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Chapter VII / Kapitel 7

 

In ihrer Ohnmacht hatte sie erneut einen Traum. Der schwarze Wolf saß da in seinem Käfig, mit diesen untröstlichen, traurigen Augen. Sie streckte ihre Hand aus, erstrahlte in einem unglaublich hellen Licht und bekam Flügel. Auf ihrer Stirn ragte ein Horn. Sie öffnete mit dem Horn den Käfig und der Wolf lief davon. Sie lief ihm hinterher, immer mehr nahm ihr Körper die Gestalt eines Einhornes an. Glühend in diesem reinen Licht folgte sie als Einhorn dem schwarzen Wolf, bis sie an eine Klippe kam. Dort blieb sie stehen, wieder wie ein Mensch - oder Lunar. Doch das Horn verschwand nicht von ihrem Kopf, wie die Einhorngestalt und die Flügel. Hinter ihr hörte sie eine Stimme - Macs Stimme. Sie drehte sich um, er kam voller Blut auf sie zu. Kurz bevor Mac bei ihr ankam, brach er zusammen. Sie wollte ihn ergreifen, doch sie sah nur ein weißes, blendendes Licht.

“Seht, sie öffnet ihre Augen.”

Was war geschehen? Sie sah Macs Gesicht und die der Drachen Flame und Frost.

“Geht es dir wieder gut, Nat?”

Ja Flame, ich bin OK. Sie wollte aufstehen, doch sie hatte kein Gefühl in den Beinen. Erst als Mac ihr hoch half, kehrte ihr Gefühl langsam zurück.

“Lasst uns in das Schloß gehen, denn es wird dunkel und nachts ist es in Lunatic nie sicher - denn es wüten Black und SEINE Geschöpfe.”

, sprach Frost und so gingen sie zurück in das Schloß. Dort lehnte sich Mac, nachdem alle eingetreten waren, an die Tür und döste vor sich hin. Flame und Frost legten sich an der gegenüberliegenden Seite hin und rollten sich wie Hunde zusammen. Nat wusste nicht, wo sie hin sollte, deshalb setzte sie sich an den Brunnen und ließ ihre Hand durch das reine Wasser gleiten. Sie begann ein Lied zu summen, dessen Melodie sie eigentlich nicht kannte. Und doch war es als hätte sie das Lied schon so oft gehört. Aber - was ist das - Mutter? Eine Stimme, so zart wie nur die einer wahren Königin sang den Text zu dem Lied.

“Don't let them fool you,

Or even try to school you! Oh, no!

We have got a mind of our own,

So go to hell if what you are thinking is not right!

Oh little - little darlin'  - please don't shed no tears...

Es war so beruhigend, so sehr, dass sie sich auf den Boden legte und einschlief. Mit dem Gedanken an ihre geliebte Mutter

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