Leute
06.04.2007
Ei – Ei – Ei !
Der gemeine Paulenäsier kommt selten wie aus dem EI gepellt daher.
Obwohl er andere gern mit faulen EIERN bewirft, möchte er selbstverständlich nur wie ein rohes EI behandelt werden.Von seinen Zeitgenossen glaubt er, dass sie sich für Paradiesvögel halten, während er nur als ein ins Nest gelegtes KuckucksEI durchgeht, der als Überraschungs- EI wenig Jubel auslöst.Dem Müßiggang zugetan, würde er liebend gerne wissen, wie man goldene EIER legt. Da dies aber nicht so ist, muss er schon mal zähneknirschend für’n Appel und ´n EI zumindest halbwegs an die Schaffe..Umso eifriger kümmern er und Seinesgleichen sich um ungelegte EIER. Und nicht nur in dieser Hinsicht ähneln sie sich wie ein EI dem anderen: allen ist gemein, sich in der Rolle der EIERlegenden Wollmilchsau zu gefallen und jeder ist überzeugt, mindestens das EI des Kolumbus gefunden zu haben.Die Frage nach dem *wer war zuerst da – das Huhn oder das EI? * stellt sich ihnen nicht. Wären sie das EI, würden sie selbstverständlich sofort glauben, allemal klüger als die Henne zu sein!EI der Daus, soll man sie nun EIERköppe oder einfach verlorene EIER nennen?!
15.03.2007
Die Paulaner sind ein widerstandsfähiges, zähes Völkchen. Kampferprobt und couragiert meistern sie ihren Alltag.Der gemeine Paulaner ist mürrisch, aufbrausend und immer gewaltbereit, ohne Neigung zu harter Arbeit und schöpferischem Denken. Er ist im Prinzip nicht besonders förmlich, hält aber grundsätzlich einige Spielregeln des gesellschaftlichen Umgangs für wichtig. Wer Bekanntschaft mit ihm schließt, sollte vorher sein Schimpfworte-Reservoir deftig aufpeppen.
Um nicht gleich als Tourist identifiziert zu werden, sollte man die Damen mit einem freundschaftlichen *na du Schlampe* begrüßen. Den Herren wiederum kann man getrost mit den Worten *na du altes Wixxa-Schwein* auf die Schulter klopfen.
Die Paulenaesier bevorzugen deftige Kost. So wundert es nicht, dass gut abgehangene Chatsau am Spiess an aufgewärmtem Spätzlesalat das Nationalgericht ist.Der gemeine Paulaner lacht gern, vor allem über die Krankheiten, Sorgen und Probleme anderer. Wenn es ihm gut geht, scheut er sich nicht, seinem Umfeld aus allen Körperöffnungen davon Mitteilung zu machen.
Aufsässig rebelliert er gegen jede Art von Fremdbestimmung. Er möchte weder gebügelt, noch kopiert werden.
Der gemeine Paulaner ist zutiefst religiös. Er glaubt an die Macht von Voice-Bots und Kickprogrammen sowie an die magische Wirkung von Nicks ohne Zahlen. In Ausübung seiner Religion ist es ihm auch gestattet, zu rauchen und zu saufen.