A-1070
Wien,
Seidengasse
13.
e-mail:
office.ig@litonline.ping.at
WIENERLAND Magazin für Freizeitgestaltung, Organ des Österr. Fachverbandes für Sportwandern, ÖAV Sek-tion Wienerland. Kommunikations- und Informationsorgan mit dem Schwerpunkt Freizeitgestaltung, - bietet Orientierungshilfen in Welt anschaulichen- sowie Lebensfragen. Redaktion: Fritz Peterka >,
ständige
Mitarbeiter:
HR Dr.
Wilfried
Hausmann,
Prof. Lieselotte
Buchenauer
>.
Wienerland hat
öfters
über die
Aktivitäten
des Wanderer’s
- berichtet.
PF 33 A-2103
LangenzersdorfHr. Fritz Peterka wurde in Anerkennung der hervorragenden Bemühungen, in der Bevölkerung das Verständnis für die heimische Natur, insbesondere für den Wald zu wecken und zu vertiefen, der „Josef Schöffel - Preis“ des Landes Niederösterreich verliehen. Hr. Fritz Peterka schaffte den Rekord im Ausdauer wandern und es erfolgte die Eintragung im „Guinness Buch der Rekorde“ (KURZMITTEILUNG: Das WGB ist noch nicht lieferbar) QUO VADIS Herr ÖAV Hauptausschuss Vorsitzender „Walter Hruza“, in Innsbruck? Nach Peter >
zog nun auch
Fritz Peterka
den
Schlussstrich,
nach diesen
ÖAV
internen
Vorfällen
hatten wohl
beide keine
andere Wahl.
QUO VADIS Herr
ÖTK
Präsident
Helmut Erd, in
Wien. Es ist
Ihr Problem
wenn Sie auf
mein Schreiben
vom 23.03.96,
mit dem
Gesamtausdruck
des OTK
Schriftverkehrs,
(E6 Markierung
Leoben) nicht
reagieren
können.EVG VERANSTALTUNGSKALENDER 1996 EVG JOURNAL Mitteilungsblatt - des Wanderclubs EUROPÄISCHE VOLKSSPORT GEMEINSCHAFT ÖSTERREICH Gesamtösterreichische Wanderveranstaltungen u. Leistungsbewertungen A-1160 Wien, Koppstr. 58/4 0222/492 32 64 -
13 -
WIENER
SPRACHBLÄTTER
Zeitschrift
für gutes
Deutsch, mit
Mitteilungen
der
Sprachvereine
Innsbruck und
Klagenfurt.
Obmann Stefan
Micko.
(Wanderer Nr.
20 Seite 12)
A-2103 Lang
Enzersdorf PF
27
RECHTSCHREIB UMSTÜRZLER ZURECHTGEWIESEN ANMERKUNG DES WANDERERS: „30 Jahre hat eine Expertengruppe ernsthaft an der Reform gearbeitet“. Ein Zitat der Unterrichtsministerin und Rechtschreibreform - Verteidigerin Frau Gehrer bei einer TV Diskussion. Auch wenn teure Experten 30 Jahre lang einige Wörter ändern: Für das Steuergeld ist nichts zu teuer und zu sinnlos. DER WEITWANDERER Führer und Kartendienst, 10 Jahre Archiv für Langstreckenwandern 1985 - 1995 Öderstraße 23 D-26121 Oldenburg DA SCHAU HER Quartals - Hiestorie-Beiträge aus dem Kulturleben des Bezirkes Liezen S 30.- 24 Seiten A4 preis- und lesenswert Verein Schloss 8951 Trautenfels Der Wanderer dankt der Widmerin Heft 96/2 Admont - Umgebung mit Gesäuse auf Ansichtspostkarten um 1900 von Josef Hasitschka >
Seite 15 Der
Galgen auf der
Straße
nach
Johnsbach:SONDERWANDERER Ödsteinlied kurz vor der Vollendung Grabung am Glattjoch (Übergang zwischen Trojani u. Hohenwart) ERESTEPOST Nr. 15 Sexistenzen, unterstützt vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sowie vom Land und Stadt Salzburg. 0662/43958915 Zur Strafe über diese Verschwendung sollte Hr. Minister Scholten dieses Heft lesen. -
14 -
DAS
BLASMUSIK
ARCHIV
PÜRGG
Im Dienste der
Blaskapellen,
eine
internationale
Forschungsstätte.
A-8951
Pürgg
Nr.3
03682/22046
E-Mail:
GOLDEBAN@
PM.MHSG:AC.AT. -
15 --
16 -
SAMMELSURIUM
Liebe
Freunde
der
Natur,
-
Bergsteiger
und
Wanderer,
ihr
Jungen
und
ihr
Alten
Wanderer-Freunde,
ich
lade
Euch
ein
mich
ein
Stück
auf
meinen
Wege,
am
Geschriebenstein
und
beim
Lesen
dieser
Lektüre,
zu
begleiten.
Hoffentlich geht bei Euch allen, auch außer den Haaren, alles andere gut aus und Ihr erfreut Euch der Gesundheit. Vielen Dank für alle Druckkostenüberweisungen und besonders für alle Spenden in Form von Überzahlungen durch: Hr. Rudolf Bernhardt Schattendorf, Hr. Direktor Lukasczik Kreuzberg, Fr. Gertrude Haisl Graz, Fr. Edda Kapun Schwanberg, Frau Agnes Fischer Wien, Hr. Josef Puch Lindegg, Hr Landtagspräsident Mathias Pinter Schattendorf, Gasthaus Werner Griessler Kirnberg, Fr. Ilse Svetina Gleichenberg, Hr Anton Pobaschnig Klagenfurt, Hr. Franz Schachner Pürgg, Fr. Irmgard Bachernegg Kapfenberg, Fr. D. Adam Pürgg, Hr. u. Fr. Maria u. Franz Tschreppel Waidhofen, Fr. Elsa Hermann Gmünd, Hr. Ing. Hans Wiesnegger Golkdwörth, Franz Teibinger Gratwein, Marlies Mulac Lit. Zirkel Ternitz, Willi Mathes D- Bad Soden Ski- u. Wanderclub Hüttengrund. Durch den Bezug des WANDERERS erwachsen keine Verpflichtungen, wenn nach 3 Heften keine Zahlung erfolgt endet die Zustellung stillschweigend formlos.
-
17 -
Viele
werden
sich
an
die
von
der
Rosegger
-
Gesellschaft
ersatzlos
ausgelaufene
Kulturzeitschrift
„HEIMGÄRTNERS
TAGEBUCH“,
des
Prof.
Dr.
Bertl
Petrei
>
(1919 in
Bleiburg),
erinnern. In
dieser
Zeitschrift
wurde auch
öfters
über den
WANDERER
berichtet.Herr Petrei hat von 21. - 23. Juni, als Gastreferent des Kulturamtes Villach, ein Wochenendseminar mit dem Thema „Faszination der Alltagskultur“ abgehalten. In diesem Jahre und im nächsten Jahr sind wir mit unserer Wanderung in Burgenland. Heuer am Geschriebenstein 883 m bei Rechnitz und 1987 am Krippelberg 351 m bei Schattendorf. -
18 -
Im
„Anton
Schubert“
>
Gedenkjahr
1986, bei der
Gipfellesung
im
Gesäuse
am
„Großen
Ödstein“
2355 m >,
wurde von Hr.
Johann
Glavanovits,
(einen
gebürtiger
Rechnitzer)
von den NTF
Gutramsdorf,
eine Einladung
für den
WANDERER
ausgesprochen.
1991 wurde am
Geschriebenstein
eine
Franz
Falludi
(1704
-
1779)
>
Wanderung
veranstaltet.
1993 bei dem 10 Jahre „WANDERER“ Jubiläum am Waidhofsee, verirrten sich 2 Wanderer und wurden von der Feuerwehr Niederöblarn geborgen. Aus diesem Grund wurde von Hr. Johann Glavanovits wieder eine Einladung ausgesprochen, sie wurde vom WANDERER in diesem Jahre gerne angenommen. Die schwarze Brut, die rote Glut, die blauen Haken, die grünen Pollaken und die liberalen Kakerlaken. Mensch bedenke auch Politiker sind Menschen, Drum wählt die Menschen und nicht die Parteien. Obwohl Herr Bacher eine Staatswohnung im Belvedere bewohnte und er seine Tochter noch mit letzter Machtanstrengung von der Handelskammer- zur Salzburger Festspielpräsidentin umfunktionieren konnte, stellte er noch eine gewisse Führungskraft dar. Als Gegenpol zu Zeilers Wiederholungs- ORF Orakel Reklame Fiasko bekam der WANDERER neue Aufgaben. Ein Fest für H.C. Artmann, der den Wiener Dialekt salonfähig machte, und ein Steuernachlass Geschenk von einigen Hunderttausend des Hr. Ministers Scholten, schon vor dem Geburtstag des Literaten. Gefesselte Opfer lebend begraben, Menschen zu Tode gequält, Greueltaten unter den Augen der holländischen Blauhelme. Der „Reiter vom Bodensee Handke“ wurde vom Präsident Fischer mit „Gerechtigkeit für Serbien“ ins Parlament geladen. Es war eine stark abgeschwächte Rezension. Sein Zitat: „Schieben sie sich Ihre Betroffenheit in den von Götz zitierten Körperteil“ (Verbalausdruck geändert), das er auf Grund einer Kritik bei seiner kurz davor gehaltenen Lesung aussprach, unterschlug er dem Präsidenten ohne Gottes Gnaden leider. HELIOS
SPANNT DEN
WAGEN EIN
Nach einer
stürmischen
Nacht im Zelt,
erkannte ich
erleichtert
bei der
Morgendämmerung
eine
Wetterwende zu
Schönwetter.
Noch stand der
Horizont im
leichten
Feuchtigkeitsdunst
des
abgezogenen
Nachtgewitters,
als der
Sonnengott
Helios die
Pferde vor
seinem
Feuerwagen
spannte.Am Himmel kündeten Feuerzeichen das Naturschauspiel der Lichterscheinung an: - Gespannt, starrte ich auf den Berg Grimming mit der Form eines gekenterten Bootes am östlichen Horizont, seine aus den Nebelschwaden ragende Kontur zeichnete sich immer schärfer ab. Doch dann entstieg ganz unverhofft, begleitetet von Gold umrahmten Silberwolken, das Feuerrad von der langen geradlinigen Gipfelkante des Berges und begann freischwebend seinen Tageslauf. 84:TROJANI
85:GRIMMING
86:ÖDSTEIN
87:SCHIESSECK
88 +
97:KRIPPELBERG
89:KNALLSTEIN
90:ZINKWAND
92:GRIMMINGTOR
91 +
96:GESCHRIEBENSTEIN
93:10JAHRE
"WANDERER"
WAIDHOFSEE
94:DACHSTEINSÜDWANDHÖHLE
95:HOCHGOLLING
- NORDWAND
98:DÜRRENSCHÖBERL
IMPRESSUM:
Poesie &
Prosa
Formation
Gipfel
B. Mayer Am
Schöpfwerk
31|2|18 1127
Wien 66
76 869
25
JAHRE von 1970
bis 1995 CARL
HERMANNS
SÜDWEG
605 K1
NEBELSTEIN
K42 EIBISWALD
>
NIEDERE
TAUERN (AV
FÜHRER
AUSZÜGE)
HOCHGOLLINGGIPFEL
MÖGEN
DIE
VÖLKER
DER ERDE DURCH
DAS KREUZ
ERMAHNT DEN
FRIEDEN FINDEN
Burschenschaft
Lessach 1954-
09 -
HOCHGOLLINGGIPFELGewidmet vom Verkehrsverein Rohrmoos Untertal In luft´ger Höh´ im Felsenhang Dem Bergfreund gilt mein Segen, Denn er nur spürt den Gipfeldrang Auf allen seinen Wegen. B.M. 31.07.71 Ignaz-Mattis-Hütte
-
Rotmannlscharte
-
Krugeckscharte
-
Keinprechthütte
-
Trockenbrotscharte
-
Gollingscharte
**1128
Westgrat II
**1127A
Historischer
Weg I
*Landwierseehütte,
Damit auch
der, "Prinz
Erzherzog
Johann", den
Hochgolling
besteigen
konnte wurde
der
"Historische
Weg" angelegt.
*1248 Kübel (Ein wie ein umgekehrter Kübel auf dem Grat zwischen Pietrach und Scharnock aufgesetzter Felsgipfel)**1249 Ostwand III**1251 Südgrat II 01.08.71. Gollingscharte - Gollinghütte - Greifenstein - Klafferkessel - Preintalerhütte, B.M. 02.08.71 -
10 -
GLOSSAR
WANDERBARE
STEIERMARK
E06A05K30
LEOBEN
Markierung
Boykott, zum
25 Jahre
Jubiläum
des
Nordsüdfernweg,
1995
13.05.1995:
Mündliche
Mängelmeldung
an den
Fremdenverkehrsreferenten,
Hr. Stadtrat
Prattes, dem
Leiter des
Tourismusbüros
von Leoben.
**(1994, bei der Wegbegehung (A05) Nebelstein - Eibiswald zur Jubiläumsvorbereitung, wurde ich in der Kontrollstation Nr. 30 (K30), "Schwarzer Adler", betreffend der fehlenden Euromarkierungen in Leoben, an das daneben befindliche Tourismusbüro verwiesen. Die Tatsache, dass der Europa Fernwanderweg (E6) Ostsee - Adria direkt am Tourismusbüro vorbei führt, entzog sich allerdings dem Wissensstand des Tourismusbüro Leiters, er verwies auf die Zuständigkeit der alpinen Vereine. Die Odyssee im Labyrinth Leoben, konnte nur mit der Hilfe der, "Stadtpolizei Leoben", beendet werden.) 05.08.94: Mängelmeldung, im "WANDERER" Nr.: 17" 1.) ÖAV Hauptplatz 3 8700 Leoben. 2.) Bürgermeister von Leoben. 3.) ÖTK zu Hd. des Obmannes, Bäckerstr. 16 1010 WIEN 4.) Nationalrats- und Naturfreunde Präsident, Hr. Dr. Fischer! "Wenn Sie als Politiker in der Gemeinde Leoben, die den Europaweg E6 nicht respektiert, für die Europäische Union geworben haben, ist dies für die Glaubhaftigkeit der Politiker nicht sehr fördernd" 7.11: Brief an den ÖTK zu Hd. des Obmannes, Bäckerstr. 16 1010 WIEN. Unter anderen wurde mitgeteilt, dass E6A08 in Leoben nicht markiert ist. "Ich ersuche Sie nochmals um eine Stellungnahme innerhalb von 14 Tagen. Sollte diese nicht eintreffen ist stillschweigend anzunehmen, dass Sie Ihr Markierung Gebiet nicht mehr betreuen können". **(Keine Reaktion bedeutet die Anerkennung der Argumente.) 11.11: Urgenz Schreiben an den ÖAV Leoben. 14.11: Urgenz Schreiben an den Bürgermeister von Leoben. 01.12: Schreiben vom Präs. des Nationalrates. Hr. Dr. Fischer teilt u. a. mit: "Für die Frage, wie eine Markierung in Leoben aussieht ist der dortige Bürgermeister oder die für die Gemeinde Verantwortlichen zuständig". 1994, bei der Südwegbegehung im Labyrinth Leoben, erfuhr der Wanderer durch Plakate, von der Werbeveranstaltung, für den EU Beitritt, des Nationalrats- und Naturfreunde Präsidenten Hr. Dr. Fischer und dem Bürgermeister von Leoben. Was ist
das Parlament?
Eine
Vogelansammlung,
mit
Schwarzdrosseln,
Rotkehlchen,
Grünspechte,
Blaumeisen,
farblosen
Blaunestflüchter,
Papageien,
Kuckucks
Vögel,
Raubvögel,
Uhus,
Nesthocker,
Straußen
Vögel und
Protektioisten
Käuzen -
oder ein Haus
mit vielen
Armleuchtern
aber wenig
Erleuchtung.
Es zwitschern
schon die
Spatzen vom
Dach: "Die vielen Nieten können das Staatshaushaltsloch nicht verschließen". Bei der Abstimmung über den Privilegien -, Parteifinanzierungs- Wahlfinanzierungs- und Imunitätabbau, gibt es jedoch nur die gurrenden "Tauben".) F. Steinberger (1918 - 1988) >
Zitatesammlung
B.M.-
Beilage - 10.1
-
12.12:
Kurzmitteilung
BM Leoben mit
der Bitte um
Freigabe, zur
Markierung
Wiederherstellung
am Euroweg E6
im Stadtgebiet
von Leoben,
nach der Carl
>
- Route;
innerhalb 30
Tage, wenn in
der Frist kein
Einspruch
erfolgt gilt
stillschweigendes
Einverständnis.
(Kein
Einspruch)13.12: Der Obmann vom ÖAV Leoben, Hr. Friedrich Ertl ist zur Markierung in Leoben bereit, verweist aber auf die Zuständigkeit des ÖTK. (Hr. Ertl mit einer Gruppe Leobner Bergsteiger, traf der "Wanderer" in der Reichenstein Hütte, danke für die Markierung Bereitschaft in Leoben.) 14.12: Mitteilung 1.) ÖTK zu Hd. des Obmannes 8700 Leoben PF 149, mit der Bitte um Stellungnahme innerhalb: 14 Tage, 2.) BM von Leoben, 3 Urgenz; jeweils Beilage Glossar Leoben. 17.06.1995: 14:00-15:30 Markierung des Wegverlaufes E6 Süd, in Leoben. 17.06: 14:30 Am Weg E6, nach dem Galgenberg, bei der zweiten Kreuzung; Polizeikontrolle, ob eine Markierung Genehmigung vorhanden ist? (Markierung Aufwand Leoben: 1,5 Std. Materialkosten S 150.-) 17.07: Brief vom ÖTK Leoben, Schulstraße 30. Hr. Kölbl ÖTK hat in Abstimmung mit dem Markierung Wart, Hr. Eder ÖTK und dem Fremdenverkehrsstadtrat und Leiter des Tourismusbüro von Leoben Hr. Prattes entschieden, dass meine Markierung in Leoben überflüssig ist. AUTENTISCHER ÖTK BRIEFAUSZUG: (Gerade deswegen) "Mit Bedauern mussten wir feststellen, dass vom Kalkwerk bis zum Jokobikreuz Keine Markierung angebracht ist". "Wanderer Nr.: 19", Zusendung an:. 1.) Die Polizei Leoben. 2.) Die, Bürgermeister von Melk von Leoben und die Landeshauptmänner von Niederösterreich und Steiermark, -"Hr. Pröll" und "Hr. Krainer": Mit der Frage.- "Warum ist der Europafernwanderweg, "E6 Ostsee - Adria" in den Tourismusstadt Plänen von Krems und Leoben nicht eingezeichnet"? 3.) An den Nationalratspräsidenten Hr. "Dr. Fischer": Mit der Frage. - "Ist Die Aussage ihres Briefes, als Naturfreunde Präsident mit dem Briefkopf des Nationalratspräsidenten, vom 01.12.94, gegenstandslos oder steht der Bürgermeister von Leoben außerhalb der Gesetzesnorm"? 08.08: Telefonat von Hr. "Oberst Graf", Stadtpolizei Leoben, fragt über die durchgeführte Polizeikontrolle der Markierung Erlaubnis in Leoben? Die Stadtpolizei Leoben hatte vergeblich versucht meine Markierungsarbeit zu unterbinden. 10.08: Glossar Zusendung Stand, 10.08.95, Hr. Oberst Graf Stadtpolizei. [Hr. Benedek ist Altbürgermeister, Bürgermeister von Leoben ist Mathias Konrad. Dienstanweisung für Bundesforste: "Genehmigte Wegmarkierungen sind beim Straßenbau zu erhalten und gegebenenfalls wieder herzustellen". (Stellungnahme, des ehemaligen Landwirtschaftsministers EU Kommissar "Fischler", am 1.9.94, an den "Wanderer") Nach dieser Hypothese besteht eine Rechts Säumigkeit des Bürgermeisters von Leoben.] Glossar Abschluss: Der Wanderer hat gern für seinen Protektor dem ,"Südweg Hermann": Markierungsmängel beseitigt, Jubiläumshinweise zum "25 - jährigen Bestehen des Weges, A05", angebracht, teilweise Kunstwerke des Bildhauers, "Carl >"
(1919 - 1986),
am Weg 05
restauriert
und einen
Papierkrieg -f
ür ihn
und seinen Weg
geführt,
aber es ist
nicht "der
Rede wert".-
Beilage - 10.2
-
Nach vielen
Versuchen,
zeigte eine
Ritze in der
Wand des
Schultheißenamtes,
den
Schildbürgern,
dass Fenster
die
Ratshausstube
erleuchten
können.
Wenn die
Schildbürger
in Leoben,
ihre in die
Mur versenkte
Vernunft
suchen, wird
ihre bei der
Versenkung
angebrachte
Kerbe am
Bootsrand, sie
irreleiten. "Der Weg ist das Ziel", ist der Titel eines Buches von "Carl >",
-
er ermahnt
mich vom Weg
05, Abschied
zu nehmen um
dem Ziel - dem
Südweg,
"Nordkap -
Ätna",
näher zu
kommen. Dank! Allen am Südweg A05: - Den Markierung Warten des ÖAV, TVN, ÖTK, den Freiwilligen, - für ihre Markierungsarbeit, - den Wirten der Kontrollstationen und der Stützpunkte, - für die Betreuung der Wanderer. Wünsche! - Den Künstlern, - Inspiration, - den Weitwanderern, - den Wanderern, - den Bergsteigern, - erlebnisreiche Wander- und Bergfahrten, - den Land- und Forstwirten, - eine gute Ernte, - den Jägern, - einen schönen Anblick, - den Haus- Grundbesitzern, Pächtern und Mietern, - Haus und Grenzfrieden, - den Politikern, - mehr Gehör für die Stimme der Wähler. Für Gewogenheit! zum "Vater und König" aller Weitwanderwege dem "A05", dafür plädiere ich bei den Verantwortlichen der; Vereine, Gemeinden, Städten, Ansiedlungen, Körperschaften, Institutionen, Verwaltungen und Firmen. Die in den Weg gelegten Steine wurden zu Markierung Trägern. Es war schön, - vom Nebelstein nach Eibiswald am Weg A05, 1994 zur Jubiläumsvorbereitung und 1995 im Jubiläumsjahr, zu wandern. Mit Wanderer Grüßen nach Carl >:
"W A N D E R E
R W A N
D E R E"!-
Beilage - 10.3
-
DER
KUENRINGERWEG 611
Wir
alle
erinnern
uns,
dass
die
österreichische
Weitwander
Bewegung
unter
ihrem
geistigen
Vater
Carl
>
ihren
Ausgangspunkt
im
romantischen
Waldviertel
nahm. Von
diesem
führt der
schon im Jahre
1970
eröffnete
und bis heute
noch
populärste
Weitwander
Weg, der
Nord-Süd-Weg
05, quer durch
unser
östliches
Heimatland bis
an die
Südgrenze
im steirischen
Eibiswald.Die Wanderung durch das schöne Mittelgebirge im Waldviertel auf diesem König aller Wege legte alsbald den Gedanken nahe, gerade dort es nicht bei einem Weg zu belassen, sondern allmählich ein ganzes Wegenetz zu erschließen. Es sollte daher nur vier Jahre ab der Eröffnung des NSWW dauern, bis 1974 zwei äußerst attraktive, wenngleich natürlich relativ kurze Weitwander Wege dem interessierten Publikum übergeben wurden. Dem damaligen Markierung- und Jugendwart der Sektion Waldviertel des ÖAV, an deren Spitze ebenfalls Carl >
stand, Herrn
Dionys
Müller,
ist es zu
danken, dass
1974 der
Kuenringer-
und der
Waldviertler
Viermärkteweg
fertiggestellt
werden konnte.
Wienerland 19.
J.G. Nr. 8 /
95 Dr.
Wilfried
Hausmann-
Beilage -
10.4.1 -
Hochgolling >Zu den Höh´n ist mein Sinn Tief in meinem Herzen drin. Michael Spierogel ÖAV 1210 Wien, 03.07.94 Steig so hoch du kannst, Stell dir vor du tanzt in die Höh´. Philipp Stum von Landshut, 27.07.94 Mein Gott! Deine Welt ist so schön. Mögen die Menschen sie Mit den Augen der Wahrheit seh´n. "Der Gipfel der Welt ist das Kreuz." Inge und Adolf Moser Sulzbach Taunus, 29.07.94 Am Berg entschwinden alle Sorgen Mit dem ersten Sonnenstrahl am Morgen.
1147
Turnerbergsteigerweg
III,
Quergang
zum
1149
Nordpfeiler
(IV
Umgehung),
zufälliges
Zusammentreffen
mit
Gaby
Zefferer
und
Manfred
Zeiringer
aus
Öblarn
bzw.
Niederöblarn
am
1128
Nordwestgrat
II.
1127A
Historischer
Weg
I
B.M.,
´19950723
Vor Jahren kam
mir einmal
Ihre
Zeitschrift in
die
Hände.-
Wie wohnt es
sich im
Postfach?
Schön
staatlich
beheizt und
bequem, die
Beine
angezogen,
wenig Ballast.
Täglich
kommt das
Postfräulein
und legt
nach...Aber
auch in dem
Schöpfwerk
muss es
angenehm sein,
dauernd hinauf
gehoben und
runter
geschoben zu
werden...Ich
habe auch das
Postfacherlebnis,
aber
dafür im
langen
Zersdorf. Vom
welligen
Weinviertel,
wo ich wohne
(Niederfellabrunn),
grüße
ich auf den
Gipfel! Stefan
Micko 1987 -
2000,
(Obmann) Wiener
Sprachblätter "ZEITSCHRIFT FÜR GUTES DEUTSCH"
A-2103
Lang-Enzersdorf
Postfach 27
Stefan Micko Geboren in Berlin, ist er der Sohn von Dr. Heinrich Micko, dem Sprach Wissenschaflter und Dichter aus dem Böhmerwald, sowie von Edda, geborener Tscholl aus Meran, die in ihrer Mädchenzeit auf den Bergbauernhöfen ihrer von Italo Faschisten besetzten Heimat Deutschunterricht gegeben hatte. Stefan, nach Kindheit und Jungend in Berlin, Landeck und Nassereith, lebt nun seit über 50 Jahren in bzw. im Weichbild von Wien und war dort beruflich als Textilchemiker, Verfahrenstechniker sowie im Apparatebau für Chemie und zunehmend für Umweltschutz tätig. Daneben werkte er auch – ausgehend von Initiativen in der angeheirateten Familie Soyka – in den Bürgergruppen gegen die Atomtechnik und gehört dort zu den Hauptorganisatoren bei der gewonnenen Volksabstimmung gegen Zwentendorf. Er ist Vater von 10 Kindern und hat heute 14 Enkel. Zwischen den Beruf (1953 bis 1997) hinein studierte er an der Uni Wien Germanistik und Romanistik, allerdings ohne Abschluss. 12 Jahre lang bis 1997 war er Obmann des „großen“ österr. Sprachpflegevereins „Muttersprache“ mit den „Wiener Sprachblättern“, Auflage 1500 Stk. Dann schrieb er mit einem deutschen Hochschüler das von ihm erdachte Büchlein „Engleutsch? Nein danke!“, das heute, nach Auflage von 38000 Stk., beinahe vergriffen ist; und er erfand anno 2000 die nunmehr größte Sprachpflegezeitung des deutschen Sprachraumes im FAZ-Großformat, die „Deutsche Sprachwelt (DSW)“. 2002 erreichte er, selbst unternehmerisch, die Auflage von 34000, heute sind es 36000. Ursprünglich in Langenzersdorf herausgegeben, ist sie nun ins fränkische Erlangen übersiedelt. Micko ist neben der Hochsprache auch an Dialekt interessiert und arbeitet bei den „Mundartfreunden Österreichs“ im Vorstand mit. Als Schriftsteller zieht es Micko zur Lyrik hin, er verfasst auch freie Texte und verbindet ästhetische und formale Vorstellungen auch mit einer journalistischen Ader, wobei ihm die Aufklärung in Kulturpolitik und im Umweltschutz ein besonderes Anliegen ist. Neuerdings versucht er, sich aus dem Unterbewussten heraus ins Schreiben zu stürzen. Es wechseln bei ihm ernster Inhalt und philosophisches Grübeln mit Schmerzen – manchmal auch knapp über das Ziel hinausschießend. Doch ist er offen für Kritik und Vorschläge. Laufend wird er zu Lesungen in Wien, im In - und Ausland eingeladen, und er hielt 2004 sogar 6 Vorträge in der Russischen Föderation. Quelle Thomas Paulwitz und Stefan Micko: „Engleutsch? Nein, danke! Wie sag ich’s auf deutsch?“ Ein Volks-Wörterbuch, 2. Auflage, Erlangen und Wien, 2000, 132 Seiten, ISBN 3-00-005949-0, DM 14,50 KORRES
12.
August 2011
S.g. Hr.
Prohaska,
heute bin ich
beim
formatieren
auf eine sehr
humorvolle
Botschaft von
Hr. Micko aus
dem Jahre 1994
gestoßen.
Wie geht es
ihm ? H.Gr.23. August 2011 Lieber Herr Wanderer, ich bin gestern vom Urlaub zurückgekommen undfinde sowohl Ihre Frage vor wie auch die Todesparte nach meinem Freund Stefan. Das Aneurysma vor 4 Jahren hat ihn nicht mehr aufkommen lassen, im Mai warer noch im Schulvereinshaus – aber seither ging es dramatisch bergab … Mit freundlichen Grüßen! 25. August 2011 Sehr geehrter Herr Prohaska, danke für die Todesnachricht. Was es auch sei, eine Bestimmung, ein Wink des Schicksal, einZufall? Was mich gerade am Todestag von Herrn Micko bewog nach seinem Befinden zu fragen ist unerklärlich. Er ruhe in Frieden. Sie haben keinen wertvollen Freund mit Stefan Micko verloren, er ist nur voraus gegangen in die ewige Heimat. Herzlich Grüße Bruno Mayer 25. August 2011 Danke für Ihre Worte – einstweilenist mir Stefan verloren, entfernt oder wie immer. Was „dann“ geschieht,wissen die Götter. Ich füge einen z.T. von mir anlässlichseines 70ers (2002) zusammengetragene und geschriebene Lebensbeschreibung an – noch nicht fertig und noch nicht aktualisiert. Mit freundlichen Grüßen! NoPro WANDERGIPFELBUCH STATIONEN (Neuformatierung)
-
12 -
WGB
WANDERGIPFELBUCH
STATION NR.
06.4
HOCHGOLLING
> 1.
Nordwandterrasse
Erkundungsgang
Hochgolling 19940710 Ein Sicherheitsseil ist keine Kletterhilfe! WGB >
Aufstellung
auf der 1.
Nordwandterrasse,
Anbringung
einer
übergangsweisen
Seilsicherung,
Lebens -
Gefährdung
durch einen
stürzenden
Felsbrocken B.
M. 199515
An
einem Morgen
sternenklar,
Da
ist die Welt
so wunderbar.
5:50
778
Gollingwinkel
19950722-23
1141 Zugang zu
den NW -
Terrassen,
1147 Turner
Bergsteigerweg,
Quergang zum
1149
Nordpfeilerweg
(Umgehung von
VI + rechts)
Nordwestgipfel Gollinghütte 21:46 19950804-05
GREIFENBERG
2618m GIPFEL*
Aufgestellt
von den
Pächtern
der Golling-
und
Preintalerhütte:
"Roman
Reiter"und"FranzHöflehner"
1980
GIPFELBUCH
Wenn
sich des
Lebens
Rätsel
dereinst
lösenWirst du erkennen, dass manches Glück nur Leid gewesen Und manches Leid die Quelle höchsten Glücks! HOCHGOLLING
POESIE
&
MUSIK
BERGWANDERUNG
ZU EHREN VON PETER
>.
Untergrimming,
Freitag
11.08.95 16:00
Pünktlich,
wie
angekündigt
ist
der
Bruno
eingetroffen,
wir
sitzen
jetzt
gemütlich
bei
mir
hinter´m
Haus
im
Schatten
eines
Baumes
und
der
Bruno
findet
die
Ruhe
bei
uns
sehr
angenehm.
Es war und bleibt immer mein Wunsch einmal den Hochgolling zu besteigen: Durch den Klafferkessel bin ich schon dreimal gegangen, da hab´ ich immer mit Sehnsucht vom Greifenstein, zu ihm hinüber geschaut. Obwohl ich mich schon so sehr darauf gefreut habe muss ich euch, wie es nun im Leben schon einmal so ist mitteilen, dass etwas dazwischen kam.
Erst am
vergangenen
Montag, wurde
mir von meiner
Knieverletzung
der Gips
entfernt!
Gerne
würde ich
euch mitgehen
doch ich wage
es noch nicht
die Strapazen
der Wanderung,
auf mich zu
nehmen. So
Gott will!
Hoffe ich wird
es wieder
einmal eine
Gelegenheit
geben, dass
mein Wunsch:
"Den
Hochgolling
einmal
besteigen zu
dürfen,"
in
Erfüllung
geht.
Euch liebe Wanderer Freunde wünsche ich morgen einen schönen Tag, das Wetter meint es ganz gut, schöner könnte es ja gar nicht sein, mein Fernbleiben tut mir aufrichtig leid, denn es ist immer so eine gemütliche Atmosphäre, wenn wir zusammen sind. Der Steff´l, der Toni und wie auch alle heißen mögen, ich merke mir nicht alle Namen, doch die meisten von euch werden sich trotzdem an mich erinnern. Heute auf der Gollinghütte wird es sicher schon lustig werden, morgen wenn ihr den Nordwandanstieg macht, - werde ich an euch denken. Heute war ich mit dem Fahrrad in Irdning und wie der Bruno gesehen hat, arbeite ich auch schon mit der Holzspaltmaschine. Also, es geht aufwärts und ich hoffe auch den Grimming wieder besteigen zu können. -
14 -
Dir
Steff´l,
danke ich
recht
schön
für den
"Grimmingtor
Jodler",
dessen Noten
mir der Bruno
zukommen
lassen hat,
wir haben ihn
schon einige
mal mit Freude
geblasen.
Ja! Nun müssen wir uns wieder trennen, der Bruno hat ja zu trachten, dass er zu euch kommt und ich muss zu Hause bei mei-ner Frau bleiben. Morgen aber, davon bin ich überzeugt, steht euch ein erlebnisreicher Bergtag bevor, im Geiste werde ich mit euch hinauf steigen, 1996 gibt es so Gott will, ein Wiedersehen am "Geschriebenstein" in Burgenland. Es gibt einem schon viel - auf einer Bergeshöhe zu sein, darum liebe Wanderer Frauen und Männer, einen recht schönen Gruß von mir, ich wünsch´ euch alles Gute, kommt wieder gut herunter und nach Hause, unterhaltet euch köstlich und alles möge sich nach euren - Wünschen und Vorstellungen vollziehen. Jedoch! Es kann ja auch nicht anders sein, wenn Leute zusammenkommen die mit Herz und Freud´ dabei sind, die sich gegenseitig achten und verstehen, - das ist das Schöne einer kleineren Gruppe und so soll es auch bleiben. Dir lieber Bruno! Danke für deinen Besuch Euch allen wünsch´ ich ein "Berg Heil". Behüt euch Gott! Louis Strobl >
(Wanderer
Schirmherr)
Als wir am Abend, bis zum Einbruch der Dunkelheit, auf der Bank vor der Gollinghütte saßen, - betrachteten wir aufmerksam die langsam verschwimmenden Konturen, der steil aufragenden Berge. Der Abendstern, die "Venus", das Synonym der Liebesgöttin wurde erkennbar, allmählich entflammten alle Gestirne der Nacht, ein Sternen übersäter Himmel gab eine Vorstellung; - über die Gewaltigkeit des Weltraumes. Der Himmel im Wunderlicht Das Dunkel besticht, Aus Ewigkeit gereift Die Sternschnuppe schweift. -
15 -
Danach zogen
wir uns in das
behagliche
Hütteninnere
zurück:
Obwohl Herr "Peter
>",
nicht
anwesend
war
stand
er
bald
im
Mittelpunkt
unserer
Gespräche.
"Als
Bub
beim
Schafe
hüten,
auf
der
Oberen
Steinwändalm,
habe
ich
vergrabenes
Proviant
entdeckt
und
auf
geschmaust.
Mein
Mundraub
zerrte
an
meinem
Gewissen,
doch
nun
wo
ich
es
mir
erstmals
von
der
Seele
gesprochen
habe,
fühle
ich
mich
erleichtert".
-
Sagte
der
Hüttenwirt,
Herr
"Reiter".
[Es
war
das
Depot
für
die
Winterbegehung
der
Hochgolling
Nordwand
(W19/05,
"Älter
werden
-
Sturm
und
Drang"),
gewesen.
"Bei
der
Begehung
fanden
wir es dann
leer und
haben´s
auch
überlebt,
ich wusste es
schon seit
langem, dass
es der Roman
Reiter war".]
- Schrieb Herr
Holl in einem
Brief.
Bescheidenheit
ist keine
Schwäche
sondern eine
Gnade.
Der harte Kern der Nachtschwärmer fand in der Küche ein geselliges Asyl, vor Mitternacht verließ uns "Toni Streicher" der Obmann der ÖAV Höhlenforscher Schladming. Vom Fenster unseres Nachtlagers verfolgte der Höhlenforscher Karl Webl Stativ und ich seinen Abgang, bis dann der Schein der Kopflampe, des Initiator für die Golling - Nordwandterrassen - Wanderung, der Verpflichtungen beim Stadtfest Schladming hatte, verschwand. Dem Herrn Reiter für die freundliche Aufnahme, Bewirtung und die kostenfreie Hütten Nächtigung, ein herzliches "Dankeschön", von allen Nordwand Wanderern. Samstag 12.08.95 Im Gollingwinkel trennten wir uns von den Hochgolling - Gipfelstürmern, nach einigen Ausfällen waren um 11:00, zu guter letzt, fünf Mann bei der "WG* Station 06.4" Hochgolling 1. Nordwandterrasse: Die ÖBM Öblarner Berg >:
Stefan Kukula
Flügelhorn,
Stefan Kukula
Junior
Flügelhorn.
Die ÖAV
Höhlenforschergruppe
Schladming:
Bernhard
Leitner, Karl
Webl Stativ
und meine
Wenigkeit.
Unser stilles Entzücken bei Sonnen auf - und Untergängen, ist wie die Liebe zum Lebenspartner, oder zu einem Kind, oder zur Kunst. Doch es nicht nur das Rätsel der Formen der Wellen des unergründlichen Meeres, und der Formen der Berglandschaft, im Augenblick einer großen Schönheit, hört unsere Empfindung auf und verstummt: - Auch unsere letzten Gefühle verlieren sich in der Allmacht der Ewigkeit des göttlichen Geheimnisses. -
16 -
GRÜSS
GOTT
IHR
LIEBEN
LEUT´,
WANDERER
DER
EVG!
(Lesung
Gollingwinkel)
Ich
komme
von
der
EVG
Deutschland
und
bin
wieder,
wie
schon
beim
Dachsteinloch
und
am
Waidhofsee,
der
einzige
Ausländer.
(Stimme
aus
dem
Hintergrund:
"Für
uns
bist
du
schon
ein
Einheimischer".)
Es
hat
mich
wieder
sehr
gefreut,
dass
ich
mit
wandern
konnte,
wenn
auch
nicht
ganz
zur
Vollendung
bis
zum
Gipfel
beziehungsweise
auf
die
Nordwandterrasse,
so
habe
ich
euch
doch
nachgeschaut
und
habe
die
wunderbare
Musik
von
oben
über
mich
als
Erbaung
aufgenommen.
Es
ist
wieder
alles gut
verlaufen und
ich hoffe,
dass wir uns
auch dann im
nächsten
Jahr "am
Geschriebenstein
im
Burgenland",
wenn Gott es
will ihr
lieben
Leut´,
wieder sehen.
Willi Mathes
Bad Soden -
Salmünster
Danke für
die
Förderung
der Öblarner
Berg ![]() |