31.07.2004

An diesem Samstagnachmittag fuhren wir d.h. zwei Freundinnen und ich nach Tacklenburg um Dracula dort zu sehen. Wir hatten glück mit dem Wetter. Es war zwar den Tag über schwül, allerdings wurde es gen Abend etwas kühler und weniger schwül, so dass es zu keinem Gewitter kam. Vor der Vorstellung hielten wir uns noch in der Stadt selbst auf, welche meines achtens sehr schön ist, aber auch sehr klein.

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Scopino als Diner (2. Akt)

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Scopino der Professor(3.Akt)

Um 20 Uhr begann dann die Vorstellung. Das Stück ist eine recht freie Interpretation von Brahm Stoker's Dracula. Leider fehlten Figuren wie "Dr. Van Helsing" in diesem Stück komplett. Trotzdem hat es mir persönlich sehr gefallen..

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Martin als Hofnarr Scopino

Die Musik ist teilweise klassisch teilweise variiert mit Rockmusik. Was allerdings auf fiel war, dass die Stücke eher ruhig gestaltete waren. Leider zog sich da durch der erste Akt, der ursprünglich aus 2 Akten bestanden, deren Übergang man hier fliesend gemacht hatte um aus dem eigentlich 3 Aktigen Stück ein 2 Aktiges. Was sehr schade war, war das das Orchester leider an manchen stellen sehr laut und so leider die Darsteller übertöne. Sehr schön fand ich auch die Idee mit den Motorrädern im 2 Akt des Stückes, die doch einiges her machten auf der Bühne. Diese benötigte man um den 3 Akt, der in der jetzt Zeit spielt darzustellen. Zu den Darstellern ist zu sagen, dass alle sehr guten waren. Vor allem muss ich Ethan Freeman (Dracula) und natürlich Martin loben ( Scapino). Martin hatte eine teilweise tragisch komische Figur, die von ihrer Ausgestaltung sehr interessant war. Er brachte diese tragisch Komik auch sehr gut gesanglich und schauspielerisch herüber. Ethan Freeman's Darstellung des Dracula war sehr gut und brachte die Zerrissenheit der Figur sehr herüber. Jana Werner als Ariana/Sarah und Anke Fiedler als Lorrain war beide sowohl gesanglich als auch schauspielerisch sehr gut. Alles im allem eine sehr gelungen Aufführung, die man gern weiter empfehlen sollte.

Nach der Vorstellung trafen wir noch Martin und seinen Vater, der wie immer auch mit dabei war und fuhren dann gegen 24:00 Uhr heim