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Transfair
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Ziele
von TransFair o
Erzeugerinnen
und Erzeuger in den Entwicklungsländern, um ihnen eine menschenwürdige
Existenz aus eigener Kraft zu ermöglichen o
Durch gerechtere Handelsbeziehungen sollen die
Lebensbedingungen der Menschen in den Ländern des Südens verbessert, die
Binnenwirtschaft gestärkt und langfristig ungerechte
Weltwirtschaftsstrukturen abgebaut werden. o
Zwei
Zielgruppen will TransFair erreichen: wirtschaftlich benachteiligte
Kleinbauern und ihre Selbsthilfeorganisationen, sowie Pflückerinnen und
Tagelöhner auf Plantagen. o
Die
Zahlung festgelegter Mindestpreise und Aufschlägen ermöglicht neben der
Deckung von Produktionskosten und der Sicherung des absoluten
Existenzminimums auch Investitionen in eine nachhaltige Zukunft. o
Mit
einer intensiven Bildung- und Öffentlichkeitsarbeit weist TransFair
Konsumentinnen und Konsumenten hierzulande auf die Bedeutung des
Welthandels für den Süden hin. So wird langfristig die Ausweitung des
Fairen Handels gefördert und den Produzentengruppen größer Absatzmärkte
für ihre Produkte eröffnet. |
Faire Preise für
Kaffee
Kaffee
ist nach Erdöl der weltweit wichtigste Exportrohstoff. In 76 Anbauländern der
"Dritten Welt" leben über 100 Millionen Menschen von der Produktion,
Verarbeitung und dem Vertrieb dieses landwirtschaftlichen Rohprodukts. Dabei
erhalten die Kleinproduzenten nur einen sehr geringen Anteil des Ladenpreises.
Von solch niedrigen Margen kann selbst bei steigenden Weltmarktpreisen keine
Kleinbauernfamilie menschenwürdig existieren.
Für den Fairen Handel werden Mindestpreise festgesetzt, die in Absprache mit
den Produzentenorganisationen und unabhängig von den Preisschwankungen auf den
Märkten zu bezahlen sind. Sie decken sowohl die Produktionskosten ab, die unter
menschenwürdigen Arbeits- und Lebensbedingungen entstehen, als auch die alltäglichen
Lebenshaltungskosten. Auf jeden Fall erhalten die Kleinbauerngenossenschaften
durch den Fairen Handel immer bessere Preise als über den konventionellen
Markt.
Woher kommt
TransFair Kaffee?
Der
Faire Handel mit Kaffee fördert gezielt die besonders benachteiligten kleinbäuerlichen
Familien und deren Selbsthilfe-Initiativen. Auf der internationalen Ebene
arbeitet FLO derzeit mit rund 200 Produzentengruppen aus folgenden Ländern
zusammen:
Bolivien, Brasilien, Costa Rica, Dominikanische Republik, El Salvador,
Guatemala, Haiti, Honduras, Kamerun, Kolumbien, Mexiko, Nicaragua, Papa
Neuguinea, Peru, Tansania, Uganda, Venezuela.
Faire Preise für
Tee
Indien,
Sri Lanka (früher Ceylon), Tansania, Nepal, Kenia - fast alle großen
Tee-Exportländer sind ehemalige Kolonien des britischen Empires. Noch heute gehören
Anbau und Verkauf der aromatisch-anregenden Blätter zu den wichtigsten
Devisenbringern.
Tee kommt in der Regel nicht aus kleinbäuerlichen Strukturen, sondern von
Plantagen. Tee ist sowohl von seiner Geschichte als auch von seiner aktuellen
Rolle im Welthandel für den Fairen Handel prädestiniert, denn er erzeugt auf
den internationalen Märkten längst nicht die Preise, die er als
landwirtschaftliches Spitzenerzeugnis eigentlich verdient hätte.
Schokolade -
Zucker
Über 90 Prozent der weltweit konsumierten Schokolade
werden in den Industrieländern vernascht, obwohl die wichtigsten Zutaten wie
Kakao und Zucker ursprünglich aus wirtschaftlich benachteiligten Ländern des Südens
stammen.
Mehr als 50 Prozent der Kakao-Weltproduktion kommen aus Westafrika. Aber auch in
Lateinamerika wird Kakao angebaut. Der Kakaomarkt ist einer der instabilsten Märkte
der Welt. Der derzeitige Weltmarktpreis von etwa 800 US-Dollar pro Tonne
Rohkakao deckt oft nicht einmal die Kosten, die die Kakaobauern für Anbau und
Pflege aufwenden müssen.
Europa, einst Hauptimporteur von Zucker, hat sich mit der Zuckerrübe zu einem
der größten Produzenten und Exporteure entwickelt. Überproduktion,
EU-Protektionismus und die Konkurrenz durch synthetische Süßstoffe haben den
Weltmarktpreis rapide sinken lassen. Den Preis für diese Entwicklung zahlen die
Zuckerarbeiter in den "klassischen" Anbauländern wie auf den
Karibikinseln und den Philippinen. An der Londoner Börse beträgt der Börsenkurs
für raffinierten Weißzucker derzeit ca. 170 US-Dollar pro Tonne. Zu diesem
Preis ist eine kostendeckende Produktion nicht möglich.
Transfair Honig
Honig zählt nicht zur Gruppe klassischer
Kolonialwaren. Auch in Deutschland wird Honig produziert. Aber nur 20 Prozent
der Honig-Nachfrage können aus heimischer Produktion befriedigt werden, die
restlichen 80 Prozent kommen zum überwiegenden Teil aus der "Dritten
Welt".
Ähnlich wie in Deutschland ist für viele Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in
den Ländern des Südens die Imkerei eine wichtige Nebenbeschäftigung zur
Selbstversorgung. Der Verkauf von Honig bringt ihnen ein bescheidenes Maß an
Bargeld. Honig ist ein interessantes Diversifizierungsprodukt für
Produzentengruppen, die ansonsten überwiegend vom Anbau eines
landwirtschaftlichen Produktes leben.
Der ruinöse Preiswettbewerb auf dem Weltmarkt wirkt sich existenzgefährdend
auf die Menschen aus, die auch von der Honigerzeugung leben. Honig wird nicht an
der Börse gehandelt, der Preis setzt sich vielmehr aus den unterschiedlichen
Produktionskosten, der Herkunft aus verschiedenen Klima- und Vegetationszonen
und dem Ertrag je Bienenvolk zusammen.
Faires Naschen
ist Zucker!
Die
wichtigste Zutat für Bonbons ist Zucker, und beim Fairen Handel stammt dieser
aus der "Dritten Welt". Um genau zu sein: Bonbons mit dem
TransFair-Siegel werden aus Zuckerrohr hergestellt, das Kleinbauernfamilien in
Costa Rica anbauen.
Die Weltmarktpreise für Zucker unterliegen extremen Schwankungen. Stets den Kürzeren
ziehen dabei die Produzentinnen und Produzenten als schwächstes Glied in der
Handelskette. Für die Zuckerrohrbauern in Afrika, Asien und Lateinamerika kommt
noch ein weiteres Problem hinzu: Sie müssen mit den hoch subventionierten
Zuckerexporten der Industrieländer konkurrieren.
Die Abhängigkeit einiger Produzentenländer vom Zuckerexport ist sehr groß.
Darüber hinaus haben die Kleinbauernfamilien nicht nur mit dem besonders
unvorteilhaften Weltmarkt zu kämpfen, sondern auch mit Großgrundbesitzern und
gewaltigen Konzernen in den eigenen Ländern.
Deshalb hat sich TransFair entschlossen, auch diese vom Weltmarkt besonders
benachteiligten Produzentengruppen zu fördern. Der Faire Handel garantiert
Direkteinkauf bei den Genossenschaften und deutlich über dem Weltmarkt liegende
Mindestpreise. Sechs Produzentengruppen aus Costa Rica, von den Philippinen,
Kuba und der Dominikanischen Republik beteiligen sich am Fairen Handel mit dem Gütesiegel."
Auszug aus der großartigen Homepage von: http://www.transfair.org/

Teppiche aus Indien, Nepal und Pakistan
Vergabekriterien
Das Rugmark-Zeichen kennzeichnet Teppiche, die unter Einhaltung der
folgenden Kriterien hergestellt worden sind:
Beschäftigungsverbot von Kindern unter 14 Jahren. Eigene Kinder in
traditionellen Familienbetrieben dürfen mitarbeiten, wenn ein regelmäßiger
Schulbesuch der arbeitenden Kinder nachweislich gewährleistet ist.| Zahlung der im Land üblichen gesetzlichen Mindestlöhne | Hersteller und Exporteure zahlen 0,25% des Exportwertes der Ware an
Rugmark, damit die laufenden Kosten des Kontroll- und Siegelsystems
gezahlt werden. | Importeure in den Konsumentenländern zahlen eine Abgabe von mind. 1% des
Importwertes, die in Sozialprogramme, wie z.B. pädagogische oder
medizinische Projekte, in den Erzeugerländern fließt. | |
Versandhandel: Quelle, Otto-Versand, Heine, Baur, Neckermann, Bader, Klingel, Origo, Wenz, Witt-Weiden und die Carpet-Land-Märkte führen RUGMARK-gesiegelte Teppiche im Sortiment.
Verkaufsstellen in ganz Deutschland
Zur Homepage: http://www.rugmark.de/
>Das Mitleid bleibt immer dasselbe Gefühl, ob man es für einen Menschen oder für eine Fliege empfindet. Der dem Mitleid zugängliche Mensch entzieht sich in beiden Fällen dem Egoismus und erweitert dadurch die moralische Befriedigung seines Lebens.< Leo Tolstoi (1828-1910), Humanist, Autor (u.a. "Krieg und Frieden")
Transfair Kaffee
Transfairkaffee
Transfair Tee
Transfair Nüsse
Transfair Siegel
Fairer Handel
Fair Handel
Gepa
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