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Medien

unsere Außenreporterinnen Frau Funk und Frau Stille im Einsatz



22.03.2007

Der Paulenaesien Observer (PO) im Gespräch mit Nr. 3,
dem Sieger des E I W 2007 ( European Insult-Wettbewerb)


PO:       Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch.....

Nr. 3:   Schleimt bloß nicht rum, Ihr Medienfuzzis

PO:  ... zu Ihrem..

Nr. 3:   Idiotenköpfe!  

PO:  ... herausragenden Sieg, Herr Nr. 3!

Nr. 3:   Haltet die Fressen, ihr Blödtussen!  

PO:      Einige der Beobachter hatten bei dem Insultfinale allerdings den Eindruck..... 

Nr. 3:   Beobachter? Ich kotz gleich! Medienschleimer sind das für mich! Ignorante Deppen! Dummbrote!

PO:      Können Sie nicht e i n m a l Ruhe geben? ...äh, also sie hatten den Eindruck, dass im Mittelspiel
            die Fäkalvariante offensiver gewesen wäre....

Nr. 3:  
Abgefuckte Spackenschwanzlutscherinnen!

PO:  ... zumal Sie den in der Fachsprache Motherinsult genannten Spielzug Ihres Gegners mit einem 
            "alter  Schleimpisser!"...

Nr. 3:   Alter Schleimscheißer!

PO:     "alter Schleimpisser!" konterten und..
 
Nr. 3:   Entschuldigen Sie bitte, dass ich Sie unterbrechen muss. Ich will nicht unhöflich erscheinen, aber
            es hieß "alter Schleimscheißer!" Das weiß ich jetzt wirklich besser. Ich erwartete nämlich an dieser
            Stelle eine Analvariante, und das war in der Tat hochdramatisch, zumal mein Gegner 2005 in
            „Balin“ an dieser Stelle mit dem ebenso einfachen wie genialen "Kacke" einen doppelten
            Wortwert und dreifachen Buchstabenwert - also 41 Punkte! - erzielte. Gleichzeitig verhinderte er
            damals in der Senkrechten das zu erwartende "Popelfresser", welches..

PO:      Das ist sicher für alle Kenner des Insultsports sehr interessant, aber unsere normalen User würden
            es bestimmt lustiger finden, wenn Sie jetzt, wie verabredet, fortfahren könnten, uns zu beleidigen!
 

Nr. 3:   Ja, gleich! Ich will nur eben diese eine Variante.. 

PO:      Nein! Nichts mehr von diesem langweiligen Krempel! Nun machen Sie schon! Zum Beispiel
            irgendwas mit "ihr blöden Kühe" oder "doofe Trullas"; Sie sehen schon, wir sind im beleidigen
            nicht so bewandert... 
 
Nr. 3:   Aber ich würde gerne noch für meinen faszinierenden Sport... 
 
PO:      Naja, das wird wohl nichts mehr... Herr Nr. 3, vielen Dank für dieses Gespräch! 




17.03.2007                                                                                                                                         
 


Manege frei!                           

Die beiden Außenreporterinnen des Paulenaesien Observer erhielten aus dem Netzwerk ihrer
zahlreichen Informanten brisante Nachrichten, die den Paulanern nicht vorenthalten werden sollten.

Wie aus zuverlässiger Quelle verlautet, planen unsere 3 Staatsfeinde die Gründung eines Wanderzirkus!
Die Planungsphase ist bereits beendet, die Plakate sind schon gedruckt, Zelte, Pauken und Trompeten schon angeschafft. Die Finanzierung des Unternehmens soll durch die Staatsfeindin Nr. 1 erfolgt sein, die ja schon durch kluge Investitionspolitik ihrer Familie ins Gerede gekommen ist. Das Projekt Wanderzirkus soll nun dazu dienen, steuerliche Verluste geltend machen zu können. Mit Gewinnen werde nicht gerechnet.

Besonders ausgereift ist die Idee, an jedem Ort ein Zelt aufzustellen und zu belassen, um bei etwaiger Ansammlung von mindestens 2 Paulanern  sofort eine Vorstellung  geben zu können. Die Verständigung untereinander ist durch eine Telefonkette sowie Rauchzeichen und Buschtrommeln gesichert.

Für unsere Reporterinnen war es nicht schwer aber kostspielig, an das Programm heranzukommen. Geplant ist, eine mindestens 12-stündige Vorstellung zu geben mit fliegendem Wechsel. Für die logistische Umsetzung ist der Staatsfeind Nr.3 verantwortlich, unterstützt durch die Ex-Bildungsministerin in spe, die die intellektuelle Beratung übernommen und auch die behördliche Genehmigung eingeholt hat.

Die Flexibilität der Mitwirkenden garantiert einen minimalen Personalaufwand, jeder ist in der Lage, mindestens 3 Kunststücke aufzuführen. An die Anschaffung von Tieren ist nicht gedacht, diese Lücke gedenke man selbst zu füllen:

Staatsfeindin Nr. 1   brilliert mit der Nummer, auf dem Pippi-Mobil stehend durch die Manege zu fahren und dabei eine Tasse Kakao auf dem Kopf zu balancieren. Das ganze wird untermalt mit ihrer wunderschönen Singstimme und dem Lied "ich hab' die Haare schön".

Ein besonderes Zuschauerschmankerl ist danach das bewußt eingebaute Mißgeschick, dass ein Zuschauer in der ersten Reihe mit dem aus der Tasse verschütteten Kakao bespritzt wird. Unter Trommelwirbeln von Staatsfeind Nr. 3 steigert sich die Vorstellung nun zu der weltweit einmaligen Sensation, dass der Zuschauer dank der anatomischen Besonderheit von Staatsfeindin Nr. 1 in wenigen Sekunden trockengefönt wird.

Kaum haben sich die Zuschauer etwas erholt, bahnt sich die nächste Sensation an: Als nächstes ist die Trapeznummer von Staatsfeind Nr. 3 geplant. Er wird der erstaunten Menge einen 3-fachen Salto mortale rückwärts zeigen. Als Zusatzbonbon liest er noch mit verbundenen Augen und 3-fach gewendetem Hals laut den Wetterbericht des Paulenaesien Observer vor. 

In der jetzt folgenden Pause ist für das kulinarische Wohl des Publikums gesorgt. Die Kantine hält falschen Hasen umlegt mit gegorenen Saubohnen bereit. Für den Durst wird Wein aus diesjährigem Anbau - altjüngferliche Mädchentraube mit trockener Blume - serviert.
Für die Vegetarier liegen belegte altbackene Klatschmohnbrötchen bereit. Auch darf sich jeder eine Flasche "kleiner Feigling" mitnehmen.

Nach der Pause naht der Höhepunkt der Vorstellung unaufhaltsam. Staatsfeind Nr. 2  gibt täuschend echt ein dressiertes Hängebauchschwein. Grunzend springt er durch mehrere Feuerreifen, die extra für seine Maße konstruiert worden sind.

Nach dieser fulminanten Vorstellung setzt durch Staatsfeind Nr. 3 eingespielte Pausenmusik ein und das ganze Progamm beginnt von vorn,  .... immer_dieselbe_leier!

Der Paulenaesien Observer wünscht allen Zuschauern vergnügliche Stunden bei diesem volkstümlichen Theater der Saison. Der Eintritt ist übrigens frei!