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Der Indonesische Kirchenrat /
'Gemeinschaft der Kirchen in Indonesien'
(Persekutuan Gereja-gereja di Indonesia - PGI)
Nachdem
zu Anfang des 20. Jahrhunderts viele sog. “Missionskirchen” in Indonesien ihre
Selbständigtkeit erlangt hatten, schlossen sich 27 dieser selbständigen Kirchen
am 25.5.1950 zum ‘Rat der Kirchen in Indonesien’ (Dewan Geredja-geredja di
Indonesia - DGI) zusammen. Bei seiner 10. Vollversammlung vom 21.-31.10.1984 in
Ambon änderte der DGI seinen Namen in 'Gemeinschaft der Kirchen in Indonesien'
(Persekutuan Gereja-gereja di Indonesia - PGI). Bis Ende 1999 sind dem PGI 74
Mitgliedskirchen beigetreten, die zusammen etwa 11-12 Mill. evang. Christen
repräsentatieren. Die meisten Mitgliedskirchen des PGI sind reformiert oder
lutherisch geprägt, aber auch zwei mennonitische, eine methodistische und
einige Pfingstkirchen gehören zum PGI. Die ‘Kirche von Jesus dem Messias’ (‘Gereja Isa Almasih’ –
GIA) trat dem PGI 1956 bei, die ‘Christliche Kirche Mitteljava’ (‘Gereja
Kristen Jawa Tengah Utara’ – GKJTU) 1972.
Der
PGI ist Mitglied in der Asiatischen Christenkonferenz (Christian Conference of
Asia – CCA) und im Ökumenischen Rat der Kirchen / Weltkirchenrat (World Council
of Churches – WCC).
Von
Anfang an war der DGI/PGI nicht nur als nationaler Kirchenrat (wie in vielen
anderen Ländern) gedacht, sondern hatte sich zum Ziel gesetzt, die EINE
Evangelische Einheitskirche für ganz Indonesien zu bilden / zu verwirklichen,
vergleichbar etwa der EKD in Deutschland. Dies sollte auch durch den neuen
Namen in 'Gemeinschaft der Kirchen in Indonesien' (Persekutuan Gereja-gereja di
Indonesia - PGI) zum Ausdruck gebracht werden.
Bei
der 11. Vollversammlung vom 21.-31.10.1989 in Surabaya kam der PGI seinem Ziel
ein Stück näher durch die Verabschiedung der 'Fünf Dokumente der Einheit'
(‘Lima Dokumen Keesaan Gereja’ - LDKG), die bei der 12. Vollversammlung 1994 (und
bei der 13. Vollversammlung 2000) nochmals geringfügig überarbeitet wurden:
Mit diesen fünf Dokumenten ist die geistlich-theologische Einheit der
Kirchen in Indonesien eigentlich verwirklicht. Genau wie die Evangelischen
Kirchen in Deutschland haben die Mitgliedskirchen des PGI theoretisch volle
Bekenntnis-, Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft. In der Praxis kommt es aber
leider noch zu vielen Verstößen gegen diese Übereinkünfte, in dem z.B.
Pfingstkirchen Mitglieder aus evangelischen Kirchen abwerben und wiedertaufen.
Somit hat der PGI noch einen weiten Weg vor sich zur EINEN Evangelische
Einheitskirche für ganz Indonesien.
Außer
den z.Zt. 74 Mitgliedskirchen des PGI gibt es aber noch hunderte weiterer protestantischer
Kirchen in Indonesien. Diese sind z.T. zusammengeschlossen in der
‘Evangelischen Allianz in Indonesien’ (‘Persekutuan Injili di Indonesia’ –
PII), in der ‘Gemeinschaft der Pfingstkirchen in Indonesien’ (‚Persekutuan Gereja-gereja
Pantekosta di Indonesia’ – PGPI), im ‘Verband der Baptistengemeinden in
Indonesien’ (‘Gabungan Gereja-gereja Baptis di Indonesia’ – GGBI) oder gehören
gar keinem Kirchenverbund an. Gegenüber der Regierung repräsentiert der PGI
aber alle Protestanten in Indonesien.
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