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Aktuelle Nachrichten aus Java No. 25, Stand 14.08.1999

 (zusammengestellt von Ch. & K.P.N. Gossweiler)

  1. Wir danken Gott, daß nach langem Widerstand von 24 Splitterparteien endlich das offizielle Wahlergebnis bekannt gegeben werden konnte. Die "(streitbare) Demokratische Partei Indonesiens" (PDI-P) von Megawati Sukarnoputri bekam rund 36% der Stimmen. Die "Partei der Volkserweckung" (PKB) des schon oft genannten Abdurrahman Wahid („Gus Dur") erreichte ca. 20%. Der (frühere) Vorsitzende der Muhammadiyah-Bewegung, Dr. Amien Rais, mit seiner "Partei des Nationalen Auftrages" (PAN) bekam nur etwa 7%. Die Islampartei PPP erreichte rund 10%, der Stimmanteil der kleineren islamischen Parteien ist vernachlässigbar. Die Partei des alten Regimes, GOLKAR, konnte sich noch mit rund 20% behaupten. Allerdings versucht der politische Islam (und das alte Regime) weiterhin mit vielerlei Mitteln, die Präsidentschaft von Megawati zu verhindern.
  2. Nachdem die Lage vor und nach den Wahlen relativ ruhig war, sind jetzt neue Unruhen im Aceh-Gebiet (Nord-Sumatra), auf den Molukken und auf der Insel Batam ausgebrochen. Wir beten um eine Beruhigung der Lage.
  3. Wir beten weiterhin für den Besuch (noch bis 8.9.1999) von Präses Pfr. Krisno Yuwono, Generalsekretär Pfr. Yohanes Sarju und Frau Liliek Bambang (Md Kirchenleitung) sowie des stellvertretenden Generalsekretärs Pfr. Petrus Sugito in Deutschland und den Niederlanden. Weiter beten wir, daß die Geschäfte der Synode gut weitergeführt werden können solange die gesamte „Führungsspitze" außer Landes ist.
  4. Nach dem Tod von Frau Pfrin. Mirahingsih hat Frau Harti Hendrat die Leitung des Schülerwohnheimes in Salatiga übernommen. Sie soll sich aber an der Satya-Wacana Universität noch weiterbilden, um ihrer Aufgabe voll gerecht werden zu können. Wir beten, daß sie ihren Aufgaben im Wohnheim, beim Weiterstudium sowie in ihrer eigenen Familie gut gerecht werden kann und daß sie und die Schüler sich gut aneinander gewöhnen.
  5. Am 6.8 wurde das neue Semester an der Theol. Hochschule Abdiel eröffnet. Aus der GKJTU haben drei Studentinnen mit dem Studium begonnen (Vgl. Akt. Nachr. Nr. 24, 3.7., Abs. 3). Außerdem hat Pfr. Hariyanto (neugewähltes Md Kirchenleitung der GKJTU) aus Purwodadi ein Weiterstudium aufgenommen. Christian G. unterrichtet in diesem Semester Griechisch, Hermeneutik (Methoden der Bibelauslegung) und Apokaliptik (Auslegung des Danielbuches und der Johannesoffenbarung) und wird darin von sechs studentischen Tutoren unterstützt.
  6. Für das geplante Magisterprogramm braucht die Theol. Hochschule Abdiel dringend noch mehr Dozenten mit Doktor-Abschluß. Schon seit etwa einem Jahr prüft deshalb der Dozent Agus Santoso die Möglichkeiten, in Deutschland eine Doktorarbeit im Fachbereich Altes Testament zu schreiben. (Vgl. Akt. Nachr. Nr. 13, 22.9.1998, Abs. 7) Wir sind dankbar, daß sich inzwischen Prof. Oeming in Heidelberg grundsätzlich bereit erklärt hat, die Doktorarbeit von Herrn Agus zu betreuen und das Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen ihm ein Zimmer zur Verfügung stellt. Bis Herr Agus im Oktober 2000 mit seiner Doktorarbeit beginnen kann, sind aber noch viele Fragen zu klären: die Deutschkenntisse, seine Zulassung an der Universität Heidelberg, der Unterhalt für ihn und seine Familie, der Flug usw. Diese Vorbereitungen begleiten wir in der Fürbitte.
  7. Vom 13.-16. Juli tagte die Synode der „Kirche von Jesus dem Messias" (Gereja Isa Almasih – GIA) in Yogyakarta. Der frühere Direktor der Theol. Hochschule Abdiel, Pfr. Samuel Budi Prasetyo, wurde zum neuen Präses / Landesbischof der GIA gewählt. Wir beten, daß er seinen Aufgaben in der Kirchenleitung, im Kuratorium der Theol. Hochschule Abdiel und in seiner Gemeinde in Jakarta gerecht werden kann. Vor allem möchte Pfr. Samuel sein Programm einer reformatorischen Theologie auch in der Leitung der GIA deutlicher verwirklichen. So will er u.a. das Problem der Wiedertaufe angehen, die in der GIA noch viel praktiziert wird. Auch darin unterstützen wir ihn in unserer Fürbitte.
  8. Zum 7.10.1999 muß wieder die Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung von Christian G. für ein weiteres, fünftes Jahr verlängert werden. Ein besonderes Problem ist dabei, daß die Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung eigentlich nur bis maximal drei Jahre verlängert werden kann (Vgl. Akt. Nachr. Nr. 13, 22.9.1998, Abs. 8). Ein weiteres Problem ist, daß die Verlängerung der Arbeitserlaubnis vom Arbeitsministerium für 1998/99 bis heute noch nicht vorliegt. So ist wieder ein „Gebetsmarathon" nötig.
  9. Auf Wunsch der Neukirchener Mission haben Pebri und Christian G. ein „e-mail-Interview" gegeben, das leicht gekürzt im Missionsboten aus Neukirchen, Nr. 3 und Nr. 4, veröffentlicht wurde. Der volle Wortlaut kann im Internet unter http://www.angelfire.com/id/javainfo/intervkk.html eingesehen werden.

 

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