Ich hatte heute große Lust wegzugehen, Leute kennenlernen, lachen, Spaß haben.

Ich stand vor dem Kleiderschrank überlegte und probierte, wechselte zwischen Schrank und Spiegel und konnte mich nicht recht entscheiden. Eigentlich wäre es toll was frivoles anzuziehen. Ich zog meine Netzstrümpfe an, einen schwarzen Slip dazu einen schwarzen Seiden BH. Ich entschied mich für einen kurzen, aber nicht zu kurzen schwarzen Rock und ein Oberteil das mehr zeigte als verhüllte. Ich mußte lächeln. Etwas fehlte zu meinen stark schwarz umrandeten Augen und meinen blutrot geschminkten Lippen. Meine schwarze Perücke in Form eines klassischen Pagenkopfs bis zum Kinn. Ich setzte sie auf, und war zufrieden. Jetzt noch die Schuhe mit dem 12 cm Absatz. Klassisch in schwarz mit Riemchen. Ich war mit meinem Spiegelbild zufrieden, nahm dazu den schwarzen knielangen Lackmantel und verließ das Haus.

Als ich die Bar betrat, bemerkte ich die gierigen Blicke mancher Männer...und es tat verdammt gut. Ich nahm an der Bar Platz und bestellte eine Caipirinha. Ich schlug die Beine übereinander und wippte mit dem Fuß. Ein Frauenfuß in hochhakigen Schuhen sah einfach toll aus. Ich mochte es mich selber anzusehen oder anzufassen. Besonders der Bereich um den Knöchel gehörte ebenfalls zu meinen erogenen Zonen. Ich strich mein Bein entlang und umfaßte und streichelte sanft meine Knöchel. Ich merkte wie davon meine Nippel ganz hart wurden und durch mein transparentes Oberteil hindurch konnte es jeder merken der hinsah. Ich setzte mich wieder aufrecht hin und nippte am Getränk. Als mein Blick durch das Lokal gleitete bemerkte ich am anderen Ende der Bar eine Frau sitzen, mit langen blonden Haaren. Mein Blick wäre gar nicht an ihr hängengeblieben, da ich blonde Frauen nicht anziehend fand, aber etwas hielt mich gefangen: und zwar ihre schwindelerregend hohen Pumps. Ich konnte den Blick nicht abwenden. Das waren mindestens 15 cm in dunkelblauen Lack. Es sah atemberaubend toll aus. Sie hatte wunderschöne Fesseln und Beine die in teuren Nylons steckten. Ich spürte keine Eifersucht, sondern nur maßloses Interesse. Sie hatte einen tollen Körper der in einem eleganten blauen Kostüm steckte, und ihrer Taille nach zu schließen trug sie darunter ein Korsett. Ihr Busen war eher zierlich, nicht so üppig wie meiner, aber ich hatte dennoch Lust ihn zu berühren. Wie sich wohl ihr Busen in meiner Hand anfühlte, ob der Nippel unter meiner warmen Hand wohl zu sprießen beginnen würde. Ich konnte den Blick nicht von ihren Beinen nehmen.

Ich stand auf nahm mein Glas und ging zu ihr. Ich fragte sie, ob der Barhocker neben ihr frei war und ob ich störe. Sie lächelte mit einem perfekt weinrot geschminkten Mund und deutete auf den Hocker. Ich nahm Platz. Ihre Augen waren stark schwarz umrandet und sie trug einen dunkelblauen Lidschatten. Sie war einfach perfekt geschminkt. Da ich Menschen sehr gern beobachte, und mir schöne Menschen gerne ansah, bemerkte ich es sofort. Sie konnte einer Modezeitung entsprungen sein, ohne ordinär und aufdringlich zu wirken. Ihre Vorliebe für Korsette machte sie noch faszinierender für sie, da diese Leidenschaft leider nicht alltäglich war.

"Sind sie alleine hier oder warten Sie auf wem?", fragte ich sie.

"Ich bin alleine hier, schön daß Sie mir Gesellschaft leisten," sagte sie mit einer dunklen Stimme, die traumhaft gut zu ihrer Erscheinung paßte. Ich schätze sie auf Mitte Dreissig.

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