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Der Stand der
menschlichen Wissensarbeit
wird im Irakkrieg deutlich:
Auf der einen
Seite Donald Rumsfeld, der als
Falke die Wissensarbeit zum Irakkrieg
gemacht hat,
auf der andern Seit der Theologe Hans
Küng, der im Weltethos
seine Lösung für eine
Position in dieser Welt sucht,
nachdem er sie
im Dunstkreis der Inquisition
im Vatikan nicht gefunden hatte.
Beide sind sie in ihren jeweiligen Rm-Anmassungen
Widersacher der R-Schöpfungsordnung, welche die
C3-Lebenserfüllung,
nicht
die
c3-Über-Zeugung
möglichst vieler zur Hauptsache macht. Dieses
Spannungsfeld stiftet
Massenverwirrung und regt die, die davon nicht
traumatisiert (shock and
awe) sind, in der Wissensarbeit dazu
an, die
Wahrheit zu
finden, die davon
frei zur Lebenserfüllung
macht. |
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Die rumsfeldianische
Vision ist teilweise richtig und daher nach
Meinung der Intellektuellen völlig falsch. Wahrscheinlich treffe es zu, dass
die USA fast jeden Krieg allein gewinnen können. Aber sie können den Frieden
nicht allein gewinnen. Ein Sieg im Krieg gegen den Terrorismus heisst ja
nichts anderes, und als den Frieden zu gewinnen.
Das zu tun aber
beanspruchen die
Intellektuellen in unilateraler Engstirnigkeit mit ihrer
Schwatz- und Schwarzkunst und sind doch damit nichts
weiter als Fussnoten Platos, nach Karl Popper dem
Feind der offenen Gesellschaft
und
Fluch der Menschheit. Der
französische Präsident Jacques Chirac macht als intellektuell
konditionierter, dafür als nützlicher
Idiot den intellektuellen Anspruch wie folgt möglich:
Die Chirac-Putin
Idee – wenn das zu Wort Idee nicht zu
hochtrabend ist – besagt, dass die
amerikanische Macht per
Definition gefährlich ist. Präsident Chirac hält es
für ungut, wenn ein einziger Staat so viel Macht hat, ganz besonders aber,
wenn es sich um die Vereinigten Staaten handelt (und
nicht, sagen wir, um Frankreich). Eine
unipolare Welt ist also für den Intellekt,
genauso, wie
Gott als Schöpfer dieser
Schöpfung und seiner
Geschöpfe, inklusive der
Intellektuellen,
inakzeptabel. Frankreich hat den
Auftrag (doch
wohl vom Widersacher), einen zweiten Pol zu
errichten. Dieser umfasst Europa (das
nach gaullistischem Verständnis Russland einschliesst).
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In der
politischen
Konstellationen
wie sie im Irakkrieg zum Ausdruck gekommen ist, strebt der
Weltethos Theologe Hans Küng
eine
Mentalitätsveränderung
nach seinem Bild an. Wenn sie funktionieren solle, könne sie sich nicht auf
einen
postmodernistischen
Beliebigkeitspluralismus
gründen.
In seiner
weitern Argumentation spiel er aber genau diese vor – im typischen Vorgehen
der
c3-Intellekttuellen:
Vielmehr setze eine
funktionierende Mentalitätsveränderung
einen
gesellschaftlichen Konsens
bezüglich bestimmter
Grundwerte, -rechte und -pflichten
voraus, beginnt er professoral. Damit meine er einen
gemeinsamen Grundbestand
an elementaren Werten und Massstäben, Rechten und Pflichten,
ein gemeinsames Ethos: ein (sein und
Seinesgleichen) Weltethos.
Die
freie
Verpflichtung
auf ein
gemeinsames
Ethos
muss
vom Recht unterstützt eingeklagt
werden können.
Damit bezieht sich Küng
auf NICHTS
ausser der
von Seinesgleichen
manipulierten Massenmeinung
an deren bisheriger, eben nicht funktionierender Mentalität, wie das für die
Meister der Massenverwirrung
typisch ist.
Wer so,
völlig ausser sich handelt, der
zerstört sehr
viel!
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Die mögliche Pm-Weiterentwicklung
im bisher
unangetasteten,
intellektuellen
Rahmen:
In dessen
Pre-Trans-Trap
haben Extreme auf beiden Seiten, die der
primitiven Kriegslogik,
die man als überholt (pre)
darstellt genauso wenig Platz wie
nachhaltig
erstrebenswerte, effektive Lösungen
– letztere würden
die intellektuell vorherrschende Mentalität
transzendieren,
und das darf für die
Systemhüter
auf gar keinen Fall, und wenn es auf Kosten des Leben auf dieser Erde geht,
geschehen. Damit geht es um deren
Widerspenstigkeit
gegen das
Anliegen des Schöpfers,
im Wahn, ihm zu gleichen,
bzw. ihn
(als Stellvertreter auf Erden)
zu usurpieren.
Das aber reizt davon Betroffene in ihrer
Pm-Beschränkung, falls sie nicht zu verwirrt
sind, zur
Wut.
Aus dieser muss man
prozesshaft herauswachsen
können, um nicht in der
Überreaktion mit
Gewalt
unheilbaren Schaden gegen sich
selbst, Terror
gegen anderen und
Neue
Kriege auszulösen...
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Blairs Idee
dagegen lautet, dass wir angesichts der neuen Gefahren, unsere
Vision
des
transatlantischen Westens neu erschaffen müssen.
Das
Zusammenwirken von
Massenvernichtungswaffen und
Terrorismus sollte uns ebenso besorgt machen wie
seinerzeit die Rote Armee. Europa und Amerika sollten zusammenhalten, um
dieser Bedrohung zu begegnen, sie sollten
lernen partnerschaftlich Zusammenzustehen.
Blairs Idee ist wirklichkeitsbezogen, und intellektuell gesehen völlig
kohärent und damit richtig.
Das
Problem ist ihre Umsetzung mit
der vorherrschenden, von
den Intellektuellen ankonditionierten Mentalität. Tony Blair
sagt dazu in seiner grossen Rede vor dem Parlament: «Die
Geschichte proklamiert nicht einfach die Zukunft.»
als Diskussionsstoff für die Schwatz- und
Schwarzkünstler à la Muschg, Marthaler &Co., damit sie ihre
versteckten Absichten
auf Kosten des dummen Volkes
frönen. Bush & Co. sind diesbezüglich wenigsten offen und tun, was sie sagen
im Gegensatz zu denen, die wie Küng, ihre
Einbildung im Dunstkreis der
päpstlichen Inquisition
oder anderen anmassenden
Peer Groups absolviert haben. |
Für die
Küngsche Idee,
die
mit einem Weltethos
zu einer
Mentalitätsveränderung
führen soll, verweist Küng auf
die die
Lehre vom gerechten Krieg,
wie sie von den grossen Theologen Augustinus und Thomas von Aquin und von
den Begründern des modernen Völkerrechts entwickelt wurde.
Er gibt dann im Tages-Anzeiger
vom 24.3.03 vor,
sechs Kriterien für einen gerechten Krieg
zu nennen.
Nachdem er diese Erwartung
geweckt hat,
erfüllt er sie aber nicht.
Während die Amerikaner
und ihre Koalition der Willigen ihre Antwort mit dem
Krieg für Entwaffnung und Regimewechsel
auf die Frage geben, wie man
Schreckensregime und die von ihnen ausgehenden
Bedrohungen angemessen parieren und in Schach halten kann und dafür sterben lassen und
auch sterben,
versucht sich Küng auf seiner
pseudowissenschaftlichen Plattform statt
dessen mit
seichten Antiamerikanismus
für seine
postnormale Mentalitätsverschiebung
zu profilieren.
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Das immer noch vorherrschende Km-System
beruht auf der
(Wort)Gewalt,
die noch immer zum
Recht
führt, womit sich
Küng
und
Rumsfeld,
Intellektuelle
und
Terroristen
in die Hände spielen!
Die
wahren
Meister des
Terrors
hinter den Kulissen benützen
beide als nützliche Idioten, um für sie
die Szene
als weitere Fussnote Platos
zu setzen. An deren
Widersprüchlichkeit
entsteht
Angst,
die geschickt als
Angst vor dem System dessen
Macht bzw. die deren Designer und Hüter
erhöhen soll. Doch damit werden diese zu Zauberlehrlingen, welche die
Pandorabüchse öffnen, wie man das von den Amerikanern im Irak 2003
befürchtet... |
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Die
Terroranschläge vom 11. September 2001
beherrschen die weltpolitischen Auseinandersetzungen um eine gerechte
Ursache für das, was sich effektiv zum „War
Against the Masters of Terror“
entwickelt hat.
Amerikas Sicherheitsgefühl wurde durch jene bis dahin ungekannten
Grossattacken tief erschüttert.
Franzosen, Russen und Deutsche dagegen sind nur an ihren
Geschäften,
Einflussmöglichkeiten, und ihre Führer
an ihrer Stellung
interessiert, für die sie ihren ansonsten
verantwortungslosen Widerspruch zu den USA
instrumentalisieren.
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1)
Gerechte Ursache:
Ein
Präventivkrieg auf Verdacht hin ist nach Küng völkerrechtswidrig und
unmoralisch, wie es in einem
grossen Konsens
von
Kirchen- und Religionsvertretern
bestätigt werde.
Wer auch noch angesichts von
Massenvernichtungswaffen so redet,
setzt die Menschheit leichtfertig auf
sein intellektuelles Spiel, mit dem das Recht
beansprucht wird,
alles zu negieren, alles zu behaupten und für nichts,
höchstens mit dem NICHTS
der Illusion abstrakter
Mehrheiten
die Verantwortung zu übernehmen...
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Machtpositionen für Om-System- und Definitionsmacht:
Rumsfeld hat
via Bush die
Machposition
dafür, seine Vorstellungen, bzw. die des Filzes, dem er angehört, im
Krieg gegen Irak umzusetzen.
Küng strebt via seine Vision eines
Weltethos
Definitionsmacht
an.
Beiden ist gemeinsam, dass sie
die eigene
Lebenswirklichkeit
und die der Betroffen
damit zu
überspielen
können meinend,
ignorant
für die
Lebenserfüllungsgesetze
sind. Beide werden damit keine nachhaltig erstrebenswerte Lösung erreichen!
Sie werden lediglich
ein
gewalttätig
virtuelles
Spannungsfeld
als eine
Pre-Trans-Trap
eröffnen, in der sich die
Lösung
garantiert nicht befindet,
die aber möglichst viele Menschen in eine
globale Falle
lockt, um ihre Lebenspläne zu kontrollieren!
Gegen diese
Kränkung
in der Beschränkung ihrer Würde entwickeln Menschen
Widerstand
bis hin zum Selbstmordterror als letzte Verzweiflungstat.
Das
Verrückte ist, dass man dann sich solcherart in der Welt bemerkbar machenden, wie
z.B. Yassir Arafat, Definitionsmacht
(Friedensnobelpreis)
und Machtpositionen (Palästinenserpräsident)
zugesprochen bekommt, in der Meinung, damit den
Ungeist
wieder in
die Flasche zurück stopften
zu können. Das hat man u.a. mit Saddam Hussein im 1. Golfkrieg 1991 und dem
anschliessenden Sanktionsregime der UNO vergeblich versucht…
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Die US-Präsidenten George W. Bush hat mit der
militärischen Operation zum Sturz der Taliban-Herrschaft
in Afghanistan reagiert und dafür die Zustimmung einer
weltweiten «Koalition gegen den Terror» gefunden. Niemand scheint den
Gestürzten und ihren Schützlingen nachzutrauern. Im Gegenteil:
Man ist
froh,
dass die Amerikaner
die
unberechenbare Hydra des globalen Terrorismus
um etliche Köpfe geköpft haben. Doch zu leicht droht man zu vergessen,
dass viele Probleme des Terrors noch der Lösung harren, welche man einfach den
kritisierten USA überlässt, die alleine noch in der Lage sind, den grösseren
Kontext wirksam mit Gewalt anzugehen, jedoch in
ihrem eigenen Land mit dem Terror mental nicht mehr fertig werden... |
2)
Ehrliche Absicht:
Bushs rosiges Zukunftsbild vom Nahen Osten sei
gemäss allen Kennern
naiv,
illusionär und interessengesteuert meint Küng.
Das Interesse des Bush Teams sei die
Durchsetzung und bleibende
Gewährleistung der amerikanischen Hegemonie
im Mittleren Osten und – mit der Hilfe des Öls – auch weltweit.
Abgesehen vom Öl ist das
genau auch die Absicht der Kreise, in denen Küng selbst verkehrt hatte, und die
er jetzt unter dem Banner
„Weltethos“
geschaffen hat; nur eben
mit der subtilen Wortgewalt
eines Ethos - womit ja die Katholische
Kirche bei der Reformation
blutig und brutal, gescheitert ist....
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Internalisierte
Mentalität:
Was sich im Grossen als System durchsetzt, wird
von den meisten Menschen
nicht mehr weiter hinterfragt und internalisiert.
So macht
das Rote Kreuz Kriege besser führbar
und
Rhetorik auch unlogische Argumente überzeugend…
Gescheite
Forscher haben herausgefunden: Tiere
haben auch Gefühle! Dass die Wissenschaft je daran gezweifelt hat
ist schwer verständlich. Es wundert in diesen Tagen viel mehr, warum immer
mehr Menschen keine Gefühle, bzw. kein
Gewissen mehr zu haben scheinen.
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Der Fall Irak, wo jetzt die Waffen der Amerikaner und
Briten das tyrannische Regime von Saddam
Hussein zu Fall bringen sollen, hat im Vergleich zum
Protest gegen seine
Schreckensherrschaft grossen
politischen Widerspruch und harte diplomatische Kontroversen und
Spaltungen
hervorgerufen.
Dass Krieg
gefühlsmässig unerwünscht ist, ist eine Sache und leicht
verständlich und nachvollziehbar. Es bleibt
irritierend genug, dass es im letzten Jahrhundert auch in Europa Zeiten gab,
da «Endlich Krieg!» als
Begeisterungsruf Strassendemonstrationen
begleitete.
Dem Einspruch gegen
Zerstörung und Tötung gebührt, insbesondere im
Namen möglicher ziviler Opfer, Respekt;
doch damit ist nichts
gelöst... |
3)
Verhältnismässigkeit:
Kann wegen der Beseitigung eines
menschenverachtenden Diktators
eine
humanitäre Katastrophe mit Tausenden Toten und
Hunderttausenden Flüchtlingen
in Kauf genommen werden?
Diese rhetorische Frage Küngs
hat er zuerst einmal dafür
gestellt, mit seinem Wunschdenken
Recht zu bekommen. Doch hat niemand von denen, die mit solchen
Denkkatastrophen argumentieren, etwas gegen die daraus folgenden
Humankatastrophen getan. Im Gegenteil,
ihr Protestieren ermutigte Saddam und Konsorten
als letzte Waffe die eigene Bevölkerung
zum Widerstand gegen eine Veränderung des
System- und der
Mentalität
zu terrorisieren.
Damit kann man 2003 dann das Leiden
den Amerikanern anhängen, und sich genüsslich an deren Versagen und
Verlusten weiden ... |
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Eigendynamik der vorherrschenden Mentalität:
Resolutionen
setzen die
Eigendynamik von
Diskussionen
und
Krieg
die damit verbundenen
Verwirrung, Wut, Angst
und Gekränktsein
frei und
unterwerfen damit
reelle Menschen
abstrakten
Systemen und Kollektivs, bzw. ihren Führern, Generälen
und Managern und deren
Share Holder Values bzw. der unsichtbaren Hand deren Märkte...
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Der im
März 2003 in Gang gekommene Krieg war und bleibt in der UNO umstritten; er
wurde dort am Ende nicht mit einer weiteren Resolution ausdrücklich
legitimiert - nachdem frühere
Resolutionen das irakische Verhalten allerdings schon verurteilt
und unter präzisen Bedingungen mit «ernsthaften
Konsequenzen» gedroht hatten.
Einspruch gegen den Krieg unter Bezug auf den UNO-Zwist überzeugt insofern
nicht sehr. Er hat gerade in Europa die
Logik kaum auf seiner Seite, weil vor fünf Jahren die «humanitäre
Kriegsintervention» gegen das Milosevic-Regime und seine brutalen
«ethnischen Säuberungen» ohne Zustimmung der UNO erfolgt ist. Jene
Kriegsaktion von Nato-Ländern hatte die Billigung auch von Politikern, die
sich nun in Berlin, Paris oder Moskau gegen das Vorgehen der Amerikaner und
Briten im Irak stellten. Wogegen richtet
sich der Protest auf der Ebene politischer, verstandesmässiger
Argumentation und mit welchen Hintergedanken? |
4)
Bevollmächtigte Instanz:
Die UNO-Resolution 1441 fordere nur eine Entwaffnung des Irak und keineswegs
– wie Washington jetzt – einen Regimewechsel.
Was aber, wenn ein
Regimewechsel wirklich, wie im Falle Hitler, der einzige Weg ist?
Soll man dann wie Chamberlain in einer Illusion
traumatisiert, fahrlässig zum schlimmstmöglichsten Ausgang zuwarten?
Ganz sicher würde in Hans Küng dafür die
Verantwortung nicht übernehmen, wenn es sich herausstellt, dass sein
Ethos Mentalbetriebssystem an der Realität
und der Wirklichkeit versagt! Wieso sollen
Debatiergremien darüber bestimmen, wofür die USA
ihre Leben und ihre
Ressourcen einsetzen sollen und dabei auch nicht die Betroffen in den
umliegenden Ländern befragen – genauso wenige wie man damals die Juden, die
Polen und die Tschechen nach ihrer Meinung über „Peace for our Time“ befragt
hatte? Das ist
Mentalkolonialismus der Intellektuellen in ihren Elfenbeintürmen! |
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Wunschdenken verlorener Menschen:
Steht der
reelle Mensch
nicht mehr im bzw. in seinem Zentrum, verliert die Welt, bzw. sie oder er
die Beziehung zu eigenen.
Damit verlieren Menschen in der Masse
alle Schlaghemmungen und Moral.
Gemäss dem ehemaligen Generalstabchef der Schweizer Armee kommt es nicht
darauf an, ob man an einer Gewehrkugel oder einer Atombombe stirbt…
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Verdienten denn das Regime Saddam Husseins und das von ihm ausgehende
Gefahrenpotenzial eine günstigere Beurteilung oder schonendere Behandlung
als jenes der serbischen Nationalisten? Wer da
in vergleichender Betrachtung
Entlastungsargumente für Bagdads Herrscher suchen wollte, gerät
tief in Teufels Küche. Saddam Hussein hat in den vergangenen drei
Jahrzehnten im Irak eine auf seine Person
gestützte tyrannische Gewaltherrschaft errichtet, die von ihrer
ebenso diabolischen wie blutigen Einschüchterungsmethode her wohl am ehesten
mit
Stalins
skrupellosem Regiment im Moskau der dreissiger Jahre zu
vergleichen wäre. Doch hat kaum jemand
ausser den USA am „Küngplan“ zur Ausgrenzung
dieses Diktators etwas getan, am Wenigsten
Intellektuelle à la Küng, im Gegenteil, bei ihnen liegt
Saddams letzte Hoffnung. |
5)
Letztes und einziges Mittel:
Die friedlichen Mittel seien keineswegs erschöpft. Die Arbeit der
UNO-Inspektoren habe viele Erfolge gezeitigt, während die amerikanischen
und britischen Geheimdienstinformationen, sich als veraltet, marginal oder
falsch erwiesen habe.
Die einzig
überzeugende Alternative wäre auch nach Küng die Eindämmung (Containment)
gewesen:
Weiterarbeit der zahlenmässig verstärkten Uno-Inspektoren
vor
aufrecht
erhaltener Drohkulisse
mit genauem Arbeits- und Zeitplan. Zugleich empfiehlt sich die
internationale Ausgrenzung
dieses Diktators als
Verbrecher gegen die Menschlichkeit.
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Die Stunde der Massenvernichtungs- und
–verwirrungswaffen:
Der Neue Krieg zeichnet sich
durch eine Synthese dieser beiden Waffenarten aus;
die äussere
Vernichtung geht für die Überlebenden
über die Medien online
in die inneren
Geistesverwirrung über
vor allem
wenn
Intellektuelle wie
Neue Krieger
gleichermassen an der
Lebenswirklichkeit
ihrer Schutzbefohlenen
versagen… |
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Nun gibt
es von Irak über Simbabwe bis Nordkorea eine ganze Reihe von
Gewaltherrschern und Diktaturen, gegen die man unter dem Titel Menschen- und
Freiheitsrechte - immerhin Grundsteine der Uno-Charta und neuerer
Völkerrechtsentwicklungen -
Interventionsgründe suchen und finden könnte. Ein Teil der
Bedenken gegen das amerikanische Vorgehen im Irak gründet in der
Befürchtung, Präsident Bush wolle einen
Freipass haben
für künftige Kriege gegen von ihm willkürlich auf die
«Achse des Bösen» beförderte Staaten. Vorbehalte gegen allfällige
Perspektiven dieser Art sind schon deshalb verständlich, weil die
Souveränität jedes Staates (das
beinhaltet eben auch Krieg zu führen) ebenfalls ein in den
Grundsätzen der UNO und im Völkerrecht verankerter Wert ist. Falls solche
Befürchtungen über die internationale Strategie der Administration Bush
realen politischen Gehalt bekommen sollten, wird im UNO-Sicherheitsrat
Diskussionsstoff in Hülle und Fülle zu bewältigen sein. Aber Debatten «gegen
Amerika» wären fruchtlos und unglaubwürdig, wenn sie sich
nicht ernsthaft der Aufgabe stellten,
wie die UNO den Kampf gegen Terrorismus
und gegen die Ausbreitung und
Anwendung von Massenvernichtungswaffen wirksam kämpfen will bevor
es zu spät ist. |
6)
Das Internationale Völkerrecht:
Wird es im Krieg eingehalten werden? Im Afghanistan-Krieg
wurden die humanitären Regeln auch von den Amerikanern schmählich missachtet
stell Küng befriedigt fest und weist auf die menschenunwürdige Behandlung
von Kriegsgefangenen hin (amerikanische Soldaten und CIA-Agenten waren beim
Massenmord an über 3000 Kriegsgefangenen
anwesend), die Zahl
der zivilen Opfer werde geheim gehalten.
Deshalb sei dieser Krieg
unmoralisch, selbst wenn er vom Sicherheitsrat erlaubt worden wäre.
Die Welt in Gute und Böse
einzuteilen, sei nicht christlich. Die Grenze
zwischen Gut und Böse gehe mitten durch Amerika, das Weisse Haus und den
Vatikan; ja mitten durch das Herz jedes einzelnen Menschen.
Sagt Küng und
tut so als ob er eine
Ausnahme wäre und verurteilt Bush’s Amerika als böse und disqualifiziert
sich damit selbst als Massenverwirrer.
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Persönliche Mitverantwortung:
Angesichts der
globalen Zerstörung, die den Menschen nicht nur zum eigenen grössten Feind,
sondern zu dem der Menschheit und diese wiederum im Mobbing zum
grössten Feind des Lebensraum Erde werden lassen, taugen die
Denkwerkzeuge und -systeme, mit denen dieses
grösste Problem verursacht worden
ist, der Intellekt, sicher
nicht mehr und sei es nur zur
Symptomverschiebung, geschweige denn zur
Lösung… |
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Kann das
die UNO und können führende Weltmächte ein Verhalten wie das des Iraks unter
Saddam Hussein sanktionslos durchgehen
lassen? Können es die UNO-Mitglieder weiter hinnehmen, dass ihr Programm
«Nahrungsmittel für Öl» von Saddams
Leuten zulasten der eigenen Zivilbevölkerung unterlaufen wird und
diese Öl-Erlöse für immer neue Paläste, Bunker und ABC-Waffen-Programme
umgeleitet werden, während Teile der eigenen Bevölkerung hungern müssen?
Die Intellektuellen à la Küng
können es, weil man damit zu keinem Bestseller und zu keinem Ethos kommen
würde! Die Politik der Eindämmung durch Inspektionen hat nicht zuletzt
wegen Frankreich vor dem Druck der USA 12
Jahre lang Schiffbruch erlitten. Das zivile Programm
„Ernährungshilfe gegen Öl“ begann damit immer kontraproduktiver zu werden.
Saddams Funktionäre bildeten lieber gemäss Filmberichten im arabischen
TV-Sender al-Jazira Selbstmordattentäter
u.a. für und für den eigenen Krieg, aus Palästina für sich selbst aus. Die Suche nach «guten»
Antworten auf das Verhalten
dieses Regimes ist in der UNO wegen der
vorherrschenden intellektuellen Mentalität misslungen. Damit
erschien den USA das Ziele - Kontrolle und Abrüstung der von Saddam Hussein
mehrfach eingesetzten Massenvernichtungswaffen -
ohne Regimewechsel unmöglich. Es
war so gesehen konsequent, dass die ersten Raketenschläge direkt auf eine
Ausschaltung des Diktators abgezielt haben.
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Genau so werden die Kritiker
des Kriegs von der Vorgeschichte
sowie der Rolle der UNO und ihrer Inspektoren im Fall Irak
wieder eingeholt. Saddam Hussein
wurde nach der Besetzung Kuwaits und der
Anwendung von Giftgas im Krieg gegen die Iraner und gegen die
Kurden im eigenen Land dem
UNO-Kontrollregime unterstellt.
Dieses hat er erwiesenermassen
während eines Dutzends von Jahren mit dem
Raffinement eines geschickten Despoten,
sowie mit der Schützenhilfe der
Intellektuellen und der Franzosen ausgetrickst.
UNO-Aufforderungen zu voller Kooperation und Transparenz hat er x-mal
nachzukommen versprochen und sein Versprechen ebenso oft gebrochen, und sich
im Schutze der Veto-Drohung der Franzosen
und u.a. mit Deutscher und auch Schweizer
Waffen- und Bunkersystemhilfe mit seinen Waffenprogrammen immer
wieder neu versteckt.
Für sein Hobby, Waffen, hatte Saddam nach dem 1. Golfkrieg 1991 bis 2003 drei
Milliarden Dollar Taschengeld dem Programm Öl gegen
Nahrungsmittel pro Jahr abgezweigt,
sicher mehr als Nordkorea zur Verfügung hat!
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Die Kirche bleib vorläufig noch im Dorf:
Solange sich
nicht ein kritische Anzahle Qualifizierter mit einer
ihren Lebenserfüllungsgesetzen entsprechenden Mentalität für
lebenserfüllende
Plattformen einsetzt, wird sich die
Mentalpest der Meister des Terrors, den Intellektuellen,
ungehemmt ausbreiten und letztlich jeden als Opfer fordern… |
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Der Krieg, der nun zwecks seiner Beseitigung von der «Koalition der
Willigen» in Gang gesetzt ist, bringt
allerhand neue Ungewissheiten und Risiken mit sich. Der
völkerrechtliche oder moralische Vorwurf, dass er präventiv geführt wird,
trifft nur halb zu, weil er, aus der
Vorgeschichte heraus betrachtet, den damals nicht gesetzten
Schlusspunkt des Golfkriegs von 1991 nachholt. Dass
Vorbeugen mit Krieg in diesem Falle besser
ist als das Abwarten einer nächsten Aggression Saddam Husseins,
kann man zumindest nicht ausschliessen. Politik muss oft
von zwei Übeln das kleinere zu
wählen. Eine vorsichtig und genau
dosierte Anwendung von militärischer Gewalt erleichtert ihre
politische Aufgabe, die keinesfalls ein Spaziergang sein wird. |
Das
Schlechteste wäre aber zweifellos ein
Freipass tyrannische Diktaturen. Das mussten schon 1990 gerade
Regierungen jener Staaten - UdSSR, Vereinigte Staaten, Frankreich,
Deutschland - mit Bitternis zur Kenntnis nehmen, die zuvor
Saddam im Krieg gegen Iran mit Waffen und
anderen Hilfen gestärkt hatten. Eine Carte blanche können und
wollen umgekehrt heute auch Amerikaner und Briten sich selber nicht
einräumen, besonders wenn es um zivile Opfer in diesem Krieg zwecks
Regimewechsels geht. Gegen die
Versuchung, irgendeine «Gunst
der Stunde»
in diesem Krieg
zu nutzen, sind hoffentlich auch
Drittmächte gefeit. Es wird ohnehin schwierig genug,
nachher im Irak und im Nahen Osten
insgesamt eine bessere Zukunft zu gestalten.
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Es ist empörend und zynisch
wie Muschg & Co.
sich am Anfang des Irakkrieges genüsslich effektiv
darüber auslassen, wie sie das Volk
von höchster Stelle aus genehmigt (Collegium
Helveticum) verdummt haben,
und ihre Methode jetzt äusserst gekonnt den Amerikanern in die Schuhe
schieben: |
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Mit ihren scheinheiligen Friedensappellen
profilieren sie sich lediglich für ihren nächsten
postnormalen Bestseller, sowie
die meisten Politiker der Schweiz nur die nächsten Wahlen im Sinn haben,
oder wie Bundesrätin Calmy-Rey kopflos bereit sind, die
Schweiz als Vermittler unglaubwürdig
zu machen, nur um sich mit ihren
Vorurteilen medienwirksam ins Szene zu setzen statt ihre Aufgaben
zu erfüllen.
Damit
findet die von Muschg zur Verschleierung seiner Absichten herbei geredete
Arbeit an der Wirklichkeit eben
genau nicht statt. Sie würde nämlich den
selbstzerstörerischen, intellektuell vorherrschenden wirklichkeitsfremden
Rahmen sprengen, bevor er wie eine Bombe als unausweichliches Schicksal über
die Menschen hernieder saust. Das kann Muschg nur recht sein,
denn ihm geht es erklärtermassen um die
literarisch postnormale Beliebigkeit, darum eben, sich mit
Schwatz- und Schwarzkunst, mit
NICHTS, sicher nicht in Bezug auf die unverfügbare Wirklichkeit, ins Szene
zu setzen.
So zocken
Marthaler &Co. mit Muschg’s Segen mit Schmierentheater z.B. über Abzocker
den Steuerzahler weiter ab –
vireal
genial! Der angebliche
Frieden ist dabei nur Kulisse
damit man die Mentalfäden, an
denen die nützlichen Idioten
darauf tanzen,
ziehen
kann. Die Kirche bleibt somit im Dorf, und der
Mentalfilz
intakt, auch wenn man Eric Honegger
mittlerweile das Konto gesperrt
hat. Genauso ändert nach Wahlen kaum mehr etwas ausser der
Sitz- und
Pfründenverteilung,
um die es jetzt, auch bei Ausbruch des Krieges im Irak, in der Schweiz
wirklich geht. |
Kann man
Massenvernichtungswaffen
damit begegnen, dass man mit
Massenverwirrungswaffe
die Verrechtlichung des Umgangs damit in der UNO anstrebt? Befürworter
stellen die
rhetorische Frage:
Wer
entscheidet, welche Regimes damit den Frieden bedrohen?
Und setzen dann ihre Argumentation entsprechend
pseudolegalistisch
wie folgt fort:
Der Präsident der Vereinigten Staaten von
Amerika!
Dagegen spreche für sie Einiges und es scheine ihnen, dass die
kollektive Entscheidung
im UNO-Sicherheitsrat doch das
verlässlichere Prinzip
sei und so gesehen das unilaterale Vorgehen der USA gegen das
Völkerrecht
verstosse. Abgesehen von ihren Non-Sequiturs verdrängen sie, dass das
Gewaltmonopol der UNO nicht materieller, sondern am Recht der
Nationalstaaten beschränkt, höchstens legitimatorischer Art ist.
Die UNO-Charta lässt den
nationalstaatlichen Einsatz von militärischen Zwangsmassnahmen
bei Aggression, Friedensbruch, oder der Bedrohung der internationalen
Sicherheit (Uno-Satzung, Kap. VII, Art. 42) zu, sowie bei einer
unmittelbaren Bedrohung eines einzelnen Mitgliedsstaates. In diesem Fall hat
der bedrohte Staat das Recht auf Selbstverteidigung (Art. 51). Unklar ist,
wer das beurteilen soll;
sicher nicht die davon nicht Betroffen in ihren Elfenbeintürmen und die von
ihnen in ihrem Sinne verführten Masse auf der Strasse, bzw. der Medien mit
ihren wirtschaftlichen Interessen; schon gar nicht, wenn es um die Zukunft
der Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen nach 9/11 geht!
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Politik als Umsetzung des
Intellekts auf globalem Niveau:
Hauptsache mit dieser Formel
ist, dass das im Wesentlichen seit Plato nicht mehr veränderte
intellektuelle System überlebt, so wie die
Menschheit
bisher den
reellen Menschen
überlebt hat. Das
erscheint
bis zur Götterdämmerung machbar und wird so gemacht und dafür muss
der Mensch,
um jeden Preis
mental konditioniert
werden... |
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Im aktuellen Fall wurden
17 UNO-Resolutionen gegen den
Irak von 1991 bis 2003 nie wirklich umgesetzt,
u.a. wegen den
Franzosen mit ihren eigenen antiquierten Machtinteressen, mit denen sie sich
2003 scheinheilig als Vorreiter der „Friedensfront“, primär mit Rhetorik
engagiert haben, immer bereit, die Fahne nach dem Wind des Trends und ihrer
Geschäftsinteressen wehen zu lassen.
Und auch die Deutschen,
die sich wegen ihrer Innenpolitik verrannt
haben,
haben wie auch
die Schweiz, deren Aussenministerin Calmy-Rey sich mit Bestürzung ins
Rampenlicht stellen will und durch ihr unprofessionell kopfloses Vorgehen,
die Glaubwürdigkeit der Schweiz als kompetenter Vermittler verspielt,
im Irak massiv zu dessen Aufrüstung beigetragen. Niemand von diesen Damen
und Herren hat hingehört, was z.B. die Irak und Kuwait direkt Betroffenen
gesagt haben.
Vom Völkerrecht her gesehen liegt die materielle Gewalt bei
den Staaten: So ethisch nachvollziehbar richtig deshalb das Ziel ist,
die
Macht des Rechts an die Stelle des Rechts der Macht setzen
zu wollen – letzten Endes beruht die
Geltung des Rechts ohne Vernunft und Logik,
wie sie ja gerade von den postnormalen Intellektuellen aus der Welt geredet
wird,
auf Gewalt, sei es nun die der zur Revolte angestifteten Masse, oder
ausgehend von einem Führer durch das System, welches ihm untersteht. Werden
im konkreten Fall der UNO Verstösse gegen ihr Recht nicht
geahndet,
taugt der beste
Multilateralismus
nichts. Haben die Europäer die bittere Lektion Bosnien schon vergessen?
Europa bleibt nolens volens auf die USA angewiesen. Deshalb haben die
Europäer alles erdenkliche Interesse daran, dass sich die
transatlantischen Divergenzen
nicht zum unheilbaren Riss vertiefen. Statt
kaltem machtpolitischen Krieg
innerhalb des Westens brauchen wir – da uns nun keine sowjetische Gefahr
mehr von aussen zusammenschweisst – nicht weniger als
die
Neukonstitution
der gegenseitigen Beziehungen,
eben kraft der
Vernunft
und der
Logik des Wirklichkeitsbezuges
im Hinblick auf die Substanz
und nicht die
Massenmeinung der Beteiligten.
Siehe dazu die Initiative für eine
Wissenschaft mit
Zukunft. |
Somit dienen die
juristischen Grabenkämpfe
nur der
Verschleierung des
Wirklichkeitsbezuges zu Gunsten
der Pseudomacht postnormal
herbei diskutierter Trendsetzungen.
So sagen selbst
Experten,
dass sie untereinander uneins seien, und dass sie der Frage nach der
Legalität letztlich
nicht gewachsen
seien, was ja von ihrem wirklichkeitsfremden, illegitim anmassenden Ansatz
her von Prinzip her gar nicht anders zu erwarten ist. Während die Juristen
streiten, können sie die
Substanz der Völker
selbst und dem ihnen geistig nahe stehenden Filz
abzocken
lassen – und was so als
Mentalterror mit Massenverwirrungswaffen
beginnt, droht nun als
Terror mit Massenvernichtungswaffen
zu enden!
Der
Einsatz für ihre
Systeme
wird als wichtiger hingestellt als das
Leben,
geschweige denn dessen persönlich relevante Erfüllung.
Im
Militär
wird der eigene Überlebenswille mit der Sehnsucht, seine Kampfkraft zu
erweisen und mit der Form sublimiert, die man unter Kameraden in-FORM-iert
bekommt, in der
Wirtschaft
auf den
Sozialdarwinismus
reduziert und in der
Politik
durch die politische
Korrektheit
beschränkt, und in der
Wissenschaft
immer mehr dem
Zeitgeist untergeordnet.
Letztlich ist die
Substanzerhaltung
durch entsprechende
Lebens- und Aufgabenerfüllung
legitim und dem hat sich jeder
Legalismus
zu beugen; die Gründe dafür sind im
Neuen Testament
gegeben.
Es muss
möglich sein, dass das, was so gesehen legitim wird, legal wird, auch wenn
die aktuellen Gesetze und der Zeitgeist noch dagegen sind; beide sind
als letzte Instanz
nicht legitim!
Da sei man
entschieden anderer Auffassung sagen die
Schriftgelehrten:
Jedes Recht, das nationale wie das internationale, besteht aus vorgeprägten
Regeln.
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Schlussfolgerung:
Der Krug geht zum Brunnen, bis
er bricht!
Was haben Sie als Ersatz dafür bereit? |
Die, welche der
Schöpfungsordnung
mit
Wissensarbeit ohne Zukunft
die
Bedeutung absprechen, sprechen sie in der nur ihr zustehenden Qualität dafür
ihren selbstzerstörerischen
Pseudosystemen
(im
Alten Testament Götzenbilder genannt)
und den, nach ihrer Gnade
diskutierten menschlichen Regelwerken
zu. Das aber ist
der Ansatz
der zum
Einsatz der ultimativen Massenverwirrungswaffe
zwecks Zerstörung des
Wirklichkeitsbezuges
reeller Menschen
verführt;
damit ist, letztlich dem Schöpfer, der
ultimative Krieg
erklärt, dessen Fussnoten all die reellen Kriege und all das Übel auf dieser
Erde sind.
Angesichts der ernsten Lage hätte man wenigstens in der Schweiz
substantielle Voten von den einzelnen Parteien erwartet. Es blieb jedoch bei
Allgemeinplätzen, Betroffenheitserklärungen und Schweigeminuten,
schreibt die SVP
und verweist auf die
Mittelschullehrer die ihre Schüler beim organisierten Schuleschwänzen
(sprich: Teilnahme an sog. Friedensdemonstrationen) tatkräftig unterstützen
und dass ganze Städte mit Friedensfahnen beflaggt sind, wie wenn die
Invasion bei uns stattgefunden hätte. Da lässt sich eine derartige „Debatte“
offensichtlich nicht umgehen.
Einmal mehr habe der Zeitgeist gesiegt…
Und das gleiche Spiel spielt sich auch in der SVP selbst ab, man reitet den
Zeitgeist als Oppositionspartei und verdrängt mit der gleichen Rhetorik die
wirklichen Lösungen wie das der Zürcher Wirtschafts- und Medienfilz tut. |
Man könne sie zwar ändern, doch habe das über Reformen zu
geschehen, nicht über einen Regelbruch. Der Zweck heilige nicht nachträglich
die Mittel.
So gesehen ist man damit gegen die
Erlösertat Gottes in Jesus
Christus.
Diese aber hat als grösste historischen Kraft, völlig illegal und ohne
Reform, den Filz
der Schriftgelehrten, das römische Reich und letztlich seither jedes
sich selbst
Wirklichkeit über die Lebenserfüllungsgesetze
der betroffenen Menschen sich anmassende Reich überwunden!
Die «Koalition der Willigen» habe mit dem Irakkrieg das internationale Recht
in schwerer Weise verletzt. Doch die Verletzung einer Regel bedeute nicht,
dass diese Regel nicht bestehen. Gerade das habe
die Diskussion der vergangenen Monate
gezeigt sagen die
Intellektuellen nur...
Im Zeitalter der unübersehbaren
Verflechtungen von Wissenschaft,
Medien, Ökonomie
und Politik entscheiden neue, machtvolle
und schwer kontrollierbare Konstellationen, welche
Zukunftsszenarien in den m=multiplizierenden Umlauf - meist
mit einer die Beteiligten erschöpfenden,
bis hin zu einer selbstzerstörerischen
Eigendynamik - gelangen und welche nicht... |

In Bagdad, in einem Gebiet, aus dem heraus schon
viel Verwirrung in die Welt gekommen ist, verzieht sich der Rauch des
Krieges, doch die ungelösten Fragen zwischen den Menschen bleiben mit der
intellektuell sich über alles die Vorherrschaft
anmassenden Mentalität! Damit ist nur eines
geschehen, ein Schlusspunkt und ein globalerer Neuanfang für die Vernichtung von
Lebenserfüllungsmöglichkeiten - ausser genügend
Menschen beginnen rechtzeitig miteinander
lebenswirklichkeitsbezogen umzudenken
und auf Grund besserer
Einsichten in die Lebenserfüllungsgesetze mit- statt gegeneinander
zu handeln.
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