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DER,DER MIT DEM VERSTAND DENKT- DER LIEBT WENIGER!

Diese Mail hab ich von jemandem bekommen...und sie hat mich zu Tränen gerührt, weil diese Person genau verstanden hat, was grade um uns herum passiert...und ohne den Verfasser dieser Zeilen zu verraten (denn eigentlich ist es egal, WER es geschrieben hat, solange es zum Denken anregt), möchte ich sie ein paar von Euch als Denkanstoss mal hierhin posten...ich denke, dass es vielleicht einigen so geht... weiter unten findet Ihr meine Antwort darauf...die Gedanken, die ich mir dazu gemacht habe. Ich finde es schön, dass "viele über Thema nachdenken", nachdem wir intensiv darüber gesprochen und gegrübelt haben, was das denn so ist, die Liebe...

"Ich hatte sozusagen zu leben gelernt, als mir die Einsicht kam, dass ich niemals Glück oder Frieden finden werde. Aber solange ich weiß, dass die Chancen, das eine oder andere von Zeit zu Zeit zu erwischen, nicht allzu schlecht stehen, gebe ich mein Bestes zwischen den großen Augenblicken."-Hunter S. Thompson

We are for the night.


Liebe, sie ist das, was uns in schweren Zeiten daran erinnert, dass wir Leben, dass wir nicht ohne Grund auf dieser Welt unsere Zeit verschwenden um auf den uns allen in die Wiege gelegten Tod hin zu warten oder vielleicht sogar zu hoffen?
Doch was ist diese Liebe? Die Liebe ist Thema so unglaublich vieler künsterlischer Werke, sie hat Künstler inspiriert und war oft die Instanz, die sie als Muse küsste und zu Werken verhalf in denen sich so viele Menschen wiedererkennen konnten und doch, eine Definition der Liebe, muss daran scheitern, dass wir eine so übermenschliche Sache niemals in Worte fassen können, Worte sind nunmal tot und können die individuellen Gefühle, die jeder hat niemals wiedergeben...
Wie sollte dieses auch möglich sein. Liebe ist in jeglicher Form individuell und sie entwickelt sich, man trifft eine Person, man merkt dass man auf eine Gewisse Resonanzfähikeit trifft und doch... Wann kann man sich seiner eigenen Liebe sicher sein und wann der Liebe einer anderen Person?
Aber wieso ist Liebe so positiv besetzt? Gibt es nicht genügend Beispiele, in denen die Liebe eine Macht ist, die auch in der Lage ist zu zerstören, die dafür verantwortlich ist, dass auch Hass und Misgunst entsteht, ohne Liebe kann es keinen Hass geben und ohne Hass keine Liebe, das geht Hand in Hand, egal auf wen dieser Hass projiziert ist, und sei es auf einen selbst...
There is a thin line between love and hate... wenn es diese Linie zwischen Liebe und Hass überhaupt gibt, so ist es an uns diese Linie ausfindig zu machen und diesen schmalen Grat zu beschreiten!
Schon Nietzsche hat gesagt "Was auch immer aus Liebe geschieht, geschieht jenseits von Gut und Böse". Ja, das ist es!
Das ist woran ich glauben mag, glauben will und glauben muss, aber geht es nicht allen so? Und ist es nicht schwer, diesen Satz der die Einheit und die Losgelöstheit von jeglicher Polarität widerspiegelt, umzusetzen?
Wie können wir als Wesen, die nunmal in dieser Polarität gefangen sind, uns darüber hinwegsetzen, uns dem hingeben, ohne an beide Seiten oder auch nur an eine der Seiten zu denken und sie uns vorzuhalten? Wieso fällt es den Menschen so schwer, sich bestimmten Dingen vorbehaltslos hinzugeben, ohne an alles zu denken was sein könnte, ohne sich Gedanken über die Konsequenzen zu machen?
Ist die Gefahr nicht allgegenwärtig, dass dieses Mächtige Wort Liebe zur Floskel verkommt, dass wir den Sinn dahinter nicht mehr wahrnehmen können oder wollen? Dass wir die Liebe mit Gewohnheit und Genugtuung verwechseln? Aber ich glaube fest daran, dass Liebe existieren muss, dass ein Mord oder Selbstmord, der aus Liebe geschieht auch jenseits von Gut und Böse steht und dass wir, egal in welchen Gesellschaftlichen Konditionen und moralischen Vorstellungen wir uns bewegen niemals einen Liebenden verstehen und begreifen können, egal was er tut, wie er handelt, was er sagt und wieso er weint...

Aber ist Liebe, die man empfindet, die jeder schonmal für einen Menschen empfunden hat und die ins Leere geht nicht schlimmer, als jeder Schlag ins Gesicht? Schlimmer als jede erdenkliche Folter? Denn selbst die Liebenden an sich sind nicht in der Lage, diese Liebe zu verstehen, sie ist einfach da und entzieht jeglicher Berechtigung, zumindest auf den ersten Blick... Alles auch die Liebe will uns was zeigen, einen Teil zeigen, der uns fehlt und durch den wir komplett werden könnten, einen Teil nach dem wir uns sehnen, nach dem sich jeder sehnt, denn niemand ist allein komplett und vollkommen, wir brauchen immer jemanden, der uns das Gefühl gibt eine Daseinsberechtigung zu haben, und das kann, so deprimierend es auch ist, keine Freundschaft leisten. Das ist eine Sache, die nur die Liebe, die sich von Natur aus jeglicher menschlicher Definition entzieht, liefern, solange werden wir einsam und alleine sein.

"Wenn du die anderen ignorierst, kannst du nicht verraten oder verletzt werden... ... aber du wirst das Gefühl der Einsamkeit nie los." Kaworu Nagisa

Ich kann nicht ausdrücken wieviel Wahrheit in diesem Satz von Kaworu Nagisa steckt... Ja es ist einfacher die anderen zu ignorieren, sodass man niemals verletzt werden kann, nur hat dieses Verhalten den bitteren Beigeschmack der Einsamkeit an sich...
Solange wir uns nicht öffnen und uns anderen gegenüber verschließen, sind wir in unserer eigenen Seelen gefangen und werden da so einfach nicht rauskommen, wir verrennen uns in Ideen und Ideale, die nie unser Eigen waren und verlieren uns auf dem vermeintlich guten Wege selbet immer mehr, ohne zu begreifen, dass das alles so nicht funtionieren kann...
Solange wir uns verschließen und nicht in der Lage sind uns zu öffnen, werden wir eingehen und niemals den Status des Kokons verlassen und so niemals den viel schöneren Schmetterling erleben... Der kann sich nur und wirklich nur dann entwickeln, wenn man mit sich selbst ins Reine kommt und seine Umwelt akzeptieren kann, wenn man die Umwelt nur als Spiegel seiner eigenen Wahrnehmung akzeptiert, die man in einem nicht unerheblichen Maße selbst gestalten kann! Das ist die Utopie, doch was ist die Realität? Da kann ich wie immer nur von mir selbst ausgehen, denn nur ich weiß was ich denke, fühle und ersehene... und sobald ich anfange von mir und den Dingen zu reden, die mich im tiefsten Inneren beschäftigen und beeinflussen, verlasse ich die Ebene, auf der mich meine Mitmenschen verstehen können...
Doch ist es nicht einen Versuch wert andere Menschen auf diese eigene emotionale Ebene mit hinauf zu nehmen um sie gemeinsam zu erleben und vielleicht sogar zu genießen? Man kann Menschen verstehen, ja das geht, nur nachmepfinden niemals... Man kann keinem Menschen böse sein, den man versteht. Doch sollte man sich dabei immer bewusst sein, dass sobald man sagt "Ich verstehe dich, ich kanns nachempfinden und nachvollziehen", man sich auf einer komplett anmaßenden Ebene wiederfindet!
Aber ich möchte gerne versuchen, einen Schritt zu machen um verstanden werden zu können um Menschen die mir wichtig sind teilhaben zu lassen an dieser emotionalen Ebene, so schwer es auch erscheinen mag...

Liebe, ich weiß nicht ob es das ist, wovon ich bisher immer in meinen utopischen Träumen gezehrt habe... Ob es das ist was mich am Leben erhalten mag, ob es das ist was ich will... Aber bekommt man jemals das, was man sich erträumt?
Ist es nicht vielmehr so, dass man sich auf eine bestimmte Weise immer einem Kompromiss unterwerfen muss?
Zuviel ist nie gut... Luft und Liebe, reicht das aus um einen Menschen am Leben zu erhalten? Auf der seelischen Ebene mit Sicherheit... Die Umwelt als unser Spiegel, ist sie verzerrt? Ist meine Wahrnehmung verzehrt, oder ist es wirklich so wie es scheint? Trügt der Schein, wie er es so oft tut? Verherrlicht man Dinge, die es nicht Wert sind, verherrlicht zu werden?

Fragen über Fragen auf die ich einfach keine Antwort finden kann, auf die es für mich anscheinend keine Antwort gibt, und dabei würde ich doch alles erdenkliche tun, um eine gewisse Klarheit in die endlose Verwirrtheit zu bringen, einen Weg, einen Trampelpfad, wie durch einen undurchsichtigen Wald, auf dem ich mich einigermaßen wiederfinden kann, zu erschaffen!
Und je mehr gleichaussehende Bäume und Sträucher einem begegnen auf dem Weg durch diesen Wald, desto mehr wünscht man sich doch einen Baum, einen Strauch, als Anhaltspunkt, als Wegweiser und als Oreintierungshilfe um einem einen Gewissen Halt und Ruhepunkt zu haben, der einem hilft, mit dieser endlosen Vielfalft klarzukommen. Und hat man diesen Baum gefunden, soll man ihn dann Lieben und sich nicht von seiner Seite weg bewegen, weil man eine Hilfe gefunden hat? Weil man nun etwas Ordnung in diese Verwirrtheit birngen kann?
Oder soll man diesen Baum nur als kleines Erfolgserlebnis sehen und sich auf die Suche nach dem nächsten begeben?
Doch das würde bedeuten sich wieder dem Hinzugeben wovor immer eine solche Angst hatte, dem großen gleich aussehenden Wald, und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit nochmals so einen Baum zu finden, den man als Fels in der Brandung betrachten konnte? Man kann sich immer wieder umdrehen und den EINEN Baum betrachten auf dem Weg zum Nächsten, doch irgendwann wird man ihn zwangsweise aus den Augen verlieren und man steht wieder alleine da... Und was passiert wenn man keinen neuen Orientierungspunkt findet?
Dann verläuft man sich, wird panisch oder man bildet ihn sich ein, gleich einer Phatamorgana, auf einmal sieht man so viele Bäume wie den alten Baum, bei dem man sich sicher war, dass er es ist... Man projiziert Sehnsüchte in Bäume die einem garnicht helfen können nur um das wiederzufinden was einem einst so gut tat.... Sollte man nicht viel eher diesen Baum so lange lieben und zu schätzen wissen wie es nur irgend möglich erscheint, ohne direkt den nächsten zu suchen, sollte man nicht verweilen und diesen Moment genießen, mit allen Sinnen? Diesen Moment als heiligen betrachten und ihn einfach hinnehmen, ohne sich zu wehren, ohne direkt weiter zu wollen? Nur eines kann einen auf diesem undurchsichtigen Weg leiten, etwas was kaum in Worte oder metaphorische Gleichnisse oder Vergleiche zu kleiden ist.

Die Liebe, als etwas was wir nicht verstehen noch erklären können, als etwas was uns doch immer beherrscht und sich diesem Hinzugeben ist die größte Genugtuung und sei es nur temporär... Die Liebe als etwas, was sich jeglicher polaren Wahrnehmung entzieht, da sie weder gut noch böse ist, auch wenn wir es oftmals in die eine oder andere Richtung interpretieren. Sie ist die Macht, die uns alle ausmacht und leitet auf unseren wirklich schweren Wegen durch unsere selbsterschaffene Realität...
Und doch, klingt das alles nicht viel zu utopisch? Zu utopisch als das diese Liebe jemals den Schritt in unsere eigene kleine subjektive Realität wagt? Ich weiß es nicht, doch die Hoffnung stibrt zuletzt. Und wenn sie einmal in den letzten schweren Atemzügen liegt und einem die letzten Worte ins Ohr haucht, die dann lauten "Du hattest alle Chancen der Welt", dann ist es vorbei, dann lebt man zwar, äußerlich, doch dann ist man erst richtig tot... also liegt es an uns die Hoffnung am Leben zu erhalten und dabei bin ich mir bewusst, dass es oftmals ein schwerer Kampf sein mag, und ich auch nicht weiß ob es sich lohnt, doch ich möchte es glauben!

Bis dahin verbeleibe ich dabei! L O V E is just a 4 letter word and nothing more, unless you have experienced love for yourself and recognized the beauty and the beast at the same tinme in it...
Und ich beglückwünsche jeden, der die unglaublich positiven Seiten dieses Phänomens der Liebe entdecken durfte und wünsche es gleichzeitig jedem. Wünsche es auch keinem, wie ich, nur an die Abgründe und negativen BEAST-Seiten des Liebe geführt zu werden. Doch da ich weiß wie unglaublich Scheiße es sein kann, hoffe ich auch irgendwann die andere Seite der Liebe entdecken zu dürfen, ich hoffe es wirklich... auch wenn die Hoffnung ein schmerz- und tränereicher Weg sein kann...


Meine Antwort:

Was suchen wir eigentlich?

Mir scheint es so, als würden in den letzten Monaten immer mehr Menschen in Verzweiflung verweilen. Wenn die Welt über mir zusammenbricht und ich mir denke, "Warum passiert das ständig mir?"...dann steige ich in die Strassenbahn und sehe in die Gesichter der Leute...geht es ihnen wirklich besser als mir? In ihren Gesichtern spiegelt sich manchmal mehr Kummer als in meinem....habt ihr schon mal jemanden in der Strassenbahn gesehen, der allein da sitzt und lächelt? Wie oft passiert das wohl? "Their Tears are filling up their glasses...."

In den letzten Tagen, Wochen, Monaten hab ich mit vielen von Euch sehr traurige, intensive und tiefgründige Gespräche führen dürfen, die mir zeigen, dass jeder von Euch auf der Suche ist. Der eine sucht aus tiefstem Herzensgrund nach der perfekten Beziehung, der andere möchte einfach nur spüren, was Liebe ist....ein anderer verliert sich in Gedanken nach seinen Wünschen, und hat sich dabei selbst auf der Strecke verloren.

Ein Problem des Menschen ist es, Dinge auszusprechen....es gibt für alles Begriffe; auch für Dinge, die die menschliche Sprache nicht einfangen kann..."Dieses heisst Hund und dieses heisst Haus....sie sprechen alles so deutlich aus..." Rilke hat das geängstigt. Und auch hier liegt das Problem...und wir von Schilderungen um uns (von Freunden, Bekannten, Medien etc.) gezeigt, wie die Dinge heissen, die wir begehren... Liebe. Liebe ist das grösste. All you need is Love. Doch jeder von uns trägt eine andere Definiton von Liebe in sich...manche haben nur gute Erfahrungen, aber die meisten verbinden damit auch Schmerz. Und je mehr wir von allen Seiten das Wort Liebe an sich hören, desto mehr stehen wir unter Druck die wahre Liebe zu finden; das Perfekte, wie es uns suggeriert wird... : Man sieht einen Menschen, CrashBoomBang..und das ist es. Wie oft sehen wir in Filme, dass sowas funktioniert...und in TV Shows...und jetzt- Hand aufs Herz- wieviele von Euren Bekannten haben Euch das je erzählt, aus eigener Erfahrung? Auch das werden nicht viele sein... Liebe ist das kostbarste Gefühl. Und jeder sollte mal geliebt werden...und wenn jemand noch nicht das gespürt hat, von dem alle erzählen..? Wenn noch nicht der richtige Partner dabei war, ja, wenn man sich nur in Beziehungen wirft, weil man eine Beziehung haben muss....? In den schlimmsten Fällen beginnen Leute zu sortieren, als wären Menschen Pilzsorten...und man beginnt zu vergleichen: Entweder mit dem von Medien und Umfeld entstandenen Idealbild oder man neigt zum Vergleich mit Expartnern. Logisch, dass niemand perfekt sein kann. Und kein Mensch gleicht dem anderen. Und anstatt das zu erkennen, werden Menschen, die man (flüchtig) kennengelernt hat, schnell zur Wegwerfware...manchmal gibt man ihnen keine Chance, da sie sich nicht 100% auf die Schablone aufziehen lassen...man selbst vergeht im Kummer und Selbstmitleid nach der ständigen Suche nach dem Märchenprinzen oder der Prinzessin. Wen hast Du denn richtig kennengelernt? Hinter jeder Person eine Geschichte, hinter jeder vielleicht auch Emotionen...und was suchst Du? Suchst Du die perfekte Person, um Dich alle beneiden? Oder suchst Du jemanden, der Dich liebt und immer für Dich da ist? Und dann kannst Du nicht lieben....

Niemand ist beziehungsunfähig. Beziehungsunfähigkeit hat verschiedene Gründe, die manchmal so profan wie gleichzeitig zu verstehen sind... Man muss nicht lieben, man muss lieben lernen. Wie kannst Du sagen, dass Du nicht liebst, wenn Du Liebe nur vom Papier und Erzählungen kennst? Jetzt sagst Du, Du hast nie was gespürt? Das führt Dich zum zweiten Problem....Du kannst niemanden lieben, bevor Du Dich nicht selber liebst. Wie lang ist es her, dass Du Dein Leben genossen hast? Das Du nach draussen gegangen bist, und einfach geweint hast, weil der Wind weht und die Luft besonders riecht? Wann hast Du das letzte Mal an Dich selbst gedacht, ohne sofort 10 Dinge zu finden, die Du an Dir hasst? Kannst Du in den Spiegel sehen...und lächeln? Nein? Warum nicht? Manchmal ist es so, dass alle etwas von Dir erwarten...das Du auch in ein Bild passen musst, weil Du Angst hast, andere damit sonst abzustossen...dass Du das haben musst, was andere haben, weil Dein Leben ohne nicht gut genug ist? Strebst Du nach Perfektion? Wie oft machst Du Dinge, die Du nicht willst, obwohl Du grade etwas anderes machen willst, auch wenn das ganz profan ist, wie z.B. Dich in die Sonne setzen? Wenn Du morgens ausstehst und aus Deinem Fenster schaust...was spürst Du? Nichts? Ich bin mir sicher, dass da mal was war...ein Kribbeln vielleicht...oder das Gefühl lebendig zu sein...als wäre etwas um Dich herum, irgendwas "in der Luft"... Stattdessen ist Dein Magen voller Kummer oder Du denkst, was heute oder morgen passieren könnte...was Du mit div. Menschen machst, wie Du Dich aus Problemen rausholst, anstatt einfach die Stille und den Moment zu geniessen, den Du für Dich selbst und für keinen anderen hast. In dieser Minute bist Du mit Dir allein. Das alles bist Du. Niemand, der eine Rolle spielt, dem anderen genügen muss. Du am Fenster. Oder Du allein am Meer. Oder im Regen, wenn Du das Gefühl hast, dass es nur für Dich regnet und Du Dir keine Gedanken um Deine Haare, Klamotten oder was die Leute denken können, machst. Du könntest alles tun, aber das tust Du nicht.

Jetzt sagst Du, ich denke utopisch. Oder ich bin da zu optimistisch. So einfach ist das nicht. Und ich frage Dich: Wieso? Weil es nicht geht...oder weil Du es nicht willst? Jeder Kokon wird sich einmal öffnen müssen. Egal wie schlimm die Dinge sind, die Dir passieren, passiert sind oder passieren werden...Nichts auf der Welt ist so schlimm wie die Angst vor der Angst. Du kannst morgens aufstehen mit der Angst im Bauch vor Morgen....oder Du kannst hohen Hauptes vor dem Morgen stehen und ihm die Stirn bieten. Du kannst Dein Leben hassen oder Du kannst für jeden Moment dankbar sein, den Du hast...Das entscheidest Du... das wichtigste ist, dass Du GLÜCKLICH wirst....In der Minute Deines Todes entscheidet sich, ob Du es warst oder nicht. Was nützt Dir Geld und Ruhm, was nützen Dir 40 verschiedene Partner, ne Menge Geld...was nützt Dir Musik, was nützt Dir Status und Wissen und die Welt zu sehen, wenn Du nicht für jeden Teil Deines Leben das gefunden hast, was Dich zu einem glücklichen Menschen macht, der ohne Angst leben kann? Das Leben kann jeden Tag vorbei sein...Da schaust Du in den Himmel und denkst Du siehst den Himmel für immer....aber wie oft siehst Du ihn wirklich? Eine Woche? 30 Jahre? Wir neigen dazu, uns über alles zu beschweren, anstatt die Möglichkeiten auszukosten..und zu erblühen. Was hab ich gespürt, als ich mich versucht habe, umzubringen? Nichts. Was hab ich gespürt, als mir der Magen ausgepumpt wurde? Nichts. Aber jetzt spür ich was. Und ich bin glücklich darüber, mich wiedergefunden zu haben...ich komme vom Abgrund. Und weil ich zu lange in den Abgrund geschaut habe, hat der Abgrund in mich geschaut. Und jetzt bin ich wieder auf dem Boden. Ich möchte mich hier nicht hervorheben...ich möchte Euch zeigen, dass es möglich ist, wieder den Boden zu spüren.. Obwohl es mir in den letzten Wochen wieder schlecht ging, habe ich die Erfahrungen gebraucht, um stärker zu werden. Ich habe eine Menge Liebe in mir, eine Menge Gedanken und eine Menge Emotionen...und diese sind für die Person gedacht, die sie verdient hat...wenn mir die Person zeigt, dass sie meine Liebe benötigt, dann werde ich sie ihr geben...aber ich muss das spüren. Und ich werde gerne versuchen, auch für die person da zu sein, auch wenn sie tief in dem Loch steckt, in dem ich gesteckt habe und ich werde wissen, wann es soweit ist... Das kann Jahre dauern. Tage. Stunden. Jahrzente. Und auch wenn die Person bereits da ist oder war...dann wird sie es wissen und ich auch. Es nützt mir nichts, eine Beziehung zu führen, um einer Beziehung willen und dass ich liebe, obwohl ich mein Gegenüber nicht versucht zu lieben, weil es nach Perfektion strebt... Fate is an asshole? Nein! Das Schicksal ist neutral! Du bekommst nichts heimgezahlt, Du bekommst aber auch nichts geschenkt....Ich denke, jeder Mensch, den Du in Deinem Leben kennenlernst, ist ein Zeichen und da Dir etwas zu zeigen...manchmal Deine eigenen Fehler (wenn die Person ein Feind oder unangenehm ist), manchmal andere Wege...und manchmal sind da auch Personen, die Dir Liebe schenken und für Dich da sind, wenn Du Dich im Dunkeln glaubst...manchmal flüchtest Du vor diesen Personen oder erkennst sie nicht an....vielleicht denkst Du auch, dass Schicksal hält etwas anderes für Dich bereit. Entscheide. Aber erwarte dann auch nicht vom Schicksal, dass es Dich belohnt oder bestraft. In diesem Moment denkst Du wieder an die Zukunft, anstatt glücklich über das zu sein, was Du hast....Bist Du zu grösserem bestimmt? Du suchst wieder nach Perfektion...

Ich möchte Euch sagen, dass ich für jeden von Euch da bin. Ich kann nicht in Euch hineinsehen, ich kann nichts ändern, das könnt nur ihr selbst...aber....ich bin gerne für Euch da...ich habe eine Schulter, an der man weinen kann und ich zwei Arme, die ich Euch umarmen können. Ihr seid mir nicht egal, und ich kämpfe mit Euch, wenn es zeit zu kämpfen ist. Aber ihr dürft nicht resignieren und Euer Herz stets dem Hoffen offen halten. Bitte...


We are for the night.