Site hosted by Angelfire.com: Build your free website today!

Hauptseite - Wer ist ...? - Veröffentlichungen - Photos - Projekte - Akt. Nachrichten - Gästebuch - Presse

Aktuelle Nachrichten aus Java No. 29, Stand 18.11.1999

(zusammengestellt von Ch. & K.P.N. Gossweiler)

1.          Viele "kleine Leute" in Indonesien sind enttäuscht, daß Megawati Sukarnoputri ("Mbak Mega") nur zur Vizepräsidentin gewählt wurde. Dennoch ist die Wahl von Kyai Haji Abdurrahman Wahid ("Gus Dur") sicher die zweitbeste Lösung. Gus Dur und Mbak Mega haben im Grunde ähnliche Ziele: Gus Dur ist nationalistischer Moslem, Mbak Mega ist muslimische Nationalistin (“Nationalismus” bedeutet in Indonesien, das Wohl der gesamten Nation über religiöse und ethnische Einzelinteressen zu stellen). Gerade die nationale Einheit ist in den Provinzen Aceh, Riau (beide auf Sumatra), auf den Molukken, Sulawesi und Irian Jaya stark gefährdet. Auch die gemeinsame Basis der indonesischen Nation, die Pancasila("Fünf Säulen")-Philosophie, wird vielfach in Frage gestellt. Wir beten, daß es Mbak Mega und Gus Dur mit ihrem Kabinett gelingt, entsprechend ihrem Programm das "Neue Indonesien" herbeizuführen und zusammenzuhalten.

2.          Der 6. Kurs für die Evangelisten / Laienprediger (vgl. Akt. Nachr. Nr. 28, 15.10.1999, Abs. 3) vom 18.-23.10. über Seelsorge und über Dogmatik (Glaubenslehre) war für alle Teilnehmer ein großer Gewinn, zugleich auch "Seelsorge an Seelsorgern". So gab der Dozent Dr. Mesach Krisetya den Teilnehmern u.a. mit: "Die Predigt kann notfalls auch ein anderer halten. Für die Bibelstunde kann man wenn nötig eine Vertretung suchen. Aber deine Aufgabe als Ehemann und Familienvater kann kein anderer für dich übernehmen. Wenn das ein anderer für dich übernimmt, wird es problematisch ..."

3.          Der Besuch aus der Evang. Kirchengemeinde Eisingen und von Ehepaar Schultz (vgl. Akt. Nachr. Nr. 28, 15.10.1999, Abs. 8) vom 24.10.-4.11. war für alle Beteiligten ein ganzheitlicher Segen: Die besuchten Gemeinden wurden ermutigt, die Besucher nahmen neue Impulse für ihren Glauben mit, die Gebäude für das neu erworbene Grundstück wurden von Regierungs-Architekt Eberhard Schultz entworfen, Fam. Goßweiler bekam außer der persönlichen Ermutigung auch gute Tips für die Reparatur ihres Daches, und Pia Desideria ißt jetzt mit großem Genuß Schwarzwälder Schinken zu ihrem Reis ...

4.          Am 26.10. wurde Vikar Waluyo zum Gemeindepastor von Tayeman bei Kopeng ordiniert (vgl. Akt. Nachr. Nr. 28, 15.10.1999, Abs. 6), am 4.12. wird Vikar Juwarisman zum Gemeindepastor der Gemeinde Semarang V (Kintelan) ordiniert. Juwarisman hat keinen leichten Stand in der Gemeinde. Wir beten weiter für die beiden.

5.          Am 31.10. wurde in Yogyakarta eine Gruppe der GKJTU gegründet, die Gruppe in Surabaya soll wieder neu belebt werden, nur das Gemeindegründungsprojekt in Ungaran (vgl. Akt. Nachr. Nr. 26, 31.8.1999, Abs. 5) stagniert. Vik. Widhi Hidayat (vgl. Akt. Nachr. Nr. 20, 20.3.1999, Abs. 4) baut in Wanasalam / Carang Wulan (bei Jombang, Ostjava) eine neue Gemeinde auf. Für solche Gemeindegründungsarbeit erwägt die GKJTU, ein kirchliches Missionswerk zu gründen, parallel zum Diakonischen Werk "Yayasan Sion". Für diese Entwicklungen danken wir Gott und begleiten die Projekte in der Fürbitte. 

6.          Die Geschäftsführerin der Ausbildungabteilung LPPPK 'Sabda Mulya', Frau Yohana Endah Kusumawardhani (“Frau Dhani”), hat am 8.11. ohne weitere Komplikationen eine gesunde Gracia Priska Odiningrum geboren (vgl. Akt. Nachr. Nr. 28, 15.10.1999, Abs. 4). Dafür danken wir Gott. Pebri G. ist im zweiten Monat schwanger, was natürlich wieder von Übelkeit, Kopfschmerzen etc. begleitet ist. So fällt Pebri die Redaktion der Frauenzeitschrift für Ende Dezember umso schwerer.

7.          Die Theologiestudenten der GKJTU haben am 14.11. zusammen mit der Ausbildungabteilung LPPPK 'Sabda Mulya' die Gemeinde Todanan-Gayam (Kirchenkreis Blora) besucht. In der Gemeinde haben von 1975-1993 die Prediger häufig gewechselt, lange Zeit war sie völlig verwaist. Seit 1993 bemüht sich Vik. Timotius Supar, die "zerstreute Herde" wieder zu sammeln. Jetzt geht es mit der Gemeinde wieder aufwärts, sie hat als einzige Gemeinde im Bezirk eine eigene Kirche, deren Gottesdienst immer zahlreicher besucht wird.

8.          Das Ausbildungsinstitut LPPPK 'Sabda Mulya' bekam vom "Nationalen Netzwerk der Ausbildungszentren" (vgl. Akt. Nachr. Nr. 27, 16.9.1999, Abs. 2) die Aufgabe übertragen, eine Zeitschrift (Bulletin) für Evangelische Erwachsenenbildung / Gemeinde­schulung herauszugeben. Diese Zeitschrift soll in ganz Indonesien erscheinen und an alle Mitgliedskirchen des Nationalen Kirchenrates (PGI) versandt werden. Wir beten für Pfr. Sahirun Yahya, Fam. Goßweiler und alle Mitarbeiter von LPPPK 'Sabda Mulya' in dieser verantwortungsvollen Aufgabe.

9.          Die junge Frau Mag. Wahyudi ist für die Frauenabteilung, für die Gemeinde Salatiga und für die ganze Synode der GKJTU eine wichtige Mitarbeiterin, in die vor allem für die Zukunft große Hoffnungen gesetzt werden. Nun ist sie (erneut) an Halskrebs erkrankt. Wir beten um Heilung.

10.       Vik. Heru Purwanta (lies: ‘Purwanto’, vgl. Akt. Nachr. Nr. 15, 10.11.1998, Abs. 4) möchte seine Aufgaben als Lehrer auf das Notwendige reduzieren, um sich mehr auf seinen Dienst in der Gemeinde Salatiga und im Ausbildungswerk LPPPK 'Sabda Mulya' konzentrieren zu können. Seine Aufgaben als Schulrat und die Mitarbeit in verschiedenen schulischen Gremien will er deshalb an jüngere Kollegen abgeben. Aber Herr Heru genießt bei seinen Kollegen und Vorgesetzten so viel Vertrauen und Wertschätzung, daß man ihn nur ungern freigibt. Wir beten um einen guten Ausweg.

11.       Das Nothilfeprojekt im Norden von Semarang (vgl. Akt. Nachr. Nr. 27, 16.9.1999, Abs. 10) muß leider bis Ende 2000 verschoben werden, da World Vision International sich z.Zt. auf Flüchtlingshilfe in Timor konzentrieren will.

12.    Wir danken Gott, daß jetzt alle Bescheinigungen für die Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung (Visum) von Christian & Pia Desideria zusammen sind. Da dies jedoch die vierte Verlängerung ist, muß Christian am 29.11. noch einmal persönlich bei der zentralen Ausländerbehörde (“Imigrasi”) in Jakarta vorsprechen.

Hauptseite - Wer ist ...? - Veröffentlichungen - Photos - Projekte - Akt. Nachrichten - Gästebuch - Presse