USA

Bevölkerungswachstum: 1,1 %
Lebenserwartung: Frauen 80 - Männer 74
Analphabeten: 2,5 %
Durchschnittliches Jahreseinkommen je Einwohner: 23.240 $ (US)
Währung: 1 US-Dollar (US$) = 100 Cents
Wichtigste Importgüter: Maschinen, Fahrzeuge, Brennstoffe, Nahrungsmittel
Wichtigste Exportgüter: Maschinen, Fahrzeuge, Chemieprodukte, Nahrungsmittel, lebende Tiere

Fläche
Die Vereinigten Staaten von Amerika sind mit 9,37 Mio. km² derzeit der viertgrößte Staat der Erde. Dank dieser Größe hat die USA Anteil an den meisten Naturräumen Nordamerikas. Sie reichen von den subpolaren Breiten Alaskas bis in die Randtropen in Florida und zu den tropischen Inseln Hawai, Guam und Samoa.

Die atlantische Küstenebene reicht von New York bis zur mexikanischen Grenze. Am Mississippi greift sie 800 km flußaufwärts. Als langgestrecktes Mittelgebirge erreichen die Appalachen im Süden (Mount Mitchell) 2037 m Höhe. Nach Westen schließen sich die Appalachenplateaus an und gehen in die weiten Ebenen über, die jenseits des Mississippi als Great Plains zu den Rocky Mountains (im Mount Elbert 4399 m hoch) ansteigen. Nach Westen schließen sich Hochplateaus u. Becken an, im Norden das Columbia Plateau, südlich davon das Great Basin. Im Südosten liegen die Blöcke des Colorado Plateau mit dem Grand Canyon. Die Hochbecken werden nach Westen vom Kaskadengebirge (Mount Rainier 4392 m), weiter südlich. durch die Sierra Nevada (Mount Whitney 4418 m) begrenzt. Zwischen diesen Ketten und der Küstenkordillere liegt das Kalifornische Längstal. – Das im Osten feuchte Klima wird längs der Linie New York-Kansas City in einen kühl- und einen warmgemäßigten Bereich gegliedert. Südflorida hat tropisches Klima. Der Westen ist trockener, zum Teil wüstenhaft, die Pazifikküste im Norden feuchtgemäßigt, im Süden subtropisch. Im Winter sind Kaltlufteinbrüche mit Schneestürmen häufig (Blizzards). Der Süden wird jährlich von Wirbelstürmen aus der Karibischen See heimgesucht.

Bevölkerung
Laut der letzten Volkszählung 1990 haben die USA insgesamt 248,7 Mio. Einwohner, die Dichte beträgt daher nur etwa 27,6 Einwohner pro km², das ist fast nur ein Zehntel von Österreich. Am dichtesten besiedelt sind die Neuengland- und die mittelatlantischen Staaten zwischen Massachusetts und Pennsylvania, am schwächsten die Trockengebiete in den Rocky Mountains. 80,3% der Bevölkerung sind Weiße, 12,1% Schwarze, 0,8% Indianer u. rd. 2,9% Asiaten. Die Schwarzen leben zu rund 53% in den Südstaaten (1900 zu 90%).

Wirtschaft
Die USA stehen zwar nach der Einwohnerzahl erst an dritter Stelle unter den Ländern der Erde; nach ihrer Wirtschaftskraft aber übertreffen sie alle anderen Staaten bei weitem. Hier sind acht der zehn größten Industrieunternehmen der Erde tätig, hier leben die meisten Reichen, hier fliegen die meisten Düsenjets, hier fahren die meisten Autos, hier wird die meiste Energie vergeudet und hier gibt es die meisten Wolkenkratzer.

Die Landwirtschaft nutzt 46% der Landesfläche. Sie kann den Inlandsbedarf decken und darüber hinaus 15% ihrer Produkte exportieren. Sie wird überwiegend in hochmechanisierten Großfarmen betrieben. Über die Hälfte des Ackerlands dient dem Getreidebau, vor allem von Mais und Weizen, der auch eine wichtige Exportrolle spielt. Die USA liefern rund 1/5 der Welternte an Tabak. Der Produktionswert der Viehzucht (Rinder, Milchkühe, Schweine) übersteigt den des Ackerbaus. Im Fischfang nehmen die USA die 6. Stelle auf der Erde ein. – Im Bergbau führt wertmäßig das Erdöl u. Erdgas (Texas, Kalifornien, Louisiana) vor der Kohle (Appalachen, Rocky Mountains, zwischen Mississippi und Ohio), dem Eisen- (am Oberen See und in Alabama) und Kupfererz (zu über 80% aus Utah) und allen anderen Produkten. Die USA haben den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Energie in der Welt. Die wichtigsten Energieerzeuger sind Wärmekraftwerke (auf Erdöl-, Erdgas- oder auch Kohlebasis); 20% der Energie wird in Wasserkraftwerken, 16% in Atomkraftwerken erzeugt. – Die Industrie hat ihre Schwerpunkte vor allem in dem Streifen zwischen Boston-Baltimore im Osten und Chicago-Saint Louis im Westen. Die bedeutendensten Anteile am Export haben chemischen Erzeugnisse, Maschinen und Fahrzeuge, Metalle und Metallwaren, Nahrungs- und Genußmittel, Textilrohstoffe und Textilien, Fleisch, elektronische Erzeugnisse, Erdöl und Kohle.

Verkehr
Das gut ausgebaute Verkehrsnetz verfügt besonders im Osten über ein dichtes Straßen- u. Schienennetz. Im Güterverkehr ist die Eisenbahn noch immer wichtigster Verkehrsträger (40%) vor dem Straßenverkehr, dem Transport durch Pipelines u. der Binnenschiffahrt. Der Flugverkehr verfügt mit Chicago, Dallas u. Los Angeles über die größten Flughäfen der Erde.

Die 50 Unionsstaaten der Vereinigten Staaten von Amerika

(in Klammern das Jahr des Beitritts; *Gründerstaat)

Staat

amtl. Abk.

postal. Abk.

Fläche in km²

Einw. in 1000

Hauptstadt

Alabama (1819)

Al.

AL

  133 915

 4 041

Montgomery

Alaska (1959)

Ak.

AK

1 530 693

    550

Juneau

Arizona (1912)

Ariz.

AZ

  295 259

 3 665

Phoenix

Arkansas (1836)

Ark.

AR

  137 754

 2 351

Little Rock

California (1850)

Calif.

CA

  411 047

29 760

Sacramento

Colorado (1876)

Col.

CO

  269 594

 3 294

Denver

Connecticut (1788)*

Conn.

CT

    12 997

 3 287

Hartford

Delaware (1787)*

Del.

DE

     5 294

     666

Dover

Florida (1845)

Fla.

FL

 151 939

12 938

Tallahassee

Georgia (1788)*

Ga.

GA

 152 576

 6 478

Atlanta

Hawaii (1959)

Hi.

HI

   16 760

 1 108

Honolulu

Idaho (1890)

Id.

ID

 216 430

 1 007

Boise City

Illinois (1818)

Ill.

IL

 149 885

11 431

Springfield

Indiana (1816)

Ind.

IN

   94 309

 5 544

Indianapolis

Iowa (1846)

Ia.

IA

 145 752

 2 777

Des Moines

Kansas (1861)

Kan.

KS

 213 096

 2 478

Topeka

Kentucky (1792)

Ky.

KY

104 659

 3 685

Frankfort

Louisiana (1812)

La.

LA

123 677

 4 220

Baton Rouge

Maine (1820)

Me.

ME

  86 156

 1 228

Augusta

Maryland (1788)*

Md.

MD

  27 091

 4 781

Annapolis

Massachusetts (1788)*

Mass.

MA

  21 455

 6 016

Boston

Michigan (1837)

Mich.

MI

251 493

 9 295

Lansing

Minnesota (1858)

Minn.

MN

224 329

 4 375

Saint Paul

Mississippi (1817)

Miss.

MS

123 514

 2 573

Jackson

Missouri (1821)

Mo.

MO

180 514

 5 117

Jefferson City

Montana (1889)

Mont.

MT

380 847

    799

Helena

Nebraska (1867)

Neb.

NE

200 349

 1 578

Lincoln

Nevada (1864)

Nev.

NV

286 352

 1 202

Carson City

New Hampshire (1788)*

N.H.

NH

  24 032

 1 109

Concord

New Jersey (1787)*

N.J.

NJ

  20 168

 7 730

Trenton

New Mexico (1912)

N.M.

NM

314 924

 1 515

Santa Fe

New York (1788)*

N. Y.

NY

136 583

17 990

Albany

North Carolina (1789)*

N. C.

NC

136 412

 6 629

Raleigh

North Dakota (1889)

N. D.

ND

183 117

    639

Bismarck

Ohio (1803)

O.

OH

115 998

10 847

Columbus

Oklahoma (1907)

Okla.

OK

181 185

 3 146

Oklahoma City

Oregon (1859)

Ore.

OR

251 418

 2 842

Salem

Pennsylvania (1787)*

Pa.

PA

119 251

11 882

Harrisburg

Rhode Island (1790)*

R. I.

RI

   3 139

 1 003

Providence

South Carolina (1788)*

S. C.

SC

  80 582

 3 487

Columbia

South Dakokta (1889)

S. D.

SD

199 730

    696

Pierre

Tennessee (1796)

Tenn.

TN

109 152

 4 877

Nashville-Davidson

Texas (1845)

Tex.

TX

619 027

16 987

Austin

Utah (1896)

U.

UT

219 887

 1 723

Salt Lake City

Vermont (1791)

Vt.

VT

  24 900

    563

Montpelier

Virginia (1788)*

Va.

VA

105 586

 6 187

Richmond

Washington (1889)

Wash.

WA

176 479

 4 866

Olympia

West Virginia (1863)

W.Va.

WV

  62 758

 1 793

Charleston

Wisconsin (1848)

Wis.

WI

171 496

 4 892

Madison

Wyoming (1890)

Wyo.

WY

253 324

    454

Cheyenne

District of Columbia

(1791; Bundesterritorium)

D. C.

DC

      178

    607

Washington

 

Unabhängigkeitserklärung vom 4.6.1776

Die Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika

George Washington (Föderalist)

1789–1797

Grover Cleveland (Demokrat)

1885–1889

John Adams (Föderalist)

1797–1801

Benjamin Harrison (Republikaner)

1889–1893

Thomas Jefferson (Demokrat)

1801–1809

Grover Cleveland (Demokrat)

1893–1897

James Madison (Demokrat)

1809–1817

William MacKinley (Republikaner)

1897–1901

James Monroe (Demokrat)

1817–1825

Theodore Roosevelt (Republikaner)

1901–1909

John Quincy Adams (Demokrat)

1825–1829

William H. Taft (Republikaner)

1909–1913

Andrew Jackson (Demokrat)

1829–1837

Woodrow Wilson (Demokrat)

1913–1921

Martin van Buren (Demokrat)

1837–1841

Warren G. Harding (Republikaner)

1921–1923

William Henry Harrison (Whig)

1841

Calvin Coolidge (Republikaner)

1923–1929

John Tyler (Demokrat)

1841–1845

Herbert Hoover (Republikaner)

1929–1933

James Polk (Demokrat)

1845–1849

Franklin D. Roosevelt (Demokrat)

1933–1945

Zachary Taylor (Whig)

1849–1850

Harry S. Truman (Demokrat)

1945–1953

Millard Fillmore (Whig)

1850–1853

Dwight D. Eisenhower (Republikaner

1953–1961

Franklin Pierce (Demokrat)

1853–1857

John F. Kennedy (Demokrat)

1961–1963

James Buchanan (Demokrat)

1857–1861

Lyndon B. Johnson (Demokrat)

1963–1969

Abraham Lincoln (Republikaner)

1861–1865

Richard M. Nixon (Republikaner)

1969–1974

Andrew Johnson (Republikaner)

1865–1869

Gerald R. Ford (Republikaner)

1974–1977

Ulysses S. Grant (Republikaner)

1869–1877

Jimmy (James E.) Carter (Demokrat)

1977–1981

Rutherford Hayes (Republikaner)

1877–1881

Ronald W. Reagan (Republikaner)

1981–1989

James Garfield (Republikaner)

1881

George H. Bush (Republikaner)

1989–1993

Chester A. Arthur (Republikaner)

1881–1885

Bill Clinton (Demokrat)

1993–

 

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