Er sah mich an, strich mir über die Wange: "Ich hab mich so auf dich gefreut!", sagte er leise und küßte mich. Ich lächelte und er gefiel mir.
"Du weißt aber, wir sind noch lange nicht fertig.." Lächelnd nickte ich. Ich fühlte mich sehr wohl bei ihm. Er gab mir ein Glas Rotwein. "Trink, damit du Kraft hast für später", sagte er zärtlich. Ich nippte am Glas. "Erst mal will ich, daß du dich ausziehst". Langsam streifte ich meinen Rock ab, zog Top und BH aus und rollte langsam die Strümpfe runter. Unschlüssig stand ich mitten im Raum. Sein Blick ließ keine Stelle meines Körpers aus. "Lehn dich über den Sessel!" Ich legte mich über den Ledersessel und wieder wurden meine Beine angebunden aber diesmal auch die Arme. Meinen Po streckte ich weit nach oben. Er trat hinter mich und streichelte sanft meinen Rücken...hinunter bis zum Po und an der Innenseite meiner Oberschenkel entlang. Er setzte seine Fingernägel ein und zeichnete ein Muster auf meinen Rücken. Ich bekam eine Gänsehaut und stöhnte ganz leise. Als mich der erste Schlag mit der Peitsche traf schrie ich auf und ein Schmerz durchzuckte mich. Als das Brennen etwas nachließ küßte er sanft die Stelle. "Wieviel erträgst du?", fragte er mich. "Soviel du willst," antworte ich. "Du lernst", sagte er zufrieden. "Ich glaube, 20 werden reichen. Aber du wirst mitzählen!" "Ja, wie du willst".
Die ersten 5 Schläge prasselten auf meinen Rücken der zu brennen anfing. Mein Atem ging schon schwerer, doch nach jedem Schlag zählte ich brav mit. "Es macht keine Spaß, wenn man keinen Grund hat etwas wegzuschlagen", meinte er lächelnd. Ich hörte ein Feuerzeug und ahnte bereits was kommen wird. Die ersten Tropfen des Wachses brannten auf meinen schon leicht geröteten Rücken wie Feuer und ich schrie auf. Naja es ist halt nicht sehr weit her bei mir mit dem Ertragen des Schmerzes. Außerdem ist es immer noch besser zu früh als zu spät zu jammern. "Na aber du wirst doch nicht jetzt schon aufgeben, ein bißchen Schmerz wirst du doch für mich ertragen können", meinte er mit einem leicht zynischen Unterton, der mich rasend machte. Ich kämpfte wieder mit mir, soll ich mich fügen oder diskutieren. Aber was ist wenn ich durch meine Aufmüpfigkeit nur noch mehr ertragen muß. Ich zögerte. "Ich werde es ertragen", sagte ich, war mir aber gar nicht so sicher. Wie konnte ein Mensch der mich nicht kennt, wissen wie weit er gehen kann. Sicher wurden Grenzen abgesteckt und ein Safeword vereinbart. Aber was, wenn der Schmerz zu heftig wurde. Wenn man nur Gedanken, wie einen Lichtschalter abschalten konnte...ich wollte ihm ja vertrauen...Kann man einem Menschen ein größeres Geschenk machen als sich selbst...sich ihm hingeben, ihm dienen? Wußte der Mensch dieses Geschenk zu schätzen. Meine ewigen Zweifel kamen hoch....Aber ich wollte ihm zeigen, daß ich es wert war ihm zu dienen.
Als die nächsten Wachstropfen auf mich niederregneten, denn es war ein Regen, er ging nicht sparsam damit um, kam kein Laut über meine Lippen. Ich ertrug. Ich ertrug es für ihn und auch um mir zu beweisen, daß ich Selbstdisziplin habe. Ist es möglich, daß man selbstbewußt ist, willensstark, ehrgeizig und im Sex nur dann Erfüllung findet, wenn man leidet...psychisch und physisch...jahrelang fehlte mir etwas...nun wußte ich es...ja, ich wollte dienen, ich wollte Besitz sein und Geschenk, für einen Menschen, der mich an meine Grenzen bringt und auch ein Stück darüber...der mich achtet und respektiert...mich einfach Frau sein läßt und meine Weiblichkeit noch mehr entfaltet...mich stolz macht, ihm dienen zu dürfen...aber mir im Alltag meine Selbstbestimmung läßt und mich gleichberechtigt sieht.....ich brauche aber beim Sex die Strenge, will nicht immer mit Männern machen können was ich will, will Unterlegene sein....die Verantwortung über meine Körper für gewisse Zeit jemand anderen überlassen...