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Journalistisches

 

 

Medienaussendung UNCAV/United Nations Correspondents Association Vienna
Journalisten/Presseausweise/Kress/12. Dezember 2003/Nr. 19

Presseausweise: Journalisten-Kontrolle per Leumundszeugnis?
"Metternich-Ausweis" bringt nur Kosten und Ärger

Wien, 12.12. (pd uncav) - Als "skandalös" bezeichnet der langjährige
Geschäftsführer des Kuratoriums für Presseausweise und Präsident des
Verbandes der UN-Journalisten, Michael Kress, die Bedingungen, unter denen
der sogenannte neue Presseausweis vergeben wird: "Das Leumundszeugnis hat
Metternich'sche Ansätze zur Journalisten-Kontrolle und kommt praktisch
einem Berufsverbot für jene Medienmitarbeiter gleich, die eine Vorstrafe
haben. Das ist besonders dann pikant, wenn es sich um ein Urteil aus einem
Medienrechtsverfahren handelt." Auch sonst sei der "Metternich-Ausweis"
schikanös: "Ich habe seit 31 Jahren einen Presseausweis - jetzt muss ich
mich nochmals anstellen wie ein Aspirant!" spielt Kress auf die
Gehaltsbestätigung an. "Wen außer das Finanzamt geht es was an, was ich
verdiene? Der Rundstempel des Innenministeriums sei absolut verzichtbar,
er sei 13 Jahre niemandem angegangen.

Das Kuratorium solle jedenfalls Klarheit schaffen, fordert Kress, denn es
kursiere das Gerücht, dass der "Metternich-Presseausweis" auch verwendbar
sei für biometrische Erkennungsmerkmale. Dann werde die
Journalisten-Kontrolle perfekt, es gäbe dann einen "Orwell-Presseausweis".

Resümee von Kress: "Der Presseausweis der UN-Journalisten ist genau so
gut - im Ausland und in Krisengebieten sogar noch viel besser - und es ist
kein Metternich-Ausweis". (schluss)

Anfragen & Information: Die PRofis/Michael Kress 01/894 35 44/11, 0664/201
70 45
e-mail:
uncav@die-profis.at
 


 

ÖJC schreibt Prof.Claus Gatterer - Preis 2003 für sozial engagierten
Journalismus aus

Der mit UNCAV und Sektion Kommunikation & Publizistik/Gewerkschaft KMSfB
kooperierende Österreichische Journalisten Club (ÖJC) schreibt hiemit den

PROF. CLAUS GATTERER-PREIS 2003

aus.

Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert. Vorschläge für Preisträger können alle
Mitglieder des Österreichischen Journalisten Clubs sowie Redaktionen aller
Print- und Funkmedien in Österreich und Südtirol in deutscher Sprache
einreichen (siehe Vergaberichtlinien). Ende der Einreichungsfrist ist der
31. März 2003, 24.00 Uhr (Poststempel). Die Anträge sind zu richten an den
Österreichischen Journalisten Club, Kennwort "Prof. Claus Gatterer-Preis
2003", A-1010 Wien, Blutgasse 3. Telefonische Auskünfte erhalten Sie unter
der Wiener Rufnummer 98 28 555/0. Die Jury entscheidet am 12. Mai 2003. Die
Verleihung des  Prof. Claus Gatterer-Preises 2003 findet am 28. Juni 2003
statt.

Vergaberichtlinien

1. Der Prof. Claus Gatterer-Preis wird als höchste Auszeichnung für
journalistische Leistungen vergeben, die im Sinne des Lebenswerkes von Prof.
Claus Gatterer einen überdurchschnittlichen Beitrag für den österreichischen
und Südtiroler Journalismus darstellen: Schutz der gesellschaftlichen
Minderheiten, Verteidigung sozialer Randgruppen, Eintreten für zu Unrecht
benachteiligte und mißachtete Gruppen oder Personen, kritisches Bewußtsein
gegen Ignoranz und Gleichgültigkeit in der Gesellschaft. Im Hinblick auf die
nivellierenden Gesamttendenzen der modernen Medienlandschaft ist die
kritische und eigenständige Haltung der Kandidaten an ihrem bisherigen
gesamten Verhalten zu messen, wenn auch eine besondere, hervorragende
journalistische Leistung die Maßgabe der Nominierung sein sollte.

2. Der Prof. Claus Gatterer-Preis kann innerhalb von fünf Jahren nur einmal
an österreichische und/oder Südtiroler Journalistinnen und Journalisten
aller Medien mit Ausnahme von Werbeagenturen und kommerziellen Pressestellen
vergeben werden.

3. Die Preisträgerermittlung erfolgt durch eine unabhängige Jury.

4. Diese Jury wird aufgrund eines Vorschlages des Österreichischen
Journalisten Clubs vom Kuratorium eingesetzt. Der Vorsitzende wird vom
Kuratorium bestimmt. Er hat kein Stimmrecht. Wenn weniger als sieben
Jurymitglieder bei der Sitzung anwesend sind, wird  die Jury vom Präsidenten
des ÖJC für den 7.  Werktag neuerlich einberufen. Diese Sitzung ist dann auf
jeden Fall beschlußfähig.

5. Die Sitzungen der Jury sind vertraulich. Die Bekanntgabe des Preisträgers
erfolgt durch den Präsidenten des ÖJC. Die Durchführung der Veranstaltung
zur Übergabe des Prof. Claus Gatterer-Preises obliegt dem ÖJC.

6. Die Jury entscheidet als Gremium von Einzelpersonen, die Mitglieder der
Jury können sich  nicht vertreten lassen.

7. Der Präsident und der Vizepräsident des ÖJC nehmen an der Jurysitzung mit
Stimmrecht teil. Sie werden dafür von ihrem Vorstand weisungsfrei gestellt.

8. Zur Einreichung sind alle Mitglieder des ÖJC, die Redaktionen aller
Printmedien, sowie Film, Funk- und elektronischer Medien in Österreich und
Südtirol berechtigt. Die Jury oder einzelne Mitglieder können auch von sich
aus Kandidaten nominieren, ebenso sind Eigenbewerbungen möglich. Die
Nominierung muß innerhalb der Einreichfrist erfolgen und ist den
Jurymitgliedern bekannt zu machen.

9. Sämtliche Einreichungen sind von der Jury in einer gemeinsamen Sitzung
einzeln zu bewerten. Für die Bild- und Tonträger muß eine gemeinsame Sitzung
erfolgen.

10. Die Jury trifft ihre Wahl ohne Rücksicht auf Zugehörigkeit zu einer
politischen Partei, einem Verein oder Interessensgruppen der Kandidaten und
mit  besonderem Bedacht auf die kritische und erzieherische Funktion der
Medien im Dienste der Demokratie.

11. Die Abstimmung der Jury erfolgt geheim. Zur Vergabe des Gatterer-Preises
ist die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich. Bei
Feststellung der Stimmenanzahl werden ungültige Stimmen und
Stimmenthaltungen mitgezählt.

Im 1. Wahlgang sind die Bestgereihten nach dem Prinzip der relativ meisten
Stimmen festzustellen. Sofern kein Bewerber im 1. Wahlgang die absolute
Mehrheit der Stimmen erhält, ist der Preisträger durch weitere Wahlgänge aus
den Bestgereihten des ersten Wahlganges zu ermitteln.

Haben mehr als drei Bewerber die relativ meisten Stimmen erhalten, ist
solange eine Ausscheidungswahl durchzuführen, bis die drei in die
Endabstimmung kommenden Bewerber feststehen.

Der Preis kann nicht geteilt werden. Die Jury kann in Ausnahmefällen eine
"Besondere Anerkennung" aussprechen. Diese Anerkennung wird im Rahmen der
Verleihung des Prof. Claus Gatterer-Preises vom Präsidenten des ÖJC und vom
Vorsitzenden der Jury öffentlich ausgesprochen.

12. Die Aufbringung der für den Preis erforderlichen Mittel erfolgt durch
die Beiträge des Dr. Karl Renner-Publizistikpreis-Kuratoriums, durch den
Prof. Claus Gatterer-Preis-Fonds und durch das Land Südtirol.


Zwtl.: Technische Hinweise:

Film- und Fernsehproduktionen bitte nur auf VHS einsenden. Hörfunksendungen
nur auf Tonbandkassetten. Kein Schriftwechsel. Der Preisträger wird mündlich
verständigt. Die eingelangten Bewerbungsunterlagen werden nicht
zurückgesandt und gehen in das Eigentum des ÖJC über.


Zwtl.: Prof. Claus Gatterer-Preis - Jury 2003 (angefragt)

Vorsitzender (ohne Stimmrecht): Fred Turnheim; Dimitris Dimitrakoudis, Dr.
Erich Geretschlaeger, CR Christian Krebs, Brigitta Kirch, Dr. Florian Klenk,
Eva Maria Kubin, CR Dr. Herbert Lackner, Prof. Erwin Melchart, CR Wolfgang
Mayr, Doris Piringer,  Claudia Richter, Elizabeth T. Spira und  Dr. Walter
Werth


Zwtl.: Mitgliedsfirmen Rennerpreiskuratorium und Prof. Claus Gatterer-Preis
- Fonds

AUSTRIAN AIRLINES, BADENER PRESSE CLUB, BANK AUSTRIA AG, CASINOS AUSTRIA AG,
FLUGHAFEN WIEN AG, GEWERKSCHAFT KUNST, MEDIEN, SPORT, FREIE BERUFE, KAPSCH
AG, MICROSOFT GES.M.B.H., PFIZER CORPORATION AUSTRIA GES.M.B.H., RAIFFEISEN
LANDESBANK NÖ-WIEN AG, SIEMENS AG ÖSTERREICH, TECHNISCHES MUSEUM WIEN SAMT
ÖSTERR. MEDITHEK, WIENER STÄDTISCHE ALLGEMEINE VERSICHERUNG AG, UNIQA;
SEXTEN KULTUR

Zwtl.: ÖJC-Vorstand

Präsident: Fred Turnheim; Vizepräsidenten: Dr. Fritz Knöbl und Dr. Erich
Geretschlaeger, CR Ing. Franz A. Köttl, Mag. Karl Wessely, Mag. Andreas
Lechthaler, Uwe Fischer-Wickenburg, Ing. Kurt Bousa, Mag. Barbara Hafok,
Wolfgang Kasic, Brigitta Kirch, Herbert Koczera, Harald Vaca und Ivan Zupa.

 


 

UN-Journalisten-Preis 2002 an Sumarokov, Aoun, Bayati

Sponsoren Kommerzialrat Haubenburger, Gemeinde Lengenfeld

 

Wien/UNO-City, 13.1. (pd uncav) – Der UN-Journalistenpreis 2001/2002 für besondere journalistische Leistungen bei der Berichterstattung über UN- Aktivitäten ging an Prof. Dr. Leonid Sumarokov (freier Journalist, u.a. Rossijskij Kurier“). Den zweiten Platz belegte Hussein Aoun (Tijaret Al-Ri­jadh) vor Amir Bayati (freier Journalist, „Der Standard“). Der von der United Nations Corres­pondents Association Vienna (UNCAV, Ver­band der Wiener UNO- Journalisten) zum zweiten Mal vergebene Preis wird von Kommerzialrat Werner Haubenburger und der Gemeinde Lengenfeld bei Krems gesponsert. Die Entscheidung fällte eine fünfköpfige internationale Jury, der Preis ist mit 350/230/120 Euro (1./2./3. Platz) dotiert. Ein Anerkennungspreis ging an Brunilda Pichler-Bilali. (schluss)


 

 

FOTO bitte bei Bedarf anfordern bei:  m.kress.profis@aon.at

 

FOTO: Martin Zagorski

(Abdruck bei Namensnennung honorarfrei)

 

Foto 2

UN-Journalistenpreis 2001/2002 des Ver­bandes der Wiener UNO- Journalisten für Prof. Dr. Leonid Sumarokov und Hussein Aoun (v.l.n.r.): Sponsor Komm. Rat Werner Haubenburger, Sumarokov, Aoun und UNCAV-Präsident Michael Kress.

 

Foto 3

Der Gewinner des UN-Journalistenpreis 2001/2002 des Ver­bandes der Wiener UNO- Journalisten, Prof. Dr. Leonid Sumarokov mit Sponsor Komm. Rat Werner Haubenburger (links) und UNCAV-Präsident Michael Kress.

 

Foto 4

Der Zweitplatzierte des UN-Journalistenpreis 2001/2002 des Verbandes der Wiener UNO- Journalisten, Hussein Aoun, mit Sponsor Komm. Rat Werner Haubenburger (links) und UNCAV-Präsident Michael Kress. (schluss Bildtext)

 

Anfragen & Information: Die PRofis/Michael Kress 01/894 35 44/11, 0664/201 70 45

e-mail: m.kress.profis@aon.at

 

2 Preisträger