Site hosted by Angelfire.com: Build your free website today!
After the Show

Nach langer Inaktivität im sportlichen Bereich konnte ich mich endlich mal wieder dazu durchringen etwas für meine Fitness zu tun. New York bot sich anhand der viele wunderschönen Pärke und endlos langen Wege hervorragend zum Joggen an. Also quetschte ich mich in meine veralteten und aus der Mode gekommenen Adidas Sneakers und machte mich auf den Weg.7 Uhr früh,keiner war auch nur annähernd um diese Uhrzeit in der Lage sich aus dem Bett zu rollen.Nur ich war so verrückt genug um bei Eiseskälte mir den Hintern warm zu laufen. Mit gesenktem Blick lief ich an den alten und verarmten Leuten vorbei die sich auf den Bänken versuchten mit alten und kaputten Decken Wärme zu verschaffen.Ich war mir sicher,das ich ein drittel dieser Menschen im nächsten Winter nicht wiedersehen würde. In meinen Gedankenversunken merkte ich nicht wie der Weg auf dem ich lief immer holpriger und dazu noch glatter wurde.Ehe ich mich versah rutschte ich aus und landete mit meiner Kehseite auf dem kalten Boden.Hinter mir hörte ich ein Lachen und dann vorsichtiges getappse in meine Richtung.
“Komm,ich helf dir auf.”Zwei starke Arme zoge mich zurück auf die Füße.Verwundert drehte ich mich um und erstarrte.Der Mann der mir aufgeholfen hatte war niemand geringerer als Taylor Hanson. Vor Jahren hatte ich ihre Musik gehört.War für sie bereit gewesen mich auf ihren Konzerten zu tode drängeln zu lassen um ihnen für etwa eine Stunde nah zu sein und dann kam das aus.Die Band Hanson trennte sich,für mich ging eine Welt unter und eine neue öffnete sich mir.Aber das der Leadsänger Taylor mir auf die Beine half in dem Moment an dem ich am wenigsten mit ihmg erechnet hatte,wow.

“Du solltest vorsichtiger laufen,es ist höllisch glatt hier.”,riet er mir mit einem Blick auf den Boden.
“Ja...danke.Taylor Hanson,richtig?”Sein Blick glitt zu mir auf.Er nickte und versenkte seine Hände in den Jackentaschen.Erst jetzt fiel mir auf wie herunter gekommen er aussah.verwaschene Jeans,einen alten Trenchcoat mit mindestens genauso vielen Löchernd wie ein Käse.Was war bloß mit ihm passiert.
“Ich hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben dich jemals zu treffen.”Ich zog meinen Handschuh aus und reichte ihm meine Hand.Etwas verlegen oder doch mehr verunsichert schüttelte er mir die Hand.Kalte,knochige Finger.
“Tut mir leid das wir uns nicht in meinen Sonnenzeiten gesehen haben.Es ist sicher kein schöner Anblick mich jetzt so zu sehen.Ich sehe dir doch an das all deine Träume der vergangegen Jahre wie Seifenbllasen zerplatzt sind.
”Recht hatte er ja.Dennoch schüttelte ich energisch den Kopf.
“Um ehrlich zu sein,hatte ich mir kein genaues Bild von dir vor Augen.”
“Na dann ist ja gut.”,lachte er wobei er sich über sein stoppeliges Kinn fuhr.
“Hast du Lust mit einem alten Fan einen Kaffee trinken zu gehen?”,fragte ich ehe ich mir überhaupt bewusst war was das für Folgen haben sollte.
Jetzt saßen wir schon seit über 3 Stunden im Starbucks,hatten jeder die 5te Tasse Kaffee hinter sich und uns fehlte es noch immer nicht an Gesprächsstoff.
“Mein Gott.”Ich fasste mir ans Herz vor Lachen.Taylor sah mich schräg an und grinste dennoch nur.
“Wie konntest du auch nur.Ich meine,die Hose runter zu lassen,auf einem Konzert wo nur Teenager rumlaufen ist ja nun wirklich nich...”
“chick?”
“Nein,angemessen oder was auch immer.”Ich setzte meine Tasse wieder an,senkte sie dann wieder und sah Talyor ernsthaft an.
“Was ist mit dir passiert?”Bislang waren wir noch nicht auf seine Momentane Situation zu sprechen gekommen.Verlegen mied er es mir in die Augen zu sehen.
“2Ehen und Fehlspekulationen an der Börse.”
“Du warst an der Börse?”,stieß ich überrascht auf.
“Sicher.So ungewöhnlich war das damals nicht im Musikbuisness.”,lachte er.
“Naja,mag sein aber von dir hätte ich das am wenigsten erwartet.Vielleicht von Ike,aber niemals von dir.”
“Enttäuscht?”Taylor grinste schämisch.Ich schüttelte den Kopf.
“Überrascht wohl eher.”Langsam ließ ich den Kopf hängen.
“Hast du noch Kontakt zu deiner Familie?”
“Nein,zu keinem einzigen mehr.Jeder geht seinen weg.Soweit ich weiß fotografiert Jessica für die Voque.Avery versucht sich als Modedisegnierin,die beiden Jüngsten werden wohl aufs College gehen.”
“Ja und Ike und Zac?”
“Ich habe keine Ahnung und will es ehrlich gesagt auch nicht wissen.”
“Aber es sind doch immerhin deine Brüder.Wieso interessiert es dich nicht was sie machen?”Mit seinem schweigen hatte Taylor das Interesse bei mir geweckt.Was war nun wirklich geschehen das sich die drei erfolgreichen Brüder von einst nicht mehr riechen konnten?
“Sie gaben mir die Schuld an allem.Ich warihnen nach Schuld daran das unsere Kariere den Bach runter ging.Ich und meine vielen Frauengeschichten.Kurz nachdem ich Natalie geheiratet hatte,fing alles an.Ike und sie hatten eine harte auseinandersetzung in der es darum ging wer der bessere Songschreiber von uns beiden war.Natalie,wie ich es von meiner Frau auch zu erwarten hatte,bestand natürlich darauf das ich die besten Songs schreiben würde.Dabei war uns allen klar wer der Kreative Kopf der Band war.immerhin war Ike derjenige gewesen der unsere songs erst zu den Erfolgen gebracht hatte.ihm war es zu verdanken das er aus jedem TeenySong einen Kracher geschafft hat.”
“Ja aber ihr bestandet doch aus einer dreierband.Ihr alle war erfolgreich.Nicht einer machte die Band sondern ihr drei!”
“Nein nein.”Taylor schüttelte energisch den Kopf während er in seine Tasse Kaffee starrte.
“Amber,ich bin schuld am Ende der Band gewesen.”Traurig sah er mich an.Ich konnte diesem Blick nicht länger stand halten und sah aus dem Fenster.Es schneite wieder und die Sonne ging langsam unter.
“Und wieso bist du dann nach New York gekommen?”
“Mir gefällt es hier.Der ganze Trubel in der City,die Umgebung....”
“...der Smog,die Cabs,der Gestank nach ranzigem Hot Dog Fett.”,ergänzte ich sarkastisch.Doch er lächelte mich nur amüsiert an.
“Ich würde hier am liebsten raus wollen.Gott weiß wieso ich es jeden Tag länger hier aushalten muss.”
“Wo willst du dann hin?”Taylor stützte sein Kinn auf der Hand ab und betrachtete mich von oben bis unten,soweit das möglich war.
“Irgendwohin,os immer war ist.Wo die Sonne immer scheint und weit weit weg von New York.”
“Wo ist die Gegend?Hört sich verlockend an.”Wir grinsten beide bis ich wieder ernst wurde.
“In meinen Träumen,denke ich.

Chapter2

Home