Seit zehn Jahren überlegt die GKJTU, wie sie die Räumlichkeiten
(Grundstücke und Gebäude) für die Ausbildungs- und Schulungsabteilung
(Lembaga Pendidikan dan Pengaderan Sabda Mulya - LPPK) der GKJTU "Sabda
Mulya" sowie des Synodalbüros erweitern könnte. Denn die jetzigen
Räumlichkeiten sind sehr beengt und können nicht mehr erweitert
werden.
Der jetzige Komplex der GKJTU in Salatiga steht auf dem Grundstück
der früheren Salatiga Mission und umfaßt 2.700m2, die Hälfte
davon wird von der Halle LPPK GKJTU Sabda Mulya, dem Synodalbüro,
dem Büro der Ausbildungs- und Schulungsabteilung LPPK GKJTU "Sabda
Mulya" und einigen Gästezimmern für 35 Personen genutzt. Auf
der anderen Hälfte stehen die Gemeindekirche von Salatiga, das Büro
und der Saal des Diakonischen Werkes "Zion", das Pfarrhaus und zwei Garagen.
Die Ausbildungs- und Schulungsabteilung LPPK GKJTU "Sabda Mulya" braucht
noch weitere Räumlichkeiten und vor allem Übernachtungsmöglichkeiten.
Als Ideal wären Übernachtungsmöglichkeiten für ca.
150 Personen, zwei Schulungsräume, eine Cafeteria, Garagen und weitere
Parkmöglichkeiten wünschenswert. Damals dachten wir jedoch, daß
es unmöglich sei, ein weiteres Gelände in der Nähe des jetzigen
Komplexes der GKJTU in Salatiga zu erwerben, denn es schien fast undenkbar,
daß jemand ein Grundstück im Stadtzentrum verkauft. Außerdem
sind dort die Grundstückspreise natürlich horrend. In der Nachbarschaft
der GKJTU befinden sich zur Zeit: Ein Ärztehaus mit Apotheke, die
Polizeizentrale, eine große Moschee mit der Islamischen Hochschule
von Salatiga, das christliche Wirtschaftsgymnasium (SMEA) von Salatiga,
einige Privathäuser, das Kfz-Steuerbüro, die Pfingstkirche von
Jesus dem Messias, die Protestantische Batakkirche, das Rathaus von Salatiga
und das Landratsamt von Salatiga, das Bezirksparlament von Salatiga, das
Büro des Wasserwerkes von Salatiga, ein Kino, eine Bank, ein christlicher
Buchladen, einige weitere Geschäfte und ein Gemeindehaus.
Vor einem Jahr hat ein direkter Nachbar der GKJTU sein Grundstück
samt Gebäude (ein altes, baufälliges Haus aus der Kolonialzeit)
der GKJTU (Pfr. Yohanes Sarju) zum Kauf angeboten. Der Preis wäre
1 Milliarde Rupiah gewesen für ein Grundstück von 2.400m2 im
Status des "Baunutzungsrechtes" (mit einer Laufzeit von 20 Jahren und Möglichkeit
der Verlängerung; im allgemeinen sind alle Grundstücke der Kirchen
in diesem "Baunutzungsrecht".
Damals haben wir nicht viel mit ihm verhandelt, denn wir hielten es
für undenkbar, einen so hohen Preis auf eine erschwingliche Höhe
herunterzuhandeln. Damals lag der Kurs der DM nur bei etwa 1.500-1.600Rp.
Wir hätten also ca. 625.000DM gebraucht. Diese Summe erschien uns
so hoch, daß wir unsere Partner gar nicht erst anzufragen wagten.
Nach Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise in Indonesien haben
sich aber nicht mehr viele Leute für das Grundstück interessiert,
nur einige wenige mit einem Höchstgebot von 500.000.000.- (ein Haji,
dem die Bank daneben gehört).
Wir haben dieses Anliegen bereits dem Direktor und dem Schatzmeister
der Neukirchener Mission bei ihrem Besuch im April unterbreitet, und offensichtlich
ist die Neukirchener Mission interessiert, uns zu helfen, das Geld für
dieses Grundstück aufzubringen.
Daraufhin haben wir nochmals Verbindung mit dem Eigentümer aufgenommen
und haben uns mit ihm auf den endgültigen Preis geeinigt. Er will
es für 575.000.000 Rp. hergeben, wobei die Notariatskosten und Steuern
zwischen Käufer und Verkäufer geteilt werden. Insgesamt hätte
die GKJTU also etwa 600.000.000 Rp. aufzubringen.
Wir halten diesen Preis für recht günstig, erst recht wenn
er in DM oder Nfl. bezahlt wird, da der Kurs am Tag der Abfassung dieses
Briefes in Semarang bei 5.800 Rp. für 1DM und 5.100 Rp. für 1Nfl.
liegt. In diesem Monat bewegt sich der Kurs der DM bei über 5.000
Rp. Der Preis würde also bei umgerechnet etwa 120.000.-DM liegen,
wenn der Kurs noch so günstig ist wie zur Abfassung dieses Briefes.
Das Grundstück wäre auf jeden Fall ein großer Gewinn
für uns:
1. Wir könnten die Räumlichkeiten der Synode und der
Ausbildungs- und Schulungsabteilung LPPK GKJTU "Sabda Mulya" großzügig
erweitern, wenn wir ein Grundstück dazuerwerben könnten, das
fast genauso groß ist wie das jetzige Gelände. Die Lage wäre
sehr günstig, die Adresse wäre bekannt, und die GKJTU ist in
dieser Umgebung bereits bekannt, was von großem Nutzen ist, wenn
wir irgendwelche polizeilichen Genehmigungen brauchen. Auch nach dem Raumnutzungsplan
der Stadt Salatiga ist dieses Gelände für Büroräume,
Geschäfte, Restaurants, religiöse Gebäude, Hochschulen oder
Hoteleriebetriebe ausgewiesen.
2. Dies ist eine sehr seltene Gelegenheit, denn es ist fast unmöglich
daß jemand ein derartiges Grundstück in Salatiga verkauft. Die
Eigentümer verkaufen nur, weil sie den Erlös unter ihren Kindern
als Erbe verteilen wollen. Sie sind Christen und gehören zu einer
Pfingstkirche.
3. Die GKJTU käme in große Schwierigkeiten, wenn das
Grundstück von jemand anderem gekauft wird, der es für Zweck
nutzt, die mit der benachbarten GKJTU nicht harmonisieren; erst recht wenn
es für Zwecke einer anderen Religionsgemeinschaft genutzt wird.
Die Neukirchener Mission hat sich schon bereit erklärt, das Grundstück
mit zu finanzieren. Aber da die Zeit drängt, unterbreiten wir diese
Anfrage auch an die anderen Partner der GKJTU neben der NM. Wir wollen
damit die Rolle der NM nicht schmälern, aber wegen der drängenden
Zeit ist es vielleicht das beste und schnellste, wenn diese Summe von unseren
Partnern gemeinsam getragen wird. Deshalb fragen wir an, ob es möglich
wäre, daß Sie uns bei diesem besonderen und dringenden Projekt
unterstützen.
Wenn Sie Interesse an diesem Projekt haben, lassen Sie es uns bitte
bald wissen, damit wir in den Gesprächen mit dem Nachbar / dem Verkäufer
des Grundstückes konkretere Angaben machen können.
Im voraus danken wir sehr herzlich
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