Mood:
Now Playing: Bacilos - mi primer million
Topic: Zacatecas - Monterrey
Zacatecas, oder Zac, wie die Locals ihre Stadt liebevoll nennen, waere es wert, sie mitzunehmen, im Flugzeut, in die Schweiz, die ganze Stadt, wenn das irgendwie gehen wuerde... :) Im Ernst, es war wunderschoen dort, und wie ihr merkt, da ich die Vergangenheitsform brauche, ich bin nicht mehr dort - in Gottes Namen, times go by, die wenigsten Sachen sind fuer immer und schenkt dir jemand eine Kuh, nimm das Lasso und fang sie ein (um fuer einmal nicht wie Don Quijote, sondern wie Sancho Pansa zu sprechen) - sondern verweile mittlerweilen in Monterrey, 7 lange Busstunden durch karge kaktusdurchsaete Landschaften, stundenlang ohne ein einziges Dorf, noerdlich von Zacatecas. Also eben, was ich von Zacatecas noch nicht erzaehlt habe, sind die Stories ueber jene Monstermuseen, wirklich, Leute, Museen sind das Schlimmste: wenn man auf Reisen ist, hat man eigentlich keine Lust, reinzugehen, vor allem in Laendern wie Mexiko, wo das Wetter einfach zu gut und das Bier zu kalt ist dafuer, aber dann doch ein schlechtes Gewissen, wenn man ihnen ganz die Schulter zeigt, erstens weil man ja gerne ein heller, kulturbeflissen-intelligenter Kopf waere oder zumindest als ein solchiger angesehen wuerde, und zweitens interessierts einem ja dann doch ein wenig, zumindest zwischendurch... Entonces, zwei bin ich dann anschauen gegangen, naemlich jene von Pedro und Rafael Coronel, zwei sammelwuetige, in Zacatecas geborene Brueder, und gesehen habe ich tausende, abertausende von Masken (Teufel, Pumas, Tiger, sonstige Viechereien, noch mehr und noch schauerlichere Teufel, die Leute hier habens irgendwie mit Teufelsmasken...), Toepfereien aus allen Teilen Mexikos, Bilder von Picasso, Moya, Dali, Kandinsky, undsoweiter, Antiquitaeten und Ausgrabungen aus der ganzen Welt... Wie schon gesagt, Sammelbrueder. Auf jeden Fall weit weniger anstrengend war der Besuch der Corona-Fabrik, anscheinend die groesste in Mexiko, was ich gerne glaube, denn die Fabrik ist wirklich riesig, mit einem Fussballfeld, einem Park und einem Zoo auf dem Fabrikgelaende (fuer die 3'500 Angestellten...). Die Besichtigung war interessant, aber auch hier machen sie das Bier hauptsaechlich aus Wasser, Hopfen und Malz, doch das spektakulaerste war natuerlich die anschliessende Degustation - wenn man nicht ehrlicherweise Gratisallgemeinbesaeufnis sagen muesste - und das kollektive Leerkaufen des Souvenirshops... Nun, das wars etwa von Zacatecas, ach ja, ein paar Ruinen hab ich noch gesehen in der Umgebung, haett ich fast vergessen, aber erzaehl ich dann jenen, die was genaueres wissen wollen, denn Ruinen gibts ja bekanntlich in Suedamerika und Mexiko wie Sand am Meer, Eulen in Athen oder Guinness in Dublin und abgesehen davon waren sie zwar klein aber fein, vor allem interessant und eindruecklich war aber wieder mal die Landschaft - wartet auf die Fotos, ok? Nun, jetzt werd ich noch auf die Suche nach einigen "schwarzen" CD's gehen, meine uebriggebliebenen Pesos verpulvern, dann gehts am Abend mit dem Bus ueber den Rio Grande, und morgen bin ich schon in Dallas - freue mich, Bobby, Jessica und die kleine Julia wieder zu sehen und wieder mal ein paar Tage (denn viel mehr ists nicht, in gut zwei Wochen bin ich schon wieder daheim in der guten alten Schweiz...) mit ihnen zu verbringen. Hugh.
Posted by sandra
at 6:16 PM CET
Updated: Sunday, 19 December 2004 6:04 AM CET
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Updated: Sunday, 19 December 2004 6:04 AM CET
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