We will Rock you 28.11.2004

                                                                                                          Köln

28.11.04

Am Sonntag bin ich nach Köln gefahren, um mir "We will rock you" anzusehen. Hier kurz die Handlung: Wir sind in der Zukunft in einer Welt die einst Erde genannt wurde. Die Globalisierung ist vollende. Überall schauen sich Jugendliche die gleichen Filme an, tragen die gleiche Mode und denken die gleichen Gedanken. Herrscher über diese Welt ist die Killerqueen. Es ist eine sichere, fröhliche Ga Ga Welt. Es sei denn, man ist ein Rebell. Auf dem Planeten Mall sind alle Musikinstrumente verboten. Musik wird ausschliesslich mit Computern generiert. Es ist das Zeitalter von Boybands und Girlbands. Nichts wird dem Zufall überlassen. Hits werden Jahre im voraus produziert. Aber der Widerstand wächst. Unter den schimmernden Städten, tief im Verborgenen leben die Bohemians. Rebellen, die daran glauben dass es eine Zeit gab als die Menschen selbst Lieder schrieben und Rock Bands gründeten. Sie nennen diese Zeit die Rhapsody. Die Legende erzählt, dass es irgendwo auf dem Planeten Mall noch echte Musikinstrumente gibt. Die Bohemians brauchen einen Helden, um diese Instrumente zu finden. Ist derjenige, der sich Galileo nennt dieser Mann? Die Show war ca. 3 Stunden lang. Für einen eingefleischten "Queen" Fan eine fantastische Show. Leider für nicht Queen Fan etwas sehr lang, da die Story auch innerhalb von 90 Minuten hätte erzählt werden können und es so etwas langweilig wurde nach einer gewissen Zeit. Etwas störend war auch das fast alle der Songs auf englisch waren auch wenn es natürlich für die Queen Fans so besser ist. Ist dies nicht sehr zuträglich für die Handlung. Leider war auch der Bass teils zu laut und so waren die Darsteller teils kaum zu verstehen, da sie kaum gegen die Band ankamen, die ausgezeichnet spielte. Dies hing wohl auch damit zusammen, dass die Band hinter Bühne befindlich war.

Zur Besetzung:

Galileo Figaro Alex Melcher / Serkan Kaya

Scaramouche Vera Bolten

Khashoggi Martin Berger

Killer Queen Brigitte Oelke

Bap James Sbano

Ozzy Michaela Kovarikova

JB David-Michael Johnson

Ensemble Männer: Harald Tauber (Dieter Bohlen), Mischa Mang (Bob), Konstantin Rethwisch (Madonna), Jeremy Cummins (Daniel), Korbinian Arendt, Jason Scerri, Gordon Gesatzki, James Reese, Alan Byland, William Cardamis

Ensemble Frauen: Nicole Rößler (Teacher), Willemijn Verkaik (Teen Queen), Suzan Seegers (Teen Queen), Daphne Flint (Teen Queen), Laurie Reijs (Teen Queen), Gemma Abrams (Teen Queen), Kimi Fiebig, Chantelle Fava, Nicole Bourgeois, Danielle York

Die Besetzung war allerdings fantastisch. Die Schauspieler haben über die langweiligen Stellen hinweg geholfen. Sehr gut hat mit vor allem natürlich Martin gefallen, der den Bösen Polizeichef spielte und dass mit echter Überzeugung machte. Sehr gut fand ich auch Alex Melcher als Galileo, dem man den leichten "Irrsinn" wirklich abnahm und Vera Bolten als Scaramouche eine echt emanzipierte Frau. Brigitte Oelke als Killer Queen war wie man es schon aus Jekyll Zeiten kannte wirklich Stimmgewaltig und James Sbano als Bap erwies sich wieder mal als klasse Komiker. Alles im allem eine fanatische Besetzung und doch ein schöner Abend.

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